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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Efímera

    04.12.2019, 21:37
     

    Interessiert das jemanden ?

    Dank der Zustimung der Familien von 19 Verstorbenen konnten am 29. November 2019 insgesamt 39 Organverpflanzugen durchgeführt werden, davon 2 in letzter Minute.
    Es waren dies 23 Nieren, 10 Leber, 2 Mägen, 2 Herzen ( eines davon infantil), eine kombinierte Bauchspeichelddrüse-Niere.
    Beteiligt waren 27 Krankenhäuser in 13 Provinzen, (Andalucía, Aragón, Baleares, Canarias, Cantabria, Catalunya, Castilla y León, Comunidad Valenciana, Extremadura, Galicia, Madrid, Murcia y País Vasco) und ein Hospital in Dijon, Frankreich. Notwendig dafür waren 8 Sonderflüge.
    Das ist die bisher grösste Zahl an einem Tag transplantierter Organe in Spanien.

    Socke

    Homepage E-Mail

    04.12.2019, 22:50

    @ Efímera

    Geschäft mit Menschenfleisch

    > Das ist die bisher grösste Zahl an einem Tag transplantierter Organe
    Es ist zu 95% ein ganz großes Geschäft und nur zu 5% (wenn überhaupt) medizinische Hilfe und Nächstenliebe.
    Denn die so Transplantierten haben (meistens) zwar eine gewisse Lebensverlängerung (oft nur wenige Jahre), dass aber verbunden mit starken Einschränkungen (Immunsuppressiontherapie etc.). Der Öffentlichkeit präsentiert man schöne Bilder von länger Überlebenden, das ist aber leider nicht die Regel. Die meisten Patienten überleben nur wenige Jahre und haben durch das fremde Empfänger-Organ z.B. 2 Jahre länger überlebt.Also es ist bei weitem nicht dass, wofür es uns verkauft wird.
    Ich kann das beurteilen, weil ich mal kurze Zeit in einem solchen Zentrum im OP gearbeitet hatte. Da stehen die eingeflogenen Ärzte-Teams Schlange, wenn ein Verunglückter komplett "zerfleddert" wird. Alles zutiefst inhuman, die verwenden fast alles, sogar die Augen!

    Rainer

    Homepage E-Mail

    El Verger - Spanien,
    05.12.2019, 02:12

    @ Efímera

    Ein Toter eignet sich nicht für eine Organverpflanzung

    > Dank der Zustimung der Familien von 19 Verstorbenen konnten am 29. November
    > 2019 insgesamt 39 Organverpflanzugen durchgeführt werden, davon 2 in
    > letzter Minute.

    Mitnichten waren die Spender verstorben. Der Spender muss noch leben, wenn das Organ entnommen wird. Organe eines Toten sind tot.

    Damit eine Organspende dennoch möglich ist, dafür wurde der sogenannte Hirntot erfunden. Im Übrigen bekommt der "Verstorbene" wärend der Organentnahme eine Vollnarkose.

    Rainer

    ---
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    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    05.12.2019, 03:28
    (editiert von NST, 05.12.2019, 03:43)

    @ Rainer

    Da ist der Wunsch wohl eher Vater des Gedanken .....

    > Damit eine Organspende dennoch möglich ist, dafür wurde der sogenannte
    > Hirntot erfunden. Im Übrigen bekommt der "Verstorbene" wärend der
    > Organentnahme eine Vollnarkose.


    [image]

    Also eine Narkose im klassischen Sinne gibt es wohl nicht. Mein Fazit: alles was mit Organspende zu tun hat - dazu braucht es schon es sehr spezielle Ethik mit Humanismus, Menschenrechten und all diesen Dingen um das rechtfertigen zu können.

    Also das was uns als Bewusstsein bekannt ist und wir aber nicht genau wissen was es ist, dürfte diesen Vorgang genau registrieren. Beweisen lässt sich das nicht, denn keiner der Betroffenen macht danach noch eine Aussage.
    Gruss

    ---
    Buntschland bald platt?
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    ©n0by

