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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Albrecht

    07.02.2019, 20:32
     

    Sanktionen der Massenvernichtung: Amerikas Krieg gegen Venezuela

    Debatte um die Interessenshintergründe
    Sanktionen der Massenvernichtung: Amerikas Krieg gegen Venezuela

    Von Garikai Chengu

    US-Wirtschaftssanktionen sind das schlimmste Verbrechen gegen die Menschheit seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Wirtschaftssanktionen der USA haben mehr unschuldige Menschen getötet als alle jemals in der Geschichte der Menschheit verwendeten nuklearen, biologischen und chemischen Waffen. Die Tatsache, dass das Thema der USA in Venezuela Öl und nicht Demokratie ist, wird nur diejenigen überraschen, die die Nachrichten sehen und die Geschichte ignorieren. Venezuela verfügt über die größten Ölreserven der Welt. Die USA streben die Kontrolle über Venezuela an, weil es sich auf dem strategischen Schnittpunkt der karibischen, süd- und mittelamerikanischen Welt befindet. Die Kontrolle über die Nation war schon immer ein bemerkenswert effektiver Weg, um Macht in diese drei Regionen und darüber hinaus zu projizieren.

    Hier zum Text:

    Sanktionen der Massenvernichtung: Amerikas Krieg gegen Venezuela

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    Gruß

    Albrecht

    ---
    SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

    Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
    Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

    Odysseus

    07.02.2019, 23:54

    @ Albrecht

    Wichtiges neues Interview mit dem amtierenden venezolanischen Präsidenten Maduro (27 Min.) - anschauen lohnt! (mL)

    Bildet euch euer eigenes Urteil. Ein planloser, schlecht informierter und machtlüsterner Präsident, der nach westlichen Medien schon nervös den den Fuß im Fluchtflugzeug hat, sieht für mich anders aus.

    Habt ihr jemals einen westlichen Präsidenten so aufgeräumt, zügig und frei reden hören - geschweige die Dinge so beim Namen zu nennen? Kein Polemik, keine Sprüche.

    Selbst wenn das Interview inhaltlich vermutlich vorab abgesteckt worden ist, es kommt nicht "gestaged" herüber.


    Beeindruckend.


    https://www.youtube.com/watch?v=lmzffG0A2wI


    Desweiteren zwei Videos zum Thema:

    Eine aktuelle Stellungnahme von Willy Wimmer:

    https://www.youtube.com/watch?v=iIGngoySN5Q

    Ein Video aus dem letzten Jahr mit viel Hintergrundinfo mit der Journalistin/ Aktivistin Abby Martin und dem Schweizer Peter König (u.a geopolitischer Analytiker, ehemaliger Weltbankmitarbeiter für 20 Jahre)
    Auch gut für einen Einstieg ins Thema

    https://www.youtube.com/watch?v=FS7up6QU4V8



    Gruß Odysseus

    D-Marker

    08.02.2019, 00:27

    @ Odysseus

    Und in zweiter Reihe der erste Stratege - Das nenne ich vorbildlichen Schach

    ...
    > Habt ihr jemals einen westlichen Präsidenten so aufgeräumt, zügig und
    > frei reden hören - geschweige die Dinge so beim Namen zu nennen? Kein
    > Polemik, keine Sprüche.
    ...


    In der Kombination fällt mir aus unergründlichem Grunde auch noch das Wort "Ästhetik" ein:

    https://deutsch.rt.com/international/83878-russland-kann-in-venezuela-seine-soziale-intelligenz/

    Gefühle sind net so mein Ding, abba da hat Putin mich erwischt.

    Der Realität so etwas auch noch zuzusetzen, Chapeau.


    Melancholisch
    D-Marker

    re-aktionaer

    E-Mail

    08.02.2019, 09:52

    @ Albrecht

    Alles richtig, aber ...

    Um die Kommunisten in Venezuela ist es wahrlich nicht schade. Bei aller Empörung über den möglichen Völkerrechtsbruch. Die Bande hat es so gründlich vergeigt, die Menschen Hungern und die Opposition wird - wie immer- kriminalisiert. Und Maduro wird schon wissen, warum er keine Wahlen haben will.

    Odysseus

    08.02.2019, 11:59

    @ re-aktionaer

    Ein bißchen einfach machst du es dir schon.

    > Um die Kommunisten in Venezuela ist es wahrlich nicht schade.

    Die Kommunisten unterstützen zwar die Sozialisten seit 1998 Chavez an die Macht kam, aber bis heute sind sie eine kleine Randgruppe innerhalb der Regierung.
    Insofern verstehe ich die Relevanz deiner Aussage nicht.
    Es ist wirklich sehr schwer, sich über die Strukturen in Venezuela ein halbwegs neutrales Bild zu machen und die vielen widerstreitenden Interessenlagen innerhalb der Bevölkerung bzw. den Bevölkerungsschichten und ausländischen Kräften zu erfassen.
    Die Interessen der USA und deren rund 20-jährige Torpedierung einer erfolgreichen Entwicklung des Landes, entgegen den US-Vorlieben, liegen jedoch auf der Hand, auch wenn die Arbeit der Regierung Venezuelas es ihnen dabei leicht gemacht hat.

    >Bei aller
    > Empörung über den möglichen Völkerrechtsbruch.

    Was soll das heißen? Mal wieder ein Auge zudrücken wie in Ex-Jugoslavien?.


    > Die Bande hat es so
    > gründlich vergeigt, die Menschen Hungern und die Opposition wird - wie
    > immer- kriminalisiert.
    > Und Maduro wird schon wissen, warum er keine Wahlen
    > haben will.

    Für dich ist also eine schuldige Bande klar zu benennen?
    Die Opposition sind immer die kriminalisierten Guten/Besseren?

    Das ist alles zu simplifizierend und bedient letztlich die Zustimmung zur Gangart der USA/EU.


