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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Diogenes Lampe

    14.04.2018, 16:03
     

    Donald Trump und der Untergang des Britischen Weltreichs

    Donald Trump und der Untergang des Britischen Weltreichs

    Giftgaswerkstatt und Bombenterror in Syrien. Giftanschlag in Salisbury. Diplomatische Krise der EU mit Russland. Sezessionsversuche mit Katalonien, um Spanien zu zerteilen und so Gibraltar zu behalten. Aufhetzen Griechenlands gegen die Türkei, die nach Russland umgeschwenkt ist. Anschläge in Deutschland. Ausrauben der russischen Ex-Oligarchen, die ihr Heil in der Flucht nach London suchten, als Putin Jelzin ablöste. Die Britische Regierung läuft offensichtlich Amok und führt sich in der ganzen Welt auf, wie es eben nur das Perfide Albion kann.

    Die folgende ausführliche Analyse basiert auf meinen eigenen Spekulationen in Bezug auf die kommenden Ereignisse, die ich von meiner eigenen Wahrnehmung des aktuellen Geschehens ableite. Sie ist daher weder verbindlich noch erschöpfend und natürlich nicht von Irrtümern frei. Sie kann aber von jedem aufgrund eigenem Hintergrundwissens geprüft und weitergedacht werden. Der Sinn des Ganzen ist, anzuregen, die beängstigende Politshow, die uns gerade gegeben wird, mit nüchternem und ruhigem Blick aus der geopolitischen Perspektive zu betrachten.


    In den Tagen des alten Empire log und betrog man noch feiner, raffinierter und war so wesentlich erfolgreicher beim Versuch, Weltmacht zu bleiben. Doch heute läßt man sich, wie im Fall Skripal, ertappen wie ein dummer Schuljunge beim Koksen auf der Cambridge-Toilette. Was ist los mit der britischen Oberschicht? Alles nur noch Politprolls, diese „Eliten“? Verlieren die Lords und Ladys von Ober -und Unterhaus ihren Verstand? Ihre Nerven? Oder Beides? Wenn ja, warum? Steht Großbritannien vor dem größten Skandal in seiner Geschichte? Einem, der die gesamte britische Elite erfassen kann? Dem Pädophilenskandal, dessen Metastasen womöglich bis in die königliche Familie streuen? Muß deshalb das Ablenkungsmanöver gegen Russland noch brutalere Wirklichkeiten in Aussicht stellen, um mittels künstlich erzeugter Kriegspanik Zeit für weitere Vertuschungen zu gewinnen?

    Wir werden gerade Zeuge eines globalen Umbruchsereignisses bisher nicht gekannten Ausmaßes. Ein weiteres Mal wird die Welt unter Großmächten neu aufgeteilt. Alte Mächte steigen ab. Neue Mächte übernehmen. So weit so gut oder schlecht. Diesmal jedoch sitzen die Briten am Katzentisch (Macrons Frankreich nicht mal das). Erstmals seit Elisabeth I., der Seeräuberkönigin, mit der der Aufstieg des Britischen Weltreichs begann, drohen die Britischen Inseln in Europa geopolitisch marginalisiert zu werden. Die letzte Option, die ihnen noch bleibt, ist ein Bündnis mit dem verhaßten Trump. Doch das wird es nur zu seinen Bedingungen geben können. Die werden hart sein. Und noch fehlt die Einsicht in diese Notwendigkeit in der Downing Street und im Buckinghampalast, dem künftigen Juniorpartner - sprich Untertanen - des Weißen Hauses, des Pentagon und damit des Vatikan.


    Trump als Faktotum ROMS

    Das Transatlantische Imperium bricht, wie gesagt, aufgrund des Aufstiegs Chinas und Russlands und somit des mangelnden Zugriffs auf die weltweiten Ressourcen in sich zusammen. Der Umkehrpunkt seiner globalen Ausdehung ist längst überschritten. Jetzt geht es also um den strategischen und taktischen Rückzug. Seine bisherigen Allianzen lockern und lösen sich. Die Finanzkrise zerbröselt in ihrer Endphase die global agierenden Konzerne des Westens. Wirtschaft und Kapital flüchten vom zusammenbrechenden westlichen in den östlich aufblühenden Geldkreislauf. Mit der Ressourcenkrise geht die Legitimationskrise einher. Und so wurde angesichts der nahenden Katastrophe keine Malteser-Killery, sondern ein Jesuiten-Profi als US-Präsident engagiert. Kein Politikdarsteller sondern ein erfolgreicher Konzernlenker. Donald Trump.

    Der Vatikan, seine Jesuiten und Malteser stehen somit als die obersten geistlichen Legitimationsinhaber (Bewahrer des „jüdisch-christlichen Abendlandes“) und Lenker des Transatlantischen Imperiums vor dem typischen Problem des systemisch bedingten und finanziell erzwungenen Reformdrucks. Nämlich diesem: Die bisherige kriegerische Option, das Finanzsystem einfach crashen zu lassen und durch einen Weltkrieg wieder auf Anfang zu setzen, besteht nicht mehr. Russland und China lassen sich auf keinen 3. Weltkrieg mehr ein. Allen Teilnehmern am Seidenstraßenprojekt haben sie Sicherheit garantiert und ihre Möglichkeiten hierzu in Syrien der ganzen Welt demonstriert.

    Wenn wir nun die jüngsten Angriffe der USA, GB und Frankreichs aufgrund falscher Anschuldigungen aus London und Paris betrachten, dann erkennen wir leicht die Falle, die Trump seinen Amtskollegen May und Macron gestellt hat. Sicher nicht unbedingt in Absprache mit den Russen aber sicher zu ihrer Freude. Denn längst haben diese Beweise für Giftküchen der Franzosen und Briten in Syrien; und die, die ihnen noch fehlen, liefern ihnen die NATO-Türken, die May und Macron seit dem NATO-Putsch gegen Erdogan die Pest an den Hals wünschen.

    Dass die Russen den Angriff zugelassen haben, sogar, ohne selbst direkt einzugreifen; dass sie die Abwehr vollständig der syrischen Luftabwehr überließen, damit die ihren Raketenschrott aus Sowjetzeiten loswerden kann; dass dieser „Schrott“ dennoch kein Drittel der neuen und smarten Trumpraketen durchgelassen hat; - mit all dem konnte das Jesuitenfaktotum im Weißen Haus der Malteserfraktion erneut demonstrieren, dass auch ihre modernsten Waffen keine Chance haben, die Lufthoheit über Syrien zu gewinnen. Dafür werden nun aber GB und Frankreich ihre internationale Reputation verlieren und der Militärisch Industrielle Komplex (MIK) dumm da stehen. Denn die haben sich nicht nur mit Damaskus angelegt sondern mit Moskau und Peking. Wenn die jetzt ihre wohl ziemlich beeindruckenden Geheimdiensterkenntnisse gegen Paris und London über deren Giftküchen in Syrien in die UNO-Waagschale werfen, dann dürfte dies eine Krise des UN-Sicherheitsrates auslösen, an dessem Ende genau die Reform der UN als solcher stehen könnte, die Trump, Putin und Xi längst anvisiert haben und aus der Frankreich und GB sehr geschwächt hervorgehen werden. Ganz abgesehen davon, dass diese „Entdeckungen“ die innenpolitischen Krisen dieser beiden Ex-Großmächte noch verschärfen, sobald das Licht der Weltöffentlichkeit auf sie geworfen wird.

    Die beiden wichtigsten Orden des Vatikan müssen nun ihre altbewährte Doppelstrategie anwenden, damit ROM beim Zusammenbruch seines Transatlantischen Imperiums nicht auch noch ganz Westeuropa verliert. Sie setzen sich daher nun auch an die Spitze der Kritiker des Imperiums, um so einen kontrollierten Zusammenbruch hinzubekommen und dabei sicher auf der Gewinnerseite zu stehen. So geht Machtpolitik nicht erst seit den Tagen Machiavellis. Ihre bisherigen Faktoten, vor allem die, welche eng mit den Neocons und deren Ideologie verbunden sind, müssen wohl oder übel aus ihren Ämtern entfernt und durch neue und frische Kräfte ersetzt werden. So, wie einst ihre Nazis am Ende des 3. Reiches oder ihre Kommunisten nach dem Ende der Sowjetunion.

    Der Neoliberalismus, letzte Variante des Römisch angepeilten Globalfaschismus, muss als Endstadium des krisengeschüttelten römisch-venezianischen (britischen) Kapitalismus abgewickelt werden und gleichzeitig muss man sich auf die multilaterale Weltordnung vorbereiten, die Russland und China nun der Welt aufdiktiert haben. Denn jede weitere Akkumulation des auf dem Petrodollar basierenden Fiat-Kapitals würde das Imperium implodieren lassen. Das Ende der Fahnenstange ist mal wieder erreicht. Die inzwischen gedruckte Geldmenge steht in keinerlei Verhältnis mehr zu realen Werten und somit tendieren die Investitionsmöglichkeiten angesichts des Verlustes des asiatischen Wirtschaftsraumes und dessen Abkopplung vom westlichen Finanzsystem gegen Null. Eine neue goldgedeckte Währung muss her. Doch das meiste Gold liegt in Asiens Minen und Tresoren. Und die weltweiten Investitonsmöglichkeiten des Petrodollar hat der größte Gläubiger der Transatlantiker, China, bereits genutzt, um seine überflüssigen Dollarberge abzubauen. Dasselbe tat es mit seinen Überschüssen von britischen Pfunden. Beim Investieren seiner Berge von westlicher Fiatmoney in die westlichen Realwerte konnte es dann auch noch viel eigenes Gold sparen, seine neu konvertierbare Währung damit decken und den Dollar als immer risikoreicheres Kapitalaufbewahrungsmittel wie als internationales Zahlungsmittel mehr und mehr aus Eurasien in die krisengeschüttelten und von den Chinesen schon weitgehend aufgekauften Märkte des Westens zurückdrücken. Ganz zu schweigen davon, dass es mit der Übernahme westlicher Banken und Schlüsselindustrien nun auch die Politik der einzelnen Nationalstaaten mitbestimmen kann und wird.