    Efímera

    05.12.2019, 06:42

    @ Socke

    Geschäft

    > > Das ist die bisher grösste Zahl an einem Tag transplantierter Organe
    > Es ist zu 95% ein ganz großes Geschäft und nur zu 5% (wenn überhaupt)
    > medizinische Hilfe und Nächstenliebe.
    > Denn die so Transplantierten haben (meistens) zwar eine gewisse
    > Lebensverlängerung (oft nur wenige Jahre), dass aber verbunden mit starken
    > Einschränkungen (Immunsuppressiontherapie etc.). Der Öffentlichkeit
    > präsentiert man schöne Bilder von länger Überlebenden, das ist aber
    > leider nicht die Regel. Die meisten Patienten überleben nur wenige Jahre
    > und haben durch das fremde Empfänger-Organ z.B. 2 Jahre länger
    > überlebt.Also es ist bei weitem nicht dass, wofür es uns verkauft wird.
    > Ich kann das beurteilen, weil ich mal kurze Zeit in einem solchen Zentrum
    > im OP gearbeitet hatte. Da stehen die eingeflogenen Ärzte-Teams Schlange,
    > wenn ein Verunglückter komplett "zerfleddert" wird. Alles zutiefst
    > inhuman, die verwenden fast alles, sogar die Augen!

    Die Einwände leuchten mir ein, da muss man drüber nachdenken. Für einen Nierenkranken, der 3 Mal pro Woche in die Dialyse muss, sind ein paar Jahre mehr ohne diese Quälerei, glaube ich, ein Gewinn.
    Was mir nicht eingeht ist, wo das Geschäft ist und für wen. Das spanische Gesundheitssystem und das zentrale System für Organverpflanzungen sind staatlich, die Ärzte sind beim System fest Angestelle, die Patienten sind Sozialversicherte und auf der Warteliste der Versicherung wie alle anderen auch. Ich sehe nicht, wie sich dort jemend bereichern könnte. Die Kranakenversicherung in Spanien macht Verluste, u.A. auch, weil sie Hundertausende von Immiganten mit versorgen muss.

    Waldläufer

    E-Mail

    05.12.2019, 09:31

    @ Efímera

    Das Geschäft macht die Pharmaindustrie

    Die Menschen mit transplantierten Organen müssen Ihr ganzes Leben lang Medikamente essen, um ihr Immunsystem "runterzufahren", damit das fremde Organ nicht abgestoßen wird. Das bedingt auf der anderen Seite eine hohe Infektanfälligkeit, die wiederum mit Medikamenten behandelt wird. Teure Sache!

    Bezahlt wird das über die Krankenkasse durch alle Mitglieder!

    Was glauben Sie, warum so viel Werbung für Impfungen gemacht wird? Die Gemeinschaft bezahlt die Impfungen und wenn Nebenwirkungen auftreten (Epilepsie, vermehrt Allergien u.v.a.) ebenso.
    Ein wunderbares Geschäft sind auch Vorsorgeuntersuchungen. Mammografie: Da wird eine Technik für die Vorsorge vor Krebs eingesetzt, die selber Krebs auslösen kann. [[freude]]

    Herrlich, nicht wahr?!

    Wissen Sie wie viele "Fehlalarme" die Mammografie verursacht? Ängste bei den betroffenen Frauen werden produziert und es werden sehr viel zu viele Brüste amputiert, die nicht krank sind. Wunderbare Geschäftsidee, nicht? Wer verdient? Ach ja...sonst reg ich mich nur sinnlos auf.


    viele Grüße an alle

    ---
    Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
    -Werner Heisenberg

    Rain

    05.12.2019, 12:46

    @ Waldläufer

    Hirntod?

    Ihr Lieben,

    Ihr habt es ja schon geschrieben, hirntod ist nicht tod, Organe können nur verpflanzt werden, wenn der Spender noch lebt.

    Der Hirnchirurg Dr. Eben Alexander war hirntod und ist wieder erwacht.

    https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Blick-in-die-Ewigkeit/Eben-Alexander/Heyne-Spiritualitaet-und-Esoterik/e499132.rhd

    Eine Freundin war ebenfalls im tiefen Koma, die Ärzte hatten sie aufgegeben, sie ist wieder erwacht.

    Leute, die auf Organspenden warten, weil ihre eigenen Organe versagen, sterben nicht, weil sie keine fremden Organe bekommen, sondern weil ihre eigenen Organe versagen.

    Die Würde des Menschen, die im Asylrecht immer hochgehalten wird, verbietet es, Menschen als Objekt, als Ersatzteillager für Andere zu nutzen.



    Beste Grüsse

    Rain

    ---
    Der Rechtsstaat ist wie die Luft: Unsichtbar aber essentiell.

    Hinterbänkler

    E-Mail

    Schweiz - tief im Emmental,
    05.12.2019, 23:43

    @ NST

    Ja, die Organentnahme stellt endgültig sicher...

    ... dass der Tote tot ist und sich nicht gegen eine Organentnahme aussprechen kann, also die Voraussetzungen erfüllt.

    ---
    ...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

    Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

    neptun

    06.12.2019, 03:28

    @ Rain

    Uneingeschränkte Zustimmung ...