    Gruß Odysseus

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    08.02.2019, 13:15

    @ Odysseus

    hasta la victoria siempre

    > > Die Bande hat es so
    > > gründlich vergeigt, die Menschen Hungern und die Opposition wird - wie
    > > immer- kriminalisiert.
    > > Und Maduro wird schon wissen, warum er keine Wahlen
    > > haben will.
    >
    > Für dich ist also eine schuldige Bande klar zu benennen?
    > Die Opposition sind immer die kriminalisierten Guten/Besseren?

    In diesem Fall ja, steht der Sozialismus doch wieder vor einem seiner zahllosen Endsiege ... in Elend, Terror, und Gewalt. [[top]]

    > Das ist alles zu simplifizierend und bedient letztlich die Zustimmung zur
    > Gangart der USA/EU.

    Nein, das ist nicht immer so. Es waren Kommunisten aus Vietnam, die ein Einsehen hatten, und dem Terrorregime Pol Pots ein Ende bereitet haben. Asiaten scheinen meist VOR dem sozialistischen Endsieg die Kurve zu kriegen ...

    Grüße

    ---
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    Odysseus

    08.02.2019, 15:05

    @ FOX-NEWS

    Das eindimensionale Sozialismus-Bashing

    > In diesem Fall ja, steht der Sozialismus doch wieder vor einem seiner > zahllosen Endsiege ... in Elend, Terror, und Gewalt. [[top]] >


    Genau darum scheint es bei der Beurteilung der Sozialisten immer zu gehen: Schwarz-Weiß. Elend, Tot, Terror, Gewalt - das stetige Ende von Sozialisten. Auf die Idee, dass man Chavez nach seinen Erfolgen ehrlich unterstützt und gleichzeitig versucht ihm Fehler bei seinen Entscheidungen und Planungen plausibel zu machen, kamen bestimmt auch konservatie Leute im Ausland, die wie ich keine Sozialisten sind, aber manche Aspekte schlüssig finden. Gehör fanden sie selbstverständlich nicht, geschweige denn Umsetzung.

    Stattdessen hat man alles getan, um die Schwachpunkte bei Chavez zu verstärken, die negativen Folgen nach Kräften zu befeuern, mit dem ganzen Zersetzungs-Arsenal interessierter Kreise. Die Strukturen um Maduro, waren somit bereits gezüchtet und man konnte mit der Zerstörung weiter voranschreiten.
    Ziel war und ist es auf jeden Fall ein weiteres Scheitern des Sozialismus abfeiern zu können und damit auch sinnvolle Elemente dieser Doktrin weiter nachhaltig zu verdammen.
    Aber darum geht es hier nicht nur. Ich verweise dazu nochmal auf das weiter oben im Thread verlinkte Interviewv mit Willi Wimmer.

    > Nein, das ist nicht immer so. Es waren Kommunisten aus Vietnam, die ein > Einsehen hatten, und dem Terrorregime Pol Pots ein Ende bereitet haben. > Asiaten scheinen meist VOR dem sozialistischen Endsieg die Kurve zu kriegen

    Also Kommunismus und Sozialismus sind für dich ein Eimer, scheint mir. Da kommen wir nicht zusammen.
    Was das Ende des grauenvollen Steinzeitkommunismus unter Pol Pot anbelangt, ist das ein Spezialfall, dessen Erwähnung im hiesigen Zusammenhang keinen Sinn macht, denn die Entwicklung und Lage in Venzuela ist nun wirklich nicht vergleichbar.


    Gruß Odysseus

    Tempranillo

    08.02.2019, 15:50
    (editiert von Tempranillo, 08.02.2019, 16:12)

    @ Odysseus

    Kapitalistische Paradiese

    Hallo Odysseus,

    wer wäre berufener, uns zu erklären, welche Lebensparadiese auf uns warten, ist erst einmal der Sozialismus ausgerottet, als Jacques Attali, seit 1981 immerwährender Präsidentenberater?

    *Der Markt wird sich auf Gebiete ausdehnen, … die als illegal und kriminell betrachtet werden, wie Prostitution, Organhandel, Waffenhandel … einschließlich, irgendwann, der wertvollsten Sache, des menschlichen Seins.*

    https://vk.com/id464187023?z=photo464187023_456251207%2Falbum464187023_00%2Frev

    Inter arma silent leges, im Krieg schweigen die Gesetze; in der Markt- und Geldherrschaft ebenfalls.

    Tempranillo

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    08.02.2019, 16:23

    @ Odysseus

    Es sind die stets gleichen Ergebnisse der Gleichmacher

    > Genau darum scheint es bei der Beurteilung der Sozialisten immer zu gehen:
    > Schwarz-Weiß. Elend, Tot, Terror, Gewalt - das stetige Ende von
    > Sozialisten. Auf die Idee, dass man Chavez nach seinen Erfolgen ehrlich
    > unterstützt und gleichzeitig versucht ihm Fehler bei seinen Entscheidungen
    > und Planungen plausibel zu machen, kamen bestimmt auch konservatie Leute im
    > Ausland, die wie ich keine Sozialisten sind, aber manche Aspekte schlüssig
    > finden. Gehör fanden sie selbstverständlich nicht, geschweige denn
    > Umsetzung.

    Diese Volksbeglücker scheitern stets dann, wenn das Geld ausgeht, daß sie anderen weggenommen haben. Chavez hatte lange Zeit noch den Vorteil, die unglaublichen Reichtümer des Landes verschleudern zu können. Nichts ist auf seinem oder Maduros Mist gewachsen. So wird das Land jetzt immer gerechter, und die Leute immer gleicher.

