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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Kommentar zum Papst-Besuch

    verfasst von aprilzi, tiefster Balkan, 09.05.2019, 19:48
    (editiert von aprilzi, 09.05.2019, 20:00)

    Hi,

    also man hat hier tief die Geschichte ausgegraben. Man hält hier den Vierten Kreuzzug als Versuch der Katholischen Kirche die abtrünnige orthodoxe Kirche zu vereinnahmen und oder stark zu schwächen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Vierter_Kreuzzug

    Daraus:

    Das Byzantinische Reich vermochte allerdings nicht mehr den alten Glanz wiederherzustellen, den es vor dem Vierten Kreuzzug hatte. Das „Bollwerk“ Byzanz, das Europa über 500 Jahre vor der Expansion der Muslime schützte, hatte nun stark an Widerstandskraft verloren. Für die Osmanen war die Einnahme Konstantinopels im Laufe des 15. Jahrhunderts nur eine Frage der Zeit, mit dem Fall der Stadt 1453 setzte eine osmanische Eroberungswelle ein und kam erst nach den Schlachten an der Mariza, auf dem Amselfeld, bei Nikopolis und Mohács in der ersten Wiener Türkenbelagerung zum Stillstand.

    Durch die Gräueltaten bei der Plünderung Konstantinopels blieb das Verhältnis der orthodoxen Christen zu Westeuropa teilweise bis in die heutige Zeit gestört. Obwohl der Papst die Ereignisse des Vierten Kreuzzugs im Nachhinein auf das Schärfste verurteilte, wurde der Graben zwischen katholischer und orthodoxer Kirche, der seit dem 11. Jahrhundert bestand, nun unüberwindbar, da theologische Einigungsversuche nach solchen Erfahrungen mit den Katholiken für die orthodoxe Bevölkerung nicht mehr akzeptabel waren. Dies gilt auch für Russland, das sich nach dem Vierten Kreuzzug und durch die im 13. Jahrhundert ebenfalls erfolgte mongolische Eroberung von Europa abwandte.


    Also der Papst ist aus der Sicht der Orthodoxen ein Schwerverbrecher, so haben einige Mitropoliten sein Besuch sehr abwertend beurteilt. Daneben verurteilt man den Papst, dass er kein Wort zu der abgeschlachteten christlich-orthodoxen Bevölkerung in Syrien gesagt hat, diese sind von 13% auf 3% dezimiert worden.

    Genau wie damals die katholische Kirche die Ausbreitung des Islam auf dem Balkan begünstigte, nach genau dem selben Muster hat man die Zerstörung der christlichen Bevölkerung in Syrien zugelassen, durch fanatische Islamisten.

    Der Papst verlangte ja bei seinem Besuch den Packt zur Migration zu erfüllen.

    Daneben bemerkten einige, dass die katholische Kirche auch während des Dritten Reiches eher den Moslems wohlgesonnen war, genauso wie Hitler.

    Und überhaupt steht hinter dem Judenhass die katholische Kirche und Hitler war ihr Vollstrecker.

    Übrigens die New York Times und der Figaro und der Daily news haben das orthodoxe bulgarische Volk als ungastliche und dem Papst feindlich gesonnen bezeichnet. Also die westliche Medienkanonen feuern breit-seitig auf Bulgariens Kirche.

    Gruß

    

    gesamter Thread:

  • Papst auf Reisen, Bulgarien und Nord-Makedonien. - aprilzi, 05.05.2019, 18:23

Wandere aus, solange es noch geht.


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