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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Durran

    E-Mail

    21.01.2019, 12:19
     

    Tatsachen und kleine Statistik zu E-Autos.

    Der ganze Schwachsinn ist ja nicht mehr zu überbieten. Hier mal ein paar Fakten dazu.

    In Deutschland gibt es aktuell 16.100 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte.

    Davon in München genau 696 Stück.

    Pro 1000 Einwohner gibt es in Deutschland 687 Kraftfahrzeuge.
    Insgesamt 63,7 Millionen Kraftfahrzeuge werden in Deutschland bewegt. Davon dann 46,5 Millionen PKW.

    In München gibt es rund 1 Million Kraftfahrzeuge. Wenn nur 20 Prozent davon auf Elektromobilität umsteigen würden, so würde man eben so viele Ladestationen benötigen. Also etwa 200 000 Stück.

    Wenn man nun pro Fahrzeug eine Fläche von 10qm Parkraum annimmt würde zusätzlicher Parkraum von 2 Millionen Quadratmeter gebraucht. Oder diese Flächen würden dem Bestand entzogen.

    Des weitern müsste das Stromnetz dafür erstmal fit gemacht werden.


    Das haut niemals hin.

    re-aktionaer

    E-Mail

    21.01.2019, 12:33

    @ Durran

    Keines der angeführten Probleme ist eines

    Im Gegenteil.
    - Die Standplätze sind jene, auf denen heute schon Benziner oder Diesel rumstehen
    - Ladestationen errichten:
    1. Wer sagt dass es 1Ladestation pro Auto braucht. Es ist noch immer nicht gesagt, ob nicht vielleicht Brennstoffzellen kommen oder wechselbare Batterien. Dann kannst Du wie auch heute schon zur Tanke fahren.
    2. Schau Dir mal an wie leistungsfähig heute die Produktion ist. Wir kleben ganze Hausfassaden mit Styropor zu, da wird man wohl noch per Haus eine dröge Ladestation anschrauben und verkabeln können.
    3. Das ist ein Prozess der sich über ca. 10 Jahre zieht. In dieser Zeit wurden bereits einmal sämtliche deutschen Städte wiedererrichtet. Also wird man wohl eine Ladeinfrastruktur hinbekommen, wenn gewollt.
    - Strominfrastruktur - das ist der einzige Haken, wenn die Infrastruktur von jenen Kretins errichtet werden soll, die im Moment das Sagen haben. Ansonsten wäre bei einer straffen Planung und Umsetzung auch das zu machen.
    4. Die ewigen Reichweitendebatten sind sowieso schwachsinn. Die Meisten Leute fahren strecken von ein paar Kilometern.
    5. Bleibt noch das Rohstoffproblem (seltene Erden, Platin)- das muss man ernst nehmen. Andererseits vertraue ich da sehr auf den Erfindergeist... hier wird sich noch einiges tun.
    6. Stellt sich mir eher die Frage, ob das Automobile Konzept des Individualverkehrs noch Sinn macht, wenn die Schüsseln autonom fahren können. Ich würde auf den Erhalt eines Autos gerne verzichten, wenn ich zum gleichen Preis ein autonomes E-Taxi bekäme, das mich heimbringt, auch wenn ich komplett breit gesoffen bin. Ich denke es könnte auch in diese Richtung gehen, womit wir wiederum bei wesentlich kleineren Stückzahlen und effizienterer Nutzung wären.

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    21.01.2019, 12:40

    @ re-aktionaer

    Kommunistische Ideologie

    Oh doch, die Probleme sind nicht vorhanden, sie sind auch praktisch nicht aus der Welt zu schaffen. Die Umstellung unserer individuellen Mobilität vom Verbrennungs- zum Elektromotor ist nicht machbar, noch nicht einmal theoretisch.

    http://antides.de/der-quotenstaat-das-quotenauto

    Die Elektromobilität jetzt auch noch per ordre mufti über Quoten, Steuererhöhungen und Tempolimits erzwingen zu wollen, grenzt an kommunistische Ideologie.

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    re-aktionaer

    E-Mail

    21.01.2019, 12:52

    @ Otto Lidenbrock

    Ich bin kein Prophet

    Aber eine Technologie mit Steuern zu fördern ist weit weit weit weg von Kommunismus. Wenn Elektro günstiger und praktischer ist, setzt es sich durch, wenn der Staat die Infrastruktur dafür fördert, macht er nichts anderes wie vor 70 Jahren mit dem Bau von Autobahnen oder vor 150 Jahren mit dem Bau von Eisenbahnen. Wie gesagt: Ich brauche keinen Individualverkehr, wenn ich ein Auto dann kriege, wenn ich es brauche, ist es mir egal, ob es meines oder irgendeines ist, solange es nicht komplett versifft oder so teuer wie ein heutiges Taxi ist. Ich reisse mich auch nicht darum, hinter dem Steuer zu sitzen - ich mache in dieser Zeit lieber etwas sinnvolleres. Ich will mit geringstem Aufwand und höchster Sicherheit von a nach b. Wenn andere unbedingt ein tolles eigenes Auto brauchen, ist das OK. Sollen sie aber auch dafür zahlen. Mir gehen die Kisten vor allem in der Stadt mächtig auf den Geist und ich finde es schwachsinnig, dass 2000kg Stahl 80-100kg Mensch auf 10m2 transportieren, die Stadt verlärmen, verstinken und die Strassen gefährlich für Fußgänger und Kinder machen. Es nervt mich, dass alles zugestellt ist, mit gerade nicht gebrauchten Autos - die ich verglichen mit den Häuserfassaden einer Altstadt, auch noch hässlich finde. All das ist subjektiv und ich will meine Sichtweise nicht zur Norm erheben. Ich besitze ebenso ein Auto, das ich aber kaum nutze. Nur weil man Autofahren gewohnt ist, ist eine neue Art, Verkehr nicht gleich Kommunismus, es ist eine Alternative. Wir sind letztendlich auch das Opfer von 80Jahren Werbung, die uns eingeredet hat, dass wir unser Sein über das Auto das wir fahren definieren. Auch das könnte man mal hinter sich lassen. Mein erstes Auto war ein Mercedes 280S - seitdem baue ich ab.

    Kaladhor

    E-Mail

    Münsterland,
    21.01.2019, 13:24

    @ re-aktionaer

    *lautes Gelächter*

    > Aber eine Technologie mit Steuern zu fördern ist weit weit weit weg von
    > Kommunismus. Wenn Elektro günstiger und praktischer ist, setzt es sich

    Es ist aber nicht günstiger und schon gar nicht praktischer. Die Förderung der benötigten speziellen Rohstoffe (Lithium, Seltene Erden, Kobalt) ist sehr kostenintensiv und alles andere als umweltverträglich. Und es ist bei weitem praktischer, einen Zapfhahn für fünf bis zehn Minuten in den Benzin/Dieseltank zu halten als einen Akku aufzuladen (und nein, ein Austausch des Akkus ist Wunschdenken, da wir einfach nicht über die erforderlichen Rohstoffe für dieses Hirngespinst verfügen!).

    > durch, wenn der Staat die Infrastruktur dafür fördert, macht er nichts
    > anderes wie vor 70 Jahren mit dem Bau von Autobahnen oder vor 150 Jahren
    > mit dem Bau von Eisenbahnen.

