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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Inhaltlich hat der gute Mann recht ...

    verfasst von NST Homepage E-Mail, Südthailand, 12.10.2018, 06:43
    (editiert von NST, 12.10.2018, 07:04)

    > Das sind doch alles keine zufälligen Fehlentscheidungen einer einzelnen
    > strunzdummen Hxxx der Hintertanen, sondern langfristig geplant.


    Hallo

    Das ist ja der Witz der Sache: wenn man Zeit dazu investiert, die Vergangenheit zu durchleuchten um die Ursachen und Schuldigen auszumachen, verliert man seine Zukunft.

    Von jenen, die erkannt haben, dass etwas grundlegendes schief läuft, steht aber im Regelfall die Suche nach den Schuldigen an 1. Stelle. Man will sie auf jeden Fall zur Rechenschaft ziehen.

    Wie D. Stelter sagt, einzig die eigene Bildung - oder die der eigenen Nachkommen bieten sich noch als Lösung an. Die aktuellen sozial staatlichen Lösungen im deutschen Bildungssektor sind aber auf Gender fokussiert und nicht auf MINT und das ganze Personal dort auch.

    Es ist eine Zwickmühle - jede Bewegung verursacht zuerst einmal einen Verlust und Frust. Ob die Gesellschaft überhaupt noch die Möglichkeit hat, der Zwickmühle zu entgehen, stelle ich in Frage, denn es ist mit einem Zeitproblem verknüpft. Gibt es einen Plan um D endgültig platt zu machen, dann sind wir in den Schlussminuten des Spiels, die Gegner führen mit 2 Toren und müssen nur noch auf Zeit spielen.

    D. Stelter hat aber schon angedeutet, wie die Lösung für die Nachkommen aussehen könnte - es gibt ja noch andere Länder. Die gibt es. Aber schon in den Bananenrepubliken sind die Einstiegshürden für Deutsche mit aktuellem Bildungsabschluss im Regelfall zu hoch.

    Aktuell sind hier 4 Wochen Ferien. Für alle, die sich zum Ziel gesetzt haben, einen Job zu ergattern mit Aussicht auf Zukunft, ist dagegen Trainingslager. Unser Sohn ist derzeit in BKK in so einem Trainingslager um sich auf eine Aufnahmeprüfung im kommenden März vorzubereiten. Zusammen mit fünf anderen, davon 4 Mädchen wurde eine Wohnung angemietet und alle haben rund 8 Stunden tägliches volles Programm. Jeder von ihnen hat eigene Schwerpunkte, sie lernen nicht zusammen in einer Klasse. Es sind alles Einzelkinder und immer 1 Elternteil aus einer der Familien ist vor Ort, man wechselt sich ab (hier wird keine Loveparade gefeiert - sondern gelernt). Als meine Mutter noch lebte sind wir damals in der Zeit nach D gereist, die Kosten bewegen sich ungefähr auf ähnlichem Level. So ändern sich die Zeiten.

    Ich investiere nicht an der Börse und habe meine Zweifel, ob das mit den Wellen funktioniert. [[freude]] Trotzdem investiere ich, was ich noch habe - einfach in die Ausbildung meines Sohnes. Man gönnt sich ja sonst nichts. [[top]]
    Gruss

    PS: Finden die eigenen Nachkommen die Ausgangstüre, werden die Eltern im Normalfall zurück bleiben müssen. Alte Leute die Kosten verursachen sind nirgendwo gerne gesehen .... Wenn sie Glück haben gibt es dann Fresspakete wie damals in der DDR .... D. Stelter dürfte in D zu den oberen 10% der Einkommenspyramide gezählt werden - wer dieses Schicksal nicht teilt, muss eben die Suppe mit auslöffeln, die er mit angerührt hat.

    

    gesamter Thread:

  • Höchstinteressantes Interview von Daniel Stelter: Die Lüge vom "deutschen Reichtum". (mV) - DT, 09.10.2018, 22:52

Wandere aus, solange es noch geht.


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