    "Die perfekte Gleichheit liegt nur im Tod. Deshalb ist der Genozid die Lieblingsbeschäftigung der Gleichmacher."
    (Roland Baader, Ein Brevier der Freiheit)

    Grüße

    ---
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    Andudu

    08.02.2019, 17:12

    @ FOX-NEWS

    Nie das Pendel vergessen...

    ...die Entwicklung schwankt stets zwischen den Extremen hin- und her, weshalb man durchaus richtig liegt, wenn man Sozialismusversuche auf vorangegangene kapitalistische Exzesse zurückführt (Bismarck hat nicht umsonst die Sozialversicherung eingeführt, der wusste um die Zusammenhänge oder zumindest, wie er der linken Seite das Wasser abgraben kann).

    Die Gegenseite der Sozialisten hat nämlich auch immer wieder die selben Rezepte, die ebenfalls zuverlässig scheitern (zumindest wenn man es aus der Perspektive des normalen Volkes sieht, aus Sicht eines Bankers oder erfolgreichen Finanzspekulanten vielleicht nicht).

    Tempranillo

    08.02.2019, 17:26

    @ Andudu

    Den Mahlsteinen entkommen

    > ...die Entwicklung schwankt stets zwischen den Extremen hin- und her,
    > weshalb man durchaus richtig liegt, wenn man Sozialismusversuche auf
    > vorangegangene kapitalistische Exzesse zurückführt (Bismarck hat nicht
    > umsonst die Sozialversicherung eingeführt, der wusste um die
    > Zusammenhänge oder zumindest, wie er der linken Seite das Wasser abgraben
    > kann).

    Es gäbe eindrucksvolle Gegenbeispiele, wie man den beiden Mahlsteinen Kapitalismus und Sozialismus entkommen könnte: das Deutsche Reich, auch jenes ab 1933, dessen wirtschaftliche und soziale Erfolge vom Gewerkschafter und Sozialisten Francis Delaisi beschrieben wurden, die BRD in den Jahrzehnten der sozialen Marktwirtschaft, oder das Frankreich Charles de Gaulles, möglicherweise auch das Ancien Regime mit seinen in Zünften organisierten Handwerkern.

    Die Abkehr von dieser, kapitalistische und sozialistische Elemente verbindenden Politik markieren in Frankreich neben der Revolution das Rothschild-Pompidou-Gesetz von 1973, und bei uns Wiedervereinigung und Eurotz.

    Tempranillo

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    08.02.2019, 22:17

    @ Tempranillo

    Mahlzeit

    > Es gäbe eindrucksvolle Gegenbeispiele, wie man den beiden Mahlsteinen
    > Kapitalismus und Sozialismus entkommen könnte: das Deutsche Reich, auch
    > jenes ab 1933, dessen wirtschaftliche und soziale Erfolge vom

    [image]

    Rezepte, die kein Mensch braucht ... [[sauer]]

    Odysseus

    09.02.2019, 00:10
    (editiert von Odysseus, 09.02.2019, 00:20)

    @ FOX-NEWS

    Die Mär von den Gleichmachern

    > Diese Volksbeglücker scheitern stets dann, wenn das Geld ausgeht, daß
    > sie anderen weggenommen haben. Chavez hatte lange Zeit noch den Vorteil,
    > die unglaublichen Reichtümer des Landes verschleudern zu können. Nichts
    > ist auf seinem oder Maduros Mist gewachsen. So wird das Land jetzt immer
    > gerechter, und die Leute immer gleicher.

    Besser hätte man die üblichen Stammtischparolen der Marktwirtschaftler, ob neoliberal, sozial oder sonst wie , aktuell adaptiert auf Venezuela und die dazugehörigen Namen, kaum besser verkürzend zusammen fassen können.

    Das dich der komplexe Verlauf der Entwicklungen in Venezuela während der letzten Jahre nicht interessiert, ist offensichtlich. Deine Unkenntnis kann man aus deinem Statement ableiten.

    Die Option, mit Elementen aus den quasi verfeindeten Wirtschfats-/ Gesellschftsideologien einen goldenen Mittelweg zu beschreiten, wird konsequent von den Eliten, mit ihrem naturgemäß übergroßen Anteil an Psychopathen aller Art,verhindert bzw. nur insofern zugelassen, als dass die Eliten/der Geldadel nicht angetastet werden..

    Das maximal zulässige ist die Demokratie-Illusion, die in der westlichen Welt etabliert ist. Die Methoden, das Geld anderer Leute zu verteilen sind nie vielfältiger gewesen als jetzt. Und nie war man bei der Beschaffung der Gelder einfallsreicher und nie wurde es besser kaschiert. Die EU scheint das gerade am besten zu können. Die Gleichmacher arbeiten emsig unter uns und direkt um die Ecke.

    >Die perfekte Gleichheit liegt nur im Tod. Deshalb ist der Genozid die >Lieblingsbeschäftigung der Gleichmacher."

    (Roland Baader, Ein Brevier der Freiheit)

    Dein Baader-Zitat passt deshalb mindestens genauso auf die EU.
    Der Genozid ist im Anmarsch und wird sich innerhalb der kommenden drei Jahrzehnte entfalten - wenn nicht noch ein, vorübergehend unangenehmes, Wunder geschieht.


    Gruß Odysseus

    Odysseus

    09.02.2019, 00:15

    @ FOX-NEWS

    Jeder hat mal so seine Ausrutscher

    ...oder glaubst du, dass sollte jetzt die neue Qualität der Argumente hier werden?

    > Rezepte, die kein Mensch braucht ... [[sauer]]

    Irgendwo aus einem Antifa-Kochbuch/Blog kopiert?

    Tempranillo

    09.02.2019, 01:51

    @ Tempranillo

    Benjamin, 23 Jahre alt, ...

