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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Freispruch - Teil 5 (Ende)

    verfasst von nereus, 23.04.2012, 16:24

    Teil 5

    Ein weiteres ungelöstes Mysterium der tragischen Ereignisse vom 26.04.2002 war auch die Korrektur der Opferzahl.
    Was für den uneingenommenen Betrachter harmlos erscheint, entpuppt sich bei näherer Aufmerksamkeit als äußerst brisant.

    Zunächst vermeldet man am Freitagnachmittag insgesamt 18 Todesopfer.
    Diese Zahl wird bis in die Nachtstunden nicht korrigiert, obwohl sehr lange über die Ereignisse am Gutenberg-Gymnasium berichtet wurde.
    Erst am Tag darauf wird die Zahl der Getöteten um eine Person vermindert.

    Nun könnte man meinen, das kann schon mal passieren, da sich die Informationen ggf. überschnitten und zunächst Ordnung in das allgemeine Chaos gebracht werden mußte.
    Dem entgegen stehen aber die Bemerkungen des GK-Berichtes auf Seite 287.

    Gegen 15:30 Uhr begaben sich Dr. Str., drei Mitarbeiter des Gerichtsmedizinischen Institut, OStA Lehmann sowie Kriminalbeamte der Tatortgruppe des LKAs und Sicherungskräfte des SEK in das Gebäude. Diese nahmen nun eine (vollständige) Leichenschau vor und identifizierten die Toten.

    Auf Seite 288 wird dazu ergänzt:

    Mit unseren Durchgang haben wir unten angefangen, ich glaube im Sekretariat. ... Wir sind dann Stück für Stück durchs ganze Haus. Wir gingen kreuz und quer, wegen der Gänge. ... Zum Schluss unseres Durchgangs gingen wir zur Leiche des Täters.

    Und weiter heißt es:

    Mit uns lief der Hausmeister, der alle Leichen identifizierte. Es kann sein, dass wir hierzu den Kopf einmal leicht angehoben hatten und gedreht hatten, die Lage haben wir jedoch nicht verändert. Der Hausmeister identifizierte alle Leichen bis auf die zwei Kinder.

    Daraus ergibt sich, daß nach 16 Uhr die Anzahl der Todesopfer eindeutig war, auch wenn die Namen der beiden Schüler noch nicht feststanden.
    Warum erfolgte dann jedoch keine Korrektur der „falschen“ 18 noch am gleichen Tag?

    Um dem Geschehen nun die Krone aufzusetzen, erklärte Ministerpräsident Vogel am Folgetag (27.04.2002) in einer Pressekonferenz:

    Wir haben einen Bericht des Staatssekretärs über den Stand der Dinge entgegen genommen – auch wieso erfreulicherweise die Zahl der Opfer von 18 auf 17 korrigiert werden konnte. Es ist ein erklärbarer Grund: Zwei schwer verletzte Lehrerinnen, die abtransportiert und in ein Krankenhaus gebracht worden sind, sind nach dem Augenschein der vor Ort Anwesenden als nicht mehr rettbar betrachtet worden und als tot in die Liste aufgenommen worden. Gott sei Dank hat eine von beiden im Krankenhaus überlebt.

    Das ist kaum noch steigerungsfähig!
    Deutsche Notärzte führen also vorsorglich Todeslisten und wenn dann doch eine gemutmaßte Leiche überlebt, dann wird sie wieder von der Liste gestrichen.
    Ein derartiger Blödsinn erzwang geradezu eine Hinterfragung dieser Zahlendifferenz.

    Und da Frau Stoiber, die Ehefrau des damaligen Ministerpräsidenten von Bayern am Sonntag (28.04) das Erfurter Klinikum aufsuchte, um den Opfern ihr Mitgefühl auszudrücken, erfuhr der aufmerksame Leser kurz darauf, das zu diesem Zeitpunkt nur noch eine Schülerin mit einer Beinverletzung versorgt werden mußte.
    Von der „überlebenden“ Lehrerin verlor sich plötzlich die Spur. Hätte man eine Schwerstverletzte nicht noch in dieser oder einer anderen Klinik erwarten dürfen?
    Diese Lehrerin wird auch später nie mehr erwähnt.

    Damit war klar erwiesen, daß Vogel gelogen hatte oder ihm getürkte Infos vorlagen.
    Doch warum?
    War jemand umgekommen, dessen Identität verschleiert werden sollte?
    War es vielleicht der 2. Täter?
    Nur, warum hätte man den verschweigen sollen, wenn es wie anfänglich gemeldet, ein weiterer frustrierter Schüler gewesen sei?

    Erstmalig gerät dieses verschwiegene Opfer im Zusammenhang mit der Lehrerin Roschke in den Fokus.
    Sie hatte bei Ihrer Flucht durch das Schulhaus auch das Sekretariat aufgesucht und war dort einer unbekannten Frau begegnet. Sie beschrieb die damalige Situation in einem Buch, dessen Titel mir entfallen ist, so.

