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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Diogenes Lampe

    24.09.2019, 18:27
     

    Trump, Putin, Xi, der falsche Franziskus und das Neueste vom Ende der Geschichte 3. Teil -2


    Fake Franziskus und Benedikt der Täuscher


    Am selben 4. Juli besuchte Putin auf Einladung des Vatikans den innerhalb der eigenen Mauern inzwischen immer stärker umkämpften Jesuitenpapst der Transatlantiker, also eigentlich den obersten Dienstherren von Trump. Eigentlich deshalb, weil der eigentliche eigentlich noch immer Benedikt Ratzinger ist; egal, was der Vatikan in dieser Sache offiziell verlautbaren läßt. Franziskus ist lediglich das, was es im Mittelalter oft schon gegeben hat: Ein illegitimer Gegenpapst! Das Einmalige an diesem ist allerdings, dass ein amtierender Papst erstmals unter Beibehaltung seiner Position als absoluter Monarch seinen eigenen Gegenpapst eingesetzt hat. Das ist das wirklich Neue am Scheinrücktritt Benedikts XVI. gewesen.

    Und dann ist sein eigener Gegenpapst auch noch Jesuit! - also Mitglied des mächtigsten Reformordens innerhalb der Katholischen Kirche und gleichzeitig der schlauesten, gefährlichsten und übelsten Verbrecherbande der Weltgeschichte. Diese Schlangenbrut war natürlich auch die Herrin des 2. Vatikanischen Konzils, das die 68er Bewegung zur Dekonstruktion der Katholischen Kirche und der westlichen Demokratien zugunsten ihrer faschistisch zionistisch islamistischen Globalisierung überhaupt erst ermöglichte. Doch mit dem Aufstieg Russlands und Chinas sieht das kabbalistische Gesindel mal wieder alle seine Felle wegschwimmen. Mit Hilfe von List und Tücke müssen die Jesuiten - die Schlauen Jungs, wie sie sich selbst gerne nennen - also mit gleich zwei Päpsten zur Hochform auflaufen, um die Macht im Vatikan noch sicher behaupten zu können. Das tun sie, indem sie mit den weltweit von Pädophilenskandalen gehetzten Kardinälen der Kurie seit dem "Rücktritt" Benedikts die Fabel vom Haasen und Igel nachspielen.

    Einem Jesuiten ist es jedoch nach dem absolut verbindlichen Statut seines eigenen Oberteufels Loyola strikt verboten, nach kirchlichen Ämtern zu streben. Natürlich nicht aus frommer Bescheidenheit sondern weil solche führenden Ämter gefährliche Angriffsflächen bieten. Sie sind nicht geeignet, den kabbalistisch-satanischen Orden möglichst unentdeckt im Hintergrund agieren zu lassen und den Vatikan auf leisen Sohlen zu lenken. Ausnahmen sollten mangels anderer Priester bestenfalls die eigenen Missionsgebiete außerhalb des weströmischen Imperiums sein, wo sie auch Bischöfe werden durften, um ihre innerkirchlichen Feinde, ursprünglich nach den Dominikanern vor allem die Franziskaner und Benediktiner, daran zu hindern, ihnen ihre inquisitorischen Machtregime streitig zu machen.

    Das Papstamt zu übernehmen, war folglich ausgeschlossen. Für die Jesuiten machte dies auch insofern Sinn, als ihr Ordensgeneral - der "Schwarze Papst" als "gegenwärtiger Christus" ja ohnehin über dem "Weißen Papst", dem bloßen "Stellvertreter Christi", steht. Diese eigenen Regeln hätten also niemals geändert werden dürfen, denn nur sie garantieren die absolute Macht, die niemals offen sondern immer nur im Geheimen erfolgreich ausgeübt werden kann. Aber so heilig ist den Jesuiten ihr schlauer Loyola dann wohl doch nicht. Denn jesuitische Bischöfe gab es schon im 19. Jh., als sich der Orden nach seiner Aufhebung wieder in seine Machtpositionen kämpfen musste, wie Sand am Meer.

    Ihre Ordensgrundsätze sind nach den Regeln der Ordensgründer eigentlich unabänderbar und unantastbar. Bis heute gilt da deshalb auch jeder Buchstabe! Kein Papst hatte darauf Einfluss. Als Clemens XIII. die Jesuiten des 18. Jh. aufgrund der massiven Beschwerden sämtlicher katholischer Großmächte ermahnte, nicht weiter die Mißstände in der Kirche zu befördern, antwortete ihm der Jesuitengeneral Ricci: "Sint ut sunt, aut non sint !" Was soviel heißt, wie: Sie - also die Jesuiten - sollen sein, wie sie sind, oder sie sollen nicht mehr sein. Clemens XIV. war dann der Ansicht, dass sie nicht mehr sein sollten und hob den Orden 1773 aufgrund seiner zahllosen Verbrechen auf. Ein Jahr später war er tot.

    Pius VI. musste bei seiner Wahl versprechen, das Verbot des Jesuitenordens weiter aufrecht zu erhalten. Erst Pius VII. konnte sie 1814, nach der Niederlage Napoleons und durch das massive Einwirken des von der "Gesellschaft Jesu" politisch geblendeten Zaren Alexander I., wieder einsetzen. Sie hatten ihm für den kommenden Wiener Kongress und in Bezug auf die von ihnen betriebene Heilige Allianz Goldene Berge versprochen. Seine Naivität bezahlte er schließlich mit seinem Leben. 1820 mussten sie ganz Russland zwar verlassen. 1825 wurde er jedoch von ihnen ermordet. Nun aber stehen sie endlich mit ihrem Weißen Papst Franziskus im grellsten Scheinwerferlicht und haben sich mit seiner Wahl äußerst angreifbar gemacht. Das kann nicht ohne Folgen für sie und die Katholische Weltkirche bleiben.

    Sie wollten das Papsttum beherrschen, hinter seinen Kulissen im Namen der Katholischen Kirche die Welt erobern. Sich hinter der höchsten Autorität der Päpste verstecken zu können, war Voraussetzung, um den Stuhl Petri in ihrem Sinn in jede beliebige Richtung zu lenken und dabei die Gläubigen hinters Licht zu führen. Das ist jetzt nicht mehr ganz so einfach. Auch ihre Feinde im Vatikan, die erkannt haben, dass sie sich mit dem Jesuiten auf dem Thron einen Häretiker vom Allerfeinsten in den Hermelin gesetzt haben, mehren sich.

    Dazu kommt, dass ein Papst nunmal nach katholischem Katechismus als Gottes Stellvertreter auf Erden sowenig zurücktreten kann wie Gott selbst von seiner Schöpfung; es sei denn, das Papsttum hat seinen göttlichen Alleinvertretungsanspruch samt Gottesgnadentum heimlich längst aufgeben müssen. In diesem Fall wäre es tatsächlich auf ein bloßes Amt reduziert, von dem man auch nach Belieben zurücktreten kann oder ggf. muss. Dann aber hat sich das weströmische Caesarentum defacto seines Anspruchs auf die absolute Universalmacht, welche die geistliche einschließt, bereits entledigt. Gerade auch gegenüber seinem Erzrivalen Ost-ROM. Dann ist das Papsttum defacto schon jetzt Geschichte; nur, dass die gutgläubigen Katholiken es noch nicht mitbekommen haben.

    Man hat in ROM also das eigene Gottesgnadentum, mit dem es seit Jahrhunderten seine Herrschaft über die gesamte Christenheit wie über die Welt begründet hat, bereits abgestreift; so wie seinerzeit König Johann Ohneland, als er die Magna Charta unterschrieb, die ihm die englischen Barone 1215 aufgezwungen -und sein Königtum vom Gottes Gnaden so zu einem bloßen Amtskönigtum degradiert hatten; -also einem aufkündbaren, das es tatsächlich auch bis heute ist. Die gegenwärtigen "Barone", die den Papst entmachten müssen, dürften dem Schwarzen Adel angehören und mit ihren Multimilliardenunternehmen nun vor der Wahl stehen, mit dem Papsttum und seinem gescheiterten EU-Islamisierungsprozess unterzugehen oder sich mit China und Ost-ROM, also Russland, zu arrangieren.

    Hat also Benedikt XVI. tatsächlich gekündigt? Wohl kaum! Wurde ihm gekündigt? Aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mal das. War sein Rücktritt nach kanonischem Recht gültig? Ganz gewiß nicht. Ein "Papst Emeritus" ist ein römisch-katholisch-theologisches Unding. Wenn einer das weiß, dann wohl Benedikt, der große Theologe. Und so lebt er nicht nur noch, sondern auch nicht irgendwo in einem einsamen Kloster in den Bergen, abgeschirmt von der Welt, sondern mitten im Vatikan, mitten in seinen berühmten Gärten und teilt folgerichtig seinen Privatsekretär Gänswein, der zwischen beider Büros hin -und her pendelt, mit Franziskus.

    Dass sich Bergoglio Franziskus nennt, ist natürlich auch nur eine Täuschung. Genau wie die, dass sich Ratzinger Benedikt nennt. Wer denkt bei diesen Namen nicht an den Heiligen Benedikt von Nursia, den Begründer des verschlagenen Mönchstums, bzw. an Franziskus, den Ordensgründer der Franziskaner, seine angebliche Naturverbundenheit, seinen Hymnus von Bruder Sonne und Schwester Mond? Sicher gibt es zwischen Bruder Franziskus und Ignatius von Loyola Gemeinsamkeiten. Beide begannen ihre Karrieren als mörderische Krieger und ausgemachte Schufte, bevor sie sich dann entschlossen, zu Bettelmönchen zu avancieren, sich dem größten Mörder und Schuft auf Erden, dem Papst zu unterwerfen und Heilige zu werden.

    Doch in Wahrheit hat sich Bergoglio eben nicht nach dem Bettelmönch Franziskus benannt, der von sich selbst annahm, er könne sogar den Vögeln predigen. Der erste Lateinamerikaner auf dem Stuhl Satans benannte sich nach dem dritten Ordensgeneral der Jesuiten, Franziskus Borgia, einem Urenkel des jüdisch marranischen Borgiapapstes Alexander VI. und Urgroßneffe von dessen verkommenen Sohn, dem berüchtigtsten Massenmörder seiner Zeit, Caesare Borgia, dem Machiavelli seinen Klassiker "Der Fürst" gewidmet hatte. Die zentrale Lehre, die die Borgias predigten, war eben stets die, dass Macht vor Recht geht. Dieser Franziskus aber war ein eiskalter spanisch marranischer General des Ordens und stand ihm zwischen 1565 und 1572 vor. Er kümmerte sich vornehmlich um die Eroberung und Ausraubung Mittel -und Lateinamerikas mit allem drum und dran, einschließlich der Missionierung - sprich brutalsten Versklavung - der "Indios".

    Benedikts Vorgänger, Johannes Paul II., der als erklärter Antikommunist sehr wohl wußte, aus welchem Schoß diese Ideologie gekrochen war, hatte die Jesuiten während seines Pontifikats ausgebootet und hätte dies um ein Haar auch mit seinem Leben bezahlen müssen, als ihn die Kugel des türkischen Attentäters traf, der von bulgarischen Kommunisten beauftragt worden war, den Pontifex zu ermorden. Doch nach dem misslungenen Attentat versuchte der Polenpapst mit seiner Förderung des Opus Dei ein Gegengewicht zu den allmächtigen Jesuiten zu schaffen. Das war ihm auch gelungen, denn schon bald raunte man vom Opus Dei als vom mächtigsten Orden innerhalb und außerhalb der vatikanischen Mauern. Dabei ist er bis heute "nur" eine Prälatur, die jedoch wie der Orden der Jesuiten direkt dem Papst unterstellt wurde.

    Da der Gegenwärtige nun selbst Jesuit ist und Opus Dei mittels Hollywood und dem von der "Gesellschaft Jesu" diskret geförderten Romanschriftsteller Dan Brown öffentlichkeitswirksam zum eigentlichen Teufel im Vatikan diskreditiert wurde, ist nun auch in seinen Mauern der Spaltpilz eingedrungen und sortiert die Kurie in Linke (Jesuiten) und Rechte (Opus Dei). Die mittelmäßige Mehrheit des Kardinalskollegiums (all die lauwarmen Kardinäle, Bischöfe, Franziskaner, Dominikaner, Benediktiner usw.) werden mit dieser beliebten Methode also auch hier nach Belieben mal in die und mal in jene Richtung gedrückt. Auf diese Weise werden die Jesuiten auch mit ihren mächtigsten Machtkonkurrenten fertig; den Maltesern, die dann auch folgerichtig von Franziskus weitgehend entmachtet werden konnten.

    Der polnische Papst war dagegen ein erklärter Gegner der von den Jesuiten in Lateinamerika installierten, sogenannten "Befreiungstheologie", die nicht zufällig auch von der gesamten Linken der westlichen Welt regelrecht hofiert wurde. Er bekämpfte die sich unter Bergoglio als Provinzial der Jesuiten mächtig ausbreitende Lehre, welche für ihn an Häresie grenzte. Bergoglios Amt als Ordensprovinzial endete turnusmäßig 1979. Nach dem 1983 erfolgten Ende der faschistischen Militärdiktatur, die er nach Kräften unterstützt hatte, schickte sein Orden ihn 1986 nach Deutschland, um ihn aus der Schusslinie zu nehmen.

    An der Jesuitenuniversität Frankfurt Main, der Hochschule Sankt Georgen, nahm er ein Studium auf. Ziel war seine Promotion in "Dialogphilosophie". Seine Dissertation über Romano Guardinis philosophisches Hauptwerk: Der Gegensatz blieb jedoch unvollendet. Wer aber wirklich wissen will, wie dieser falsche Franziskus spirituell tickt; wer wissen will, wie die Jesuiten unter ihm und dem ebenfalls lateinamerikanischen "Schwarzen Papst", General Arturo Sosa, die Katholische Kirche ideologisch nach extremlinks verschoben haben und warum, der muss sich diese "Dialogphilosophie" etwas näher anschauen.

    Die Wurzeln der 68er-Bewegung im Jesuitismus

    Dieser Guardini war nicht nur katholischer Priester und Theologe sondern auch der geistige Wegbereiter der 68er-Bewegung in Frankreich und Deutschland, deren philosophische Basis nur vordergründig der Kulturmarxismus war. Die eigentliche Grundlage, die hier aus der marxistischen Gesellschaftstheorie eine vom Menschen zwischen Existenz und Essenz machte, war der sogenannte Existentialismus, der bereits 1943 im Hauptwerk des französischen Afterphilosophen Jean-Paul-Sartre "Das Sein und das Nichts" gipfelte.

    Dieses, für jeden halbwegs klar denkenden Geist unerträglich dumme Geschwätz, das bis heute eigentlich nur von Hegels Phänomenologie des Geistes und Heideggers Sein und Zeit übertroffen wurde, gab sich zwar atheistisch, war aber pure theologische Metaphysik, basierend auf Hegels Dialektik und der jüdischen Theologie Martin Bubers und Hermann Cohens, die der Dialektik eine sogenannte "Dialogik" entgegengesetzt hatten, um von der Hegel'schen Dialektik, die ihnen so gute Dienste geleistet hatte, nach der entlarvenden Fundamentalkritik Ludwig Feuerbachs an derselben zu retten, was noch zu retten war. Zumal ja auch das Werk Arthur Schopenhauers, dem Hegels Philosophasterei nicht einmal eine Kritik, sondern nur schroffste Zurückweisungen wert war, nach dessem Tod 1860 immer populärer wurde.

    Über diese Dialogik wollte Jesuit Bergoglio also promovieren. Denn auch die "Befreiungstheologie" basierte auf dieser falschen Metaphysik. Doch aus dem Jesuiten wurde kein Doktor der Theologie oder Philosophie sondern 1992 ein Weihbischof und Tutularbischof und 1997/98 dann der Erzbischof von Buenos Aires. Alles Ämter, die ein Jesuit gar nicht annehmen dürfte. 2001 erhob ihn der polnische Papst schließlich zum Kardinal mit der Titelkirche San Roberto Bellarmino. Das ist insofern bemerkenswert, weil der Jesuit Roberto Bellarmin (1542-1621) ein erklärter Gegner der Franziskaner war. Dieser Fanatiker hatte als Großinquisitor übrigens auch Giordano Bruno zum Feuertod verurteilt und die Lehren des Kopernikus verboten. Er wurde wie viele seiner römisch-katholischen Verbrecherzunft daraufhin natürlich zum Heiligen erklärt. Die ihm geweihte Kirche ließ 1933 der Faschisten-Papst Pius XI. errichten und gehörte bis 2003 dem Jesuitenorden. Den Hochaltar stiftete übrigens der berühmte Tenor Beniamino Gigli.

    Wieder hatte der Papst also einen Jesuiten mit seiner Erhebung genötigt, die jesuitischen Statuten zu verletzen und zerrte damit seine jesuitische Wühlarbeit in die Öffentlichkeit. Gleichzeitig stand er damit auch unter der unmittelbaren Kontrolle des Kardinalskollegiums. Auch das in Spanien gegründete und die Frankisten unterstützende Opus Dei, das als erste und bisher einzige Personalprälatur einen starken ideologischen Bezug zum Faschismus aufweist, konnte nun ein eifersüchtiges Auge auf ihn haben. Offenbar versuchte Johannes Paul II. also, Jesuiten und Opus Dei, also Kommunismus und Faschismus im Kardinalskollegium mit der Methode "Teile und herrsche" zu kontrollieren. Doch hatte er wohl die Rechnung ohne seinen engsten Mitarbeiter gemacht; den verschlagenen Theologen Ratzinger, der die Glaubenskongregation leitete.

    Es waren die Jesuiten, die dann ausgerechnet ihn, der bis dahin im katholischen Volk extrem unpopulär war, nach dem Tod des Polens auf dem Stuhl Satans zum Papst wählen ließen. Das Kardinalskollegium war unter seiner Führung ohnehin schon bereit gewesen, einen Jesuiten zum Papst zu machen. Bergoglio bekam dann auch 40 Stimmen, doch noch wollte sich der Jesuitenorden nicht derart gefährlich positionieren. Denn jeder Angriff auf die Katholische Kirche wäre damit ein Angriff auf den Jesuitenorden gewesen. Also verzichtete Bergoglio zunächst zugunsten von Ratzinger, der sich dann als Benedikt XVI. 2005 zum Papst wählen ließ.

    Mit der Wahl eines deutschen Papstes wurde in Deutschland zeitgleich unter SPD-Kanzler Schröder mit Hartz IV der Sozialstaat beseitigt und dem angloamerikanischen Raubtierkapitalismus angepasst. Noch im selben Jahr konnte daraufhin das Merkel-Regime installiert werden. Im Vatikan trug Benedikt nun Sorge, dass die Jesuiten sich auch ja überall breit machten. All die Abwehrmaßnahmen seines Amtsvorgängers wurden unter seinem Pontifikat rückgängig gemacht. Er versuchte sogar eine Aussöhnung mit der Piusbruderschaft, die natürlich auch ein Werk der Jesuiten ist. Das erkennt man übrigens leicht daran, dass diese sich in ihrem "Konservatismus" ganz auf das einst von den Jesuiten vollkommen beherrschte Tridentiner Konzil - den Beginn der Gegenreformation - und die Wiedereinführung der Tridentiner Messe kapriziert.

    Johannes Paul II. hatte für längere Zeit die Wahl eines neuen Jesuitengenerals blockiert, die notwendig geworden war, weil der amtierende, der Niederländer Hans Kolvenbach, bereits geistig umnachtet war. 2007 durfte er offiziell resignieren und wurde im Libanon entsorgt, 2008 durften sich die Jesuiten wieder einen neuen General wählen. Diesmal fiel die Wahl auf den Spanier Adolfo Nicolás, der dann nur ein Jahr nach Benedikts "Rücktritt" resignieren musste und von Franziskus auf die Philippinen verbannt wurde. Denn der argentinische Papst brauchte einen Mann aus Lateinamerika als Jesuitengeneral. Und so fiel dann die Wahl auf den Venezulaner Arturo Sosa. Diesen gegenwärtigen "Schwarzen Papst" linksextrem zu nennen, ist eine schamlose Untertreibung.

    Hier ein kurzer Auszug aus einem Interview, dass er seinen Ordensbrüdern gab. Der illustriert, wie eng Marxismus und Jesuitismus in der gegenwärtigen Römisch Katholische Kirche spirituell miteinander kooperieren:

    Frage: Für viele gibt es immer noch die ideologische Spaltung zwischen rechts und links. Wenn das erste schlecht ist, ist das zweite gut, evangelisch. Es wird gesagt, Jesus sei der erste Sozialist gewesen. Können Marxismus und Christentum zusammengehen?

