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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Eine (ich weiss, etwas sehr naive) Liste von Schweiz-Alternativen...

    verfasst von Wildheuer E-Mail, Schurkenstaat im Herzen Europas, 13.02.2018, 22:15
    (editiert von Wildheuer, 13.02.2018, 22:17)

    Ja grüss dich Lechbrucknersepp!

    Also, wenn ich so die Weltkarte anschaue, dann ist in Europa (u. a. wegen der unsäglichen EU) schwer was Schlaues auszumachen... Aber, probieren wir mal eine gewagte Positionierung, hehe...:

    Bzgl. der Pflege der eigenen Sprache könnte man die ehemalige DDR vielleicht nennen. Mit den sog. "Fichen", die in der Alpenrepublik in den 1990er aufflogen, hatten wir in der Schweiz schwer zu schlucken, dass auch wir so etwas wie eine "Staatssicherheit" über Jahrzehnte am Werkeln hatten, die ach so reine Schweiz verwandelnd in ein Gefängnis, wo die Insassen die eigenen Wächter sind (so ungefähr, nach Dürrenmatt). Die Ost-Gebiete könnte man auch loben für den gegenseitigen Halt innerhalb der (geplagten) Basis der dort lebenden Menschen. Ich glaube, das ist bis heute immer noch besser als im so gelobten Westen...

    Bzgl. des Unabhängigkeitswillens können wir vielleicht die Korsen nennen.

    Bzgl. der Standfestigkeit gegenüber der "Hochfinanz" sollten wir die Isländer nicht vergessen! Die haben sich geweigert für die Banker-Manipulationen zu bürgen. Solche standfesten Leute sind die guten "Bürger", nicht wahr?!

    Bzgl. der Rom-Treue könnte man die Liechtensteiner als die "frommeren Schweizer" anführen, aber wer will denn schon Vatikan-hörig sein, jetzt wo ein Jesuiten-Argentinier auf Welt-umspannenden Papst macht...? Die Bayern wohl auch nicht, oder?

    Die Norweger machen ihre Sache wohl auch ganz recht, nur sollten sie vielleicht ihren fjordischen Monokultur-Lachsen nicht so viel Antibiotika verabreichen...

    Die Tschechen sind auch ein ganz fleissiges und präzises Völkchen. Auf jeden Fall fühlt man beim Lenken eines Skoda sofort, dass die Vor-vor-Generation der heutigen Ingenieure sich einst ans Bauen von UFOs (Repulsinen) heranmachten, hehe!

    Und die Magyaren sind standfeste Eigenbrötler, insofern als sie sich aus dem Migrantenstrom herausgenommen haben...

    Gehen wir in die Levante schauen, so könnten wir die solidarischen Libanesen nennen, aber auch das Vielvölker- und Vielreligionen-Gebilde Syrien.

    Und am unteren Ende der arabischen Halbinsel würden wir im Jemen einem kargen Bergbauernvolk begegnen, das wohl zäher ist als das unsere.

    So ein Wind und Wetter ausgesetztes Volk würden wir z. B. auch in Zentralasien in Kirgistan auffinden. Ich glaube, die tun ihren Nachbarn auch nichts, und sind somit keine Gefahr für den Weltfrieden.

    Die gleiche karge und urtümliche (in diesem Sinne: "primitive") Situation wohl auch in weiten Teilen Myanmars..., aber auch Laos, Chinas.

    Bzgl. der Gamelan-Musik und der Tänze, wäre auch Bali nicht zu vergessen; allerdings sind die Balinesen (von ihrem Wesen her) in ein völlig unpassendes Inselstaats-Konstrukt namens Indonesien eingepfercht und in vielen Dingen fremdbestimmt, leider, leider.

    Im Pazifik draussen gibt es vielleicht noch ein paar wenige Inselvölkchen, die einen minimalen Ressourcenverbrauch ("Footprint") haben..., und eine menschengerechte Naturreligion kennen und noch praktizieren.

    Gehen wir nach Südamerika, so kann ich berichten, dass z. B. in Peru jedermann ein Stück (bisher niemand Privatem zugeschriebenes) Land einzäunen darf, bestellt er es regelmässig (den Zaun instandhalten, reicht wohl aus...), darf er es nach ungefähr zehn Jahren Wartezeit im Grundbuch auf seinen Namen eintragen lassen.

    Die letzten Amazonas-Indigenen dürfen wir auch nicht vernachlässigen in unserer "Alternativ-Liste", die kennen wohl noch ein paar Naturkräuter und -heilmittel, das sie bewahrt vor dem seltsamen Pillen- und Impfwahn.

    Zu guter Letzt, zählt immer die Basis, das Umfeld, wo sich ein Mensch wohl und heimisch, geborgen und aufgenommen/verstanden weiss. Und so argumentiert, gäbe es in Bayern, im Allgäu, im Markgräflerland, in ähnlichen Gegenden im "Grossen Kanton" drüben ebenfalls ungezählte Gelegenheiten, sein Leben (immer noch) gut leben zu können..., sofern ein der berühmte Nachbar solches zulässt...


    Und nun bin ich auf deine Tipps gespannt, warum du nicht schon längst "übergesiedelt" hast ins Land wo Käse und Schockolade sich türmen [[zwinker]]

    Vom Wildheuer

    ---
    Gibt es denn keinen Boden auf dieser absurden Welt? Ich dachte wir wären längst aufgeschlagen. --nereus

    

    gesamter Thread:

  • Das populustischste Unwort des Jahres, nein des Jahrhunderts wird gesucht? - Dieter, 12.02.2018, 10:23

Wandere aus, solange es noch geht.


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