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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Angebl. Mastermind der "Planung" Merkels, der selbst nicht daran glaubt - siehe auch Finanziers - Neu: Luftbrücke (Idomeni)

    verfasst von azur E-Mail, 17.03.2016, 14:43
    (editiert von azur, 17.03.2016, 15:21)

    Hallo allen,

    das sollte keiner verpassen: "Merkels Einflüsterer: Der Mann, der ihre Flüchtlingspolitik entwarf, erklärt, was sie wirklich will"
    http://www.huffingtonpost.de/2016/03/17/gerald-knaus-merkel-fluechtlinge_n_9483070.html

    Das dumme ist nur, dass er nicht nur Empfehlungen gibt, wie dabei hinters Licht geführt werden soll, sondern, dass er selbst nicht an den "Plan" der Patzerin aus dem Bundeskanzleramt glaubt. Und zwar schon seit Monaten nicht:

    24.12.: http://www.zeit.de/2015/50/fluechtlingspolitik-eu-tuerkei-gerald-knaus
    Aus dem o. g. Artike: "Eine europäische Lösung wird es nicht geben"
    Schon im Dezember hatte Knaus gesagt, dass er nicht an eine europäische Lösung glaubt. "Nur darf man nicht auf europäische Lösungen hoffen, die es nicht geben wird", sagte er damals in einem Interview mit der "Zeit". Er schließt daraus: "Deutschland hätte es früher in die eigene Hand nehmen müssen."

    Tricksen:

    "Sprecht lieber von täglich ein paar Hundert Personen"

    Offen sagt er in dem "Welt"-Interview, dass er Politikern empfohlen habe, die Zahl der Flüchtlinge in den Kontingenten so auszudrücken, dass sie für die Bevölkerung weniger bedrohlich klinge.

    Sie sollten nicht die Zahl von 500.000 Flüchtlingen pro Jahr nennen: "Wir haben den Politikern daher auch in den vergangenen Monaten empfohlen: Nennt keine Gesamtzahl für Kontingente aus der Türkei! Sprecht lieber von einem täglichen Kontingent von ein paar Hundert Personen."

    Der Mann, der Merkels Flüchtlingspolitik entwarf, sagt also, dass die einzige Möglichkeit, sie umzusetzen, ein bilaterales Abkommen zu einer Kontingentlösung zwischen Deutschland und der Türkei ist, das die EU vorerst außen vor lässt. Das dürfte auch Merkel vor langer Zeit klar geworden sein."

    Und dann kommt ein sagenhafter Witz:

    Dass Deutschland die Last der Flüchtlingskrise schultern soll, während die EU sich querstellt, kann man den Wählern so natürlich nicht sagen. Aber vermutlich wäre es besser gewesen, der Bevölkerung diesen Schock zu verpassen, anstatt sie weiter im Ungewissen zu lassen."

    Man hätte uns (noch) besser schocken sollen..?!

    Achja, deswegen hat sie dann gleich noch die Partei- und Koalitionspartner, vor allem aber die europäischen Nachbarn mitgeschockt (Schröder hat gestern gesagt, dass klar wäre, dass ohne vorherige Konsultation Frankreichs gar nichts ginge und Hollande heute, dass mit ihm Visafreiheit für Türkei nichts würde:
    "Hollande warnt vor Zugeständnissen": ""Es sollte keine Zugeständnisse bei Fragen der Menschenrechte oder der Kriterien für die Visa-Liberalisierung geben", warnte der französische Präsident François Hollande." )!

    Das ist das angebliche Superhirn: http://www.esiweb.org/index.php?lang=en&id=279&person_ID=1

    "Gerald Knaus (Austria) is ESI's founding chairman. After having studied in Oxford, Brussels and Bologna, he taught economics at university in Ukraine in 1993/94 and spent five years working for NGOs and international organisations in Bulgaria and Bosnia and Herzegovina. From 2001 to 2004, he was the director of the Lessons Learned Unit of the EU Pillar of the UN Mission in Kosovo. In 2011, he co-authored, alongside Rory Stewart, the book "Can Intervention Work?" He has also co-authored more than 80 ESI reports as well as scripts for 12 TV documentaries on South East Europe. He is a founding member of the European Council on Foreign Relations and was for five years an Associate Fellow at the Carr Center for Human Rights Policy at Harvard University's Kennedy School, where he was a Visiting Fellow in 2010/2011 lecturing on state building and intervention. He writes his blog on www.rumeliobserver.eu."

