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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Albert

    06.04.2019, 00:19
     

    Gelbwesten Bewegung: Was die deutsche Presse verheimlicht!

    https://youtu.be/o203XIhBggA

    L.gr. Albert

    Ps. Was ist Eure Meinung? Laufen da mit Greta Thunberg und Gelbwesten zwei konkurrierende Kampagnen?

    Oder sind die Gelbwesten eher "natürlichen" Ursprungs?

    nemo

    06.04.2019, 10:36

    @ Albert

    Zurück zur Wirklichkeit

    Wie ich es verstehe, ist die Sache sehr einfach. In Deutschland lassen sich die Menschen
    von den Medien einwickeln und diskutieren über Greta, Abgaswerte, die Aufstehen-
    Bewegung, Dieselfahrverbote usw. In anderen Ländern schalten die Menschen die
    Glotze aus, ziehen sich eine gelbe Weste an und gehen auf die Straße.

    Dieser Pragmatismus ist den Deutschen fremd. Der Deutsche denkt und das ist
    oft ein Nachteil. Er denkt, dass die Dinge mehrere Seiten haben und man zu einer
    ausgewogenen Beurteilung der Situation kommen müsste. Dabei übersieht er
    aber das Wesentliche: Dass der Mensch – das Volk – nirgendwo irgendetwas zu
    sagen hat und unter dem Diktat und der Kontrolle einer globalen, neoliberalen
    Agenda steht, die über ihn bestimmt und ihm ihre Ideologie aufzwingt.

    Der Deutsche denkt sogar soweit, dass er durch sein eigenes Denken behindert
    wird. Wie in einigen alternativen Medien zu hören war, soll sogar die Gelbwesten-
    Bewegung, eine gesteuerte Bewegung sein. Damit begibt er sich endgültig
    ins Reich der Phantasie, wo nichts mehr wirklich ist.

    Zu erkennen, dass wir in einer medialen Simulation leben, ist erst die
    halbe Miete. Der zweite Schritt besteht darin, wieder in die Wirklichkeit
    zu gelangen. Das ist der wirklich schwierige Schritt. Umso mehr für den
    Deutschen.

    Gruß
    nemo

    ---
    „Alles, was wir hören, ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles, was wir sehen, ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit.“
    Marcus Aurelius

    Falkenauge

    06.04.2019, 11:08

    @ Albert

    Globale Macht

    Vielen Dank, Albert, für dieses wertvolle Video, das doch Hoffnung macht - bis auf Deutschland.

    Die Menschen wenden sich global gegen den Globalismus. Globalismus ist nicht der selbstverständliche Welthandel und die Nationen-übergreifende Kommunikation der Menschen, ihr kultureller Austausch, sondern mit dem (negativen) Globalismus ist der globale Konzern- und Finanzkapitalismus gemeint, der die Menschen überall ausbeutet. Und der ist amerikanischen Ursprungs und überwiegend in US-amerikanischer Hand.
    Daher sagte auch Henry Kissunger: „Globalisierung ist nur ein anderes Wort für US-Herrschaft.“

    Unter dem Video steht: "Hauptbestandteil der Gelbwesten ist nach wie vor die Kritik am Kapitalismus und Elitismus, sowohl von linken als auch von rechten Gruppen und Individuen."

    Der Elitismus folgt aus dem Kapitalismus, denn die Kapital-Eigentümer in Wirtschaft und Finanzwesen stellen oder bestimmen die Eliten auch in der Politik.

    Die Gelbwesten-Bewegung, der wir uns verbunden fühlen, braucht eine genaue, durchdringende Erkenntnis der sozialen Ursachen: Die kalte Macht des Kapitals steigt aus Eigentumsrechten am Unternehmenskapital auf, das die Masse der Arbeitnehmer ausschließt und ausbeutbar macht. Und die Gewinne, die alle Mitarbeiter erarbeiten, fließen nur in die privaten Taschen der Eigentümer.
    Dadurch kummuliert Geld und Macht in den Händen einer Herrschafts-Elite.

    Tempranillo

    06.04.2019, 11:57
    (editiert von Tempranillo, 06.04.2019, 12:12)

    @ nemo

    Der Witz der Woche

    > Dieser Pragmatismus ist den Deutschen fremd. Der Deutsche denkt und das
    > ist oft ein Nachteil.

    Das war der Witz der Woche! Der Deutsche ist ja noch nicht einmal willens und fähig, sich zu informieren, wie sollte er auf dieser Grundlage dann imstande sein, zu denken. Der Deutsche denkt nicht, er wähnt!

    > Der Deutsche denkt sogar soweit, dass er durch sein eigenes Denken
    > behindert wird.

