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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    helmut-1

    E-Mail

    Siebenbürgen,
    05.01.2019, 22:48
     

    Interessant, wie das ein Araber beurteilt

    Ein aktueller Artikel in Epoch times , - aber das Zentrale dabei ist das Video des Herrn Imad Karim:

    https://www.youtube.com/watch?v=Zl3oE6Fn1RA

    Was mich dabei aufhorchen lässt, ist mehreres. Aber u.a. sein Ausspruch: "Wir haben versagt".

    Genau das war die Überschrift über meine Betrachtung im Oktober.

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=472661

    Es ist keinesfalls beruhigend für mich, dass andere ähnlich denken, - es ist eher beängstigend.

    Die Gemeinsamkeit zu Herrn Imad Karim und mir besteht eigentlich nur darin, dass er - so wie ich - irgendwann mal in Deutschland als Ausländer seßhaft geworden ist. Aber dass ein Araber genauso wie ein Europäer fühlt, das war mir nicht geläufig.

    Socke

    Homepage E-Mail

    05.01.2019, 23:45

    @ helmut-1

    Einzelfall

    > Aber dass ein Araber genauso wie ein Europäer
    > fühlt, das war mir nicht geläufig.
    In dem Fall leider nun wirklich ein Einzelfall. D.h. es gibt nicht so viele dieser Art.
    Die Masse dieser Menschen bleibt ihrem Hass verhaftet und kann da nicht von lassen.

    re-aktionaer

    E-Mail

    06.01.2019, 06:57

    @ Socke

    Die Mehrheit bemerken wir gar nicht.

    Das ist ja so gut wie immer die Krux. Das laute abstoßende Gesindel sticht ins Auge, der angepasste Normalo wird übersehen. Imad Karims gibt es in rauhen Mengen und es gibt auch - da bin ich mir sicher - eine intensive Sehnsucht nach "Normalität". Viele haben es satt, "Exot" zu sein, ständig auf ihre "Wurzeln" reduziert zu werden, hängen aber ob ihrer phänotypischen Erscheinung ständig in der Nummer drinnen. Ich sehe daher auch in diesem Gesindel eine gewaltige Chance weil seine Beseitigung eine gemeinsame Aufgabe werden könnte! Damit gemeinsam aufzuräumen, wie es Karim sagt, kann ein schöner Einstand für ein verbindendes gemeinsames Narrativ werden. Eine multikulturelle "Bürgerwehr" sozusagen - als Keimzelle eines neuen Deutschlands, wo der tüchtige Achmed, der kräftige Srdjan mit dem wütenden Max wieder sowas wie geordnete Verhältnisse herstellt und sowohl PC und Religionsideologen als auch das kleinriminelle Gesindel zur Hölle jagen. Ich sehe die Zeit dafür langsam gekommen, weil bei vielen "Ausländern" das Bedürftnis nach Nestschutz durch Linke einfach dem Bedürftnis nach Abgrenzung vom Abschaum dem die Linken heute Nestschutz gewähren gewichen ist.

    helmut-1

    E-Mail

    Siebenbürgen,
    06.01.2019, 10:48

    @ re-aktionaer

    Wobei ich immer wieder betonen muss,

    dass weder der Österreicher oder der deutsche Bundesbürger fremdenfeindlich war. Im Gegenteil. Diese Leute waren anderen Nationen gegenüber immer hilfsbereit, verständnisvoll und auch tolerant. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, als ich mich in den 70er Jahren auf Baustellen mit allen möglichen Nationen befand, und ich auch die Umgangsweise der Behörden mit den Ausländern hautnah registriert habe, als ich mich selbst als Nicht-EWG-Ausländer zwischen Knoblauch und Zwiebel in die Reihe bei den Anträgen gestellt habe.

    Deutschen und Österreichern wurde die Ausländerfeindlicheit "anerzogen", und zwar in der Form, indem man ihn mit der Invasion 2015 völlig überfordert hatte.

    Hab das mal probiert, als meine Frau auf Kur war. Meine Tochter sollte keine Süßigeiten mehr mit raffiniertem Zucker essen. Schwer hinzukriegen, bei einem Kind. Als meine Frau weg war, gabs nichts mehr zu essen, nur mehr Schokolade. Es lagen unzählige Tafeln Schokolade auf dem Tisch, - aber es gab nichts anderes. Es dauerte ein paar Tage, und ich wurde auf Knien um ein Stück Brot angebettelt.

    Das nur als Beispiel, wie man einen Sinneswandel erzeugen kann. Die Regierung hat mit der Ausländerflutung nichts anderes gemacht.

    Falkenauge

    06.01.2019, 11:21

    @ helmut-1

    Imad Karim

    > Die Gemeinsamkeit zu Herrn Imad Karim und mir besteht eigentlich nur
    > darin, dass er - so wie ich - irgendwann mal in Deutschland als Ausländer
    > seßhaft geworden ist. Aber dass ein Araber genauso wie ein Europäer
    > fühlt, das war mir nicht geläufig.

    Imad Karim ist ein deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Fernsehjournalist. Er ist libanesischer Herkunft und seit Ende 1977 in Südwestdeutschland ansässig. Seine Filme wurden in den Fernsehanstalten WDR, hr, BR, MDR, ORB, SR, SWR, NDR, 3Sat, Phoenix und im ersten ARD-Programm ausgestrahlt und mehrmals wiederholt.
    Er fühlt sich vollkommen als Deutscher und bezeichnet Deutschland als "die Heimat seiner Werte". Seit er sich zur Masseneinwanderung kritisch äußert, bekommt er keine Aufträge mehr von den deutschen Staatssendern.

    Hier ein Artikel von ihm:
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2018/03/19/jedes-unrecht-beginnt-mit-einer-luege/

    Olivia

    06.01.2019, 11:40

    @ Falkenauge

    Imad Karin IST Deutscher (mit liban.Wurzeln) - meine Tochter IST Deutsche (mit asiat. Wurzeln)

    > Er fühlt sich vollkommen als Deutscher und bezeichnet Deutschland als
    > "die Heimat seiner Werte". Seit er sich zur Masseneinwanderung kritisch
    > äußert, bekommt er keine Aufträge mehr von den deutschen Staatssendern.
    ................

    Genau so ist das. Es geht darum, ob man eine WERTEGEMEINSCHAFT ist und ob man gemeinsame WERTE vertritt.

    Imad Karim und meine Tochter sind für mich ganz deutlich SEHR viel engagiertere Deutsche als viele der linken, naiven und leider oft komplett verblödeten Fuzzies (Soros-Zombies), die noch nie in ihrem Leben gearbeitet haben und nicht wissen, wie viel Leid und Not durch politische Mißstände über die Menschen gebracht wird und gebracht werden kann.

    Ich fühle mich erheblich mehr verwandt mit vielen arbeitenden und denkenden Migranten als mit vielen der durchgeknallten, verwöhnten "Deutschen".

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Olivia

    06.01.2019, 11:45

    @ Socke

    Es gibt VIELE. Unter anderem auch viele, sehr mutige Frauen.

    > In dem Fall leider nun wirklich ein Einzelfall. D.h. es gibt nicht so
    > viele dieser Art.
    > Die Masse dieser Menschen bleibt ihrem Hass verhaftet und kann da nicht
    > von lassen.
    ................

    Da täuschst du dich gewaltig! Es gibt viele Menschen muslimischer Herkunft, die sich hier im Land eingebracht haben und die ECHTE Bürger dieses Landes sind.
    SIE sind diejenigen, die durch diese Massenflutungen und das Laissez Faire der Politik am meisten VERRATEN werden, denn sie sind oft vor genau den Leuten geflüchtet, die derzeit hier bei uns in Europa den Hintern "gepudert" bekommen.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Taurec

    Homepage E-Mail

    München,
    06.01.2019, 13:40
    (editiert von Taurec, 06.01.2019, 14:34)

    @ Olivia

    Völker sind keine "Wertegemeinschaften"

    Hallo!

    > Genau so ist das. Es geht darum, ob man eine WERTEGEMEINSCHAFT ist und ob
    > man gemeinsame WERTE vertritt.

    Diese Idee der "Wertegemeinschaft" ist eine moderne, abstrakt-theoretisierende Konstruktion, in der Bevölkerungen letztlich Ideologien zugeordnet werden. Sie geht wohl aus dem modernen, zivilisierten Bestreben hervor, z. B. die Demokratie (aber auch andere Ideologien wie den Nationalsozialismus) zur "natürlichen Weltanschauung des Volkes" und damit quasi zum Naturgesetz zu erklären. Für einen Volksbegriff ist das aber nicht tragfähig.
    Es beginnt bereits damit, daß nicht einheitlich definierbar ist, was genau der pathetisch-schwammige Begriff "Wert" eigentlich sein soll, gefolgt von der Problematik, welche Werte genau das Definitionsmerkmal des Volks sein sollen. Je nach Gutdünken würden so z. B. Linke oder Rechte nicht zu der Bevölkerung gehören, die man als Wunschvolk seines Ideologiestaates gerne hätte. In Wirklichkeit markieren Ideologien vielmehr Bruchlinien, die durch ein Volk verlaufen, dessen Bestimmung sehr viel tiefer liegt, als rationalistische Denker jemals ermessen könnten.
    Entsprechende Ausführungen lassen sich an den Begriff Religion knüpfen, nachdem es sich bei Ideologien in gewisser Hinsicht lediglich um moderne Spielarten des Religiösen handelt. Entsprechend war z. B. die Reformation nicht in der Lage, die viel fundamentalere Wirklichkeit der trotz aller Konfessionsunterschiede und Stammeseigenheiten vorhandenen Einheitlichkeit der Deutschen auseinanderzusprengen. Es handelt sich um innere Konflikte ein und desselben Volkes, das sich mitnichten über den sterilen Begriff einer "Wertegemeinschaft" definiert.