    ("Toller Netzwerker", aber ein "founding member"?)

    So (u. a.?) wird er finanziert: https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Stabilit%C3%A4tsinitiative#Geschichte

    "Vorsitzender ist der österreichische Soziologe Gerald Knaus. Die Finanzierung der ESI gewährleisten unter anderem die Robert Bosch Stiftung,[3] die Rockefeller-Stiftung,[4] die ERSTE Stiftung, die Regierung Schwedens und der German Marshall Fund.[5] Nach eigenen Angaben verfügt die Initiative insgesamt über ein Budget von 45.000 € pro Monat.[1]"

    (Nun, "nach eigenen Angaben", und auch dabei gibt es häufig das Interesse, Steuerlasten zu senken, 45k - nach Abzug der Hälfte für Sachkosten - das ist nicht sehr viel

    Schon von 2006: "Einer, der auszog, Europa zu verstehen
    Gerald Knaus weiß, wie das künftige Europa aussehen könnte. Er berät Politiker in Brüssel und Washington. Nur Wien ignoriert ihn"
    http://www.zeit.de/2006/13/oe_europa

    Ebenfalls am Rande interessant: https://de.wikipedia.org/wiki/German_Marshall_Fund

    "Die Stiftung wurde 1972 aufgrund einer Schenkung durch die Bundesrepublik Deutschland als Dank an die Bevölkerung der USA und als beständige Erinnerung an das unter dem Namen Marshallplan in die Geschichte eingegangenen European Recovery Program (1947) zum Wiederaufbau Europas nach Ende des Zweiten Weltkriegs errichtet. Der internationalen Bedeutung, die dem GMF auf beiden Seiten des Atlantik inzwischen zukommt, entsprechen die sechs europäischen Büros in Berlin, Bratislava, Paris, Brüssel, Belgrad und Bukarest, sowie das Büro in Ankara, die von der Stiftung neben dem Hauptquartier des GMF in Washington, D.C., USA, unterhalten werden. Den Vorsitz teilen sich Guido Goldman und Marc Leland.[1][2]

    Ziel der Stiftung ist, die Verständigung zwischen Europäern und US-Amerikanern zu vertiefen, die Zusammenarbeit zu unterstützen und den Austausch von praktischen Erfahrungen zu fördern. Die Förderung von Individuen und von Institutionen wird entsprechend folgender Richtlinien vergeben:"

    Man verpasse auch nicht:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Guido_Goldman

    Guido Goldman (* 1938 in der Schweiz) ist ein amerikanischer Politikwissenschaftler.

    Sein Vater, Nachum Goldmann (1894–1982), war Mitbegründer des World Jewish Congress, Vorsitzender der Jewish Agency und Präsident der Zionistischen Weltorganisation.

    1940 floh Goldman mit seinen Eltern und dem jüngeren Bruder nach New York. Als er 1959 sein Studium in Harvard aufnahm, war einer seiner Lehrer dort der frühere Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski, und Henry Kissinger betreute später seine Doktorarbeit (PhD 1969).

    Heute leitet Goldman das Programm für Deutschlandstudien am Minda de Gunzburg Center for European Studies (CES) der Universität Harvard, das er 1969 gegründet und von 1979 bis 1994 geleitet hat. Als dem Zentrum das Geld ausging, wandte er sich an den damaligen deutschen Finanzminister Alex Möller. Dieser willigte ein, zum 25-jährigen Jubiläum des Marshall-Plans 150 Millionen Deutsche Mark über 15 Jahre zur Verfügung zu stellen für eine Einrichtung, welche die Beziehungen zwischen Europa und den USA fördert; so entstand 1972 der German Marshall Fund.")

