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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Das deutsche Elend

    verfasst von Tempranillo, 31.01.2019, 19:08
    (editiert von Tempranillo, 31.01.2019, 19:43)

    Henryk M. Broder: *Sie müssten … Zweideutigkeiten in Bezug auf die deutsche Geschichte unterlassen.*

    Wie meinen? Haben Weidel, Storch, Gauland und Curio an der Alleinschuld Franklin D. Roosevelts gezweifelt?

    Diese ergibt sich aus Dokumenten, die über jeden bräunlichen Verdacht erhaben sind, dem Livre jaune des französischen Außenministeriums (Edition 1981).

    Leider haben die meisten Deutschen davon keine blasse Ahnung, so daß Broder mit seinen nur notdürftig verhüllten Drohungen durchkommt.

    Gäbe es in diesem Irrenhaus, wo sich Aufseher und Insassen nach Kräften gegenseitig belügen, ein Fundament historischer Kenntnisse, interessierten sich die Tumbkartoffeln auch für andere Quellen als englisch oder amerikanisch inspirierte, würden sie Broder höflich zuhören und sich denken *red nur, wenn du glaubst, daß wir dir dein Zeug abkaufen, hast du dich geirrt*.

    Sollte Broder noch stärker mit der Schuldkeule winken, hätten sie Informationen in petto, die ihn, den Großmeister der witzigen und geschliffenen Eloquenz, in erhebliche Schwierigkeiten brächten.

    Es gibt einige hochkarätige Autoren, die als Zeitgenossen miterlebt haben, wie seit etwa 1936 systematisch auf einen neuen Krieg hingearbeitet wurde.

    Ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, nenne ich Louis-Ferdinand Céline, Bernard Faye, Marcel Déat, Lucien Rebatet, Paul-Antoine Cousteau, Robert Brasillach, Francis Delaisi und Paul Ferdonnet.

    Das Interessante und Verstörende an deren Büchern ist, daß sie ab 1937, Célines *Bagatelles pour un Massacre*, wie manisch Gewordene vor einem neuen Krieg warnen, der von Angloamerika und einer gewissen Lobby vorbereitet werde.

    Sie belegen das mit Quellen, die selbst mich, der ich inzwischen einiges gelesen habe, aus den Schuhen hauen.

    Erst gestern habe ich in Rebatets *Les décombres* auf S. 47 folgendes gefunden, wie es auch heute noch vom Imperium praktiziert wird; seit es Internet gibt, jedoch mit deutlich weniger demagogischer Wirkung als früher.

    Wir sind in den letzten Tagen des August 1939: *In den Redaktionsstuben streiten sich entnervte Journalisten unter dem Eindruck einer Lawine falscher Nachrichten. Das infernalische Unternehmen der Fälschungen und Lügen, das seit zwei Wochen tobte, realisierte seine Meisterwerke. Man erwartete, und in welcher Ängstlichkeit, die letzte Rede Hitlers. Die ...Piieeep...en, Herren der Nachrichtenagenturen, haben in kalter Weise alle Verständigungsangebote herausgeschnitten.*

    Lucien Rebatet kannte Deutschland als französischer Besatzungssoldat, Urlauber (Schwarzwald) und aus seinen journalistischen Reisen. Wenn er Friedensbereitschaft und Kriegstreiberei völlig anderes zuordnet, als das vom IMT zum Dogma erhoben wurde, will das etwas heißen.

    Tempranillo

    

    gesamter Thread:

  • Henryk M. Broder - Vortrag bei der AfD - Olivia, 31.01.2019, 15:51

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