    Das bedeutet, dass Rom nun nur noch zwei Optionen hat: Krieg/Bürgerkrieg oder Frieden. Die Beharrungskräfte (Malteser) schreien natürlich verzweifelt nach Krieg und zetteln mit der „Flüchtlingskrise“ schon mal Bürgerkriegszustände im Sinne ihres Konzepts vom Kampf der Kulturen an. Die Reformkräfte (Jesuiten) erkennen die Aussichtslosigkeit einer direkten militärischen Konfrontation angesichts der Aufrüstung Russlands und Chinas. Durch die schwere Glaubwürdigkeitskrise ihrer westlichen Medien können sie keine Kriegsbegeisterung mehr bei den von ihnen beherrschten westlichen Völker entfachen. Sie setzen daher taktisch erneut auf Nationalstaatselemente. Sie wollen/müssen die innere Ordnung der USA und EU daher mit polizeistaatlichen Mitteln wieder herstellen, um letztlich die eigene Wirtschaftsdiktatur, die sie mit ihrem gescheiterten Globalismus längst eingeleitet haben, wenigstens über ihre EU und ihren Vereinigten Staaten von Amerika aufrecht zu erhalten. Hierzu dient ihnen dieselbe „Flüchtlingskrise“ als Legitimation. Nur mit dem Unterschied, dass die „Flüchtlinge“ in ihrem Konzept eher zum Problem geworden sind. Sie haben erkannt, dass die Zerstörung der Volkswirtschaften durch gesellschaftlich nicht integrierbare Migrantenmassen, die ursprünglich dem Zweck dienten, die globalen Billigarbeitsmärkte auszuweiten, die Nationalstaaten Europas aufzulösen und in der EU aufgehen zu lassen, angesichts der neuen Bedingungen auf den Erhalt ihrer Macht nun kontraproduktiv wirken könnte. Denn die „Vereinigten Staaten von Europa“ sind ihnen nicht mal ansatzweise gelungen. Selbst der Versuch, den Einigungsprozess zu entschleunigen und zunächst erst die wirtschaftlich potentesten Staaten zusammen zu zwingen, wird nicht funktionieren. ROM scheitert am Widerstand der europäischen Nationalstaaten, die sich nicht umvolken lassen; geschweige, gen Russland in den Krieg ziehen wollen.

    Das neue Ziel der Jesuiten ist nun der Spatz in der Hand. Die westliche Zentralmacht sucht einen in ihrem Sinne kompatiblen Anschluss an das von China und Russland dominierte multilaterale Gegensystem der zwar globalen jedoch bilateralen Seidenstraßenprojekte, in denen sich letztlich nur souveräne Nationalstaaten mit durch Gold oder Wirtschaftsleistung gedeckten Währungen einbringen können. Im Zuge der Wiederauferstehung des westlichen Nationalstaatenkonzepts zwangen sie die EU-Staaten, mit der neuen USA unter Trump nur noch bilateral zu verhandeln und somit die Nationalstaaten zu stärken. Der neue amerikanische Präsident verhandelt also nicht mit der überstaatlichen EU. Ein deutliches Zeichen, dass die Machtübernahme durch ihn der Anfang vom Ende der EU in der bisherigen neoliberalen Form eingeläutet hat. Nun wird es durch die unterschiedlichen Potenzen und Interessenlagen der Nationalstaaten erneut zum Aushandeln der Bedingungen zwischen schwachen und starken Staaten kommen; somit zu neuen Allianzen und taktischen Bündnissen. Die starken Staaten werden wieder um die Bündnisse mit den schwachen konkurrieren und die Jesuiten werden sich in ihrer klassischen Rolle als „politische Makler“ über ihre nationalistischen Einflussagenten in den Parteien ihre Einflussphären sichern.

    Das heißt aber nicht unbedingt, dass so nur mal wieder die alten Verhältnisse zurückkehren, die die Welt immer wieder in Kriege verstrickt hat; auch wenn sich der Vatikan das wünschen würde. Denn diesmal sind die 3 Weltmächte nicht blockartig getrennt, sondern die souveränen Nationalstaaten, die der Vatikan wieder aus seinen EU -und NATO-Krallen loslassen muss, kooperieren dann natürlich in der Ressourcenfrage so frei wie zwangsläufig mit denen des Ostens. Das eurasische Seidenstraßenprojekt ist daher kein statisches sondern dynamisches System des Ausgleichs. Es basiert im Unterschied zum Römischen Reich des Transatlantischen Imperiums auf permanenten Interessenausgleich und nicht auf seinem Finanzsystem. Das dient ihm. Es herrscht nicht. Und somit besteht auch kein Bedarf Russlands oder Chinas, trotz ihrer nunmal natürlichen Dominanz Einfluss auf die Kulturen der schwächeren Nationalstaaten zu nehmen. Denn es besteht im Unterschied zum Transaltlantischen Weltimperium keine Notwendigkeit einer Nivellierung aller Kulturen, um eine amorphe Weltbevölkerungsmasse zu kreiren, die geeignet ist, von den Weltkonzernen - einschließlich des obersten Glaubenskonzerns - für immer glücklich versklavt zu werden.

    Abschaffung der bisherigen Katholischen Kirche


    Der radikale Umbruch aufgrund dieser Wirtschafts -und Legitimationskrise des westlichen Imperiums erfordert jedoch eine grundsätzliche Reform der imperialen Zentren, also des Vatikan, der Londoner City und des Columbia-Districts. Das widerum bewirkt, dass viele der treuesten neoliberalen Marionetten Roms in Politik, Hochfinanz, Militär, Wirtschaft, Wissenschaft, Showgeschäft usw. zu beseitigen sind. Denn die stehen für das alte Machtsystem, das seine Legitimation eingebüßt hat, und sind nun nicht mehr zu gebrauchen. Das geht nicht nur bis hoch in die Königshäuser. Das erste Opfer war Papst Benedikt XVI. selbst. Die Folgen sind Machtkämpfe zwischen diesen Beharrungskräften (Malteser) und den Reformkräften (Jesuiten).

    Letztere müssen nun alles versuchen, um ROM so umzugestalten, dass es als eine der neuen drei Weltmächte erhalten bleiben kann und nicht vom eurasischen Projekt der Russen und Chinesen einfach einverleibt wird. Dazu muss es aber auch weiter in der Lage sein, in den Einflusszonen der beiden östlichen Konkurrenten mit religiösen Mitteln zu wirken, um seinen bisherigen globalen Wirkungsradius auf allen Kontinenten über die Religion zu erhalten. Hierbei ist allerdings die eigene römisch katholische Religion mit ihrem strengen Katechismus im Weg. Der bereits vom Polenpapst Johannes Paul II. mit den Assisi-Treffen eingeleitete „interreligiöse Dialog“ mit den „Heiden“ soll daher weiterhin den Versuch der Errichtung einer Weltreligion, wie ihn die nun obsolete Globalisierung anstrebte, unter den neuen Bedingungen fördern.

    Das bedeutet nichts weniger als die schrittweise Abschaffung der Katholischen Kirche in ihrer bisherigen Form. D.h., ihre bisher in Stein gemeißelte Theologie wird durch den neuen Jesuitenpapst gerade radikal „reformiert“. Man könnte auch sagen, abgeschafft. Zwar läuft die Malteserpartei zusammen mit dem Opus Dei im Vatikan dagegen Sturm, konnte aber nicht verhindern, dass dieser Prozess weiter rasant fortschreitet. Der Jesuitenpapst Franziskus hat mit seiner Kairoer Rede nicht nur Jesus Christus als Sohn Gottes in die Wüste geschickt und statt seiner den Propheten Christus installiert, wie er im Koran behandelt wird. Er schaffte damit auch gleich das Konzept der Dreieinigkeit ab. Er schaffte auch kurzerhand das Fegefeuer ab und schon bald wird auch die Hölle fallenlassen. Er ist inzwischen sogar soweit, das Heilige Sakrament der Taufe, das Kernelement des katholischen Katechismus, dahingehend zu relativieren, dass er nun scheibchenweise auch Protestanten zum gemeinsamen Abendmahl bittet. Und dass, obwohl der Abendmahlstreit zwischen beiden Konfessionen, der einst das große Schisma der abendländischen Kirche auslöste, nicht mal im Ansatz beigelegt ist. Nun sollen auch Geschiedene und homosexuelle Paare zum Abendmahl zugelassen werden, was nichts weniger bedeutet, als das Heilige Sakrament der Ehe auf den Kopf zu stellen.

    Der Gott des Alten Testamentes, des Neuen Testamentes und des Koran sind inzwischen auch ein -und derselbe Gott, Juden, Christen und Moslems „Glaubensgeschwister“. Was nichts anderes bedeutet, als dass Katholiken nun auch Allah zu verehren haben. Interreligiöse Feiern von Juden, Christen und Moslems werden von der jesuitischen Partei organisert (in Deutschland über die Deutsche Bischofskonferenz), während das reichste und größte deutsche Erzbistum von Köln, dominiert von Maltesern und Opus Dei, dagegen Sturm läuft. Mit dem nachsynodalen päpstlichen Schreiben „amoris laetitia“ ist der Konflikt zwischen Beharrern und Reformern des Vatikan nun aber endgültig voll ausgebrochen. Es ist der Kampf der Anhänger von Franziskus mit den Anhängern Benedikts XVI..

    Mit anderen Worten: Die Jesuiten haben über ihren falschen Papst Franziskus die Katholische Kirche im Sinne der Globalisierung bereits im Kern ausgehölt. Was bleiben soll, ist eine leere Form, welche die neue kosmopolitische Weltreligion der Jesuiten aufnehmen soll, die nicht nur die drei abrahamistischen Religionen zusammen führen -sondern auch das Christentum mit dem Heidentum kompatibel machen will.

    Die Bewahrer und Streiter des Glaubens, die Kreuzfahrer, die Malteser, aber eben auch viele alte Gegner des 2. Vatikanischen Konzils sehen den Vatikan als Glaubensbewahrer in seiner Substanz erschüttert. Die Deutungen der Prophezeiungen des Malachias scheinen sich für jene zu bewahrheiten, die Papst Benedikt XVI. als letzten Papst überhaupt ansehen und Franziskus als den Antichristen.

