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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Bingo, Nereus!

    verfasst von Zarathustra, Helvetistan, 19.09.2012, 20:51
    (editiert von Zarathustra, 19.09.2012, 20:56)

    > Hallo Zara!
    >

    Hallo Nereus

    > Du schreibst: Der Tribut ist wesentlich älter als zwei, dreitausend
    > Jahre. Ebenso das Tributmittel.
    >
    > Das kann ja sein, das ändert aber an den Zusammenhängen nichts.
    >
    > Die Organisierte Gewalt fordert Tribut; Gold als Waffenmetall war ein
    > Tributmittel und erhielt erst dadurch seinen Wert. "Das startet alles".
    >

    >
    > Das kann nicht sein. Denk doch einfach mal nach.
    > Die natürlichen Eigenschaften eines Elementes können unmöglich von der
    > Macht definiert werden.

    Doch, die Macht machte Waffen daraus und verlieh ihm dadurch erst seinen Wert, indem es dieses Element explizit dieser Eigenschaften wegen als Tribut abforderte. Musst es nur lesen, wenn man Dir verlinkt, was fein säuberlich herausgearbeitet wurde. Da kannst Du doch nicht mit ein paar schmucken Zeilen gegenhalten.


    >
    > Wenn die Macht sich etwas gesucht hat, was in ihr Tributsystem paßte,
    > dann hat sie logischerweise das genommen, was bereits allgemein geschätzt
    > wurde, wie z.B. Gold als Schmuck.

    Lies es halt, Nereus.


    > Das die Macht Gold per Erlaß für wertvoll erklären konnte, kann nur
    > jemand behaupten, der seine schräge Theorie retten will.
    >

    Die Macht definiert die Das/dass-Regel genauso wie den Tribut, auch wenn man gegebenenfalls beides nicht versteht. Es ist wie es ist. Die Macht kann sogar warenbefreite Schulddokumente für wertvoll erklären, und sie sind es - zumindest solange, als die Hamsterradler sich fröhlich weiter drehen in exponentiellem Tempo und 'zunächst kein Problem' damit haben, in diesem Sinne willig ihren Tribut zu zollen.


    > Auf meinen Bretton-Woods Hinweis mit dem nicht dauerhaft fixierbaren
    > Goldpreis konterst Du:
    >
    > Was hat das damit zu tun, dass Gold seinen Wert durch die Organisierte
    > Gewalt erst erhielt? Klar sind das alles Dinge, die nicht schön zu wissen
    > sind für überzeugte Kollektiv-, Wirtschafts- und Tributbürgerknechte,
    > die mit all dem kein Problem haben. Aber es ist halt so.

    >
    > Hallo! Ist da noch jemand?
    > Gold hat seinen Wert nicht durch die Macht erhalten, sondern dieser wurde
    > von der Macht ursupiert und als Tributmittel genutzt.
    > So, und nur So, wird ein Schuh daraus!

    Lies halt nach, warum das Gewaltmetall erst wertvoll wurde. Du kannst doch nicht durch story-telling eine Arbeit samt Quellen widerlegen. So geht das doch nicht, Nereus.

    „Damit ist schon zweierlei klar: Das älteste Gold in Form von Goldstaub diente nicht als Tauschmittel, sondern war zunächst eindeutig ein Tributmittel. Und: Die Verteilung des Goldes, woraufhin es dann zum Tauschgegenstand auch im Privatbereich werden kann, geschieht nicht 'unten', also beim privaten Handel, sondern es kommt von oben herab – ein Vorgang, den wir für die Antike noch ausführlich belegen werden“.

    >
    > Wo es so funktioniert, wie Du behauptest, ist das Papiergeld, daß

    das!

    > als simpler „Fetzen“ über Druck und Signatur und via Gesetz zum
    > Wertspeicher erklärt wird.
    >

    Diese Fetzen dokumentieren Schulden, und Schulden sind in einer kollektiven Zwangsgesellschaft nun einmal wertvoll, solange die vermeintlich glücklichen Sklaven damit 'zunächst kein Problem' haben.