    "... Diese Frau stand ganz hilflos da, hat die Achseln gezuckt und mir zu verstehen gegeben, hier ist schon jemand der hilft, du kannst weglaufen und die anderen warnen oder wie auch immer. ..."

    Frau Roschke befragte später die Polizei nach der Frau, doch wie wußte – wenn sollte das jetzt noch überraschen – von nichts.
    Später wertete Lehrerin Roschke das als Vision im Zusammenhang mit den schrecklichen Ereignissen.

    Dieser “Engel” der hier noch als Trauma einer verschreckten Lehrerin gedeutet werden kann, wird einige Jahre später allerdings sehr konkret.
    So berichtet der Tagesspiegel im August 2005 dies:

    Es liegt dem Tagesspiegel eine Kopie des Protokolls der kriminalpolizeilichen Aussage eines Rettungssanitäters vor, aus der hervorgeht, dass eine Leiche oberhalb des dritten Stockwerks der Schule gefunden worden ist. Auch mehrere Zeugen, die nicht namentlich genannt werden können, beschreiben unabhängig voneinander den Fundort einer Leiche, der in allen Medienberichten und in den offiziellen Verlautbarungen nicht vorkommt.

    Diese Leiche an diesem Ort – im Dachgeschoss, möglicherweise aber auch einige Stufen tiefer, auf einem Treppenabsatz zwischen der dritten Etage und dem Dachgeschoss – gibt es offiziell nicht, und niemand weiß, um wen es sich dabei handelt. Bei den erwähnten Zeugen handelt es sich um Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit kurz nach der Tat in der Gutenbergschule eintrafen. Sie können nicht zitiert werden. Sie sagen, auf sie werde Druck ausgeübt. Sie haben Angst.

    Um wen kann es sich bei dieser Toten handeln? Nach den Aussagen ist es eine junge Frau, etwa 25 Jahre alt. Sie kann nicht zu den Lehrern gehört oder irgendeine andere Funktion in der Schule innegehabt haben; dann wäre sie vermisst worden. Warum hielt sich diese Frau in der Schule auf? Hat sie etwas mit der Ausführung der Tat zu tun? Warum darf es diese Tote nicht geben? Was ist mit ihrem Leichnam geschehen?


    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/zeitung/verwischte-spuren/636694.html

    Wo leben wir eigentlich?
    Tote läßt man einfach verschwinden?

    Was waren die Hintergründe für das Massaker, daß die Staatsgewalt sogar Leichen unterschlagen muß und die wahren Täter schützt?
    Wie soll man, angesichts derartiger Vorkommnisse, noch Vertrauen in das deutsche Rechtswesen setzen?

    Damit soll die Beleuchtung der Merkwürdigkeiten vorerst abgeschlossen werden.

    Es wäre kein Problem weitere 5 Teile folgen zu lassen, denn es wurden weder Schmauchspuren beim Täter gefunden noch konnten die aufgefundenen Patronen einen echten Beweis erbringen (siehe Tagesspiegel, Artikel: “verwischte Spuren”).
    Nachhaken geht aber nicht mehr, die Asservate wurden möglichst schnell vernichtet.

    Die seltsame Website wurde nicht recherchiert und es wurde eine hochwahrscheinliche Taschenübergabe (beim Weg zum Gymnasium, was zwingend auf mindestens eine weitere Person schließt) übergangen.

    Auch wurden die Kontakte des Schülers nie richtig erhellt.
    Bei Ines Geipel las man davon, daß Robert einem Freund anvertraut haben soll, daß man ihn auf Hochform trainieren würde.
    Wer waren diese Leute, die ihn “ausbildeten”?
    Zum Töten oder doch eher zum “roten Hering”?

    Wer die Berichterstattung zum Fall Natasche Kampusch verfolgt, die aberwitzigen Theorien zur NSU-Mordzelle liest und andere dubiose Ereignisse zum islamistischen Terror zur Kenntnis nimmt, muß konsterniert feststellen, daß die Mehrzahl der europäischen Staaten mittlerweile von hochkriminellen Metastasen durchdrungen ist.
    Und diese hocken nicht in dunklen Hinterzimmern und müssen die Staatsmacht wegen ihres bösartigen Treibens fürchten, sondern sie tragen Anzug und Krawatte und lügen unverforen in die Mikrofone.

    SIE repräsentieren den Staat und haben diesen mittlerweise fest im Griff!

    meG (mit ernüchternden Grüßen)
    nereus

    

    gesamter Thread:

  • offtopic: Freispruch für Robert Steinhäuser – Erfurt und seine Legende (1) - nereus, 20.04.2012, 09:12

Wandere aus, solange es noch geht.


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