    Die unangenehme Tatsache, die wahrscheinlich die wenigsten (teils) fremdstämmigen Mitbewohner und "Wunschdeutschen" anerkennen können, lautet schlicht, daß Völker Seelengemeinschaften mit gemeinsamer Geschichte und damit verwoben einheitlicher Abstammung sind.
    Seelengemeinschaft heißt: Man teilt mit den anderen Mitgliedern seines Volkes dasselbe Welt- und Lebensgefühl, das als vorbewußte Grundlage alle darauf fußenden Schöpfungen dieses Volkes, also seine gesamte Kultur bestimmt. Dieses Seelengefühl kann man sich nicht durch Wunsch und Beschluß aneignen. Es ist angeboren (hängt also wohl mit den Genen zusammen) und wird durch kindliche Prägung (Adaption der Kultur über die Sippe) weiter ausgeformt bzw. mit dem geistigen Instrumentarium versehen, das den Ausdruck der Seele eigentlich ermöglicht. Die Seele bzw. "Volkspersönlichkeit" sowie die aufbauenden kulturellen Schöpfungen, die an die Nachkommen vererbt, von diesen vermehrt, verfeinert und weitergegeben werden, ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.

    Auf dieser kulturellen Grundlage wurde in Deutschland eine Vielzahl konfessioneller Richtungen, Philosophien und Lebensentwürfe entwickelt, die mit Sicherheit nicht allesamt dieselben Werte repräsentieren, sondern einander teils widersprechen oder bis auf den Tod nicht ausstehen können. Gemeinsam ist die deutsche bzw. west-/elbgermanische Variante des faustischen Seelentums als Grundlage.

    "Quereinsteiger" mit gänzlich nichteuropäischer Abstammung und Sozialisation gibt es nicht. Solche Behauptungen von Zuwanderern basieren auf einer Selbsttäuschung mit Hoffnung der Fremdtäuschung der einheimischen Deutschen, die ihrer eigenen kulturellen Grundlagen und Identität unbewußt sind und "Kuckuckseier" zu akzeptieren bereit sind.
    Wenn jemand wie Imad Karim (exemplarisch für viele andere) von sich behauptet, er sei Deutscher, so macht er sich aus seiner libanesischen Perspektive eine libanesische (Ersatz-)Vorstellung des Deutschen und identifiziert sich damit. Mit dem eigentlichen Deutschsein, von dem er keine Ahnung hat und welches er nie und nimmer verstehen kann, weil er es nicht empfindet, hat dies aber nicht das geringste zu tun. Er steht der deutschen Seele innerlich so fremd, daß ihm noch nicht mal der unüberwindbare Unterschied bewußt wird. Das Deutsche kommt auf seiner inneren Landkarte schlicht nicht vor bzw. als für ihn hohler Begriff, den er von sich aus getrost mit willkürlichen Ideen füllen kann, weil sein eigentlicher Gehalt ihm für alle Zeit unzugänglich bleibt.

    Man täusche sich nicht dadurch, daß solche Leute perfekt Deutsch sprechen und man sich mit ihnen zwischenmenschlich gut verstehen kann. Es wird stets ein undefinierbares Loch in solchen Beziehungen bleiben, um das herum beide Seiten in Akten systematischen gegenseitigen Mißverstehens einen blinden Eiertanz vollführen, dessen tiefste Gemeinsamkeit gegenseitiges Wohlwollen, aber nicht gleiches Empfinden über die behandelten Themen und Probleme ist.

    > Ich fühle mich erheblich mehr verwandt mit vielen arbeitenden und
    > denkenden Migranten als mit vielen der durchgeknallten, verwöhnten
    > "Deutschen".

    Solche rein wunschgetriebenen, aber weltfremden Umdefinierungen des Deutschen werden das eigentliche Deutsche (zum Glück) noch nicht aus der Welt schaffen. Es bleibt eine Tatsache, daß man auch mit den schwarzen Schafen und Assis der eigenen Familie verwandt bleibt, mit sämtlichen damit einhergehenden Implikationen für die eigenen Schatten und Dämonen, die man aus der eigenen Seele verbannen will, die aber latent im Untergrunde schlummern.

    Was das Deutsche aber aus der Welt schaffen könnte, ist die Überschwemmung mit fremden Genen und Kulturen über das geringe Maß hinaus, das ein Volk assimilieren kann, ohne Schaden an seiner Integrität und Eigenart zu nehmen. Im schlimmsten Falle bleibt Deutschland formal bestehen, während sich in seinem Inneren eine Ersatzbevölkerung herausbildet, die den Begriff des Deutschen weiter pflegt, hinsichtlich Lebensgefühl und darauf aufbauender Kultur aber die erbärmliche Karikatur einer längst toten Nation darstellt und nicht die geringste innere Beziehung zum Seelentum und den Schöpfungen ihrer nominalen Vorgänger hat. Das wäre die größtmögliche Katastrophe. Dann wäre die Welt unwiederbringlich zerstört und nicht mehr wert, auf ihr geboren zu werden.

    Gruß
    Taurec

    ---
    „Es lebe unser heiliges Deutschland!“

    „Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


    Weltenwende

    day-trader

    E-Mail

    06.01.2019, 15:53

    @ Taurec

    Sammlung ! (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    Best Trade!!!

    Plancius

    06.01.2019, 17:41

    @ Taurec

    Volle Zustimmung, aber auch Verständnis für @Olivia

    Deiner Analyse kann ich voll und ganz zustimmen. Da wir jedoch wegen des nicht unerheblichen Anteils an Ausländern in Deutschland tagtäglich Umgang mit ihnen pflegen, sei es auf der Arbeit, im Geschäft oder im Verein, kann man leicht zu solchen Schlüssen kommen, wie @Olivia sie äußert.

    Im Alltag pflege auch ich lieber den Umgang mit einem zivilisierten Muslim oder einem angepassten Afrikaner als mit einem asozialen Deutschen. Bestes Beispiel ist ein in den späten 60ern hier geborener Türke, mit dem ich bis vor kurzem bei einem Kunden viel zusammen gearbeitet haben. Er sprach akzentfreies Deutsch, wenn er wollte auch mit Kölschem Akzent. Im Kölner Speckgürtel besaß er ein Haus, welches inklusive Grundstück in einem tadellosen Zustand war. Nach der Müllabfuhr hat er sogar immer seine Mülltonne ausgewaschen. Auch seine Kinder waren wohlerzogen und glänzten auf dem Gymnasium mit sehr guten schulischen Leistungen.

    Ich fühlte mich mit ihm sehr verbunden, da ich mit ihm auf gleicher Wellenlänge kommunizieren konnte, d.h. wir teilten ein ähnliches Wertesystem. Das konnte ich zu meinen deutschen Kollegen überhaupt nicht behaupten. Ich fand zwar meine Kollegen sehr nett, sie waren jedoch alle voll auf Mainstream gebürstet, d.h. sie wetterten gegen Trump, sie bewunderten Merkel, wie sie Deutschland in schwerer Zeit steuert und lenkt, sie wollten lieber heute als morgen Deutschland abschaffen und in einem gemeinsamen Europa aufgehen.

    Sowohl mein türkischer Kollege als auch ich blicken mit Verachtung auf das Wertesystem der meisten Deutschen. Obwohl er in Deutschland geboren und sozialisiert wurde, findet er die Mehrheit der Deutschen nur widerlich und absolut ehrlos. Für ihn ist ein Mensch in der Hierarchie ganz unten angesiedelt, der sein Land und seine Vorfahren verachtet. Daher findet er keinen Zugang zu deutschen Werten und wird sich auch nie als Deutscher bezeichnen. So wie ich mein deutsches Vaterland liebe, so liebt er sein türkisches Mutterland. Erdogan ist s e i n Präsident. Bei jedem Besuch seines Staaspräsidenten pilgerte er in die Kölnarena.

    Obwohl wir ein sehr ähnliches Wertesystem vertraten, so trennten uns doch Welten, wie die Vorstellung einer künftigen Gesellschaftsordnung in Deutschland aussehen sollte. Während ich natürlich großen Wert darauf lege, dass wir wieder zu unseren deutschen Wurzeln zurückkehren, sieht er die Zukunft Deutschlands in einem islamischen Staat. Er erzählte mir viel davon, was in seiner türkischen Teestube diskutiert wird. Wenn sie - die Türken - in Deutschland erst einmal eine kritische Masse erreicht haben, dann wird wieder Ordnung in Deutschland geschaffen - natürlich unter türkischer Führung - und der verhasste jetzige gottlose Staat auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen werden. Dann wird Schluss sein mit Multikulti, Homoehe, Vaterlandsverrat, Genderschwachsinn, Feminismus usw.

    Wie das alles vonstatten gehen soll, kann man in Hollebeques Roman "Unterwerfung" nachlesen.

    ---
    Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

    Falkenauge

    06.01.2019, 19:09

    @ Taurec

    Wesen der Völker

    > Die unangenehme Tatsache, die wahrscheinlich die wenigsten (teils) > fremdstämmigen Mitbewohner und \"Wunschdeutschen\" anerkennen können, > lautet schlicht, daß Völker Seelengemeinschaften mit gemeinsamer > Geschichte und damit verwoben einheitlicher Abstammung sind. > Seelengemeinschaft heißt: Man teilt mit den anderen Mitgliedern seines > Volkes dasselbe Welt- und Lebensgefühl, das als vorbewußte Grundlage alle > darauf fußenden Schöpfungen dieses Volkes, also seine gesamte Kultur > bestimmt. Dieses Seelengefühl kann man sich nicht durch Wunsch und > Beschluß aneignen. Es ist angeboren (hängt also wohl mit den Genen > zusammen) und wird durch kindliche Prägung (Adaption der Kultur über die > Sippe) weiter ausgeformt bzw. mit dem geistigen Instrumentarium versehen, > das den Ausdruck der Seele eigentlich ermöglicht. Die Seele bzw. > \"Volkspersönlichkeit\" sowie die aufbauenden kulturellen Schöpfungen, die > an die Nachkommen vererbt, von diesen vermehrt, verfeinert und > weitergegeben werden, ziehen sich wie ein roter Faden durch die > Geschichte.

