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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Interessante Betrachtung

    verfasst von helmut-1 E-Mail, Siebenbürgen, 11.08.2019, 07:19

    Deckt sich auch mit meinen Beobachtungen, auch mit den Gesprächen, die ich mit den unterschiedlichsten Leuten führe.

    Manche, die nur fühlen, aber keinen besonderen Einblick haben, - einfache Leute vom Bau oder Verkäuferinnen - warten "auf den großen Knall". Sie sind der Meinung, dass es so nicht mehr lange weitergehen kann.

    Andere, die sich intensiv mit der Situation befassen und versuchen, hinter die Kulissen zu sehen, sind davon überzeugt, dass es in ein paar Jahren sowas wie 1928 geben wird. Ob es die ganze Welt betreffen wird, oder hauptsächlich Europa, - oder Europa, die USA und China, das ist derzeit noch schlecht auszumachen. Auch der Zeitpunkt ist umstritten, - aber alle sind der Meinung, dass die Zahl der Jahre, bis der Tag X eintritt, im einstelligen Bereich liegt.

    Dass eine derartige Situation eine gravierende Änderung im Politikverständnis der Leute mit sich bringt, liegt auf der Hand, - hat man ja auch in den Jahren nach 1928 gesehen. Klar haben wir aktuell keinen Versailler Vertrag mehr, dem wir die Schuld für alles geben können, aber an die Stelle ist das Immigrantenproblem gerückt.

    Anstatt durch die Durchmischung der Bevölkerung den Wind aus den Segeln zu nehmen, hat die Pfarrerstochter eine oft unversöhnliche Konfrontation erzeugt, die durch alle Schichten der Bevölkerung geht. Parallel dazu wird der Lebensstandard der Leute heruntergefahren (Sozialleistungen, Kaufkraft, etc.), - und was wird dann, wenns knallt, passieren? Man wird den Immigranten dafür die Schuld geben, - und nicht denen, die sie "eingeladen" haben, nach Europa zu kommen.

    Jetzt vergleichen wir mal, - und ich werde es klar ansprechen, damit es unmissverständlich ist:

    Zu Beginn der 30er Jahre gabs in Deutschland viele Juden. Anständige, die hilfsbereit und eine Bereicherung für die Gesellschaft waren, - so wie auch die Künstler, Dichter, Musiker, usw. Aber auch unanständige, die nur darauf aus waren, sich selbst zu bereichern. Viele haben das am eigenen Leib gespürt, - nicht nur der Bauer, dem man die letzte Kuh aus dem Stall geholt hat, weil er die übertriebenen Zinsen für seinen Kredit nicht mehr dem Juden bezahlen konnte.

    Das und die wirtschaftliche Situation waren der Nährboden für das, was danach kam.

    Was haben wir heute? Der Wind hat sich gedreht, - die Stimmen, dass diese massenhafte und unkontrollierte Immigration ein Fehler war, werden immer mehr und vor allem lauter. Dazu greifen sie schon in fast allen Parteien. Jetzt brauchen wir nur noch ein Motiv, das man übertreiben kann. Was bietet sich denn da mehr an, als die Kriminalitätsstatistik, basierend auf den Übergriffen von Immigranten, Sexualdelikten, Vergewaltigungen, usw.?

    Jetzt braucht es nur noch zweierlei: Den wirtschaftlichen Knall und einen, der gut reden und die Bevölkerung faszinieren kann, zumindest den Rest der deutschen Bevölkerung. Der wird wahrscheinlich kein Schnauzbärtchen tragen, - der wird eher irgendwelche ökologischen Ideen verherrlichen, mit denen er dann einen ökonomischen Aufschwung in Aussicht stellt, - oder sonst was, - und die Leute werden ihm wieder nachlaufen wie damals dem Rattenfänger von Hameln.

    Halt, - eines hätte ich fast vergessen: Man braucht noch einen funktionierenden Angstfaktor, - so, wie es z.B. damals der Kommunismus unter Stalin war. Etwas, was man als Damoklesschwert hochspielen kann. Mal sehen, was dann dafür herhalten wird, - vielleicht ists die Klimahysterie.

    Fazit: Wo ist denn das geblieben, - "wehret den Anfängen"?

    Wir haben aus der Geschichte nichts, aber auch gar nichts, dazugelernt.

    

    gesamter Thread:

  • Eine Rezession als Argument, dass Europa keine Migranten braucht. - aprilzi, 10.08.2019, 22:12

Wandere aus, solange es noch geht.


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