    Austausch der Werkzeuge und Marionetten

    Die 3 Machtzentren des untergehenden Imperiums, Washington, London und der Vatikan, die sich gerade alle drei im Innern zerfleischen und zersetzen, werden jetzt vor allem verzweifelt versuchen, ihren Einfluss auf den europäischen Kontinent zu behaupten. Denn der Vatikan bricht, wie oben gezeigt, an seinen inneren Widersprüchen auseinander, dito Washington, und die Londoner City gehört defacto schon den Chinesen. Brüssel, seine politische Jesuiten (EU) -und militärische Malteserzentrale (NATO), wird sich als politische und militärische Zentralregierung zur Unterdrückung der europäischen Nationalstaaten nicht halten können. Dass sie zerfallen muss, ist ja inzwischen evident. Ob Belgien selbst als vatikanischer Kunststaat weiter erhalten werden kann, ist auch fraglich.

    Ebenso deutlich ist jedoch, dass schon jetzt ein großer Teil der EU-Staaten nach Russland tendiert. Vor allem aber Deutschland und Frankreich, auch wenn das gerade angesichts der dort noch regierenden M&M nicht so aussieht. Aber Macrons Tage sind so gezählt wie die von Merkel. Die Protestbewegungen gegen diese Marionetten werden nicht mehr aufhören, bis sie von der Macht entfernt sind. Das geht sogar noch effektiver, wenn man sie in Kriege verwickelt, die sie nicht gewinnen können. Und so steuert gerade das Jesuitenfaktotum Macron auf einen Generalstreik und Bürgerkrieg zu und wird zudem von den NATO-Maltesern immer tiefer in den Syrien -Mali -und Libyien-Schlamassel gedrückt. Zwar kann Monsieur le President noch auf die Vasallentreue des Merkel zählen, aber eben nicht mehr lange.

    In Deutschland gibt es zwar auch bereits bürgerkriegsähnliche Zustände, aber sein Übergang in die multilaterale Weltordnung wird weitaus weniger kriegerisch und somit gewalttätig ausfallen. Merkels Zeit geht zuende. Die nächste Regierung aus AfD und CDU/CSU wird ebenso wie in Österreich die konservativen Kräfte stärken, die jedoch diesmal eben nicht die Beharrungskräfte sind (diese Rolle müssen jetzt die Grünlinkversifften und die Pseudoliberalen von der FDP als überzeugte Multikulti-Globalisten auf Gedeih und Verderb übernehmen) sondern Reformkräfte, die den Nationalstaat wieder herstellen und in das östliche System einbinden sollen. Auf eher kürzere Sicht wird sich der Zerfall der EU und die Neubildung der Achse Paris-Berlin-Moskau daher nicht verhindern lassen.

    Das neue System der drei globalen Großmächte

    Defacto gibt es also zukünftig nur noch die drei Großmächte: USA (Vatikan), Russland und China. Die Machtzentren des Römischen Imperiums sind weiterhin Washington DC (militärisches Hauptquartier - siehe Pentagon), Londoner City (Finanzzentrum) und Vatikan (geistliches Zentrum und somit auch Hauptquartier der imperialen Propaganda). Alles Exterritoriale Gebilde! Denn der Vatikan gehört genauso wenig zu Italien wie Washington DC zur USA oder die Londoner City zu Großbritannien. Die Frage ist, ob Deutschland und Frankreich weiter zu diesem Imperium gehören werden oder zur eurasischen Einflusszone Moskau wechseln; zusammen mit den Balkan -und Visegrád-Staaten. Zumal es nicht mal ausgeschlossen ist, dass sogar Spanien und Italien als Nationalstaaten in die östliche Einflusszone wechseln, um der Sezession zu entgehen. Es ist aber sicher keine Frage, dass Großbritannien an die USA gebunden bleibt. Nur sind jetzt die Rollen vertauscht. Es wird eben diesmal die Kolonie Washingtons werden. Und ob Washington dann noch eine teure britische Monarchie finanzieren will, ist sehr fraglich. Großbritannien wird sich da wohl oder übel den amerikanisch republikanischen Gepflogenheiten anpassen müssen. So, wie Deutschland 1918. Damit könnte auch der jahrhundertelang gehegte Traum ROMS Wirklichkeit werden, sich endlich vollständig des britischen Königtums zu bemächtigen, um es abzuschaffen. Und über den von ihnen beherrschten USA könnten sie sich für den möglichen Verlust von Frankreich und Deutschland an China und Russland mit den Britischen Inseln entschädigen, um welche die Päpste und Jesuiten bekanntlich seit den Tagen Heinrichs VIII. ringen.

    China hat es geschafft, die Hochfinanz des Westlichen Imperiums über einen neuen Goldstandart in die Hände zu bekommen. Russland, ebenfalls schuldenfrei, ist es gelungen, den Militärisch-Industriellen Komplex (MIK) zu überflügeln, der (u.a. auch mit seinen Drogengeschäften) das zusammenkrachende kapitalistische Kreditsystem noch gerade so am Laufen gehalten hat. Der schieren Masse westlicher Rüstungsgüter haben die Russen jedoch erfolgreich ihre Effizienz entgegen gesetzt. Zusammen mit der chinesischen Masse und Effiziens können sie das Imperium zum Einsturz bringen. Das werden sie auch, aber sie achten dabei ebenfalls auf einen kontrollierten Einsturz. Das globalisierende Imperium ROM wird nicht überleben. Es wird, wenn überhaupt, dann nur noch die dritte Großmacht der Welt sein; eingebunden in eine von Chinesen und Russen dominierte Weltordnung.

    Das haben die Jesuiten natürlich auch längst verstanden. Denn sie sind im Vatikan seit der Lutherischen Reformation stets die Reformkräfte der Katholischen Kirche gewesen, während die Malteser, der älteste noch existierende Kreuzfahrerorden aus dem Mittelalter, die Beharrungskräfte anführen, die auch gleichzeitig für die alte katholische Krieger-Theologie stehen, durch die sie sich seit dem 13. Jh. legitimiert haben. Das bringt natürlich entsprechend harte Machtkämpfe im Vatikan selbst mit sich, die wohl auch dazu geführt haben, dass der Jesuitenorden seine eigenen Statuten über Bord geworfen hat und einen der Seinen zum Papst erhob, um den Papst der Malteserpartei, den erzkatholischen Theologen Benedikt XVI., abzulösen.

    Der Vatikan braucht also im Zuge dessen nun auch neue Gesichter an der Spitze der westlichen Politik. Er braucht sie vor allem in den USA. Hatten dort bisher die Malteser über den MIK geherrscht (so wie über die NATO), so mussten sich nun die Jesuiten wieder einschalten, die in ihrem vatikanischen Rang über den Maltesern stehen.

    Im Vatikan geht es längst ans Eingemachte: An den christlichen Glauben selbst! Man macht in der Einschätzung seiner Lage jedoch immer wieder den Fehler, die Jesuiten ausschließlich als katholischen Priesterorden zu betrachten. Ein Zitat, dass aus dem Jahr 1786 stammt und noch heute voll gültig ist, mag hier die Rolle der Jesuiten seit ihrer Gründung am besten illustrieren. Es stammt von Ernst August Anton Göchhausen, Freimaurer aus dem weiteren Goetheumkreis:

    Lassen sie die Jesuiten, als geistlichen - oder Priesterorden, ganz hinter sich liegen. Sie haben diese Livree abgelegt; (tragen sie allenfalls nur noch in Norden, weil gerade da sie ihnen Protection erwirbt!) Der Weltbürger-Rock ist das Gewand, das sie itzt tragen, und nie würken sie sicherer als eben da, wo man sie noch für excucullirte Trabanten und Sclaven eines fanatischen Ober-Priesters hält, dem es nur darum zu thun wär, die gantze Christliche und nicht Christliche Welt unter dem Staab der heiligen catholischen Kirche allein zu führen. Machen Sie nicht eine Albernheit! legen Sie den theologischen Confessionsbegrif von Kirche ab. Dencken Sie sich bey der Kirche allzeit Rom; bey Rom den Sitz der Cäsarn, und der Universalmonarchie, bey Catholicism, Cosmopolitism; bey Jesuiten Cosmopoliten, und bey Freymaurerey Jesuiterey. DAS ist der rechte Schlüssel.

    Wie Trump die Briten kassiert

    Trump wurde von den Jesuiten ausgebildet. In der Fordham-University. Dort ging auch der Großprior der Malteser und Erzbischof von New York, Kardinal Spellman zur Schule, eine Zentralfigur des amerikanischen Faschismus, der womöglich sogar in den Mord an Kennedy verwickelt war. Aber das nur nebenbei. Trump ist also gewiss nicht der politische Hanswurst, als den er sich oft selbst vorführt. Er ist nicht nur mit allen Wassern gewaschen sondern grundsolide ausgebildet und weiß ganz genau, was er tut. Vor allem, für wen! Seine Aufgabe ist es u.a., die Briten zu unterwerfen. Und so nimmt es auch nicht Wunder, wenn er Figuren wie den radikalsten Bush-Krieger John Bolton, Freund Israels, Gegner der UNO und des Iran als Sicherheitsberater in sein Kabinett aufnimmt, Pompeo zu seinem Außenminister oder die Folterhexe zur Chefin des CIA macht. Die beiden Letzteren haben enge Beziehungen zur explizit britenfeindlichen Tea-Party-Bewegung.

    Wie kam es eigentlich zum jetzt so dramatischen Abstieg der Briten? Das ist eine lange Geschichte. Machen wir's kurz: Die Briten (und hier rede ich nicht vom Volk, das wie bei uns nichts zu sagen hat, sondern von der oberen, bis ins Mark verdorbene Kaste) haben mit den Bushkriegern auf ganzer Linie ihren Ressourcenkrieg in der Welt verloren. Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Ägypten usw.. Da, wo sie noch operieren, entstehen nur noch Kosten, kein Nutzen mehr. Eurasien wirft sie raus. Aus Nordafrika werden sie verdrängt. Aus der EU sind sie selber ausgestiegen. Russen und Chinesen haben sie erfolgreich ausmanövriert. Donald Trump gibt ihnen den Rest und erfüllt damit den uralten Traum amerikanischer Siedler und der Teapartybewegung. Er befreit die USA nicht nur vom britischen Einfluss sondern diesmal übernehmen die einst abtrünnigen Kolonialisten Großbritannien als ihre Kolonie. Die NATO ist obsolet. Die EU bzw. das, was demnächst noch von ihr übrig ist, macht den Briten den Austritt so teuer wie irgend möglich. In der albernen Schäuble-Hoffnung, dass es sich London nochmal überlegt. Doch der Einzige, der das auf den Britischen Inseln überhaupt bezahlen könnte ist - nein, nicht Rothschild, sondern Xi. Der hat jetzt das Sagen in der Londoner City. Und defacto auch längst in Frankfurt.