    Diesen Standpunkt halte ich für erheblich zu positiv getönt. Meine jahrzehntelange Beobachtung hat ergeben, daß der Deutsche nicht denkt, er wähnt, phantasiert sich etwas zusammen und schwimmt für sein Leben gern im Fett der eigenen Sentimentalität.

    Geht es um Geschichtliches und Gesellschaftliches, denkt der Deutsche nicht, er fühlt. Er will ahnen, was Staatsmacht und Eliten von ihm erwarten, und was er tun muß, damit er hinter dem Ohr gekrault wird und sie ihm das Leckerli vom guten Demokraten und Staatsbürger hinwerfen.

    Die größte Sehnsucht der DeutschInnen besteht darin, mit Regierung, Oberschicht und geltenden Normen in eine möglichst rückstandslos verschmelzende Übereinstimmung versetzt zu werden, ähnlich wie sich Islamisten an den Worten Allahs berauschen oder in früheren Jahrhunderten ChristInnen, etwa Teresa von Avila, einen Zustand zu erreichen versuchten, in dem sie mit Jesus Christus eins werden.

    Eins werden mit Mutti Merkel, den USA und der Demokratie, darin sieht der DeutschIn seine höchste Erfüllung. Sobald ihm das gelingt, fühlt er sich gehoben, beinahe ekstatisch entrückt, er schwebt über der unangenehmen Tatsachenwelt und kann sich daran berauschen, nicht so ein Revisionist, Leugner, Frauenfeind, Schwulenhasser, Neonazi, Antiamerikaner und Antidemokrat zu sein wie dieser eklige Typ da.

    Tempranillo

    Falkenauge

    06.04.2019, 12:10

    @ Tempranillo

    Denken

    > Geht es um Geschichtliches und Gesellschaftliches, denkt der Deutsche
    > nicht, er fühlt. Er will ahnen, was Staatsmacht und Eliten von ihm
    > erwarten, und was er tun muß, damit er hinter dem Ohr gekrault wird und
    > sie ihm das Leckerli vom guten Demokraten und Staatsbürger hinwerfen.
    >
    > Die größte Sehnsucht der DeutschInnen besteht darin, sich mit Regierung,
    > Oberschicht und geltenden Normen in eine möglichst rückstandslos
    > verschmelzende Übereinstimmung versetzt zu werden ähnlich wie sich
    > Islamisten an den Worten Allahs berauschen oder in früheren Jahrhunderten
    > ChristInnen, etwa Teresa von Avila, einen Zustand zu erreichen versuchten,
    > in dem sie mit Jesus Christus eins werden.
    >
    > Eins werden mit Mutti Merkel, den USA und der Demokratie, darin sieht der
    > DeutschIn seine höchste Erfüllung.

    Ja, so ist es Tempranillo.
    Aber das tiefsinnige Denken ist im Grunde wesentlicher Bestandteil deutscher Kultur. Deutschland war mal das Land der Dichter und Denker.

    Worin liegt der Grund für diesen kulturellen Verfall in das geistige Nichts?
    M. E. im staatlichen Bildungssystem, in dem die Schüler das von den Herrschenden vorgeformte Wissen aufnehmen und in ständigen schriftlichen und mündlichen Tests zeigen müssen, dass sie das Richtige wissen und verinnerlicht haben. Selbständiges Denken der Schüler? Fehlanzeige! Das wird strengstens vermieden. Denn nur so zieht man systemkonforme Konsumenten und brave Parteienwähler heran.

    Siehe dazu u.a. hier.

    Gruß
    Falkenauge

    Tempranillo

    06.04.2019, 13:23
    (editiert von Hausmeister, 06.04.2019, 14:54)

    @ Falkenauge

    Vielleicht wirst Du mich jetzt hassen?

    > Aber das tiefsinnige Denken ist im Grunde wesentlicher Bestandteil
    > deutscher Kultur. Deutschland war mal das Land der Dichter und Denker.

    Du wirst mich vielleicht hassen, aber ich meine inzwischen, daß es auch damit nicht allzu weit her ist.

    Deutsches Denken ist meist sehr kompliziert, schwerfällig, abgehoben und abstrakt, und was als Ergebnis übrig bleibt, ist sehr bescheiden, nicht selten unbrauchbar und hält einem kritischen Vergleich nicht stand. Friedrich Nietzsche gehört zu den wenigen Ausnahmen, der bezeichnenderweise in Italien und Frankreich mehr als jeder andere deutsche Denker geschätzt und auch verstanden wird.

    Der gegen die USA, deren Dauerpropaganda und den westlichen Liberalkapitalismus anschreibende Lucien Cerise bezeichnet Nietzsche als seinen geistigen Lehrer. [An dieser Stelle wurde vom Moderator ein persönlicher Angriff auf ein ehemaliges Forumsmitglied entfernt.]

