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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Waren ohnehin nur weichgespülte Schmalspurketzer

    verfasst von Mephistopheles, Datschiburg, 14.04.2019, 17:01

    > > Es geht darum, Gold international wieder als Währungssicherheit Nr.1
    > > einzuführen. Es geht darum, zum Goldstandart zurückzukehren, der 1971
    > von
    > > Nixon abgeschafft wurde, um den Petrodollar zu installieren. Der muss
    > nun
    > > wieder abgewickelt werden. Es geht darum, im Zuge dessen einen
    > weltweiten
    > > Finanzcrash, der mit seinem Zusammenbruch zwangsläufig verbunden
    > wäre,
    > > aufzufangen. Und somit geht es auch um die Goldreserven, die jeder
    > Staat
    > > nun ganz akut benötigt, um wieder eine Nationalwährung einführen zu
    > > können und sich im Zuge dessen nach der Beseitigung des
    > Petrodollarsystems
    > > und des an ihn gebundenen Eurosystems vor Crash und Inflation
    > abzusichern.
    > > Nicht zuletzt geht es aber eben auch um die Verhinderung künftiger
    > > Kriege.
    >
    >
    > ..... dort schrieben jene, die vom absoluten Debitismus abgefallen waren.

    Nein.
    >
    >
    > Hallo
    >
    > Aus meiner Sicht wurde ein ganz zentraler Punkt angesprochen, der
    > inzwischen so wie ich das sehe offensichtlich ist. Hier wird dieser Teil
    > aber nicht auf grosses Verständnis stossen, die regen Wortmeldungen zeigen
    > die Richtung an. [[freude]]
    >
    >
    > Vom Offensichtlichen zum Seltsamen. Die ehemals führenden kommunistischen
    > Staaten China und Russland sind die Nationen, welche den Prozess eines
    > neuen Geldsystems Richtung Goldstandard auf den Weg gebracht haben.
    >
    > Darüber sollte einmal nachgedacht werden, was ist da eigentlich passiert.
    > Für mich ist das noch überhaupt nicht klar, laut allen alten Definitionen
    > passt das nicht zusammen.
    >
    > Wir haben auch ein interessantes China Bashing, ich meine jetzt nicht die
    > üblichen Nachrichtenagenturen wie Reuters etc. und die kopierenden
    > Qualitätsmedien. Ich rede von Personen, die als Aufklärer und
    > Durchblicker wahrgenommen werden, als Bsp.: sei hier Dirk Müller
    > aufgeführt.
    >
    > Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, dürften die Chinesen im
    > Verbund mit Russland und immer mehr Staaten die dazu stossen werden, der
    > Dominanz des Westens ein Ende setzten, jetzt auf längere Sicht gesehen.
    > Was wird dann den alten Wertekanon ersetzten?

    So wie die Germanen der Dominanz des Imperium Romanum ein Ende setzten und ihm dann anderthalb Jahrtausende hinterherflennten, nachdem es untergegangen war.
    Sie haben es aber niemals wieder erreicht und auch den Wohlstand nicht.den die Römer einst hatten.

    > Aus meiner Sicht die zentrale Frage. Warum wird diese Frage im Westen
    > nicht gestellt?
    >
    > Die Mehrheit in den westlichen Demokratien, die im wahlfähigen Alter
    > sind, sind die Baby Boomer. Für die ist der Zug abgefahren. Fragen, die
    > den Horizont von 20 Jahren übersteigt, sind nicht mehr relevant. Die
    > Kinder der Baby Boomer ff. im Westen sind mit der Ideologie -das Leben ist
    > bunt- gross geworden. Für die gilt: Black is beautiful - und der
    > Sozialstaat wird es richten.

    Das Dumme war, dass der Sozialstaat des Imperium Romanum mit ihm unterging.

    > Ich lebe jetzt bald eine Dekade in Asien. Hier sehe ich nichts von Bunt -
    > schon gar nicht im Bildungssektor. Da geht es hart zur Sache, vergleichbar
    > mit dem Profisport - aber eben im Wissensbereich. Knall harte Selektion und
    > die Eltern müssen das finanzieren und je nach Fall auf andere Dinge eben
    > verzichten. Sollten die Asiaten in Zukunft die Richtung vorgeben, ist es
    > vorbei mit -Bunt- und Work-Life-Balance, als Berufsziel.

    Das war es auch in den Schulen des Abendlandes anterthalb Jahrtausende lang, wo die Schüler Latein und Griechisch büffeln mussten. ohne dass sie jemals den Geist der Antike zu ihnen kam.

    > Während die Baby Boomer ihre Nachkommen und die geladenen Gäste im
    > Westen die Verteilungskämpfe langsam richtig zum Kochen bringen, wird im
    > Fernen Osten versucht ein Konzept der Zukunft auf den Weg zu bringen. Der
    > Westen hat sich aus diesem Diskurs völlig verabschiedet. Er wird sollte
    > sich das nicht ändern, auch so schnell sich dort nicht mehr einklinken
    > können.

    Welche Zukunft denn? Du meinst doch nicht etwa die Zukunft, die der Westen vor 1000 Jahren begann anzustreben? Sämtliche asiatischen Zukunftskonzepte sehen mir doch arg sehr aus wie die Konzepte der Vergangenheit des Westens genau so wie die germanischen "Zukunftskonzepte" so aussaghen wie das, was die Griechen und Römer bereits ein Jahrtausend hinter sich hatten.

    > Das Konzept des Ostens ist auch nicht optimal ausbalanciert, die Expertise
    > eines Teil des Westens fehlt leider, aber mit Sozialromantik werden die
    > anstehenden Probleme eh nicht lösbar sein, diese Altlast muss zuerst
    > verschwinden um überhaupt noch mitreden zu können. Denn eines ist jetzt
    > schon klar, das Sozialstaatsmodell hat mehr Probleme erschaffen als

    Sozialstaat geht eben nur mit Nationalstaat.

    Was die Asiaten nicht begriffen haben, ist, sie können zwar den Westen abkupfern, aber niemals den Geist des Westens erreichen.

    Gruß Mephistopheles

    ---
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    gesamter Thread:

  • May gegen Macron, Macron gegen Conte, Conte gegen Merkel und die EU sitzt in der Patsche - Diogenes Lampe, 13.04.2019, 14:47

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