    Auch der Don hat bezüglich Idomeni gerade eine gute Einführung in Teile des Netzwerkes gegeben, die man nicht verpassen sollte: http://blogs.faz.net/deus/2016/03/16/wie-man-in-idomeni-eine-humanitaere-katastrophe-inszeniert-3223/

    Es ist so schweigsam bzgl. des Gipfels. Kein Wunder, wenn selbst das angebliche Mastermind schon vor Monaten wusste, dass sein Plan nicht helfen würde.

    Bisher kam nur so etwas: Juncker - Manche in etablierten Parteien machen AfD salonfähig | Reuters
    http://de.reuters.com/article/deutschland-europa-juncker-idDEKCN0WJ0S6

    Was für Personal..! Als ob die AfD und ihre Wähler irgend etwas für den Unfug könnte, das die Nochkanzlerin und ihre Helferlein angerichtet haben.

    Nach dem Gipfel ist vor Merkels nächstem Unsinn - und auch da wird Knaus erwähnt (und wie!):

    "Luftbrücke für neues Leben

    Deswegen basteln Merkel und die Niederlande schon an einer neuen "Koalition der Willigen", um ein neues Ansiedelungsprogramm zu starten. Per Luftbrücke sollen pro Jahr Hunderttausende aus den Flüchtlingslagern der Türkei nach Europa gebracht und ebenfalls hier angesiedelt werden – auch vom UNHCR ausgesucht, und vornehmlich Familien, die kein Sicherheitsrisiko darstellen. Bis zu 900 Menschen könnten so am Tag ausgeflogen werden, rechnet ESI-Vorsitzender Gerald Knaus, ein Soziologe aus Österreich, der in Istanbul lebt, dem STANDARD vor. "Das wäre eine historische Aufgabe für die Union", sagt er. "Aber das wird nicht über Quoten gehen, sondern nur mit gutem Willen."

    Fraglich nur, wessen Willen (klar ist nur, wer es bezahlen und mit den Folgen leben muss).

    www.derstandard.at/2000032974696/Oesterreich-nahm-1348-Schutzbeduerftige-direkt-aus-Region-auf

    Klar: Luftbrücke, um noch mehr mit Dauerschlafplatz in Massenunterkünften zu versorgen, derweil sogar die Knäste überquellen:
    http://www.focus.de/politik/deutschland/untersuchungshaften-ueberfuellt-strafvollzugsbeamte-warnen-vor-ueberlastung-durch-fluechtlingskrise_id_5361300.html
    (überall gleich: http://www.stern.de/panorama/gesellschaft/fluechtlingskrise--gefaengniswaerter-warnen-vor-ueberfuellung-der-untersuchungshaft-6750090.html usw.

    Daraus auch: "Ausländer seien dreimal so häufig straffällig wie Deutsche. "Da im vergangenen Jahr mehr als eine Million Flüchtlinge gekommen sind, stehen voraussichtlich in 30.000 Fällen Strafverfahren an", sagte der Gewerkschafts-Vorsitzende. Dies werde zu rund 2000 Verurteilungen zu Haftstrafen ohne Bewährung führen. "Für diese Fälle müssen die Bundesländer zusätzliche Haftkapazitäten vorhalten", forderte Bachl.").

    Und die Menschenmengen, die nach Visafreiheit für die Türkei (auf Grund der Verschlimmbesserung der Merkel) kämen, sind da noch gar nicht berücksichtigt.

    (Äaporpos: Warum lässt man der Türkei die Annektierung halb Zyperns durchgehen, welches mit Sicherheit nicht unwichtiger ist, als die Krim?)

    Am Ende nennt man jetzt den Knaus, um einen Schuldigen präsentieren zu können. Aber keine Sorge: Leute wie er können nur "nach oben fallen".