    Deutschland ist vielleicht weniger das Land der Dichter und Denker als der großen Komponisten, für die sich bei uns keine Sau zu interessieren scheint. Der DeutschIn zieht die Beatles und Stones Bach und Beethoven vor.

    > Worin liegt der Grund für diesen kulturellen Verfall in das geistige
    > Nichts?

    Den Grund sehe ich in der Amerikanisierung Deutschlands und Europas.

    Als Beleg zwei Photos, die von der Autorenfilmerin Marie-Cheyenne Carron ins Netz gestellt wurden:

    https://twitter.com/cheyennecarron/status/1113072283403345920
    https://twitter.com/cheyennecarron/status/1114016442700238849

    Es ist ein wenig seltsam, aber wenn ich die Seiten Mariechens aufrufe, fühle ich mich verstanden, bei deutschen kommt mir regelmäßig das kalte Kotzen.

    Tempranillo

    Olivia

    06.04.2019, 15:26

    @ Albert

    Sehr erfreuliches Video. Danke! Mein Hund hat eine gelbe Regenweste. Vlt sollte ich mir auch eine holen.

    > https://youtu.be/o203XIhBggA
    >
    > L.gr. Albert
    >
    > Ps. Was ist Eure Meinung? Laufen da mit Greta Thunberg und Gelbwesten zwei
    > konkurrierende Kampagnen?
    >
    > Oder sind die Gelbwesten eher "natürlichen" Ursprungs?
    ...................

    Die Unzufriedenheit ist weltweit inzwischen so hoch, dass es zu solchen Dingen wie "Gelbwesten" kommen mußte. Wir können froh sein, dass sie ALLE friedlich sind und dass die "normalen" Menschen sich nicht von den Provokateuren des "schwarzen Block" zu Gewaltaktionen hinreißen lassen. Bedauerlicherweise wurden in Frankreich auch viele "normale" Menschen, die NICHTS getan hatten, schwerstens verletzt durch die "Ordnungskräfte".

    Die "korrupten Eliten", die die Wasserträger für die "Oligarchen" spielen, versuchen alles unter der Decke zu halten. Dafür wird auch das Gretelchen instrumentalisiert. Bei den Bilderbergern vorgestellt und für "gut" befunden.... mein Gott....

    Wenn das Gretelchen wenigstens positive Auswirkungen auf die irrsinnigen Umweltschädigungen der derzeitigen Globalisten und ihrer grünen Bannerträger haben würde, dann wäre ich ja schon sehr froh.

    Gestern habe ich "alte" Woll-Pullover mit Nadel und Faden "repariert", weil ich es einfach nicht einsehe, ständig wegzuwerfen und neu zu kaufen. Leider fiel mir eine Nähnadel mit langem Doppelfaden auf den Boden und meine Hündin hatte sie plötzlich im Maul. Ich wollte sie ihr wegnehmen, aber dann lief sie weg..... und verschluckte alles.....

    Auf meinen "Ritt in die Tierklinik" wurde ich dann von den "Gretelchen" behindert, die gerade wieder demonstrierten und keine Autos durchliessen. Die Nadel war inzwischen im Bauch des Tierchens gelandet und die Notärzte planten bereits eine OP. Glücklicherweise konnten sie Nadel UND FADEN dann doch mit Hilfe eines Endoskops entfernen. Die Kosten beliefen sich dann NUR noch auf ca. 450,00 Euro, statt der bereits angekündigen 1,5 K. Teurer "Umweltschutz", weiß Gott..... Aber ich habe geheult wie ein Schloßhund und hätte alles bezahlt für das Tierchen.

    Ich hätte eigentlich heute nochmal etwas zu nähen - auch aus "Umweltschutzgründen". Irgendwie traue ich mich nicht :-))) - Dabei habe ich mir gestern innerlich so auf die Schulter geklopft dafür, dass ich das alles so schön repariere. Auch meine ganzen Nähseiden riefen blankes Entzücken in mir hervor. Seit 20 Jahren liegen sie nun da und sind immer noch wie neu :-))) und größtenteils ungebraucht :-)) - Na ja.... und dann..... - Vielleicht sollte ich doch eher die Finger vom Umweltschutz fernhalten.... und lieber zu den Gelbwesten gehen.....

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Tempranillo

    06.04.2019, 15:46
    (editiert von Tempranillo, 06.04.2019, 16:20)

    @ Tempranillo

    @ Moderator

    > [An dieser Stelle wurde vom Moderator ein persönlicher Angriff auf ein ehemaliges Forumsmitglied entfernt.]