    Antwort: Der Marxismus als Soziallehre sicher nicht. Irgendwie negiert er diese Dimension, die ganz klar menschlich ist, den Glauben an Gott. Es gibt viele Arten und Weisen, den Marxismus zu leben. Was aber grundsätzlich nicht geht, egal ob es den Marxismus, das Christentum oder den Katholizismus betrifft, ist, wenn daraus eine Ideologie entsteht, die das Denken hinter sich lässt; auf diese Weise wird jede Idee zur dogmatischen Fremdbestimmung. In einer Gesellschaft ist dies jedoch nicht möglich, um wirklich Politik zu machen, helfen einem die Ideologen nicht.

    Frage: Die lateinamerikanische Kirche sei - so sagt man - aus der Befreiungstheologie entstanden, die sich wie eine Karikatur des Marxismus zeigt. Stimmt dies?

    Antwort: Nein überhaupt nicht, im Gegenteil! Die Befreiungstheologie hat klar unterstrichen, welches der Ort der Theologie ist: von woher wir von der Beziehung zu Gott hören, interpretieren und denken wollen. Dieser Ort, das sind die Armen; und das ist kein Marxismus, sondern das Evangelium. Auf der anderen Seite hat die Befreiungstheologie auch gesagt, dass es nicht ausreicht, die Philosophie als Hilfe für die Theologie zu denken, so wie im Mittelalter, ancilla theologiae: eine einzigartige Vermittlung, alle Konzepte kamen aus der Philosophie. Die Sozialwissenschaften haben ab dem 19. Jahrhundert eine große Entwicklung ausgelöst und sie wurden auch zur Grundlage für theologische Konzepte, um die Ursachen von Armut, die Situation der Armen und die Menschenrechte zu verstehen. Wenn wir wirklich nachdenken wollen über den Glauben der armen Menschen, müssen wir deren Lebensumstände mit allen Instrumenten, die die verschiedenen Wissenschaften uns bieten, verstehen.


    https://www.jesuiten.org/wer-wir-sind/struktur-und-zahlen/der-generalobere/

    (Hervorhebungen im Text von DL)

    Also die Lebensumstände, die die Jesuiten selbst geschaffen haben und nun mit den "Sozialwissenschaften", die inzwischen alle Universitäten des Westens beherrschen, bearbeitet werden, um die Gesellschaften des Westens von innen zu zerstören und aus Demokratien ihre Diktaturen zu machen.

    Nachdem Johannes Paul II., der erklärte Antikommunist, nach einem der längsten Pontifikate endlich den Löffel abgab, war es Benedikt XVI., der den katholischen Linksextremismus der Jesuiten mehr und mehr durchsetzte und das Opus Dei kalt stellte. Als Chef der Glaubenskongregation hatte er zwar die Befreiungstheologen immer wieder kritisiert, aber insgeheim beschützte er sie. Er war es denn auch, der die Jesuiten in den Vatikan zurück holte. Er, der Ex-Großinquisitor und oberste Wächer über das II. Vatikanische Konzil, sorgte damit höchst selbst dafür, dass sie das Papstamt übernehmen konnten. Nur, um hierfür die Voraussetzungen zu schaffen, ließ er sich mit deren Hilfe zum Papst wählen.

    Das dumm gehaltene Glaubensvolk aber bekam nach seinem "Rücktritt" das Märchen aufgetischt, sein Kammerdiener hätte mit dem Diebstahl und der Veröffentlichung geheimer Dokumente sein Vertrauen mißbraucht und seine päpstliche Autorität untergraben, was seine Gesundheit untergrub und ihn schließlich zum Rücktritt bewegte. Es wurde sogar geraunt, die Jesuiten wollten ihn wie einst Clemens XIV. vergiften. Offensichtlich aber war das gar nicht der Fall, denn bis heute erfreut sich Benedikt XVI. einer Gesundheit, von der viele in seinem hohen Alter nur träumen können. Er schreibt weiter Bücher, gibt Interviews, empfängt Besuche und zwischen ihm und Franziskus passt kein Blatt Papier. Dafür sorgt sein engster Vertrauter, Erzbischof Gänswein.

    Der falsche Papst Franziskus aber durfte dennoch nicht die Gemächer des Papstes beziehen. Er musste ins Gästehaus und dies ganz sicher nicht, weil die Jesuiten plötzlich bescheiden geworden wären. Er darf aber vom Fenster der Papstwohnung aus zu den von Benedikt und ihm getäuschten Gläubigen auf dem Petersplatz das Angelusgebet sprechen und wenn nötig, im Fahrstuhl stecken bleiben.

    Damit ist aber auch klar, dass die Papstwohnung nicht, wie am Ende eines jeden Pontifikats bisher üblich, versiegelt worden ist, bis ein neuer Papst sie beziehen darf. Der alte Papst ist eben nicht tot. Und somit ist klar, dass nicht nur Gott auf Erden einen Stellvertreter hat, sondern der jetzt auch. Dieser falsche Franziskus, der Jesuit und Hochstapler auf dem Stuhl Petri, ist also, wenn überhaupt, dann von Benedikts Gnaden im Amt. Er ist Stellvertreter vom Stellvertreter und wird von dessem Privatsekretär geführt, den Präfekten des Päpstlichen Hauses, den teuflisch schönen und hochintelligenten Erzbischof Gänswein, der sicher noch heute seinem alten Mentor auch weiterhin die kalten einsamen Nächte hinter den Vatikanmauern zu erwärmen weiß.

    Mit Gott Pan von Lissabon bis Wladiwostok oder mit Christus von Wladiwostok bis Lissabon? - das ist hier die Frage!

    Und dieser argentinische Faschistenförderer und marxistisch-jesuitische Befreiungstheologe in einer Person hoffte nun also so inständig wie vergeblich, dass Putin ihm bei seinem Besuch am amerikanischen Unabhängigkeitstag als Gastgeschenk eine Einladung nach Moskau aussprechen oder wenigstens eine der russisch-orthodoxen Kirche mitbringen würde, wie Radio Vatikan berichtete. Doch da hatte er sich verrechnet. Putins zentrales Gastgeschenk an den weströmischen Pontifexstellvertreter war statt dessen eine russisch orthodoxe Ikone mit der gemeinsamen Darstellung der Apostel Petrus und Paulus. Was hat das zu bedeuten?

    Will man das herausfinden und die außerordentliche Wichtigkeit dieses Treffens ergründen, sollte man auch den späteren Besuch Putins bei Macron an der französischen Mittelmeerküste in der Festung Fort de Brégançon mit in seine Recherchen einbeziehen. Denn dort waren nun erste Resultate darüber zu erfahren, wie es mit der päpstlichen EU weitergehen könnte.

    Am Mittelmeerstrand hat Putin dem französischen Präsidenten als Marionette des Vatikans etwas Entscheidendes für die Zukunft Europas sehr deutlich gemacht, was dessen oberster Dienstherr, also der falsche Franziskus, beim letzten Besuch Putins offensichtlich wohl oder übel akzeptieren musste. Putin sagte also auf der Pressekonferenz mit Macron am Mittelmeer wörtlich:

    "Was die Perspektiven im Zusammenhang mit der Schaffung eines gemeinsamen Europas von Lissabon bis Wladiwostok betrifft, so ist dies nicht unsere Idee. General de Gaulle brachte diese Idee einmal zum Ausdruck, als er über ein Europa von Lissabon bis zum Ural sprach. Doch Russland erstreckt sich viel weiter, bis zum Pazifik. Das alles ist Raum der europäischen Kultur. Es ist wichtig, dies zu verstehen. Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist nicht der, dass es heute unmöglich erscheint. Was heute unmöglich erscheint, kann morgen unvermeidlich werden."

    RT-deutsch berichtet weiter und zitiert dann noch mal Putin:

    "Diese Zusammenarbeit sei nicht nur für Russland, sondern auch für Europa wichtig, "wenn es sich als Zentrum einer Zivilisation erhalten will". Putin stellte fest: "Und wenn wir gemeinsam daran arbeiten, werden wir früher oder später eine Lösung für dieses Problem finden. Ob das in der einen oder anderen Form geschieht, spielt keine Rolle. Es ist wichtig, einen Weg zu wählen und sich langsam den heutigen Bedingungen entsprechend in die richtige Richtung zu bewegen."

    Der russische Präsident wies darauf hin, dass Moskau keine Verträge mit den westlichen Ländern ablehnt und die Möglichkeit der Wiederherstellung der G8 mit der Teilnahme Russlands nicht als Ziel betrachtet."

    https://deutsch.rt.com/europa/91404-putin-an-europaische-staaten-mussen-gemeinsame-ziele-suchen/

    Liebe Leser! Legen Sie diesmal wirklich jedes Wort von Putin auf die Goldwaage! Jede dieser Aussagen des russischen Präsidenten ist von zentraler Wichtigkeit, will man erkennen und verstehen, dass das Transatlantische Imperium und mit ihm West-ROM defacto bereits untergegangen ist und wir jetzt bereits in eine Phase eingetreten sind, in der das Fell des Bären verteilt wird. Deshalb will ich hier noch etwas detaillierter darauf eingehen:

    Vielleicht erinnern sich noch einige meiner älteren Leser an den Besuch Johannes Paul II. 1996 in Berlin? 6 Jahre nach der sogenannten deutschen Einheit, sprach das Oberhaupt West-ROMs im Olympiastadion von einem "Haus Europa", das durchaus nicht den Vorstellungen Gorbatschows entsprach und das vom Atlantik bis zum Pazifik, von Lissabon bis Wladiwostok reichen sollte. In diesem Stadion hatte genau 60 Jahre zuvor das Vatikan-Faktotum Hitler die Olympiade eröffnet, bevor es dann nur 6 Jahre später gegen die Sowjetunion ging. Für Freunde der Kabbala: Wir haben es hier also dreimal mit der 6 zu tun, der biblisch apokalyptischen Zahl des Tieres.

    Man beachte aber beim päpstlichen Auftritt dort auch die West - Ost - Himmelsrichtung! Woityla schwebte natürlich die Eroberung des Ostens und ein Paneuropäisches Reich vor, das von West-Rom beherrscht wird. Doch in Russland, wo der Verräter Jelzin inzwischen im Kreml am Ruder war und als sogenannter Kryptojude über jüdische Oligarchen die Vision des Papstes umsetzen sollte, regte sich dagegen in den Russland retten wollenden Geheimdienstkreisen heftiger Widerstand. Der führte dann schließlich zur Absetzung des massivst korrupten und versoffenen Präsidenten, zum Aufstieg Putins und zum Rausschmiss Rothschilds und seiner Oligarchentruppen aus Russland. Die hatten im Unterschied zu den russischen, die sich geld -und machtgierig an den Westen verkauften, natürlich nicht auf eigene Rechnung gehandelt, sondern die Politik des jüdischen Bankiers des jesuitischen Vatikans vollstreckt und deshalb ihre Sammelstelle auch in London.

    Im Kreml beschloss man dann unter Putins Führung, den Spieß umzudrehen. Man übernahm das klassische Pan-Konzept der Jesuiten, die es im 18. Jahrhundert als Pan-Slawismus, als eine Art Zwischenschritt zur Welteroberung erfunden hatten. Diese völkische aber überstaatlich wirken sollende Ethno-Ideologie wurde widerum als die Staaten zersetzen sollende Destabilisierungsmaßnahme und Unterwanderungsmethode des Vatikans in Osteuropa und überall dort eingesetzt, wo einheitliche Ethnien grenzüberschreitend in jenen verschiedenen Staaten bzw. Imperien lebten, die Rom, um die Weltherrschaft zu erringen, über den Nationalismus als ethnischen - sprich rassistischen Internationalismus von Innen und von Außen in die Zange nahm.

    Also setzten die Jesuiten auch Ethnozentrismus wie Rassismus als neuen anthropologischen Biologismus ein, der bereits im Pan-Germanismus um 1880 auch den religiösen Antijudaismus zum ethnischen Antisemitismus umgewandelt hatte. Der aber sollte nicht nur zur mörderischen Judenverfolgung im 3. Reich führen, um die Juden Europas, die nicht daran dachten, in die Wüsten der Levante zu ziehen, in den vatikanischen Rothschild-Staat Israel zu zwingen, der seine Legitimation über den Zionismus aus der Bibel bezog. Dieser "Panzerkreuzer in der Arabischen Wüste" war natürlich auch bestens geeignet, nicht nur bei den vertriebenen Arabern einen pan-arabischen Abwehrmechanismus zu installieren. Darüber hinaus erreichte er auch einen Solidaritätseffekt, der die arabische Sunna wie die persische Schia umfasste und über den Antijudaismus einte.

    Im Zuge dessen wurde auch die Verfolgung der Juden und der Genozid unter Hitler, den die überlebt habenden Opfer selbst eigentlich Shoa nennen - also Katastrophe, Heimsuchung, Unheil, Untergang - im denkwürdigen Jahr 1978 - dem 3-Päpste-Jahr - zum "Holocaust". Dieser Begriff wurde durch die von den Jesuiten bis heute vollständig beherrschte Traumfabrik Hollywood eingeführt. Also erst durch die gleichnamige vierteilige Fernsehserie, die gerade auch bei Juden höchst umstritten war und bis heute ist. Denn der Begriff bezieht sich als lateinischer nunmal auf die römische Vulgata und die Erzählung von Abraham und Isaak.

    Hier steht er für Brandopfer und die Anwender dieses Begriffes meinen, dass die Opfer Hitlers vor dem Gott Israels notwendig waren, um den Staat Israel gründen zu dürfen. Demnach war Hitler also ein Vollstrecker des göttlichen Willens. Ein Hohn für die Umgekommenen. Ist dies religiöser Wahnsinn, so hat er aber doch Methode. Denn schließlich führte er bei einem Großteil der in der ganzen Welt immer wieder verfolgten Juden - gläubig oder nicht - zur Überzeugung, dass nur ein rassistischer Pan-Judaismus, der sich schließlich zu einem gemeinsamen unüberwindlichen Staatswesen Groß-Israel im Nahen und Mittleren Osten vereint, sie vor künftigen Ausrottungsbedrohungen retten könnte.

    Denn nichts anderes ist der Zionismus, als die Pan-Ideologie von der Sammlung und Heimkehr aller Juden der Welt ins biblische Israel -also den gesamten Nahen Osten bis in den Irak hinein. Dadurch aber gerieten die Zionisten in ihrem Gelobten Land von vornherein in heftige Auseinandersetzungen mit dem ebenfalls von Rom geschaffenen Pan-Arabismus, der seinerseits schließlich mittels Koran den kämpferischen Islam zuerst gegen die Juden aktivierte und zum Islamismus steigerte.

    Die Pan-Ideologie aus dem Geist der islamischen Umma

    Man könnte aber auch sagen, dass die Pan-Ideologien, auch wenn sie auf die Jesuiten zurückgehen, viel von den Prinzipien der islamischen Umma übernommen haben, die natürlich wesentlich älter ist. Ja, man könnte sogar mit einigem Recht behaupten, die Jesuiten, die ja auch lange Zeit am Hof des türkischen Sultans und Kalifen wirkten, haben sie vom welterobernden Islam bewußt abgekupfert, wobei sie das Prinzip der religiösen Einheit aller Moslems unabhängig von deren Rasse -Volks -und Staatszugehörigkeit umdrehten und aus der Umma eine Ideologie formten, die eng mit der Eroberungstaktik verbunden wurde, wie sie Mohammed und seine Nachfolger im Koran niederlegten und im wahren Leben überaus erfolgreich verfolgten.

    Die vordergründige Absicht war im 18. Jh., das Heilige Römische Reich deutscher Nation unter der Kaiserschaft der Habsburger bzw. Habsburg-Lothringer weiter durch die Türkenkriege zu zermürben. Maria Theresia hatte sich zwischen 1756 und 1758 - also mitten im Siebenjährigen Krieg gegen Preußen und Großbritannien - mit dem Erbfeind Frankreich ausgesöhnt. Der aber trieb 1764 die Jesuiten nach einem spektakulären Betrugsprozess vor dem französischen Parlement aus dem Land. Ein Jahr später, bei der Hochzeit ihres zweitältesten Sohnes Leopold in Innsbruck, stirbt ganz plötzlich Kaiser Franz I. Stephan - übrigens ein eifriger Freimaurer - an der Hochzeitstafel. Er und seine Gattin hatten mit ihrer Bourbonischen Heiratspolitik, ihrer Allianz mit Frankreich, welche Maria Theresia schließlich zwang, ihre "lieben Jesuiten" ebenfalls aus ihren Erblanden zu vertreiben, den Rachegeist der "Gesellschaft Jesu" herausbeschworen.

    Der war aber mit der Beseitigung des Kaisers noch längst nicht befriedigt. Sein Sohn und Nachfolger Joseph II., der große Reformkaiser, der, obwohl von Jesuiten erzogen, ROM verabscheute und die Katholische Kirche in seinen Erblanden unter seine Oberhoheit stellte, musste seine Gesundheit im bereits 8. - diesmal von den Jesuiten über Katharina II. von Russland angezettelten - Türkenkrieg ruinieren. Gleichzeitig entzündete Loyolas Schwarze Schar in den Österreichischen Niederlanden 1789 - nur kurz vor der französischen - die Brabandter Revolution, um sich dieses strategisch überaus wichtigen Territoriums zwischen Frankreich, dem deutschen Reich und Holland zu bemächtigen, das dann 1830 tatsächlich zum Jesuitenkönigreich Belgien erhoben wurde; geführt vom jesuitischen König Leopold I., Onkel der 1837 auf den britischen Thron gelangten Königin Viktoria.

    Joseph II. starb völlig entkräftet 1790 mit nur 49 Jahren. Sein Bruder Leopold, der Herzog der Toskana, der ihm als Kaiser auf dem Thron folgte, brachte es nur auf 45 Lebensjahre und starb bereits im März 1792. In Wien sprach man von nichts anderem, als davon, dass die Jacobiner ihn vergiftet hätten. Ihm folgte sein überaus lenkbarer Sohn als Franz II. auf den Thron. Er sollte der letzte Kaiser des Heiligen Römischen Reiches sein. Als Franz I. wurde er dann erster Kaiser von Österreich und eine jesuitische Marionette; -wie alle Habsburger bis hinauf zum Chef der Pan-Europabewegung Otto von Habsburg.

    Maria Theresias bourbonische Heiratspolitik endete aber erst so richtig in der Katastrophe, als nur ein Jahr später auch ihre jüngste Tochter, Marie Antoinette, als Königin von Frankreich aufs Schafott musste. Von wegen: "...tu felix Austria nube"! Mit Napoleons "Grande Nation" - eine Art Pan-Europa-Frankismus wurde dann das Heilige Römische Reich deutscher Nation 1806 endgültig zerschlagen. Der Zertrümmerung folgte im selben Jahr die vorläufige Preussens. Friedrich Wilhelm III. und seine Louise flohen vor Napoleons Truppen nach Ostpreussen. Schließlich sollte die Eroberung des russischen Reiches folgen. Weil dann aber der berühmte russische Winter kam, der Brand von Moskau und Russland sich mit Preussen und Großbritannien verbündete, wurde Napoleon schließlich besiegt. Die Jesuiten aber hatten längst die Malteser am Zarenhof installiert und schufen nach dem Untergang des Korsen mit dem naiven Alexander I., den sie dazu noch in die Freimaurerei gelockt hatten, nicht nur die Heilige Allianz mit den Russen, sondern parallel dazu, freilich konspirativ, den antirussischen Pan-Germanismus, den sie auf den Pan-Slawismus zu hetzen gedachten.

    Denn ihr taktisches Ziel auf dem Weg zur Welteroberung war ja erst einmal eine Verschiebung der europäischen Staatsgrenzen zugunsten eines neuen völkischen Großstaates. Der würde unter der Führung der nach dem napoleonischen Zusammenbruch des Heiligen Römischen Reiches auf Österreich beschränkten und durch das Jesuitenfaktotum Metternich wieder zur ROM-Treue "geläuterten" Habsburger stehen. So hatten es die Jesuiten dem Wiener Hof wenigstens versprochen. In ihm sollte sich die zerstreute und bedrohte zentraleuropäische Ethnie der Deutschen, die durch die Aufteilung Polens zwischen Habsburgern, Hohenzollern und Romanows und die Habsburger Interessen auf dem Balkan längst keine einheitliche Ethnie mehr war, unter den Schutz eines neuen Nationalstaates über die früheren Grenzen des Heiligen Römischen Reiches hinaus wieder vereinen und so zur starken römischen Truppe gegen die Russen werden.

    Damit wären die Voraussetzungen geschaffen worden, einen neuen Kreuzzug der "Germanen" gegen die "Slawen" zu unternehmen, die nun zur "Bedrohung aus dem Osten" stilisiert wurden. Und damit sich die Slawen - auch nicht viel klüger als die Deutschen - fleißig als bedrohliche Feinde anbieten konnten, hetzten die jesuitischen Handlanger in den politischen Parteien, organisiert in der Freimaurerei, im Laufe des 19. Jh. die Völker des Balkan sowie die Polen und Tschechen gegen die Österreicher und Deutschen und vice versa; und schließlich alle diese Völker gegen die Juden, um deren Auswanderungsdruck Richtung Jerusalem zu bewirken. Denn schon damals war der Untergang des Osmanischen Reiches, zu dem die Heilige Stadt der Juden, Christen und Moslems gehörte, in ROM so beschlossene Sache wie der des Russischen und des Bismarckreiches.