    Alles, was Brüssel daher mit seiner Erpressung der armen Theresa erreicht, ist, dass die Wut der Briten auf ihre Premierministerin ob all dieser Demütigungen, die sie sich gefallen lassen muss, ins Unermessliche steigt. Von wegen nur 52 Milliarden Ausstiegsgebühren! Inzwischen ist von über 100 Millarden die Rede, gestreckt bis ins Jahr 2064. Hier schlagen sich zwei geopolitische Räuber und Diebe um die Beute. Doch London ist längst pleite. Der Teil des Commonwealth, der nicht in chinesischem Einflussgebiet liegt, ist ihre letzte geopolitische Bank. Kanada, Australien, Neuseeland werden dennoch ihr Heil in der künftigen amerikanischen Einflusssphäre suchen müssen. Und Indien wohl genau wie Pakistan in China. Das ist die rächende Ironie der Geschichte!

    Gut möglich, dass im Zuge dessen auch die Britische Monarchie verschwindet. Denn wenn die uralte Königin Elisabeth II. stirbt, dann zerfällt auch die Britische Inselgruppe in ihre Einzelteile England, Schottland, Wales, Nordirland. Die Sezessionisten und Antimonarchisten stehen dort längst in den Startlöchern und scharren mit den Hufen. Der Brexit war erst der Anfang. Keiner der Thronfolger hat mehr die integrativen Kräfte der alten Monarchin, der es allein durch ihre Präsenz noch einmal gelungen war, die Schotten von der Abspaltung abzuhalten. Der Prinz of Wales Charles und seine Tampon-Camilla sind einfach nur groteske Gestalten und selbst den eingefleischtesten Monarchisten suspekt. William und seine Medien-Barby können so ein Land nicht allein mit Charmeoffensiven beherrschen. Und jeder, der es wissen will, weiß, dass Prinz Harry der Sohn von Dianas Reitliebhaber ist und somit kein Tropfen windsor'schen Blutes in seinen Adern fließt. Selbst Monarchisten zweifeln in dieser Sache an der Integrität des Buckinghampalastes. Wenn jetzt aber noch der gigantische Pädophilenskandal so richtig Fahrt aufnimmt, in dem womöglich sogar die Königinfamilie selbst verstrickt sein könnte, sind die Windsors genauso am Ende wie ihr Reich.

    Nun wird bereits im von der May und ihrem Boris verleumdeten Russland über die Medien angedeutet, dass die Strafe für den Versuch, Russland mit gezielt falschen Anschuldigungen vor das Welttribunal zu zerren und den Wertewesten in einen Krieg zu hetzen, die sein könnte, dass der Kreml nun das Seine tun wird, um zur Aufklärung der zwei gigantischen Phädophilenskandale beizutragen, die gerade Großbritannien bis ins Mark erschüttern. Die stellen sogar das, was bisher aus dem Vatikan an solchen Sauereien bekannt geworden ist, weit in den Schatten. Denn hier geht es diesmal auch um extremste Folter und Massenmord an britischen Kindern, jahrzehntelang gedeckt von der Polizei und den Ämtern. Und wer weiß, ob nicht das, was man bisher in der Öffentlichkeit hierzu zu lesen bekam, nur die Spitze des Eisbergs ist? Auf jeden Fall aber steht Großbritannien deshalb eine ungeheure Staatskrise bevor, die es zerreißen kann.

    Was aber für der britische Oberschicht hierbei besonders gefährlich werden könnte, ist, was sie sich nun selbst eingebrockt hat mit ihrem Skripalmärchen für Grenzdebile. Dass sich in Sachen Kinderschändungen wohl Trump und Putin zusammen tun werden. Denn diese Verbrechen, die bis zu Massenkindermorden reichen, sind ja keine explizit britische Erscheinung, sondern gehören seit Jahrzehnten zum verbrecherischen Netzwerk des Transatlantischen Imperiums. Die Clintonbande steckt bis zum Hals drin. Selbst in Deutschland wurde bisher der sogenannte Sachsensumpf nicht aufgeklärt, in den neben dem Ex-Innenminister Richter, Staatsanwälte und Polizisten knietief verstrickt sind. Über unsere korrupten Justizanteile müssen wir uns also nicht wundern. Denn dieser Kindesmißbrauch wurde ja nicht vordergründig wegen der perversen Lüstlinge vom Imperium initiiert, sondern weil gerade die abartigsten Verbrechen nunmal auch das sicherste Erpresserpotential in sich bergen. Bisher hat Trump nur die Basis der Verbrecherpyramide angegriffen. Das aber bringt nach dem Gesetz der Statik natürlich schon bald die gesamte Spitze ins Wanken. Tausende Haftbefehle sollen schon bereit liegen und nur darauf warten, ausgeführt zu werden.

    Das erklärt die Panik, mit der die Lords und Ladys der Oberschicht nun alles daran setzen, einen Krieg mit Russland vom Zaun zu brechen. Die Skripal-Affäre sollte dabei ausgerechnet die EU einbinden, deren Granden natürlich selbst sehr daran interessiert sind, vom Pädophilenskandal abzulenken, in dem sie bis zum Hals mit drin stecken. Denn wie es bereits der belgische Kindermordskandal beweist, der dort bis zu Ex-König Albert reichen soll und der bis heute seiner Aufklärung harrt, dürfte auch Brüssel von London mit reingezogen -und von Trump wie Putin vorgeführt werden. Der Dilettantismus, mit dem das Kabinett von Downing Street diesmal zu Werke ging, um den großen Widersacher Putin als Mörder anzuschwärzen, kann eigentlich nur die Dringlichkeit illustrieren, die die Regierung der Theresa May in Sachen Pädophilieskandal antreibt.

    Gegen keine der drei Großmächte und deren Interessen kann mehr erfolgreich Politik betrieben werden. Auch nicht von den EU-Jesuiten und NATO-Maltesern und deren Exgroßmächte. Auf dem europäischen Kontinent sind Großbritannien, Frankreich und der Vatikan nur noch der Torso des Westlichen Empire, nachdem Washington aus der Globalisten-Dreieinigkeit Vatikan-Londoner City-Washington DC dank jesuitischer Neuorientierung ausgestiegen ist. Deutschland wird nach dem Abgang der Agentin Merkel Richtung Russland schwenken. Israel, dessen Zionisten und satanische Messianisten ebenfalls im Kinderschändersumpf waten, war bisher der Panzerkreuzer Roms in der arabischen Wüste. Also mehr oder weniger eine Malteser-Veranstaltung. Es wird jedoch schon bald seine Sonderstellung einbüßen und muss sich wohl oder übel von Rom emanzipieren und den beiden eurasischen Großmächten anpassen, wenn es als Judenstaat überleben will. Auch dort werden Köpfe rollen. Der von Natanjahu wankt schon.

    Nur Russland oder China können Juden und Araber nach den Massenmorden des Transatlantischen Imperiums wieder versöhnen. Das hat die Semiten dagegen bisher immer nur gegeneinander ausgespielt um die Levante in permanentem Kriegszustand zu halten und den kasarischen Zionisten dabei eingeredet, sie könnten ein Großisrael auf Kosten der Palestinenser, Libanesen, Syrier und Jordanier errichten. Der Judenstaat muss sich jetzt in der neuen multilateralen Weltordnung eine tragfähige ökonomische Basis schaffen, was nur gelingen kann, wenn er seinen räuberischen Zionismus und seine Apartheits-Ideologie abstreift und Frieden ohne Falsch mit seinen Nachbarn sucht. Der Papst wird Israel nicht mehr lange schützen und missbrauchen können. Denn nach dem Fall Londons wird ROM (also der Vatikan) fallen, sobald die Ausmaße der satanischen Verbrechen an abertausenden Kindern in der Welt zutage tritt. Mit Grausen werden sich die Katholiken der Welt von diesem Satanstempel abwenden.

    Dass die stolzen Briten sich schwer damit tun, von ihrer „glorreichen“ Vergangenheit Abschied zu nehmen, liegt auf der Hand. Sie glauben deshalb immer noch, dass sie mit ihrem Commonwealth weiterhin ein Ass im Ärmel haben. Aber auch hier walten inzwischen die Fliehkräfte wie in der Brüssler Jesuiten-EU. Und was noch folgenschwerer ist: Die Briten sind seit Trumps Machtergreifung den USA in der ganzen Welt geopolitisch im Wege. Was tut Trump also? Er kassiert sie ein, indem er sie seinen eigenen Plänen unterwirft. Er nimmt ihnen ihre Restressourcen ab. Wie macht er das? Schauen wir ihm bei seiner Arbeit über die Schulter:

    Zuerst lockte er die Briten mit der Aussicht, durch einen Brexit ein Zweierbündnis USA-GB zu schaffen, das als das klassische Bündnis der beiden transatlantischen Seemächte fungiert. Gelänge es, durch Provokationen Richtung Russland die Kernstaaten der EU, also Deutschland, Frankreich, Benelux, von einem Bündnis mit Russland abzuhalten, dann könnten die Briten von außen die EU dominieren (deshalb sind sie ja überhaupt erst in die EU eingetreten) und die USA würden die notwendigen Ressourcen für die Energieversorgung bereitstellen. Mit ihrem Commonwealth hofften die Briten, dabei mit den Amis auf der weltpolitischen Bühne auf Augenhöhe zu sein. Doch Trump würde den Commonwealth lieber unter seine Herrschaft stellen, denn gerade die einstigen britischen Kolonien im Pazifik, allen voran Australien und Neuseeland, sind für ihn unbedingt notwendig, um dem wachsenden chinesischen Einfluss dort zurück zu drängen. Dagegen ist es britische Politik, sich angesichts der Beherrschung der Londoner City durch Peking mit den Chinesen gegen die Russen zu verbünden, um sie davon abzuhalten, ihren ökonomischen Einfluss in der EU über die Versorgung mit Energie auszubauen.

