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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Wirtschaften mit Blick auf den Machapuchare

    verfasst von Zarathustra, Helvetistan, 13.09.2012, 14:25
    (editiert von Zarathustra, 13.09.2012, 14:54)

    > > Alles richtig, und nur in der Hinsicht meine Favoriten, als dass ich mein
    > Leben als wirtschaftender Zivilist und Einzelgänger (als der sich HuangJin
    > momentan wiederfindet) in Asien fortsetzen müsste.
    >
    >
    > Wenn Asien die letzte Wahl wäre aus pessimistischer Weitsicht,


    Bin langfristig optimistisch, dass der Staatsbürger verschwindet und Flora und Fauna im Gegenzug wieder auferstehen.


    > weshalb
    > dann die Vermutung, dass ausgerechnet in dieser diffus und latent
    > gefährlichen Überlebensgegend wie Asien neue Freunde Teile einer
    > künftigen Gemeinschaft werden könnten?
    > Weshalb kein Benennen der
    > zitierten Liebslingsgegenden in der Südsee oder in Neuseeland? Da suche
    > ich noch morgen die Logik des Zarathustra.
    >
    > Südsee, Neuseeland – da sollten sich doch auch Überlebens-Freunde
    > finden lassen. Noch wesentlich leichter als ausgerechnet in Pokhara, wo
    > „der Westen“ den menschlichen Schmarotzer- und Zivilisationsmüll in
    > doppelter Bedeutung über Jahrzehnte ausgeladen hat?
    >

    Keine Spur einer Hoffnung auf neue Freunde oder eine künftige Gemeinschaft. Ich kann es gerne nochmals wiederholen: In Asien wartet keine Blutsgemeinschaft auf mich, der ich mich anschliessen könnte.
    In Asien könnte ich nur wirtschaften als Individualist unter Individualisten im globalisierten Kollektivismus, als Gifttrinker und Gifttrinkern. Dito in Neuseeland, das gegenüber der Nordhalbkugel sich insbesondere dadurch unterscheidet, dass keine ungekühlten AKW's vor sich hinköcheln werden.


    >
    > Beim Amazonas empfehlen sich gewisse Zweifel,

    Sehr grosse Zweifel für Fremdlinge, die dort wahrlich nichts zu suchen und alles zu verlieren haben.


    > obwohl ... da sollen doch
    > auch noch zwei, drei nicht staatlich organisierte Gemeinschaften
    > existieren, die könnten den Schutz des Zarathustra vor allerlei giftigem
    > Getier sichern.
    > Zugegeben, eine Elfi Stejskal hat sich als Frau nicht
    > schwer getan, doch ein Zarathustra wird auch seine Attraktivitäten haben,
    > wenn er mithilft, den ziemlich unfruchtbaren, ausgelaugten Regenwaldboden
    > (ja!, viele Arten, doch nicht viel Ernte!) in ein kleines fruchtbares Areal
    > zu metamorphieren. Vielleicht kann man die Terra-Preta-Kultur vor dem
    > Aufbruch in jene fernen Amazonas-Regionen studieren.
    >

    Ein Zarathustra ist nicht verrückt. Weshalb sollte ein Zarathustra diese Menschen belästigen?
    Wie käme er bloss dazu?

    > Oder will Zarathustra etwa die Permakultur auf dem Machapuchare
    > einführen? Oder Fischzucht im Fishtail Lake darunter? Interessanter
    > Ansatz. Oder sonstwie in Nepal „wirtschaften“.

    Zarathustra will - wie gesagt - nicht in Nepal wirtschaften, aber wenn er in Asien wirtschaften müsste, dann vielleicht in Pokhara mit Blick auf den Machapuchare. Hatte ich das nicht schon im letzten Beitrag zu verstehen gegeben?


    >
    > > Ausserdem gibt's in Pokhara die besten Fruchtsäfte. Zumindest damals,
    > als ich dort war, aber das ist schon eine ganze Weile her.
    >
    >
    >
    > Bei Fruchtsäften kenne ich mich nicht aus, ich trinke keine.

    Schade, hilft bei Leseschwäche. ;-)


    > Aber
    > Ludmilla Tüting schwört auf Nepal-Joghurt, Sabine Lehmann auf das
    > Tempelwasser, besonders bei Inaugurationen, andere wiederum auf tibetische
    > Momos, an denen man vor Trockenheit erstickt.
    >
    > Inzwischen wird’s wohl auch eine Cola-Version sein, die dort von
    > Einheimischen getrunken wird, soferne sie sich das leisten können.
    >

    Meinetwegen.

    >
    >
    > Über die weiteren genannten Orte möchte ich nicht spekulieren, zu wenig
    > scheinen sie als Überlebens-Refugium für Zarathustra geeignet.


    Davon war auch - wie gesagt - nirgends die Rede.


    > Mit
    > Schmetterlings- oder Orchideensuche und/oder –zucht läßt sich in einer
    > zerfallenden Welt kaum mehr überleben, denke ich.
    >
    > Soeben fällt mir noch was ein, was die schlimmen Zeiten überdauern und
    > für Mahlzeiten sorgen könnte: Zarathustra als Goldschläger!
    >
    > Die haben in vielen Gebieten Asiens immer Saison. Das wär' doch was:
    > Zarathustra als Diener der Religion!!!
    >


    Wer will denn um's Verrecken überleben? Leben kann erst wieder gedeihen, wenn wir, die Zivilisten verschwinden aus jener Welt, 'wo alle Gifttrinker sind', 'wo alle sich selber verlieren', 'wo der langsame Selbstmord aller – »das Leben« heißt'.

    Ich liebe Den, welcher die Zukünftigen rechtfertigt und die Vergangenen erlöst: denn er will an den Gegenwärtigen zu Grunde gehen.(..)
    Ich liebe Den, der freien Geistes und freien Herzens ist: so ist sein Kopf nur das Eingeweide seines Herzens, sein Herz aber treibt ihn zum Untergang.
    Ich liebe alle Die, welche schwere Tropfen sind, einzeln fallend aus der dunklen Wolke, die über den Menschen hängt: sie verkündigen, dass der Blitz kommt, und gehn als Verkündiger zu Grunde.



    Also grüsst Zarathustra

    

    gesamter Thread:

  • Na, DAS ist doch mal ein echter Langfristchart: Relatives weltweites Bruttosozialprodukt seit Christi Geburt - HuangJin, 11.09.2012, 06:30

Wandere aus, solange es noch geht.


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