    Das dichte Tankstellennetz wurde so weit mir bekannt nicht vom Staat aufgebaut, sondern von Mineralölkonzernen. Und Tankstellen sind ein zentral gelegener Ort, über den Fahrzeuge eines gewissen Einzugbereichs versorgt werden können... und im schlimmsten Fall konnte man zu Fuß dorthin gehen und sich Sprit im Kanister holen. Das funktioniert mit E-Autos aber nicht, also wäre es erforderlich fast alle Stellplätze mit entsprechenden Ladesäulen auszubauen...was angesichts irgendwelcher hirnloser, linker Halbstarker eher eine schlechte Idee wäre. Wir könnten dann bestimmt eine neue Stufe des Vandalismus erleben.

    Übrigens, der Aufbau der Eisenbahnen erfolgte Anfangs komplett privatwirtschaftlich! Meist wurde zur Errichtung einer Bahnverbindung eine Aktiengesellschaft gegründet, um an das erforderliche Kapital zu kommen. Erst danach wurden einzelne Verbindungen zu einem Netz verbunden unter Aufsicht der Länder(Länderbahnen) und erst während des Dritten Reichs wurde die Deutsche Reichsbahn staatlich (aus diversen, vorrangig militärischen Gründen). [Sicht Deutsche Eisenbahnen]

    > Wie gesagt: Ich brauche keinen
    > Individualverkehr, wenn ich ein Auto dann kriege, wenn ich es brauche, ist
    > es mir egal, ob es meines oder irgendeines ist, solange es nicht komplett
    > versifft oder so teuer wie ein heutiges Taxi ist. Ich reisse mich auch

    Dann mal viel Erfolg. Gerade autonom fahrende Fahrzeuge dürften gewisse Bevölkerungsteile bei uns dazu animieren, blinder Zerstörungswut zu folgen. Gibt dafür genügend Beispiele, auch heute schon.

    > nicht darum, hinter dem Steuer zu sitzen - ich mache in dieser Zeit lieber
    > etwas sinnvolleres. Ich will mit geringstem Aufwand und höchster
    > Sicherheit von a nach b.

    Genau aus diesem Grund fahre ich dann doch lieber selber in einem eigenen Fahrzeug.

    > Wenn andere unbedingt ein tolles eigenes Auto
    > brauchen, ist das OK. Sollen sie aber auch dafür zahlen. Mir gehen die
    > Kisten vor allem in der Stadt mächtig auf den Geist und ich finde es
    > schwachsinnig, dass 2000kg Stahl 80-100kg Mensch auf 10m2 transportieren,
    > die Stadt verlärmen, verstinken und die Strassen gefährlich für
    > Fußgänger und Kinder machen. Es nervt mich, dass alles zugestellt ist,
    > mit gerade nicht gebrauchten Autos - die ich verglichen mit den
    > Häuserfassaden einer Altstadt, auch noch hässlich finde.

    Alles eine Folge von gestiegenen Mietpreisen innerorts und einem nicht funktionierenden Personennahverkehr.

    > All das ist
    > subjektiv und ich will meine Sichtweise nicht zur Norm erheben. Ich besitze
    > ebenso ein Auto, das ich aber kaum nutze. Nur weil man Autofahren gewohnt
    > ist, ist eine neue Art, Verkehr nicht gleich Kommunismus, es ist eine

    Es ist keine neue Art Verkehr, sondern gar kein Verkehr mehr!

    > Alternative. Wir sind letztendlich auch das Opfer von 80Jahren Werbung, die
    > uns eingeredet hat, dass wir unser Sein über das Auto das wir fahren
    > definieren. Auch das könnte man mal hinter sich lassen. Mein erstes Auto
    > war ein Mercedes 280S - seitdem baue ich ab.

    Schon mal über den tieferen Sinn von "Freie Fahrt für freie Bürger" nachgedacht?
    Schon mal überlegt, warum es massive Beschränkungen und Einschränkungen bei der Beweglichkeit der Menschen in sozialistischen Diktaturen gab?

    Grüße

    ---
    Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    21.01.2019, 13:28

    @ re-aktionaer

    Mir hat noch keiner schlüssig erklären können, wozu das alles?

    Ich meine, die These vom menschengemachten Klimawandel ... wenn etwas auf wackligen Beinen steht, was, wenn nicht das? [[freude]]

    Meine Vermutung ist, daß AUCH HIER (!) völlig durchgeknallte Deutschlandzerstörer ihr Werk verrichten. Soll sie der Blitz beim Sch**ssen treffen! [[motz]]

    Grüße

    ---
    [image]
    ** Geliefert wie bestellt! **

    Kaladhor

    E-Mail

    Münsterland,
    21.01.2019, 13:40

    @ FOX-NEWS

    Wandel ist eigentlich die falsche Bezeichnung

    Es ist eher eine menschenverursachte Klimabeeinflussung.
    Fakt ist, wir haben heute Probleme, die wir vor 40 Jahren noch nicht kannten.
    Fakt ist aber auch, dass wir vor 40 Jahren nur halb soviele Menschen auf der Erde waren.

    Mehr Menschen bedeutet schließlich
    - mehr Bedarf an Nahrung,
    - mehr Bedarf an Wohnstätten,
    - mehr Bedarf an Energie,
    - mehr Bedarf an Wohlstand(Konsum).

    Folglich ist der Flächenbedarf erheblich gestiegen, die natürliche Umwelt zurückgedrängt worden. Der Einfluß des Menschen auf das Gesamtsystem Erde ist stark gestiegen, und das merken wir so langsam.

    Man kann halt nicht die Population einer Spezies verdoppeln, ohne dass das spürbare Folgen nach sich zieht.

    Grüße

    ---
    Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

    Herb

    Südsteiermark,
    21.01.2019, 14:14

    @ Durran

    Das Öl langfristig bei den Arabern, Russen und Amis zu kaufen ist also klüger,

    als die Leistungsspitzen der Photovoltaik und Windmühlen direkt in Autos zu speichern?

    Als Hausbesitzer mit Garage und darauf ein paar Zellen ist man mit dem E-Antrieb echt fein raus. Eine Tankstelle besucht man nur noch sehr selten und billig.
    Du hast recht wenig Ahnung von der Materie und davon, wozu die Menschen in Deutschland fähig sind [[freude]]

    Beste Grüße, Herb

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    Kaladhor

    E-Mail

    Münsterland,
    21.01.2019, 14:22

    @ Herb

    Verlass mal deinen Vorgarten

    > als die Leistungsspitzen der Photovoltaik und Windmühlen direkt in Autos
    > zu speichern?
    >
    > Als Hausbesitzer mit Garage und darauf ein paar Zellen ist man mit dem
    > E-Antrieb echt fein raus. Eine Tankstelle besucht man nur noch sehr selten
    > und billig.

    Schön für dich, aber der überwiegende Teil der deutschen Bürger wohnt immer noch zur Miete in Mehrfamilienhäusern. Da können ruhig Solarpanel auf dem Dach sein, hat der normale Mieter rein gar nichts von. Bei sehr vielen Mietshäusern gibt es desweiteren nicht mal genügend Stellplätze für alle Parteien. Merkste was?

    > Du hast recht wenig Ahnung von der Materie und davon, wozu die Menschen in
    > Deutschland fähig sind [[freude]]

    Und du solltest deinen Blick mal nicht nur von deiner Lebenssituation trüben lassen. Gelegentlich mal einen Blick auf das Big Picture werfen ist ungemein erhellend und erweitert den Horizont.

    Grüße

    ---
    Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

    satsangi

    E-Mail

    21.01.2019, 14:59

    @ Durran

    Konsum wird angetrieben

    Hallo

    Klimawandel und E-Autos, ist der gleiche Schwachsinn wie das Verdrängen der Glühbirne auf LED

    in punkto Verstrahlung kommt mit den E-Autos noch einiges auf den Menschen zu.

