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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Ehemaliger V-Mann belastet Verfassungsschützer Temme schwer.

    verfasst von nereus, 10.07.2019, 10:28

    Das Magazin Compact hat in Kassel vor Ort recherchiert.
    Doch Achtung, nichts ist, wie es oftmals scheint. [[hae]]

    Ist der Mord an Walter Lübcke Beweis für die Existenz eines NSU 2.0?
    Ja, aber vermutlich anders rum, als Altparteien und Leitmedien nahelegen: nämlich als Wiederauftauchen des Verfassungsschutz-Sumpfes, der schon für den ursprünglichen NSU kennzeichnend war.
    ..
    Erstmals konnte unser Reporter Mario Alexander Müller mit Mike S. den langjährigen besten Freund des mutmaßlichen Mörders Stephan Ernst ausführlich befragen.
    Das ist noch keinem der großen Medien gelungen!
    Aus seiner Aussage wird klar: Ernst hatte seit 2009 keinen Kontakt mehr zu rechten Strukturen und war vom Typus her labil, wenn nicht psychisch gestört.
    Ein typischer Einzeltäter oder ein typisches Instrument.
    Auch Ernsts Geständnis, in der Zwischenzeit widerrufen, ist nicht zu trauen.


    Quelle: https://www.compact-online.de/mordfall-luebcke-yozgat-hat-der-den-weggemacht-ehem-v-mann-belastet-verfassungsschuetzer-temme-schwer-exklusive-compact-recherche-vor-ort/

    Der beste Freund traut also Stephan Ernst aufgrund seiner psychischen Verfassung diesen Mord zu.
    Allerdings hält er eine Instrumentalisierung für möglich.

    .. konnte unser Reporter Benjamin G., dem langjährigen V-Mann des hessischen Verfassungsschutzes, Einzelheiten zur Rolle seines früheren V-Mann-Führes Andreas Femme entlocken. Auch das ist noch keinem Leitmedium gelungen!
    Temmes Vorgesetzter im Regierungspräsidium Kassel war zuletzt Walter Lübcke, Femme suchte Kontakt zu Ernsts Freund Mike S. – und Temme war beim Mord an Hallt Yozgat 2006, angeblich der neunte Mord des NSU, am Tatort!
    G. berichtet, wie verwirrt Temme nach dem Yozgat-Mord war – und dass er ihm eine Verwicklung in den Yozgat-Mord zutraut. Dafür spricht, dass G. bei seiner Aussage im Münchner NSU-Prozess einen Maulkorb vom Vertreter des hessischen Innenministeriums verpasst bekam. „Du willst manchmal zu viel erzählen. Du bist gebunden. (…) Junge, Du musst mal tiefer legen, sonst bist Du nämlich bald hinter Schwedischen,“ habe der Anwalt ihn ermahnt.


    Ehrlich gesagt, das beweist überhaupt nichts.
    Wenn Temme nach dem Mord an Yozgat verwirrt war, dann spricht das eher für seine Unschuld. Möglicherweise wurde er Zeuge von etwas, worüber eher später als V-Mann zum Schweigen verdonnert wurde.

    Das brisanteste Rechercheergebnis, das der COMPACT-Reporter aus Kassel mitgebracht hat: Amar A., ein von Temme geführter V-Mann aus der Islamistenszene, soll nach Aussage eines Zeugen am Tag des Yozgat-Mordes mit Temme zusammen am Tatort, einem Kasseler Internet-Café gewesen sein.
    Dieser Amar A. wurde bisher von Staat und angeschlossenen Medien aus allen Veröffentlichungen herausgehalten, der Moslem wurde niemals verhört, musste in keinem Untersuchungsausschuss aussagen.
    Der Grund ist klar: Ein Islamist am Tatort – das hätte die ganze Mega-Erzählung von der rechtsradikalen NSU-Mordserie durcheinandergebracht…


    Interessant!
    Jetzt waren schon 2 V-Männer am damaligen Ort des Mordes.
    Hat einer von ihnen gemordet oder haben sie den Mord nur gesehen und müssen deshalb schweigen?

    COMPACT deckt auf: Der furchtbare Mord an Walter Lübcke 2019 ist NICHT aufgeklärt, und an dem ebenso furchtbaren Mord an Hallt Yozgat 2016 war nicht der NSU beteiligt – vielmehr spielt ein islamistischer V-Mann eine ungeklärte Rolle. Das Bindeglied zwischen beiden Mordfällen hat einen Namen: der langjährige Verfassungsschützer Andreas Temme.

    Na ja, diese Erkenntnisse führen im Mordfall Lübcke nicht wirklich weiter.
    Der einzige interessante Aspekt ist der 2. V-Mann im Kasseler Internetcafe.
    Ursprünglich wurde der Mord im Bereich der OK verortet, weil ein Zeuge zwei Schlägertypen wenige Tage vor der Tat im Cafe gesehen hatten und der später Ermordete sehr betrübt wirkte, was die Annahme erlaubt, es ginge um offene Rechnungen, die noch nicht beglichen wurden.
    Einige Jahre zuvor gab es an gleicher Stelle eine Festnahme von Drogenhändlern.