    Kein Problem. Ich hoffe lediglich, es ist angekommen, daß dieses ehemalige Forumsmitglied, das sich den Namen eines der bekanntesten Werke Friedrich Nietzsches gegeben hat, von Nietzsche so wenig Ahnung hat wie Systemlinge von der Demokratie, wobei auf den Betreffenden, eine echte Synthese aller politisch-korrekten Dogmen, beides zutrifft.

    Tempranillo

    Falkenauge

    06.04.2019, 17:41

    @ Tempranillo

    Wo denkst Du hin

    > Du wirst mich vielleicht hassen, aber ich meine inzwischen, daß es auch
    > damit nicht allzu weit her ist.
    >
    > Deutsches Denken ist meist sehr kompliziert, schwerfällig, abgehoben und
    > abstrakt, und was als Ergebnis übrig bleibt, ist sehr bescheiden, nicht
    > selten unbrauchbar und hält einem kritischen Vergleich nicht stand.
    > Friedrich Nietzsche gehört zu den wenigen Ausnahmen, der
    > bezeichnenderweise in Italien und Frankreich mehr als jeder andere deutsche
    > Denker geschätzt und auch verstanden wird.

    Von hassen kann keine Rede sein. Ich unterscheide immer zwischen Person und Meinung. Aber auch diese Auffassung hasse ich nicht. Sie beruht darauf, dass Du m.E. noch nicht richtig in das Denken der deutschen Philosophen eingedrungen bist.

    Für Hegel z. B. trieb die Entwicklung der reinen Gedankenbewegung, wie er sie versuchte, zu der Erkenntnis, dass man im Weben des Gedankens ein inneres Leben erfasst: die Wahrheit des in der Welt wirkenden Geistes. Er empfand: Wenn ich den reinen Gedanken in seinen Tiefen erfasse, erscheint er nicht mehr nur als subjektives Gebilde, sondern in ihm offenbart sich als lebendige Idee das Höchste und Tiefste, was in der Welt geistig schafft und bildet.
    Vgl. näher hier.

    Nietzsche fasziniert mich auch. Ich habe in meiner Jugend "Also sprach Zarathustra" geradezu verschlungen.
    Aber Nietzsche war kein Philosoph in eigentlichen Sinne, der mit logischen Argumenten nach der Wahrheit suchte. Nietzsche wirkt nicht durch die logische Kraft seiner Argumente, sondern durch die suggestive Kraft seiner dionysisch-poetischen Sprache.

    > Den Grund sehe ich in der Amerikanisierung Deutschlands und Europas.

    Die Amerikanisierung mit ihrer Oberflächlichkeit hat mit zum Verfall des Denkens beigetragen. Aber der eigentliche Grund ist die Abhängigkeit des Bildungswesens von den Direktiven der Herrschenden.

    Vielleicht ist es in der Atmosphäre des staatszentralistischen Frankreichs besonders schwer, ein staatlich unabhängiges freies Bildungssystem zu denken. [[zwinker]]

    Gruß
    Falkenauge

    Tempranillo

    06.04.2019, 19:10

    @ Falkenauge

    Die Frage aller Fragen

    Falkenauge,

    das war eine mustergültige Antwort, so schön argumentiert und geschrieben, wie man das leider allzu selten erlebt.

    Du hast mich korrigiert, aber so, daß ich die Richtigstellung akzeptiere und sogar etwas übernehme.

    > Von hassen kann keine Rede sein. Ich unterscheide immer zwischen Person
    > und Meinung. Aber auch diese Auffassung hasse ich nicht. Sie beruht darauf,
    > dass Du m.E. noch nicht richtig in das Denken der deutschen Philosophen
    > eingedrungen bist.

    Akzeptiere ich sofort. Ich habe schon mal geschrieben, daß mir vieles Deutsche fremd ist.

    > Für Hegel z. B. trieb die Entwicklung der reinen Gedankenbewegung, wie er
    > sie versuchte, zu der Erkenntnis, dass man im Weben des Gedankens ein
    > inneres Leben erfasst: die Wahrheit des in der Welt wirkenden Geistes. Er
    > empfand: Wenn ich den reinen Gedanken in seinen Tiefen erfasse, erscheint
    > er nicht mehr nur als subjektives Gebilde, sondern in ihm offenbart sich
    > als lebendige Idee das Höchste und Tiefste, was in der Welt geistig
    > schafft und bildet.

    Das krieg' ich nicht runter, suche den Fehler aber bei mir und meiner mangelnden Fähigkeit, Hegel zu verstehen. Mit Baudrillard und Bourdieu geht's mir genauso.

    > Nietzsche fasziniert mich auch. Ich habe in meiner Jugend "Also sprach
    > Zarathustra" geradezu verschlungen.
    > Aber Nietzsche war kein Philosoph in eigentlichen Sinne, der mit logischen
    > Argumenten nach der Wahrheit suchte. Nietzsche wirkt nicht durch die
    > logische Kraft seiner Argumente, sondern durch die suggestive Kraft seiner
    > dionysisch-poetischen Sprache.