    … durfte einen Blick ins Paradies der großen liberalkapitalistischen Freiheit werfen:

    https://vk.com/id464187023?z=photo464187023_456251250%2Falbum464187023_00%2Frev

    Tempranillo

    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    09.02.2019, 03:46
    (editiert von NST, 09.02.2019, 03:56)

    @ Odysseus

    Man könnte .....

    > Also Kommunismus und Sozialismus sind für dich ein Eimer, scheint mir. Da
    > kommen wir nicht zusammen.
    > Was das Ende des grauenvollen Steinzeitkommunismus unter Pol Pot
    > anbelangt, ist das ein Spezialfall, dessen Erwähnung im hiesigen
    > Zusammenhang keinen Sinn macht, denn die Entwicklung und Lage in Venzuela
    > ist nun wirklich nicht vergleichbar.

    ..... ja auch einmal nachlesen, wie das mit Pol Pot war, denn Kambotscha war nur das vergrösserte Experimentierfeld von Maos Kulturrevolution, nach Originalrezept, das in Maos China nicht in letzter Konsequenz umsetzbar war.

    Hallo

    Zu finden gut dokumentiert und erzählt in Wilde Schwäne.

    Geschrieben ist das Buch von einer zeitgeschichtlich zu verorteten Babyboomerin, die heute in UK lebt .... Ich würde den Titel des Buches heute anders wählen: Vom Ende des Kaiserreiches zum Aufstieg der Grünen Khmer unter dem Banner der zu vollendenden Demokratie

    Mein Titel zeigt nur auf, dass was wir im Augenblick erleben, nur eine Version x.0 ist, das weltweit auf einen Abschluss zustrebt. Eine mögliche Variante wie der weltweite Ausgang aussehen könnte, können wir schon jetzt bewundern, es ist das neue China - die Nachfolger der Kulturrevolution, die mindestens die Hälfte aller lebenden Chinesen noch erlebt haben.
    Gruss

    ---
    Buntschland bald platt?
    Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen! [[freude]]
    ©n0by

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    09.02.2019, 09:25
    (editiert von FOX-NEWS, 09.02.2019, 09:42)

    @ Odysseus

    Ehrlich?

    > ...oder glaubst du, dass sollte jetzt die neue Qualität der Argumente hier
    > werden?

    Stilkritik? Und was Tempranillo schreibt (nationalSOZIALISTISCHE Rezepte aus dem 3. Reich) bleibt unkommentiert ...

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    09.02.2019, 09:37

    @ Odysseus

    Kapitalismus, ein System das funktioniert. - (1987, Paul C Martin)

    Das Buch steht bei mir im Schrank. Einen Titel "Sozialismus, ein System das funktioniert" wirst du in keiner Buchhandlung finden. Warum wohl?

    Grüße

    ---
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    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    09.02.2019, 10:46

    @ FOX-NEWS

    Ein System, das funktioniert bis zum GO

    > Das Buch steht bei mir im Schrank. Einen Titel "Sozialismus, ein System das
    > funktioniert" wirst du in keiner Buchhandlung finden. Warum wohl?
    >
    > Grüße


    Was für eine geisterfüllte Argumentation. In der Buchhandlung stehen unzählige Bücher, die wolkengkuckucksheimig vom Gelingen des Sozialismus künden. Nur hat das mit dem realen Sozialismus nüscht zu tun, was in den Bücher so dahergefaselt wird. Es geht um Schulden, die fristgemäß bedient werden müssen, damit der Laden nicht zerspringt. der Sozialismus gibt zwar aus, macht aber keine Kohle, ergo Bumm, der Kapitalismus macht zwar Kohle, aber irgendwann nicht mehr genug, weil Erde Bumm, also ganz Bumm. Ist nur eine Frage, wann es Bumm macht.

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    09.02.2019, 12:03

    @ Oblomow

    Nenn mir nur ein Beispiel, wo Sozialismus funktioniert, nur eines!

    > Bumm. Ist nur eine Frage, wann es Bumm macht.

    Jedes System geht irgenswann unter. Beim Kapitalismus können wir nur vermuten, wann das soweit ist. Beim Sozialismus ist es soweit, wenn das Geld anderer Leute ausgeht.

    Ja, es ist in der Tat so einfach. [[smile]]

    Grüße

    ---
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    Odysseus

    09.02.2019, 12:14

    @ FOX-NEWS

    Kein Buch - keine Funktion

    Ob @dottore das Buch auch heute noch so nennen würde, wäre eine interessante Frage. Denn die Mängel des Kapitalismus allgemein, sowie seiner schlimmsten Auswirkungen sind mittlerweile gut herausgearbeitet.


    Und wie schon erwähnt: Das Schwarz-Weiß-Denken zum Sozialismus muss gepflegt werden, so ein Land darf nicht funktionieren, erst recht nicht ein Mischsystem, dass am Ende tatsächlich brauchbar gerecht sein könnte.


    > Das Buch steht bei mir im Schrank. Einen Titel "Sozialismus, ein System das
    > funktioniert" wirst du in keiner Buchhandlung finden. Warum wohl?
    >

    Also aus der Nicht-Existenz eines solchen Buches folgerst du scheinbar, dass Sozialismus nicht funktioniert. Das erinnert mich an Pipi-Langstrumpf. Warum wohl?

    Gruß Odysseus

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    09.02.2019, 12:40

    @ FOX-NEWS

    China

    Kommunismus und Kapitalismus. Wie das funktioniert, keene Ahnung. Das Wesen, dass das Geld anderer ausgibt, nennt man Staat und das hängt wohl, wenn ich den Debitismus nen Ticken gepeilt habe, miteinander zusammen. Der Sozialismus scheitert daran, dass er die Menschen nicht antreibt, fristgemäß abzudrücken, deswegen ist der Sozialismus auch nullinnovativ. Das kommt aber bei den Kapitalismuskommunisten, den Chinesen sicherlich bald. Ich würde übrigens lieber als armer Mensch in Venezuela als in Amerika leben. Wäre ich reich, wäre es umgekehrt.

