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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Sentiment, öffentliches Gedächtnis

    verfasst von Ötzi, 14.03.2019, 22:51
    (editiert von Ötzi, 14.03.2019, 23:14)

    > Auf welcher Basis machts Du Deine Regel? In 2020 und 2024 ist wieder
    > Halving, dann halbiert sich jeweils das Angebot der Bitcoins
    > jaehrlich von umgerechnet 2,5 Mrd Dollar auf 1,25 Mrd bzw. 0,625 Mrd
    > Dollar (nach heutigen Preisen). Letzteres entspraeche ca. 300 normalen
    > Einfamilienhaeusern im Silicon Valley, von daher glaube ich nicht, dass es
    > bei dem heutigen Preis oder darunter lange bleibt.

    Hallo Calbaer,

    das ist letztlich alles Bauchgefühl. Das Sentiment ist noch zu gut, das spricht dagegen, dass wir schon den Boden gesehen haben. Dass vor dem 2020er Halfing noch ein nachhaltiger Aufwärtstrend beginnt, dagegeben spricht, dass das Wissen um die Halfings mittlerweile zu weit verbreitet ist. Das wäre zu einfach. Ja näher wir dem 2020er Halfing kommen, desto mehr werden die Shitcoiner auch die Angsttrommeln rühren ("Transaktionsgebühren sichern die Chain nicht, weil Blockgröße zu klein").

    Die Altcoins haben auch noch nicht genug ausgeblutet, sowohl die großen als auch die 2000 kleinen Altcoins.
    Pick dir einfach mal einige Coins auf den Plätzen 200-1000 heraus, und vergleiche die Marktkapitalisierung des Coins mit der jeweils existierenden Infrastruktur (Github, Website, Community-Seiten). Wenn diese Coins mittelständische Betriebe wären, dann wären die meisten ziemlich teuer gemessen an dem, was sie bisher auf die Beine gestellt haben. Da alle Crytowährungen sowieso nur zur Geldanlage verwendet werden und die übrigen Verwendungszwecke alles heiße Luft sind, habe ich mir angewöhnt, den Preis von Coins nicht nach der Qualität des Aufwands zu bewerten, der von den Entwicklern getrieben wird, sondern lediglich nach der Quantität des Aufwands. Also: VIEL Entwicklung, VIEL Werbung, VIEL Infrastruktur bringt viel. Was da genau entwickelt wird, ist hingegen völlig egal.

    Man muss sich auch überlegen, warum lagen zwischen den Bubbles 2017 und 2013 vier Jahre und zwischen 2011 und 2013 nur zwei Jahre. Meine Vermutung: Es hat mit dem öffentlichen Gedächtnis zu tun. Die letzte Blase muss "vergessen" werden, damit neue Anleger in Cryptowährungen investieren. Und die Zeit, die dafür benötigt wird, verlängert sich bei jeder Bubble, denn das öffentliche Gedächtnis lernt dazu. Die Kurse werden ja ganz wesentlich davon bestimmt, dass Neulinge in Cryptowährungen investieren. Die paar Leute, die 2017 ihre ersten Coins gekauft haben, und jetzt hodlen und dabei noch regelmäßig von ihrem Gehalt nachkaufen, machen den Braten nicht fett.

    Ich selbst bin nach wie vor in Crypto investiert, ganz einfach aus dem Grund, weil Cryto das einziges Geld ist, was man selbst hat, und damit die beste Rente. Keine Regierung, keine Bank, kein Richter kann es mir wegnehmen.

    Gruß,

    Ötzi

    

    gesamter Thread:

  • Dr. Doom kauft Bitcoin - CalBaer, 14.03.2019, 06:33

Wandere aus, solange es noch geht.


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