    Das ist ein Gross-Angriff auf unsere Körperzellen.

    Ihr riecht nichts und hört nichts, dabei werden Zellen zerstört und die Krebsrate wird signifikant steigen.

    Da kann man sich den Krebs sogar noch aussuchen.

    Mit der Einrichtung von G5 kommt es Knüppeldick, alles nur zu Eurem Vorteil[[freude]]

    Die schlauen Schweizer haben die Schadenquelle bereits eingeführt, damit sind wir dann flächendeckend bedient. In den letzten 10 Jahren ist die Krebsrate um über 30% gestiegen, Tendenz steigend.
    Wer sich nicht schützt wird die Folgen selbst tragen müssen.
    Ein Total-Angriff auf Zirbeldrüse.

    Gruss
    satsangi

    Herb

    Südsteiermark,
    21.01.2019, 15:28

    @ Kaladhor

    Ein großer Teil der vorhanden PKWs steht tagsüber ungenutzt auf Firmenparkplätzen

    Bitte behandle mich nicht so, als ob ich für den E-Antrieb-Zwang in irgendwelcher Form wäre, oder das Vorgehen des deutschen Gesetzgeber gutheißen würde.

    Das tue ich ausdrücklich und inzwischen zum wiederholten male NICHT, und zum Abschluss, das großes Bild ist und bleibt: wir haben selbst kein Öl und langfristig wird es aufgrund von Peakoil richtig teuer.
    Im Falle von militärischen Verwerfungen jedoch wird es böse, dann wird uns der Hahn vom neuen Feind einfach abgedreht.

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    Kaladhor

    E-Mail

    Münsterland,
    21.01.2019, 15:54

    @ Herb

    Das große Bild

    ist ganz einfach beschrieben: Einen Individualverkehr, so wie wir ihn heute kennen, wird es bald nicht mehr geben!

    Es ist unmöglich, die bestehende Anzahl an Fahrzeugen 1:1 in E-Autos "umzutauschen", da dafür schlicht die Rohstoffe fehlen.
    Bei der Entwicklungsgeschwindigkeit im Bereich Speichertechnologie wird es mindestens noch zwanzig Jahre dauern, bis wir endlich Kapazitäten erreicht haben, die eine Energiedichte bieten wie heutzutage Benzin/Diesel. Wahrscheinlich aber werden wir keine wirklich funktionierende Speichertechnologie finden...
    Die Akkus dafür zu nutzen, um evtuell auftretende Spitzen bei Wind- und Solarenergie aufzunehmen ist auch reichlich sinnlos, da diese Spitzen
    - nicht vorhersagbar sind und
    - außerdem nicht regelmäßig übers Jahr/Monat/Woche/Tag verteilt auftreten.

    Aber: All das wird man niemals irgendwo öffentlich finden!

    Statt dessen kommen so Argumentationen wie bei deinem Beitrag, und da geht mir mittlerweile echt die Hutschnur hoch, weil das einfach nur MSM-Propaganda ist. Wenn du dich angegriffen gefühlt hast, entschuldige ich mich hiermit in aller Form bei dir.

    ---
    Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

    el_mar

    21.01.2019, 16:30

    @ Kaladhor

    ultimative Bildstörung

    Wenn der Individualverkehr aus der oberen Komplexitätsschicht verschwindet, fällt die gesamte JIT-BAU-Zivilisation in sich zusammen. Wir haben nicht mehr den Saft für eine weitere Schicht!

    Wir haben auch kein Netz darunter oder hat hier jemand Schweine im Stall, wie vor 60 Jahren meine Großeltern und fast alle anderen Familien hier im Dorf?


    Immer wenn wir ein Stufe auf der Kompexitätsleiter erklimmen, treten wir die Stufe darunger weg! Uns droht der freie Fall. Venezuela überall!

    Saludos

    el mar

    ---
    Sorry, der Lebensstil den Sie geordert haben, ist ausverkauft!

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    21.01.2019, 16:39

    @ Herb

    Immer hart am Wind oder Zuhause bleiben

    > als die Leistungsspitzen der Photovoltaik und Windmühlen direkt in Autos
    > zu speichern?

    Dann ist Autofahren bald wie Segeln - immer hart am Wind. Und bei Flaute in dunkler Nacht gibt´s keinen Saft für den Akku und am nächsten Morgen bleibe ich Zuhause. [[euklid]]

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    Rain

    21.01.2019, 16:46

    @ Kaladhor

    Individualverkehr nur noch mit Sondererlaubnis

    Ihr Lieben,

    Frau Merkel hat es vor fast zwei Jahren ausgeplaudert:

    in 20 Jahren wird es Individualverkehr nur noch mit Sondererlaubnis geben.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article165359594/Als-Merkel-in-die-Zukunft-blicken-soll-lacht-das-Auditorium.html

    Und wir werden diese mit Sicherheit nicht bekommen.

    Verknüpft die Möglichkeiten, die Nutzung von E-Autos jederzeit zu limitieren, mit dem Sozialkonto in China, das Punkte für als positiv verstandenes Verhalten gibt und laßt das Autofahren nur noch mit einem bestimmten Punktekonto zu.

    Eh voilá, die absolute Peitsche!

    Ich schau mal in die Zukunft: Die Mehrheit der Menschen wird in der Stadt leben, ohne eigenes Fahrzeug, in kleinen Wohneinheiten in Hochhäusern. Um die Städte ist Umland, das agrarisch genutzt wird. Die Nahrung wie auch die Kleidung wird vereinheitlicht sein, die Unterhaltungsindustrie wird boomen.
    Reisen sind nicht mehr möglich, zumindest nicht körperlich, dafür wird es Reisefilme geben, die so echt sind, daß man sich zuhause im Bett verkommt, wie in Hawaii.

    Die Elite wird leben wie die Elite im Mittelalter, allerdings ohne nerviges Volk.

    300 Jahre weiter: Die Menschen sind ausgestorben. Die Menschen in den Städten sind verdummt und degeneriert, die Elite ist durch Inzucht und Langeweile degeneriert.

    Das erste Szenario will die Elite, die Langfristfolgen sehen sie nicht.


    Beste Grüsse

    Rain

    ---
    Der Rechtsstaat ist wie die Luft: Unsichtbar aber essentiell.

    Otto Lidenbrock

    E-Mail

    Nordseeküste,
    21.01.2019, 16:58

    @ Rain

    Die Revolution entlässt ihre Kinder

    Ich empfehle die Lektüre des Buches "Die Revolution entlässt ihre Kinder" von Wolfgang Leonhard.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Revolution_entläßt_ihre_Kinder

    Auch bei uns wird es über kurz oder lang eine ähnliche Nomenklatura geben, wie einst in den sozialistischen bzw. kommunistischen Staaten des ehemaligen Ostblocks.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Nomenklatura

    Unsere Gesellschaft wird gerade in diese Richtung transformiert. Alle Menschen sind gleich, nur die Eliten sind "gleicher", weil sie sich als die intelligente Führungsschicht der Gesellschaft betrachten. Sie werden ihre eigenen Wohnviertel haben, eigene Kaufhäuser und eine eigene Infrastruktur. Während für den Normalbürger die individuelle Mobilität massiv eingeschränkt wird, werden sie auf eigenen Autobahnen dem Horizont entgegenbrausen.

    Leute, tretet noch heute in eine der Systemparteien ein, vielleicht habt ihr dann Glück und bekommt noch einen Platz an der Sonne. [[kotz]]

    ---
    "Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

    Arthur Schopenhauer

    Kaladhor

    E-Mail

    Münsterland,
    21.01.2019, 17:03

    @ el_mar

    Gratuliere, du hast es erfasst!