    Das Ziel? Ost-Rom erobern! -also Russland; und mit ihm den riesigen euroasiatischen Raum, randvoll mit den wertvollsten Ressourcen. Nur machte ihnen Bismarck mit dem Sieg über Napoleon III. und der "kleindeutschen" Reichseinigung ohne Österreich 1870/71 einen dicken Strich durch die Rechnung. Auch war es sein wichtigstes Bestreben, sich mit Russland gegen ROM zu verbünden. Also musste er weg. Das gelang dadurch, dass man den völlig unreifen Kronprinzen Wilhelm, Lieblingsenkel von Königin Victoria, mit britischen Agenten als Beratern und Bismarckhassern umgab. 1890 war das Problem Bismarck beseitigt, der Reichsgründer entlassen. Die Folgen sind bekannt.

    Zuvor war es also dringender denn je für die Jesuiten, einen staatstragenden Rassismus als angeblich völkischen Willensimpuls schon im Bismarckreich zu implementieren. So wurde aus dem Nationalpatriotismus und dem kirchlichen Antijudaismus der völkisch-rassistische Antisemitismus, der schließlich zum sogenannten 3. Reich - dem Großdeutschen Reich unter Wiedereinschluss Österreichs, Böhmens und der Slowakei führte. Der Name 3. Reich wurde von den wahren Schöpfern dieser Hitlerdiktatur, den Zentrums-Jesuiten (heute CDU/CSU), der Lehre des Lieblingstheologen von Benedikt XVI. entnommen: Joachim de Fiore (um 1135-1202).

    Das Vorhaben, den Antijudaismus zum Antisemitismus hoch zu jazzen, gelang mittels Börsenkrach und dem sogenannten Berliner Antisemitismusstreit, der von der Protestantischen Kirchenführung im Reich losgetreten wurde, die natürlich längst von ROM unterwandert war. Ihr wichtigster Protagonist war der Hofprediger Adolf Stoecker, zu dem sich dann die Journaille Wilhelm Marr gesellte. Also bereits unter der Kanzlerschaft Bismarcks gab es eine traute Wühlarbeit zwischen der Kirche und der Journaille in Deutschland. Deren antijüdische, antideutsche wie antirussische Motive sind offenbar denen der heutigen Vertreter dieser beiden Zünfte nicht unähnlich. Auch gegenwärtig bemüht sich diese Lügen-Allianz, die sich im Schröder -und Merkelregime über das Parteienkartell der gesamten Regierung -und bis zum Aufstieg der AfD des gesamten Parlaments bemächtigen konnte, um die Renaissance dieser völkervernichtenden Motivlagen. Nur dass die ganze Drecksarbeit, die damals der satanische Zionismus leistete, um die Juden Europas nach ihrer bürgerlichen Befreiung, die von Preußen ausging, wieder ganz unter die Knute ROMs zu bekommen, heute der satanische Islamismus leisten soll.

    Nur war es schon seinerzeit wichtig, eine solche rassistische Ideologie als naturwissenschaftlich zu tarnen und so zur natürlichen und folglich objektiven Wahrheit zu erheben. Die Lehren von Darwin über Auswahl und Zuchtwahl und dem Überleben des Stärkeren und Nietzsches Philosophie vom Übermenschen kamen da als wissenschaftliche Unterfütterungen des völkervernichtenden Kollektivismus wie gerufen. Ein französischer Zeitgenosse von Darwin und Nietzsche, Graf Arthur de Gobineau, dessen Vater ein militärischer Agent der Jesuiten gewesen war, lieferte schließlich mit seinem Buch "Versuch über die Ungleichheit der Menschenrassen" die "wissenschaftlichen" Grundlagen hierfür.

    Darwins Lehren übertrug er von der Tierwelt auf die Menschen, womit er den Sozialdarwinismus schuf, der es dem schwarzadeligen Großkapital in Frankreich, Großbritannien und dann auch in Deutschland ermöglichte, das "Recht des Stärkeren" als Naturrecht gegenüber den Unterklassen für sich zu reklamieren und dann in den großen Finanzkrisen zwischen 1871 und 1932 auch gegen "den Juden" zu instrumentalisieren. Genau so, wie es heute die "jüdisch-christlichen" Neokons des Transatlantischen Imperiums tun; die würdigen Nachfahren dieser Menschheitsverbrecher.

    Es gab dann bald auch einen Pan-Türkismus, Pan-Arabismus und Pan-Judaismus; rassistisch nationalistische Ideologien, die sich von der islamisch universalen Umma-Idee eben durch ihre nationalistische Prägung unterschieden. Denn die Umma - die Gemeinschaft aller Muslime - kennt keine ethnische Unterscheidung. Jeder kann zum Islam als Gemeinschaft der Gläubigen übertreten, egal, welcher Ethnie er angehört.

    Doch im Ergebnis des 1. Weltkrieges hatten sich auf dem Territorium des nun untergegangenen Osmanischen Reiches, dessen Sultan auch der Kalif aller sunnitischen Gläubigen war, ein türkisch säkularer Staat unter Attatürk herausgebildet, der eine laizistische Diktatur einführte, um Sultanat und Kalifat zu beseitigen und aus den türkischen Muslimen des Osmanischen Reiches türkische Nationalisten zu machen, die den Rumpf des untergegangenen Reiches, Anatolien, zum türkischen Nationalstaat erhoben.

    Auch die Araber bekamen nun im Zuge dessen von den Mandatsmächten Großbritannien, Frankreich und Italien ihre eigenen Staaten auf dem Territorium des osmanischen Ex-Reiches. Um die aber nicht wirklich souverän wie die Türkei Attatürks werden zu lassen, erfanden die Briten zuerst für Ägypten die Muslimbruderschaft, organisiert nach dem Vorbild der Freimaurerei. Diese sunnitische Verschwörerbande, die ebenso international vernetzt -und den Staaten gegenüber zu keinerlei Loyalität verpflichtet wurde, unterminierte im Namen Allahs jeden Versuch, sich von der westlichen Vorherrschaft zu befreien. Dazu brach sie von innen her den Zusammenhalt der großen arabischen Stammesgemeinschaften auf, welche nunmal bis heute dazu tendieren, vorrangig ihre eigenen Gesetze zu befolgen, statt die eines von Beamten geführten westlich sekularen Staatswesens.

    Schließlich wurde zur selben Zeit auch die Paneuropa-Bewegung des Grafen Kalergi ins Leben gerufen, um Russland von allen Seiten mit den Pan-Ideologien zu bedrängen. Aus dem verhaßten Bismarck-Reich wurde die Weimarer Republik, in der die ROM so verhaßten Deutschen nicht nur in Linke und Rechte gegeneinander getrieben wurden. Jetzt wurden auch all die Rassentheorien durch die beiden Amtskirchen und ihre "Wissenschaftler" hoffähig gemacht und bekamen auch durch die Habsburger höchste gesellschaftliche Weihen.

    Die hatten unter ihrem letzten Kaiser Karl die Deutschen im 1. Weltkrieg an die Westmächte verraten, weil sie sich dadurch den Erhalt ihres Thrones erhofften. Doch der Vatikan hatte andere Pläne, mit denen sich die Habsburger dann zusammentaten. So förderten sie die Pan-Europa-Bewegung und übernahmen die Führung dieses Faschisten-Vereins. Die wissenschaftliche Weihe des völkischen Rassismus folgte dann mit jenem österreichisch-japanischen Grafen Kalergi, der als ihr kaiserlicher Agent den "Praktischen Idealismus" schuf; also die rassistischen Grundlagen der großen Umvolkung, deren Zeugen wir gerade sind.

    In Russland aber hetzte man noch unter dem Zarenregime die religiösen Juden auf, indem die Jesuiten die messianischen Endzeitsekten förderten. Ihr Stützpunkt war Wilna, heute Vilnius -die Hauptstadt Litauens. Wilna galt nicht nur als Jerusalem des Ostens sondern war auch eine Hochburg der Jesuiten, die dort eine ihrer bedeutendsten Universitäten als Ausgangsbasis für ihre Mission in Russland betrieben und noch immer betreiben. Die weltlichen Juden, also die, welche sich nach Emanzipation, geistiger Freiheit und gleichen Bürgerrechten sehnten und deshalb der römischen Vormundschaft und dem drückenden jüdischen Ghetto entkommen wollten, welches ganz von allmächtigen Rabbinern beherrscht wurde, führte man den atheistischen Lehren des Jesuitenschülers Karl Marx zu.

    In diesen konspirativen Wirkungskreisen zwischen Wilna und St. Petersburg ist der eine wahre Ursprung der sozialistischen wie kommunistischen Internationale zu finden, also der europäischen Sozialdemokratien und ihren linksradikalen Rändern, welche dann die Oktoberrevolution von 1917 führten. Die beiden anderen finden sich beim Hellfire-Club und der Fabian-Society in London - dem Wirkungsort des Jesuitenschülers Karl Marx - und beim letzten Kurfürsten und Erzbischof von Mainz, Friedrich Karl Joseph von Erthal (1719-1802), einem römischen Kämpfer gegen die Aufklärung. Der hatte eine enge Vertraute, Sophie von Coudenhoven, die man auch die Graue Eminenz am Mainzer Hof nannte. Er war ihr Geliebter und Großonkel, wie das bei Familie Adel so üblich ist. Ihr Vater war der kurkölnische Hofmarschall, Graf Ferdinand von Hatzfeldt. Sie selbst war die Tante der "roten Gräfin" Sophie von Hatzfeld, der Geliebten von Ferdinand Lassalle, dem Gründer der deutschen Sozialdemokratie. Also auch, was diese angebliche Arbeiterpartei betrifft, führten von Anfang an alle Wege nach ROM.

    Die marxistische Lehre hatte gegenüber den Pan-Bewegungen für ROM den Vorteil, dass sie als Klassenideologie die Staaten nicht mehr nur über die völkischen Ethnien zerstören konnte, sondern auch über die gesellschaftlichen Stände, aus die der Marxismus bekanntlich Klassen und deren solidarische Klasseninteressen extrahierte und aus diesen die Internationale des Kapitals wie des Proletariats, also den kapitalistischen wie kommunistischen Internationalismus. Beide imperial ausgerichtet.

    Diese Klassen waren nicht mehr an einen Staat gebunden sondern dienten den überstaatliche Interessen im Sinne des vatikanischen Universalismus, der als bloß römisch-katholischer nie eine realistische Chance gehabt hätte, die Welt zu erobern. Die Börsen des Kapitals überschritten mit ihrer universalen Geldpolitik alle Grenzen. "Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!" -war die universale Devise des Kommunismus. Sie zog dann notwendig "Kapitalisten aller Welt, vereinigt Euch!" und "Die Internationale erkämpft das Menschenrecht!" nach sich. Die Staaten wurden nun durch die sozialen Kämpfe beider "Klassen" von innen wie außen aufgerieben. Die Jesuiten legten also ihren Schwerpunkt auf diese weitaus effektivere - auf schwarzen und roten Faschismus hinauslaufende Methode bei der Eroberung der Weltherrschaft durch West-ROM.

    Erst, als 70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg ihr kapitalistisch-kommunistisches Hegel-Synthese-System durch die Akkumulation des Kapitals an sein mathematisches Ende gelangt war und nicht mehr durch einen weiteren Weltkrieg wieder angekurbelt werden konnte, verlegten sie sich wieder verstärkt auf die Methoden ihrer Pan-Ideologien, um die Völker und ihre Staaten über diese Fake-Nationalismen zu eleminieren und so wenigstens noch ihren lange geplanten 3. Weltkrieg auslösen zu können.

    Mittels eines falschen - hier rassistischen und dort internationalistischen - Patriotismus gelang es den Jesuiten also, diese "Pan-Bewegungen" zu alle möglichen Pan -und schließlich kosmopolitischen Ideologien des Universalismus weiter zu entwickeln und so zahllose Staaten von innen heraus zu destabilisieren; allen voran ihr Hauptziel Russland. Doch schon der französische Schriftsteller, Historiker und Religionswissenschaftler Ernest Renan hatte in seinem Aufsatz "Was ist eine Nation" von 1882 vergeblich vor den Gefahren dieser falschen Ideologie gewarnt:

    „Bedenken Sie, diese ethnographische Politik ist nicht verlässlich. Heute setzt ihr sie gegen die anderen ein; später werdet ihr erleben, wie sie sich gegen euch selbst kehrt. Ist es sicher, dass die Deutschen, die die Flagge der Ethnographie so hoch gehisst haben, nicht eines Tages erleben werden, wie die Slawen ihrerseits die Dorfnamen Sachsens und der Lausitz erforschen, die Spuren der Wilzen und der Obodriten erkunden und Rechenschaft für die Gemetzel und massenhaften Verkäufe fordern, die ihren Ahnen von den Ottonen angetan wurden?“

    Von all diesen rassistischen Bewegungen war die Paneuropäische Bewegung des Grafen Kalergi, die Anfang des 20. Jh. über den polnischen Jesuitengeneral Ledóchowski eingeführt -und wie gesagt politisch vom Haus Habsburg dominiert wurde, schließlich die folgenreichste. Trug sie doch wesentlich zur Verbreitung des europäischen Faschismus (eine Art Pan-Germanismus) und Prozionismus (eine Art Pan-Judaismus) bei, wobei auffällt, das beide Ideologien eine rassistische wie eine sozialistische Komponente hatten; was noch immer jene verwirrt, die nicht ahnen, dass Sozialismus, Kommunismus, Faschismus und Nationalsozialismus alle aus dem selben Schoß gekrochen sind; dem Vatikan. Dies alles sind jesuitische Welteroberungskonzepte, die es den Völkern der Welt unmöglich machen sollen, sich durch eigene souveräne Rechtsstaaten vor West-ROM zu schützen.

    Die Pan-Europa-Bewegung kann also als die bekannste -und in ihren rassistischen Ausschweifungen, die sie heute allerdings geschickt als Antirassismus tarnt, als die gefährlichste für die Völker Europas gelten, weil sie noch immer die wirtschaftlich potenteste und moralreligiös wie psychologisch über den Tribalismus die verführerischste ist. Sie beherrscht die Brüssler Jesuiten-EU bis heute vollkommen und wer sich von den Politikern der EU beim Hochverrat am eigenen Volk besonders hervortat und tut, dem wurde und wird noch immer ganz im Sinne der Pan-Doktrinen der sogenannte Karlspreis verliehen.

    Deshalb war es auch der Mischling Kalergi selbst, der den ersten Karlspreis erhielt. Doch inzwischen wird nun durch den eng mit dieser zerstörerischen Ideologie verbundenen Feminismus, eine weitere Ideologie aus der Giftküche der Jesuiten, dessen Aufgabe nicht etwa die Gleichberechtigung der Frau ist, sondern ihre Erniedrigung durch Gleichstellung, die ihr letztlich die natürliche Mutterschaft streitig macht, überdeutlich, dass die Reise wieder in Richtung Rassismus gehen soll, nur, dass er sich diesmal ganz offen und offiziell gegen "die alten weißen Männer" richtet, die in Europa noch am ehesten im Stande sind, dem Vatikan und seinen politischen Marionetten Widerstand zu leisten.

    Über die Freimaurerei und ihre globalen Netzwerke war es schon Ende des 19. Jh. gelungen, auch im Osmanischen Reich über die von den Briten in Ägypten ins Leben gerufene Muslimbruderschaft die Pan-Doktrin als Pan-Arabismus zu installieren, der dann wesentlich dazu bei trug, das türkische Sultanat und Kalifat zu vernichten; was Voraussetzung für die Pläne war, einen Judenstaat in Palestina einzurichten.

    Gleichzeitig verhinderte Großbritannien, dass die Staaten, die im Zuge des Zusammenbruchs des Osmanischen Reiches als seine bzw. französische Mandatsgebiete entstandenen waren, tatsächlich demokratische Staaten werden konnten. Denn das hätte sie international auf Augenhöhe mit den westlichen Scheindemokratien gebracht und erschwert, sie als Kolonien nach Strich und Faden auszurauben und auszubeuten. Die freimaurerische Muslimbruderschaft war also seit ihrer Gründung durch die Briten dazu bestimmt, mittels religiösen Fanatismus und Terrorismus dafür zu sorgen, dass die Völker Arabiens sich politisch nicht verselbstständigen, demokratisieren -und somit unabhängig vom Vatikan, seinem Transatlantischen Imperium und dessen britische aber auch französische Tentakeln machen konnten.

    Doch nach dem Untergang des transatlantischen Jelzinregimes, das Russland nicht nur an jüdische Oligarchen in deren Eigenschaft als päpstliche Vasallen, also an Rothschild, den Bankier des Vatikans, ausverkaufte, um das Riesenreich im Sinne der Neocons zu zerstückeln und wehrlos zu machen, sondern auch an US-amerikanischen Clans, wie den Rockefellers, übernahmen die Leute um Putin nicht nur die Macht und warfen das Gesindel aus dem Land. Sie drehten dazu das Pan-Konzept um und richten es nun gegen den Erfinder, also West-ROM, selbst. Wie? Das hat, wie oben zitiert, der russische Präsident nun in Frankreich der Weltpresse erst einmal nur als Andeutung in die Stifte diktiert.

    Fleet

    E-Mail

    Tor zum Harz ex NL,
    24.09.2019, 19:22

    @ Diogenes Lampe

    Herzlichen Dank für diese Ausarbeitung - leider fehlen die chronologischen Links der Arbeiten zuvor (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    "Das ist schön bei den Deutschen: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht." (H. Heine)

    aman13

    24.09.2019, 20:00
    (editiert von Hausmeister, 24.09.2019, 22:24)

    @ Diogenes Lampe

    Für Europa fehlt eine wesentliche Information!

    Hallo DL,

    zweifellos ist das Umrissene in wesentlichen Zügen richtig .
    Für Europa vermisse ich etwas, das Mephistos Position stärkt :

    Im westlichen Europa etabliert sich immer mehr die Basis eines islamischen Khalifats , ob friedlich oder den bevorstehenden Bürgerkrieg nutzend.

    Wie werden die 3 Grossmächte auf das Khalifat reagieren.
    Frankreich und Westdeutschland sind so dekadent und mit Moslems zahlenmässig übervolkert mit galoppierender Tendenz, dass sie sturmreif für die Machtübernahme durch den islamischen Staat geschossen sind und sie innerlich danach schreien endlich sich unterwerfen zu müssen.

    Beim Khalifat wird es automatisch zu einer Grenzziehung zwischen West-BRR und Mitteldeutschland kommen ( Berlin wird lange umkämpft werden )
    Wie passt das in Ihrerer Friedensvision ?
    Glaube das wird weniger friedlich, denn nach einer Konquista folgt die Re-Konquista.

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    24.09.2019, 22:09
    (editiert von Oblomow, 24.09.2019, 22:55)

    @ Diogenes Lampe

    Benommen

    Guten Tag!

    Vielen Dank für diesen auch stilistisch wunderbaren Text, der mich jedenfalls auch irgendwie benommen zurück lässt. So viele Gedanken, Querbezüge, Pointen, dass mir dann doch fast schwindlig wird.

    Die Verstellung, die Täuschung als das Wesen der Welt. Natürlich ist der archimedische Punkt die Enttarnung der Strippenzieher und, dass eben alles anders ist als es scheint. Mich würde ein Dialog zwischen Ihnen und @Weiner interessieren.

    Eine kleine Pointe zu Schopenhauer (den Sie kurz erwähnen), der ja bekannntermaßen den Jesuiten Gracian zu seinen Lieblingsautoren zählte: Hier ein ganz guter Artikel

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    Olivia

    24.09.2019, 22:37
    (editiert von Olivia, 24.09.2019, 22:51)

    @ aman13

    Diese Aussage ist das Einzige, was Sinn macht und die gezielte, schnelle "Einwanderung" erklärt

    > Im westlichen Europa etabliert sich immer mehr die Basis eines islamischen
    > Khalifats , ob friedlich oder den bevorstehenden Bürgerkrieg nutzend.
    >
    > Wie werden die 3 Grossmächte auf das Khalifat reagieren.
    > Frankreich und Westdeutschland sind so dekadent und mit Moslems
    > zahlenmässig übervolkert mit galoppierender Tendenz, dass sie sturmreif
    > für die Machtübernahme durch den islamischen Staat geschossen sind und
    > sie innerlich danach schreien endlich sich unterwerfen zu müssen.
    >
    > Beim Khalifat wird es automatisch zu einer Grenzziehung zwischen West-BRR
    > und Mitteldeutschland kommen
    ..............