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    Tempranillo

    09.02.2019, 12:45

    @ Odysseus

    Lehren der Geschichte

    > Ob @dottore das Buch auch heute noch so nennen würde, wäre eine
    > interessante Frage. Denn die Mängel des Kapitalismus allgemein, sowie
    > seiner schlimmsten Auswirkungen sind mittlerweile gut herausgearbeitet.

    Kommenden Mittwoch, 13. Februar, wird hoffentlich des alliierten Bombenmords an Dresden gedacht.

    Was leider nie beachtet wird, daß man am Beispiel Dresdens, Hiroshimas und Nagasaki erkennen könnte, wie der Kapitalismus funktioniert.

    In dieser pauschalen Form ist die Aussage nicht richtig. Besser wäre, zu sagen: Am alliierten Luftkrieg erkennt man, wie die angloamerikanische Form des Kapitalismus' funktioniert.

    > Und wie schon erwähnt: Das Schwarz-Weiß-Denken zum Sozialismus muss
    > gepflegt werden, so ein Land darf nicht funktionieren, erst recht nicht ein
    > Mischsystem, dass am Ende tatsächlich brauchbar gerecht sein könnte.

    Dort wäre die Lösung zu suchen und zu finden, einer auf die jeweiligen Notwendigkeiten und Präferenzen abgestimmten Verwendung sowohl sozialistischer als kapitalistischer Elemente.

    Da die Deutschen dazu neigen, aus jedem Schoaß ein Dogma zu machen, wird es vermutlich noch sehr lange dauern, bis sich diese Einsicht rumspricht.

    Tempranillo

    Odysseus

    09.02.2019, 13:46

    @ FOX-NEWS

    Jeder der will, sieht den Elefant im Porzellanladen

    > Stilkritik? Und was Tempranillo schreibt (nationalSOZIALISTISCHE Rezepte
    > aus dem 3. Reich) bleibt unkommentiert ...

    Seit dem Aufkommen der Diskussion um das Buch "Die Schlafwandler" 2013 und den nach und nach stetig freigegebenen Dokumenten seitens USA und Russland ist mir bewußt, dass die Dinge wesentlich komplexer waren, als man der Masse hier seit Ende WKII bis heute verkauft.
    Jeder der will, kann den Elefant im Porzellanladen des Revanchismus erkennen.

    Meine Lebenserfahrung hat mir schon zuvor die Erkenntnis gebracht, dass dort, wo am meisten gemauert wird, Lug,Trug und Unangenehmes begraben liegt.

    Wenn darum herum dann noch eine Burg von Gesetzen gebaut wird und immense Anstrengungen und Gelder zur Wahrung der als einzigen Wahrheit postulierten Wahrheit aufgebracht werden, dann stinkt das nicht extrem zum Himmel?

    Und zu diesen unbequemen und tabuisierten Themen gehört neben den sozialen Errungenschaften im Kaiserreich auch die Diskussion der deutschen Variante des Sozialismus ab 1933, so scheint mir.

    Das der Wunsch der Sieger nach Respektierung der Burg und der Tabus bei dir verfängt, schließe ich aus diesem Post:

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=481194

    Motto: Die Vergangenheit ist für die Zukunft nicht unwichtig, aber in diesem Fall doch ganz dolle. [[zwinker]]


    Und dann zeig mir doch bitte, wo Tempranillo hier nun Rezepte dazu referiert.


    Gruß Odysseus

    Tempranillo

    09.02.2019, 14:28
    (editiert von Tempranillo, 09.02.2019, 14:55)

    @ Odysseus

    Schnarchnasen und Schlafwandler

    > Seit dem Aufkommen der Diskussion um das Buch "Die Schlafwandler" 2013 und
    > den nach und nach stetig freigegebenen Dokumenten seitens USA und Russland
    > ist mir bewußt, dass die Dinge wesentlich komplexer waren, als man der
    > Masse hier seit Ende WKII bis heute verkauft.
    > Jeder der will, kann den Elefant im Porzellanladen des Revanchismus
    > erkennen.

    Lucien Rebatet, wie so viele französische Nationalisten und Pazifisten ursprünglich Deutschenhasser, der aber die Kraft und den Charakter hatte, sich zu korrigieren, im Jahr 1942, als Paris von den Nazi-Barbaren besetzt gewesen ist:

    *Die ...piieep-ischen und plutokratischen Demokarten belagerten Deutschland, sie erwürgten seinen Handel, sie haben seine Banken von der ganzen Welt abgeschnitten. Sie täuschten uns mit ihren Schreien der verletzten Tugend, als ihr Feind den Schraubstock gelockert, die Blockade umgangen und sich, ohne Schaden zu nehmen, reelle Vorteile verschafft hat. Der triumphierende Bellizismus hat alles überschwemmt. Von der extremen Rechten bis zur extremen Linken gibt es die gleichen Wiederholungen der dummen und haßerfüllten Karikaturen (über Hitler, T.), die gleichen Leitmotive über den Ernst und die Dringlichkeit der Stunde, die Barbarei des Hakenkreuzes und die Notwendigkeit, um jeden Preis unsere Verteidigung zu organisieren...Die Demokratien stellten gegen Hitler eine Monsterkoalition auf die Beine*, (Les Décombres, S. 76, 77, 80).

    Rebatets Darstellung wird vom Gelbbuch des französischen Außenministeriums und General Weygand, der vor Hitler kapitulierte, bestätigt.

    Churchill während eines Treffens des alliierten Oberkommados auf Chateau Muguet:

    *Selbst wenn es Deutschland gelingen sollte, ganz Frankreich zu besetzen, wird es den Krieg nicht gewinnen. Die Entscheidungen seines Volkes, die amerikanische Intervention und der ökonomische Druck werden seinen Widerstand überwinden und die Alliierten halten letztlich die Mittel in der Hand, den Nationalsozialismus zu besiegen und zu zerstören*, (Maxime Weygand, Mémoires. Rappelé au service, éd. Flammarion, 1950, S. 596).