    Es wird ein sehr tiefer Fall werden, außer es wird noch eine Art Rettungsschirm gefunden, der uns auf eine andere Basis absetzen kann, was sich aber überhaupt nicht abzeichnet.

    Ein starker Sonnensturm, der unsere gesamte Technik lahmlegt dürfte übrigens eine ähnliche Wirkung haben...

    Grüße

    ---
    Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

    Rainer

    Homepage E-Mail

    El Verger, Spanien,
    21.01.2019, 19:08

    @ Durran

    Mal unabhängig von allen technischen Aspekten

    Wenn in der Zukunft nur noch Elektroautos herumfahren, wo kommt dann die Kfz-Steuer und die Mineralölsteuer her?

    Wenn jemand mit einem sparsamen Diesel 100 km fährt, fallen 2,50 Euro Mineralölsteuer an. Bei einem Elektroauto müsste man das auf den Strompreis aufschlagen. Die Kfz Steuer auf Elektroautos müsste dann ebenfalls auf das Niveau der Wärmekraftmaschinen angehoben werden.

    Damit wäre die Fahrt mit einem Elektroauto erheblich teurer, als mit einem Diesel.

    Rainer

    ---
    Mohammeds Geschichte entschleiert den Islam

    der_Chris

    Nördl. Ruhrgebiet,
    21.01.2019, 19:58

    @ Rainer

    Und wenn der Debitismus dahinter steckt?

    Ist der Gedanke abwegig, ähnlich wie bei der Abwrackprämie den Bürger in eine neue Verschuldungsorgie zu stürzen?
    Zudem bedenken: z.Bsp. VW (kennen jemanden aus dem Management und bekomme da gute Interne Informationen) kriegt die Mitarbeiter wegen des Betriebsrates nicht vom Bein. Mit den E-Autos ist auch da Ziehung - Jackpot sag ich nur.
    Wir sprechen über Mrd.€!!
    Wenn nur 10.0 Mio. Autos über sagen wir 3 Jahre getauscht werden wegen Fahrverbot und der Aufrichtigkeit der Bürger (ich muss doch arbeiten, ich kann doch nicht aufgeben, oder einfach weil das Hamsterrad eh schon drückt) sprechen wir bei Durchschnitt 40k€ pro Karre von einem Markt von 400.000.000.000 Mrd.€[[freude]]
    Das klingt verlockend...
    Und dann noch reichlich Zehntausende Stellen abgebaut.
    Also wenn ich Chef von Daimler wäre, meine eigene Autobank habe ( die im übrigen eine Cashcow vor dem Herrn ist) und mir die Politik wegen des Systemzusammenbruchs so eine Torte hinstellt. Mann-O-Mann, da Greif ich zu.[[zigarre]]
    Alles wird monetarisiiert, sagt man.
    Mal eben 10-20% von so einem Kuchen. Scheiss auf Netze, Stromerzeugung oder Kobaltminen.

    Edit: Natürlich muss ich schnell sein. Der VW Chef hat die Tröte schon geblasen... wer jetzt Rohstoffe bunkert und die Strategie lauthals verkündet darf sich der Unterstützung durch unser Damen und Herren Vollpfosten in Berlin sicher sein.
    Anders lässt sich der Schwenk gerade im Volkswagen Konzern kaum erklären. Da laufen doch Absprachen in den Hinterzimmern, dagegen war die Ackermann Sause bei das Merkel ein Witz.

    ---
    Gruß
    Der_Chris
    Die falschen Ehrlichen sind die wahren Gefährlichen

    ottoasta

    21.01.2019, 20:20
    (editiert von ottoasta, 21.01.2019, 20:27)

    @ re-aktionaer

    Du schreibst so schön 'wenn ich besoffen bin'...

    .....anscheinend hat dir der Alkohol bei deinem Artikel die Tastatur geführt!

    Wenn du von der Elektrizität, Erzeugung, Verteilnetzen usw. keine Ahnung hast, dann schweig lieber stille!

    Ich könnte dir als Elektromeister schon etliches vorrechnen, nur wozu?

    Jemandem der an Märchen glaubt kann auch die Mathematik und Physik nicht bekehren.

    Und noch was: Komm mal mit deinem Elektrokarren heuer zu uns in den Bayerwald. Da wirst du dein blaues Wunder erleben mit dem Elektroauto!

    Ich fahre einen TOYO RAV 4, also Geländewagen. Da habe sogar ich bei bestimmten Strassen zu kämpfen. Da muss ich aber hin, denn da sind Kundenanlagen zu warten.

    Also, Märchenonkel?


    Otto

    ---
    Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
    Tolstoi

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    21.01.2019, 20:54
    (editiert von Dieter, 21.01.2019, 21:12)

    @ Durran

    E-Autos und Lasten

    Hallo,

    da ich pro Jahr ca. 20.000km mit PKW und Hänger fahre ((E320CDI + 2,1to Hänger) Gesamtgewicht ca.4,5to, Nutzlast 2,3 to, 4 Achsen) habe ich gewisse Vorstellungen, wie das am ökonomischsten geht.
    Mein Verbrauch liegt bei verhaltener Fahrweise 90-100km/Std mit Hänger bei 8,5l/100km bei voller Nutzlast.

    Elektro-PKWs und sei es der größte Tesla sind für derartige Lasten und Hängerbetrieb nicht geeignet, da deren Reichweite dann mind. um 70% sinkt.
    Auch die Auflaufbremsen von Hängern sind für E-Autos ungeeignet, sodaß als Alternative nur Transporter infrage kommen.

    Folglich habe ich mich mal bei den Elektro-Transportern umgeschaut.
    Von Iveco gibt es einen 5,5to-Lieferwagen, der 2,3 to Nutzlast hat bei einer Reichweite von 90-130km (bei voller Nutzlast lt. Werksangabe) und einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 70km/Std. Batteriekapazität 80 Kwh

    Von Ford gibt es einen mit einer max. Zuladung von 1.150 kg (also die Hälfte meines Gespanns) mit einer Reichweite bei voller Nutzlast von geschätzten 150km und einer Batteriekapaz. von 76 Kwh.

    Also: der bessere, der Iveco benötigt zur Lastbeförderung von gut 2 to 80Kwh auf ca. 100km. Das kostet an Strom ca. 21 Euro. (nach ca. 100 km Batterieladen)
    Mein Mercedes-6Zyl-Diesel-Gespann mit gut 2to Nutzlast benötigt Diesel für ca. 10 Euro bei Langstrecken, im Stadtverkehr eher 15 Euro. Reichweite ca. 800km Langstrecke oder 600km Stadtverkehr.

    Die Batterien bei den E.Lieferwagen sollen ca. 130.000 km halten. Die 6-Zyl-Mercedes-Diesel-Motoren sind bei 130.000 km gerade mal eingefahren und sollten noch bis 500.000 laufen.

    Ich denke, da muß noch sehr, sehr viel im Bereich des techn. Fortschritts passieren, bevor ich mir ein E-Auto kaufe. Im übrigen kostet so ein E-Iveco ca. 80.000 Euro. Meinen Mercedes E-Kombi habe ich vor ca. 120.000 km für 4.500 Euro gekauft - und hatte bislang außer turnusmäßige Service-Intervallen und 2 x neuen Reifen keine Kosten außer einer höheren Kfz-Steuer.

    Gruß Dieter

    ---
    Ein guter Indikator für die rasch fortschreitende Verblödung deutscher Journalisten und westd. städtischer Wähler ist die Zustimmungsrate für die Grünen bei den Sonntagsfragen.

