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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Sozialpflichtigkeit des Eigentums

    verfasst von Rotti E-Mail, Pampa, 03.12.2017, 20:50

    > und sozialblind muss man geworden sein, um so zu schreiben. -
    > Der Boden ist für alle lebensnotwendig. Wenn er, da nur begrenzt
    > vorhanden, nur für einen Teil zugänglich ist, von dem alle anderen
    > abhängig sind, weil sie auch irgendwo schlafen müssen, hat das mit einer
    > gerechten Gesellschaftsgestaltung nichts zu tun. Nur Egoismus hindert
    > daran, das einzusehen.

    Servus Falkenauge!

    Ich hänge meine Gedanken einfach hier ran.
    Aus Sicht eines Grundeigentümers..................
    Ich nenne einen landwirtschaftlichen Betrieb mein Eigentum und wechsle nächstes Jahr auf die Seite der leistungslosen Bodenrentner, den sog. Sofapflügern. Zunächst zahlt man ja sowieso schon Grundsteuer A und B.
    Wenn der Strukturwandel so weitergeht, dann gibt es bald wieder die Großgrundbesitzer, die alles unter Kontrolle haben. Das breit gestreute Eigentum verhindert das bis jetzt.

    In den Städten wird nicht eine Wohnung mehr gebaut, wenn der Grund und Boden der "Allgemeinheit" gehört. Auch hier würde sich eine "Elite" herausbilden, die die Geschichte unter ihre Kontrolle bringt, es würde nur anders bezeichnet werden, ............alter Wein in neuen Schläuchen.
    Warum ist den der Wohnungsmarkt so leer?
    -Bauauflagen, die das wahnsinnig teuer machen.
    -Ansprüche an den Komfort, der teuer bezahlt werden muss und dazu zähle ich Zentralheizung, jederzeit verfügbares warmes Wasser, dass jederzeit direkt am Wasserhahn anliegt, usw.
    -Es gibt immer mehr Singlehaushalte, die den Wohnraum verknappen.

    Selbst habe ich mein Haus von 1998-2002 in Eigenleistung gebaut, auf Grund und Boden der mir gehört, im Außenbereich(privilegiertes Bauen). Was ich beim Grundkauf gespart habe, ging beim Bau der Abwasseranlage und des Brunnens wieder drauf. Gespart habe ich einzig bei den Löhnen, da ich mit meinem Schwiegervater alles selbst gemacht habe(neben meiner Tätigkeit als Bauer). Ich kenne also jeden Stein, Dachziegel und jedes Holz vom Dachstuhl per Handschlag.
    Was ist also so schlimm am Eigentum am Grund und Boden?
    Das hört sich gut an, wenn es an die Allgemeinheit geht, wenn man Bodenrente zahlt. In der Praxis nennt man das Sozialismus und funktioniert einfach nicht.

    M.f.G.
    Rotti

    ---
    Ich esse und trinke, also bin ich.

    

    gesamter Thread:

  • Wachsende Wohnungsnot - Falkenauge, 03.12.2017, 11:41

Wandere aus, solange es noch geht.


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