    > Meine Lebenserfahrung hat mir schon zuvor die Erkenntnis gebracht, dass
    > dort, wo am meisten gemauert wird, Lug,Trug und Unangenehmes begraben
    > liegt.
    >
    > Wenn darum herum dann noch eine Burg von Gesetzen gebaut wird und immense
    > Anstrengungen und Gelder zur Wahrung der als einzigen Wahrheit postulierten
    > Wahrheit aufgebracht werden, dann stinkt das nicht extrem zum Himmel?

    Das kannst Du vielleicht einem Russen, Spanier, Italiener oder Franzosen verklickern, aber einem von der Richtigkeit seines Weltbilds durchdrungenen Deutschen nie.

    > Und zu diesen unbequemen und tabuisierten Themen gehört neben den
    > sozialen Errungenschaften im Kaiserreich auch die Diskussion der deutschen
    > Variante des Sozialismus ab 1933, so scheint mir.

    Bismarck haben die liberalkapitalistischen Huren im Reichstag vorgeworfen, er sei Staatssozialist und Staatskommunist.

    Seine Prinzipien, Kapitalismus mit sozialer Federung, wurden später von Hitler, dem abstammungsjüdischen Charles de Gaulle sowie Ludwig Erhard aufgegriffen und weitergeführt.

    In unseren Tagen wäre Vladimir Putin zu nennen, der etwas ähnliches zu praktizieren scheint, mit nicht gerade wenig Erfolg.

    Die für alle Demokraten hochnotpeinliche Verbindung von Hjalmar Schacht und Adolf Hitler über Charles de Gaulle zu Vladimir Putin hat vor einigen Jahren der ehemalige Kommunist Alain Soral gezogen.

    Tempranillo

    ijoe

    09.02.2019, 14:48

    @ Tempranillo

    Schachts Brief an Hitler

    > ... das Deutsche Reich, auch
    > jenes ab 1933, dessen wirtschaftliche und soziale Erfolge vom
    > Gewerkschafter und Sozialisten Francis Delaisi beschrieben wurden, die BRD
    > in den Jahrzehnten der sozialen Marktwirtschaft, oder das Frankreich
    > Charles de Gaulles, möglicherweise auch das Ancien Regime mit seinen in
    > Zünften organisierten Handwerkern.

    Auch die Nationalsozialisten haben die Wirtschaft nicht neu erfunden, wie man beispielsweise im legendären Brief Schachts an Hitler vom 7. Januar 1939 nachlesen kann.
    „Die Reichsbank hat seit langem auf die für die Währung entstehenden Gefahren einer Überspannung der öffentlichen Ausgaben und des kurzfristigen Kredites hingewiesen. … Ende 1938 ist die Währungs- und Finanzlage an einem Gefahrenpunkt angelangt, der es uns zur Pflicht macht, Entschließungen zu erbitten, die es ermöglichen, der drohenden Inflationsgefahr Herr zu werden.“

    "Das unbegrenzte Anwachsen der Staatsausgaben sprengt jeden Versuch eines geordneten Etats, bringt trotz ungeheurer Anspannung der Steuerschraube die Staatsfinanzen an den Rand des Zusammenbruchs und zerrüttet von hier aus die Notenbank und die Währung. Es gibt kein noch so ausgeklügeltes Rezept oder System der Finanz- und Geldtechnik, die wirksam genug wären, die verheerenden Wirkungen einer uferlosen Ausgabenwirtschaft auf die Währung hintanzuhalten. Keine Notenbank ist imstande, die Währung aufrechtzuerhalten gegen eine inflationistische Ausgabenpolitik.“

    Aus wirtschaftspolitischer Sicht hat das Dritte Reich also auch nichts anderes als Deficit Spending gemacht.
    ijoe

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    09.02.2019, 15:40

    @ Oblomow

    Die Asiaten sind zu schlau, tote Pferde bis zum Ende zu reiten

    > Kommunismus und Kapitalismus. Wie das funktioniert, keene Ahnung.

    Stimmt, das wäre ein Widerspruch in sich. Deshalb setzen die auf eine Kombination aus Staatskapitalismus und freier Marktwirtschaft. Tolle Kommunisten sind mir das. [[top]]

    Grüße

    ---
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    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    09.02.2019, 15:50

    @ Odysseus

    Sozialismus kann nicht funktionieren, ...

    ... ausser in einer Stammesgesellschaft mit Gruppengrößen <= Dunbar-Zahl.

    > > Das Buch steht bei mir im Schrank. Einen Titel "Sozialismus, ein System
    > das
    > > funktioniert" wirst du in keiner Buchhandlung finden. Warum wohl?
    > >
    >
    > Also aus der Nicht-Existenz eines solchen Buches folgerst du scheinbar,
    > dass Sozialismus nicht funktioniert. Das erinnert mich an Pipi-Langstrumpf.
    > Warum wohl?

    Weil es die sozialistischen Helden- und Erfolgsgeschichten nicht gibt? Sozialistische Systeme sind den kapitalistischen immer unterlegen, u.a. weil sie bedarfsgerechte Güterverteilung durch den freien Markt und die individuelle Eigeninitiative abwürgen. In Venezuela produzieren die Bauern nicht mehr, weil sie bei den vorgeschriebenen Preisen Verluste einfahren würden.