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    22.01.2019, 07:31

    @ der_Chris

    Also, wenn ich dich richtig verstanden habe:

    Die Autoindustrie möchte einen guten Teil der Belegschaft via Elektrostrategie loswerden? Das wäre eine klevere Strategie, denn per Zeitarbeit könnte man die Arbeitskraft später jederzeit zurückolen, solbald der Hype in sich zusammenfällt. [[top]]

    Grüße

    ---
    [image]
    ** Geliefert wie bestellt! **

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    22.01.2019, 07:40

    @ Dieter

    Ziel der Grüninnen ist, daß du gar nicht mehr rumfährst

    Und falls du doch unterwegs sein musst, dann per Fahrrad oder in versifften Öffis.

    Grüße

    ---
    [image]
    ** Geliefert wie bestellt! **

    Oberbayer

    22.01.2019, 08:00

    @ FOX-NEWS

    Ziel der Grüninnen ist billig fliegen und die weitere Verdummung der ohnehin Verblödeten

    Fliegen ist ein Luxus, den sich 40% der deutschen Bevölkerung nicht leisten können. Die sind also auf das (gebraucht erworbene)Auto angewiesen und werden per Mineralölsteuer,Ökosteuer und Mwst. kräftig zur Ader gelassen.
    Unter fadenscheinigsten Gründen wird eine wahre Umweltsau nicht besteuert:Die militärische und zivile Fliegerei.
    Mein Haus liegt unter einem Luftkorridor.
    Bei schönem Wetter (klarer Himmel) kannst Du zuschauen, wie die Flieger im Laufe des Tages für komplette Bewölkung sorgen und den Himmel zumalen.
    Auf meinem großen Teich findet sich öfters blau schimmernder oben auf schwimmender Dreck, der nur aus der Luft kommen kann.
    Wer Dieselautos verbietet-der sollte auch so ehrlich sein, die Fliegerei in Frage zu stellen oder aber zumindest auf den Liter Kerosin oder das Flugticket eine schmerzhafte Steuer zu erheben 100% zugunsten des ÖPNV!


    mfG

    Durran

    E-Mail

    22.01.2019, 09:30

    @ Durran

    Die Infrastruktur ist doch komplett nicht vorhanden.

    Also ich wohne auf dem Land und habe gerade nachgesehen. Im Umkreis von 25km gibt es nicht eine Ladestation. Nicht eine einzige.

    Ich habe nun überlegt, da ich an einer Bundesstrasse wohne und einen riesigen öffentlichen Parkplatz vor meinem Grundstück habe hier eine öffentliche Ladestation mit Abrechnungssystem zu installieren.

    Diese rechnet meist über eine Handyapp ab. Das Problem ist nun, dass es hier so gut wie keinen Handyempfang gibt. Also bräuchte man erstmal einen ordentlichen Handyempfang. Es ist zum totlachen.

    In Weimar, der Klassikerstadt schlechthin und etwa 28 km entfernt wäre die nächste Ladestation. Dort gibt es ganze 6 Ladestationen, zwei davon in einem Parkhaus und nachts nicht erreichbar.

    Also bleiben 4 Stationen für gestrandete und leere E-Fahrzeuge.

    Ach ja und teuer sollen die E-Autos auch werden. Sicher nicht für jeden finanzierbar.
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/VW-Aufsichtsratschef-Preise-fuer-Elektroautos-werden-stark-steigen-4282708.html


    Es ist ja nicht so, dass sich jeder ein neues Auto kauft. 50% E-Autos werden angepeilt. Immerhin beträgt das durchschnittliche Alter der Fahrzeuge in Deutschland 9,4 Jahre. Und glaubt hier ernsthaft jemand an ein Wunder. Wie will man 20 Millionen Ladestationen in nur wenigen Jahren installieren? Wenn das genauso schnell wie der Breitbandausbau gehen soll dann dauert es wohl 50 Jahre.

    eesti

    E-Mail

    Schwedt und Cranz(Ostpreußen),
    22.01.2019, 11:19

    @ Rainer

    Oh Glück komme!

    > Wenn in der Zukunft nur noch Elektroautos herumfahren, wo kommt dann die
    > Kfz-Steuer und die Mineralölsteuer her?

    Ganz einfach, es wird ganz natürlich eine saftige KFZ-Steuer auf ältere e-Autos geben. Je nach Rekuperationsnormrate wird die Steuer teilweise tiefer angesetzt, man will ja gerecht und ökologisch sein!

    >
    > Wenn jemand mit einem sparsamen Diesel 100 km fährt, fallen 2,50 Euro
    > Mineralölsteuer an. Bei einem Elektroauto müsste man das auf den
    > Strompreis aufschlagen.

    Haha! (man sieht mich gerade lachend meine Hände auf die Schenkel klatschen)
    Der Preis für die Stromerzeugung beträgt 3Cent/kWh, Du zahlst an der Ladesäule schon jetzt bis zu ca. 50Cent/kWh, wie man in den Foren der e-Auto-Besitzer nachlesen kann, wenn man keine Locksäule findet, wo das Laden noch kostenlos angeboten wird.
    Schon jetzt ist es real erheblich teurer Elektrizität zu tanken, als Diesel.
    Schon jetzt zahle ich zu Hause 29 Cent/kWh, wenn dann noch die Ladestationensteuer dazu kommt, dann sind wir schnell bei 50-100Cent/kWh im Jahre 2025.
    Für Politiker kann man aber Sonderfreibeträge einführen, denn sie müssen für das Wohl des Volkes mit ihren Karren viel bewegen.

    > Damit wäre die Fahrt mit einem Elektroauto erheblich teurer, als mit
    > einem Diesel.

    Genau das will doch die Politik!!!!
    Nur, wenn man den Normalbürgern real ordentlich Geld entzieht, wird er gezwungen, sich einzuschränken, und seinen Urlaub nicht mehr in der Karibik, sondern vor der Glotze zu verbringen.
    Und wenn er kein Geld mehr für ein E-Auto hat, dann muß er eben mit dem Fahrrad jeden Tag 6 Stunden für die Fahrt von und zur Arbeit opfern.
    Der Normalarbeiter hat dann keine Zeit mehr, aufmüpfig im "Gelben" zu lesen oder sogar zu schreiben und unsere geliebte Führ... äh Kanzlerin zu kritisieren.
    Völlig entkräftet schafft er es gerade noch abends eine halbe Stunde die heroischen Erfolgsmeldungen des "Große-Bruder-Fernsehsenders" in sich aufzusaugen, bevor er glücklich ob des riesigen Wohlstandsanstieges für sich und das Volk im Holzschemel einnickt.
    Das "share-Federbett" ist per Chip-Freischaltung erst am nächsten Tag wieder für ihn zur Benutzung frei, wenn er die tägliche Ökonorm schafft.

    Labas

    ---
    MfG
    LR

    Alles ist ein Windhauch.

    re-aktionaer

    E-Mail

    22.01.2019, 11:43

    @ ottoasta

    Warum sollte ich in den Bayernwald kommen?

