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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Fürchte Dich nicht

    verfasst von Zarathustra, Helvetistan, 17.09.2012, 19:04

    Hallo Nereus

    >
    > Ich erlaube mir mal kurz Deine laut vor sich hin ratternde Gebetsmühle
    > anzuhalten.
    > Falls Du Dich erinnerst, fragte Silke nach dem Nutzen des Goldes.
    >

    Falls Du Dich erinnerst, hast Du hier wieder mal die Macht fälschlicherweise als Theorie dargestellt, statt als traurigen Fakt. Silke hat mit Dir diskutiert, woher der Wert des Goldes kommt und die Meinung geäussert, dass die Organisierte Gewalt und die damit verbundene, omnipräsente Schuld dem Gold erst seinen Wert verleiht, was empirisch eine Tatsache ist, und was Du als Tauschtheorektiker und Mafia-Relativierer wieder einmal bestreitest.


    > Ich kann mit der organisierten Gewalt Staat gut leben, wenn diese mir und
    > allen anderen genügend Spielraum zum Leben läßt.

    Ja, sag ich doch, das ist ja das Traurige und Hoffnungslose. Man kann mit der Organisierten Gewalt 'gut leben', aller Empirie (Kriege, Schlachten und Artenvernichtung ohne Ende) zum Trotz. Du führst zu diesem Zweck dann schon mal die Zarenherrschaft als Lichtblick an, nicht wissend, dass auch dort Kriege und Schlachten im Dutzendpack über die Bühne gingen, nebst Leibeigenschaft und Terror gegen innen.


    > Diese „Gewalt“ existiert auch in der Familie, im Verein oder in der
    > Firma mit mehr oder weniger großer Ausprägung.
    > Und überall da, wo ich Leistungen einfordere, muß ich auch etwas
    > abgeben.
    > Ich habe mit der Organisation Staat also zunächst kein Problem, was nicht
    > heißt, daß man in vielen Bereichen Kritik üben kann und auch sollte.
    >
    > Du stellst aber das Konstrukt an sich komplett in Frage und hast dann bei
    > bohrender Nachfrage immer nur Lebensformen anzubieten, die sich bislang auf
    > Relikte einer längst vergangen Epoche beziehen, deren Authentizität
    > überhaupt noch nicht erwiesen ist.
    > Von Höhlenmalereien kann ich noch nicht auf die Kultur in seiner
    > Gesamtheit schließen, was ich mal ironisch mit der vergessenen Kiste Bier
    > umschrieben habe, die in einer Wohnung zurückgelassen wurde.
    >

    Es gibt noch genügend andere Indizien. Ausserdem kommt es dort, wo kein Zwang zur Erwirtschaftung exponentiell ansteigender Ueberschüsse besteht, auch zu keiner exponentiell beschleunigten, anthropogenen Vernichtung der Arten. Kannst Du heute noch besichtigen an Orten mit Menschen in Territorien, wo die Organisierte Gewalt fehlt und wo man zunächst halt ein Problem sieht mit der Organisierten Gewalt. Ist das alles 'zunächst kein Problem'? Hauptsache, es gibt noch ein bisschen Freiraum? Du hast erstaunlich bescheidene Ambitionen, Nereus.


    > Man sieht sich ausserstande, zuzugeben, dass man systematisch
    > vernichtend unterwegs ist, wo immer man systematisch Ueberschüsse
    > erwirtschaftet (erwirtschaften muss), mit Quecksilber fremde Territorien
    > und Kreaturen zugrunde richtet (mit mittllerweile 100 Energiesklaven pro
    > Nase) zwecks Abbau von Gewaltmetallen aller Art usw usf., und so redet man
    > sich ein, dieses erwiesenermassen vernichtende und schändliche Tun sei
    > nicht nur freiwillig, sondern auch noch eine gute und ganz normale Sache.
    >

    >
    > Es ging nicht um die Goldgewinnung an sich (über die man sicher
    > diskutieren kann),


    Was ist da zu diskutieren? Der Fall ist doch wohl klar, oder etwa nicht? Hast Du damit auch 'zunächst mal kein Problem'? Ich habe auch Gold, und ich habe noch andere Dinge, weil man sie als Staatsbürger im Kollektivismus, wo die Blutsbanden systematisch zerschlagen wurden, haben muss. Aber ich habe damit nicht 'zunächst kein Problem', sondern eben ein Problem. Fühlt sich irgendwie Scheisse an, diese Vernichtungsorgie. Täte es das nicht, müsste man auch nichts schreiben und es könnte einem egal sein, wie das alles immer schneller abkackt.


    >
    > Da Du den Beweis einer autarken Lebensführung bis heute schuldig
    > geblieben bist und Dein Einkommen absolut MAINSTREAM bestreitest, kann ich
    > Deiner Kritik absolut nichts abgewinnen. Sie klingt in meinen Ohren eher
    > doppelzüngig.
    >

    Du bist ein Scherzkeks! Wie soll dort, wo systematisch Blutsbande zerschlagen wurden (zwecks Abrichtung der Zerschlagenen zur Schutzgeldabgabe an die Organisierte Gewalt), autarkes, blutsgemeinschaftliches Leben möglich sein? Das wird solange unmöglich sein, wie eine Mehrheit der Abgerichteten 'zunächst kein Problem' hat mit der Erwirtschaftung von Schutzgeldern zuhanden der Organisierten Gewalt, die ihre Knechte schon im zarten Kindesalter zwangweise in ihre Züchtigungsanstalten einzieht und die Mütter entmündigt. Das muss man sich einmal vorstellen, und mit alldem hat man zunächst kein Problem, weil es sich halt so etabliert hat dank all jenen, die mit Entmündigung zunächst kein Problem haben.


    > Und um nun mal das Thema zu beenden, erklärst Du Silke und mir, was Du in
    > der Nach-Crash-Zeit nutzen willst, um Dich und Deinen Anhang
    > durchzubringen.
    > Nutzt Du Dein Wissen über das "wie man es nicht machen sollte" und
    > hältst Vorträge darüber gegen etwas zu beißen, bietest Du Deine
    > Muskelkraft an, brillierst Du mit speziellen handwerklichen Kenntnissen
    > oder hättest Du noch anderes nützliches zu bieten?
    > Dabei geht es nicht darum, ob Dir die neue Zeit gefällt, sondern ob Du
    > überleben willst, wenn ich jetzt mal einen Restlebenswillen unterstelle?


    Einen Crash überlebt hier niemand, weil der Crash einen Strukturzusammenbruch zur Folge hat, und was das bedeutet, ist mittlerweile hoffentlich klar geworden. Solange also kein Konsens darüber besteht, dass Organisierte Gewalt prinzipiell abzulehnen und abzuschaffen ist, muss man sich auch nicht allzu viele Gedanken machen über die übernächsten Schritte. Eins nach dem anderen, nereus.


    Beste Grüsse, Zara

    

    gesamter Thread:

  • Na, DAS ist doch mal ein echter Langfristchart: Relatives weltweites Bruttosozialprodukt seit Christi Geburt - HuangJin, 11.09.2012, 06:30

Wandere aus, solange es noch geht.


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