    Es könnte also um eine solche "Grenzziehung" gehen. Und deshalb wollen die Briten unter allen Umständen raus.....

    D.h. mithilfe dieser "Migration" erhoffen sich die "Puppenspieler" einen Machterhalt, der dann hinüber nach Afrika reicht. Dort werden sie aber auf die Chinesen stoßen.

    Und ich habe den Eindruck, dass inzwischen bereits viele Chinesen in Deutschland ansässig sind. Zum einen kaufen sie im großen Stile mittelständische Firmen auf und zum anderen werden viele "chinesische Produkte" inzwischen bereits aus Deutschland verschickt. Waren früher bei ebay noch viele Links unter den Angeboten gestanden, die zu Waren führten, die sehr billig aus China verschickt wurden, so hat sich das bereits in vielen Fällen geändert. Die Preise ändern sich auch sehr stark. Noch fällt das nicht auf, weil es Pfennigprodukte sind und hier in Deutschland viele noch "aus dem Vollen" leben. Doch sind sie teilweise um etliche hundert Prozent gestiegen - und zwar von China aus, nicht aus Deutschland. In D sind die Dinge noch teuerer. Alles für identische Produkte. Mich interessieren die kleinen Elektronik- und Outdoor-Gegenstände. Die werden aus allen Teilen der Welt nach Deutschland geschickt. Ich bekam bereits chinesische Marken-Produkte aus Israel zugeschickt - wohl von einer dortigen "Keimzelle". Die haben so viele Menschen und die meisten sind sehr "arbeitssam" und interessiert. Ganz im Gegenteil zu unserer Bevölkerung, die mehr ans "Chillen" und an die "Freizeit" denkt. Der Zug dürfte "abgefahren" sein. Deutschland wird zum Entwicklungsland. So wie große Teile der USA auch. Das hat das "Dreckspack" wunderbar hinbekommen.

    Teilweise, wenn ich mir die Produkte anschaue, dann kann ich nur noch denken. Die leben bereits in einer völlig anderen Welt. "Die" leben im 21. Jahrhundert, auch mit der Technik, die sich "die kleinen Leute" leisten können. Wir tun das zumeist überhaupt nicht. Deutschland wird mithilfe eines Sozialkolosses "lahm gelegt" und von der "Forschungsentwicklung" abgeschnitten.

    Die ganzen versammelten "Dummköpfe" in unserer Regierung und Opposition plärren begeistert für eine weitere Verdummung der Bevölkerung. Immer wieder erstaunlich, wie gut sie das schaffen.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Diego2

    24.09.2019, 22:45

    @ Diogenes Lampe

    Benommen 2, Umma, Hegel

    Hallo Diogenes,

    besten Dank wieder für dieses Nachdenkstoff. Mir geht es wie Oblomow, bin benommen von so viel Information.

    Mich würden - trotz oder wegen meiner bescheidenen Kenntnissen auf diesen Gebieten - noch ein paar Dinge in Bezug auf Ihre spirituellen und philosophischen Anmerkungen interessieren.

    Die Umma verstehe ich als Gemeinschaft der muslimischen Gläubigen, verbunden mit Gleichheit aller Gläubigen ohne spirituelles (vatikanisches) Oberhaupt und nicht primär als (kriegerische) Abgrenzung gegen Andersgläubige. Christen und Juden haben in den arabischen Kalifaten wohl besser lebt als Juden und Muslime zu Zeiten der katholischen Inquisition. Wer aus der Umma den Kern aller jesuitischen Panideologien ableitet, erinnert mich eher an den dialektisch jesuitischen Kampf der Kulturen Huntingtons (wobei ich nicht die Probleme der illegalen Massenmigration nach Europa negieren möchte)...

    Ausserdem verstehe ich Ihre philosophischen Herleitungen nicht ganz. Die 68 haben ihren philosophischen Ursprung in dem Existenzialismus, der auf den Dialogismus und weiter auf die Hegelsche Dialektik basiert. Letztere wird durch Feuerbach und Schopenhauer widerlegt ? Wie sieht es für Sie mit dem "deutschen Wesen aus, an der die Welt genesen soll", dem deutschen Idealismus aus. Ist Hegel schon der klare Bruch zur deutschen Klassik und Romantik oder lehnen Sie diese auch ab ? Sein Weltgeist noch deutscher Idealismus oder Bruch und Basis für den Materialismus von Marx und den Existenzialismus ? Wie verträgt sich der frühe Pantheismus Feuerbachs mit seiner Ablehnung Hegels und seine Wirkung auf den Materialismus Marx ? Gegensätze und Widersprüchlichkeiten überall...

    Mit besten Dank für weitere Aufklärung,
    Gruss Diego

    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    25.09.2019, 06:13

    @ Diogenes Lampe

    Ein Husarenritt .....

    .... durch europäisch westliche Geschichte.

    Viele interessante Verknüpfungen, war wirklich interessant.

    Ich fand viele Schnittpunkte, die sich mit meiner Sichtweise decken. Was mir dabei aufgefallen ist, wir schauen aus anderen Perspektiven auf das Bild. Die Auflösung ist in obigen Beiträgen viel höher, wenn es um ein Detail geht.

    Insgesamt ein tolles Ergebnis. Ich finde es übrigens gut, dass bei so einem Text die angeboten Links nur sehr spärlich gesetzt wurden. Das noch alles zu verlinken, würde es unleserlich machen.

    Die Punkte, die ein Leser besonders interessiert, den Spuren muss der Leser selbst folgen und kann das ja dann hier als Ergänzung einfügen.
    Gruss

    ---
    Buntschland bald platt?
    Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen! [[freude]]
    ©n0by

    aman13

    25.09.2019, 11:31
    (editiert von Hausmeister, 25.09.2019, 12:29)

    @ Olivia

    ich konnte nie verstehen, Olivia

    wieso gerade diese Teile der Bevölkerung, die am meisten unter einem Khalifat leiden werden, sich auch am meisten in der Pro-Islamisierung aktiv betätigen - nicht nur, dass im Westen Frauen zum Islam konvertieren, sondern sie behindern aktiv jeden Widerstand, liegt es am Tribalismus, Amygdala, was auch immer. Im Osten auf dem Lande ticken alle anders.

    Übrigens lernte ich neulich eine Taxi-Fahrerin aus Leipzig kennen und war beeindruck, wie reflektiert und gut die Frau über Geopolitik und Hybridkriege informiert war - mit solchen Frauen wird Sachsen früher oder später selbständig werden, so meine Hoffnung.

    Weiner

    E-Mail

    25.09.2019, 11:36

    @ Diogenes Lampe

    Putin, das tapfere Schneiderlein ...

    Hallo Diogenes,

    meine Respekt für die vielen Zeilen - welch ein Aufwand! -, von denen aber nur eine wirklich wichtig ist:

    > Mit Gott Pan von Lissabon bis Wladiwostok oder mit Christus von
    > Wladiwostok bis Lissabon? - das ist hier die Frage!

    Hier bin ich auf die Antwort, falls Du sie geben willst, sehr gespannt!

    Den Putin überschätzt Du. Ich gebe ihm den Rang eines Peters des Großen. Er ist zweifellos der mächstigste, erfahrenste und klügste Politiker im Augenblick auf diesem Planeten. Aber die menschliche Geschichte ist grausam und geht über alle Größe hinweg. Schau Dir die Zeit nach Peter dem Großen an. Die Geschichte läuft zyklisch. Mark Twain sagte: sie wiederholt sich nicht, aber tut sich reimen ...


    > Doch nach dem Untergang des transatlantischen Jelzinregimes, das Russland
    > nicht nur an jüdische Oligarchen in deren Eigenschaft als päpstliche
    > Vasallen, also an Rothschild, den Bankier des Vatikans, ausverkaufte, um
    > das Riesenreich im Sinne der Neocons zu zerstückeln und wehrlos zu machen,
    > sondern auch an US-amerikanischen Clans, wie den Rockefellers, übernahmen
    > die Leute um Putin nicht nur die Macht und warfen das Gesindel aus dem
    > Land. Sie drehten dazu das Pan-Konzept um und richten es nun gegen den
    > Erfinder, also West-ROM, selbst. Wie? Das hat, wie oben zitiert, der
    > russische Präsident nun in Frankreich der Weltpresse erst einmal nur als
    > Andeutung in die Stifte diktiert.

    Kollege Lawrow hat dazu einen langen und interessanten Artikel neulich veröffentlicht. Sehr seriös und in perfekt diplomatischer Sprache:

    http://www.mid.ru/en/foreign_policy/news/-/asset_publisher/cKNonkJE02Bw/content/id/3792556

    Auch darin ist nur ein Satz interessant, den ich zitieren darf, und dessen entscheidende Stelle ich hier markiere:

    At the same time, our American colleagues are persistently trying to mobilise all of their foreign partners to contain Russia and China. Simultaneously they do not conceal their wish to sow discord between Moscow and Beijing and undermine multilateral alliances and regional integration projects in Eurasia and Asia-Pacific that are operating outside of the US oversight.

    Weiß jemand hier im Forum von Bemühungen der Amerikaner, die Russen und die Chinesen auseinander zu dividieren? Würde mich sehr interessieren, ob da jemand was mitbekommen hat.

    Derartige Bemühungen gibt es, aber sie laufen in einer Sphäre ab, die völlig außerhalb der Aufmerksamkeit dieses Forums liegt. Ich habe zwei Anläufe gemacht, das zu verdeutlichen (mit Beiträgen zur größten Solaranlage der Welt und zur Gasverflüssigung in Sibirien), aber es hat wohl niemand wahrgenommen, um was es mir ging.

    Du bist einen Schritt weiter als @Nereus, für den die Macht in den Händen von Logen liegt, welch letztere aber - ich sage es nochmals ganz deutlich - nur Zeitungsausträger sind. Aber wenn Du die Jesuiten so herauskehrst, dann siehst Du aber auch nur Gespenster. Die Jesuiten sind gewissermaßen der älteste Think-Tank der neuzeitlichen Politik. Der hat aber heute kein Zentrum mehr, ist völlig zerfasert: der jesuitische Geist verdünnisiert sich gerade und stirbt - wie alles Andere, das zur letzten Großepoche (1500 - 2000) gehört.

    Oberhalb dessen, was Du als "Jesuiten" bezeichnest und was von vielen weiteren durchtriebenen und durchaus intelligenten Think Tanks flankiert ist, liegt eine viel mächtigere Schicht, die sich von diesen Think Tanks nur beliefern und bedienen lässt. Das ist die Schicht des Kapitals.

    Das Kapital könnte ein Thema sein in diesem Forum. Ist es aber nicht. Hier geilt man sich lieber daran auf, dass völlig nebensächliche Figuren der Weltgeschichte in getrennten Fliegern fliegen.

    Das Kapital, so habe ich mal geschrieben, ist wie ein Schwarm. Aber im Schwarm gibt es Steuerzentren - schwer auszumachen! - und 'führende Attraktoren'. Und diese Steuerzentren brauchen keinen Imput von Jesuiten. Auch darüber habe ich bereits geschrieben.

    Du solltest auch die Beiträge von @aman13 sowie von @Olivia ernst nehmen, wenn Du an Deinem Modell weiterarbeitest. Denn die bewährteste Technik für die wahre Macht ist es schon immer gewesen, Chaos zu erzeugen. Da braucht man keine Jesuiten und Logen, um das zu wissen. Wenn die das sagen, dann nur um sich vor den Schafen mit angeblichem Insiderwissen zu brüsten, das im Spiel der Macht aber eine alltägliche Banalität ist. Zur Technik Chaos greift man gerne, wenn mehrere mächtige Gegner da sind und die Lage unübersichtlich wird. Es kann beispielsweise ganz gut ausgehen - und dann ist nicht nur Nordafrika ein Schrotthaufen sondern in Kürze auch die Golfregion. Der wahren Macht ist das genauso gleichgültig, wie wenn Europa ein Schrotthaufen würde. Und es sieht sehr danach aus, dass Letzteres zu einer ihrer Optionen wird.

    Eine weitere Technik ist das Kapital selbst. Denn alle mögen es. Und ich sage Dir: in Russland und in China mag man Kapital sehr, sehr!!

    Die wahre Macht wird Russland und China isolieren und mit Chaos umbranden, dass denen nur so die Ohren schlackern. Und gleichzeitig wird die wahre Macht Russland und China mit dem süßen Gift des Kapitals infiltrieren.

    Auch wenn die wahre Macht nicht mehr die besten Waffen hat (s.u. im PS) und leicht zerzaust ist - sie hat genug Reserven und einen ganz langen Atem. Wenn man ihr einen Kopf abschlägt, wachsen zwei neue nach.

    Deswegen muss ein anderer Weg gefunden werden. @Lenz aus Hannover hat gestern mich verstanden, im Gegensatz zu @Mephistopheles. Ich warte mal auf Deine Antwort zu Deiner eigenen Frage:

    > Mit Gott Pan von Lissabon bis Wladiwostok
    > oder mit Christus von Wladiwostok bis Lissabon?

    Gutes Gelingen wünscht Weiner.

    Neues Buch zum Thema:

    https://www.claritypress.com/product/the-real-revolution-in-military-affairs/

    Bitte die Militärtechnik nicht überschätzen. Was zählt, ist alleine der innere Wille des Kriegers.

    Naclador

    E-Mail

    Göttingen,
    25.09.2019, 11:54

    @ Weiner

    Man muss auch Namen nennen.

    Hallo Weiner,

    ich denke, Du hast mit Vielem Recht, aber ein großes Problem mit Deiner Analyse ist, dass sie im Ungefähren bleibt. Wenn man nur von der "wahren Macht" raunt, ohne irgendeinen Namen oder eine Spezifizierung dafür anzubieten, dann ist das letztlich weniger nützlich, als wenn man von Freimaurern und Jesuiten spricht. Was soll der Leser sich darunter vorstellen? So, wie Du es hier in Kürze präsentiert hast, wirkt es wie Aberglaube an einen "bösen Weltgeist". Wen hast Du vor Augen, wenn Du von der "wahren Macht" sprichst?

    Gruß,
    Naclador

    ---
    Hanlon's Razor: "Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity."
    Naclador's Corrolary: "Recognize when stupidity is not an adequate explanation."

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    25.09.2019, 12:09

    @ Olivia

    China und Portugal

    https://www.focus.de/finanzen/news/portugal-notgedrungen-chinafreundlich_id_10442728.html

    In Portugal sind Chinesen allgegenwärtig, natürlich auch wg. der jahrhundertelangen Beziehungen.
    Ich kenne Industriegebiete in Portugal, wo ganze Straßenzüge aus chinesischen Importeuren und Großhändlern bestehen.

    Der chin. Einzelhandel hat immer 7 Tage in der Woche geöffnet. Der Rest ist im obigen Artikel recht gut dargestellt.

    Persönlich sehe ich die vielen Chinesen und christl. Schwarzafrikaner in Portugal deutlich lieber als die Mohammedaner versch. Regionen der Welt in der BRD.

    Gruß Dieter

    ---
    Wenn es eine Bundesregierung unter Beteiligung der Grünen gibt, ist Steuervermeidung erste Bürgerpflicht.

    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    25.09.2019, 12:10

    @ NST

    Beitrag von einem Mitleser ...

    Da ich kein Forumsteilnehmer bin, hätte ich zu DL's Ausführungen noch folgende Anmerkungen:

    DL: „Indem der Iran und seine Revolutionsgarden nun aber beschuldigt werden, die Saudis angegriffen zu haben, werden sie als Leibgarde des Theokratischen Regimes in Teheran geschwächt und die Mullas und Ajatollas samt ihrer schiitischen Theokratie in die Arme der atheistischen Chinesen getrieben. Macrons -und somit Rothschilds Einfluss auf sie dürfte ordentlich schrumpfen.“


    Nach meinem Dafürhalten ist inzwischen bekannt, dass Rothschild sein Hauptquartier in Shanghai bezogen hat und sein globales Imperium nun von da aus und nicht mehr von Frankreich und England aus leitet. Somit ist es gerade im Interesse Rothschilds, dass der Iran in die Hände der Chinesen getrieben wird, über die er seit Mao unumschränkte Herrschaft ausübt. China ist ausserdem DER Vorreiter des Überwachungsstaates - ein geradezu ideales Umfeld für die globale, paranoide Elitekabale/Hochfinanz um Rothschild. Europa wird abgewickelt. Das ist klar. Trump, Putin und Xi sind möglicherweise extrem gut funktionierende Manager von Rothschilds Gnaden?

    DL: „Wenn also ausgerechnet Israel die Saudis nun platt macht, dann schadet es sich entweder selbst massiv, oder aber, die Rothschilds verlieren nicht nur massiv an Einfluß in EU und NATO, sondern ebenso deutlich auf den von ihnen mit Hilfe des Vatikans gegründeten Judenstaat.“

    Meiner Meimung nach liegt es vollkommen im Plan der Rothschilds sich aus Europa und der NATO zurückzuziehen und dort Einfluß zu verlieren. Die Jahrhunderte alten Treuhandgeschäfte für die Creme de la Creme haben sie bereits in der 2. Jahreshälfte 2018 aufgegeben und an „Unbekannt“ weiterveräussert. Ihre Einflußsphäre hat sich verändert (sogar erweitert) und ist umso weniger einsehbar und verborgener geworden. Das Reich der Mitte ist groß genug dafür (und vermutlich stößt auch noch Nordkorea dazu). Das Projekt „Seidenstraße“ ist real ein Projekt der globalen Rothschild-Hochfinanz.

    Wie hängen eigentlich der Vatikan und Rothschild derzeit noch zusammen? Sind die Rothschilds immer noch die Banker des Vatikans und agieren sie auf Geheiß der jesuitisch unterwanderten kath. Kirche? Falls ja, müßten die Rothschilds/die globale Hochfinanz und der Vatikan an denselben Strippen ziehen?

    Würde mich interessieren, wie Du das siehst oder DL.

    Beste Grüsse vom

    Mitleser

    ---
    Buntschland bald platt?
    Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen! [[freude]]
    ©n0by

    Tempranillo

    25.09.2019, 12:14
    (editiert von Tempranillo, 25.09.2019, 12:31)

    @ Naclador

    Suche nach dem Zentrum der Macht

    > Hallo Weiner,
    >
    > ich denke, Du hast mit Vielem Recht, aber ein großes Problem mit Deiner
    > Analyse ist, dass sie im Ungefähren bleibt. Wenn man nur von der "wahren
    > Macht" raunt, ohne irgendeinen Namen oder eine Spezifizierung dafür
    > anzubieten, dann ist das letztlich weniger nützlich, als wenn man von
    > Freimaurern und Jesuiten spricht. Was soll der Leser sich darunter
    > vorstellen? So, wie Du es hier in Kürze präsentiert hast, wirkt es wie
    > Aberglaube an einen "bösen Weltgeist". Wen hast Du vor Augen, wenn Du von
    > der "wahren Macht" sprichst?

    Statt draufloszuphantasieren halte ich es für besser, sich an die Quellen zu halten und auszuwerten, was man finden kann. Andernfalls droht man sich leicht im Nebel der eigenen Spekulationen zu verirren.

    Danielle und François Mitterrand haben den Vorhang kurz beseitegezogen:

    Danielle Mitterrand: *Jetzt, wo du die Macht hast, warum tust du nicht, was du versprochen hast?*

    François Mitterrand. *Ich habe nicht die Macht, gegen die Weltbank, den Kapitalismus und Neoliberalismus vorzugehen. Ich habe die Regierung erobert, aber nicht die Macht.*

    Danielle Mitterrand: *In Frankreich verabschieden die Abgeordneten Gesetze, die sie nicht vorgeschlagen haben und wir niemals gewollt haben.*


    Dort könnte man ansetzen und weitersuchen, was zu äußerst interessanten Ergebnissen führt, die Mitterrands Feststellung erheblich erweitern, aber ihren sachlichen Kern jedesmal bestätigen.

    Danielle Mitterrand: *In Frankreich verabschieden die Abgeordneten Gesetze, die sie nicht vorgeschlagen haben und wir niemals gewollt haben.*

    Wird seit 1845, seit Toussenels *Les juifs rois de l'epoque*, von vielen weiteren Autoren im Detail dargestellt, von denen Gougenot de Mousseaux, Joseph Léhmann, Henri Delassus, Delaisi, Céline und Soral die wichtigsten wären.

    Tempranillo

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=497962

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    25.09.2019, 12:14

    @ Weiner

    Die "wahre Macht" oder drei Quatschitäten

    "Das Kapital könnte ein Thema sein in diesem Forum. Ist es aber nicht. Hier geilt man sich lieber daran auf, dass völlig nebensächliche Figuren der Weltgeschichte in getrennten Fliegern fliegen.

    Das Kapital, so habe ich mal geschrieben, ist wie ein Schwarm. Aber im Schwarm gibt es Steuerzentren - schwer auszumachen! - und 'führende Attraktoren'. Und diese Steuerzentren brauchen keinen Imput von Jesuiten. Auch darüber habe ich bereits geschrieben."

