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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Grenzen der Entstaatlichung

    verfasst von Tempranillo, 09.01.2019, 13:54

    Ein schönes Neues Jahr, Falkenauge!

    > sie kommen damit durch, weil die Wissenschaft in den Händen des staatlich
    > gelenkten Schul- und Hochschulsystems liegt. Und die anstellungs- und
    > karrieregeilen Schul- und Hochschullehrer "sich mit angelegten Ohren in die
    > Furche ducken" (Dr. Vosgerau) wenn es um eigene Forschung und
    > wissenschaftliche Kritik der Geschichtspolitik gehen müsste.
    > Hier müssen wir innenpolitisch ansetzen.

    Darüber haben wir schon mal diskutiert. Deinem Vorschlag gegenüber, das Bildungswesen zu entstaatlichen, bleibe ich skeptisch.

    Die Wahrscheinlichkeit ist groß, daß Du ein ähnliches Ergebnis erhalten wirst wie bei der Privatisierung der Notenbanken.

    Deshalb schreien Bertelsmann und alle Globalisten nach grenzenloser Privatisierung, weil sie genau wissen, dadurch können sie ihren Einfluß noch mehr ausdehnen und obendrein einen fetten Reibach machen.

    Nehmen wir mal an, das Bildungswesen wäre entstaatlicht. Welche Situation fänden wir dann vor?

    Mutterseelenallein und ohne jede nennenswerte d.h. machtunterlegte Unterstützung stünde die Berliner Humboldt-Universität den Wünschen und Begehrlichkeiten von Rothschild, Goldman Sachs, Warburg, Oppenheim, Deutscher Bank, Bertelsmann, Springer, Holtzbrinck, Gruner und Jahr, Daimler-Benz, BMW, Audi, VW gegenüber und obendrein atomwaffenstarrenden ausländischen Mächten, die im Aufrechterhalten der siegermächtlichen Geschichtsschreibung ihre Lebensversicherung erkennen.

    Zu glauben, auf diesem Weg ließe sich die Freiheit von Forschung und Lehre garantieren, davon wird man mich in diesem Leben nicht mehr überzeugen.

    Die Letztursache aller unserer Übel wäre meiner Meinung nach sehr viel mehr im Charakter der singulär kriminellen OMF-BRD zu suchen als in sekundären Phänomenen.

    Wenn ein Land von Verbrechern regiert wird, deren Absicht darin besteht, zu zerstören, was der alliierte Vernichtungskrieg übriggelassen hat, kannst Du machen, was Du willst, Du wirst mit Deinen Vorhaben scheitern.

    Das Berliner Gesindel muß weg und durch eine Regierung ersetzt werden, die sich uns gegenüber loyal verhält, dann ergibt sich alles weitere von selbst.

    Das weltweit einzigartig leistungsstarke deutsche Bildungssystem war weder unter Friedrich II., Bismarck, Kaiser Wilhelm I. und Kaiser Wilhelm II. von der Staatsmacht unabhängig. Trotzdem hat es Nobelpreisträger wie am Fließband hervorgebracht sowie die Grundlagen für einen phänomenalen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung gelegt.

    Am staatlichen Einfluß per se kann es also nicht liegen, eher daran, ob es sich um einen positiven oder negativen handelt.

    Für das traditionell sehr etatistische Frankreich gilt das ebenfalls, wo wir seit dem Rücktritt Charles de Gaulles und dem Zurückgedrängtwerden des Staates einen zunächst schleichenden und sich inzwischen rasend beschleunigenden Prozeß des Verfalls und der Verelendung beobachten können, der seit Mitte November letzten Jahres die Menschen zu Hunderttausenden auf die Straßen treibt.

    Tempranillo

    

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  • Der Marschalplan-Schwindel. Sind die Zahlen realistisch? - Dieter, 09.01.2019, 09:41

Wandere aus, solange es noch geht.


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