    Es ist zuzustimmen, dass die Völker Seelen- bzw. Kulturgemeinschaften sind und der schwammige Begriff \"Wertegemeinschaften\" die Eigenart eines Volkes nicht trifft. Man darf aber den von Imad Karim geäußerten Satz \"Deutschland ist die Heimat meiner Werte\" nicht auf die begriffliche Goldwaage legen. Er meint eben mit \"Werte\", das, was er an spezifischer deutscher Kultur und damit verbundenem Streben nach freier Individualität hier seit 40 Jahren erlebt. Ähnliches gilt z. B. für den Ägypter Hamed Abdel-Samad.

    Das mit der Abstammung gilt dagegen nur bedingt, und Gene für das gemeinsame Seelengefühl verantwortlich zu machen, blendet die Frage aus: Woher und wie kommt das denn dann in die Gene? Wenn man nicht sein Denken ausschaltet, führt meines Erachtens kein Weg daran vorbei, die Ursache für die jeweilige seelische Prägung eines Volkes in einem höheren Wesen zu suchen, das mit seinen seelischen Intentionen alle Seelen der Mitglieder eines Volkes durchdringt. Darauf hat schon Johann Gottfried Herder hingewiesen. Vgl. dazu hier.

    Man kann beobachten, wie diese Prägung des Völksgeistes lange über das gemeinsame Blut gewirkt hat, so dass die Abstammung eine große Rolle spielte. Trotzdem gab es nur bei den Stämmen eine einheitliche, geschlossene Abstammung, die ab der Völkerwanderung entstehenden europäischen Völker haben aber immer wieder Durchmischungen erfahren; die Einwirkung des Volksgeistes geschah dann eben über die teilweise neue Blutsmischung. Im ungeheuren Nationalismus des 19. und 20. Jahrhunderts zeigt sich indes, dass im Pochen auf das gemeinsame Blut sozusagen negative Volksdämonen gewirkt haben, die ein egoistisches Verhärten, gegeneinander Abschließen und Bekämpfen bewirkt haben. Ein Bindung des Menschen an eine Abstammungsgemeinschaft widerspricht heute auch völlig der Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen. So dass es mir heute so zu sein schaint, dass Völker nach wie vor Seelengemeinschaften sind, man überwiegend auch durch die Geburt hineinwächst, die Volksgeister aber nicht mehr über das Blut wirken, sondern die Seelen eines Volkes direkt durchdringen und Gemeinsamkeit erzeugen.

    Deswegen halte ich das Folgende für falsch:

    > \"Quereinsteiger\" mit gänzlich nichteuropäischer Abstammung und > Sozialisation gibt es nicht. Solche Behauptungen von Zuwanderern basieren > auf einer Selbsttäuschung mit Hoffnung der Fremdtäuschung der > einheimischen Deutschen, die ihrer eigenen kulturellen Grundlagen und > Identität unbewußt sind und \"Kuckuckseier\" zu akzeptieren bereit sind. > Wenn jemand wie Imad Karim (exemplarisch für viele andere) von sich > behauptet, er sei Deutscher, so macht er sich aus seiner libanesischen > Perspektive eine libanesische (Ersatz-)Vorstellung des Deutschen und > identifiziert sich damit. Mit dem eigentlichen Deutschsein, von dem > er keine Ahnung hat und welches er nie und nimmer verstehen kann, weil er > es nicht empfindet, hat dies aber nicht das geringste zu tun. Er steht der > deutschen Seele innerlich so fremd, daß ihm noch nicht mal der > unüberwindbare Unterschied bewußt wird. Das Deutsche kommt auf seiner > inneren Landkarte schlicht nicht vor bzw. als für ihn hohler Begriff, den > er von sich aus getrost mit willkürlichen Ideen füllen kann, weil sein > eigentlicher Gehalt ihm für alle Zeit unzugänglich bleibt. >

    > Man täusche sich nicht dadurch, daß solche Leute perfekt Deutsch > sprechen und man sich mit ihnen zwischenmenschlich gut verstehen kann. Es > wird stets ein undefinierbares Loch in solchen Beziehungen bleiben, um das > herum beide Seiten in Akten systematischen gegenseitigen Mißverstehens > einen blinden Eiertanz vollführen, dessen tiefste Gemeinsamkeit > gegenseitiges Wohlwollen, aber nicht gleiches Empfinden über die > behandelten Themen und Probleme ist.

    Das halte ich für eine veraltete, an die blutsmäßige Abstammung gebundene Theorie. Heute ist die Integration und Assimilation eines Menschen in ein anderes Volk rein seelisch möglich. Natürlich ist das sehr schwer, wenn eine große Volks- und Kulturfremdheit besteht. Aber an den beiden genannten Einwanderern ist es festzustellen.

    Hamed Abdel-Samad, Sohn eines islamischen Imam, formuliert aus seinen Erfahrungen eindeutig:
    „Integration kann aus meiner Sicht nur gelingen, wenn das Individuum sich vom Würgegriff des Kollektivs befreit und seinen eigenen Weg in die freie Gesellschaft beschreitet. Sie kann nur gelingen, wenn der Einzelne alle moralischen und gesellschaftlichen Mauern zwischen sich und der Gastgesellschaft eliminiert und sich ohne Wenn und Aber mit seiner neuen Heimat und deren Werten identifiziert. Geschieht dies nicht, findet keine Integration statt, selbst wenn uns das manche Studie glauben machen will.“ Er schreibt über seinen eigenen Weg: „Ich habe gelernt, mich von allen Bindungen zu lösen, die mein Weltbild oder meine Meinung hätten beeinflussen können. … Heute lebe ich unter ständigem Polizeischutz. … Ich war noch nie unfreier in meiner Bewegung als heute, aber ich war noch nie freier im Geiste als jetzt. Ich hasse niemanden und beabsichtige nicht, irgendjemanden zu kränken, doch ich stehe zu meiner Meinung, egal zu welchem Preis. Ich repräsentiere bestenfalls nur mich selbst. …\" Vgl. hier.

    Dem Schlussabsatz stimme ich wieder zu, weil eine Integration nicht stattfindet, bei den Massen auch nicht stattfinden kann:

    Gruß Falkenauge

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    06.01.2019, 21:29

    @ Plancius

    Zivilisierte Plünderer

    > Im Alltag pflege auch ich lieber den Umgang mit einem zivilisierten Muslim
    > oder einem angepassten Afrikaner als mit einem asozialen Deutschen. Bestes
    > Beispiel ist ein in den späten 60ern hier geborener Türke, mit dem ich
    > bis vor kurzem bei einem Kunden viel zusammen gearbeitet haben. Er sprach
    > akzentfreies Deutsch, wenn er wollte auch mit Kölschem Akzent. Im Kölner
    > Speckgürtel besaß er ein Haus, welches inklusive Grundstück in einem
    > tadellosen Zustand war. Nach der Müllabfuhr hat er sogar immer seine
    > Mülltonne ausgewaschen. Auch seine Kinder waren wohlerzogen und glänzten
    > auf dem Gymnasium mit sehr guten schulischen Leistungen.

    Toll, wie er uns ausgeplündert hat.

    > Ich fühlte mich mit ihm sehr verbunden, da ich mit ihm auf gleicher
    > Wellenlänge kommunizieren konnte, d.h. wir teilten ein ähnliches
    > Wertesystem. Das konnte ich zu meinen deutschen Kollegen überhaupt nicht
    > behaupten. Ich fand zwar meine Kollegen sehr nett, sie waren jedoch alle
    > voll auf Mainstream gebürstet, d.h. sie wetterten gegen Trump, sie
    > bewunderten Merkel, wie sie Deutschland in schwerer Zeit steuert und lenkt,
    > sie wollten lieber heute als morgen Deutschland abschaffen und in einem
    > gemeinsamen Europa aufgehen.

    das finde ich in Ordnung. Hast du auch jeden gefragt, einen wie großen Teil seiner Rente und seines Vermögens er dafür opfern möchte (Schätzungen um die 90%)

    > Sowohl mein türkischer Kollege als auch ich blicken mit Verachtung auf
    > das Wertesystem der meisten Deutschen. Obwohl er in Deutschland geboren und
    > sozialisiert wurde, findet er die Mehrheit der Deutschen nur widerlich und
    > absolut ehrlos. Für ihn ist ein Mensch in der Hierarchie ganz unten
    > angesiedelt, der sein Land und seine Vorfahren verachtet. Daher findet er
    > keinen Zugang zu deutschen Werten und wird sich auch nie als Deutscher
    > bezeichnen. So wie ich mein deutsches Vaterland liebe, so liebt er sein
    > türkisches Mutterland. Erdogan ist s e i n Präsident. Bei jedem Besuch
    > seines Staaspräsidenten pilgerte er in die Kölnarena.

    Deinen türkischen Kollegen verstehe ich voll und ganz. Er ist nur sauer, dass die Gans, die er gerade so wunderbar ausnimmt und wo er sich seinen Anteil schon gesichert glaubte (Haus in Köln mit (mind.) 7.000 Jahren Vorleistung), jetzt auch mit anderen teilen muss, wobei er sich doch schon so schön erträumt hat, dass die Türken, nachdem sie schon von der Zerstörung der jahrtausendealter byzantischen Zivilisation profitiereten, und auch das Erbe der deutschen Zivilisation einheimsen könnten.

