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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Europäische Völker sind keine Mischvölker

    verfasst von Gernot Homepage E-Mail, 08.01.2019, 08:56

    > Die Deutschen waren schon immer ein sogenanntes MISCHVOLK! Das kommt
    > davon, wenn man in der MITTE eines kleinen Kontinentteiles liegt.

    Natürlich nicht!
    Das ist klassische Staatspropaganda, zu der alle mangels Kenntnissen der Geschichte bis in die Stein- und Eiszeit sowie der menschlichen Biologie (Großrassen) betroffen schweigen - ich nicht.

    Es ist allerdings vollkommen falsch.
    Weder die deutschen, noch die anderen europäischen Völker sind Mischvölker, es seie denn, man unterstelle mir, Berliner, mich letztlich in freundlichem Einvernehmen mit einer Münchnerin "vermischt" zu haben.

    Die mittel-, ost-, nord- und westeuropäischen Völker, tw. auch die südosteuropäischen, entstammen zunächst den gleichen Stämmen, die mal als keltisch, mal als germanisch, mal als slawisch, evtl. noch als skythisch oder illyrisch beschrieben werden.
    Der Menschentyp dieser Stämme bevölkerte noch zur Zeitenwende Europa, Teile Nordafrikas und der Levante sowie Vorderasien (ich denke z.B. an die blonden Lydier in Rom und an Schliemanns Ausruf zum Schädelfund in Troja: "Das waren Menschen wie wir!"
    Damit meinte er nicht, dass auch Schwarzafrikaner oder Pygmäen Menschen wie wir wären, was für die Art, Spezies, zutreffend ist, sondern er meinte Langschädelige, also Europide.

    Seit dem Einzug der verwandten, etwas nordischeren Kurgan-Völker, meiner Erinnerung nach so 5000 - 2000 vor Christi, und deren Verschmelzung mit den etwas breitschädligeren Megalithkultureuropäern fälisch-dalischen Typs hat es bis in die Jetztzeit praktisch keine bedeutsame Einwanderung mehr gegeben.
    Was die Zeit davor angeht, spekuliert man aufgrund genetischer Spuren über die Rückwanderung der eiszeitlich Ausgewanderten aus dem vorderasiatischen Raum, wo sie die Hochkulturen von Chatal Hüyek bis Babel begründet hatten. Sie stießen ins fast menschenleere, gerade abtauende Europa vor.

    Vor allem jedoch gab es seit Jahrzehntausenden keine Vermischung: Vermischen können sich nämlich nicht Gleiche. Sie müssten mindestens verschiedenen Subspezies angehören.

    Ein Mischling ist ein Nachkomme zweier verschiedener Rassen (subspecies, Unterarten), ein Kreuzling der Nachkomme zweier verschiedener Arten, i.d.R. nicht möglich, da die Artgrenze durch die Fortpflanzungsbarriere bestimmt wird. Bei entwicklungsgeschichtlich noch nicht lange differenzierten Arten sind oftmals unfruchtbare Nachkommen möglich (Maultier, Töwe, Liger), bei jüngst differenzierten Mischformen (Weidenkreuzlinge, Artenkreis Stiel-/Traubeneiche) auch fruchtbare, die die weitere biologische Differenzierung ungünstigenfalls behindern können.

    Eine Vermischung mit Schwarzen, Gelben oder Ozeaniern hat aber seit Jahrzehntausenden nicht stattgefunden!

    Wer jetzt Attilla oder die Goldenen Horde anführt, dem sei gesagt, dass die Frauen damals durchaus nicht bereit waren, Kinder ihrer Vergewaltiger auszutragen. Selbst die Priesterinnen auf Anglesey (Ynys Mon) haben noch die Kinder ihrer römischen Vergewaltiger ertränkt, bis auf die Jungs, die sie zu einer Partisanenstreitmacht herangezogen haben. Außerdem waren die Hunnen wohl immerhin europid, nur die Goldene Horde war asiatisch, besaß aber beim Einfall in Mitteleuropa bereits viele Angehörige aus überrannten weißen Völkern und Stämmen (z.B. Warägerabkömmlinge, Kiewer Rus).

    Das Nichtvorhandensein von Vermischung beweist sich im Bilde der Menschen der europäischen Völker.
    Wären sie mit Asiaten, Afrikanern oder Ozeaniern vermischt, gäbe es sie nicht; es gäbe keine Weißen und keine Blonden, höchstens mal als Atavismus. Unsere Gene sind rezessiv-erbig, die "farbigen" dominieren. Das sieht man allenthalben an Mischlingskindern und an denen von Mischlingen mit Weißen (z.B. im Berlin der Teilung aufgrund von Kindern amerikanischer "Neo-Negroes" und Mulatten mit deutschen Frauen; man sieht den Nachkommen oftmals kaum an, je ein weißes Elternteil gehabt zu haben).