    Da die "wahre Macht" alles kontrollieren will, kann und muss, stehen logisch ja nur drei Auswege offen: selbst die wahre Macht zu werden, was natürlich Quatsch ist oder der Versuch, sich der "wahren Macht" zu entziehen. Das ist natürlich auch Quatsch. Der dritte Weg, die wahre Macht zu bekämpfen, scheint der größte Quatsch zu sein, denn vermutlich macht der Kampf gegen die "wahre Macht" die "wahre Macht" nur noch mächtiger. Was tun?

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    Weiner

    E-Mail

    25.09.2019, 12:38

    @ Naclador

    Was nützte es Dir?

    Gar nichts, Naclador!

    Im Übrigen habe ich schon viele Namen genannt. Beispielsweise in einem ellenlangen Artikel über den Trottel in Washington habe ich auf Blackrock hingewiesen, die (weiblich, da Fondsgesellschaft?) einer der gegenwärtigen Attraktoren ist. Oder ich habe mal auf Glencore gezeigt, m.W. mit Literaturhinweis. Da muss man dann halt nachlesen oder nachbohren - und sieht dann die Verflechtungen nach Russland (RUSAL/Rosneft). Oder ich hab von Freisleben zitiert, der viel über Rothschild und Barclays gearbeitet hat. @Nereus gegenüber habe ich das Buch von Phillips über die Giants erwähnt - und nur ein Lachen zurückbekommen. Richtig! Was wollte dieses Forum mit solchen Namen auch anfangen ...

    Bemüh Dich selbst, die Namen kannst Du auf den Beipackzetteln finden. Die Forbes-Liste (und ähnliche Listen ...) haben aber nur die börsennotierten Unternehmen oder die mit "Form 10 K" - Geschäftsberichten. Und es gibt Datenbanken (von mir schon vor Jahren zitiert) und Fachartikel. Viel Kapital ist komplett privat und mafiös und gut verborgen und verschachtelt und ... und ...

    Am Ende der Recherche solltest Du bei Personen landen, auch hier habe ich schon Hinweise gegeben. Aber die Geschichte wechselt schnell, und die Entscheidungen werden jene treffen, die ab 1980 geboren worden sind.

    Fürs erste mag meine Empfehlung genügen - das war der Anlass für meinen Beitrag -, nicht bei den Jesuiten und Logen weiter zu suchen. Das wäre komplette Zeitverschwendung. Und ich kann nur traurig zusehen, wenn selbst informierte Schreiber und Leser wie hier auf dem Forum sich fortwährend in künstlich geschürte Konflikte hineinziehen lassen - natülich nur schreibend sich aufregend ...

    Bevor Namen genannt werden können, muss man einen Plan haben, was mit ihnen zu tun wäre. Hat denn jemand hier den Plan?

    Fragt, freundlich grüßend, Weiner.

    Weiner

    E-Mail

    25.09.2019, 12:49

    @ Oblomow

    noch eine Quatschität

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrwertige_Logik

    Besten Dank, Oblomow, für Deine freundlichen, immer humorvollen und scharfsinnigen Beiträge!

    Wir haben noch ein wenig Zeit, eine Lösung auszutüfteln, denn erstmal wird das gegenwärtige System damit beschäftigt sein, sich selbst zu zerlegen. Das wollen auch nicht alle (innerhalb des Systems), und deswegen wird es dauern.

    Herzlich, Weiner

    stokk

    25.09.2019, 13:11

    @ Oblomow

    Gar kein Quatsch

    Wie weit bist Du denn mit dem Datenbank-Scanner gekommen?

    Vielleicht schaffst Du es ja der "wahren Macht" ein paar Euro für'n Kasten Sprudel abzunehmen?!

    Ansonsten 'nen guten Film gucken, Buch lesen oder gute Musik hören, den 2. Weg machst Du doch schon ganz gut.

    Tertium non datur.

    Grüße


    > "Das Kapital könnte ein Thema sein in diesem Forum. Ist es aber nicht.
    > Hier geilt man sich lieber daran auf, dass völlig nebensächliche Figuren
    > der Weltgeschichte in getrennten Fliegern fliegen.
    >
    > Das Kapital, so habe ich mal geschrieben, ist wie ein Schwarm. Aber im
    > Schwarm gibt es Steuerzentren - schwer auszumachen! - und 'führende
    > Attraktoren'. Und diese Steuerzentren brauchen keinen Imput von Jesuiten.
    > Auch darüber habe ich bereits geschrieben."
    >
    > Da die "wahre Macht" alles kontrollieren will, kann und muss, stehen
    > logisch ja nur drei Auswege offen: selbst die wahre Macht zu werden, was
    > natürlich Quatsch ist oder der Versuch, sich der "wahren Macht" zu
    > entziehen. Das ist natürlich auch Quatsch. Der dritte Weg, die wahre Macht
    > zu bekämpfen, scheint der größte Quatsch zu sein, denn vermutlich macht
    > der Kampf gegen die "wahre Macht" die "wahre Macht" nur noch mächtiger.
    > Was tun?
    >
    > Herzlich
    > Oblomow

    Tempranillo

    25.09.2019, 13:42
    (editiert von Tempranillo, 25.09.2019, 14:20)

    @ Tempranillo

    Rabbi freut sich auf die biblische Endschlacht

    Rav Ron Chaya: *Es ist alles bereit für die Ankunft des Messias und die Auseinandersetzung zwischen Gog und Magog.*

    In das Video habe ich nur gelegentlich hineingestochen und festgestellt, daß Maimonides und der Talmud zitiert werden, um die Zuhörer für einen großen Krieg zu begeistern, in dem es u.a. gegen die Perser gehen soll.

    Was Ron Chaya unter Bezugnahme auf Thorah, Moses ben Maimon und den Talmud versucht, machen Eichelburg, Michael Mannheimer, Michael Mannheimer und PI in Form ihrer abstoßenden Anti-Islam-Hetze.

    Oswald Spengler, une merde integrale (ein Stück Scheiße durch und durch), wie man in Frankreich sagt, hat das getan, indem er den Krieg als Therapeutikum gegen den, wie dieses Stinktier zusammengelogen hat, durch Friedenszeiten verursachten charakterlichen Verfall empfiehlt.

    Die in den ersten vier Absätzen genannten Namen und Quellen könnte man zusammenfassen und hätte vorliegen, was auch innerlich, in Bezug auf die verfolgten Absichten, miteinander verbunden ist.

    Ron Chaya (1:00): *Wenn der Messias kommt, werden alle Kranken gesund.*

    Oswald Spengler sinngemäß: *Wenn der Krieg kommt, kann das der Volksgesundheit nur dienlich sein.*

    Meph hat neulich geschrieben, ich hätte eine Animosität gegen Spengler. Das war sehr richtig, aber deutlich zu schwach.

    Für Subjekte wie Oswald Spengler empfinde ich Todhaß. Stehe ich derartigem Abschaum gegenüber, würde ich ihn am liebsten auf der Stelle totschlagen, was ich natürlich nicht mache, so wenig wie ich Systemdienern, vor allem DienerInnen eine in die Fresse knalle, wenn sie versuchen, meinen ohnehin schon so eng gezogenen Spielraum weiter zu begrenzen.

    Tempranillo

    https://www.egaliteetreconciliation.fr/Pour-Rav-Ron-Chaya-tout-est-en-place-pour-Gog-et-Magog-56383.html

    der_Chris

    Nördl. Ruhrgebiet,
    25.09.2019, 14:30

    @ Olivia

    Ex F1 Chef Bernie Ecclestone 2004 (hab ich immer im Hinterkopf)

    Zitat:
    "Glaubt mir, in den kommenden zehn Jahren wird Europa auf das wirtschaftliche Niveau der Dritten Welt sinken. Europa hat keinerlei Chancen, mit China, Korea, Indien und den anderen Ländern dieses Kreises zu konkurrieren. Europa stehen Schwierigkeiten bevor", so der 73-Jährige.

    Was Ecclestone vor 15 Jahren schon wusste

    Nun hat er sicher eine klare Rennsportbrille auf, aber im Kontext hat der Mann, der ja das ganze Jahr um die Welt geflogen ist, vielfältige Zukunftspläne besprochen und wohl sehr deutlich wahrgenommen, wo der Wind wie weht.
    [[top]]

    ---
    Gruß
    Der_Chris
    Die falschen Ehrlichen sind die wahren Gefährlichen

    Diogenes Lampe

    25.09.2019, 15:38

    @ Diego2

    Benommenheit und Klarheit

    Hallo Diego

    > Hallo Diogenes,
    >
    > besten Dank wieder für dieses Nachdenkstoff. Mir geht es wie Oblomow, bin
    > benommen von so viel Information.

    Das verstehe ich. Ich kenne das Gefühl auch.
    >
    > Mich würden - trotz oder wegen meiner bescheidenen Kenntnissen auf diesen
    > Gebieten - noch ein paar Dinge in Bezug auf Ihre spirituellen und
    > philosophischen Anmerkungen interessieren.
    >
    > Die Umma verstehe ich als Gemeinschaft der muslimischen Gläubigen,
    > verbunden mit Gleichheit aller Gläubigen ohne spirituelles (vatikanisches)
    > Oberhaupt und nicht primär als (kriegerische) Abgrenzung gegen
    > Andersgläubige.

    Ich kann Ihnen nur immer wieder empfehlen, die eigenen "bescheidenen Kenntnisse" durch eigene Recherchen zu bereichern. Ich kann einiges hier thematisch anreißen, bin aber kein Erklär-Bär. Hier würde Ihnen sogar der Wikipedia Artikel als erste Grundlage geholfen haben.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Umma

    Dort erfahren Sie auch, dass der Begriff Umma immer wieder auch politisch bedingte Deutungsveränderungen erfuhr, auch wenn die Jesuiten natürlich nicht erwähnt werden.

    > Christen und Juden haben in den arabischen Kalifaten wohl
    > besser lebt als Juden und Muslime zu Zeiten der katholischen Inquisition.
    > Wer aus der Umma den Kern aller jesuitischen Panideologien ableitet,
    > erinnert mich eher an den dialektisch jesuitischen Kampf der Kulturen
    > Huntingtons (wobei ich nicht die Probleme der illegalen Massenmigration
    > nach Europa negieren möchte)...

    Mir sind hier Ihre Gedankengänge, von denen ich jetzt ganz benommen bin, in Bezug auf den Begriff Umma ebenso wenig klar wie auf Huntington.

    >
    > Ausserdem verstehe ich Ihre philosophischen Herleitungen nicht ganz. Die
    > 68 haben ihren philosophischen Ursprung in dem Existenzialismus, der auf
    > den Dialogismus und weiter auf die Hegelsche Dialektik basiert. Letztere
    > wird durch Feuerbach und Schopenhauer widerlegt ?

    Ganz vereinfacht gesagt: Schopenhauer macht sich gar nicht die Mühe, den "Unsinnschmierer" zu widerlegen. Sein eigenes Hauptwerk ist Widerlegung genug. Feuerbach, ursprünglich ein Anhänger Hegels, der folglich einen völlig anderen Ansatz als Schopenhauer verfolgt, kritisiert Hegel, weil für ihn im Gegensatz zu ihm Denken und Sein keine Identitäten sind, sondern Nichtidentitäten. Er lehnt als Atheist Hegels Vereinigung von Theologie und Philosophie als Scholastik ab und setzt ihr seinen Sensualismus entgegen.

    Um meine Hinweise zu verstehen, müssten Sie jetzt, wenn Sie das wirklich wollen, in die entsprechende Lektüre einsteigen, wozu ich Sie nur ermuntern kann.

    > Wie sieht es für Sie
    > mit dem "deutschen Wesen aus, an der die Welt genesen soll", dem deutschen
    > Idealismus aus.

    Das Gedicht von Geibel von 1861 hat nichts mit dem deutschen Idealismus als philosophische Strömung zu tun. Lesen Sie am Besten den ganzen Text. Er plädiert für ein starkes deutsches Kaisertum und richtet sich explizit gegen ROM und muss natürlich aus seiner Zeit politisch verstanden werden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Am_deutschen_Wesen_mag_die_Welt_genesen

    Der deutsche Idealismus, die deutsche Romantik, setzt in der 2. Hälfte des 18. Jh. ein und ist im Wesentlichen römischer Jesuitismus. Goethe hatte die Romantik durchschaut und strikt abgelehnt. Es ist der Versuch, nach Kants drei großen Kritiken die christliche Metaphysik zu retten, indem aus dem jüdisch-christlichen Gott nun der "wollende Weltgeist" fabuliert wurde, der eine Mission verfolgt. Das ist ein sehr weites Thema und beginnt in der deutschen Philosophie schon mit Jacobi, Schelling, Fichte.

    > Ist Hegel schon der klare Bruch zur deutschen Klassik und
    > Romantik oder lehnen Sie diese auch ab ?

    Sie bringen in der Frage schon einiges durcheinander. Es geht hier nicht um Ablehnung oder Zustimmung sondern um wertfreie Erkenntnis. Ich bin mir auch nicht sicher, was Sie mit "deutscher Klassik" meinen und welche Vertreter Sie ihr zuordnen? Hegel hat nichts mit deutscher Klassik zu tun und was die Romantik betrifft, die nicht nur als literarisches, musikalisches oder philosophisches sondern auch knallhart theologisch politisches Phänomen begriffen werden sollte, wollen Sie es verstehen (Stichwort Heilige Allianz), so beginnt sie zunächst als eine Jugendbewegung, hervorgegangen aus der Bewegung des "Sturm und Drang". Als deren Werk wurde Goethes "Werther" vereinnahmt. Die Bewegung geht aber auf Klingers Drama und das Aufkommen des Geniekults zurück, dem Goethe später durch die sogenannten Berliner Salons (Henriette Hertz und Rachel Varnhagen) zum Opfer fiel. Füssli, Lavater, Herder, Klopstock gehören dazu.

    Goethe selbst hat sich aber sehr schnell und gründlich von dieser Bewegung wie von seinem Jugendwerk distanziert, als er merkte, dass sein damals überaus erfolgreicher Roman die Jugend, die sich durch Wissen aufklären sollte, vom Optimismus über den Sensualismus in den Pessimismus trieb. Deshalb lehnte er die Romantiker als antiaufklärerisch ab. Selbst Kleist und Schubert, die sich persönlich an ihn wandten, hat er zurückgewiesen. Von Kleist ließ er nur den Zerbrochenen Krug gelten und Schubert schickte er dessen Vertonung des Erlkönigs wieder zurück. Auch Hegel fand bei ihm wenig Anklang. Hier eine kleine Anekdote, in der Goethe das Kernproblem Hegels in einem kleinen Tischgespräch auf den Punkt bringt.

    https://gutenberg.spiegel.de/buch/gesprache-mit-goethe-in-den-letzten-jahren-seines-lebens-1912/279

    Der optimistische Sturm und Drang brach sich im Pessimismus und an den dockte dann die Romantik mit ihrem missionierenden Weltgeist an. Das verstärkte sich noch, als die gesamte europäische Aufklärungsbewegung durch die Schreckensherrschaft der Jacobiner und die Napoleonkriege und durch die Heilige Allianz diskreditiert wurde.

    > Sein Weltgeist noch deutscher
    > Idealismus oder Bruch und Basis für den Materialismus von Marx und den
    > Existenzialismus ?

    Beides.

    > Wie verträgt sich der frühe Pantheismus Feuerbachs mit
    > seiner Ablehnung Hegels und seine Wirkung auf den Materialismus Marx ?
    > Gegensätze und Widersprüchlichkeiten überall...

    Auch hier hilft nur die eigene Lektüre. Ich empfehle hier Feuerbachs Thesen:

    https://www.textlog.de/feuerbach-thesen.html

    und die Reaktion von Karl Marx:

    http://www.mlwerke.de/me/me03/me03_005.htm

    >
    > Mit besten Dank für weitere Aufklärung,
    > Gruss Diego

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    25.09.2019, 16:22

    @ Diogenes Lampe

    Philosophische Überbietungswettbewerbe und Knacknüsse

    "Der deutsche Idealismus, die deutsche Romantik, setzt in der 2. Hälfte des 18. Jh. ein und ist im Wesentlichen römischer Jesuitismus. Goethe hatte die Romantik durchschaut und strikt abgelehnt. Es ist der Versuch, nach Kants drei großen Kritiken die christliche Metaphysik zu retten, indem aus dem jüdisch-christlichen Gott nun der "wollende Weltgeist" fabuliert wurde, der eine Mission verfolgt. Das ist ein sehr weites Thema und beginnt in der deutschen Philosophie schon mit Jacobi, Schelling, Fichte."

    Hegel und Schopi sind beides Idealisten, nur hier objektiver Idealismus und dort subjektiver Idealismus. Beide sind Monisten (wie Spinoza) und behandeln die von Kant aufgegebene Knacknuss des Ding an sich. Wo Hegel aber Teleologe ist, da verweigert sich Schopi. Geschichte spielt bei Schopi keine Rolle, wo sie bei Hegel idealistisch und bei Marx dann materialistisch dann doch eine zentrale Rolle spielen wird. Die Romantik jesuitisch herzuleiten ist eine nette Kapriole. Wichtig ist aber vor allem der protestantische Pietismus und vor allem Rousseau, der zu allem Überfluss Kant aus seinem dogmatischen Schlummer erweckt hat. Die Romantik ist viel zu heterogen und Goethe hat so manches abgelehnt, was er nicht verstand. Ignoranz gehört wohl zur seelischen Gesundheit eines Olympiers.[[freude]]

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    Diogenes Lampe

    25.09.2019, 16:29

    @ NST

    Rothschild ist nach wie vor Bankier des Vatikans

    > Da ich kein Forumsteilnehmer bin, hätte ich zu DL's Ausführungen noch
    > folgende Anmerkungen:
    >
    > Nach meinem Dafürhalten ist inzwischen bekannt, dass Rothschild sein
    > Hauptquartier in Shanghai bezogen hat und sein globales Imperium nun von da
    > aus und nicht mehr von Frankreich und England aus leitet.

    Geleitet wird "sein" Imperium nach wie vor von ROM aus. Aber Sie haben recht: Seine Konzernzentrale in der Londoner City hat der für London zuständige Rothschild nach Shanghai verlegt. Jetzt wird der für Paris zuständige Rothschild animiert, es ihm gleich zu tun.


    > Somit ist es
    > gerade im Interesse Rothschilds, dass der Iran in die Hände der Chinesen
    > getrieben wird, über die er seit Mao unumschränkte Herrschaft ausübt.

    Auch dem stimme ich teilweise zu. Denn die Chinesen sind natürlich nach wie vor eine wichtige Option für West-ROM (USA und EU) im Kampf gegen Ost-Rom. Das spricht auch für meine Vermutung, dass "Rothschilds Israel" (also die Satanisten um Netanjahu) hinter dem Anschlag auf die Saudis steckt. Dennoch werden wir in der Weltpolitik nun viele Versuche des Vatikans erleben, Russland und China gegeneinander auszuspielen und umgekehrt. Das habe ich hier auch immer wieder thematisiert. Aber Rothschild übt nicht seit Mao die unumschränkte Macht über China aus. Woher haben Sie das?

    > China ist ausserdem DER Vorreiter des Überwachungsstaates - ein geradezu
    > ideales Umfeld für die globale, paranoide Elitekabale/Hochfinanz um
    > Rothschild. Europa wird abgewickelt. Das ist klar. Trump, Putin und Xi sind
    > möglicherweise extrem gut funktionierende Manager von Rothschilds Gnaden?

    China als Vorreiter des Überwachungsstaates? - da bin ich doch eher der Ansicht, dass hier die Jesuiten ein Urheberrecht beanspruchen können. Trump ist nicht Manager von Rothschilds Gnaden sondern von Gnaden des Papstes, genau wie Rothschild.
    >
    > DL: „Wenn also ausgerechnet Israel die Saudis nun platt macht, dann
    > schadet es sich entweder selbst massiv, oder aber, die Rothschilds
    > verlieren nicht nur massiv an Einfluß in EU und NATO, sondern ebenso
    > deutlich auf den von ihnen mit Hilfe des Vatikans gegründeten
    > Judenstaat.“
    >
    > Meiner Meimung nach liegt es vollkommen im Plan der Rothschilds sich aus
    > Europa und der NATO zurückzuziehen und dort Einfluß zu verlieren.

    Also das mit dem Einfluß auf Europa und NATO verlieren wollen, sehe ich nicht. Sie verlieren ihn, weil ihr Finanzsystem zusammenkracht und China wie Russland den Vatikan und die Rothschilds zwingen, das Währungssystem wieder auf den Goldstandart und auf Wirtschaftsleistung zu bringen.

    > Die
    > Jahrhunderte alten Treuhandgeschäfte für die Creme de la Creme haben sie
    > bereits in der 2. Jahreshälfte 2018 aufgegeben und an „Unbekannt“
    > weiterveräussert.