    SOCIALISMO Y MUERTE!
    [[top]]

    ---
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    Odysseus

    09.02.2019, 17:17
    (editiert von Odysseus, 09.02.2019, 17:23)

    @ FOX-NEWS

    Gefangen in den Gräben der Ideologie

    > Weil es die sozialistischen Helden- und Erfolgsgeschichten nicht gibt?
    > Sozialistische Systeme sind den kapitalistischen immer unterlegen, u.a.
    > weil sie bedarfsgerechte Güterverteilung durch den freien Markt und die
    > individuelle Eigeninitiative abwürgen.

    Da kommst du mir mit den Sprüchen, die schon Väter und Großväter abgespult haben. Gefangen in ihren Gräben, ihre einzig zulässige Interpretation des Sozialismus und Kapitalismus wie eine Monstranz vor sich her tragend und zu Tode reitend. Unfähig zu reflektieren, nur fähig auf der anderen Seite die Raubtiere zu erkennen, zu benennen und zu bekämpfen.

    Unwillig überhaupt auch nur ansatzweise in Betracht zu ziehen,dass eine vorurteilsfreie Kombination aus Elementen beider Systeme ein erfolgversprechender Weg zur deutlichen Minderung von bestehenden Ungleichgewichten wäre, wird schrill bei jeder Gelegenheit der Kapitalismus gepriesen und der Sozialismus als das Grundübel der Welt verdammt. Warum wohl?

    >In Venezuela produzieren die Bauern nicht mehr, weil sie bei den vorgeschriebenen Preisen Verluste einfahren würden.

    Interessant wäre, einmal zu untersuchen wie der den Einfluß durch dirigistische Maßnahmen (legitimierte/offizielle wie unlegimentierte/inofizielle) des kapitalistischen Auslands an der Misere einzuschätzen ist.
    Den ideologische Knüppel zwischen die Beine werfen läuft dort seit mindestens 20 Jahren.
    Dürften sich keine Geldgeber für soche Untersuchungen finden.
    Ungefährlich wäre es wohl auch nicht.

    Aber nehmen wir mal an, der US-Imperialkapitalismus hätte sein Gefolgsmänner schon zur Wahl 2012 implementieren können.
    Dann wären weltweit operierende Landwirtschafts-Konzerne dort tätig, das klassische Bauerntum abgeschafft, zum Teil in die Städte gedrängt, ertragsmaximierte Raubbau-Landwirtschaft der Standard usw. usw..
    Deine bedarfsgerechte Güterverteilung und die individuelle (freie!) Eigeninitiative, von der man auch leben kann, findest du bestimmt auch in homöophatischer Alibi-Dosierung. Chapeau!.
    Zu kaufen gäbe es den nicht exportfähigen Nahrungsschrott und Blingbling aus China incl. großem Flat-TV. Dazu reicht der Niedriglohn dann gerade so aus, wenn alles gut läuft.

    In der Nähe der frisch errichteten US-Militärbasen wäre es freilich etwas besser, einen gewissen Standard muss man den Gis ja schon bieten, gell[[top]]


    Gruß Odysseus

    Oberbayer

    09.02.2019, 17:27

    @ FOX-NEWS

    Sozialismus hatte die Bundesrepublik vor langer Zeit, die DDR nie

    Es ist eine Frage der Definition.
    Ein Land, das heute Überfluss produziert-und lieber exportiert,anstatt seinen Mitbürgern ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen,ist so Scheiße,dass es dafür keine anderen Worte gibt.
    Millionenfache Kinderarmut in D ist Tatsache. Und du, FOX-NEWS, bist ein echt geistig armer Wichtel, wenn Du so einen Quatsch verbreitest.

    Sry,aber das musste ich mal los werden!

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    09.02.2019, 17:52

    @ Odysseus

    Die Väter und Großväter haben recht

    > > Weil es die sozialistischen Helden- und Erfolgsgeschichten nicht gibt?
    > > Sozialistische Systeme sind den kapitalistischen immer unterlegen, u.a.
    > > weil sie bedarfsgerechte Güterverteilung durch den freien Markt und
    > die
    > > individuelle Eigeninitiative abwürgen.
    >
    > Da kommst du mir mit den Sprüchen, die schon Väter und Großväter
    > abgespult haben. Gefangen in ihren Gräben, ihre einzig zulässige
    > Interpretation des Sozialismus und Kapitalismus wie eine Monstranz vor sich
    > her tragend und zu Tode reitend.

    Seit den Jacobinern wird alle paar Jahre die selbe Idee in wechselnden Geschmacksrichtungen angeboten. Mit ein bisschen Erfahrung erkennt man die Schweine aber an ihrem Gang. [[zwinker]]

    Daß die Gegenseite auch kein Kind von Traurigkeit ist, tut nichts zur Sache. Immerhin ist Systembedingt der allgemeine Wohlstand höher. Man darf den Kuchen nicht nur verteilen, sondern sollte auch dafür sorgen, daß eine neuer gebacken wird, am besten einer, der größer und leckerer ist, als der vorhergehende.

    Grüße

    ---
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    Odysseus

    09.02.2019, 18:07

    @ FOX-NEWS

    Ich habe keine Zweifel, dass du daran nie gezweifelt hast und Nachkommen mit "Weiter so" souflierst (oT)

    [ kein Text ]
    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    09.02.2019, 18:08

    @ Oberbayer

    Moment mal

    > Es ist eine Frage der Definition.

    Nein, ist es nicht. Die DDR nannte sich sozialistisch, die BRD nicht.

    > Ein Land, das heute Überfluss produziert-und lieber exportiert,anstatt
    > seinen Mitbürgern ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen,ist so
    > Scheiße,dass es dafür keine anderen Worte gibt.

    Ich würde nie das Gegenteil behaupten.

    > Millionenfache Kinderarmut in D ist Tatsache. Und du, FOX-NEWS, bist ein
    > echt geistig armer Wichtel, wenn Du so einen Quatsch verbreitest.