    > Obwohl wir ein sehr ähnliches Wertesystem vertraten, so trennten uns doch
    > Welten, wie die Vorstellung einer künftigen Gesellschaftsordnung in
    > Deutschland aussehen sollte. Während ich natürlich großen Wert darauf
    > lege, dass wir wieder zu unseren deutschen Wurzeln zurückkehren, sieht er
    > die Zukunft Deutschlands in einem islamischen Staat. Er erzählte mir viel
    > davon, was in seiner türkischen Teestube diskutiert wird. Wenn sie - die
    > Türken - in Deutschland erst einmal eine kritische Masse erreicht haben,
    > dann wird wieder Ordnung in Deutschland geschaffen - natürlich unter
    > türkischer Führung - und der verhasste jetzige gottlose Staat auf den
    > Müllhaufen der Geschichte geworfen werden. Dann wird Schluss sein mit
    > Multikulti, Homoehe, Vaterlandsverrat, Genderschwachsinn, Feminismus usw.
    >
    > Wie das alles vonstatten gehen soll, kann man in Hollebeques Roman
    > "Unterwerfung" nachlesen.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    „Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

    Falkenauge

    06.01.2019, 22:17

    @ Plancius

    Frage der Integration

    In den allermeisten Fällen solcher Art geschieht nur eine oberflächliche Anpassung. Wer im Innern Moslem bleibt, hat sich nicht voll integriert und wird es auch nicht. Bei denen, die im Inneren im Grunde keine streng gläubigen Moslems sind, scheint es zunächst ungefährlich, die meisten werden sich aber wohl später zur Masse der dominierenden Moslems schlagen.

    Insofern ist die Vision von Houellebecqs "Unterwerfung" schon beängstigend.

    Imad Karim und Hamed Abdel-Samad sind dagegen aber wirklich voll integriert.
    Insbesonder die Schilderungen des letzteren sind sehr eindrucksvoll und zeigen, dass es im einzelnen möglich ist.

    Yellow++

    E-Mail

    06.01.2019, 22:44

    @ Falkenauge

    Marine Le Pen über den wichtigen Unterschied zwischen Integration und Assimilation (mV)

    Die Zuwanderer müssen das Wertesystem des Landes, in dem sie einwandern, in Gänze annehmen. Das ist bei der Integration nicht der Fall. Folgendes Video mit deutschen Untertiteln (der Hyperlink führt zu den entscheidenden Aussagen):

    Marine Le Pen: Integration ist ein angelsächsisches System für Einwanderung

    ---
    Mit Grüßen
    Yellow++

    Les Brigandes - Jeanne d'Arc (Ich fand ein Schwert)
    Enchanter - Dragon Age Inquisition (Gingertail Cover)

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    06.01.2019, 23:32

    @ Falkenauge

    Was für eine Frage! Dieses Land hat eine mind. 1.200-jährige Geschichte

    > In den allermeisten Fällen solcher Art geschieht nur eine oberflächliche
    > Anpassung. Wer im Innern Moslem bleibt, hat sich nicht voll integriert und
    > wird es auch nicht. Bei denen, die im Inneren im Grunde keine streng
    > gläubigen Moslems sind, scheint es zunächst ungefährlich, die meisten
    > werden sich aber wohl später zur Masse der dominierenden Moslems
    > schlagen.
    >
    > Insofern ist die Vision von Houellebecqs "Unterwerfung" schon
    > beängstigend.

    beginnend 843 mit der Ostfränkischen Teilung.
    Man kann aber mit guten Gründen die Geschichte ohne weiteres ausweiten auf das Jahr 27.v.Chr., denn dieses Land nannte sich früher nicht ohne Grund "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation".
    Wenn die glauben, sie wären integriert, dann möchten sie doch bitte begründen, was ihre Geschichte und die ihrer Vorfahren mit der deutschen Geschichte zu tun hat.

    Plündern begründet keine Integration.

    > Imad Karim und Hamed Abdel-Samad sind dagegen aber wirklich voll
    > integriert.
    > Insbesonder die
    > Schilderungen
    > des letzteren sind sehr eindrucksvoll und zeigen, dass es im
    > einzelnen möglich ist.

    Gruß Mephistopheles

    ---
    „Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

    Olivia

    07.01.2019, 18:03
    (editiert von Olivia, 07.01.2019, 18:12)

    @ Taurec

    NORMAL ist: Wenn eine Person FREIWILLIG eine neue Staatsangehörigkeit annimmt, dann möchte diese Person Teil der Gesellschaft werden.

    Mich interessieren die ganzen "Ableitungen" nicht!

    Ich halte es für NORMAL, dass Menschen, die sich entscheiden, Bürger eines anderen Staates zu werden, auch die Entscheidung treffen, TEIL der Bürgergemeinschaft dieses Staates zu werden.

    WAS DERZEIT in den westeuropäischen Staaten abläuft (und teilweise auch in den USA) - mit den irren Soros-offenen-Grenzen und dem von jedem, der das Wort Asyl ausspricht zu plündernden Sozialsystem (ohne jegliche Kontrolle, sondern in Massenabfertigung), das halte ich für PERVERS!

    Es entspringt kranken Gehirnen und erinnert mich sehr heftig an die stalinistischen "Umverteilungen" ganzer Bevölkerungen, weil es dem irren Stalin in seinen sozialistischen Kram passte.

    Da Merkel ja auch die "Sozialistische Grunderziehung" bis zum Erwachsenenleben genossen hat (und dadurch GEPRÄGT wurde), gehe ich davon aus, dass die sich nicht in die westliche "Wertegemeinschaft" integriert hat, sondern noch in den Wertezusammenhängen des ehemaligen Ostblocks festgezurrt ist. D.h. unglücklicherweise geriet die Dame samt ihren "Unterstützern" an ein ehemals reiches Land, das man heimlich (mit nettem, freundlichen Lächeln) ausplündern konnte, um damit sozialistische Weltverbesserungideologien auszuleben.

    Stalin läßt grüßen. U.a. auch in der Figur des Schwiegermutterlieblings Habeck und seinen Aussagen.

    Die Deutschen waren schon immer ein sogenanntes MISCHVOLK! Das kommt davon, wenn man in der MITTE eines kleinen Kontinentteiles liegt. Da treffen sich die Völker und da müssen alle Völker durch bei den Völkerwanderungen oder bei den Raubzügen, die es ja auch reichlichst gab.

    Ich selbst habe französische (Hugenottenflüchtlinge) und polnische Wurzeln. Das ist alles schon sehr sehr lange her, aber bei den Essengewohnheiten und bei den Präferenzen für das Wohnen, da haben sich auch nach langer Zeit bei meiner Mutter immer noch die französischen Einflüsse sehr deutlich gezeigt. Ich habe das erst sehr viel später begriffen. "Man" ist Deutscher und bringt bestimmte Dinge mit, auch wenn diese nicht mehr im Bewußtsein vorhanden sind, so sind sie trotzdem da. Ich fühle mich als Weltbürger. Aber ich bin kein Idiot, der sich von durchgeknallten irren "Sozialisten" (dafür halten sich diese "guten Menschen" offenbar) verblöden läßt.

    ---
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    Socke

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    07.01.2019, 22:57

    @ Olivia

    Re: NORMAL ist: Wenn eine Person FREIWILLIG eine neue Staatsangehörigkeit annimmt, dann möchte diese Person Teil der Gesellschaft werde

    > Ich halte es für NORMAL, dass Menschen, die sich entscheiden, Bürger
    > eines anderen Staates zu werden, auch die Entscheidung treffen, TEIL der
    > Bürgergemeinschaft dieses Staates zu werden.
    So wäre der Idealzustand, dass Zugereiste die Staatsbürgerschaft anstreben, weil sie sich mit dem Zielland identifizieren.
    Heute haben viele die (doppelte) Staatsbürgerschaft rein aus wirtschaftlichen Gründen. Und wie spricht der Mufti in der Moschee immer entschuldigend? - "Die Gelder ('Stütze') kommen nicht von uns 'Ungläubigen', sondern vom Gott der Mondanbeter und dürfen daher mit gutem Gewissen angenommen werden". Diese Sichtweise hat den Vorteil, dass man die "Ungläubigen" trotzdem weiter hassen kann, auch wenn man von deren Kohle lebt. Es hat eben Vorteile, wenn man unter dem Banner des Halbmondes lebt.

    helmut-1

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    Siebenbürgen,
    08.01.2019, 06:17

    @ Olivia

    Hab mir mal alle Kommentare ausführlich reingezogen,

    die vornedran stehen, von jedem Einzelnen. Das, was Taurec geschrieben hat, erfordert meinen Respekt für diese analytische Denkweise.

    Das mit dem Annehmen einer Staatsbürgerschaft irgendeiner persönlichen Auffassung gleichzusetzen, das halte ich für sehr gewagt. Ich gehe mal von mir aus: In den 90er Jahren war ich deshalb auch in Bukarest vorstellig, um mir einfach den Grunderwerb auf meinen Namen in Rumänien zu vereinfachen. Ich dachte an eine Doppelstaatsbürgerschaft. Da das aber wg. des österr. Rechts nicht geht (eine andere Staatsbürgerschaft per Akklamation anzunehmen, bedeutet den Verlust der österreichischen), habe ich davon wieder abgesehen.

    Obwohl ich mich in Rumänien wohlfühle, - mal abgesehen von den unhaltbaren Zuständen in der politischen Staatsführung - sehe ich keine Art der inneren Glaubenseinstellung, als ich mich damals mit dem Gedanken getragen habe. Es waren rein pragmatische Überlegungen.

    Ich denke, dass vieles, was irreführend ist, auf die unterschiedliche Auslegung des Begriffs "Wertegemeinschaft" zurückzuführen ist. Da kann jeder was anderes drunter verstehen. Bevor man nicht den Begriff "Wert" in der Form festlegt, inwieweit Patriotismus, Traditionsbewusstsein, usw. darin eingebunden sind, ist es müßig, über eine Wertegemeinschaft zu sprechen.