    Nietzsche hat kein philosophisches System errichtet. In meinen Augen war er eher ein für deutsche Verhältnisse unerhört scharfsichtiger Psychologe und einzigartiger Stilist. Nietzsches Polemiken gegen Richard Wagner und Ecce Homo sind von der ersten bis zur letzten Zeile ein Genuß.

    Das habe ich schon so gesehen, als ich von Bewunderung für Richard Wagner durchdrungen gewesen bin, die sich inzwischen deutlich abgekühlt hat wie auch die für Thomas Mann.

    > Die Amerikanisierung mit ihrer Oberflächlichkeit hat mit zum Verfall des
    > Denkens beigetragen. Aber der eigentliche Grund ist die Abhängigkeit des
    > Bildungswesens von den Direktiven der Herrschenden.

    Ich meine nach wie vor, daß es einen großen Unterschied macht, ob die Direktiven im Sinne Deutschlands und Europas oder Angloamerikas erfolgen.

    Für mich ist die Frage, wer herrscht, dient er dem eigenen Volk oder fremden Interessen, wie wird seine Macht begrenzt, die alles entscheidende.

    Sobald die wie auch immer beschaffene Regierung eines Landes der eigenen Nation dient und nicht City of London und Wall Street, klärt sich alles weitere von selbst.

    Tempranillo

    Falkenauge

    06.04.2019, 20:18

    @ Tempranillo

    Nominalismus und Realismus

    > Das krieg' ich nicht runter, suche den Fehler aber bei mir und meiner
    > mangelnden Fähigkeit, Hegel zu verstehen. Mit Baudrillard und Bourdieu
    > geht's mir genauso.

    Es geht im Grunde um die Frage des Nominalismus oder des Realismus im Denken. Der Nominalismus hat sich eigentlich im ganzen modernen Denken seit dem Ende der Scholastik durchgesetzt: die Begriffe seien subjektive Namen (nomina), mit denen man sich ein Ordnungssystem in der verwirrenden Vielfalt des Daseins schaffe.
    Der Realismus, der von Thomas von Aquin und den anderen Dominikanern vertreten wurde, macht geltend, dass die Begriffe eine vom Menschen unabhängige Realität haben.

    Daran knüpften die Denker des deutschen Idealismus an und machten geltend: Ideen und Begriffe haben eine vom Menschen unabhängige Existenz, die in einer geistigen Ideenwelt begründet ist. Das Denken des Menschen ist zwar eine zunächst subjektive Tätigkeit, das sich aber zum Erfassen objektiver Begriffe erhebt. Sonst wäre ja überhaupt keine menschliche Verständigung möglich. Das Denken wird gleichsam zum Wahrnehmungsorgan der Begriffe und Ideen.(Ideen sind komplexere Begriffszusammenhänge) Und diese Begriffe sind in Gedankenform das, was als das geistig Schaffende in den Dingen schöpferisch tätig ist.

    Und so beschrieb Hegel z.B., dass man im Weben des Gedankens ein inneres Leben erfasst: die Wahrheit des in der Welt wirkenden Geistes. Er empfand: Wenn ich den reinen Gedanken in seinen Tiefen erfasse, erscheint er nicht mehr nur als subjektives Gebilde, sondern in ihm offenbart sich als lebendige Idee das Höchste und Tiefste, was in der Welt geistig schafft und bildet.

    Das Denken schlechthin als subjektiv zu bezeichnen, wäre im Grunde auch absurd. Denn eben dieses Denkergebnis beansprucht ja, objektive Geltung zu haben. Man kommt aus dem Denken gar nicht heraus: Jede gedankliche Aussage muss implizit behaupten, wahr zu sein, wenn sie sich nicht gleichzeitig wieder zurücknehmen und damit nichts sein will. Es ist deshalb unsinnig, das Denken als sicheres Erkenntnisorgan in Frage zu stellen, denn das kann auch wieder nur denkend geschehen.

    „Subjektiv“ und „objektiv“ sind Begriffe, die erst durch das Denken gebildet sind; sie können nur für Gegenstände des Denkens einen Sinn haben. Das Denken ist es schließlich, das den Gegenstand als Objekt und mich selbst als Subjekt bestimmt, ja auch mich Subjekt zum Objekt machen kann.

    > Ich meine nach wie vor, daß es einen großen Unterschied macht, ob die
    > Direktiven im Sinne Deutschlands und Europas oder Angloamerikas erfolgen.
    >
    > Für mich ist die Frage, wer herrscht, dient er dem eigenen Volk oder
    > fremden Interessen, wie wird seine Macht begrenzt, die alles
    > entscheidende.
    >
    > Sobald die wie auch immer beschaffene Regierung eines Landes der eigenen
    > Nation dient und nicht City of London und Wall Street, klärt sich alles
    > weitere von selbst.