    > Alles, was erst durch die Organisierte Gewalt seinen Wert erst
    > erhielt, schwankt danach im Preis, egal ob Silber, Gold, Platin oder
    > Kupfer.

    >
    > Der Wert natürlicher Elemente kann nicht per Dekret verordnet werden –

    Doch, deshalb war ja Silber auch lange Zeit wertvoller als Gold.

    > der ist einfach da, weil es durch seine Eigenschaften definiert ist!

    Gold und Silber hatten schon die selben Eigenschaften, als Silber noch wertvoller war als Gold.

    > Das bei Preisschwankungen Angebot und Nachfrage (oder gar Manipulation)
    > eine Rolle spielen, werde ich nicht in Frage stellen.
    >
    > Jenseits dieser kollektivistischen Knechtschaftssysteme hat Gold eben
    > keinen nennenswerten Wert. Damals nicht und heute nicht.
    >
    > Zara, in der Welt der Blinden hat ein Bild eines alten Meisters
    > wahrscheinlich wenig bis keinen Wert und in der Welt der Gehörlosen kann
    > man mit einer Bose-Anlage auch nicht viel anfangen.
    > Wenn Deine Stammesgesellschaft keinen Bergbau betrieb (weil sie es nicht
    > nötig hatte oder nicht wußte wie)

    Nötig hat eine Blutsgemeinschaft dies erst, sobald sie von einer Organisierten Gewalt usurpiert und zerschlagen wird. Jenseits dessen gibt es naheliegenderweise keine Maloche im Bergbau. Blutsgemeinschaften sind nicht doof.

    > oder kein Nugget im Fluß fand und die
    > Damen des Stammes den Zahn des Wisent nicht durch das blinkende
    > Metallstück ersetzen konnten (sofern sie das gewollt hätten), dann führt
    > die ganze Diskussion ins nichts.
    >
    > Witzbold. Gold und Silber selber war Zwangsabgabe.
    >
    > Und warum waren es nicht weiße und schwarze Kieselsteine, Du Witzbold?

    Weil die Organiserte Gewalt damit keine Waffen herstellen konnte, Du Witzbold!

    > Warum hat die alles steuernde und beherrschende Zwingmacht nicht die
    > Kiesel für werthaltig erklärt?
    > Sag es mir, Du großer Theoretiker. [[freude]]
    >

    Weil die Organiserte Gewalt damit keine Waffen herstellen konnte, Du grosser Witzbold![[freude]]


    > War eben nicht einfach da, sondern war erst da, als damit Waffen
    > hergestellt und Tribut beglichen werden konnte.
    >
    > Moment!
    > Erst als die Zwingmacht die Werthaltigkeit des Goldes erkannte und es zum
    > Abgabemittel umfunktionierte – das Gold lag seit Milliarden Jahren mit
    > seinen Eigenschaften in der Erde - erst dann wurde es auch von Leuten
    > begehrt, die mit Gold zuvor wenig oder nichts zu tun hatten.
    >

    Bingo! Man glaubt es kaum! Wozu dann der ganze Text zuvor? Willst Du mich vergackeiern?


    > Erst da wurde es zur wertvollen Mangelware in der Alten Welt, so dass
    > man bei der Entdeckung der Neuen Welt gierig alles Gold zusammenraffte und
    > alles dahinmetzelte ..

    >
    > Ja, jetzt wird es wieder stimmig, aber Dein Ansatz ist Blödsinn, weil er
    > Ursache und Wirkung auf den Kopf stellt.
    >
    Hä? Ich glaub ich spinne. Du bestätigst ja selber, dass es erst mit der Tributforderung 'von Leuten begehrt wurde'. Genau so war's.

    Cheers!

    Zara

    

    gesamter Thread:

  • Na, DAS ist doch mal ein echter Langfristchart: Relatives weltweites Bruttosozialprodukt seit Christi Geburt - HuangJin, 11.09.2012, 06:30

Wandere aus, solange es noch geht.


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