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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Den heutigen Abend bis jetzt mit Gedanken zu Deinem Beitrag....

    verfasst von Sigrid, 10.02.2018, 20:57

    Hallo noby,
    eben las ich Deinen Beitrag und bin nah dran.
    Da war ich schon an manch Plätzchen und Ausblick, trotz noch in Frondienst ein seliger Campergruß. Wie wunderbar ist es so unterwegs zu sein und wie tröstend und einpendelnd ist Natur.

    Dann die Impressionen zur Holledau, da ist mein Vater selig gebürtig und „Woinznach“weckte Erinnerungen zu Kriegs; und Fluchterfahrungen meiner Altvorderen. Muttern musste mit 17 aus Schlesien fliehen und ist dann halt in der Holledau in einem Winzdorf gelandet. Trotz den märchenhaften Verstrickungen „Flüchtlingsmädel heiratet den Sohn vom Bürgermeister“, die auch innerdeutsch recht dramatisch bewertet wurden, hinterließ das Ganze tiefe Spuren. Selbst da knallten „Kulturen“ aufeinander, was in mir nach dämmert und mir stets deutlich machte, wie schwierig bis unmöglich solch „Aufnahme; gar Integrationsbemühen“ sind.

    Und dann las ich dies hier:
    „Dass mittlerweile eine Armee von kampffähigen und -kundigen, jungen Männern mit Badeschlappen oder ganz ohne Schuhe angelandet ist, dass dies eine Landnahme mit unbewaffneten Flüchtlinge und dennoch zur Waffe sich wendend darstellt, übersteigt die Vorstellungswelt der meisten Menschen. Gerade ein großer Teil der Frauen zieht die Bedrohung erst in Betracht, wenn sie selbst, Angehörige oder engste Freundinnen betroffen sind. Diese verbreitete, weibliche, gefühlvolle Herzlichkeit gepaart mit einer unverantwortlichen Kopflosigkeit kann häßliche, alte, weiße Männer zu Fremden- wie Frauenfeindlichkeit verleiten. Wer damit anfängt, zieht sich langsam aber sicher aus der öffentlichen Diskussion wie der politisch korrekten Heuchelei zurück.“

    Zustimmung!!!
    Aber ich erklär mal meine Sicht der Dinge, gänzlich ohne Entschuldigungen, sondern als Ursachen – Wirkungsspektrum.
    Dies womöglich ein wenig zu flapsig:
    Frauen, so im allgemeinen, können ihrer Natur nicht aus. Sie hegen und pflegen, ihr Augenmerk liegt auf harmonisch sozialem Miteinander. Das hält die Gruppe zusammen, gibt Regeln vor wie Widerbürstiges eingebunden werden kann und lässt sie vor „Gefahren“ von außen zurück schrecken. In fraulichen Welten ist eigentlich just für dieses Verhalten ANERKENNUNG innerhalb des sozialen Gefüges hinterlegt.

    Und nun betrachte mal die Hundertschaften Frauen. Selbst die, die da Kinder wollen, müssen das erstmal hinkriegen. Wo doch Elternhaus und Gesellschaft sagt, du musst erstmal wirtschaftlich unabhängig werden- Beruf ----SICHERHEIT. Wo doch Männer noch mit 30 sagen, ahhh, ich hätt vor Kindern gern erstmal noch sicheren Beruf und Haus ------Sicherheit. Und die Uhr tickt.
    Oder die Älteren. Enkel gibt’s womöglich gar nicht oder zu weit weg. Die Ahnen zu versorgen, ist auch schier unmöglich, da Frau ja berufstätig ist und allzu oft auch sein muss oder zu weit weg.
    Und dann gibt’s noch die, die sowieso nur auf Anerkennung abfahren und somit lieber Karriere machen, weil es in heutigen, hiesigen Welten für so private Hobbylebensentscheidungen, wie Kinder und Altenpflege eh keine Anerkennung gibt.

    Diese Anerkennung ist ein überaus wichtige Sache.
    Mit diesem Gutmenschentsunamie in Flüchtlingswelten durften Frauen plötzlich hegen und pflegen, sich an sozialen Gefügen austoben UND bekamen dafür propagandistisch ANERKENNUNG. Da konnte frau ewige Zeiten vorher in Familie, Alten, Krankenpflege oder wenn nix anderes blieb in hysterischen Tierschutzkreisen unterwegs sein, nix brachte so vieeeeeel Anerkennnung. Das ist eine Versuchung um einen MANGEL zu beheben und darum so erfolgreich. Und in der Steigerung: Wenn es um „ihre Brut“ geht, werden Frauen sogar zu kämpfenden Hyänen.