    Das ist richtig!

    > Ihre Einflußsphäre hat sich verändert (sogar
    > erweitert) und ist umso weniger einsehbar und verborgener geworden.

    Ich denke eher, die wird jetzt noch einsehbarer. Ihre Einflußsphäre schrumpft und wird von China wie Russland über den neuen Währungskorb kontrolliert.

    > Das
    > Reich der Mitte ist groß genug dafür (und vermutlich stößt auch noch
    > Nordkorea dazu). Das Projekt „Seidenstraße“ ist real ein Projekt der
    > globalen Rothschild-Hochfinanz.

    Dafür sehe ich keine Anhaltspunkte. Im Gegenteil: Russland und China bestimmen die Bedingungen, unter denen die Rothschilds als Bankiers des Vatikan, des Herren über die USA, teilnehmen dürfen.


    > Wie hängen eigentlich der Vatikan und Rothschild derzeit noch zusammen?
    > Sind die Rothschilds immer noch die Banker des Vatikans und agieren sie auf
    > Geheiß der jesuitisch unterwanderten kath. Kirche? Falls ja, müßten die
    > Rothschilds/die globale Hochfinanz und der Vatikan an denselben Strippen
    > ziehen?

    So ist es!
    >

    Beste Grüsse zurück DL

    aman13

    25.09.2019, 16:45

    @ Tempranillo

    es bleibt spannend

    zusätzlich zur ganzen vorprogrammierten PsychopatenSch****e
    könnte es tatsächlich sein, dass Dinge sich anders ergeben, also von den Planern erwünscht, weil sie die Rechnung ohne den Wirt machen

    Tempranillo

    25.09.2019, 17:13

    @ aman13

    Die Intelligenz dieses Wirts hat bis jetzt noch jedem die Taschen geleert

    > zusätzlich zur ganzen vorprogrammierten PsychopatenSch****e
    > könnte es tatsächlich sein, dass Dinge sich anders ergeben, also von den
    > Planern erwünscht, weil sie die Rechnung ohne den Wirt machen

    Recht viel mehr als zu beten bleibt uns nicht übrig.

    Zwar meine ich, daß Israel Shamir wie nereus zu optimistisch ist, aber der Korrektheit wegen werde ich verlinken, was er über Trump sagt:

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=3769&v=Wwn7weRGYI4#t=63m23s

    Tempranillo

    nesco

    25.09.2019, 18:09

    @ Olivia

    Dieser Vortrag von Frau Birkenbihl zu China könnte dir gefallen

    Hallo,

    ganz grob zusammengefasst geht es um die Gründe, weswegen Europa wirtschaftlich zunehmend an Bedeutung verliert gegenüber China:

    - z.B. wie dilettantisch/dreist sich ThyssenKrupp mit dem "Megadeal Transrapid" angestellt hat

    - Flexibilität aufgrund der Massen an Wanderarbeitern

    - wie China seit Jahrhunderten völlig konträr zu den USA mit Gewalt umgeht

    - aber auch so Sachen wie die Herkunft des Gütesiegels "made in Germany", die ich persönlich recht spannend fand

    https://www.youtube.com/watch?v=vkhdtSPpx0U&t

    Der Vortrag ist zwar aus 2007, und sicher dem einen oder anderen hier schon bekannt, aber m.E immer noch aktuell und sehenswert.

    Gruß, nesco

    stokk

    25.09.2019, 18:58

    @ Diogenes Lampe

    @DL: Wie kommt denn die Kirche/Vatikan an diese Leute?

    Man stellt sich doch als Aussenstehender vor, dort gibt es nur Mönche und Nonnen. Und deswegen wollen sie doch auch dort als Priester arbeiten.

    Und dann stecken sie hinter all dem ganzen Mist, wegen dem es auch dieses Forum gibt.

    Wie werden die dann umgedreht?! Gibt es dazu auch Informationen?

    Warum suchen, sich diese Menschen keinen anderen Beruf?! Macht ja unsereiner auch.
    Wie leben die mit dem Blut an den Händen?

    Gruß
    stokk

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    25.09.2019, 19:20

    @ stokk

    Wadiwartend, dass die Leichen vorüberschwimmen

    "Es gibt zwei menschliche Hauptsünden, aus welchen sich alle andern ableiten: Ungeduld und Lässigkeit. Wegen der Ungeduld sind sie aus dem Paradiese vertrieben worden, wegen der Lässigkeit kehren sie nicht zurück. Vielleicht aber gibt es nur eine Hauptsünde: die Ungeduld. Wegen der Ungeduld sind sie vertrieben worden, wegen der Ungeduld kehren sie nicht zurück." Franz Kafka

    Nichts zu tun scheint ne prima Alternative zu sein. Hallo @stokk, leider muss ich mich gerade mit anderen Sachen sive dummdreiste Erwerbsarbeit rumschlagen. Hätte ich 20000€ übrig, was wäre clever? Den Scanner hab ich uffen Radar. Danke Dir! Kennste "Der eiskalte Engel" mit Alain Delon?

    Arg herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    Diogenes Lampe

    25.09.2019, 20:46

    @ Oblomow

    Naja...

    > Hegel und Schopi sind beides Idealisten, nur hier objektiver Idealismus
    > und dort subjektiver Idealismus. Beide sind Monisten (wie Spinoza) und
    > behandeln die von Kant aufgegebene Knacknuss des Ding an sich.

    Das ist mit Verlaub Quatsch, lieber Oblomow. Monismus und Idealismus sind nicht dasselbe. Für Schopenhauer war die Welt nicht eine Erscheinungsform des Geistes wie für Hegel oder Spinoza, sondern des Willens, womit er nicht nur den individuellen Willen meinte sondern den Weltwillen. Der ist genau das, was Kant als Ding an sich bezeichnet, ein Begriff, den Schopenhauer bei Kant kritisiert hat, weil "Ding" eben etwas vorstellt und so mißverständlich ist. Weder Kant noch Schopenhauer waren "objektive" oder "subjektive Idealisten".

    > Wo Hegel
    > aber Teleologe ist, da verweigert sich Schopi.

    Nebenbei und mit Ihrer Erlaubnis: Ich finde ihren "Schopi" ein wenig albern. So wie Kanti, Nietzschi o.ä., zu dem Sie sich gottlob bisher nicht hinreißen ließen.

    Auf so vertrautem Kosename-Fuß scheinen Sie mit seiner Philosophe jedenfalls nicht zu sein. Im Übrigen verweigert sich Schopenhauer nicht der Teleologie sondern widerlegt sie, wie vorher Kant in seiner Kritik der reinen Vernunft.

    > Geschichte spielt bei Schopi
    > keine Rolle,

    und ob!

    > wo sie bei Hegel idealistisch und bei Marx dann
    > materialistisch dann doch eine zentrale Rolle spielen wird.

    Geschichte spielt bei Schopenhauer deshalb eine wesentliche Rolle, weil er mit seiner Philosophie den Optimismus Rousseaus, Fichtes und Hegels als Vorsehungsgeschichte zertrümmert. Das eben läßt ja all die Philosophen, die sich auf Rousseau, Fichte, Hegel, Marx usw. berufen, Schopenhauer meiden wie der Teufel das Weihwasser. Marx hat als Fichteianer (der er mehr war als Hegelianer) die Vorsehungsgeschichte zur Fortschrittsgeschichte ausbaut, also mit seinem "historischen Materialismus" wieder ganz auf den Optimismus - diesmal des "Klassenbewußtseins" - zurückgeführt, um der "Arbeiterklasse" eine "historische Mission" unterstellen zu können.


    > Die Romantik
    > jesuitisch herzuleiten ist eine nette Kapriole.

    Wenn Sie das so sehen wollen, ist das Ihr gutes Recht. Aber es zeigt mir, dass Ihnen hier wirklich noch zuviel an spannendem Wissen fehlt. Allerdings: Meine Hinweise als Kapriolen ab zu tun, ist sicher leichter als ihnen nachzugehen. Das räume ich gerne ein.[[zigarre]]

    > Wichtig ist aber vor allem
    > der protestantische Pietismus und vor allem Rousseau, der zu allem
    > Überfluss Kant aus seinem dogmatischen Schlummer erweckt hat.

    Der protestantische Pietismus als ein Weg der mystischen Kontemplation ist eines der wichtigsten Einfallstore des Jesuitismus in den Protestantismus im Kampf gegen die lutherische Orthodoxie gewesen. Sein katholisches Pendant war der französische Quietismus, der den Jansenismus ausschalten sollte, den Erzfeind des Jesuitismus. Beides war eine schöne Gehirnwäsche nach dem Vorbild der Exzerzitien Loyolas, aber der Quietismus eben auch ein Versuch, am kollektivistischen Hof von Versailles, mitten im Zentrum des Absolutismus etwas Individualismus zu leben. Es waren die frömmsten Kreise um die 2. Frau des Königs, Madame de Maintenon - von der über Versailles der Spruch überliefert ist: "Man stirbt hier in Symmetrie!" - und die Kinder Colberts, die sich mit dem Bischof von Cambrai, Francois Fenelon, der die Mystikern Madame de Guyon bei Hofe eingeführt hatte, im stillen Kämmerchen versammelten. Dieser Fenelon war später ein großer Förderer von Ramsay, der in der Geschichte der Freimaurerei eine große Rolle spielt. Dazu dann mehr in meinem Freimaurertext.

    Aber der Quietismus hat sich dann als frommer Individualismus auch gegen die katholischen Gottesdienste und ihre prunkvollen Zeremonien in Versailles gewendet. Er entzog sich somit auch der Kontrolle der Gallikanischen Kirche wie der Jesuiten, weshalb Ludwig XIV. seinen jesuitischen Beichtvater befahl, Molinos der römischen Inquisition zu übergeben. Der schmorte dann bis zu seinem Ende im Kerker.

    Das jesuitische Pendant zu beiden war die Herz-Jesu-Frömmigkeit, die im Pietismus wie im Quietismus eine zentrale Rolle spielt. Die Grundlagenwerke des Pietismus - Speners Pia Desideria - wie des Quietismus - Der Wegweiser von Molinos - sind sicher nicht zufällig im selben Jahr 1675 erschienen, als auch der Nonne Margareta Maria Alacoque vom Jesuitenpater Claude de la Colombière eingeredet wurde, aus ihren Visionen einen Herz-Jesu-Kult zu schaffen. Heute würde man sagen, da war eine Kampagne im Gang.

    Claude de la Colombière wurde kurz darauf vom Jesuitenorden beauftragt, die katholische Frau des Herzogs von York, des späteren Königs Jacob II., zu bearbeiten, mit dem Ziel, den Bruder von König Charles II. zur heimlichen Konversion zu bewegen. Das gelang dann so erfolgreich, dass Jacob nach der Thronbesteigung aufflog und in der Glorious Revolution von 1688 seine Krone verlor. Aus dieser Episode können Sie entnehmen, dass die politische Verbindung zwischen protestantischen Pietismus und katholische Quietismus nicht aus der Luft gegriffen ist.

    Aus dem Quietismus entstand in Frankreich dann nach dem Tod des Sonnenkönigs, den alle inniglich herbeigesehnt hatten, auch der aristokratische wie bürgerliche Liberalismus, der unter der Regentschaft des Herzogs von Orléans (1715-23), einem Freund Englands, durch den Papiergeldschwindel John Laws und den Freihandel wahre Urständ feierte, bis die Pariser Blase platzte.

    Rousseau lehnte sich sehr stark an die Mystik Fenelons an. Dessen Erziehungsroman "Telemach" nahm er sich zum Vorbild. Er übernahm das quietistische Leitbild und übertrug es in die politische Sphäre des "Allgemeinwohls". Für dieses Allgemeinwohl sollte das Individuum bereit sein, seine Individualrechte aufzuopfern. Denn der Mensch ist schlecht, die Natur ist gut, also Zurück zur Natur! Das war keine andere Logik als: Der Mensch ist schlecht, Gott ist gut, also zurück zu Gott!

    Genau diesen Aspekt haben dann die Jacobiner aufgegriffen, als sie das Individuum samt seinen Rechten über dieses Konzept des jesuitischen Kadavergehorsams, der ja genau auf dieser Logik basiert, im Namen Rousseaus dem jakobinischen Kollektiv um des Allgemeinwohls Willen unterordneten. Man kann das auch schön bei Baron d'Holbach nachlesen. Das ging dann bis zum Terror-Kult, den revolutionären Märtyrerkulten und schließlich zum Kult des Höchsten Wesens, der dann 1794 nicht nur das Ende Robespierres besiegelte sondern auch das der Revolution.

    Dass Rousseau dann gerade im protestantischen Deutschland so viele Anhänger fand - genauso übrigens wie Fenelon - lag natürlich auch am gedanklich so kompatiblen Pietismus Speners, wo ebenfalls die Kontemplation des Individuums als Teil eines Herz-Jesu-Glaubenskollektivismus eine wesentliche Bedeutung hatte. Z.B. Bachs oder Telemanns Kantaten und große Passionsmusiken sind historisch nur aus diesem Kontext zu verstehen. Das zeigt sich natürlich vor allem in den schwülstigen Texten, denn natürlich ist die Musik Bachs oder Telemanns weit mehr als die Aufforderung zum Glaubenskollektivismus. Dennoch haben sie viel zu ihm beigetragen.

    Also auch diese Geschichte ist viel zu spannend und komplex, um sie so lax abzutun. Ihnen entgeht da viel.

    > Die Romantik
    > ist viel zu heterogen und Goethe hat so manches abgelehnt, was er nicht
    > verstand. Ignoranz gehört wohl zur seelischen Gesundheit eines
    > Olympiers.[[freude]]

    Naja, vielleicht verstehen Sie ja hier Herrn Geheimrat Goethe nicht? Seine Ablehnung der Romantik war jedenfalls alles andere als ignorant. Sie war im Gegenteil sehr fundiert. Mit seelischer Gesundheit eines Olympiers hatte das auch nicht das Geringste zu tun. Eher mit:

    Den Teufel spürt das Völkchen nie,
    Und wenn er sie beim Kragen hätte.
    >
    Herzlich zurück
    DL

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    25.09.2019, 21:27
    (editiert von Oblomow, 25.09.2019, 21:50)

    @ Diogenes Lampe

    Naja²

    Ich habe nicht gesagt, dass Idealismus und Monismus dasselbe ist. Das ist eine Unterstellung. Ich habe gesagt, sie sind Idealisten und Monisten. Das Problem ist das Ding an sich, an dem sich die Idealisten die Zähne ausbeißen. Für Schopenhauer ist sie nicht eine Erscheinungsform des Geistes, sondern Vorstellung, was wohl aus dem Titel seines Hauptwerks hervorgeht. Sie legen bei "verweigern" das Wort auf die Goldwaage. Da der Wille blind ist, gibt es eben kein Telos, keinen Sinn in der Geschichte. Die Juden eben bringen Geschichte ins Spiel. Da sagt Schopi, der Buddhist, njet. Warum nicht Nietzschi. Über die Philosophen spotten ist möglicherweise ein ganz guter Auftakt, selbst zu philosophieren. Nur nicht päpstlicher als der Papst sein[[freude]]. Ich gebe gerne zu, dass mir "spannendes Wissen" fehlt. Da lerne ich immer gerne und nachgerade habe ich schon meine Desiderate zugegeben. Das mit dem Pietismus als Einfallstor des Jesuitismus, darüber denke ich jetzt mal nach. Letztlich kann jedes abspalterische und zersetzende Element der letzten 500 Jahre jesuitisch genannt werden. Warum nicht? Coole Theorie. Die Überlegungen zu Pietismus werde ich überdenken. Nur noch ein Wort zur seelischen Gesundheit des Geheimrats. Ich meine, dass es da eine Maxime oder Reflexion gibt, dass die Klassik das Gesunde, die Romantik das Kranke ist. Also so weit weg ist das nicht. Goethe wusste sich immer zu schützen, wohl seine Lebensklugheit. Zum Begräbnis seines Sohnes August ging er nicht. Seinem Sohn nützte es wohl eh nichts mehr und ihm, dem Olympier, wohl ooch nicht. Das deute ich nicht moralisch, dass wir uns nicht falsch verstehen.

    Herzlich und beeindruckt
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    25.09.2019, 21:50

    @ Oblomow

    Nachtrag

    Blaise Pascal
    Pensée Nr.533

    Man denkt sich Platon und Aristoteles nur mit langen schulmeisterlichen Gewändern. Das waren umgängliche Leute, die wie die anderen mit ihren Freunden lachten.

    Und wenn sie daran Vergnügen gefunden haben, ihre Gesetze und ihre Staatslehren zu schaffen, so haben sie es spielend geschafft. Das war der am wenigsten philosophische und am wenigsten ernsthafte Teil ihres Lebens; der philosophischste war, einfach und ruhig zu leben.

    Wenn sie über Staatskunst geschrieben haben, so war das, als wollten sie damit die Ordnung für ein Irrenhaus festlegen.

    Und wenn sie sich den Anschein gegeben haben, darüber wie von etwas Großem zu sprechen, so, weil sie wussten, dass sie Irren, zu denen sie sprachen, sich für Könige und Kaiser hielten. Sie gehen auf deren Grundsätze ein, um deren Irrsinn zu einem Übel abzumildern, das so klein wie möglich sein soll.

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    Diogenes Lampe

    25.09.2019, 23:45

    @ Oblomow

    Na gut

    > Ich habe nicht gesagt, dass Idealismus und Monismus dasselbe ist. Das ist
    > eine Unterstellung. Ich habe gesagt, sie sind Idealisten und Monisten.

    Es liegt mir fern, Ihnen etwas zu unterstellen. Mir ist da wohl lediglich Ihre feine Differenzierung entgangen. Mea culpa![[top]]

    > Das
    > Problem ist das Ding an sich, an dem sich die Idealisten die Zähne
    > ausbeißen. Für Schopenhauer ist sie nicht eine Erscheinungsform des
    > Geistes, sondern Vorstellung, was wohl aus dem Titel seines Hauptwerks
    > hervorgeht.

    Eben nicht! Vorstellung gehört zum Geist. Da das besagte "Ding" eine Erscheinungsform des Willens ist, entzieht es sich der Vorstellung, also dem Geistigen; deshalb dieses "an sich". Die Welt, die wir uns vorstellen, ist einmal ein abstraktes Phänomen unseres Geistes, unserer Fähigkeit, zu differenzieren, also zu denken und wird vermittelt durch Raum, Zeit und Kausalität. Die deckt sich mit unserer abstrakten Vorstellung vom ICH. Hervorgerufen wird ihre Erscheinung aber durch unsere körperlichen Sinne, die uns über die Grundgefühle, die uns der Wille zum Leben nicht nur vermittelt, sondern zu denen er uns zwingt, die Motive zum Denken, zur Entscheidung und zum Handeln liefern. Die Gefühlswelt verbindet damit die erkennbare Vorstellungswelt mit der nicht erkennbaren Willenswelt. Sie geht also über das ICH hinaus und wir identifizieren sie mit unserem SELBST, unserem Wesen; weil eben jeder auf seine Weise will bzw. wollen muss. Was aber die Welt als Wille an und für sich ist, ist für den Geist nicht erkennbar. Goethe hat das sehr schön ausgedrückt:

    ΑΝΑΓΚΗ, Nötigung

    Da ist's denn wieder, wie die Sterne wollten:
    Bedingung und Gesetz; und aller Wille
    Ist nur ein Wollen, weil wir eben sollten,
    Und vor dem Willen schweigt die Willkür stille;
    Das Liebste wird vom Herzen weggescholten,
    Dem harten Muß bequemt sich Will und Grille.
    So sind wir scheinfrei denn, nach manchen Jahren
    Nur enger dran, als wir am Anfang waren.


    > Sie legen bei "verweigern" das Wort auf die Goldwaage. Da der
    > Wille blind ist, gibt es eben kein Telos, keinen Sinn in der Geschichte.

    Genau!

    > Die Juden eben bringen Geschichte ins Spiel. Da sagt Schopi, der Buddhist
    > njet.

    Geschichten gibts schon vorher. Die Juden bringen eine optimistische Vorsehungsgeschichte ins Spiel, keine objektive, auch wenn sie objektive Elemente enthält. Vielleicht war ihnen Homer zu pessimistisch? [[freude]]

    > Warum nicht Nietzschi. Über die Philosophen spotten ist
    > möglicherweise ein ganz guter Auftakt, selbst zu philosophieren.

    Na wenn das bei Ihnen so ist, nur zu! Das befreit! Ich spotte schließlich auch gern mal über die Vertreter dieser Zunft. Ich hatte mich nur gewundert, weil Ihr Spott bisher nur Schopenhauer betraf.

    > Nur nicht
    > päpstlicher als der Papst sein[[freude]].

    Da haben Sie recht! Ich habe mich da vom Ernst hinreißen lassen.