    Was hat das mit der Diskussion über die Funktionalität sozialistischer Wirtschaftskonzepte zu tun? Viele Venezuelaner würde sich heute nach so einer Armut sehnen. Selbst wenn in Deutschland nur Millionäre und Milliardäre leben würden, gäbe es nach der Armutsdefinition Kinderarmut. Auch das ist eben relativ, wobei ich anmerken muss, daß ich in meiner Kindheit auch nicht mehr hatte, als Hartzer-Kinder heute. War aber normal damals ohne Smartfone und den ganzen Firlefanz, den man heute braucht, um als ganzer Mensch zu gelten.

    Ansonsten gilt für Deutschland: Geliefert wie bestellt.

    Grüße

    ---
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    Tempranillo

    10.02.2019, 12:54

    @ Tempranillo

    Kann der Westen auch etwas anderes, als zu lügen?

    Lucien Cerise auf die Frage, ab wann er sich für Politik zu interessieren begonnen habe: *Als ihm aufgefallen ist, daß die westliche antikommunistische Propaganda aus Lügen besteht, was er anhand seiner weißrussischen und polnischen Verwandtschaft überprüfen konnte.*

    2:10: https://www.youtube.com/watch?time_continue=212&v=nxCAh3lWnsw
    Die u.a. von George Soros betriebene *bedingungslsose Grenzöffnung* bezeichnet Cerise als *Genozid, der sich gegen Weiße und Christenheit richte* (5:10), womit wir den Bogen zu Mutti Merkel, BRD, USA und Transatlantikimperium geschlagen hätten.

    Philippe Séguin servierte 1992 in der Nationalversammlung folgenden Trüffel:

    *Der Bau Europas wird ohne die Völker gemacht, heimlich, unter den Geheimnissen der Kabinette, im Halbdunkel der Kommissionen und Hell-Dunkel der Gerichtshöfe. Seit 35 Jahren fällt eine aus Experten, Richtern, Funktionären, Regierenden im Namen der Völker ohne dazu beauftragt worden zu sein, Entscheidungen, bei denen eine formidable Verschwörung die Absichten verbirgt und die Folgen minimisiert.*

    Ihr habt richtig gelesen, der jüdische Séguin (Michel Taubmann) hat die Dinge wie ich gesehen und nebenbei auch noch der Demokratie den Todesstoß verpaßt.

    Die EU, vergessen wir das bitte nicht, ist ein Projekt des angloamerikanischen Kapitalismus, (Clarence Kirshman-Streit, Union Now), den Lucien Cerise bewertet wie ich: früher oder später endet er in Völkermord.

    Um ein satanisches Projekt wie die EU auf die Beine zu stellen, mußte zuvor das Deutsche Reich zerstört und über 160 Städte dem Erdboden gleichgemacht werden.

    War's das wert, derart infernalische Zerstörungen anzurichten, nur damit wir jetzt das Vergnügen haben, in amerikanischer Unterhaltungsscheiße zu baden und uns von den Stones den Schädel zudröhnen lassen können?

    Tempranillo

    Tempranillo

    10.02.2019, 14:56

    @ Tempranillo

    Ergänzende Korrektur

    > Philippe Séguin servierte 1992 in der Nationalversammlung
    > folgenden Trüffel:
    > *Der Bau Europas wird ohne die Völker gemacht, heimlich, unter den
    > Geheimnissen der Kabinette, im Halbdunkel der Kommissionen und Hell-Dunkel
    > der Gerichtshöfe. Seit 35 Jahren fällt eine aus Experten, Richtern,
    > Funktionären, Regierenden im Namen der Völker ohne dazu beauftragt worden
    > zu sein, Entscheidungen, bei denen eine formidable Verschwörung die
    > Absichten verbirgt und die Folgen minimisiert.*

    Leider habe ich den Beitrag wieder zu früh abgeschickt und etwas vergessen. Jetzt die vollständige Übersetzung:

    *Der Bau Europas wird ohne die Völker gemacht, heimlich, unter den Geheimnissen der Kabinette, im Halbdunkel der Kommissionen und Hell-Dunkel der Gerichtshöfe. Seit 35 Jahren fällt eine aus Experten, Richtern, Funktionären und Regierenden bestehende Oligarchie im Namen der Völker, ohne dazu beauftragt worden zu sein, Entscheidungen, bei denen eine formidable Verschwörung die Absichten verbirgt und die Folgen minimisiert.*

    Das wurde 1992 in der Pariser Nationalversammlung ausgesprochen, aber die amerikanisierten deutschen Systemstricher und -nutten können es nicht lassen, das geschundene, getretene, bespuckte, erniedrigte und entrechtete Volk für die Zustände verantwortlich zu machen, denn es habe schließlich so und nicht anders gewählt. (Hier fehlt eine ganze Zeile mit Kotz-Smileys.)

    Tempranillo

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    10.02.2019, 16:49

    @ Tempranillo

    Hört denn das Gejammer überhaupt nicht mehr auf?

    > Das wurde 1992 in der Pariser Nationalversammlung ausgesprochen, aber die
    > amerikanisierten deutschen Systemstricher und -nutten können es nicht
    > lassen, das geschundene, getretene, bespuckte, erniedrigte und entrechtete
    > Volk für die Zustände verantwortlich zu machen, denn es habe schließlich
    > so und nicht anders gewählt. (Hier fehlt eine ganze Zeile mit
    > Kotz-Smileys.)

    Also neben mir stand niemand, der mich gezwungen hätte, mein Kreuz an der mir unpassenden Stelle zu machen. Und das ist so, seit ich wählen darf ... seit "Birne" selig Zeiten. Also so einfach kann man den DummMichel nicht aus seiner Verantwortung entlassen. Daß es auch anders geht, zeigen unsere Brüder in Österreich ... [[top]]

    Grüße

    ---
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Wandere aus, solange es noch geht.


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