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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Merkel, Wertegemeinschaft, Mischvölker

    verfasst von Taurec Homepage E-Mail, München, 08.01.2019, 12:36
    (editiert von Taurec, 08.01.2019, 12:42)

    Hallo!

    > Da Merkel ja auch die "Sozialistische Grunderziehung" bis zum Erwachsenenleben genossen hat (und dadurch GEPRÄGT wurde), gehe ich davon aus, dass die sich nicht in die westliche "Wertegemeinschaft" integriert hat, sondern noch in den Wertezusammenhängen des ehemaligen Ostblocks festgezurrt ist.

    Merkel betrachtet sich aufgrund ihrer sozialistischen Erziehung durchaus als Kosmopolit und Weltbürger, ähnlich wie Du das (gewiß nicht böswillig) tust. Indes ist ihre "Feinabstimmung", d. h. ideologische Ausrichtung innerhalb des Geheges der modernen Zivilisation, eine andere. Weltbürgertum ist die Verleugnung jeglicher Tradition und Kultur, gleich ob man dies als Weltbürger selbst durchschaut oder nicht. Wenn man sich mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner aller Menschen identifiziert, repräsentiert man letztlich gar nichts und ist ein Nichts, weil man sich gegen nichts abhebt und seine Eigenheiten negiert, um anderen zu gefallen, die im Grunde aber genauso gleichgültig und egal sind wie man selbst.
    Was Völker sind, und was sie wert sind bzw. bedeuten, davon hat Merkel als seelisch und wohl auch biologisch steriles totes Ende überhaupt keinen Begriff. Die Deutschen sind für sie eher ein dekonstruierbares gedankliches Konstrukt, das ideologisch willkürlich umdefiniert werden kann, indem man z. B. den Mohammedanismus (der tatsächlich seit jeher der Erb- und Erzfeind des Abendlandes ist!) zum Teil Deutschlands erklärt. Das beinhaltet natürlich auch die Verleugnung des Arabischen und seiner Kultur, die letztlich ebenfalls aufzulösen sind und derzeit als Brechstange am Herz der abendländischen Kultur instrumentalisiert werden.

    Im Grunde ist Merkel mit der westlichen "Wertegemeinschaft", insofern diese für die Etablierung des Weltstaates mit "neuer Weltordnung" steht, vollauf kompatibel. Der Ostblocksozialismus und das liberale System des Westens unterscheiden sich in der Art und Weise, wie der Weltstaat errichtet werden soll, jedoch nicht in den grundlegenden Zielen. Bei uns heißt es eben, weichgewaschen und irrational eine Art säkularer Ökumene implizierend "Weltgemeinschaft". Welcher emotionale und stimmungsgetriebene Mensch will schon gegen "Gemeinschaft" sein?

    Ich halte "Wertegemeinschaften" und davon ausgehend "Werte" und "Gemeinschaften" (wenn letztere zu umfänglich bestimmt werden) für nichtssagend und belanglos. "Wert" impliziert etwas Positives, dabei ist der Inhalt unbestimmt. Das Wort bezieht seinen Gehalt allein aus der linguistischen Oberfläche, die emotional mit etwas Gutem assoziiert wird. Darüber hinaus ist eine "Wertegemeinschaft" völlig wertlos, also inhaltlich leer und praktisch nutzlos, insgesamt also sinnlos.
    Es wird schädlich, sobald mit diesem hohlen Bekenntniskonstrukt, mit welchem Demokraten gerne ihren Status als Bestmenschen vor anderen selbstgerecht zur Schau stellen, Inhalte verknüpft werden, die gegen alles gerichtet sind, das Menschen prinzipiell zu hindern und auszuschließen in der Lage wäre. Werte sind dann die typischen Ausflüsse der Demokratieideologie: Inklusion, offene Grenzen, Gleichberechtigung, Friedfertigkeit, Gewaltlosigkeit etc. – insgesamt also alles, was gegen Distinguierendes, Aristokratisches, Elitäres, sich selbst Verfeinerndes und Selbsthauptendes gerichtet ist, das den Grundimpuls höherer Kultur ausmacht. Genau das ist aber gemeint, wenn heute von "Wertegemeinschaft" die Rede ist. Wer "Wertegemeinschaft" sagt (in Anlehnung an Schmitts "Wer Menschheit sagt...") spielt auf der falschen Seite. "Wertegemeinschaft", "Weltgemeinschaft", "Weltbürgertum" zielen folglich in die selbe Richtung, nämlich zum Weltstaat und der "neuen Weltordnung".
    Dies bedeutet in letzter Konsequenz, daß nicht nur die obigen Begriffe und insbesondere "Wertegemeinschaft", sondern die westliche Wertegemeinschaft an sich und alles, wofür sie steht, abgelehnt werden muß, wenn man Europa und seine Völker retten will.

    > Die Deutschen waren schon immer ein sogenanntes MISCHVOLK! Das kommt davon, wenn man in der MITTE eines kleinen Kontinentteiles liegt. Da treffen sich die Völker und da müssen alle Völker durch bei den Völkerwanderungen oder bei den Raubzügen, die es ja auch reichlichst gab.

    Von einer außereuropäischen Warte aus betrachtet, sind die Deutschen dennoch ein recht homogenes Volk, mehrheitlich und im Kern germanisch mit Assimilierung umliegender europider Ethnien von den Rändern her. Seelisch repräsentieren sie bestimmte Charakteristika der weißen Großrasse (bzw. deren europäischen oder indogermanischen Sparte), die sie – wie andere Völker und Kulturen andere Qualitäten – in konzentrierter Form ausbilden.
    Darüber hinaus setze man nicht die biologische Rasse mit dem gleich, was ein Volk ausmacht. Völker sind nicht primär physiologisch, sondern seelisch-geistig zu begründen, wobei mit der Seele die Genetik (mit einer gewissen Unschärfe) korreliert. Im Grunde entspringt alles Leben geistigen Urgründen. Die Biologie, sei es der Körper eines Einzelwesens, menschliche Rassen oder die Gattungsmorphologie tierischer Spezies usw., spiegelt das metaphysische Konzept einer Lebensform wider, ist aber nicht die Ursache.
    Man würde wohl feststellen, daß mit einem Volk (womit nicht Staatsvölker oder die "Willensnationen" gemein sind) bestimmte genetische Merkmale korrelieren. Umgekehrt gelingt es freilich nicht, anhand der Genetik Völker abzugrenzen, weil dadurch von äußerer Form auf seelische Verfassung geschlossen werden würde. Man würde den Wirkungszusammenhang umkehren und die Seele als eine Folge der Biologie betrachten, während sie eigentlich das Ursprüngliche und Überzeitliche ist. Dem entsprechend sind Völker, ist das deutsche Volk eine Seeleneinheit, deren Mitglieder weitestgehend (mit Ausnahmen!) weiß/europäisch/indogermanisch sind. Mit rein biologischer (bzw. materialistischer) Betrachtung wird es aber nicht gelingen zweifelsfrei ein deutsches Volk zu identifizieren, weil alle seine einzelnen rassischen Merkmale auch bei anderen Völkern vorkommen.
    Leider ist die materialistische (biologiezentrierte) Anschauung bei den meisten modernen Menschen die vorherrschende oder einzig vorhandene. Die geistige Welt, in der auch Völker ihren Ursprung haben, wird gar nicht wahrgenommen oder anerkannt.

    Gruß
    Taurec

    ---
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    Weltenwende

    

    gesamter Thread:

  • Interessant, wie das ein Araber beurteilt - helmut-1, 05.01.2019, 22:48

Wandere aus, solange es noch geht.


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