    Als extremes Beispiel für die falsche Aufassung des Begriffs "Wertegemeinschaft" resp. "Werte" durch einen Politiker das Video des Kasseler Regierungspräsidenten Lübke in Lohfelden (2015):

    https://www.youtube.com/watch?v=KdnLSC2hy9E

    Ich denke, dass man zwischen zwei Begriffen klar unterscheiden muss, die in der deutschen Sprache möglich sind (in anderen Sprachen, z.B. im Rumänischen, kennt man diese Unterscheidung nicht):

    Man kann an vielen Orten sich wohl fühlen, und sich dort zuhause fühlen. Aber nur an einem einzigen Ort ist man daheim. Ich denke, dass jeder Spanier, jeder Syrer, oder wer auch immer, das genauso fühlt, - auch, wenn er/sie das oft im Alltag in den Hintergrund drängt.

    Auch nach mehr als 45 Jahren als im Ausland lebend, egal in welchem Land in Europa, empfinde ich so, und ich hab es vor ein paar Tagen wieder gemerkt, als ich mir das Neujahrskonzert der Wr. Philharmoniker angesehen habe. Wenn dann der Donauwalzer erklingt und man daran denkt, dass man als kleiner Bimpf im Matrosenanzug mal selbst im Musikvereinssaal auf der Empore neben der Orgel gestanden hat, dann zieht sich was in der Brust zusammen, wo man dann nur mehr alleine sein will...

    Vieles im Leben kann man logisch nachvollziehen, analysieren und begründen, - aber es gibt außer der Ratio noch was anderes, was man eher in die emotionale Schublade gibt. Deshalb meine ich, dass ein Syrer (um das mal als Beispiel zu nehmen) immer ein anderes Verhältnis zu seiner Heimat haben wird, sofern er dort seine Kindheit verbracht hat, als zu einem Aufnahmeland wie Deutschland. Die Vision des Kosmpoliten ist ein Trugschluss, - aber das stellt sich erst in fortgeschrittenem Alter heraus, da muss man mindestens über 50 sein, wenn man dann beginnt, nach den Wurzeln zu suchen.

    Gernot

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    08.01.2019, 08:56

    @ Olivia

    Europäische Völker sind keine Mischvölker

    > Die Deutschen waren schon immer ein sogenanntes MISCHVOLK! Das kommt
    > davon, wenn man in der MITTE eines kleinen Kontinentteiles liegt.

    Natürlich nicht!
    Das ist klassische Staatspropaganda, zu der alle mangels Kenntnissen der Geschichte bis in die Stein- und Eiszeit sowie der menschlichen Biologie (Großrassen) betroffen schweigen - ich nicht.

    Es ist allerdings vollkommen falsch.
    Weder die deutschen, noch die anderen europäischen Völker sind Mischvölker, es seie denn, man unterstelle mir, Berliner, mich letztlich in freundlichem Einvernehmen mit einer Münchnerin "vermischt" zu haben.

    Die mittel-, ost-, nord- und westeuropäischen Völker, tw. auch die südosteuropäischen, entstammen zunächst den gleichen Stämmen, die mal als keltisch, mal als germanisch, mal als slawisch, evtl. noch als skythisch oder illyrisch beschrieben werden.
    Der Menschentyp dieser Stämme bevölkerte noch zur Zeitenwende Europa, Teile Nordafrikas und der Levante sowie Vorderasien (ich denke z.B. an die blonden Lydier in Rom und an Schliemanns Ausruf zum Schädelfund in Troja: "Das waren Menschen wie wir!"
    Damit meinte er nicht, dass auch Schwarzafrikaner oder Pygmäen Menschen wie wir wären, was für die Art, Spezies, zutreffend ist, sondern er meinte Langschädelige, also Europide.

    Seit dem Einzug der verwandten, etwas nordischeren Kurgan-Völker, meiner Erinnerung nach so 5000 - 2000 vor Christi, und deren Verschmelzung mit den etwas breitschädligeren Megalithkultureuropäern fälisch-dalischen Typs hat es bis in die Jetztzeit praktisch keine bedeutsame Einwanderung mehr gegeben.
    Was die Zeit davor angeht, spekuliert man aufgrund genetischer Spuren über die Rückwanderung der eiszeitlich Ausgewanderten aus dem vorderasiatischen Raum, wo sie die Hochkulturen von Chatal Hüyek bis Babel begründet hatten. Sie stießen ins fast menschenleere, gerade abtauende Europa vor.

    Vor allem jedoch gab es seit Jahrzehntausenden keine Vermischung: Vermischen können sich nämlich nicht Gleiche. Sie müssten mindestens verschiedenen Subspezies angehören.

    Ein Mischling ist ein Nachkomme zweier verschiedener Rassen (subspecies, Unterarten), ein Kreuzling der Nachkomme zweier verschiedener Arten, i.d.R. nicht möglich, da die Artgrenze durch die Fortpflanzungsbarriere bestimmt wird. Bei entwicklungsgeschichtlich noch nicht lange differenzierten Arten sind oftmals unfruchtbare Nachkommen möglich (Maultier, Töwe, Liger), bei jüngst differenzierten Mischformen (Weidenkreuzlinge, Artenkreis Stiel-/Traubeneiche) auch fruchtbare, die die weitere biologische Differenzierung ungünstigenfalls behindern können.

    Eine Vermischung mit Schwarzen, Gelben oder Ozeaniern hat aber seit Jahrzehntausenden nicht stattgefunden!

    Wer jetzt Attilla oder die Goldenen Horde anführt, dem sei gesagt, dass die Frauen damals durchaus nicht bereit waren, Kinder ihrer Vergewaltiger auszutragen. Selbst die Priesterinnen auf Anglesey (Ynys Mon) haben noch die Kinder ihrer römischen Vergewaltiger ertränkt, bis auf die Jungs, die sie zu einer Partisanenstreitmacht herangezogen haben. Außerdem waren die Hunnen wohl immerhin europid, nur die Goldene Horde war asiatisch, besaß aber beim Einfall in Mitteleuropa bereits viele Angehörige aus überrannten weißen Völkern und Stämmen (z.B. Warägerabkömmlinge, Kiewer Rus).

    Das Nichtvorhandensein von Vermischung beweist sich im Bilde der Menschen der europäischen Völker.
    Wären sie mit Asiaten, Afrikanern oder Ozeaniern vermischt, gäbe es sie nicht; es gäbe keine Weißen und keine Blonden, höchstens mal als Atavismus. Unsere Gene sind rezessiv-erbig, die "farbigen" dominieren. Das sieht man allenthalben an Mischlingskindern und an denen von Mischlingen mit Weißen (z.B. im Berlin der Teilung aufgrund von Kindern amerikanischer "Neo-Negroes" und Mulatten mit deutschen Frauen; man sieht den Nachkommen oftmals kaum an, je ein weißes Elternteil gehabt zu haben).

    Franzosen und Polen wurden erwähnt. Nun, Franzosen sind nach Cäsars Völkermord überwiegend Franken und angesiedelte Legionäre anderer Stämme, Polen stammen zum guten Teil von den ostelbischen-ostgermanischen/slawischen Stämmen ab, die in der Berliner Geschichte so eine große Rolle spielen (Jatzko von Köpenick, Wenden, die oft als daheimgebliebene Wandalen eingeschätzt werden), zum anderen von Goten und weiteren, die in der "Völkerwanderung", die eine Stammeswanderung war, durchzogen oder zurückblieben und siedelten, vielleicht auch von den Skythen, die sich äußerlich und genetisch (phäno- und genotypisch) von uns Mitteleuropäern wohl kaum unterschieden haben. Sie gehörten nicht zu einer anderen "Rasse" (lassen wir die Güntherschen Kleinteilungen in nordisch, ostisch, dinarisch, fälisch-dalisch, westasiatisch [weiß!] alpin-mediteran usw. mal weg) und waren daher gar nicht fähig zur Vermischung.
    Ausgerechnet Hugenotten wurden angesprochen. Nun, das waren Franken, zum großen Teil deutschsprachig - Französisch war evangelische Kirchen- und Hoheitssprache - und somit als erste imstande, die Luthersche Bibel zu lesen. Ich schrieb schon davon, dass selbst Apollinaire sich einem Pariser (!) Droschenkutscher nicht in Französisch verständlich machen konnte, Anfg. des 19. Jahrhunderts soll noch die Hälfte der Pariser Bevölkerung deutsch gesprochen haben.

    Nun noch etwas zum Gedanken, man könnte Angehöriger eines anderen Volkes werden:
    Ich halte es für möglich, dass Einzelne durch Selbstverbiegung oder Zwangsverbiegung ihres unbewussten, tiefsten seelischen Inneren wirklich Angehörige eines anderen Volkes werden und sich so fühlen können. Evtl. mag es auch ganz vereinzelte "Ausreißer" in einem Volk geben, die sich einem anderen eher zugehörig fühlten, vielleicht mit der Häufigkeit von Männerseelen in Frauenkörpern, wenn es so etwas gibt. Wo Letzteres Mode wird, ist es absurd. Wo Ersteres millionenfach und generationenlang geschieht, mögen nicht zeitgeistgemäß Denkende es perfiden Völkermord nennen. Bei den Tibetern tut man es immerhin - aufgrund der Ansiedlung chinesischer Männer und der Förderung chinesisch-tibetischer Heiraten.