    Hi Rain,

    ... zu Deinen beiden Sätzen:

    > Leute, die auf Organspenden warten, weil ihre eigenen Organe versagen, sterben nicht, weil sie keine fremden Organe bekommen, sondern weil ihre eigenen Organe versagen.

    Ein sehr guter Hinweis, den man nicht oft genug wiederholen kann angesichts der gehirnwäschemäßigen Erzeugung schlechten Gewissens durch die kriminellen "Macher".

    > Die Würde des Menschen, die im Asylrecht immer hochgehalten wird, verbietet es, Menschen als Objekt, als Ersatzteillager für Andere zu nutzen.

    Die sog. "Aufklärer" wußten schon, was sie wollten.

    Danke auch für die beiden Beispiele.

    LG neptun

    ---
    Weil es permanent besonders aktuell ist:
    "Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
    kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

    neptun

    06.12.2019, 04:53

    @ Rainer

    Nicht einmal in der Schweiz ist die Narkose Pflicht, ...

    ... wie anscheinend häufig irrigerweise angenommen wird, siehe hier.

    Hi Rainer,

    > Mitnichten waren die Spender verstorben. Der Spender muss noch leben, wenn das Organ entnommen wird. Organe eines Toten sind tot.

    so ist es. Das gesamte Geschäft damit gehört gesetzlich verboten.

    LG neptun

    ---
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    neptun

    06.12.2019, 05:00

    @ Socke

    Die Gegenbewegung Äpol spricht sogar von unwertem Leben. Gut getroffen.

    Interessanterweise gibt es auch eine wohl starke Gegenbewegung, Äpol in der Schweiz, März 2019.

    Ein Zitat daraus, dem ich ebenfalls uneingeschränkt zustimme (fett von mir):

    "«Menschen dürfen Menschen nicht töten, auch nicht, um anderen Menschen zu helfen. Das ist ein massiver kultureller Bruch.» Aus Sicht der Kritiker darf es kein wertvolles (Empfänger) und unwertes (Spender) Leben geben. «Jedes menschliche Leben muss unantastbar sein.» Zudem sind sie der Meinung, der natürliche Sterbeprozess werde gestört."

    Insgesamt ein bemerkenswerter Artikel. Bis zum 19. Juni 2019 ist das hier daraus geworden, ich weiß aber nicht, wie sich das seitdem (also in den letzten knapp sechs Monaten) weiterentwickelt hat.

    ---
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    neptun

    06.12.2019, 05:13

    @ Socke

    Da gibt es so einen Unmenschen in der Schweiz, Herzchirurg Franz Immer, Direktor von Swisstransplant, ...

    ... der mit einem Argument kommt, welches meiner Meinung nach fast schon selbstentlarvend ist (aus demselben Artikel wie von meinem letzten Beitrag):

    "Immer sagt, wer die Befürchtungen der Äpol-Vertreter teile, könne sich einfach gegen eine Organspende aussprechen. Der Mediziner warnt auch vor den Konsequenzen, die drohten, wenn die Zahl hirntoter Spender auf null sänke. Patienten, die für ihr Überleben auf ein neues Organ angewiesen sind, wären gezwungen, ins Ausland auszuweichen. Dadurch würden auch die Anreize für den illegalen Organhandel steigen. «Beides wäre ethisch höchst bedenklich.»"

    Herr Immer, Organhandel ist unter ethisch-moralischen Gesichtspunkten immer illegal. Immer! Und die Transplantationstechnik als solche schafft überhaupt erst die Grundlage für dieses zweitgrößte Geschäft auf der Welt (nach dem Waffenhandel, noch vor dem Drogenhandel.

    Außerdem könnte das Beispiel Schule machen, dann würde in letzter Konsequenz nirgends mehr legal transplantiert werden können, und dieses große Geschäft als Basis für eine Geißel der Menschheit würde zu einer Randerscheinung verkümmern, sodaß sich Ihre "ethischen Bedenken" nahezu in Luft auflösen würden.

    Aber es geht Ihnen gar nicht um die Ethik, Herr Immer, vielmehr könnten Sie dann mit und an Transplantationen kein Geld mehr verdienen. Deshalb unterstelle ich Ihnen niedere Motive, alles andere ist billige Ausrede.

    Herr Immer, Ihr Tun ist ethisch höchst bedenklich, und Sie haben anscheinend kein Herz. Denken Sie mal drüber nach.

    Hier noch ein beeindruckender und detailreicher Artikel, welcher u.a. von dem unsäglichen Leid auf der Opferseite (also den Angehörigen des Explantations-Objektes) kündet.