    Auch wenn die Regierung "der eigenen Nation dient" und das Bildungssystem von ihr bestimmt wird, wird sie immer die Jugend im Sinne des gegenwärtigen politisch-rechtlichen und wirtschaftlichen System erziehen. Das System reproduziert sich selbst.
    Alle Innovation und aller Fortschritt muss aus dem Bildungssystem kommen und das staatliche und das wirtschaftliche Leben befruchten. Daher muss das Bildungssystem frei sein, damit aus der inneren Unabhängikeit des Geistes die Impulse für die weitere gerechte Entwicklung geschöpft und realisiert werden können.
    Ein Bildungssystem, das von Staat und über diesen von der Wirtschaft bestimmt wird, führt zur ständigen Reproduktion des Bestehenden und damit zur Erstarrung, die erst wieder durch Rebellion aufgebrochen werden kann.
    Vgl. Allmächtiger Staat - die Fesselung des Bildungslebens

    Tempranillo

    06.04.2019, 21:14

    @ Falkenauge

    Die Wirklichkeit ist unterdessen abhanden gekommen

    > Es geht im Grunde um die Frage des Nominalismus oder des Realismus im
    > Denken. Der Nominalismus hat sich eigentlich im ganzen modernen Denken seit
    > dem Ende der Scholastik durchgesetzt: die Begriffe seien subjektive Namen
    > (nomina), mit denen man sich ein Ordnungssystem in der verwirrenden
    > Vielfalt des Daseins schaffe.
    > Der Realismus, der von Thomas von Aquin und den anderen Dominikanern
    > vertreten wurde, macht geltend, dass die Begriffe eine vom Menschen
    > unabhängige Realität haben.
    >
    > Daran knüpften die Denker des deutschen Idealismus an und machten
    > geltend: Ideen und Begriffe haben eine vom Menschen unabhängige Existenz,
    > die in einer geistigen Ideenwelt begründet ist.

    Und die Wirklichkeit ist unterdessen abhanden gekommen. Du hast soeben eine sehr interessante Erklärung des deutschen Wahnsinns gegeben. Man klammert sich an demokratischen Phrasen und Rechten fest wie an von der Tatsachenwelt unabhängigen Ideen und Begriffen, aber die uns umgebende und bestimmende Wirklichkeit ist mittlerweile völlig aus dem Blick geraten.

    Der Deutsche früher: *Uns ist die Welt abhanden gekommen.* Der Deutsche heute: *Wir sind heruntergekommen und wissen nicht, wie.*

    Dieses Land leidet unter einer schweren Form des Wirklichkeitsverlusts, wäre meine Diagnose.

    > Auch wenn die Regierung "der eigenen Nation dient" und das Bildungssystem
    > von ihr bestimmt wird, wird sie immer die Jugend im Sinne des
    > gegenwärtigen politisch-rechtlichen und wirtschaftlichen System erziehen.
    > Das System reproduziert sich selbst.

    Im Elternhaus wird es nicht anders sein. Ich bin sehr skeptisch, ob es nicht immer auf eine Reproduktion der privaten oder gesellschaftlichen Verhältnisse hinauslaufen wird?

    > Alle Innovation und aller Fortschritt muss aus dem Bildungssystem kommen...

    Möglicherweise unterschätzt Du die Möglichkeiten außerhalb des Bildungssystems, die auf persönliches Interesse oder geniale Individuen zurückgehen?

    > … und das staatliche und das wirtschaftliche Leben befruchten. Daher muss das Bildungssystem frei sein, damit aus der inneren Unabhängikeit des Geistes
    > die Impulse für die weitere gerechte Entwicklung geschöpft und realisiert
    > werden können.

    Ein von staatlicher Einflußnahme freies Bildungssystem wäre als Privatunterricht vorstellbar, aber wer könnte sich so etwas leisten?

    > Ein Bildungssystem, das von Staat und über diesen von der Wirtschaft
    > bestimmt wird, führt zur ständigen Reproduktion des Bestehenden und damit
    > zur Erstarrung, die erst wieder durch Rebellion aufgebrochen werden kann.
    > Vgl.

    Daß es nicht notwendigerweise zur Erstarrung und Unterordnung unter ausschließlich wirtschaftliche d.h. liberalkapitalistische Interessen führen muß, wäre dem Bildungswesen früherer deutscher und europäischer Staaten zu entnehmen.

