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ZITAT »Der Debitismus ist hinsichtlich des Tauschparadigmas durchaus mit einer kopernikanischen Wende in der Vorgeschichtsbetrachtung zu vergleichen«

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    froschgrafik: Wähler und Nichtwähler in Deutschland 1949 - 2012

    verfasst von frosch, 08.04.2013, 08:01
    (editiert von frosch, 08.04.2013, 08:06)

    Wer eine Partei wählt, hält sich für politisch klüger als die Anhänger aller anderen Parteien und erst recht für klüger als alle Nichtwähler. Je kleiner die Partei ist, die man unterstützt, um so größer ist dann die Menge der Leute, die man für politisch „dumm“ halten muss.
    Aus Sicht der Parteianhänger haben die „Dummen“ in der Bundesrepublik deutlich zugenommen. Konnten die traditionellen Staatsparteien FDP-CDU/CSU-SPD Mitte der 70er Jahre noch 90 Prozent aller Wahlberechtigten für ihre Wahl mobilisieren, so sank dieser Anteil bis 2009 unter 60 Prozent. (Siehe obere Grafik).

    Die mittlere Grafik verfolgt den Anstieg der Nichtwähler in der Bundesrepublik.
    Ich denke, die Nichtwähler sind die politisch Klügeren. Sie haben die Illusionen über unsere Vertreterdemokratie, wo ein paar hundert gut bezahlte Volksvertreter brav abnicken, was ihnen die Parteioberen diktieren, mehr oder minder verloren.
    Je geringer der Einfluss einer Wahlebene auf die eigenen Lebensumstände, desto stärker ist auch der Anstieg der Nichtwähler. Auch das spricht für den Politikverstand der Nichtwähler.

    Die unterste Grafik zeigt das Wahlverhalten bei der Bundestagswahl 2009, eingeteilt in sogenannte „Quintile“ (gleich große Gruppen von je 20 % auf der Einkommensskala).
    Bei den Wählern der Bundestagswahl von 2009 stellten die Reichen (oberste Einkommensquintile) mit 28 % die relativ größte Gruppe. Mit Abnahme des Einkommens sank auch die Bereitschaft, zur Wahl zu gehen.
    Bei den Nichtwählern war die Sache umgekehrt: Die größte Gruppe der Nichtwähler stellten die Armen (unterste Einkommensquintile) mit 33 %. Mit steigendem Einkommen stieg die Bereitschaft zur Wahl zu gehen.

    [image]

    Mein Resümee: Je weniger Vergünstigungen die Menschen von diesem Staat zu erwarten haben, desto geringer ist ihre Bereitschaft, sich per Wahl um die Frage zu kümmern, wer sich in welchen Amtssesseln breit macht,
    meint frosch.

    ---
    井底之蛙


    gesamter Thread:

  • froschgrafik: Wähler und Nichtwähler in Deutschland 1949 - 2012 - frosch, 08.04.2013, 08:01

Wandere aus, solange es noch geht.


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