    Wenn man genau darüber nachdenkt, kann man auch zu dem Schluß kommen, daß jemand, der ein "neues" Organ "braucht" und es sich dann einpflanzen läßt, aus niederen Motiven Profiteur einer Mordtat ist. Er leistet damit zwar nicht Beihilfe zum Mord, aber er stiftet gewissermaßen dazu an.

    ---
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    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    06.12.2019, 06:22

    @ neptun

    Eine Ausnahme gibt es aus meiner Sicht ....

    > Wenn man genau darüber nachdenkt, kann man auch zu dem Schluß kommen,
    > daß jemand, der ein "neues" Organ "braucht" und es sich dann einpflanzen
    > läßt, aus niederen Motiven Profiteur einer Mordtat ist. Er leistet
    > damit zwar nicht Beihilfe zum Mord, aber er stiftet gewissermaßen dazu an.

    .... wenn 2 Organe vorhanden sind z.B Nieren. Dann muss es aber eine freiwillige Leistung eines noch aktiv lebenden Spenders sein.

    z.B Eltern spenden an ihre Kinder. Spender und Empfänger müssen sich kennen und darüber reden - Anonymität in so einem Falle, darf auf gar keinen Fall gegeben sein.

    Also gerade das Gegenteil der üblichen Praxis.
    Gruss

    ---
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    ©n0by

    Waldläufer

    E-Mail

    06.12.2019, 07:33

    @ neptun

    Noch ein Beispiel, taffe Frau!

    https://www.youtube.com/watch?v=d7eAEtEJl30 Organspende? - Nein. Er braucht seine Organe selber - Autor Silvia Matthies

    ---
    Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
    -Werner Heisenberg

    Naclador

    E-Mail

    Göttingen,
    09.12.2019, 11:22

    @ Rain

    "Hirntod": Erfindung zur Ermöglichung der Transplantationschirurgie

    Hallo Rain,

    da liegst Du natürlich vollkommen richtig. Der Zustand "Hirntod" ist ohnehin nur erfunden worden, um die Organentnahme an Lebenden medizinisch rechtfertigbar zu machen.

    In meinen Augen ist die Transplantation lebenswichtiger Organe Mord. Tatsächlich kommt es sogar immer wieder vor, dass "hirntote" Spender sich körperlich gegen die Entnahme ihrer Organe wehren!

    Ich werde einer Organentnahme an mir oder meinen Angehörigen daher niemals meine Einwilligung geben.

    Viele Grüße,
    Naclador

    ---
    Hanlon's Razor: "Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity."
    Naclador's Corrolary: "Recognize when stupidity is not an adequate explanation."

    Rain

    12.12.2019, 16:55

    @ neptun

    Recht am eigenen Körper

    Ihr Lieben,

    das Thema Organspende ist nochmal aktuell geworden, auch wegen der geplanten Impfpflicht.

    Beides hängt eng miteinander zusammen, weil Beides das Recht am eigenen Körper beeinträchtigt.

    Es war noch bis vor fast 20 Jahren Konsens, daß jeder Mensch das Recht am eigenen Körper hat, verbrieft durch Art 1 des GG bzw. die UN-Konvention.

    Am 11.09.2001 wurde das WTC dem Erdboden gleich gemacht. Daraufhin kam es zu einer intensiven Diskussion über die Möglichkeit, ein Flugzeug, mit dem ein Terroranschlag durchgeführt werden soll, abzuschießen, damit den Tod der Passagiere in Kauf zu nehmen, um andere (günstigstenfalls zahlenmäßig mehr) zu retten. Das Ergebnis der Diskussion war, daß man Menschen nicht als Objekte sehen darf, sie nicht als Schutz mißbrauchen darf.

    Vor fast 60 Jahren wurde dieses Thema bereits diskutiert, mit dem Ergebnis, daß der Mensch nicht das Recht am eigenen Körper hat, weil er diesen nur für Gott verwaltet. Damit verbunden war die Pflicht, den Körper gut und verantwortungsvoll zu behandeln.

    Nachzulesen hier: https://www.zeit.de/1963/50/vom-recht-auf-den-eigenen-koerper/komplettansicht

    Seither haben sich alle Werte komplett gedreht, als lebten wir in einer Spiegelwelt.

    In den letzten Jahren hat sich die Diskussion vollständig gedreht, beginnend mit dem Öffnen des Overtonfensters zur Nutzung des Körpers für medizinische Zwecke, hier: https://www.wochenblatt.de/deutschland-welt/artikel/96550/eu-plant-patienten-recht-am-eigenen-koerper-zu-entziehen

    Unbefangen den Artikel lesend, stimmt man zu, daß jedem das Recht am eigenen Körper zustehen muß, eine Beschränkung die eigenen Rechte einschränkt.