    Allerdings müffelt auch die Causa Temme ein wenig, wenn wir uns mit den NSU-Leaks von @Taucher beschäftigen.
    Der verortet das Thema auf einer anderen Ebene:

    Der nun schon Jahre währende Medienhype zu Temme wirft die Frage nach den Gründen auf.
    Die Wahrheitsmedien sind doch ansonsten Weltmeister im Vertuschen von Widersprüchen und unangenehmen Wahrheiten in der NSU-Show.
    Aber der Verfassungsschützer Temme wird seit Jahren vorgeführt. Mit Klarnamen.
    Sieht aus, als wäre er installiert als propagandistischer Kugelfang.
    So was ist nur möglich, weil die Behörden das so wollen. Anders geht es nicht. Man wird fragen dürfen
    Warum wird seit Jahren gebetsmühlenhaft runtergeleiert, dass Temme den Knall hätte hören müssen - aber keiner fragt richtig nach, warum die anderen vier Gäste keinen Knall gehört haben?
    Warum wird seit Jahren gebetsmühlenhaft runtergeleiert, dass Temme beim Rausgehen den toten Halit Yozgat hätte am Boden liegen sehen müssen, obwohl auch ein anderer Zeuge nach der behaupteten Tatzeit zweimal am Tresen vorbeigegangen ist?

    Eine Frage, die alle Medien wie gleichgeschaltet ausblenden.
    Einzige Ausnahme: HNA 20.08.2017, documenta-Kunstwerk um den Mord an Halit Yozgat: Was, wenn Andreas Temme nicht lügt?


    Quelle: EinstiegNSU.pdf – einfach im Spinnennetz suchen [[freude]]

    Tja, was wäre dann?
    Es soll auch einen anderen Zeugen gegeben haben, der damals vor Ort war.
    Ist damit etwa Amar A. gemeint, denn COMPACT jetzt so sensationell enthüllt?

    Das war Faiz Hamadi Shahab, ein Kurde aus Mossul, Irak. Der vorn beim Temme telefonierte, aber nichts sah, nichts hörte (jedenfalls keine 2 Schüsse) und den man laufen lassen musste.
    Dann verschwand er aus Deutschland.
    Warum verließ er freiwillig das Land, wo das Geld ohne jede Arbeit und Anstrengung in Strömen fließt?


    Faiz Hamadi und Amar klingen nicht wirklich ähnlich.
    Ist Amar ein Kunstname, so wie die inoffiziellen Mitarbeiter „Erika“ oder „Larve“?

    Wann haben Sie das letzte Mal gelesen oder gehört, dass zur behaupteten Tatzeit neben Temme noch vier weitere Gäste im Internet-Café waren?
    Am Anfang haben die Medien diese vier anderen Gäste noch erwähnt.
    Im Laufe der Jahre sind diese vier dann irgendwie verdunstet. Die werden in den hochtrabenden „Temme hätte hören und sehen müssen“-Reportagen nicht mehr erwähnt.


    Stimmt und damit gelangen wir zum üblichen Problem.
    Das Konstrukt wird immer undurchdringlicher und damit beginnen auch Interessierte sich abzuwenden, weil die Komplexität nicht mehr durchschaut werden kann.

    Nebenbei, es ist gar nicht klar, ob Temme zur Tatzeit wirklich anwesend war.
    Am Anfang der Ermittlungen im Mordfall Yozgat gab es den noch gar nicht.
    Von den anderen vier Gästen im Internet-Café konnte sich nur einer an seine Anwesenheit erinnern.
    Das war ein arabischer jugendlicher Intensivtäter mit über 30 POLAS-Einträgen.
    Und dem ist das auch erst am 12. April (sechs Tage nach dem Mord) eingefallen. Seltsam.


    Ach!

    Auch der Todeszeitpunkt ist nicht so klar, wie immer dargestellt.
    Die Aussagen der Zeugen und der am Tatort zuerst eingetroffenen Notärzte Dr. Karschunke und seines Kollegen Attenberger schwanken im Bereich 16:30 … 17:01 Uhr.
    Sucht Euch was aus.


    V-Mann Temme als Schutzschild für wen oder wofür?

    Warum wohl ist der Ermittlungsbericht zu Temme und dem Mord Yozgat für 120 Jahre gesperrt?
    Etwa deshalb, weil da nichts von Rechtsterroristen drinsteht, aber viel vom türkischen Geheimdienst, und von dessen Helfern aus der Szene der Grauen Wölfe?


    Rumms!

    Doch leider fehlt hier eine weitere Frage.
    Was hat der deutsche Verfassungs-/Staatsschutz mit dem türkischen Geheimdienst am Hut, wenn er dessen Wirken zu verschleiern hilft?
    Führen die ganz offensichtlichen Verbindungen des orientalischen Nachrichtendienstes zur OK auch zu einer gut getarnten Ebene der hiesigen staatlichen Organe?

    Flüstert da der Wind etwa etwas über Windparks (sehr bevorzugt von Geldwäschern) in Hessen, bei denen das Mordopfer eine nicht ganz unwichtige Rolle spielte und wurde der psychisch labile Stephan Ernst hier von „gewissen Kreisen“ in eine Rolle gehievt, die er zu spielen hatte?

    Doch wer verübt dazu gleich einen Mord, der dann noch lebenslänglich verbüßt werden muß?
    So paßt es nicht – doch wie paßt es dann? [[hae]]

    mfG
    nereus

    

    gesamter Thread:

  • Strafanzeige gegen Unbekannt im Mordfall Lübcke - nereus, 09.07.2019, 07:30

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