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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Das ist doch ein anderes Problem

    verfasst von helmut-1 E-Mail, Siebenbürgen, 26.02.2019, 20:05

    was da dahintersteckt: Das Wohnen auf zu engem Wohnraum. Wenn ich mir die Reihenhäuser so ansehe, oder auch andere Häuser, wo man dem Nachbarn, wenn der einen Purz lässt, weil man das natürlich hört, ein herzliches "Zum Wohl sein" hinüberruft, - nun ja, - ich könnte in sowas nicht leben. Da sehe ich keinen wesentlichen Unterschied mehr zur Eigentumswohnung im Wohnblock.

    Dieter hat ja auch irgendwie recht. Wer halbwegs ein Wohn- und Lebenswertgefühl realisieren will, der muss halt aufs Land ziehen. Zumindest dorthin, wo man nicht einer dem anderen auf die Pelle geht. Nur das sind die Folgeerscheinungen, auch mit dem Verbrennen usw., weil alles auf engster Fläche passiert.

    Was passiert auf dem Dorf? Ich wills an einem Beispiel klarmachen. Ich koche meinen Maisbrei für die lieben Hundlein so alle ein bis zwei Wochen auf offenem Feuer. Natürlich auf Holzfeuer an einer Brennstelle im Freien. Der Nachbar, der sich schon dran gewöhnt hat, dass ich da alles Mögliche dabei verbrenne, hat mich gebeten, das weitestgehend unter der Woche zu machen, wenn seine Frau und auch er zur Arbeit ist. Am Wochenende lüften sie dann ausgiebig, und genau dann würde das stören.

    Das befolgt man und organisiert es eben so, dass man mit dem Nachbarn auch morgen noch einen Schnaps trinken kann. Einmal habe ich mit den anderen Nachbarn eine Diskussion gehabt, weil wir den Schnittabfall von den Thujen (nicht ausgedörrt, sondern noch grün) auf unserm Lagerplatz verbrannt haben. Das Zeug hatte tatsächlich einen penetranten Gestank und zog sich bis in die angrenzenden Häuser hinein, weil der Wind ungünstig kam. Klar haben wir die Konsequenzen gezogen, und lassen die Dinger in Zukunft ganz dürr werden, und dann geht das mit dem Verbrennen wesentlich schneller und ohne diese Geruchsbelästigung.

    Dazu muss ich beichten, dass wir den gesamten Gehölzrückschnitt eines großen Parks, für den wir einen Pflegevertrag haben, auf unsern Lagerplatz bringen und dann, wenn der abgetrocknet ist, einfach anzünden. Das sind so 20 - 30 m³ Holzabfall. Offiziell muss das zum Abfallverwerter, - aber das will ich nicht. Das Zeug wird bei uns abgebrannt, und die daraus resultierende Asche kommt als natürlicher Dünger auf unseren großen Komposthaufen (Phosphor und Kali, - wer sich auskennt).

    Wie gesagt, das geht alles nur noch auf dem Dorf, wenn man mit den Nachbarn in der Form kommuniziert, dass man alle anstehenden Probleme im Einverständnis bereinigt und deshalb auch sicher sein kann, dass mich da einer auf dem Mobiltelefon anruft, sollte mal auf meinem Anwesen, wenn niemand da ist, ein Feuer ausbricht. Natürlich schaue ich auch in meinen Lagerbeständen nach, wenn er mich fragt, ob ich nicht zufällig eine Lichtmaschine für seinen Traktor habe, weil die kaputt ist.

    Interessante Frage: Kann es sein, dass wir diese ganzen Feinstaub und CO²-Diskussionen hauptsächlich deshalb haben, weil wir einfach nur verlernt haben, miteinander, ich meine mit den Nachbarn, vernünftig umzugehen?

    

    gesamter Thread:

  • Langsam bekomme ich Angst - die Marschrichtung in der Energiepolitik - helmut-1, 26.02.2019, 07:44

Wandere aus, solange es noch geht.


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