    Ich rede primär vom urbanen Raum. Weder lege ich mich auf Batterie noch auf Brennstoffzelle fest, noch sage ich irgendetwas vorher. Ich habe lediglich festgestellt was ich heute beobachte: Dass es völliger Schwachsinn ist 80kg Mensch mit 1500kg Stahl auf 8m2 über kurze Strecken 15-20min pro Tag zu bewegen und den Rest der Zeit wertvollen Platz in der Stadt damit zu verstellen. Der Individualverkehr sollte in der Stadt einfach anders stadtfinden. Wir fahren ja auch nicht mit Traktoren oder Kampfpanzern in die Arbeit. Ein autonomes carsharing das mich abholt und wo ich das Modell nach meinen Transportbedürftnissen wählen kann würde ich sofort dem Besitz eines eigenen Autos vorziehen. In der Stadt ist die Zukunft wahrscheinlich elektrisch. Ob und wann sich elektro überall durchsetzt und wie es technisch realisiert werden wird weiss ich nicht. Bei solchen Fragen auf der Basis gegenwärtiger Technik oder Infrastruktur zu rechnen ist nicht besonders schlau - in Zeiten, in denen Technologie sich so rasant entwickelt wie heute. Und ein beleidender Unterton macht nicht vorhandene Argumente nicht wett.

    re-aktionaer

    E-Mail

    22.01.2019, 11:57

    @ Kaladhor

    Freie fahrt für freie bürger

    Bedeutet bei mir Radfahren. Kein Stau, kaum Regeln. In der Stadt ist Autofahren ein nerven- und geldraubender Horror. Für den Fahrer wie auch die lärm, blech und abgasgeplagte Umgebung.

    Kaladhor

    E-Mail

    Münsterland,
    22.01.2019, 12:01

    @ re-aktionaer

    Genau, kaum Regeln

    Erlebe ich jedesmal, wenn ich nach Münster muss. Wie die letzten Wildsäue rasen die Radfahrer dort durch die Stadt, und nicht nur einmal musste ich als Fußgänger zur Seite springen. Danke, auf sowas kann ich verzichten.

    Grüße

    ---
    Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    22.01.2019, 12:24

    @ re-aktionaer

    Celebrate diversity - aber ohne Diskriminierung

    > Kampfpanzern in die Arbeit. Ein autonomes carsharing das mich abholt und wo
    > ich das Modell nach meinen Transportbedürftnissen wählen kann würde ich
    > sofort dem Besitz eines eigenen Autos vorziehen. In der Stadt ist die
    > Zukunft wahrscheinlich elektrisch. Ob und wann sich elektro überall
    > durchsetzt und wie es technisch realisiert werden wird weiss ich nicht. Bei
    > solchen Fragen auf der Basis gegenwärtiger Technik oder Infrastruktur zu
    > rechnen ist nicht besonders schlau - in Zeiten, in denen Technologie sich
    > so rasant entwickelt wie heute. Und ein beleidender Unterton macht nicht
    > vorhandene Argumente nicht wett.

    Das sollst du alles haben, und keiner will dir das wegnehmen, eAutos, Carsharing usw. Aber bitte zu gleichen Bedingungen, im Systemwettbewerb, keine Strafsteuern, keine Subventionen.

    Grüße

    ---
    [image]
    ** Geliefert wie bestellt! **

    Martin

    22.01.2019, 12:46

    @ re-aktionaer

    Ich empfehle möglichst viel auf dem Rad zu fahren

    https://www.adac.de/_mmm/pdf/statistik_7_1_unfallrisiko_42782.pdf

    > Bedeutet bei mir Radfahren. Kein Stau, kaum Regeln. In der Stadt ist
    > Autofahren ein nerven- und geldraubender Horror. Für den Fahrer wie auch
    > die lärm, blech und abgasgeplagte Umgebung.

    re-aktionaer

    E-Mail

    22.01.2019, 15:46

    @ FOX-NEWS

    Steuern....

    Heissen Steuern, weil sie ein Verhalten steuern sollen. Ich bin auch kein Freund von Verboten - wenn jemand mit dem Panzer zur Arbeit will - bitte. Aber ich denke es ist schon sinnvoll, wenn man Verhalten, dass die Allgemeinheit schädigt oder aus anderen Gründen weniger wünschenswert ist, über Abgaben unattraktiv macht. Also - Gerne Panzer - aber Belagsschadenabgabe, Lärm und Abgastaxe usw... bis es kaum noch jemand macht.
    Eigenes Auto in der Stadt? Gerne! Parkpickerl, Abgasabgabe, Steuern noch und nöcher ... bis es sich viele überlegen. Das Geld kann man z.b. verwenden um am Stadtrand gewaltige Park and Ride anlagen für Pendler zu errichten, damit diese ihre - am Land notwendigen Autos preiswert bis kostenlos parken können und öffentlich in die Stadt reinfahren. Das macht Sinn.
    Nochmal - das Automobil wie wir es kennen ist für die europäische Metropole wie wir sie haben meistens ungeeignet. Eine Stadt, die für Autos geeignet wäre, sähe in etwa so aus

    re-aktionaer

    E-Mail

    22.01.2019, 16:05

    @ Kaladhor

    Wohingegen die Autos...

    ... langsam und gefahrlos mit 50kmh ihre 2 Tonnen Blech durch die Gegend schieben.
    Gib den Rädern den gleichen Platz in den Straßen, zum Beispiel eine abgetrennte Fläche die 2/3 bis 3/4 des verfügbaren Raumes einnimmt und Lichtsysteme, die Dir als Fußgänger vorschreiben wann Du wegen einem Rad stehen bleiben musst etc... dann hört dieses Rowdytum sofort auf.
    Was Dich an einem Fahrrad stört, akzeptierst Du bei einem Auto in 10mal schlimmerer Form als Fußgänger. Warum? Nur mal so als Denkübung.
    Dass es blöde und rücksichtslose Radfahrer gibt stimmt - und ich ärgere mich auch über diese. Dass andererseits die Strassen der Stadt das Automobil zu Lasten aller anderen Teilnehmer überproportional bevorzugen lässt sich auch nicht leugnen. Warum z.b. muss ein Radfahrer oder Fußgänger Ampeln achten, die es nur gibt, weil es tödliche Autos gibt. Ohne diese wäre eine derart restriktive Einschränkung der Bewegungsfreiheit nicht nötig. Für einen Radfahrer ist aber das Stehenbleiben und wieder Beschleunigen weit unangenehmer als für ein Auto. Deshalb fahren viele bei rot weiter - die meisten übrigens völlig risikolos - denn es gibt Augen im Kopf - die Blödiane natürlich nicht.
    WIe dem auch sei - es ging ja um Elektromobilität... die setzt sich übrigens bei den Fahrrädern gerade flächendeckend durch - ohne gro0e Machbarkeitsdebatten. Scheinbar ist Akku und Strom kein Problem, wenn man statt 1500kilo Blech nur 5Kilo verwendet um 80Kilo Mensch zu transportieren. Die Fahrzeit ist bei 30Kmh ungefähr die gleiche wie mit dem Auto bei Staufreiheit - wenn Stau ist, ist jedes Rad schneller - das Pedelec erst recht. Dann wär da noch die Sache mit dem Parkplatz.
    WIe gesagt - in Summe sind privat erhaltene und gefahrene Autos in der Stadt ein Anachronismus für Opfer der Werbe/Autoindustrie. Autofetischismus - so scheint es mir - wird im übrigen immer mehr zum Unterschichtphänomen - auch das ist ein eindeutiges Zeichen.

    Silke

    22.01.2019, 16:09
    (editiert von Silke, 22.01.2019, 16:29)

    @ el_mar

    Das Wesen von Leben war immer "Energieträger aquirieren um Energieträger aquirieren zu können"

    Es geht nicht um die Energiemenge, lieber el_mar,

    es geht um die Fähigkeit zur Verwertung, ohne an der dabei entstehenden Entropie kaputt zu gehen.