    Völker sind, genetisch, historisch und an ihrer Lebensweise (Kultur) nachweisbar, biologische Größen, und die Natur hat, sei es teleologisch oder teleonomisch betrachtet, eine Abneigung gegen das Schwinden ihrer Differenzierungsformen, ihrer Vielfalt. Vielfalt nämlich stabilisiert das Gesamtsystem "Leben" - im Ganzen und bis hinunter zur Art (Pandemieunwahrscheinlichkeit bei Vorhandensein verschiedener Subspezies).
    Es geschehen ganz seltsame Dinge, wenn biologische Gruppen zu verschwinden drohen. So wählen z.B. Schmetterlingsraupen eine andere Futterpflanze, wenn ihre angestammte vom Menschen ausgerottet wird - aber erst, wenn sie auf der Roten Liste stehen, nur noch vereinzelt inselartig vorkommen und man mit ihrem Aussterben in wenigen Jahren rechnet.
    Von daher wäre es nur natürlich, dass ein Volk sich zusammenschließt oder irgendwelche Abwehrmechanismen ergreift, wenn es sich (unbewusst) schwinden, ausgerottet oder ausgetauscht sieht. Historisch gibt es dafür Beispiele (Indianerkriege). Der einzelne Mohr im Mittelalter wurde beklatscht und erhielt gastfreundlich Kost und Logis. Wo in einem deutschen Stadtviertel auf einmal 20% der Bevölkerung schwarz sind oder 50% türkisch, wird es Probleme geben. Ich fürchte, ohne die ständigen Mahnungen der Medien und Mächtigen, ohne das Schönreden, wäre es längst zu Ausschreitungen gekommen. Erfolgte die natürliche Reaktion des Selbsterhalts einer biologischen Gruppe nur im Entstehen verächtlich gemachter "Parallelgesellschaften" - z.B. auch für Deutsche, wäre das nicht schlimm. Tobte aber der Mob, plötzlich wie einheitlich beseelt, träfe es auch unschuldige Einzelne.

    Mit der Staatsangehörigkeit hat das gar nichts zu tun. Im Gegenteil, derjenige, der eine fremde Staatsangehörigkeit annimmt, kann der beste Staatsbürger werden. Dafür gibt es sogar militärische Beispiele besonderer Tapferkeit "Naturalisierter".
    Angehöriger eines anderen Volkes zu werden, wird dagegen die absolute Ausnahme bleiben und je unwahrscheinlicher, desto weiter das fremde Volk biologisch differenziert ist, also andere spezielle Gene eigen hat.
    Wie viele Weiße wurden Indianer? Das kann man an einer Hand abzählen, und dann war es vielleicht meistens noch Begeisterung und Abenteuerwille.

    Staaten sind Kopfkonstrukte, menschlicher Macht und menschlichem Willen geschuldet.
    Völker sind gewachsen, auch wenn manche Soziologen es heutzutage unglaublicherweise umgekehrt behaupten.
    Es muss ebenso zulässig sein, sich für solche gewachsene Vielfalt einzusetzen, wie es zulässig ist, sich dagegen zu verwenden und alles menschenmachtbestimmt staatlich mit Misch- und Einheitsbevölkerung organisieren zu wollen, wie es Timmermans, Sarkozy und dieser gutausehende Kanadier, weiß den Namen jetzt nicht, wünschen.

    helmut-1

    E-Mail

    Siebenbürgen,
    08.01.2019, 09:16

    @ Gernot

    Nachvollziehbare und vor allem gute Analyse

    Denke, dass vieles an den Begriffen liegt. Man muss eben zwischen Volk, Staat und Nation unterscheiden.

    Gerade der Wiener zeichnet sich durch ein Mischmasch an Nationen aus, was aber überwiegend von einer Harmonie gekennzeichnet war. Letztlich waren ja die einströmenden Nationen in der KuK-Zeit gar nicht so unterschiedlich in der Mentialität, lediglich die Sprache war anders.

    Als dann nach dem Zusammenbruch der Monarchie der Nationalismus aufkam, fingen die Reibereien an. Vorher hatten wir ja bereits ein kleines, aber funtionierendes gemeinsames Europa.

    Gernot

    Homepage E-Mail

    08.01.2019, 09:27
    (editiert von Gernot, 08.01.2019, 09:40)

    @ helmut-1

    Man muss nicht 50 sein :-)

    > Die Vision des Kosmpoliten ist ein
    > Trugschluss, - aber das stellt sich erst in fortgeschrittenem Alter heraus,
    > da muss man mindestens über 50 sein, wenn man dann beginnt, nach den
    > Wurzeln zu suchen.

    Hallo Helmut,

    Ich erinnere mich noch gut meiner vielen Auslandsurlaube bevor ich 20 wurde.
    Ich fand es in anderen Ländern oftmals toll - wunderbare Frauen/Mädchen, tolles Essen, Landschaft mit Natur statt in Rechtecken, Schnee statt Dreck im Winter, freundliche Menschen - doch wenn ich nach Hause kam, spürte ich tief im Inneren, wieder in der
    Heimat
    zu sein.
    Und das lag nicht daran, dass ich dort großgeworden bin. Ich bin nicht in Südtirol, Tirol, der deutschsprachigen Schweiz, im Bayerischen Schwaben, im Allgäu, in der Heide, an der Nordsee, im Ruhrpott, in der Eifel oder in Franken großgeworden, sondern in Berlin. Aber dennoch merkte ich, dass ich den Menschen auf eine subtile, schwerlich definierbare Weise näher war als im oftmals bewunderten und geliebten Ausland - womit ich Länder fremder Völker meine, nicht Staaten.

    Ich glaube, Heimat ist dort, wo Menschen leben, mit denen man auf irgendeine, vielleicht subtile Weise, mehr gemeinsam hat als mit fremden Menschen in deren jeweiliger Heimat.
    Es mag auch eine kleine Rolle spielen, in seiner Heimat "Privilegien" zu genießen, z.B. aufgrund der perfekteren Verständigung oder des unbewussten Anerkanntseins als Gleicher. Diese Privilegien wünsche ich jedem Menschen in seiner Heimat. Sie in der Fremde zu beanspruchen, halte ich für frech.
    Stellte der türkische Händler in der Türkei mich aufgrund eines etwas besseren Zeugnisses als Prokuristen ein statt seines Landsmanns, würde man ihm vielleicht die Bude abbrennen.

    Ich könnte mir vorstellen, in der Tschechei, in den Bergen der Türkei, in Siebenbürgen Heimat zu haben, lebten dort Deutsche.
    Zuhause, nicht jedoch Heimat, habe ich in Berlin-Neukölln, wo ich Angehöriger einer ethnischen Minderheit bin und oftmals der jüngste Deutsche auf der Straße - oder der einzige.
    Ich habe es auch schon gerade umgekehrt erlebt, als ich in einer rein deutschen Gegend ausgeprochener Spießer wohnte. Es war schlimm; ich fühlte mich wenig zuhause, hatte aber trotz aller distanzierenden Erlebnisse Heimatgefühl. Mein Volk zu kritisieren heißt nicht, es nicht zu lieben.

    Plancius

    08.01.2019, 10:22

    @ Gernot

    Einer der bisher besten Ausführungen zu diesem Thema. Ab in die Sammlung! (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

    helmut-1

    E-Mail

    Siebenbürgen,
    08.01.2019, 12:02

    @ Gernot

    Interessante Sichtweise

    Hallo Gernot,

    natürlich geht das teilweise schon ins Philosophische, aber trotzdem - oder gerade deswegen - kann man darüber seine eigenen Gedanken entwickeln.

    Ich glaube, Heimat ist dort, wo Menschen leben, mit denen man auf irgendeine, vielleicht subtile Weise, mehr gemeinsam hat als mit fremden Menschen in deren jeweiliger Heimat.

    Diese Definition würde ich auf den Begriff "Wahlheimat" beschränken. Ich finde mich selbst bei dieser Definition wieder. Und zwar bei meinen Bewertungen für Siebenbürgen, wo man mich schon oft gefragt hat, was mich denn daran so fasziniert, und ich dort geblieben bin.

    Es ist die Ursprünglichkeit, die ungekünstelte Echtheit der Mentialitäten, sowie die Beobachtung, dass auch heute, - wie vor 1000 Jahren - hier drei Nationen Tür an Tür leben, die das Hochhalten ihrer nationalen Tradition als Bereicherung sehen, ähnlich wie bei den drei Nationen in der Schweiz.

    Ich erinnere mich daran, als wir bei uns im Hof eine deutsche Blaskapelle zu Besuch hatten und der Klang natürlich über die Häuserzeilen hinweg ging, dass am nächsten Tag die Nachbarn (Ungarn, Rumänen) zu mir kamen und mir vorschwärmten, wie schön sie das empfunden hätten, es würde sie an die alten Zeiten erinnern, als noch mehr Deutsche hier lebten.

    Wenn ich Deine Definition nochmal lese, dann trifft es das genau und man kann es wie eine Blaupause für mein genanntes Beispiel aus Rumänien empfinden.

    Anders ist es mit der echten Heimat. Dass Du mittlerweile in Berlin zu einer Minderheit gehörst, wird den Begriff der Heimat nicht verändern. Auch Kirsten Heisig empfand das nach wie vor als Heimat, und Buschkowski tut es heute noch. Mit Sicherheit wird der Begriff "Heimat" von Gefühlen wie Wehmut, Frust und Aussichtslosigkeit überlagert werden. Trotzdem ist Berlin einfach "mehr", wenn man dort geboren und aufgewachsen ist.

    Ich habe bis jetzt keine bessere Definition gefunden als die von Reinhard Mey. Mit keinem Wort hat er das Wort "Berlin" in seinem Lied erwähnt, - aber auch ich als Wiener kann jede Zeile, jedes Wort in seinem Lied nachvollziehen, weil ich es persönlich kennengelernt habe, noch in der Zeit, als durch Berlin noch der Stacheldraht ging.

    https://www.youtube.com/watch?v=KhYAg5cbXQA

    Vielleicht habe ich etwas nicht klar definiert: Wenn ich von über 50 zur Erkundung der Wurzeln gesprochen habe, dann habe ich das auf die 200%igen übertragen, die mit vollem Brustton der Meinung sind, dass der Kosmopolit überall zufrieden leben kann. Spätestens dann klingelts auch bei diesen Leuten.