    Viele freundliche Grüße

    azur


    PS: "Wir sollten den Sieg jetzt im Stillen genießen und die Stärkung des rechten Parteiflügels jetzt nicht herbeireden", erklärt ein prominenter grüner Realo die Zurückhaltung. "Sie passiert sowieso."

    http://www.tagesschau.de/inland/gruene-lehren-aus-den-landtagswahlen-101.html

    Die Grünen haben einen rechten Parteiflügel?! (insgesamt interessanter Artikel, auch wenn man dessen Tendenz ablehnt - selbst Gysi wirbt jetzt für Koalitionen mit der CDU, in der bundesdeutschen Einheitspartei)

    TS.de berichtet über dien Beschluss zur Verschärfung (durch Verwischung) des Sexualstrafrechts - und bringt allen Ernstes dieses:

    "Grüne: Regelung kommt zu spät

    Auch Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt beklagt, dass die Neuregelung viel zu spät kommt - auch mit Blick auf die Übergriffe in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof: "Sie hätten dieses Gesetz schon haben können. Ihr Versäumnis baden jetzt womöglich auch Opfer von Köln aus, weil die Täter nicht bestraft werden können. Auch das gehört zur Wahrheit."

    http://www.tagesschau.de/inland/sexualstrafrecht-vergewaltigung-103.html

    Diese Figur ist unfassbar!

    (Im übrigen verhindern Strafnormen nicht automatisch Straftaten, sondern sorgen dafür, dass u. U. anschließend eine Bestrafung erfolgt)

    Dazu ein Nachtrag: "Polizei bereits zwei Tage vor der Silvesternacht vor Problemen gewarnt haben. Nordrhein-Westfalen soll nicht die gewünschte Polizeistärke genehmigt haben. Unterdessen werden erstmals Fahndungsfotos veröffentlicht.

    Köln - Brisante Enthüllung zu den Vorgängen in der Kölner Silvesternacht. So soll die Kölner Polizei bereits zwei Tage vorher vor den Vorkommnissen gewarnt haben.
    Wie der "Express" berichtet, soll die Kölner Polizei bereits am 29.12.2015 geahnt haben, was in der Silvesternacht passieren wird. Ein geheimes Einsatzpapier der Polizei verweist auf mehrere Faktoren, die in der Silvesternacht vorherrschten. Zum Beispiel ist dort die Rede von "Tumultdelikten" oder "massenhaftem Diebstahl und Raub".

    Aus: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.erste-fahndungsfotos-koelner-sex-mob-polizei-warnte-zwei-tage-vorher.e2055707-c500-4561-ae3d-8964011a5b18.html , wo es dann auch heißt:

    "Revierleiter warnt in Silvester-Befehl

    So kommt erneut die Frage auf, warum Nordrhein-Westfalen der Stadt Köln statt der geforderten Hundertschaft nur zwei Züge zur Verfügung gestellt hat. Die Gefahren waren zumindest für den Leiter der Polizeiinspektion in der Kölner Innenstadt, Peter Römers, klar vorhersehbar. Er warnte in seinem Silvester-Befehl mit dem Titel "Besondere Lage", der unter dem Eindruck der Anschläge von Paris und der Bedrohungslage in Deutschland entstand, vor "massiven und häufig rücksichtslosen Einsatz von Pyrotechnik und Feuerwerkskörpern," der zu Panikreaktionen führen könne.

    Tätergruppe war Polizei bekannt

    Nordafrikanische Intensivtäter wurden in dem Papier als maßgebliche Tätergruppe bezeichnet, die die günstige Gelegenheit zur Tat nutzen könnte. Vor allem durch den Alkoholkonsum könne es zu zahlreichen Taschendiebstählen und sogenannten Tumultdelikten kommen."

    ---
    ENJOY WEALTH
    (Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

    Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

    

    gesamter Thread:

  • Angebl. Mastermind der "Planung" Merkels, der selbst nicht daran glaubt - siehe auch Finanziers - Neu: Luftbrücke (Idomeni) - azur, 17.03.2016, 14:43

Wandere aus, solange es noch geht.


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