    > Ich gebe gerne zu, dass mir
    > "spannendes Wissen" fehlt. Da lerne ich immer gerne und nachgerade habe ich
    > schon meine Desiderate zugegeben. Das mit dem Pietismus als Einfallstor des
    > Jesuitismus, darüber denke ich jetzt mal nach. Letztlich kann jedes
    > abspalterische und zersetzende Element der letzten 500 Jahre jesuitisch
    > genannt werden. Warum nicht? Coole Theorie.

    Naja ... nur nicht übertreiben![[zwinker]] [[euklid]]

    > Die Überlegungen zu Pietismus
    > werde ich überdenken. Nur noch ein Wort zur seelischen Gesundheit des
    > Geheimrats. Ich meine, dass es da eine Maxime oder Reflexion gibt, dass die
    > Klassik das Gesunde, die Romantik das Kranke ist. Also so weit weg ist das
    > nicht.

    Da hatte er eben durchaus nicht Unrecht. Nach Erscheinen des Werther haben sich schließlich viele Jünglinge erschossen. Romantik und Melancholie sind ja nicht so weit auseinander und der Pessimist ist nur ein enttäuschter Optimist.

    Aber die Romantik hatte eben als Schwärmerei auch eine gesellschaftlich destruktive Dimension. Goethe und nach der Schreckensherrschaft der Jacobiner auch Schiller orientierten sich nicht am klassischen ROM sondern am klassischen Griechenland. Hier allerdings auch an Stendahl und seine Schwärmerei.

    > Goethe wusste sich immer zu schützen, wohl seine Lebensklugheit.
    > Zum Begräbnis seines Sohnes August ging er nicht. Seinem Sohn nützt es
    > nichts und ihm ooch nicht.

    Zumal er da extra hätte nach Rom reisen müssen.[[zwinker]]
    >
    Herzlich zurück DL

    Diogenes Lampe

    26.09.2019, 00:09

    @ stokk

    Gute Frage

    > Man stellt sich doch als Aussenstehender vor, dort gibt es nur Mönche und
    > Nonnen. Und deswegen wollen sie doch auch dort als Priester arbeiten.

    Das denken leider wirklich noch immer die meisten.

    > Und dann stecken sie hinter all dem ganzen Mist, wegen dem es auch dieses
    > Forum gibt.
    >
    > Wie werden die dann umgedreht?! Gibt es dazu auch Informationen?

    Ja, die gibt es reichlich. Am Besten Sie lesen sich erst einmal in die Geschichte des Jesuitenordens ein. Suchen Sie bei Google Edmond Paris Die Verborgene Geschichte der Jesuiten. Da bekommt man einen recht guten ersten Eindruck.

    > Warum suchen, sich diese Menschen keinen anderen Beruf?! Macht ja
    > unsereiner auch.

    Gute Frage!

    > Wie leben die mit dem Blut an den Händen?

    Ihre Exerzitien machen sie zu Psychopathen, die nur noch ihrem Kadavergehorsam folgen. Das Gewissen wird Ihnen wie in einer geschlossenen okkulten Sekte systematisch abtrainiert. Erst recht aber der Mut, sich des eigenen Verstandes zu bedienen. Die können gut damit leben, denn sie fühlen sich ja gerechtfertigt durch das "Gute", was sie tun und was man ihnen als das Gute einredet.

    Gruß zurück! DL

    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    26.09.2019, 04:30

    @ NST

    Ich mach mal den Botenjungen für Mitleser und die roten Schildträger ....

    Ich selbst muss die neuen Beiträge erst noch lesen, leite aber hiermit die Links weiter

    Mao u. Rotschild 1

    Mao und Rotschild 2
    Gruss

    ---
    Buntschland bald platt?
    Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen! [[freude]]
    ©n0by

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    26.09.2019, 10:03

    @ Diogenes Lampe

    Hat jemand Erfahrungen mit Jesuiten?

    War jemand hier im Forum auf einer Jesuitenschule oder St. Georgen? Hat jemand die Exerzitien mal exerziert? Askese als Uebung und Initiatonsrituale sind doch allen Eliten eigen. Ist das immer diabolisch? Dass Psychopathologie sich gleichsam eine Organisationsform gibt, ist evident. Moeglich, dass der Kapitalismus, der Sozialismus, der Faschismus alles pathologisch ist.

    Was wollte ich eigentlich sagen? Ach so, genau, ich wollte mein mangelndes Wissen bekennen, wie das Urboese sich zeigt und Dir, Diogenes Lampe danken, mich stets wieder mit meiner Naivitaet sive Trotteligkeit zu konfrontieren.

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    trosinette

    26.09.2019, 11:45

    @ Oblomow

    Indirekte Erfahrung...

    Guten Tag,

    > War jemand hier im Forum auf einer Jesuitenschule oder St. Georgen?

    Drei meiner Freunde waren auf dem Canisius Kolleg in Berlin und es gibt nicht das geringst Anzeichen, dass Satan an ihnen mehr Hand angelegt hätte als an mir, der ich auf einem stink normalen staatlichen Gymnasium war.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    26.09.2019, 17:23
    (editiert von Mephistopheles, 26.09.2019, 17:53)

    @ Diogenes Lampe

    Nebengedanken + Jetzt endlich habe ich es begriffen! Danke!

    > Nebenbei und mit Ihrer Erlaubnis: Ich finde ihren "Schopi" ein wenig
    > albern. So wie Kanti, Nietzschi o.ä., zu dem Sie sich gottlob bisher nicht
    > hinreißen ließen.

    Er ist eben ein begnadeter Sprachbastler, der liebe Obl. An ihm ist ein Werbetexter verlorengegangen. Nietzsche heißt bei ihm nicht Nietzschi, sondern der Fritze aus Röcken. Dass da jeder an den Rockzipfel der Mami denkt, an dem der Fritze hängt, ist natürlich überhaupt nicht beabsichtigt.
    Genau das ist das Geniale an den Werbetextern, dass ihre Adresssaten etwas assoziieren, was nicht gesagt wurde.

    (...)

    > Aus dem Quietismus entstand in Frankreich dann nach dem Tod des
    > Sonnenkönigs, den alle inniglich herbeigesehnt hatten,

    Danke! Jetzt endlich habe ich begriffen, warum Benedikt XVI. als Papst zurückgetreten ist.

    Man muss sich nur vorstellen, er wäre heute noch amtierender Papst - bei bester Gesundheit. Was würden die Katholiken und insbesondere der gesamte Klerus wohl inniglich herbeisehnen?

    Genau das hat er mit seinem Rücktritt verhindert.

    Allein diese Erkenntnis, rechtzeitig zurückzutreten, keineswegs um aufzugeben, sondern um seine Wirkungsmacht direkt und vor allem indirekt zu behalten, ist wohl ein absolut genialer Zug von diesem Benedikt.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    „Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    26.09.2019, 17:44

    @ Mephistopheles

    Das hat Methode

    Ratzi hat von Christi gelernt. Der ist auch erst abgetreten, um dann ganz gross wieder zurueckzukommen. Ich vermute, dass muessen wir auch frueher oder spaeter bei Horsti erwarten, der, wenn er zuruecktritt zur "wahren Macht"vordringt.

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    26.09.2019, 17:51

    @ Oblomow

    Ich kann nur vor einer Philosophie warnen, die man aus Liebe zur Weisheit betreibt

    Da sagt Schopi, der Buddhist,
    > njet. Warum nicht Nietzschi. Über die Philosophen spotten ist
    > möglicherweise ein ganz guter Auftakt, selbst zu philosophieren. Nur nicht
    > päpstlicher als der Papst sein[[freude]].

    Wenn man Philosophie betreiben möchte, dann nur aus Liebe zu sich selbst und keineswegs um eine Ordnung für ein Irrenhaus festzulegen. Was dabei herauskommt, hat6 die Geschichte wohl zur Genüge bewiesen.

    Es entsteht zwar Ordnung, aber die Irren bleiben.

    Das ist das Solitäre an Nietzsche, dass er das im Unterschied zu den meisten anderen - sie lieben ihn deswegen nicht und versuchen ihm sogar den Titel eines Philosophen abzusprechen - niemals versucht hat.
    Bei den Irren darf man niemals Ordnung reinbringen, sondern muss versuchen, das Irre zu überwinden. Nietzsche nannte das den Übermenschen (Wurde ihm aber angekreidet, weil das keiner verstanden hat).

    Gruß Mephistopheles

    ---
    „Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    26.09.2019, 18:47
    (editiert von Mephistopheles, 26.09.2019, 19:24)

    @ Oblomow

    Leider hat er aber vergessen zurückzukommen

    > Ratzi hat von Christi gelernt. Der ist auch erst abgetreten, um dann ganz
    > gross wieder zurueckzukommen.

    Oder es gefälllt ihm im Himmel einfach zu gut und er macht's wie Friedrich August.

    Ich vermute, dass muessen wir auch frueher
    > oder spaeter bei Horsti erwarten, der, wenn er zuruecktritt zur "wahren
    > Macht"vordringt.

    Von dem erwarte ich nichts mehr.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    „Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    06.10.2019, 11:13

    @ Tempranillo

    Seit 2.000 Jahren? Wie lange wartet er schon? Oder sogar noch länger?

    > Rav Ron Chaya: *Es ist alles bereit für die Ankunft des Messias und die
    > Auseinandersetzung zwischen Gog und Magog.*
    >
    > In das Video habe ich nur gelegentlich hineingestochen und festgestellt,
    > daß Maimonides und der Talmud zitiert werden, um die Zuhörer für einen
    > großen Krieg zu begeistern, in dem es u.a. gegen die Perser gehen soll.
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Oswald Spengler sinngemäß: *Wenn der Krieg kommt, kann das der
    > Volksgesundheit nur dienlich sein.*

    Spengler sinngemäß: Krieg ist Leben, Friede ist Tod.

    Ist Weltfriede möglich?
    Telegraphische Antwort auf eine amerikanische Rundfrage
    (1936)

    [291] Die Frage, ob der Weltfriede je möglich sein wird, kann nur ein Kenner der Weltgeschichte beantworten. Kenner der Weltgeschichte sein heißt aber, die Menschen kennen, wie sie waren und immer sein werden. Es ist ein gewaltiger Unterschied, den die meisten Menschen nie begreifen werden, ob man die Geschichte der Zukunft betrachtet, wie sie sein wird oder wie man sie gern haben möchte. Der Friede ist ein Wunsch, der Krieg eine Tatsache und die Menschengeschichte hat sich nie um menschliche Wünsche und Ideale gekümmert. Das Leben ist Kampf unter Pflanzen, Tieren und Menschen, ein Kampf zwischen einzelnen, Klassen der Gesellschaft, Völkern und Staaten, ob er sich nun in wirtschaftlichen, sozialen, politischen oder militärischen Formen abspielt. Es ist ein Kampf um die Macht, seinen Willen, Vorteil oder seine Meinung vom Nützlichen oder Gerechten durchzusetzen, und wenn andre Mittel versagen, wird man immer wieder zum letzten greifen, der Gewalt. Man kann den einzelnen, der Gewalt anwendet, einen Verbrecher nennen, eine Klasse revolutionär oder Landesverräter, ein Volk blutdürstig, aber das ändert nichts an der Tatsache. Der heutige Weltkommunismus bezeichnet seine Kriege als Aufstände, Kolonialreiche als Befriedung fremder Völker, und wenn die Welt ein Einheitsstaat wäre, würde man die Kriege Aufstände nennen. Das sind alles nur Unterschiede in Worten. Es ist eine gefährliche Tatsache, daß heute nur die weißen Völker vom Weltfrieden reden, nicht die viel zahlreicheren farbigen. Solange einzelne Denker und Idealisten das tun – sie haben es zu allen Zeiten getan –, ist es wirkungslos. Wenn aber ganze Völker pazifistisch werden, ist es ein Symptom von Altersschwäche. Starke und unverbrauchte Rassen sind es nicht. Es ist ein Verzicht auf die Zukunft, denn das pazifistische Ideal bedeutet einen Endzustand, welcher der[292] Tatsache des Lebens widerspricht. So lange es menschliche Entwicklung gibt, wird es Kriege geben. Wenn aber die weißen Völker des Krieges so müde werden sollten, daß die Regierungen sie unter keinen Umständen mehr dazu bringen könnten, dann würde die Welt das Opfer der Farbigen sein, wie das römische Reich den Germanen zufiel. Pazifismus heißt, den geborenen Nichtpazifisten die Herrschaft überlassen, unter denen immer auch Weiße sein werden, Abenteurer, Eroberer, Herrenmenschen, die Zulauf finden, sobald sie Erfolg haben. Wenn heute in Asien eine große Erhebung gegen die Weißen stattfände, würden sich unzählige Weiße ihr anschließen, weil sie des friedlichen Lebens müde sind. Der Pazifismus wird ein Ideal bleiben, der Krieg eine Tatsache, und wenn die weißen Völker entschlossen sind, keinen mehr zu führen, werden die farbigen es tun und die Herrscher der Welt sein.
    http://www.zeno.org/Philosophie/M/Spengler,+Oswald/Reden+und+Aufs%C3%A4tze/Ist+Weltfriede+m%C3%B6glich

    > Meph hat neulich geschrieben, ich hätte eine Animosität gegen Spengler.
    > Das war sehr richtig, aber deutlich zu schwach.
    >
    > Für Subjekte wie Oswald Spengler empfinde ich Todhaß. Stehe ich
    > derartigem Abschaum gegenüber, würde ich ihn am liebsten auf der Stelle
    > totschlagen, was ich natürlich nicht mache, so wenig wie ich
    > Systemdienern, vor allem DienerInnen eine in die Fresse knalle, wenn sie
    > versuchen, meinen ohnehin schon so eng gezogenen Spielraum weiter zu
    > begrenzen.


    >
    > Tempranillo
    >
    > https://www.egaliteetreconciliation.fr/Pour-Rav-Ron-Chaya-tout-est-en-place-pour-Gog-et-Magog-56383.html

    Gruß Mephistopheles

    ---
    „Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

    Tempranillo

    06.10.2019, 14:22
    (editiert von Tempranillo, 06.10.2019, 15:02)

    @ Mephistopheles

    Gott, wie ich diesen Spengler hasse und verachte

    > > Oswald Spengler sinngemäß: *Wenn der Krieg kommt, kann das der
    > > Volksgesundheit nur dienlich sein.*
    >
    > Spengler sinngemäß: Krieg ist Leben, Friede ist Tod.
    > [i]
    > Ist Weltfriede möglich?
    > Telegraphische Antwort auf eine amerikanische Rundfrage
    > (1936)
    >
    > [291] Die Frage, ob der Weltfriede je möglich sein wird, kann nur ein
    > Kenner der Weltgeschichte beantworten. Kenner der Weltgeschichte sein
    > heißt aber, die Menschen kennen, wie sie waren und immer sein werden. Es
    > ist ein gewaltiger Unterschied, den die meisten Menschen nie begreifen
    > werden, ob man die Geschichte der Zukunft betrachtet, wie sie sein wird
    > oder wie man sie gern haben möchte.

    Oswalds verlogener Hirnfurz. Die Geschichte der Zukunft kann man nicht betrachten, da sie nicht existiert.

    > Der Friede ist ein Wunsch, der Krieg
    > eine Tatsache ...

    Der Friede ist eine Tatsche wie der Krieg.

    > und die Menschengeschichte hat sich nie um menschliche
    > Wünsche und Ideale gekümmert.

    Das Gegenteil ist richtiger. Europas Geschichte, vor allem Kultur- und Wissenschaftsgeschichte ist der Beweis.

    > Das Leben ist Kampf unter Pflanzen, Tieren
    > und Menschen, ein Kampf zwischen einzelnen, Klassen der Gesellschaft,
    > Völkern und Staaten, ob er sich nun in wirtschaftlichen, sozialen,
    > politischen oder militärischen Formen abspielt. Es ist ein Kampf um die
    > Macht, seinen Willen, Vorteil oder seine Meinung vom Nützlichen oder
    > Gerechten durchzusetzen, und wenn andre Mittel versagen, wird man immer
    > wieder zum letzten greifen, der Gewalt.

    Den Stärkeren dient Oswald, er bückt sich nach der Seife und hält ihnen die Vaseline hin.

    > Man kann den einzelnen, der Gewalt
    > anwendet, einen Verbrecher nennen, eine Klasse revolutionär oder
    > Landesverräter, ein Volk blutdürstig, aber das ändert nichts an der
    > Tatsache.

    Welcher Tatsache? Wenn ich Spengler lese, kommt mir jedesmal das kalte Kotzen.

    > Der heutige Weltkommunismus bezeichnet seine Kriege als
    > Aufstände, Kolonialreiche als Befriedung fremder Völker, und wenn die
    > Welt ein Einheitsstaat wäre, würde man die Kriege Aufstände nennen. Das
    > sind alles nur Unterschiede in Worten.

    Ausnahmsweise etwas Richtiges.

    > Es ist eine gefährliche Tatsache,
    > daß heute nur die weißen Völker vom Weltfrieden reden, nicht die viel
    > zahlreicheren farbigen.

    Vom Weltfrieden reden die messianischen Juden und deren Lakaien, zu denen auch Spengler gehörte.

    > Solange einzelne Denker und Idealisten das tun –
    > sie haben es zu allen Zeiten getan –, ist es wirkungslos. Wenn aber ganze
    > Völker pazifistisch werden, ist es ein Symptom von Altersschwäche. Starke
    > und unverbrauchte Rassen sind es nicht. Es ist ein Verzicht auf die
    > Zukunft, denn das pazifistische Ideal bedeutet einen Endzustand, welcher
    > der[292] Tatsache des Lebens widerspricht.

    Abartiger Blödsinn. Es heißt Verzicht auf europäische Zukunft zugunsten einer angloamerikanischen und jüdischen.

    > So lange es menschliche
    > Entwicklung gibt, wird es Kriege geben. Wenn aber die weißen Völker des
    > Krieges so müde werden sollten, daß die Regierungen sie unter keinen
    > Umständen mehr dazu bringen könnten, dann würde die Welt das Opfer der
    > Farbigen sein, wie das römische Reich den Germanen zufiel.

    Wie immer präsentiert das Stinktier Spengler falsche Ursachen. Die Farbigen, also Neger, sind es ganz sicher nicht, eher andere.

    >Pazifismus
    > heißt, den geborenen Nichtpazifisten die Herrschaft überlassen, unter
    > denen immer auch Weiße sein werden, Abenteurer, Eroberer, Herrenmenschen,
    > die Zulauf finden, sobald sie Erfolg haben. Wenn heute in Asien eine große
    > Erhebung gegen die Weißen stattfände, würden sich unzählige Weiße ihr
    > anschließen, weil sie des friedlichen Lebens müde sind. Der Pazifismus
    > wird ein Ideal bleiben, der Krieg eine Tatsache, und wenn die weißen
    > Völker entschlossen sind, keinen mehr zu führen, werden die farbigen es
    > tun und die Herrscher der Welt sein.

    Welche Farbigen, darüber schweigt sich Spengler aus. Vermutlich, weil er der charakterlose Lustknabe Rothschilds, Rockefellers, Warburgs, Thyssens, Krupps und Krauss-Maffeis gewesen ist.

    Schade, daß sich damals niemand bereit gefunden hat, diese miese Ratte totzuschlagen, deren vor Macht und Geld liebedienernde Verlogenheit für deutsche Professoren so repräsentiv ist, wobei ich jetzt an Hoppe, Heinsohn, Bofinger und Heinrich August Winkler denke.

    Tempranillo

    Tempranillo

    06.10.2019, 19:00
    (editiert von Tempranillo, 06.10.2019, 19:29)

    @ Mephistopheles

    Woran man die Helfershelfer des angloamerikanischen Raub- und Völkermordkapitalismus erkennt

    Man erkennt sie an ihrer Kriegsgeilheit!

    Um meinen Standpunkt zu belegen, gehe ich wieder zurück ins Jahr 1792.

    Jacques Brissot, Volldemokrat und Jakobiner: *Der Krieg ist im Moment eine nationale Wohltat, und das einzige zu fürchtende Unglück ist, keinen Krieg zu haben.*

    Claude Bazire, Revolutionär, will den König unter Druck setzen, damit er vorschlägt, den Krieg zu erklären. Um dorthin zu gelangen, sei es notwendig, nichts mehr auf Grundlage der Vorschläge des Königs zu dekretieren, so lange er nicht den Krieg vorschlägt.

    Louis XVI: *Die Menschlichkeit verbietet es, welche enthusiastische Bewegung auch immer (die demokratische Revolution, T.) mit Krieg zu verbinden. Eine derartige Entscheidung muß immer die Folge reiflicher Überlegung sein; denn das heißt, im Namen des Vaterlandes auszusprechen, daß sein Interesse von ihm fordert, eine große Zahl seiner Kinder zu opfern*, (Girault de Coursac, S. 425, 426, 430).