    Trumps ärgster Konkurrent ist China, Großbritanniens Erzrivale ist Russland. Trump sucht ein gutes Verhältnis zu Russland um die chinesischen Träume nicht in den Himmel wachsen zu lassen. Die Briten suchen ein gutes Verhältnis zu China, um die Russen einzugrenzen. Mit anderen Worten: Die Briten konterkarrieren mit ihrer Außenpolitik die Pläne Trumps. Will er seine durchsetzen muss er die Briten entmachten. Die Skripal-Affäre diente Trump nun dazu, sie in einen aussichtslosen Konflikt mit den Russen zu treiben und sie so ordentlich in den Schlamassel zu reiten. Auch Frankreich und Deutschland machen ganz im Sinne Trumps bei diesem Spiel mit. Sie unterstützen die Forderungen Londons, die Sanktionen gegen Russland auszuweiten und weisen ein paar russische Diplomaten aus. Dies ermutigt die Pfarrerstochter von Downingstreet, nun auch weiter in Syrien mit chemischen Waffen zu zündeln und dies den Russen bzw. deren Verbündeten Syrien in die Schuhe zu schieben. Beides geht für Theresa May richtig ins Höschen. Sie und ihr Außenminister glauben, von ihrem eigenen Labor sichere Beweise für ihre Behauptungen zu bekommen, für die sie sich extrem weit aus dem Fenster gelehnt haben. Das Labor aber fällt ihnen voll in den Rücken.

    In Syrien beinahe das Gleiche. Russen und Amis wußten, dass die Briten und Franzosen wieder einen False Flag Angriff mit chemischen Waffen über die Terrorgruppe der sogenannten „Weißhelme“ planten. Sie nahmen einige britische wie französische Agenten auf syrischem Territorium gefangen, die in diesen Plan involviert waren. Dennoch drohte Trump einen Angriff auf Syrien an, die Russen warnten ihn, dass sie nicht nur seine Raketen abfangen sondern auch deren Abschussbasis angreifen werden. Das aber würde nichts weniger bedeuten, als einen Atomkrieg zwischen Russland und den USA zu riskieren, zumindest aber ein irreparables Zerwürfniss zwischen Moskau und Washington. Wem würde das nützen? Den Briten! Was macht Trump? Er spielt den Narren, droht den Russen tatsächlich Luftschläge in Syrien an. Was passiert? Die Aktienmärkte geben gefährlich nach. Dann schiebt er den angekündigten Angriff auf eine längere Bank. Die Aktienmärkte erhole sich wieder. Die antibritische Front in den USA steht nun noch enger zusammen. Dann kommt heraus, dass die Briten in beiden Fällen keinerlei Beweise haben. Ihre Unterstützerstaaten tun pikiert. Allen voran natürlich die USA. Aber auch die EU-Staaten, die bei den Sanktionen mitgemacht haben. Werden die nun die von GB gewünschte Führungsrolle in Europa im Kampf gegen die Russen akzeptieren? Wohl kaum noch.

    Die Briten haben sich selbst schachmatt gesetzt. Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien - sie alle werden wohl kaum gegen Russland Krieg führen. Schon gar nicht unter britischem Oberkommando. Die Russen haben aber tatsächlich Beweise, dass Briten und Franzosen chemische Labore in Syrien unterhalten haben. Warum sie sie bisher zurück hielten? Weil sie für GB den Supergau bedeuten, und den will man in Moskau wohl noch etwas hinauszögern und zu einem Zeitpunkt auslösen, der den Russen geeignet scheint, die britische Herrscherkaste maximal zu treffen. Einsatz chemischer Waffen, Unterstützung des Terrors, Pädophilenskandal - das sind die Bomben, die Moskau zum rechten Zeitpunkt hochgehen lassen wird. Zusammen mit der britenfeindlichsten Administration in Washington seit der Tea Party von 1773.

    In der kommenden Neuen Weltordnung wird es also keine Weltmacht Großbritannien mehr geben. Auch keine NATO mehr. Es wird, wenn es denn überhaupt noch Großbritannien geben wird, entweder einen vom europäischen Kontinent isolierten Inselstaat geben, der sich voll und ganz den Amerikanern ergeben hat und ihnen als europäischer Vorposten dient. Oder Russen und Chinesen teilen sich die Beute, nachdem sie auch die Amerikaner aus Eurasien verdrängt haben. Die kriegerischen Malteser sind erneut ausmanövriert und auch der Jesuiten-Vatikan wird in seiner jetzigen Gestalt keinen Bestand mehr haben können. Damit sind die bisherigen Zentren des Transatlantischen Imperiums global entmachtet. Die europäischen Nationalstaaten können wieder in ihre Souveränität entlassen werden. Der Weg für Putins vereinigten eurasischen Wirtschaftsraum ist dann frei. So wie der der Integration in das globale chinesische Seidenstraßenprojekt.

    Fazit: Auch wenn es in der nächsten Zeit in Europa sehr ungemütlich werden kann: Keine Angst vor Weltrieg Nr.3! Was wir jetzt von den Medien serviert bekommen ist Panikmache. Was wir tun können ist einerseits ruhig die Machtkämpfe zu beobachten und abzuwarten; andererseits jedoch alles dafür zu tun, dass in Deutschland der von den Maltesern gewollte und mittels „Flüchtlingskrise“ heraufbeschworene Bürgerkrieg nicht gelingt. Das Merkel-Regime der westlichen Siegermächte hat keine Zukunft mehr. Die ersten syrischen Migranten flüchten schon frustriert aus Deutschland. Machen sich nun auf den beschwerlichen Weg über die Türkei zurück nach Syrien. Das spricht sich schnell rum unter den Migrantenmassen, die unter Gefahr für Leib und Leben noch die Überfahrt über das Mittelmeer riskieren wollen. Ebenso, wie die unmenschlichen Verhältnisse in den Auffanglagern Griechenlands und Italiens.

    Die „Ankerzentren“, die Seehofer angekündigt hat, werden zu typisch deutschen, d.h. effektiv durchorganisierten Ausreiselagern. Deren Effizienz wird sich noch steigern, sobald das Merkel-Regime durch eine AfD/CDU/CSU-Koalition abgelöst - EU samt NATO abgewickelt ist. Will sagen, dass durch die kommende Wiederherstellung des Rechtsstaates Deutschland auch wieder geeignete juristische Handreichungen für Bundeswehr und Polizeiapparat zur Verfügung stehen werden, um im nationalstaatlichen Interesse die konsequente, jedoch friedliche Abschiebung auch der islamistischen Gewalttäter ohne Pass zu gewährleisten und durchzusetzen. Der Terror der Geheimdienste transatlantischer Provenienz wird schon jetzt trotz Pleiten, Pech und Pannen erfolgreich abgewehrt. Von den Abertausenden Migranten hat sich bisher nur ein Bruchteil als hoch aggressiv und mörderisch erwiesen. Meist der Teil, der eng mit den imperialen Geheimagenten verbandelt ist und als Anzünder des Bürgerkriegs fungieren sollte. Doch der Bürgerkrieg ist ausgeblieben.

    Schwedische Verhältnisse werden hier nicht mehr einziehen. Zumal auch der Genderwahnsinn hierzulande immer deutlicher in die Deffensive gedrängt wird. Der Feminismus ist genauso am Ende mit seiner Legitimation wie der Globalfaschismus, dessen Ausdruck er stets ebenso gewesen ist wie die Antifa und die CIA-Partei der Grünen. Inzwischen wird die Herrschaft der linksreligiösen Merkelbündnisse nur noch als Ochlokratie wahrgenommen, also als Pöbelherrschaft.

    Wenn wir im Kopf behalten, dass die große Menge der Migranten letztlich so wie wir Opfer der transatlantischen Machenschaften der globalfaschistischen Kirchenfürsten und ihrer politischer Helfershelfer sind, wird es uns umso wichtiger sein, auch den vielen jungen Männern, die von ihren Familien vorgeschickt wurden, trotz allen immensen Schwierigkeiten mit ihnen nicht mit Angst und Hass zu begegnen. Dabei geht es mir nicht um naive Beschwichtigung sondern um weitsichtige Klugheit. Wir - vor allem die Frauen unter uns - haben unsere Erfahrungen inzwischen gemacht und können für uns selbst Vorsorge durch Aufklärung und entsprechende Eigenmaßnahmen treffen. Die Political correctness verliert selbst in den linkesten Kreisen inzwischen an Wirksamkeit. Es wird dennoch in dieser Umbruchsphase der Welt immer wieder zu fürchterlichen Verbrechen bis hin zu Morden kommen. Auch in Deutschland! Nie galt das Wort Tucholskys mehr als heute: „Das Leben ist lebensgefährlich.“ Dagegen kann kein „Friede-Freude-Eierkuchen“ an.

    Aber es ist unser Leben! Wir müssen angesichts des Staatsversagens selbst am meisten darauf aufpassen. Jeder wird hier aufgrund seiner eigenen Erfahrungen Strategien und Taktiken des Überlebens entwickeln. Je mehr innere Friedfertigkeit uns dabei untereinander gelingt, umso sicherer entgehen wir einem religiös aufgeladenen Bürgerkrieg und seinen schrecklichen Folgen. Nicht Ruhe ist jetzt die erste Bürgerpflicht sondern besonnener Widerstand; also einer, der das geltende Recht nicht nur achtet, sondern wie z.B. die AfD und immer größer werdende Teile von CDU/CSU darauf besteht, dass es gemäß GG erwirklicht wird. Wenn uns das gelingt, ist mir um die Zukunft Deutschlands als Deutschland nicht bange. Und auch nicht um unseren weltweiten Ruf, ein Volk von Dichtern und Denkern zu sein.

    Fidel

    E-Mail

    14.04.2018, 19:36

    @ Diogenes Lampe

    Danke (oT)

    [ kein Text ]
    Lechbrucknersepp

    14.04.2018, 21:41

    @ Diogenes Lampe

    Beeindruckende Analyse! (oT)

    [ kein Text ]
    XERXES

    E-Mail

    14.04.2018, 22:23

    @ Diogenes Lampe

    Das Brit. Empire ging unter, als Churchill sich an Henry Strakosch verkauft hat!

