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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Ein paar Kleinigkeiten dazu.

    verfasst von nereus, 11.03.2019, 14:07

    Hallo nemo!

    Michael Jackson war nie mein Idol.
    Musik ist und bleibt Geschmackssache.
    Einige Titel waren gut andere weniger und meiner bescheidenen Ansicht nach war er kein besonders guter Sänger, aber das Schicksal teilt er mit manch anderem Pop- und Rock-Idol. [[freude]]
    Die diversen Quiek- und Stöhnlaute verursachen bei mir heute noch Kopfschütteln. Allerdings waren die Arrangements der Stücke hoch professionell und verliehen seiner Musik vermutlich das gewisse Etwas.
    Als ich ihn vor vielen Jahren mit der Elvis-Tochter in einem Interview gesehen hatte, war mir völlig unverständlich wie die beiden zusammen gefunden haben sollen.

    Egal, darum geht es überhaupt nicht.
    Es geht um die Substanz der Anschuldigungen und die sind meiner Ansicht nach einfach zu dick aufgetragen. Solche Stories mit weit überfrachteten Details erinnern mich an andere Gruselgeschichten, die sich später als Fake herausstellten.

    So finde ich die Händchenhalte-Szene – auf die @DT hinwies – etwas suspekt.
    Erst sitzen der Junge und Jackson nebeneinander und erzählen, dann kommt ein Schnitt, dann scheint der Junge zu stehen, wieder folgt ein Schnitt und plötzlich hält Jackson die Hand des Jungen, der sich wiederum eng an den Künstler anschmiegt.

    Frage 1: War das eine Szenerie die sich aus dem Gespräch ergab?
    Frage 2: Warum hat man die dann nicht gezeigt?
    Frage 3: Hat der Interviewer beide aufgefordert Händchen zu halten und der naive King of Pop hat das gemacht, was man von ihm verlangte?
    Das hätte man dann freilich nicht zeigen können und hätte beim Betrachter vermutlich ein gewisses Geschmäckle hinterlassen.

    Wade Robson stärkt auch nicht unbedingt das Vertrauen in ihn.
    Erst bestreitet er mehrfach die Missbrauchsvorwürfe, sogar unter Eid und dann, als er in Geldnot gerät, fallen sie ihm „urplötzlich“ ein und er verbindet sie mit hohen Schadenersatzforderungen.
    Das Verfahren gegen den Sänger war 2005 und da war Robson kein kleiner Junge mehr sondern 23 Jahre alt und hatte auch schon für Britney Spears und N’Sync gearbeitet.
    Das Jackson ihm gedroht haben soll – beide kämen ins Gefängnis – halte ich für eine Schutzbehauptung. Damit kann man einen 12-Jährigen unter Druck setzen, aber keinen Erwachsenen, der bereits im Show-Biz heimisch geworden ist.

    Nun sind Fan-Seiten zwar immer mit Vorsicht zu genießen, aber es liest sich interessant, was man da zu Wade Robson alles zusammengetragen hat, auch wenn es emotional übersteigert vorgetragen wird.

    Beide Männer verteidigten Jackson über Jahrzehnte, auch unter Eid, und entschieden sich erst Jahre nach seinem Tod dazu, als beide in finanziellen Schwierigkeiten waren, belästigt worden zu sein und reichten eine Klage ein, in der es um mehrere Millionen Dollar Schadenersatz geht. Diese Klage wurde abgewiesen – zweimal – aber beide Männer sind in Berufung gegangen, was für sie einen gigantischen finanziell motivierten Grund darstellt zu lügen.

    Seit der Einreichung ihrer Klagen,
    haben beide Männer ihre Geschichte mehrfach geändert und erzählen immer wieder gegensätzliche Versionen der gleichen Ereignisse. Zum Beispiel hat Wade Robson mindestens 4 verschiedene Versionen über den Zeitpunkt des ersten Missbrauchs durch Jackson erzählt. [[nono]]

    In seiner Klage wurde Robson dabei erwischt unter Eid so schamlos zu lügen, dass der Richter seine komplette Aussage ablehnte und sagte, kein rational denkender Fakten Ermittler könnte seinen Angaben je glauben.