    Der entscheidende Punkt besteht darin, ob man den Krieg vom nationalen Interesse abhängig macht, oder bereit ist, ihn zu führen, weil man sich gerade für eine Idee begeistert oder er halt zum Lebenskampf gehört.

    Das nationale Interesse als ausschließlichem Grund zum Kriege erwähnen weder Brissot, Bazire noch Oswald Spengler.

    Von den Revolutionären wissen wir, daß sie Diener der City, kontinentaleuropäischer Banken, und, folgen wir Joseph Léhmann, Männern wie Cerfberr von Medelsheim gewesen sind.

    Mit Oswald Spengler verhält es sich nicht anders. Die einzige offene Frage ist, war er gekauft, oder hat er es, vielleicht aus Freude, sich lustvoll nach der Seife zu bücken, freiwillig getan?

    Tempranillo

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    06.10.2019, 19:47

    @ Tempranillo

    Die Geschichte gibt Oswald Spengler in vollem Umfang recht

    Da kannst du natürlich dagegen anblöcken bis zur Heiserkeit. Das ändert nicht ein ι an den Tatsachen.

    http://www.zeno.org/Philosophie/M/Spengler,+Oswald/Jahre+der+Entscheidung

    > Man erkennt sie an ihrer Kriegsgeilheit!

    Billiges Geschwätz. Und total daneben.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    „Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

    Tempranillo

    06.10.2019, 19:59

    @ Mephistopheles

    Warum gibt die Geschichte Spengler recht?

    Weil er lediglich beschreibt, was sich abspielt und ansonsten inhaltsleeren Larifari liefert, in den man alles hineininterpretieren kann. Damit recht zu behalten ist wirklich keine Kunst.

    > Da kannst du natürlich dagegen anblöcken bis zur Heiserkeit. Das ändert
    > nicht ein ι an den Tatsachen.

    Welchen Tatsachen? Solchen die Spengler lediglich beschreibt.

    > Man erkennt sie an ihrer Kriegsgeilheit!
    >
    >> Billiges Geschwätz. Und total daneben.

    Im Gegensatz zu Dir versuche ich meinen Standpunkt etwas sorgfältiger zu begründen als mit hingerotzten Phrasen.

    Tempranillo

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    06.10.2019, 20:25

    @ Tempranillo

    Kulturkampf

    Warum ist Spengler so wichtig?

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    Tempranillo

    06.10.2019, 20:36

    @ Oblomow

    Wichtig nur als Symptom

    > Warum ist Spengler so wichtig?

    Das mußt Du Meph fragen.

    Ich halte ihn als Historiker bzw. Geschichtsphilosophen für völlig unwichtig. Interessant höchstens als Beispiel für deutschen Verfall und deutsche Verkommenheit sowie die Huren- und Verrätermentalität im bürgerlichen Habitus.

    Tempranillo

    Tempranillo

    07.10.2019, 13:50
    (editiert von Tempranillo, 07.10.2019, 14:30)

    @ Tempranillo

    Die Straßen der Verwesung Europas führen über London in die USA

    Am 20. April 1792 erklärte Frankreich nach einer schnittigen, aber völlig verlogenen Rede General Dumouriez', der Österreich jede Menge erfundener Vertragsverstöße vorgeworfen hat, den Krieg.

    Darüber wurde im demokratischen Parlament abgestimmt. Bis auf sieben Abweichler ist das Votum einstimmig ausgefallen; also ähnlich deutlich wie die Abstimmungen über genocidal Angie's in juristischer Hinsicht singulär kriminelle Verstöße gegen geltendes Recht und Völkerrechtsverträge.

    Nach vielen politischen Irrfahrten und Seitenwechseln ist Doumouriez wo gestorben? In London, Stadt der Beatles und Stones.

    Auch später, ab Napoleon, führen die Spuren jeder gegen Deutschland gerichteten französischen Kriegserklärung und Gemeinheit nach London, New York, Washington, Tel Aviv und Jerusalem.

    Darüber, die wichtigsten Zusammenhänge überhaupt, verliert Oswald Spengler kein einziges Wort und auch nicht, daß die Banque de France nach der Bank von Amsterdam und Bank of England als private Einrichtung gegründet worden ist, obwohl die Namen der Hauptaktionäre mindestens der Banque de France seit 18. Januar 1800 bekannt gewesen sind.

    Für mich ist klar, wo man Spengler einordnen muß. Er war so etwas wie ein Porno-Star der Geschichtsphilosophie, der vor jedem Geldfürsten niederkniet und fragt: *Herr von Rothschild, möchten sie geblasen werden oder gefällt es Ihnen mehr, sich an meiner Rosette zu bedienen? Das Vaseline-Döschen habe ich schon mal mitgenommen.*

    Tempranillo

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    07.10.2019, 19:54
    (editiert von Mephistopheles, 07.10.2019, 20:03)

    @ Tempranillo

    Auch ich habe einen Hass. Einen Hass auf die Esel im Wolfspelz

    > Weil er lediglich beschreibt, was sich abspielt und ansonsten inhaltsleeren
    > Larifari liefert, in den man alles hineininterpretieren kann. Damit recht
    > zu behalten ist wirklich keine Kunst.
    >
    > > Da kannst du natürlich dagegen anblöcken bis zur Heiserkeit. Das
    > ändert
    > > nicht ein ι an den Tatsachen.
    >
    > Welchen Tatsachen? Solchen die Spengler lediglich beschreibt.
    >
    > > Man erkennt sie an ihrer Kriegsgeilheit!
    > >
    > >> Billiges Geschwätz. Und total daneben.
    >
    > Im Gegensatz zu Dir versuche ich meinen Standpunkt etwas sorgfältiger zu
    > begründen als mit hingerotzten Phrasen.

    Sagt derjenige, der Spengler, seiner eigenen Aussage nach, weder gelesen geschweige denn verstanden hat. Es ist wie mit der Evolutionstheorie, die einen sehen sie nicht einmal, sondern nur Arten, die anderen sehen sie überall am Werk. Es ist sinnlos, mit Blinden oder denen mit einem Brett vor dem Hirn über Farben zu diskutieren.

    Jeder kennt die Geschichte vom Wolf im Schafspelz, aber kaum einer kennt die Geschichte von den Eseln im Wolfspelz. Esel im Wolfspelz sind diejenigen, die erzählen, man müsste sich nur einen Wolfspelz drüberziehen und schon wäre der Esel flink wie ein Windhund, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl. Dann schreien sie: Heil Esel!

    Es ist keine Großtat, sondern ein Verbrechen, diejenigen, die einem vertrauen, in einen Kampf zu führen, der gar nicht gewonnen werden kann. Niemand ohne starke Verbündete kann einen Kampf an 2 Fronten gewinnen.

    Genau deswegen habe ich Spengler verlinkt und der hat sehr sorgfältig begründet, insbesondere mit seiner Warnung vor den Eseln im Wolfspelz. (Wobei er das Wort nicht gebraucht hat; wer jedoch mitdenkt, dem wird es klar, dass Spengler genau das gemeint hat.)

    Deine Anwürfe gerade gegen Spengler, er sei der Diener irgendwelcher Interessengruppen bzw. er vertrete deren Interessen, sind schon alleine aus dem Grund lächerlich, weil gerade Spengler in seinem Werk dezidiert klargelegt hat, dass die Zeit derjenigen, deren Interessen er angeblich vertreten solle, historisch abgelaufen ist.

    Es ist - nach Spengler - sinnlos, gegen Demokratie und Geldherrschaft anzugehen, weil die Herrschaft des Geldes und der Demokratie historisch in jeder Hochkultur gegeben, somit unvermeidbar ist, und auch wieder - ebenso unvermeidbar - enden wird. Dabei ist es so, dass gerade die Demokratie und die Finanzwirtschaft diejenigen Kräfte hervorbringt, die sie auch wieder beenden werden. Wer sie bekämpft, der stabilisiert sie letzten Endes und verlängert unnötigerweise die Dauer ihres Daseins.

    Niemand kann gegen die großen Strömungen der Geschichte mit Aussicht auf nachhaltigen Erfolg sinnvoll angehen. Es ist so, wie wenn man Infektionskrankheiten mit Antibiotika bekämpfen wollte. Man kann nur partielle Scheinerfolge erzielen, im Endeffekt siegt aber bei einem alten und hinfälligen Organismus die Infektion.

    Wenn einem das klar ist, der wundert sich dann nicht mehr, warum die Dinge genau so laufen wie sie laufen.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    „Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

    Tempranillo

    07.10.2019, 20:16
    (editiert von Tempranillo, 07.10.2019, 20:35)

    @ Mephistopheles

    Ein verlogener Pfaffe

    > Sagt derjenige, der Spengler, seiner eigenen Aussage nach, weder gelesen
    > geschweige denn verstanden hat.

    Ich habe gelesen und verstanden, was Taurec und Du an Zitaten gebracht haben. Das reicht, um mir über Spengler ein Urteil zu bilden.

    Vor dem unerträglichen und verlogenen Gesülze seines Untergangs des Abendlandes habe ich tatsächlich kapituliert. Beim Lesen ist mir schlecht geworden.

    > Jeder kennt die Geschichte vom Wolf im Schafspelz, aber kaum einer kennt
    > die Geschichte von den Eseln im Wolfspelz. Esel im Wolfspelz sind
    > diejenigen, die erzählen, man müsste sich nur einen Wolfspelz
    > drüberziehen und schon wäre der Esel flink wie ein Windhund, zäh wie
    > Leder und hart wie Kruppstahl. Dann schreien sie: Heil Esel!
    >
    > Es ist keine Großtat, sondern ein Verbrechen, diejenigen, die einem
    > vertrauen, in einen Kampf zu führen, der gar nicht gewonnen werden kann.
    > Niemand ohne starke Verbündete kann einen Kampf an 2 Fronten gewinnen.
    >
    > Genau deswegen habe ich Spengler verlinkt und der hat sehr sorgfältig
    > begründet, insbesondere mit seiner Warnung vor den Eseln im Wolfspelz.

    Wo bitte? Davon habe ich nichts gesehen, weder einem Wolf noch Esel.

    > Deine Anwürfe gerade gegen Spengler, er sei der Diener irgendwelcher
    > Interessengruppen bzw. er vertrete deren Interessen, sind schon alleine aus
    > dem Grund lächerlich, weil gerade Spengler in seinem werk dezidiert
    > klargelegt hat, dass die Zeit derjenigen, deren Interessen er angeblich
    > vertreten solle, historisch abgelaufen ist.

    Wenn ein Lügner sagt, er vertrete keine Interessen, weshalb soll ich ihm glauben?

    Alleine durch seine miserable Rechtfertigung des Krieges vertritt er die Interessen derer, die am Krieg verdienen, also Finanzoligarchie und Rüstungskonzerne.

    > Es ist - nach Spengler - sinnlos, gegen Demokratie und Geldherrschaft
    > anzugehen, weil die Herrschaft des Geldes und der Demokratie historisch in
    > jeder Hochkultur gegeben, somit unvermeidbar ist, und auch wieder - ebenso
    > unvermeidbar enden wird.

    Das schreibt diese Ratte, damit niemand auf den Gedanken kommt, sich gegen die Herrschaft der Banken und Konzerne aufzulehnen.

    > Dabei ist es so, dass gerade die Demokratie und
    > die Finanzwirtschaft diejenigen Kräfte hervorbringt, die sie auch wieder
    > beenden werden. Wer sie bekämpft, der stabilisiert sie letzten Endes und
    > verlängert unnötigerweise die Dauer ihres Daseins.

    Was hat dieser Spengler doch für einen nebulösen Mist zusammengeschwallt. Ja was denn nun, Demokratie bekämpfen oder schicksalsergeben auf bessere Zeiten warten?

    > Wer sie bekämpft, der stabilisiert sie letzten Endes und
    > verlängert unnötigerweise die Dauer ihres Daseins.

    Pseudoreligiöses Gesülze, das mich an katholische, moslemische oder jüdische Pfaffen erinnert, die alle sagen, es sei sinnlos, sich gegen die Herrschaft Gottes, Allahs oder Jehovas aufzulehnen.

    Tempranillo

    Tempranillo

    07.10.2019, 20:51

    @ Tempranillo

    Spengler, ein Stück Sch... auf zwei Beinen

    > > > Oswald Spengler sinngemäß: *Wenn der Krieg kommt, kann das der
    > > > Volksgesundheit nur dienlich sein.*
    > >
    > > Spengler sinngemäß: Krieg ist Leben, Friede ist Tod.
    > > [i]
    > > Ist Weltfriede möglich?
    > > Telegraphische Antwort auf eine amerikanische Rundfrage
    > > (1936)
    > >
    > > [291] Die Frage, ob der Weltfriede je möglich sein wird, kann nur ein
    > > Kenner der Weltgeschichte beantworten. Kenner der Weltgeschichte sein
    > > heißt aber, die Menschen kennen, wie sie waren und immer sein werden.
    > Es
    > > ist ein gewaltiger Unterschied, den die meisten Menschen nie begreifen
    > > werden, ob man die Geschichte der Zukunft betrachtet, wie sie sein wird
    > > oder wie man sie gern haben möchte.

    > > Der Friede ist ein Wunsch, der Krieg
    > > eine Tatsache ...

    > > und die Menschengeschichte hat sich nie um menschliche
    > > Wünsche und Ideale gekümmert.

    > > Das Leben ist Kampf unter Pflanzen, Tieren
    > > und Menschen, ein Kampf zwischen einzelnen, Klassen der Gesellschaft,
    > > Völkern und Staaten, ob er sich nun in wirtschaftlichen, sozialen,
    > > politischen oder militärischen Formen abspielt. Es ist ein Kampf um
    > die
    > > Macht, seinen Willen, Vorteil oder seine Meinung vom Nützlichen oder
    > > Gerechten durchzusetzen, und wenn andre Mittel versagen, wird man immer
    > > wieder zum letzten greifen, der Gewalt.

    > > Man kann den einzelnen, der Gewalt
    > > anwendet, einen Verbrecher nennen, eine Klasse revolutionär oder
    > > Landesverräter, ein Volk blutdürstig, aber das ändert nichts an der
    > > Tatsache.

    Otto von Bismarck: *Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als ein Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muss.*

    Die Aussagen Spenglers und das Zitat Bismarcks, für das es viele weitere sinngleiche gibt, sollen verdeutlichen, weshalb ich Oswald Spengler für ein Stück Scheiße auf zwei Beinen halte.

    Davon werde ich keinen Millimeter abgehen. An dem Punkt, wenn es um Krieg und Frieden geht, hört meine Toleranz auf.

    Tempranillo

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    07.10.2019, 21:07

    @ Tempranillo

    Der witzigste Disput zweier kluger Menschen, die den Gipfel der Trotteligkeit erklimmen, meint oocheintrottel

    Ich empfehle zur Abkuehlung von Musil "Ueber die Dummheit" zu lesen.

    Lachend
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    07.10.2019, 21:20

    @ Tempranillo

    Verlangt auch keiner von dir

    > Otto von Bismarck: *Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an
    > sich immer als ein Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen
    > bemüht sein muss.*
    >
    > Die Aussagen Spenglers und das Zitat Bismarcks, für das es viele weitere
    > sinngleiche gibt, sollen verdeutlichen, weshalb ich Oswald Spengler für
    > ein Stück Scheiße auf zwei Beinen halte.
    >
    > Davon werde ich keinen Millimeter abgehen. An dem Punkt, wenn es um Krieg
    > und Frieden geht, hört meine Toleranz auf.
    >
    > Tempranillo

    Verlangt auch keiner von dir, das ist eben der Todestrieb. Das ist nach Freud ein Grundtrieb genau so wie Eros.
    Spengler hat nur festgestellt, wer gegen den Krieg ist, der will sterben. Er bietet sich als Opfer dar. Den Krieg wird er damit nicht beenden, sondern er wird eben von anderen geführt.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    „Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

    Tempranillo

    09.10.2019, 11:35

    @ Tempranillo

    Bernard-Henri Lévy, ein Gefolgsmann Spenglers

    > Oswald Spengler sinngemäß: *Wenn der Krieg kommt, kann das der
    > Volksgesundheit nur dienlich sein.*
    > Spengler sinngemäß: Krieg ist Leben, Friede ist Tod.
    > Ist Weltfriede möglich?
    > Telegraphische Antwort auf eine amerikanische Rundfrage (1936)
    > Die Frage, ob der Weltfriede je möglich sein wird, kann nur ein
    > Kenner der Weltgeschichte beantworten. Kenner der Weltgeschichte sein
    > heißt aber, die Menschen kennen, wie sie waren und immer sein werden.
    > Esist ein gewaltiger Unterschied, den die meisten Menschen nie begreifen
    > werden, ob man die Geschichte der Zukunft betrachtet, wie sie sein wird
    > oder wie man sie haben möchte.
    > Der Friede ist ein Wunsch, der Krieg
    > eine Tatsache und die Menschengeschichte hat sich nie um menschliche
    > Wünsche und Ideale gekümmert.
    > Das Leben ist Kampf unter Pflanzen, Tieren
    > und Menschen, ein Kampf zwischen einzelnen, Klassen der Gesellschaft,
    > Völkern und Staaten, ob er sich nun in wirtschaftlichen, sozialen,
    > politischen oder militärischen Formen abspielt. Es ist ein Kampf um
    > die Macht, seinen Willen, Vorteil oder seine Meinung vom Nützlichen oder
    > Gerechten durchzusetzen, und wenn andre Mittel versagen, wird man immer
    > wieder zum letzten greifen, der Gewalt.
    > Man kann den einzelnen, der Gewalt
    > anwendet, einen Verbrecher nennen, eine Klasse revolutionär oder
    > Landesverräter, ein Volk blutdürstig, aber das ändert nichts an der
    > Tatsache.
    > So lange es menschliche
    > Entwicklung gibt, wird es Kriege geben. Wenn aber die weißen Völker
    > des Krieges so müde werden sollten, daß die Regierungen sie unter keinen
    > Umständen mehr dazu bringen könnten, dann würde die Welt das Opfer
    > der Farbigen sein, wie das römische Reich den Germanen zufiel.

    Démocratie Participative:

    *Bernard-Henri Lévy will, daß die EU europäische Soldaten nach Syrien schicken, um zugunsten Israels die Kurden zu retten.*

    https://democratieparticipative.tw/bernard-henri-levy-exige-que-macron-et-lue-envoient-les-goyim-remplacer-les-americains-en-syrie-pour-sauver-les-communistes-kurdes/

    Derartige Forderungen und nicht selten auch deren Verwirklichung sind die Folge, wenn man Spenglerismus betreibt, den Krieg bagatellisiert, banalisiert, und darauf verzichtet, wie Louis XVI und Bismarck den Krieg vom nationalen Interesse abhängig zu machen.

    Otto von Bismarck: *Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als ein Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muss.*

    Tempranillo

    Tempranillo

    09.10.2019, 16:12
    (editiert von Tempranillo, 09.10.2019, 16:21)

    @ Tempranillo

    Alternative zu den Briefen Bismarcks

    > *Bernard-Henri Lévy will, daß die EU europäische Soldaten nach
    > Syrien schickt, um zugunsten Israels die Kurden zu retten.*
    >
    > https://democratieparticipative.tw/bernard-henri-levy-exige-que-macron-et-lue-envoient-les-goyim-remplacer-les-americains-en-syrie-pour-sauver-les-communistes-kurdes/
    >
    > Derartige Forderungen und nicht selten auch deren Verwirklichung sind die
    > Folge, wenn man Spenglerismus betreibt, den Krieg bagatellisiert,
    > banalisiert, und darauf verzichtet, wie Louis XVI und Bismarck den Krieg
    > vom nationalen Interesse abhängig zu machen.
    >
    > Otto von Bismarck: *Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich
    > immer als ein Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen
    > bemüht sein muss.*

    Der Sound Otto von Bismarcks, wie ich ihn in seinen Briefen wiederfinde:
    https://www.youtube.com/watch?v=EZXBdX3rxHA

    Es gehört zur deutschen Katastrophe, daß der so urdeutsche Brahms nicht selten von Juden am besten interpretiert wird. Bei Anderszewski ist es klar, was Mullova betrifft, weiß ich es nicht. Sinopoli mit seiner für mich großartigen 4. wurde von Carlos Kleiber als chassidischer Rabbi karikiert.

    Die Einspielung mit Mullova und Anderszewski beherzigt endlich Brahms' Tempovorschrift *Vivace ma non troppo* (Lebhaft, aber nicht zu sehr), aus der meist ein Andante con moto gemacht wird, so daß man nicht mehr weiß, ist man noch im Kopf- oder schon Mittelsatz.

    Zum Mäusemelken, daß nur der erste Satz auf Youtube veröffentlich wurde. Die anderen beiden sind genauso großartig.

    Eine weitere Empfehlung, was die Violinsonaten Brahms' betrifft, wäre die Einspielung der zweiten, A-Dur, mit Maxim Wengerov und Yefim Bronfman.

    Tempranillo

Wandere aus, solange es noch geht.


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