    Der Rest ist selbst erfüllende Geschichte....Bislang! [[zwinker]]

    ---
    Ideologie ist Ordnung auf Kosten des Weiterdenkens.

    Friedrich Dürrenmatt

    Taucher

    14.04.2018, 22:25

    @ Diogenes Lampe

    Nicht nachvollziehbar

    > während das reichste
    > und größte deutsche Erzbistum von Köln, dominiert von Maltesern und Opus
    > Dei, dagegen Sturm läuft.

    Das Gegenteil ist der Fall.
    Das Bistum Köln wird von einem Muslim (Woelki) geführt. Diese Bande läuft allenfalls Sturm gegen jene, die die Islamisierung nicht wollen.

    Diogenes Lampe

    14.04.2018, 22:55

    @ Taucher

    Ihr Einwand ist berechtigt

    > Das Gegenteil ist der Fall.
    > Das Bistum Köln wird von einem Muslim (Woelki) geführt. Diese Bande
    > läuft allenfalls Sturm gegen jene, die die Islamisierung nicht wollen.

    Danke für Ihren berechtigten wie interessanten Einwand! Ich sehe da keinen Widerspruch. Gerade die Erhebung Woelkis zum Kölner Erzbischof als Nachfolger des Opus Dei Kardinals Meissner illustriert den Machtkampf zwischen dem zuvor "benediktinischen" Köln und dem neuen "franziskanischen". Insofern sehe ich Ihre Bemerkung gar nicht als Einwand sondern detaillierte Vertiefung in die aktuellen Vorgänge. Köln wurde durch Woelki von den EU-"Reformern" der Jesuiten übernommen. Das heißt aber noch nicht, dass da nicht die Trump-Jesuiten noch dazwischen funken. Da ist die letzte Messe noch nicht gesungen.

    Was hier deutlich wird, ist die immer wieder zu beobachtende Tatsache, dass in solchen Umbruchzeiten nicht selten Jesuiten, die die Beharrungskräfte lenken, gegen Jesuiten stehen, die die Reformkräfte vertreten. Da offenbart sich der ganze Machiavellismus des Ordens. Ein hierfür beeindruckendes Beispiel lieferte Papst Franziskus selbst. Als argentinischer Jesuitenchef während der dortigen Junta. Es stand sogar in allen Zeitungen, dass er zwei Jesuitenpater ans Messer geliefert hat.

    Das ist für uns Außenstehende natürlich verwirrend. Soll es ja auch sein.

    n0by

    Homepage

    München,
    15.04.2018, 07:11

    @ Diogenes Lampe

    Lässt sich ein globaler Reset prognostizieren?

    Jede prognostische Fantasie, die zudem hoffnungsvoll mich erheitert, ist mir hoch willkommen. Dem Autoren gebührt Dank dafür. "Doch als Teil, jener Kraft, die stets Böses tut und Gutes schafft", sei eine gerad gegenteiliges Phantasiespiel gewagt.

    Was, wenn der sich ins gigantomanische auswachsende individuelle Egoismus krebsartig zu einem kollektiven Egoismus wuchert, der durch nichts anderes mehr als durch Zerstörung in ungeahntem Ausmaß aufgehalten wird? Was wäre, wenn die Natur ihre eigenen Mechanismen hätte, unerforscht und unbegreiflich, die die Verursachen globaler Schäden durch deren Vernichtung in die Schranken weist? Die Verursachen sind Menschen wie Du und ich. Was wäre, wenn die Natur Vorgänge auslöst, dass sich sieben Milliarden Schadensverursacher mit massenpsychotischem Gemetzel auf der Erde und in der Natur zu einem verträglicheren Maß reduzieren?

    Was, wenn nach solch globalem Reset tausende Generationen später neuen Nichtigkeiten prognostizieren?

    Gruss aus Kavala

    ---
    http://nobydick.de

    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    15.04.2018, 07:41
    (editiert von NST, 15.04.2018, 07:48)

    @ Diogenes Lampe

    Aufgrund des Spielverlaufs eine mögliche Variante ....

    > Das ist für uns Außenstehende natürlich verwirrend. Soll es ja auch
    > sein.

    Hallo,

    ... im grossen Schachspiel. Aufsätze die versuchen Ereignisse einzuordnen schätze ich sehr. Ich möchte das jetzt nicht kommentieren, sondern mit der einen oder anderen Frage anschliessen.

    Russland und China scheinen im Moment sehr gut zu kooperieren. Vor rund einem Jahrhundert hatte in beiden Ländern der Kommunismus Einzug erhalten. Beide Staaten wurden eine lange Periode von harter Hand regiert, auf der einen Seite Stalin und auf der anderen Seite Mao. In beiden Ländern wurde versucht die alten Wurzeln auszureissen, in RU das Zarentum und die Orthodoxe Kirche, in China das Kaisertum und der Konfuzianismus.

    Vom sowjetischen Zweig über Lenin, Trotzki usw. wissen wir, dass sie aus der jüdischen Tradition abstammen und die meisten Kommissare der späteren UdSSR ebenfalls. Leider habe ich so gut wie keine Informationen dazu, wie es sich in China verhalten hat. Die einzige Quelle mit vergleichbaren Wurzeln ist die Sassoon Familie die in dieser Region sehr grossen Einfluss hatte.

    Jetzt kommen wir zu meinen Gedanken, die man als Fragen auffassen sollte, denn ich finde keine Quellen dazu. Das Hauptproblem dabei ist, dass ich kein Russisch und auch kein Chinesisch kann. Ich denke in älteren Orginaltexten würde man sicher das ein oder andere finden. Jetzt kommt noch eine interessante Beobachtung wie ich finde. Es gibt heute ein Land, die Mongolei, das war lange ein Streitpunkt auch kriegerischer Art zwischen Russland und China. In der Zeit der zwei Weltkriege, war Japan ein indirekter Unterstützer der Chinesen. Heute ist Japan klar ein Flugzeugträger der USA. Was ist an der Mongolei die heute eine Demokratie ist so interessant? Es sind die Rohstoffe. Besonders die Selten Erden dürften heute eine Trumpfkarte darstellen.

    Russland und China scheinen inzwischen gute Beziehungen zu haben, folglich muss dieser alte Streit hinter den Kulissen geklärt worden sein, ohne dass die Welt es mitbekommen hat. Die grosse Frage die sich mir dabei stellt ist folgende: Wie und vor allem wer hat diesen Streitpunkt geklärt? Nachkommen der Familie Sassoon etwa? Auch die Übergabe von Hongkong an die Chinesen ist so was von vorbildlich über die Bühne gegangen, niemand hat das für möglich gehalten, wenn man ehrlich ist.

    In Russland und in China haben wir sogenannte starke Männer am Ruder und sie machen einen offensichtlich guten Job. Die Frage ist jetzt, für ihre jeweiligen Länder oder sind es Angestellte? Wären es Angestellte, käme die nächste Frage, wer ist der Arbeitgeber?

    So, von meiner Seite aus ist es das. Im Schachspiel gibt es sehr viel Literatur zur Theorie von diversen Varianten. Die Top Spieler müssen die wichtigsten Varianten kennen. Es gibt aber auch ganz ausgefallene Varianten, die so gut wie nie gespielt werden und deshalb in der Öffentlichkeit gar nicht bekannt sind. Entscheidet sich eine Partei zu so einer Variante, müssen zuvor diverse Sekundanten, heute mit Computerpower unterstützt, das wahrscheinlichste im Voraus einmal studieren ......

    Wenn ich heute die Nachrichten und Informationslage in der Welt betrachte, habe ich den Eindruck, wir stecken mitten in einem Schachspiel mit einer sehr, sehr ausgefallenen Variante, die wir nicht kennen. Fast täglich werden die Schafe von den Hunden über die Weidefläche gejagt und mit Infos versorgt, dass sie auch nachts weiter zappeln wegen ihrer Alpträume.

    Zum Schluss einen kompletten Schwenk in eine andere Richtung: Virtuelle Realität, und Bewusstsein Was ist eigentlich Spielwelt und was Realität in Bezug auf die uns umgebende Informationswelt. Damit wäre ein Kreis geschlossen. Wer bin ICH(Selbst) überhaupt, die Grenzen davon kommen ins schwimmen ....
    Gruss

    sprit

    15.04.2018, 11:18
    (editiert von sprit, 15.04.2018, 11:52)

    @ Diogenes Lampe

    Zitat: „Wenn die jetzt ihre wohl ziemlich beeindruckenden Geheimdiensterkenntnisse gegen Paris und London über deren Giftküchen ...

    ... in Syrien."

    Weiter:

    > Denn längst haben diese Beweise für Giftküchen der
    > Franzosen und Briten in Syrien; und die, die ihnen noch fehlen, liefern
    > ihnen die NATO-Türken, die May und Macron seit dem NATO-Putsch gegen
    > Erdogan die Pest an den Hals wünschen.
    >

    Ob diese Giftküchen beim jetzigen Angriff wohl ein Ziel waren? Durch die USA oder im "Schatten der Angriffe" durch Russland?

    ---
    Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt!

    Mephistopheles

    Datschiburg,
    15.04.2018, 12:06
    (editiert von Mephistopheles, 15.04.2018, 12:09)

    @ NST

    Einfach mal nach Israel Epstein googeln

    Vor rund
    > einem Jahrhundert hatte in beiden Ländern der Kommunismus Einzug erhalten.
    > Beide Staaten wurden eine lange Periode von harter Hand regiert, auf der
    > einen Seite Stalin und auf der anderen Seite Mao. In beiden Ländern wurde
    > versucht die alten Wurzeln auszureissen, in RU das Zarentum und die
    > Orthodoxe Kirche, in China das Kaisertum und der Konfuzianismus.
    >
    > Vom sowjetischen Zweig über Lenin, Trotzki usw. wissen wir, dass sie aus
    > der jüdischen Tradition abstammen und die meisten Kommissare der späteren
    > UdSSR ebenfalls. Leider habe ich so gut wie keine Informationen dazu, wie
    > es sich in China verhalten hat.