    Tempranillo

    Falkenauge

    07.04.2019, 09:54

    @ Tempranillo

    Wirklichkeit

    > Und die Wirklichkeit ist unterdessen abhanden gekommen. Du hast soeben
    > eine sehr interessante Erklärung des deutschen Wahnsinns gegeben. Man
    > klammert sich an demokratischen Phrasen und Rechten fest wie an von der
    > Tatsachenwelt unabhängigen Ideen und Begriffen, aber die uns umgebende und
    > bestimmende Wirklichkeit ist mittlerweile völlig aus dem Blick geraten.
    >
    > Der Deutsche früher: *Uns ist die Welt abhanden gekommen.* Der Deutsche
    > heute: *Wir sind heruntergekommen und wissen nicht, wie.*
    >
    > Dieses Land leidet unter einer schweren Form des Wirklichkeitsverlusts,
    > wäre meine Diagnose.

    Ideen und Begriffe sind, insofern sie sich auf die irdischen Dinge und Verhältnisse beziehen, nicht von der Tatsachenwelt unabhängig. Sie sind in sich objektiv real, ergeben aber erst mit den sinnlichen Wahrnehmungen zusammen, mit denen sie zur Synthese kommen müssen, die irdische Tatsachenwelt. Wahrnehmungen und Begriffe jeweils für sich stellen je nur die halbe Wirklichkeit dar. Erst in ihrer Synthese wachsen wir in die Wirklichkeit hinein. - Genauer mein Artikel: Erkenntnis der Erkenntnis. (Zum Verständnis notwendig, bitte halt mal lesen.)

    Begriffe, die als subjektiv konstruiert gedacht werden, lassen gar nicht tief genug in die Wirklichkeit eindringen, weil sie den Ursprung der Begriffe in einer geistigen Ideenwelt ignorieren. Sie bleiben an der materiellen Wahrnehmungswelt kleben und halten diese bereits für die volle Wirklichkeit. Das ist aber eine Beschränktheit der Weltauffassung, eine Beschränkung auf die materielle Außenseite. Insofern sind sie es, die an einem Wirklichkeitsverlust leiden.

    Der heutige politische Wirklichkeitsverlust der Deutschen liegt gerade am Verlust des wirklichkeitsgesättigten Denkens.

    > Im Elternhaus wird es nicht anders sein. Ich bin sehr skeptisch, ob es
    > nicht immer auf eine Reproduktion der privaten oder gesellschaftlichen
    > Verhältnisse hinauslaufen wird?

    Skepsis ist immer gut. Aber man muss auch der eigenen Skepsis gegenüber skeptisch sein.

    > Möglicherweise unterschätzt Du die Möglichkeiten außerhalb des
    > Bildungssystems, die auf persönliches Interesse oder geniale Individuen
    > zurückgehen?

    Die gehören im funktionalen Sinn auch zum Bildungssystem. Auch bei ihnen kommt alles auf die Freiheit an.

    > Ein von staatlicher Einflußnahme freies Bildungssystem wäre als
    > Privatunterricht vorstellbar, aber wer könnte sich so etwas leisten?

    Ein freies Bildungssystem bestünde aus lauter Privatschulen, besser: aus Schulen mit privater, gemeinnütziger Trägerschaft (Vereine der Eltern und Lehrer z. B.). Sie müssen natürlich durch Spenden aus dem Wirtschaftsleben (in zentrale Töpfe) finanziert werden, was ja heute durch Zwangsschenkungen (Steuern) über den Staat auch geschieht, der aber dadurch als scheinbarer Geldgeber das Sagen hat.

    > Daß es nicht notwendigerweise zur Erstarrung und Unterordnung unter
    > ausschließlich wirtschaftliche d.h. liberalkapitalistische Interessen
    > führen muß, wäre dem Bildungswesen früherer deutscher und europäischer
    > Staaten zu entnehmen.

    Da war es noch längst nicht so als staatliches Instrument ausgebaut und perfektioniert wie heute.

    Gruß
    Falkenauge

    neptun

    07.04.2019, 23:22

    @ Tempranillo

    Wenn Du Mut hast ...

    Geschätzter Tempranillo,

    > Ich hoffe lediglich, es ist angekommen, daß dieses ehemalige Forumsmitglied, [ ... ] von Nietzsche so wenig Ahnung hat wie Systemlinge von der Demokratie, [ ... ]

    ... dann wirst Du in Eigeninitiative die betr. Person auf dem Debitisten-Forum mit Deinen Behauptungen attackieren und Dich seiner Widerrede stellen.

    Ich erbitte mir ganz entschieden, in Zukunft solche Seitenhiebe auf eine Person, die sich hier nicht mehr wehren kann, zu unterlassen (von vor einiger Zeit ist mir hier nämlich schon mal ähnliches in Erinnerung).

    Anderenfalls würdest Du Dich selbst erneut in meinen Augen als unglaubwürdig und feige präsentieren.