    Dann gibt’s seit einem Weilchen noch eine besondere Spezie Frauen auf selbst unseren Kleinstadtstraßen zu bewundern. Meist ein wenig unansehlich, aber in „Gespann“ mit Kinderwagen und stolz. Tja, so ist das. Hätten die sich vorher so irgend einen nicht so ganz erfolgreichen Kandidaten ausgesucht und mit dem gar noch Kinder gezeugt, wäre jegliche Anerkennung ausgeblieben. Das ist doch jetzt was anderes und im Gefühl der „richtigen Seite“ kann man sich mit Geschnatter auf sozialen Medien und im Freundinnenkreis über jedweden gefühlt schrägen Blick echauffieren. Wann bitte gab es das zum letzten Mal?

    Nun ist sicherlich Deine Frau nicht so und ich auch nicht, aber da gibt es ja auch noch die „Gefahren“ von außen, die dann die „innere Sicherheit“ bedrohen.

    Männer, so im allgemeinen, können ihrer Natur nicht aus. Sie versorgen und beschützen, ihr Augenmerk liegt auf der wirtschaftlichen Erhaltung und der Sicherheit ihres Terrains. Das erhält und beschützt die Gruppe und gibt Regeln vor, was zum Erhalt notwendig heran geschafft werden muss und wie dies nach außen verteidigt werden muss. „Gefahren“ im Inneren „erschrecken“ sie oft. In männlichen Welten ist eigentlich just für dieses Verhalten ANERKENNUNG innerhalb des sozialen Gefüges hinterlegt.

    Und nun betrachte mal die Hundertschaften Männer. Ranschaffen darf er noch, desto mehr, desto besser. Ganz im Sinne debitistischer Wucherungen. Aber schon lange, darf Mann seine Streitigkeit mit dem Nachbarn oder sonstwem nicht mit Nachdruck verbal oder handgreiflich selbst regeln. Dafür gibt es Gesetze, Staatsmacht und Befehle der „Rudelführung“in demokratischen Trug. Wenn Mann meint, er regelt das selbst oder mit Clan oder Kumpeln trifft das domestizierte, inklusierte Männchen die Wucht der engen Gesetzgebung. Da hat sich zwar nun seit längerem hiesig der Mann ebenso angepasst wie Frauen zu ihren Drangsalen, aber wenn es genug ist, ist es genug. Und die Versuchung und Notwendigkeit diesen Mangel zu beheben, bricht sich Bahn.

    Da gibt’s dann die, die derzeitiger Anerkennnung nachhecheln und zu abenteuerlichen und eeeeeendlich mal herausfordernden männlichen Aufgaben aufbrechen und Menschen auf Flüchtlingsrouten retten oder die, die für die „globale Familie“ der Menschheit in den Antifakampf ziehen und die „Bösen“ bekämpfen. Wie angenehm mit Anerkennung und „Befehl“ im Rücken.

    Oder die, die dann geradezu teuflisch aus der gerechten und unabdingbaren Gegenwehr durch Diffamierung und bewusst plazierten Hass Spiralen ins andere Extrem hinüber gezogen werden. Auch die gibt es und niemand sollte just in heutigen Zeiten solche Versuchungen und ihre Opfer vergessen oder ausblenden. Ich meine ja, da wird die Absicht hinführen!

    Nun bist sicherlich Du und mein Mann nicht so, aber da gibt es ja auch noch die „Gefahren“ von außen, die dann die „innere Sicherheit“ bedrohen.

    Und da wird’s dann tatsächlich herausfordernd in der Anerkennung zwischen den Geschlechtern auch wenn der Grund da ganz schlicht ist. „Wir“(Frauen) haben einfach Angst vor den Gefahren von außen und da die Gefahr der Staatsmacht: „Muck zu penetrant auf und weg bist Du“, derzeit weit größer und umfassender, da ja - ach,je, NICHT EINZELFALL bezogen- zieht Frau so allgemein sich noch mehr zurück, wie Männer.
    Deren Versuchung dämmert gerade erst so richtig durchschlagend herauf……………...

    Darum, passt auf Euch und Eure Lieben auf, ohne dem einen wie anderem Extrem zum Opfer zu fallen. Wie schwer ist das denn?

    Herzliche Grüße
    Sigrid

    

    gesamter Thread:

  • Untergang 2.018: Fantasie im winterlichen Bayern - n0by, 10.02.2018, 11:39

Wandere aus, solange es noch geht.


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