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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Danke für die Richtigstellung

    verfasst von helmut-1 E-Mail, Siebenbürgen, 11.01.2017, 14:59
    (editiert von helmut-1, 11.01.2017, 15:00)

    Das Zitat von Santayana in dieser Form war mir schon bekannt. Trotzdem taucht öfters die Behauptung auf, dass diese leicht abgewandelte Formulierung "Wer aus der Geschichte nicht (oder nichts) lernt" von Bertolt Brecht stammen soll. Allerdings konnte ich auch nichts finden, was diese These untermauert.

    Wahrscheinlich wird das so sein, wie mit dem oftmals Voltaire zugeordneten Zitat "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.". Von seiner Denkweise paßt es schon auf Voltaire, aber ausgesprochen hat es Evelyn Beatrice Hall.

    Auch das Zitat mit dem "aus der Geschichte lernen" paßt ja zu Brecht.

    Eine andere Sache ist die Frage:

    Also war jetzt früher alles besser oder nicht? Ab wann wurde es schlimmer und bis wann war es gut?

    Das kann man nicht verallgemeinern. Manches war früher besser, zumindest ehrlicher, einfacher. Manches hat sich aber im Laufe der Zeit vereinfacht, insbesonders im technologischen Bereich. Das wiederum hatte zur Folge, dass man bei vielen manuellen Tätigkeiten der Menschheit Erleichterung verschaffte und dadurch auch mehr Freizeit. Anstatt diese Freizeit in sinnvoller Weise zu nützen, sich geistig oder auch kommunikativ weiter zu entwickeln, haben große Teile der Bevölkerung damit begonnen, einfache Dinge des Lebens, über die man früher gar nicht besonders nachgedacht hat, zu verkomplizieren.

    Früher war 2 + 2 eben 4. Heute versucht man, das ganze hinauf zu potenzieren, daraus die Quadratwurzel zu ziehen und dann evtl. noch den Näherungswert zu berechnen. Es gibt viele Bereiche, wo man diese überspannte Denkensart beobachten kann. Das Ergebnis fließt dann in unsern täglichen Werdegang ein.

    Ein Beispiel, wie ich es handhabe:
    Wenn ich auf der Baustelle mit einem Kunden z.B. eine Leistung vereinbare, dann werden die Dinge besprochen und mit einem Handschlag besiegelt. Letzteres ist für mich absolut bindend und gewissermaßen heilig. Die heutzutage üblichen Verträge, die dann unterzeichnet werden müssen, überlasse ich zwecks Kontrolle meiner Sekretärin, die das alles genau aufsetzen und durchlesen muss. Ich unterschreibe dann nur noch. Dieses ganze §-Geschreibsel ist mir einfach zu blöd.

    Klar kanns da manchmal passieren, dass man gelinkt wird. Nur: ich hab jeden gekriegt, der mich gelinkt hat, wenns manchmal auch Jahre gedauert hat. Aber ich hab ihn mir gekauft.....

    

    gesamter Thread:

  • MSM- Meinungsmache = die Verlogenheit unserer Zeit - helmut-1, 10.01.2017, 21:13

Wandere aus, solange es noch geht.


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