    Der Marek Roland-Mieszkowski bringt es auf den Punkt.

    > Wenn der Individualverkehr aus der oberen Komplexitätsschicht
    > verschwindet, fällt die gesamte JIT-BAU-Zivilisation in sich zusammen. Wir
    > haben nicht mehr den Saft für eine weitere Schicht!

    Das hat man bei den Pferdekutschen um die Jahrhundertwende auch gesagt. Wir haben hier noch einen Pferdezuchtverein aus vergangenen Jahrzehnten bevor es Traktoren gab. Das war ein Riesengeschäftsmodell damals.

    > Wir haben auch kein Netz darunter oder hat hier jemand Schweine im Stall,
    > wie vor 60 Jahren meine Großeltern und fast alle anderen Familien hier im
    > Dorf?

    Das Energiemanagment werden die Menschen mit "problem solving" und Zunahme von Komplexität und Fragilität immer weiter lösen, wie bisher auch.
    Wir wissen nur nicht, wann sie daran kaputt gehen werde.

    Fossile Brennstoffe gibt es genug.
    Oder nimm das Methanhydrat.
    Methan ist der wahre Klimakiller und nicht das CO2.
    Oder nimm den AKW-Wahnsinn - er funktioniert wie bei der anderen systemischen Aufschuldung allerortens.
    Wir entschulden uns jetzt zum Preis resultierender höherer Verschuldung später.

    > Immer wenn wir ein Stufe auf der Kompexitätsleiter erklimmen, treten wir
    > die Stufe darunger weg! Uns droht der freie Fall. Venezuela überall!

    Wir sind wie die Dinosaurier, die lange und mit wirklich erstaunlicher Komplexität weltweit gelebt haben.
    Sie sind ansatzweise heute noch da.

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    "Es ist zu spät, das war es schon immer, und das wird es immer sein.“
    Watchmen – Die Wächter
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    22.01.2019, 17:05

    @ Silke

    Die Dinos sind nie ausgestorben

    > Wir sind wie die Dinosaurier, die lange und mit wirklich erstaunlicher
    > Komplexität weltweit gelebt haben.
    > Sie sind ansatzweise heute noch da.

    Genau. Sie tragen heute zwar alle Federn und haben Schnäbel, aber das Potenzial ist immer noch da. [[freude]]

    [image]

    Martin

    22.01.2019, 17:09

    @ re-aktionaer

    Du glaubst auch noch was Du schreibst?

    Meine persönliche Bilanz: Viele Fahrradunfälle, ein Unfall ziemlich schwer, aber niemals war ein Auto beteiligt - außer bei dem schweren: Es war ein autofahrender Arzt, der mich erstversorgt hat.

    Ampeln sind da, weil Verkehr ist, und nicht wegen der tödlichen Autos. Das war auch in Peking so als dort noch vor allem Fahrradfahrer unterwegs waren.

    Und die Pedelecs entwickeln sich zu einem immer größer werdenden Risiko für die Fahrer und für andere. Die Gefahr sind andere Fahrradfahrer, Fußgänger, vor allem solche mit Hunden an der Leine.

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    22.01.2019, 17:15

    @ re-aktionaer

    Prima, wenn alle gleich schlecht behandelt werden.

    Aber Ladeparkplätze auf öffentlichem Grund, auf denen nur eAutos stehen dürfen, daß geht dann auch nicht. Die sollen an der privaten eTanke aufladen, oder mein Stinkediesel darf da auch parken.

    [[smile]]

    Grüße

    ---
    [image]
    ** Geliefert wie bestellt! **

    el_mar

    22.01.2019, 17:45

    @ Silke

    Hebelwirkung

    Hola Silke!

    Unsere Zivilisation und die sie tragende Infrastruktur wurde mit einem gewaltigen Netto-Energie-Hebel aufgebaut, als Öl noch aus dem Sand schoss, wenn mein ein Loch bohrte. Zaubertrank und Party für ca. 50 % der Weltbevölkerung.

    Heute ist der Hebel wesentlich kleiner (Fracking, Tiefsee, Tarsand ...) und es ist keine Enegieform mit "ausreichend Hebel" in Sicht um die heutige Komplexität weiter anzufeuern. Regenerative Energie ist "intermittent" und Hopium und ohne fossile Basis nicht existenzfähig.

    Die mangelhafte Hebelwirkung beendet nun die debitistische Aufschuldungsorgie (mangels Masse in der Zukunft) und führt zu Verwerfungen, Spannungen, Konflikten, Desintegrationen und Despoten an allen Ecken und Kanten. Reise nach Jerusalem.
    Da kann POWELL zirpen, nirpen und drucken wie ER will. Die Physik gewinnt immer.

    Gelbe Westen (haben wir das Copyright?) und Popcorn long!

    Saludos

    el mar

    ---
    Sorry, der Lebensstil den Sie geordert haben, ist ausverkauft!

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    22.01.2019, 18:00

    @ Martin

    Genau. 100 Milliarden Chinesen KÖNNEN nicht irren

    > https://www.adac.de/_mmm/pdf/statistik_7_1_unfallrisiko_42782.pdf
    >
    > > Bedeutet bei mir Radfahren. Kein Stau, kaum Regeln. In der Stadt ist
    > > Autofahren ein nerven- und geldraubender Horror. Für den Fahrer wie
    > auch
    > > die lärm, blech und abgasgeplagte Umgebung.

    [image]

    ---
    Eckart Knaul Bücher:
    Weltweite Trugschlüsse
    Rom - Weltmacht, biologisch gesteuert
    Das biologische Massenwirkungsgesetz

    Köpi

    Berlin,
    22.01.2019, 22:16

    @ Kaladhor

    Eisenbahnverstaatlichung / Gründung der Deutschen Reichsbahn

    Hallo,

    > Übrigens, der Aufbau der Eisenbahnen erfolgte Anfangs komplett
    > privatwirtschaftlich! Meist wurde zur Errichtung einer Bahnverbindung eine
    > Aktiengesellschaft gegründet, um an das erforderliche Kapital zu kommen.
    > Erst danach wurden einzelne Verbindungen zu einem Netz verbunden unter
    > Aufsicht der Länder(Länderbahnen) und erst während des Dritten Reichs
    > wurde die Deutsche Reichsbahn staatlich (aus diversen, vorrangig
    > militärischen Gründen). [Sicht Deutsche Eisenbahnen]
    >

    komme leider erst jetzt zum schreiben, möchte aber als eisenbahninteressierter Mensch noch etwas zu den obigen Aussagen ergänzen:

    1. Ja, anfangs erfolgte der Eisenbahnbau privatwirtschaftlich.

    2. Verstaatlichungen der Bahnen erfolgten jedoch schon sehr lange vor dem Dritten Reich!

    Hier am Beispiel Preußens (https://de.wikipedia.org/wiki/Preußische_Staatseisenbahnen#Umfassende_Verstaatlichungen)

    Umfassende Verstaatlichungen
    Maybach schlug dem preußischen Abgeordnetenhaus sogleich die Übernahme von vier wichtigen Bahnstrecken mit insgesamt 3.500 Kilometer Länge vor. Zum 1. Januar 1880 übernahm Preußen Betrieb und Verwaltung der Rheinischen, der Köln–Mindener und der Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn. Es folgte die Übernahme der Berlin-Hamburger Eisenbahn mit Rechnung vom 1. Januar 1884 mit der Zustimmung der Regierungen von Hamburg und Mecklenburg-Schwerin. Diese waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr Miteigentümer der Bahn und ihnen war lediglich an deren Betriebssicherheit gelegen. Diese stellte eine „Königliche Eisenbahndirektion für die Verwaltung der Berlin-Hamburger Eisenbahn“ sicher, die am 17. Mai 1884 ihren Betrieb aufnahm. Im Jahre 1886 wurden die genannten Gesellschaften liquidiert und ihr Eigentum ging an Preußen über...