    Natürlich gibt es auch Leute, die schon in viel jüngeren Jahren das Wesentliche erkennen, - aber leider sind die heutzutage in der Minderheit. Aber es ist gut, dass es sie gibt. Wichtig ist, dass jeder junge Mensch viel in fremde Länder reist. Dadurch hat er die Möglichkeit, aus dem engen Bereich seines Domizils im Wohnblock herauszukommen und die Sache "von oben" zu sehen.

    Ich hatte das "aha-Erlebnis" als 20-jähriger, als mir als Österreicher das Land Bayern als "Ausland" bekannt war. Als wir mit zwei Bayern auf der Fähre von Hammerfest Richtung Nordkap ins Gespräch kamen, da merkte ich das erste Mal, dass es da was gibt, was länderübergreifend wirkt, - nämlich der Begriff "Nation". Sowas wie ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Da haben wir als junge Spritzer gemerkt, wo es Gemeinsamkeiten gibt, die einem, - solange er in Wien im 15. Bezirk im 21er Haus lebt, nie auffallen würden.

    Deshalb habe ich auch meine Kinder immer ermutigt, ins Ausland zu gehen, weil sich erst dadurch der Horizont erweitert. Nachdenklich macht mich allerdings, dass mein Jüngster nach längerem Aufenthalt in Deutschland sagt, dass das nicht "sein Land" wäre. Was soviel bedeutet, dass er sich dort nicht wohl fühlt. Ein Land, in dem ich mich als Österreicher in den 70er Jahren voll entfalten konnte.

    Mit Sicherheit wird es auch dort Patrioten geben, auch Leute, die das dort als ihre Heimat definieren. Aber ich kann die Problematik, den Widerspruch, die Zerrissenheit nachvollziehen, die in diesem Begriff in der heutigen Zeit steckt.

    Olivia

    08.01.2019, 12:13

    @ Gernot

    Interessante Abhandlung. Danke. Das "Mischvolk" bezog ich auf die Völker, die sich in Europa tummelten.

    > > Die Deutschen waren schon immer ein sogenanntes MISCHVOLK! Das kommt
    > > davon, wenn man in der MITTE eines kleinen Kontinentteiles liegt.

    ............

    "Sterbende" Völker wurden und werden nirgend geschützt. Das siehst du bei den staatlich sanktionierten Morden an Weißen in Südafrika.

    Wenn du dir durchliest, was derzeit an den Universitäten in den USA auf der "linken" Ebene stattfindet, dann fragst du dich, ob es tatsächlich stimmen könnte, dass nun die überwältigende Mehrzahl aller Menschen (die nicht weiß sind) auf die WEISSEN gehetzt werden sollen, damit diese Ausprägung der menschlichen Rasse vom Boden der Erde getilgt wird. "Man" schreibt ihnen derzeit zu, für alles Übel der Welt verantwortlich zu sein.

    WER aber steckt hinter diesem Krieg?

    Der "Weltpolizist" USA, der zumeist mit der Hautfarbe WEISS assoziiert wird, hat sicherlich einiges dazu getan, dass es zu solchen extremen Ausprägungen des Rassenhasses kommt.

    Wie geht man damit um, wenn man plötzlich in der Minderheit ist und nicht mehr über die technischen Mittel verfügt, "die Welt" zu dominieren?

    Auf irgend eine Art und Weise MUSS Frieden hergestellt werden. Die Frage ist WIE. Bill Gates soll sich dahingehend geäußert haben, dass nur der Sozialismus helfen würde. Ich habe da sehr meine Zweifel. Vor allem RANDGRUPPEN (zu denen wir als Weiße dann wohl ja gehören) haben es dann schwer. Man schaue sich die Situation der Indianer in den USA an.

    Vielleicht sollten wir einfach mal über solche Themen diskutieren. ANDERE, an anderen Machtpositionen als wir, die machen sich nämlich so ihre Gedanken darüber. Sie sind auch der Ansicht, Lösungen gefunden zu haben. Vielleicht sollten wir darüber diskutieren.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Olivia

    08.01.2019, 12:24

    @ helmut-1

    Aus solchen Gründen bin ich zurück nach Deutschland.

    > Vieles im Leben kann man logisch nachvollziehen, analysieren und
    > begründen, - aber es gibt außer der Ratio noch was anderes, was man eher
    > in die emotionale Schublade gibt. Deshalb meine ich, dass ein Syrer (um das
    > mal als Beispiel zu nehmen) immer ein anderes Verhältnis zu seiner Heimat
    > haben wird, sofern er dort seine Kindheit verbracht hat, als zu einem
    > Aufnahmeland wie Deutschland. Die Vision des Kosmpoliten ist ein
    > Trugschluss, - aber das stellt sich erst in fortgeschrittenem Alter heraus,
    > da muss man mindestens über 50 sein, wenn man dann beginnt, nach den
    > Wurzeln zu suchen.

    ..........

    Wenn Menschen aber verfolgt sind und in ihrer "Heimat" nicht mehr leben können, dann werden sie "irgendwo" hingehen, wo sie LEBEN können. Und dort werden sie sich im günstigen Falle assimilieren und ihre Besonderheiten in die Gemeinschaft einbringen. Spätestens ihre Kinder tun dies. Sind es so zu viele, dann bilden sich Parallelgesellschaften, die sich abgrenzen vom "Gastland". Im Zweifelsfalle wird das zu Hass und Krieg führen. Leider.

    Sozialisation ist ein zentraler Punkt in der menschlichen Entwicklung! Darauf sollten wir achten. Deine Kinder, die in Rumänien aufgewachsen sind, die werden nicht mehr in Österreich leben wollen.... es sei denn, dass sie als "Fremde" plötzlich in Rumänien zum Freiwild werden. So, wie es vielen Deutschen nach dem Kriege in Rumänien ergangen ist..... Siebenbürgendeutsche. Einen "alten" Baum umzutopfen ist immer schwierig. Und wenn jemand "anders" ausschaut (oder auch nur einen anderen Dialekt hat), wird es auch immer zu Irritierungen führen, bis ein Gewohnheitseffekt eintritt.

    ---
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    Taurec

    Homepage E-Mail

    München,
    08.01.2019, 12:36
    (editiert von Taurec, 08.01.2019, 12:42)

    @ Olivia

    Merkel, Wertegemeinschaft, Mischvölker

    Hallo!

    > Da Merkel ja auch die "Sozialistische Grunderziehung" bis zum Erwachsenenleben genossen hat (und dadurch GEPRÄGT wurde), gehe ich davon aus, dass die sich nicht in die westliche "Wertegemeinschaft" integriert hat, sondern noch in den Wertezusammenhängen des ehemaligen Ostblocks festgezurrt ist.

    Merkel betrachtet sich aufgrund ihrer sozialistischen Erziehung durchaus als Kosmopolit und Weltbürger, ähnlich wie Du das (gewiß nicht böswillig) tust. Indes ist ihre "Feinabstimmung", d. h. ideologische Ausrichtung innerhalb des Geheges der modernen Zivilisation, eine andere. Weltbürgertum ist die Verleugnung jeglicher Tradition und Kultur, gleich ob man dies als Weltbürger selbst durchschaut oder nicht. Wenn man sich mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner aller Menschen identifiziert, repräsentiert man letztlich gar nichts und ist ein Nichts, weil man sich gegen nichts abhebt und seine Eigenheiten negiert, um anderen zu gefallen, die im Grunde aber genauso gleichgültig und egal sind wie man selbst.
    Was Völker sind, und was sie wert sind bzw. bedeuten, davon hat Merkel als seelisch und wohl auch biologisch steriles totes Ende überhaupt keinen Begriff. Die Deutschen sind für sie eher ein dekonstruierbares gedankliches Konstrukt, das ideologisch willkürlich umdefiniert werden kann, indem man z. B. den Mohammedanismus (der tatsächlich seit jeher der Erb- und Erzfeind des Abendlandes ist!) zum Teil Deutschlands erklärt. Das beinhaltet natürlich auch die Verleugnung des Arabischen und seiner Kultur, die letztlich ebenfalls aufzulösen sind und derzeit als Brechstange am Herz der abendländischen Kultur instrumentalisiert werden.

    Im Grunde ist Merkel mit der westlichen "Wertegemeinschaft", insofern diese für die Etablierung des Weltstaates mit "neuer Weltordnung" steht, vollauf kompatibel. Der Ostblocksozialismus und das liberale System des Westens unterscheiden sich in der Art und Weise, wie der Weltstaat errichtet werden soll, jedoch nicht in den grundlegenden Zielen. Bei uns heißt es eben, weichgewaschen und irrational eine Art säkularer Ökumene implizierend "Weltgemeinschaft". Welcher emotionale und stimmungsgetriebene Mensch will schon gegen "Gemeinschaft" sein?

    Ich halte "Wertegemeinschaften" und davon ausgehend "Werte" und "Gemeinschaften" (wenn letztere zu umfänglich bestimmt werden) für nichtssagend und belanglos. "Wert" impliziert etwas Positives, dabei ist der Inhalt unbestimmt. Das Wort bezieht seinen Gehalt allein aus der linguistischen Oberfläche, die emotional mit etwas Gutem assoziiert wird. Darüber hinaus ist eine "Wertegemeinschaft" völlig wertlos, also inhaltlich leer und praktisch nutzlos, insgesamt also sinnlos.
    Es wird schädlich, sobald mit diesem hohlen Bekenntniskonstrukt, mit welchem Demokraten gerne ihren Status als Bestmenschen vor anderen selbstgerecht zur Schau stellen, Inhalte verknüpft werden, die gegen alles gerichtet sind, das Menschen prinzipiell zu hindern und auszuschließen in der Lage wäre. Werte sind dann die typischen Ausflüsse der Demokratieideologie: Inklusion, offene Grenzen, Gleichberechtigung, Friedfertigkeit, Gewaltlosigkeit etc. – insgesamt also alles, was gegen Distinguierendes, Aristokratisches, Elitäres, sich selbst Verfeinerndes und Selbsthauptendes gerichtet ist, das den Grundimpuls höherer Kultur ausmacht. Genau das ist aber gemeint, wenn heute von "Wertegemeinschaft" die Rede ist. Wer "Wertegemeinschaft" sagt (in Anlehnung an Schmitts "Wer Menschheit sagt...") spielt auf der falschen Seite. "Wertegemeinschaft", "Weltgemeinschaft", "Weltbürgertum" zielen folglich in die selbe Richtung, nämlich zum Weltstaat und der "neuen Weltordnung".
    Dies bedeutet in letzter Konsequenz, daß nicht nur die obigen Begriffe und insbesondere "Wertegemeinschaft", sondern die westliche Wertegemeinschaft an sich und alles, wofür sie steht, abgelehnt werden muß, wenn man Europa und seine Völker retten will.