    Daraus ist dann die geplante Impfpflicht geworden, die Menschen verpflichtet, sich zum Schutz von Anderen impfen zu lassen, die hieraus entstehenden Schäden zum Nutzen von Dritten in Kauf zu nehmen.

    https://www.zeit.de/2019/43/impfpflicht-grundgesetz-jens-spahn-gesundheit-infektionskrankheiten-erziehungsrecht

    Da Art 1 GG gegen die Impfpflicht spricht, wird diese nicht unmittelbar durchgesetzt, sondern über mittelbaren Zwang, unter anderem das Verbot, einen Kindergarten zu besuchen, wenn die Impfung nicht nachgewiesen ist, noch perfider, die Pflicht, Kinder zu impfen, damit sie die Schule besuchen dürfen. Selbstverständlich wird das Nichtimpfen nicht unmittelbar sanktioniert, dafür über den Umweg des Zwangsgelds und der Zwangshaft, wenn das Kind, weil ungeimpft, die Schule nicht besucht. Durchgesetzt wird formaljuristisch die Schulpflicht, nicht die Impfpflicht.

    Ziel, so nehme ich an, ist die Verpflichtung, als Organspender zu dienen. Der Körper als Ersatztteillager.

    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/interviews/interviews/streitgespraech-organspende.html

    Zunächst nur wenn der Hirntod vorliegt, à la longue, als Dystopie auch während des Lebens, selbstverständlich den Tod des "Spenders" in Kauf nehmend.

    Dracula und Fleisch waren erfolgreiche Filme, die uns darauf vorbereiteten.

    Heute weiß man, daß Vampire das Licht meiden und nur im Dunkeln, im Sumpf, überleben können.


    Beste Grüsse

    Rain

    ---
    Der Rechtsstaat ist wie die Luft: Unsichtbar aber essentiell.

    neptun

    13.12.2019, 05:08
    (editiert von neptun, 13.12.2019, 05:13)

    @ Rain

    "Streitgespräch-Organspende"? Richtiger: Streitgespräch Mord! Außerdem: Offene Grenzen und Impfzwang widersprechen einander.

    Hi Rain,

    wie recht Du doch hast, leider. :-(

    Erst war ich versucht zu widersprechen, weil ich dachte, daß angesichts der Tatsache, daß Organtransplantation eine ganz andere Hausnummer der gewaltsamen Fremdbestimmung über den Körper ist gegenüber dem Impfzwang, das Aufzeigen eines Zusammenhanges eine zu gefährliche Verharmlosung der Organtransplantation sei.

    Dann habe ich mir aber doch die Mühe gemacht, Deinen Beitrag vollständig zu lesen, und Deine Annahme bezügl. des Zieles erscheint mir, so dargestellt, recht plausibel. Ziel könnte es also tatsächlich sein, mit dem "kleinen Übel" das riesengroße Übel, nämlich die Legalisierung eines allgemeinen Zwanges zur Organtransplantation, also des Mordes aus niederen Motiven (!) *) durchzudrücken.

    *) Gleich zwei der niederen Motive:
    1. Der Empfänger will das Organ, und seinem Anspruch gegenüber ist das Leben des Spenders unwert!
    2. Die Handlanger der Schweinerei "verdienen" eine Menge Geld damit.

    > Heute weiß man, daß Vampire das Licht meiden und nur im Dunkeln, im Sumpf, überleben können.

    Deshalb sollten die Dinge, so wie sie sind, genau benannt werden, also z.B. in Deinem Link https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/interviews/interviews/streitgespraech-organspende.html muß es ganz klar anstatt "Streitgespräch-Organspende" richtiger heißen: "Streitgespräch Mord"!


    Mir ist dabei außerdem folgendes aufgefallen, aber ich weiß nicht, ob das hier schon mal thematisiert wurde: Offene Grenzen und Impfzwang widersprechen einander, denn u.a sind weit über 90 Prozent von Merkels Gästen nicht nur nicht geimpft, sondern nicht daraufhin und sogar nicht einmal auf bestehende Krankheiten hin überprüft worden!

    Ließe sich daraus nicht sowohl der Grenzöffnung als auch dem Impfzwang juristisch ein Strick drehen? (Du bist doch Juristin!?)

    LG neptun

    ---
    Weil es permanent besonders aktuell ist:
    "Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
    kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Wandere aus, solange es noch geht.


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