    Franzosen und Polen wurden erwähnt. Nun, Franzosen sind nach Cäsars Völkermord überwiegend Franken und angesiedelte Legionäre anderer Stämme, Polen stammen zum guten Teil von den ostelbischen-ostgermanischen/slawischen Stämmen ab, die in der Berliner Geschichte so eine große Rolle spielen (Jatzko von Köpenick, Wenden, die oft als daheimgebliebene Wandalen eingeschätzt werden), zum anderen von Goten und weiteren, die in der "Völkerwanderung", die eine Stammeswanderung war, durchzogen oder zurückblieben und siedelten, vielleicht auch von den Skythen, die sich äußerlich und genetisch (phäno- und genotypisch) von uns Mitteleuropäern wohl kaum unterschieden haben. Sie gehörten nicht zu einer anderen "Rasse" (lassen wir die Güntherschen Kleinteilungen in nordisch, ostisch, dinarisch, fälisch-dalisch, westasiatisch [weiß!] alpin-mediteran usw. mal weg) und waren daher gar nicht fähig zur Vermischung.
    Ausgerechnet Hugenotten wurden angesprochen. Nun, das waren Franken, zum großen Teil deutschsprachig - Französisch war evangelische Kirchen- und Hoheitssprache - und somit als erste imstande, die Luthersche Bibel zu lesen. Ich schrieb schon davon, dass selbst Apollinaire sich einem Pariser (!) Droschenkutscher nicht in Französisch verständlich machen konnte, Anfg. des 19. Jahrhunderts soll noch die Hälfte der Pariser Bevölkerung deutsch gesprochen haben.

    Nun noch etwas zum Gedanken, man könnte Angehöriger eines anderen Volkes werden:
    Ich halte es für möglich, dass Einzelne durch Selbstverbiegung oder Zwangsverbiegung ihres unbewussten, tiefsten seelischen Inneren wirklich Angehörige eines anderen Volkes werden und sich so fühlen können. Evtl. mag es auch ganz vereinzelte "Ausreißer" in einem Volk geben, die sich einem anderen eher zugehörig fühlten, vielleicht mit der Häufigkeit von Männerseelen in Frauenkörpern, wenn es so etwas gibt. Wo Letzteres Mode wird, ist es absurd. Wo Ersteres millionenfach und generationenlang geschieht, mögen nicht zeitgeistgemäß Denkende es perfiden Völkermord nennen. Bei den Tibetern tut man es immerhin - aufgrund der Ansiedlung chinesischer Männer und der Förderung chinesisch-tibetischer Heiraten.

    Völker sind, genetisch, historisch und an ihrer Lebensweise (Kultur) nachweisbar, biologische Größen, und die Natur hat, sei es teleologisch oder teleonomisch betrachtet, eine Abneigung gegen das Schwinden ihrer Differenzierungsformen, ihrer Vielfalt. Vielfalt nämlich stabilisiert das Gesamtsystem "Leben" - im Ganzen und bis hinunter zur Art (Pandemieunwahrscheinlichkeit bei Vorhandensein verschiedener Subspezies).
    Es geschehen ganz seltsame Dinge, wenn biologische Gruppen zu verschwinden drohen. So wählen z.B. Schmetterlingsraupen eine andere Futterpflanze, wenn ihre angestammte vom Menschen ausgerottet wird - aber erst, wenn sie auf der Roten Liste stehen, nur noch vereinzelt inselartig vorkommen und man mit ihrem Aussterben in wenigen Jahren rechnet.
    Von daher wäre es nur natürlich, dass ein Volk sich zusammenschließt oder irgendwelche Abwehrmechanismen ergreift, wenn es sich (unbewusst) schwinden, ausgerottet oder ausgetauscht sieht. Historisch gibt es dafür Beispiele (Indianerkriege). Der einzelne Mohr im Mittelalter wurde beklatscht und erhielt gastfreundlich Kost und Logis. Wo in einem deutschen Stadtviertel auf einmal 20% der Bevölkerung schwarz sind oder 50% türkisch, wird es Probleme geben. Ich fürchte, ohne die ständigen Mahnungen der Medien und Mächtigen, ohne das Schönreden, wäre es längst zu Ausschreitungen gekommen. Erfolgte die natürliche Reaktion des Selbsterhalts einer biologischen Gruppe nur im Entstehen verächtlich gemachter "Parallelgesellschaften" - z.B. auch für Deutsche, wäre das nicht schlimm. Tobte aber der Mob, plötzlich wie einheitlich beseelt, träfe es auch unschuldige Einzelne.

    Mit der Staatsangehörigkeit hat das gar nichts zu tun. Im Gegenteil, derjenige, der eine fremde Staatsangehörigkeit annimmt, kann der beste Staatsbürger werden. Dafür gibt es sogar militärische Beispiele besonderer Tapferkeit "Naturalisierter".
    Angehöriger eines anderen Volkes zu werden, wird dagegen die absolute Ausnahme bleiben und je unwahrscheinlicher, desto weiter das fremde Volk biologisch differenziert ist, also andere spezielle Gene eigen hat.
    Wie viele Weiße wurden Indianer? Das kann man an einer Hand abzählen, und dann war es vielleicht meistens noch Begeisterung und Abenteuerwille.

    Staaten sind Kopfkonstrukte, menschlicher Macht und menschlichem Willen geschuldet.
    Völker sind gewachsen, auch wenn manche Soziologen es heutzutage unglaublicherweise umgekehrt behaupten.
    Es muss ebenso zulässig sein, sich für solche gewachsene Vielfalt einzusetzen, wie es zulässig ist, sich dagegen zu verwenden und alles menschenmachtbestimmt staatlich mit Misch- und Einheitsbevölkerung organisieren zu wollen, wie es Timmermans, Sarkozy und dieser gutausehende Kanadier, weiß den Namen jetzt nicht, wünschen.

    

    gesamter Thread:

  • Interessant, wie das ein Araber beurteilt - helmut-1, 05.01.2019, 22:48

Wandere aus, solange es noch geht.


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