    > Die Deutschen waren schon immer ein sogenanntes MISCHVOLK! Das kommt davon, wenn man in der MITTE eines kleinen Kontinentteiles liegt. Da treffen sich die Völker und da müssen alle Völker durch bei den Völkerwanderungen oder bei den Raubzügen, die es ja auch reichlichst gab.

    Von einer außereuropäischen Warte aus betrachtet, sind die Deutschen dennoch ein recht homogenes Volk, mehrheitlich und im Kern germanisch mit Assimilierung umliegender europider Ethnien von den Rändern her. Seelisch repräsentieren sie bestimmte Charakteristika der weißen Großrasse (bzw. deren europäischen oder indogermanischen Sparte), die sie – wie andere Völker und Kulturen andere Qualitäten – in konzentrierter Form ausbilden.
    Darüber hinaus setze man nicht die biologische Rasse mit dem gleich, was ein Volk ausmacht. Völker sind nicht primär physiologisch, sondern seelisch-geistig zu begründen, wobei mit der Seele die Genetik (mit einer gewissen Unschärfe) korreliert. Im Grunde entspringt alles Leben geistigen Urgründen. Die Biologie, sei es der Körper eines Einzelwesens, menschliche Rassen oder die Gattungsmorphologie tierischer Spezies usw., spiegelt das metaphysische Konzept einer Lebensform wider, ist aber nicht die Ursache.
    Man würde wohl feststellen, daß mit einem Volk (womit nicht Staatsvölker oder die "Willensnationen" gemein sind) bestimmte genetische Merkmale korrelieren. Umgekehrt gelingt es freilich nicht, anhand der Genetik Völker abzugrenzen, weil dadurch von äußerer Form auf seelische Verfassung geschlossen werden würde. Man würde den Wirkungszusammenhang umkehren und die Seele als eine Folge der Biologie betrachten, während sie eigentlich das Ursprüngliche und Überzeitliche ist. Dem entsprechend sind Völker, ist das deutsche Volk eine Seeleneinheit, deren Mitglieder weitestgehend (mit Ausnahmen!) weiß/europäisch/indogermanisch sind. Mit rein biologischer (bzw. materialistischer) Betrachtung wird es aber nicht gelingen zweifelsfrei ein deutsches Volk zu identifizieren, weil alle seine einzelnen rassischen Merkmale auch bei anderen Völkern vorkommen.
    Leider ist die materialistische (biologiezentrierte) Anschauung bei den meisten modernen Menschen die vorherrschende oder einzig vorhandene. Die geistige Welt, in der auch Völker ihren Ursprung haben, wird gar nicht wahrgenommen oder anerkannt.

    Gruß
    Taurec

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    „Es lebe unser heiliges Deutschland!“

    „Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


    Weltenwende

    Olivia

    08.01.2019, 12:45
    (editiert von Olivia, 08.01.2019, 13:02)

    @ Plancius

    Ja - ähnliches erzählte mir ein Anwalt von "gut angepassten" afghanischen Kollegen.

    Wenn jemand Erdogan favorisiert, dann MUSS er zweifellos so denken, denn Erdogan "verkauft" dieses Gedankengut seit Jahrzehnten. Er bekam immer eine Bühne in Deutschland für seine "Ausführungen". BIG Brother achtete schon darauf, dass dies so blieb (bis zum Putsch).

    Dass man die Zustände in Deutschland zum Teil fürchterlich findet, das kann ich gut verstehen. Aber die schlimmsten "Zustände" sind in den sogenannten "Ghettos" der aus seinem "Glaubenskreis" zugereisten Personen, die sich durch absolute Intolleranz auszeichnen und die gleichen Personen aus dem linken Spektrum, die sich durch eine ähnliche Intolleranz auszeichnen. Auch die "Übernahmephantasien" sind sehr ähnlich. Beide wollen die WELT "selig" machen. Natürlich nach ihrer Fasson. Da gleichen beide doch sehr den Oligarchen.

    Differenzierung wird abgeschafft! Das dürfte das gleichlautende Motto DREI Gruppierungen sein.

    Jetzt alle "analfixierten" (super sauberen) Erdoganverherrlicher als Beispiel für eine "gelungene" Fehl-Integration zu bezeichnen, ist vielleicht ein wenig kurz gesprungen (Analfixiertheit wurde ja im wesentlichen den schlimmen Deutschen zugesprochen). Es dürfte auch schmuddeligere Exemplare mit gleichen Vorlieben geben. Auch da geben sich die "Völker" nichts. Sie sind sich doch erschreckend ähnlich.

    Ach bezüglich der Afghanen. Der Anwalt ludt seine Kollegen des öfteren mit Ehefrau ein. Man sagte immer freundlich zu, es kam aber niemals zu so einem Besuch. Irgendwann nahm ihn ein guter afghanischer Geist zur Seite und erläuterte ihm den Sachverhalt. Die Frauen würden NIEMALS mitkommen! Das sei nicht üblich. Man sei lediglich höflich.

    Und trotzdem bin ich der Ansicht, dass es genügend Migranten gibt, die genau wegen SOLCHEN Aussagen diese Länder verlassen haben! Auf solche Migranten sollten wir uns konzentrieren, denn die leiden ebenfalls unter dem, was diese "Schutzwürdigen" für die Zukunft geplant haben. Fanatismus und Dummheit haben weder etwas mit der Hautfarbe, noch mit der Religion zu tun.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    helmut-1

    E-Mail

    Siebenbürgen,
    08.01.2019, 14:49
    (editiert von helmut-1, 08.01.2019, 14:56)

    @ Olivia

    Stimmt schon so einiges, auch aus meiner Sicht, aber

    auch hier muss man differenzieren:

    Wenn Menschen aber verfolgt sind und in ihrer "Heimat" nicht mehr leben können, dann werden sie "irgendwo" hingehen, wo sie LEBEN können.

    Absolut richtig. Leute, die verfolgt sind. Solche gibts auch hier in Rumänien, aus verschiedenen arabischen Ländern. Aber es sind nicht viele, die verfolgt sind, deshalb gibts auch nur - vergleichsweise - wenig Immigranten in Rumänien. Die sind mit wenig zufrieden, versuchen, sich in das System einzugliedern, fordern nichts, sondern sind damit zufrieden, dass sie sicher untergebracht sind.

    Anders diejenigen, die nur vorgeben, verfolgt zu sein. Diejenigen probieren es in dem einen oder dem anderen Land, wenn sie merken, dass es nicht so geht, wie sie sich das vorgestellt haben, dann ziehen sie weiter.

    Sind es so zu viele, dann bilden sich Parallelgesellschaften, die sich abgrenzen vom "Gastland".

    Vor allem dann, wenn sie merken, dass hier eben keine gebratenen Tauben mehr auf den Bäumen vorzufinden sind. Dann kommt der Frust dazu, und sie suchen sich Gleichgesinnte resp. "Leidensgenossen".

    Deine Kinder, die in Rumänien aufgewachsen sind, die werden nicht mehr in Österreich leben wollen..

    Kann man nicht verallgemeinern. Mein Jüngster hat seine obligate Wehrpflicht als Österreicher in Österreich abgeleistet und wollte - so war sein Plan - eigentlich einige Zeit dort länger bleiben, evtl. auch KFOR oder sowas. Er hat diese Tätigeit nach der obligaten Phase beendet. Die Türken mit österr. Staatsbürgerschaft, die genauso zum Wehrdienst herangezogen werden, haben ihm den Aufenthalt dort derart vermiest (Lebenswandel, Sauberkeit, Hygiene, dummes Gelaber), dass er froh war, die Sache zu Ende gebracht zu haben.

    Dann machte er seine Ausbildung in Deutschland (nach dem Fall von Ceaucescu hat man die Lehrausbildungen zum überwiegenden Teil ersatzlos aufgelöst) und ich versuchte bereits, das als Tatsache anzusehen, dass er in Deutschland bleibt. Irrtum. Er will wieder zurück nach Rumänien. Ihm missfällt das extreme Hamsterrad in Verbindung mit den Kopftüchern. Obwohl man im Betrieb alles daran setzt, ihn zum Bleiben zu bewegen, weil man seine Person und seine Arbeitskraft schätzt.

    Fakt ist also, dass er keinerlei Probleme mit der einheimischen Bevölkerung (oder wollen wir sie "Urbevölkerung" nennen?) hatte, weder in Österreich oder in Deutschland, aber mit denen, die derzeit dort herumkrebsen, kommt er nicht zurecht.

    Auch mein Großer, der in Deutschland aufgewachsen ist, hat seinen Wehrdienst in Österreich absolviert und ist danach in Österreich geblieben. Der andere Dialekt führte, -wie Du sagst, anfangs zu Irritierungen, aber das legte sich bald. Er fühlt sich in Wien wohl und ist auch beruflich seinen Weg gegangen.

    Also, teilweise stimmt es, was Du sagst, teilweise nicht.

Wandere aus, solange es noch geht.


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