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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Hab mir das sehr aufmerksam durchgelesen

    verfasst von helmut-1 E-Mail, Siebenbürgen, 06.10.2019, 19:42

    Im Groben gehen meine Gedanken in eine ähnliche Richtung, Du hast es aber bereits detailliert begründet.
    Die Schlüsselsätze wiederhole ich nochmal:

    Kleine Kinder können nichts dafür, wenn ihre Eltern zu Mördern oder potentiellen Mördern geworden sind. Junge Menschen, die zum IS laufen, dort instrumentalisiert werden und in vielen Fällen SEHR SICHER zu Mördern geworden sind, sollten genauso behandelt werden, wie die Nazis, die in den KZs gearbeitet haben. Sie sind nämlich genau dasselbe: Nazis! Dabei ist es vollkommen unwichtig, WIE es dazu gekommen ist!
    Sie selbst dürften niemanden jemals Gnade gewährt haben, denn dann wären sie im IS wohl selbst zu Opfern geworden.

    Was also tun? Bei so schweren Sachverhalten ist es wohl selbstverständlich, das es sehr gefährlich ist, solchen Eltern unmündige, kleine Kinder zur Erziehung zu überlassen. Die Eltern gehören soweit das möglich ist (Zeugen sind vmtl. tot) ins Gefängnis. Ist eine Herkunftsfamilie vorhanden und ist diese bereit, entsprechende Verantwortung zu übernehmen, dann wäre es vmtl. sinnvoll, dass Geschwister oder Großeltern die Kinder aufziehen. Falls die
    Herkunftsfamilie dazu nicht bereit ist, dann gehören die Kinder in eine
    SEHR geschulte Pflegefamilie.


    Ich habe zwischen zwei Optionen geschwankt:
    Nimmt man solchen Frauen ihre Kinder weg, dann gibt es gar nichts mehr, wofür sie nach vorne sehen und eine Verantwortung übernehmen könnten. Stellt sich die Frage, ob man dadurch dem Schuhlöffel fürs Abrutschen in eine weitaus extremere Weltanschauung - mit allen Folgen - noch zusätzlich Halt gibt.

    Kann aber durchaus sein, dass solche Frauen sowieso keinen Sinn für Verantwortung haben, sonst wären sie ja nicht in so einen Klub eingetreten. Träfe das zu, wäre mein Argument hinfällig.

    Dann würde Dein Argument der Gefahr, dass die Kinder dieser Frauen genauso (oder noch ärger) mit destruktiven Ideen geimpft werden, viel naheliegender. Mir hat einfach nur widerstrebt, zu sagen, - nehmt doch diesen Frauen die Kinder weg, weil ich - für den Normalfall - mir schon vorstellen kann, was das für eine Mutter bedeutet. Nach Deiner Argumentation aber muss man in Erwägung ziehen, dass man es eben nicht mit einem "Normalfall" zu tun hat.

    Schließlich hat man ja noch als derjenige, der hier zu entscheiden hat (Gottseidank bin ich das nicht), die Interessen und vor allem den Schutz der Gesellschaft zu beachten. Dazu kommt die theoretische Gefahr, dass solche Mütter, sollten sie in ihrem islamistischen Wahn weiterleben, auch ihre eigenen Kinder mal ans Messer liefern könnten. Z.B. in dem Fall, wenn diese Kinder als Jugendliche einen Nicht-Moslem als Partner aussuchen würden. Toleranz wird man bei solchen Müttern wohl kaum erwarten können.

    Nun ja, wie mir meine Freunde (und auch ähnlich klingende Mails) sagen, ich mache mir viel zu viel Gedanken. Mag sein. Aber der Begriff "Familie" hat für mich einen sehr hohen Stellenwert. Die Vorstellung, einer Frau ihr Kind wegzunehmen, die hat mich irritiert, - das gebe ich zu. Aber man muss eben die Gesamtheit der Problematik sehen, - und dann kommt man zum bekannten Spruch:

    "Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende."

    

    gesamter Thread:

  • Die West-Frauen der IS - helmut-1, 05.10.2019, 21:18

Wandere aus, solange es noch geht.


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