    LG neptun

    ---
    Weil es gerade wieder besonders aktuell ist:
    "Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
    kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

    Tempranillo

    07.04.2019, 23:34

    @ neptun

    Wo war die Attacke?

    Hallo Neptun,

    > ... dann wirst Du in Eigeninitiative die betr. Person auf dem
    > Debitisten-Forum mit Deinen Behauptungen attackieren und Dich seiner
    > Widerrede stellen.

    Wo war die Attacke? Ich gebe zu, als ich auf Nietzsche zu sprechen gekommen bin, konnte ich nicht widerstehen, einem Herrn, der sich Zarathustra nennt, nachzuweisen, daß er auch von Friedrich Nietzsche keinen Dunst hat. Der Rest bestand in einer Zusammenfassung dessen, was dieser Herr über Jahre hinweg an Standpunkten vertreten hat. Aber im Gegensatz zu ihm habe ich auf strafrechtlich bedenkliche Verleumdungen, Unterstellungen und Beleidigungen verzichtet.

    > Ich erbitte mir ganz entschieden, in Zukunft solche Seitenhiebe auf eine
    > Person, die sich hier nicht mehr wehren kann, zu unterlassen (von
    > vor einiger Zeit ist mir hier nämlich schon mal ähnliches in
    > Erinnerung).

    Die Versuchung war einfach zu stark. Mea culpa, mea maxima culpa.

    > Anderenfalls würdest Du Dich selbst erneut in meinen Augen als
    > unglaubwürdig und feige präsentieren.

    Den Vorwurf nehme ich hin. Juckt mich nicht im Geringsten. Ich habe ein dickes Fell. Nur wenn mir Vorstrafen und ähnliches angedichtet werden, schreite ich etwas energischer ein.

    Tempranillo

    neptun

    07.04.2019, 23:52

    @ Tempranillo

    In dieser Behauptung

    > daß er auch von Friedrich Nietzsche keinen Dunst hat.

    denn es ist solange eine Behauptung, wie der Nachweis nicht erbracht ist. Dieser Nachweis interessiert aber hier "keine Sau", deshalb mein Vorschlag mit dem Debitismus-Forum.

    > Aber im Gegensatz zu ihm habe ich auf strafrechtlich bedenkliche Verleumdungen, Unterstellungen und Beleidigungen verzichtet.

    Ja, das habe ich seinerzeit auch mit weit hochgezogenen Augenbrauen verfolgt, und ich konnte es nicht gut finden, und ein wenig wurmt es mich auch, daß ich mich da auf der anderen Seite nicht ebenfalls eingemischt habe. Das ist aber (abgesehen von Gründen, die hier nichts zu suchen haben) eher "politisch" und deshalb ein anderes Feld als das mit dem fehlenden "Dunst". Ich kenne @Zarathustra (persönlich, und zwar positiv!) anders.

    > Nur wenn mir Vorstrafen und ähnliches angedichtet werden, schreite ich etwas energischer ein.

    Dann doch aber bitte diesbezüglich (wie seinerzeit geschehen) und nicht wie im aktuellen Fall auf einer anderen Ebene.

    LG neptun

    ---
    Weil es gerade wieder besonders aktuell ist:
    "Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
    kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

    Tempranillo

    08.04.2019, 00:05

    @ neptun

    Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus, ...

    > denn es ist solange eine Behauptung, wie der Nachweis nicht erbracht ist.
    > Dieser Nachweis interessiert aber hier "keine Sau", deshalb mein Vorschlag
    > mit dem Debitismus-Forum.

    … welche Maßnahmen und Aufregungen eine harmlose Behauptung auslösen kann. Würde jemand über mich schreiben, *dieser Tempradingens hat von Céline, Rebatet, Bardèche, Beethoven usw. usf. nicht die geringste Ahnung, ließe mich das völlig kalt.

    > Dann doch aber bitte diesbezüglich (wie seinerzeit geschehen) und nicht
    > wie im aktuellen Fall auf einer anderen Ebene.

    Es war ein Seitenhieb im dritten Absatz unter Bezugnahme auf Lucien Cerise, womit ich Herrn Z. sogar noch Ehre erwiesen habe; bei weitem zu viel, aber lassen wir das.

    Nochmal zum nachlesen: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=484559

    Tempranillo

    neptun

    08.04.2019, 21:12

    @ Tempranillo

    Staunen - ist sehr gut, ...

    ... das soll auch irgend so ein (wohl zumindest @Oblomow) nicht wenig bekannter Altvorderer gesagt haben. ;-)

    > [ ... ] aber lassen wir das.
    Deshalb belasse ich es jetzt ebenfalls dabei. :-)

    LG neptun

    ---
    Weil es gerade wieder besonders aktuell ist:
    "Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
    kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Wandere aus, solange es noch geht.


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