    Zwischen 2012 und 2014 verfasst Robson zwei Entwürfe eines Memoirs über den Missbrauch und versuchte erfolglos, diese an Verleger zu verkaufen. Zwischenzeitlich log er unter Eid und sagte, er habe über diese Vorwürfe niemals zuvor mit jemand anderem als seinen Anwälten gesprochen. Als Jacksons Estate entdeckte, dass Robson tatsächlich versuchte, ein Buch herauszubringen, verlangte das Gericht, dass er die Entwürfe als Beweismittel zur Verfügung stellte. Sie stellten fest, dass seine Geschichte sich von einem Entwurf zum nächsten signifikant geändert hatte.

    Es wurde auch angeordnet, dass Robson seine Emails als Beweismittel übergeben sollte. Diese Anordnung missachtete er mehrfach. Zuerst behauptet er, dass sie nicht existieren, danach weigerte er sich einfach, sie auszuhändigen. Dann editierte er alle Mails zwischen ihm und seinen Familienmitgliedern und beanspruchte für sie das Anwalts-Mandanten-Privileg, obwohl keiner in seiner Familie Anwalt ist.

    Als er schliesslich der Gerichtsanordnung nachkam, und die Emails übergab, enthüllten sie, dass er zu der Zeit, als er an seinem Memoir schrieb, recherchierte und sich selbst Links von alten Artikeln aus der Klatschpresse über Missbrauchsvorwürfe gegen Michael Jackson geschickt hatte.


    Die Emails zeigten auch, dass Robson 2011/12 versuchte, von Jacksons Estate einen Job als Regisseur und Choreograf einer offiziellen Michael Jackson Tribute Show in Las Vegas zu bekommen. Seine Offensive sich diese Rollen zu sichern, beinhaltete das Versenden von Emails, in denen er seine großartige Freundschaft mit Jackson erwähnte und ausführte, dass kein anderer für diesen Job qualifizierter sei als er, und er mit Hingabe bereit sei, „für Michael“ die beste Arbeit abzuliefern, die möglich sei. Nachdem man ihm sagte, dass dieser Job an jemand anderen vergeben wurde, behauptete er plötzlich missbraucht worden zu sein und verklagte Michael Jacksons Estate und forderte mehrere Millionen Dollar. [[nono]]

    .. Laut Jimmy Safechuck schaltete dieser 2013, Monate nach dem Robson seine Klage eingereicht hatte, seinen Fernseher ein und sah zufällig, wie Robson zu seinem Gerichtsprozess interviewt wurde. In diesem Moment erinnerte sich Safechuck plötzlich daran, dass auch er von Jackson missbraucht worden war und beschloss, sich der Klage anzuschließen. Er erwähnte nicht, dass diese Offenbarung sich genau zu dem Zeitpunkt einstellte, da sein Erbe drohte den Bach herunter zu gehen, nachdem einer seiner Verwandten verstorben war und die verbliebenen Angehörigen – inklusive ihm – sich gegenseitig verklagten, weil jeder das Familiengeschäft kontrollieren wollte.
    ..
    Safechuck behauptet also, er habe erst 2013, nachdem er von Robsons Vorwürfen im TV erfahren habe, realisiert, dass auch er von MJ missbraucht wurde. Auch in seinem Interview mit Oprah Winfrey, das nach nach der Ausstrahlung der Dokumentation auf HBO gesendet wurde, hält er an genau dieser Version fest: er habe vor 2013 nicht gewußt, dass er missbraucht wurde. In der Leaving Neverland “Doku” ist jedoch seine Mutter zu sehen und hören, die lebhaft erzählt, wie sie sich 2009 freute (“ich tanzte vor Freude…”) dass Michael Jackson gestorben sei, weil er jetzt endlich keine Kinder mehr verletzten könne.


    Quelle: https://all4michael.com/2019/03/08/fakten-kompakt-die-beweise-gegen-jacksons-anklager-die-die-medien-verschweigen/

    Das soll genügen.
    Ich kann die Angaben nicht nachprüfen, da sie aber Links zu Dokumenten enthalten, kann nicht alles nur erstunken und erlogen sein.
    Selbst wenn nur die Hälfte stimmt, reicht es für eine ordentliche Portion Skepsis in diesem Fall.

    mfG
    nereus

    

    gesamter Thread:

  • Wenn man mal sehen will, was für ein perverses Schwein einer der größten Stars der Besatzer war, voila: (mV) - DT, 11.03.2019, 00:17

Wandere aus, solange es noch geht.


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