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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Zugestanden, @HuangJin, ...

    verfasst von Uwe E-Mail, 04.09.2012, 19:36

    ... es war ein nicht in die Tiefe durchdachter Schnellschuss, den ich da zur Frage formuliert habe und daher danke ich Dir, dass Du dennoch so ausführlich darauf eingegangen bist. Ob ich diesen argumentativ sinnvoll untermauern werde können, wage ich selbst zu bezweifeln, da überwiegend das Gefühl regierte.

    Von Deinen vorgeschlagenen Interpretationsmöglichkeiten meiner Frage kommst Du mit der ersten Annahme meiner Intuition am nächsten, denn als ich mir Deine Grafik anschaute, kam mir der Gedanke: Wer wird den ein Interesse daran habe oder gar den Anfang dazu unternehmen, diese "Monster-Kredit-Bugwelle", wie Du sie nennst, abzubauen?

    Daher scheint mir das Rechnen in Goldunzen eine "akademische" Übung, und das meine ich in keiner Weise abwertend gegenüber Deiner Arbeit.

    Irgendwo, so habe ich es in Erinnerung, habe ich gelesen, dass ca. 160.000 Tonnen Gold derzeit gefördert sind und es kommen jährlich ca. 2500 Tonnen dazu, solange die Rendite passt.

    Würde man diese Menge an Tonnen auf die derzeitige Weltbevölkerung verteilen, wobei jeder, vom Baby bis zum Greis, bedacht werden soll, dann (ent)fallen auf jeden Mensch:

    160.000.000.000 g / 7.01Mrd
    = (16*10^10)/(7.01*10^9)
    = 160/7,01 ~ 22,8 g/Prs.

    (nicht gerade die Menge, von der man erschlagen werden kann und @elli hat seinen Bezug von Weltbevölkerung zum Goldpreis [[zwinker]]), das bedeutet die Menge von ca. 73/100 einer Feinunze, also ca. eine 3/4 Ounce/Prs. (1 oz. Tr. = 31,1034768 g).

    Spielt es bei dieser theoretischen Verteilung eine Rolle, wenn der Goldpreis sich verändert und mit ihm möglicher Weise im Gleichklang die Kosten des Lebens, solange es die Verpflichtung nicht gibt, es zu konvertieren, der Goldstandard nicht hergestellt ist?

    Möglich das Gold ein Ziermetall dauerhaft bleibt, als das es wohl seine Ursprung der Begehrlichkeit entwickelt hat, doch in diesem Fall könnte es sein, dass das derzeitige und zukünftige Angebot die Nachfrage übersteigt.

    Gruß,
    Uwe

    ---
    Since all these manifold things could have occurred, we have every right to believe they did occur.

    Mark Twain, "Is Shakespeare Dead? From My Autobiography", Chapter V, "We May Assume"

    

    gesamter Thread:

  • Chart du Jour (update): Deckungsgrad der US-Geldmengen durch die US-Goldreserve - HuangJin, 03.09.2012, 16:36

Wandere aus, solange es noch geht.


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