    Israel Epstein
    Israel Epstein, 1936 oder 1937

    Israel Epstein (* 20. April 1915 in Warschau; † 26. Mai 2005 in Peking; chinesischer Name: Yīsīléi'ěr Àipōsītǎn 伊斯雷尔·爱泼斯坦) war ein russisch-chinesischer Journalist und Autor. Er wurde Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas, nahm die chinesische Staatsbürgerschaft an und war Abgeordneter der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Israel_Epstein

    Immerhin bemerkenswert. Wie groß war doch glaich der Anteil der Juden damals an der chinesischen Bevölkerung, dass Mao und Tschou En Lai ihm solche Bedeutung beimaßen?

    Auch das ist wohl noch von Interesse:
    1944 besuchte Israel Epstein das kommunistische Hauptquartier in Yan’an, wo er Mao Zedong, Zhou Enlai, Zhu De und andere führende Kommunisten interviewte und eine Reihe Artikel für die New York Times schrieb. Noch im gleichen Jahr reiste er zunächst nach Großbritannien und dann in die USA, wo er u. a. für die Allied Labor News arbeitete. 1949 veröffentlichte er sein Buch The Unfinished Revolution in China.

    1951 lud Song Qingling ihn und seine Frau Elsie Fairfax-Chomeley ein, nach China zurückzukehren, um an der von ihr gegründeten englischsprachigen Zeitschrift China Reconstructs (deutsche Ausgabe: China im Aufbau) mitzuarbeiten. Bis zu seiner Pensionierung war er Chefredakteur der Zeitschrift.

    https://bambooblog.de/2016/07/03/juden-in-china-3-das-20-jahrhundert/

    Gruß Mephistopheles

    ---
    Wer für ein buntes Deutschland ist, soll dafür bezahlen!

    optimist

    15.04.2018, 12:40

    @ Diogenes Lampe

    Danke für den Text!

    > Die folgende ausführliche Analyse basiert auf meinen eigenen
    > Spekulationen in Bezug auf die kommenden Ereignisse, die ich von meiner
    > eigenen Wahrnehmung des aktuellen Geschehens ableite. Sie ist daher weder
    > verbindlich noch erschöpfend und natürlich nicht von Irrtümern frei. Sie
    > kann aber von jedem aufgrund eigenem Hintergrundwissens geprüft und
    > weitergedacht werden. Der Sinn des Ganzen ist, anzuregen, die
    > beängstigende Politshow, die uns gerade gegeben wird, mit nüchternem und
    > ruhigem Blick aus der geopolitischen Perspektive zu betrachten.[/i]


    Der Text von Ihnen scheint logisch nachvollziehbar.

    Vieles muß man glauben, da Beweise fehlen. Sicher sind die bisherigen, eingetretenen Ereignisse so kombinierbar, aber die Regierungen und Mächtigen der Welt haben sicher eigene Analysten zur Bewertung der Lage und Ziele.
    Entsprechend werden sie versuchen, Gegenmaßnahmen einzuleiten um nicht in jede Falle zu tappen die man ihnen stellt.

    Durch die Information/Desinformation in unseren Zeiten, bin ich immer hin,- und hergerissen bei solchen komplexen Analysen. Irritation und Verwunderung machen sich bei mir breit.

    Das wir uns in Europa "zurücklehnen" sollen und abwarten was so passiert, ohne das wir "zwischen die Stühle" geraten, kann ich nicht glauben. Hier war es zu lange zu ruhig. Es sei denn, der beschriebene "Plan" wäre fix. Aber da wo Spannungen zwischen den Mächtigen auftreten, wird es lt. meiner Erfahrung, in den Regionen knallen. Zudem werden bei der Umsetzung einer neuen Weltordnung auch in den neuen Territorien Köpfe rollen müssen. Die Weltordnung muß sich bis ins Detail durchsetzen und nicht nur in einer globalen Politik.

    Was ist Ihrer Meinung nach, das Ziel der neuen Ordnung? Mehr Frieden, Landgewinnung für das eigene Volk (Chinesen/Inder...), oder Ausbeutung und Sklaverei? Oder ist es einfach eine neue Verteilung der Rest-Resourcen der Erde?

    ---
    Gewinne muß man sich verdienen. Verluste kommen von ganz allein.

    also

    15.04.2018, 13:06

    @ Diogenes Lampe

    Diogenes Lampe

    Ich erlaube mir, deinen Beitrag unter Prognose einzuordnen.

    Eine Prognose ist der gewichtete Durchschnitt von Beobachtungen historischer
    Ereignisse aus der Vergangenheit, wobei den zeitnahen Beobachtungen mehr
    Gewicht gegeben wird als den älteren. D.h. der historische Ablauf der von dir
    bestimmten Ereignisse wird festgehalten, analysiert und es wird versucht,
    daraus die Korrelation mit der zukünftigen Entwicklung zu finden.

    Ich habe keine Zweifel an der Qualität deiner Wahl der Beobachtungsperioden
    oder gar an deinem Wissen zu diesen Ereignissen. Ich vermisse aber eine wichtige Komponente.

    Du schreibst:
    >> Aber es ist unser Leben!
    Dem stimme ich natürlich zu.
    Leider fehlen in deiner Prognose die Variablen mit ungefähren Werten zukünftiger
    Zeitpunkte oder wenigstens Perioden.
    Ich will ja meinem Leben im richtigen Moment den passenden Spin geben.

    also

    Diogenes Lampe

    15.04.2018, 15:39

    @ n0by

    Klingt wie alttestamentarische Gerechtigkeitsphantasie

    > Jede prognostische Fantasie, die zudem hoffnungsvoll mich erheitert, ist
    > mir hoch willkommen. Dem Autoren gebührt Dank dafür. "Doch als Teil,
    > jener Kraft, die stets Böses tut und Gutes schafft", sei eine gerad
    > gegenteiliges Phantasiespiel gewagt.
    >
    > Was, wenn der sich ins gigantomanische auswachsende individuelle Egoismus
    > krebsartig zu einem kollektiven Egoismus wuchert, der durch nichts anderes
    > mehr als durch Zerstörung in ungeahntem Ausmaß aufgehalten wird? Was
    > wäre, wenn die Natur ihre eigenen Mechanismen hätte, unerforscht und
    > unbegreiflich, die die Verursachen globaler Schäden durch deren
    > Vernichtung in die Schranken weist? Die Verursachen sind Menschen wie Du
    > und ich. Was wäre, wenn die Natur Vorgänge auslöst, dass sich sieben
    > Milliarden Schadensverursacher mit massenpsychotischem Gemetzel auf der
    > Erde und in der Natur zu einem verträglicheren Maß reduzieren?
    >
    > Was, wenn nach solch globalem Reset tausende Generationen später neuen
    > Nichtigkeiten prognostizieren?
    >
    > Gruss aus Kavala

    Schon Ihre erste Frage ist eine Suggestivfrage. Sie beinhaltet eine unbewiesene Behauptung, einen Pleonasmus und eine contradictio in adjecto:

    1. Ein "sich ins gigantomanische auswachsender individueller Egoismus" ist eine subjektive Wahrnehmung aufgrund ihrer moralischen Werteskala.
    2. Egoismus ist immer individuell.
    3. Einen "kollektiven Egoismus" gibt es nicht. Das ist ein Widerspruch im Beiwort. Das Ego ist das Eine. Das Kollektive besteht aus Mehreren.

    Die Natur ist im Übrigen keine Instanz und kennt folglich auch keine Moral und somit keine Sünder oder Schuldner, die sie in die Schranken weisen könnte oder wollte. Auch keine Schäden. Menschen wie du und ich sind auch Natur. Sie kann es also kaum auf ihre eigene Vernichtung abgesehen haben, wenn ein Mensch vom Blitz erschlagen wird. Zumal in der Natur nie etwas verloren geht, sondern sich nur verwandelt. Im Übrigen ist ihr Wesen organisch und nicht mechanisch. Die nächste Baustelle ist, dass Sie der Natur einen freien Willen unterstellen. Ich habe somit den Eindruck, dass Sie gar nicht von der Natur reden sondern den zornigen alttestamentarischen Gott beschreiben, kurz bevor der die Sintflut auslöst.

    sensortimecom

    E-Mail

    15.04.2018, 15:57

    @ Diogenes Lampe

    Er schreibt von "Mechanismen in der Natur", nicht von der Natur per se

    Das macht einen grossen Unterschied, und ich gebe ihm recht. Diese "Mechanismen" haben sich in der gesamten Historie als geeignet erwiesen, mit allen nur erdenklichem menschlichen Wahnsinn fertig zu werden, und werden es auch in der Zukunft sein.

    Ob du dahinter einen alttestamentarischen zornigen Gott oder sonst jemanden siehst, ist in der Praxis piepegal. Es passiert, und du kannst dir den Verursacher nicht aussuchen, selbst wenn du das noch so gern möchtest...

    Diogenes Lampe

    15.04.2018, 17:34

    @ NST

    Der Spieler und seine Regeln

    > Hallo,
    > Russland und China scheinen im Moment sehr gut zu kooperieren. Vor rund einem Jahrhundert >hatte in beiden Ländern der Kommunismus Einzug erhalten. Beide Staaten wurden eine lange >Periode von harter Hand regiert, auf der einen Seite Stalin und auf der anderen Seite Mao. In >beiden Ländern wurde versucht die alten Wurzeln auszureissen, in RU das Zarentum und die >Orthodoxe Kirche, in China das Kaisertum und der Konfuzianismus.

    Vergleichen Sie Zarentum/Kaisertum und Orthodoxe Kirche/Konfuzianismus einerseits mit Diktatur und Kommunismus andererseits. Sie haben dieselben Wurzeln in der Herrschaftsform des Absolutismus und Kollektivismus. Somit ist immer die Substanz der Herrschaftsform gleich geblieben. Nur die Form änderte sich und mit ihr die Rituale.

    > Vom sowjetischen Zweig über Lenin, Trotzki usw. wissen wir, dass sie aus
    > der jüdischen Tradition abstammen und die meisten Kommissare der späteren
    > UdSSR ebenfalls. Ich weiß das z.B. nicht.