    --------

    Die Deutsche Reichsbahn wurde letztendlich 1920 gegründet:
    In Befolgung der Bestimmungen der Weimarer Verfassung vom 11. August 1919 wurde am 1. April 1920 der Staatsvertrag zur Gründung der Deutschen Reichseisenbahnen (RGBl. 1920 I, S. 773)[1] in Kraft gesetzt und damit die vormaligen Länderbahnen der Hoheit des Deutschen Reiches unterstellt. Im Einzelnen waren acht Länder im Besitz staatlicher Eisenbahnen...
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Reichsbahn_(1920–1945))

    --------

    3. die Aussage
    >
    > erst während des Dritten Reichs wurde die Deutsche Reichsbahn staatlich (aus diversen, vorrangig
    > militärischen Gründen).
    >
    ist also komplett unzutreffend.

    Pardon, ich wollte das nur ergänzen, weil ich es satt habe, wie alles mögliche nur auf die Zeit des Dritten Reichs reduziert wird.

    Weiterhin viel Spaß bei der E-Auto Diskussion.
    Abendliche Grüße

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    22.01.2019, 23:41
    (editiert von Mephistopheles, 22.01.2019, 23:47)

    @ el_mar

    Dieser Beitrag gehört eigentlich in die Sammlung!

    > Wenn der Individualverkehr aus der oberen Komplexitätsschicht
    > verschwindet, fällt die gesamte JIT-BAU-Zivilisation in sich zusammen. Wir
    > haben nicht mehr den Saft für eine weitere Schicht!
    >
    > Wir haben auch kein Netz darunter oder hat hier jemand Schweine im Stall,
    > wie vor 60 Jahren meine Großeltern und fast alle anderen Familien hier im
    > Dorf?
    >
    >
    > Immer wenn wir ein Stufe auf der Kompexitätsleiter erklimmen, treten wir
    > die Stufe darunger weg! Uns droht der freie Fall. Venezuela überall!

    zum x-ten Male verlinkt:

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=193123

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Eckart Knaul Bücher:
    Weltweite Trugschlüsse
    Rom - Weltmacht, biologisch gesteuert
    Das biologische Massenwirkungsgesetz

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    23.01.2019, 10:03

    @ el_mar

    In manchen Ländern Europas gibt es noch die Stufe darunter.

    Hallo el_mar,

    natürlich nicht in den Städten, sondern auf dem Land.

    Gruß Dieter

    ---
    Ein guter Indikator für die rasch fortschreitende Verblödung deutscher Journalisten und westd. städtischer Wähler ist die Zustimmungsrate für die Grünen bei den Sonntagsfragen.

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    23.01.2019, 10:34

    @ Dieter

    Es ist wohl häufig ein Problem der Einstellung

    > natürlich nicht in den Städten, sondern auf dem Land.
    >
    Z.B. Venezuela: Die haben so viel Öl, daß es ihnen zu den Ohren rauskommt. Dennoch verhungern da Leute ... in den Tropen, wo einem eigentlich Obst und Gemüse ins Maul wachsen.

    Grüße

    ---
    [image]
    ** Geliefert wie bestellt! **

    valuereiter

    23.01.2019, 14:52

    @ re-aktionaer

    Bedürfnisse

    > ..., wenn ich ein Auto dann kriege, wenn ich es brauche, ist
    > es mir egal, ob es meines oder irgendeines ist, solange es nicht komplett
    > versifft ... ist.

    blöd nur, wenn der Vornutzer ein Auto gebraucht hat, in dem er seinen (stark haarenden) Hund mitnehmen konnte ... oder in dem er während der Fahrt ein paar Zigaretten rauchen konnte ...


    > ... und ich finde es
    > schwachsinnig, dass 2000kg Stahl 80-100kg Mensch auf 10m2 transportieren,
    > die Stadt verlärmen, verstinken und ...

    das hat mal gar nix mit Elektro versus Verbrenner zu tun:

    um (bis zu 4 mal) 80-100kg Mensch zu transportieren, tun es auch 800 kg Stahl: ein Fiat Panda/Renault Twingo/Daihutsu Cuore/was die Japaner alles an Kei cars im Sortiment haben - und mangels Nachfrage bei uns gar nicht anbieten ;)

    re-aktionaer

    E-Mail

    24.01.2019, 14:44

    @ Martin

    Zwei Sorten Radler

    Erwischt es meiner Erfahrung nach im Strassenverkehr am meisten - Neulinge und rücksichtslose Idioten, die die Strasse mit einem Sportplatz verwechseln.
    Wenn man umsichtig mit dem Rad fährt, ist das Risiko minimal, weil man welten besser hört und sieht als im Auto und natürlich auch die Zeiten zum Reagieren bei 20km/h andere sind als bei 50km/h.
    Ich hatte bislang einen "Unfall" wo der Fahrfehler des Autos aber aus genau dem Grund - Umsicht - von mir abgefangen werden konnte - obwohl es extrem war (steile Strasse mit hoher Geschwindigkeit runter) und ich bequem auf der Kühlerhaube platz nahm... Schaden null.
    Gefährlich wirds, wenn man meint, auf Vorrang bestehen zu müssen oder davon ausgeht, dass sich andere immer an Regeln halten - dann knallt es recht bald. Radfahren ist eben dynamisch - auch was die Verkehrsregeln betrifft. Für mich ist grün nicht grün und rot nicht rot - ich schaue, bevor ich drüber fahre und fahre immer nur so schnell, dass ich alles was in meinem Blickfeld ist, erbremsen kann. Aber das muss man den Newbies eben beibringen.





    > Meine persönliche Bilanz: Viele Fahrradunfälle, ein Unfall ziemlich
    > schwer, aber niemals war ein Auto beteiligt - außer bei dem schweren: Es
    > war ein autofahrender Arzt, der mich erstversorgt hat.
    >
    > Ampeln sind da, weil Verkehr ist, und nicht wegen der tödlichen Autos.
    > Das war auch in Peking so als dort noch vor allem Fahrradfahrer unterwegs
    > waren.
    >
    > Und die Pedelecs entwickeln sich zu einem immer größer werdenden Risiko
    > für die Fahrer und für andere. Die Gefahr sind andere Fahrradfahrer,
    > Fußgänger, vor allem solche mit Hunden an der Leine.

    re-aktionaer

    E-Mail

    24.01.2019, 14:50

    @ valuereiter

    Ja, das ist in der Tat ein Nachteil

    Andererseits kann man hier auch einen Markt draus machen. Leute die es sauber mögen schließen sich zu "elitären" Fahrgemeinschaften zusammen oder berappen bei einem Anbieter mehr, der darauf achtet. Soviele Hundehaare kann es nicht geben, dass mein Wutlevel sich an jenen bei Parkplatzsuche und Stau angleicht.

    el_mar

    05.02.2019, 11:27
    (editiert von el_mar, 05.02.2019, 11:36)

    @ el_mar

    Venezuela überall

    > das sieht auch Nafeez Ahmed

    oder hier



    Er sagt:

    Venezuela ermöglicht heute einen Fenster-Blick in die Zukunft der Post-Öl-Zivilisation.

    Viele Infos dazu hier

    Saludos
    el mar

    ---
    Sorry, der Lebensstil den Sie geordert haben, ist ausverkauft!

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