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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Tagesschau: Demografischer Wandel "Der Arbeitsmarkt braucht Frauen und Zuwanderer": Netto 500.000 Zuwanderer pro Jahr! (edit)

    verfasst von azur E-Mail, 03.01.2013, 12:03
    (editiert von azur, 03.01.2013, 12:28)

    Hallo,

    wir sollen wohl also über 500k Zuwanderer jährlich entscheiden *? Vielleicht steckt hinter dieser Meldung hier ein Versuch davon abzulenken, dass über bereits lange Zeit eine gewaltige Zuwanderung stattfand und wer das eigentlich entscheidet.

    Sehr herausgehobener Platz in der Tagesschau.de
    Interview Demografischer Wandel
    "Der Arbeitsmarkt braucht Frauen und Zuwanderer"


    In den kommenden Jahren wird der Arbeitsmarkt um etwa eine halbe Million Menschen jährlich schrumpfen. "Der Rückgang der Erwerbstätigen wird sich in einer Weise vollziehen, die einem Angst machen kann", sagt Sozialwissenschaftler Schneider** im Gespräch mit tagesschau.de. Deshalb herrsche dringender Handlungsbedarf.

    tagesschau.de: In den kommenden Jahren werden deutlich mehr Arbeitnehmer in Rente gehen als neue Erwerbstätige nachkommen. Inwieweit wirkt sich dieser demografische Wandel auf den Arbeitsmarkt aus?

    Schneider: Das ist ein Problem, was zumindest in einigen Bereichen schon spürbar ist. Aber das ist alles nur die Spitze des Eisbergs. Wir werden in den kommenden zehn Jahren erleben, dass der Rückgang der Erwerbsbevölkerung sich in einer Weise vollzieht, die einem schon Angst machen kann.

    Sie müssen sich einfach mal klar machen, dass wir in den nächsten 50 Jahren im Durchschnitt jedes Jahr etwa eine halbe Million Menschen im erwerbsfähigen Alter verlieren. Jedes Jahr. In zehn Jahren sind das fünf Millionen. Das ist gigantisch. Durch Zuwanderung können wir das Problem ein Stück weit auffangen, aber um es komplett auffangen zu können, müssten wir eine Netto-Zuwanderung von 500.000 Menschen pro Jahr in den nächsten 50 Jahren haben. Das kann sich im Moment noch niemand vorstellen.

    tagesschau.de: Nun kommt diese Entwicklung ja nicht unerwartet, sondern ist seit vielen Jahren absehbar. Was tun deutsche Unternehmen, um dem entgegenzuwirken?..."

    In D gehen die Arbeitskräfte aus, weshalb die Reallöhne sinken. Denn das ist Markt, wo einem Mangel nicht etwa ein etwa ein höher Preis entgegensteht.[[zwinker]]

    Wie hier zum berühmten Fachkräftemangel schon mal gesagt wurde: Wer keine bekommt, der kann oder will sie nicht bezahlen.

    (dazu: 23.6. Fragen und Antworten
    Auf der Suche nach Fachkräften
    )

    Die vielen, günstigen Zuwanderer, brauchen dann auch Wohnungen, deren Preise - ob Miete, oder Eigentum - eben deutlich steigen, da können die noch so sehr Lohndrücker sein. Umsonst ist Zuwanderung ohnehin in keiner Beziehung zu haben.

    In den Kommentaren darunter geht es schon flott los.

    Viele freundliche Grüße

    azur


    * oder pures Agendasetting: Ein "Fisch", damit nicht woanders hin geschaut wird? Es wird ja erwartet, dass das sehr senible Thema Zuwanderung erst aufgerufen wird, wenn es woanders sehr stark brennt.

    ** Der Interviewte: "Zur Person

    Hilmar Schneider ist arbeitsmarktpolitischer Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA). Der Sozialwissenschaftler beschäftigt sich unter anderem mit Fragen der sozialen Sicherung, Lohnpolitik und Demografie. Bereits als wissenschaftlicher Mitarbeiter in den 1980er-Jahren forschte er über "Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik". Schneider lehrt an der Universität zu Köln und ist Mitglied im Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten sowie in der Zensuskommission."

    Edit: es ärgert mich massiv: Anstatt deutsche Familien bessere Möglichkeiten erhalten sollen für Nachwuchs zu sorgen, wird angeregt Frauen besser in der Wirtschaft verwerten zu können. Die sind ja auch billiger, denn gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist ja scheinbar von keiner Partei durchsetzbar und bleibt seit Jahrzehnten Utopie.

    Das Interview sollte heißen: Wir wollen Euch noch besser ausbeuten.

    Noch mehr Frauen sollen noch mehr arbeiten. Väter auch.

    Und mit dem dabei entstehende Mangel an Nachwuchs können wir Euch auch noch begründen, dass wir Billigarbeiter in das Land holen, mit denen wir Euch zu noch geringeren Einkünften und geringerem Wohlstand pressen.

    Das ist wahrlich diabolisch.

    ---
    ENJOY WEALTH
    (Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

    Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

    

    gesamter Thread:

  • Tagesschau: Demografischer Wandel "Der Arbeitsmarkt braucht Frauen und Zuwanderer": Netto 500.000 Zuwanderer pro Jahr! (edit) - azur, 03.01.2013, 12:03

Wandere aus, solange es noch geht.


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