    Nach meinem Wissensstand ist das, was sie als "jüdische Tradition" im Sowjetreich annehmen, reinster Jesuitismus gewesen. Stalinismus (schauen sie bei Wikipedia, wo Stalin zur Schule gegangen ist ...in einem jesuitischen Priesterseminar!) ist Jesuitismus und kein Judaismus. Was am Kommunismus jüdisch erscheint, entstammte einem Pseudojudaismus, dem Kabbalismus/Satanismus, der von der jüdischen Orthodoxie vollkommen abgelehnt wird. Marxismus ist nicht Judaismus, sondern Jesuitismus. Auch wenn Marx aus dem Judentum stammte, wie Trotzki auch. Beide haben sich vom Judentum distanziert; vor allem, weil es eben weder kollektivistisch ist noch missioniert.

    > Leider habe ich so gut wie keine Informationen dazu, wie
    > es sich in China verhalten hat. Die einzige Quelle mit vergleichbaren
    > Wurzeln ist die Sassoon Familie die in dieser Region sehr grossen Einfluss
    > hatte.

    Womöglich machen Sie grundsätzlich den Fehler, auch in China Merkmale einer jüdischen Weltverschwörung zu vermuten? Dabei ist gerade die lange Geschichte der jesuitischen Missionsversuche in China wirklich weitaus interessanter. So hat der Jesuitismus schon früh einiges von den Chinesen übernommen und versucht, die Verhältnisse am chinesischen Kaiserhof des 16. und 17. Jh. im Vatikan durchzusetzen. Googeln Sie z.B. mal „Ritualstreit“!

    Wenn sie sich mit der Missionsgeschichte der Jesuiten in China befassen würden, hätten Sie weitaus handfestere Informationen in der Hand als die Chimäre von der Jüdischen Weltverschwörung.

    Ihre weiteren Ausführungen zeigen mir, dass Ihre Fragestellung nicht zu unrecht auf Ihre Prämisse hinaus läuft, dass ein politischer Schachspieler auch so eine Art Arbeitgeber für seine Schachfiguren ist. Dass es da über Sowjetrussland und Maos China so eine Art höhere Instanz (Spieler) gegeben hat, zu der die jeweiligen Machthaber (Schachfiguren) in einem Kadaver-Arbeitnehmerverhältnis standen. Genau diese Vorstellung entspricht dem Jesuitismus! Da haben Sie also insofern völlig recht, als der „Spieler“ des Weltkommunismus derselbe Jesuitengeneral war, der auch dessen Variante, den „Weltfaschismus“ spielte.

    > Was ist eigentlich Spielwelt und was Realität in Bezug
    > auf die uns umgebende Informationswelt.

    Die Spielwelt ist eine begrenzte Welt; begrenzt durch Regeln. Sie organisiert also erkennbare bzw. überschaubare Realitäten nach ihren Spielregeln und spielt diese Realitäten als Modell durch. Varianten des Modells ergeben sich aufgrund der geltenden Regeln oder aufgrund von Veränderungen der Regeln. In diesem Erklärungsmuster wird natürlich immer jemand vorausgesetzt, der die Regeln bestimmt bzw. der sie spielt. Insofern ist der Jesuitengeneral der klassische „homo ludens“, der mit dem „Deus ex machina“ spielt.

    > Damit wäre ein Kreis geschlossen.
    > Wer bin ICH(Selbst) überhaupt, die Grenzen davon kommen ins schwimmen > ....

    Wer auch immer Sie sind, Sie werden es nicht durch Spiele erschöpfend herausbekommen, in dem sie Ihr Modell (Ihre Vorstellung) von sich durchspielen. Denn wir kennen nicht alle Regeln, aufgrund derer unsere eigene Natur mit uns spielt.

    ICH ist das Resultat meiner Vorstellung von mir. Das Selbst ist das, was sich das ICH vorstellt.

    Gruss zurück

    Diogenes Lampe

    15.04.2018, 18:30

    @ sensortimecom

    Mechanismen

    > Das macht einen grossen Unterschied, und ich gebe ihm recht. Diese
    > "Mechanismen" haben sich in der gesamten Historie als geeignet erwiesen,
    > mit allen nur erdenklichem menschlichen Wahnsinn fertig zu werden, und
    > werden es auch in der Zukunft sein.

    Wäre dem so, lebten wir im Paradies.
    >
    > Ob du dahinter einen alttestamentarischen zornigen Gott oder sonst
    > jemanden siehst, ist in der Praxis piepegal. Es passiert, und du kannst dir
    > den Verursacher nicht aussuchen, selbst wenn du das noch so gern
    > möchtest...

    Es gibt keinen "Mechanismus in der Natur". Mechanik ist unsere Beschreibung der Wirksamkeit von Kräften und ihren Verhältnissen in ihr. Mechanismen sind menschliche Nachahmungen, offenbaren uns diese Kräfte am eigenen Denk-Modell und beweisen ihr Vorhandensein bei gleichbleibender Wirksamkeit schließlich anhand des wiederholbaren Experiments.

    Sie reden hier also eigentlich gar nicht von natürlicher Mechanik sondern von "Denkmechanik"; also einer Übertragung natürlicher Kräfteverhältnisse auf unsere Geisteskräfte über die Annahme von Analogien, aus denen wir dann unsere Schlussfolgerungen ziehen. Diese können dann z.B. Wissensmodelle oder Glaubensmodelle sein; in Form von Herrschaftsmechaniken Wahnsinn genauso hervorrufen wie sie mit ihm fertig werden können. Das hängt immer davon ab, wie man seine Denkmechanik (Syllogistik-Dialaktik) ausrichtet. Welche Prämissen/Thesen man ihr zugrunde legt um bestimmte Schlußfolgerungen/Synthesen zu erreichen.

    In einem aber gebe ich Ihnen recht: Man kann sich den Verursacher nicht aussuchen. Ich gehe da aufgrund Ihres Denkmodells sogar einen Schritt weiter und behaupte ebenso, dass auch der Verursacher sich nicht aussuchen kann, ein solcher zu sein. Das ist sicher nicht selten die Ursache des Wahnsinns.

    Diogenes Lampe

    15.04.2018, 18:41

    @ optimist

    Interessenausgleich

    > Was ist Ihrer Meinung nach, das Ziel der neuen Ordnung? Mehr Frieden,
    > Landgewinnung für das eigene Volk (Chinesen/Inder...), oder Ausbeutung und
    > Sklaverei? Oder ist es einfach eine neue Verteilung der Rest-Resourcen der
    > Erde?

    Ich denke, zunächst ist das Ziel das, was die Chinesen vielleicht "harmonische Dynamik" nennen würden. Wie ich schon in meinem Text schrieb: Es geht ihnen bei ihrem Seidenstraßenprojekt um Interessenausgleich zwischen den Nationen, der allein das schöpferische Potential der Völker zur Entfaltung bringen kann.

    Diogenes Lampe

    15.04.2018, 19:00

    @ also

    Die Zukunft ist jetzt

    > Du schreibst:
    > >> Aber es ist unser Leben!
    > Dem stimme ich natürlich zu.
    > Leider fehlen in deiner Prognose die Variablen mit ungefähren Werten
    > zukünftiger
    > Zeitpunkte oder wenigstens Perioden.
    > Ich will ja meinem Leben im richtigen Moment den passenden Spin geben.
    >
    > also

    Die Zukunft ist jetzt! Wäre ich Hellseher, könnte ich Ihnen sicher besser raten. So aber muss ich mich darauf beschränken, gewisse historische Grundzüge der Geopolitik sichtbar zu machen und sie mit den gegenwärtigen abzugleichen, um bestimmte Abläufe zu prognostizieren. Die präzisen Zeiträume, in denen sie sich konkret abspielen werden, hängen jedoch zu sehr von sich überlagernden Strategien und Taktiken des Kampfgetümmels ab.

    Alles in Allem wird sich noch in diesem Jahr viel ereignen. Wenn sie aber Ihrem Leben im richtigen Moment den passenden Spin geben wollen, bleibt Ihnen nichts anderes übrig als in den kommenden Zeiten ständig auf Beobachtungsposten zu bleiben.

    Tempranillo

    15.04.2018, 19:37
    (editiert von Tempranillo, 15.04.2018, 20:35)

    @ Diogenes Lampe

    Biblisch ja, aber auch jesuitisch?

    > Nach meinem Wissensstand ist das, was sie als "jüdische Tradition" im
    > Sowjetreich annehmen, reinster Jesuitismus gewesen.

    Hätten Sie bitte für Ihren Wissensstand ein paar Belege, abgesehen davon daß der dreimal jüdisch verheiratete, von einer jüdischen Kamarilla eingekesselte und bei Rothschild angestellte Stalin Jesuitenschüler gewesen ist?

    Hervé Ryssen, ein exquisiter Kenner der Materie, stellt den Bolschewismus als Folge des jüdischen Messianismus dar.

    Das CRIF (= Sanhedrin?) hat ihn deshalb vor Gericht gezogen und verurteilen lassen. Weder in anwaltlichen Schriftsätzen noch sonstwo wurde auch nur versucht, Bolschewismus und Jesuitismus in Beziehung zu setzen.

    Die Ihrer Ansicht nach jesuitischen russischen Kommunisten haben reihenweise Kirchen gesprengt, aber jede Synagoge unangetastet gelassen.

    Das erste, was Lenin nach der Revolution an Gesetzesmaßnahme durchbringen ließ, war ein Verbot von Rassismus und Antisemitismus, die mit dem Tode bestraft wurden. Um Angeklagte erschießen zu lassen, reichte aus, im Besitz antisemitischer Texte zu sein, etwa der bekannten gefälschten Protokolle.

    Dergleichen wäre für Jesuiten sehr ungewöhnlich!

    20 Minuten Einführung ins Thema: https://www.youtube.com/watch?v=cT7pgcvPtgo

    Louis Dasté (alias André Baron) weist nach, daß Cagliostro (Giuseppe Balsamo) Graf Mirabeau vorgeschlagen hat, Verbrechen der Freimaurer zum Zweck der antichristlichen Propaganda den Jesuiten in die Schuhe zu schieben, (Marie-Antoinette & le Complot Maçonnique).

    [image]

    Sobald man Namen liest wie André Baron, sollte man prüfen, ob wir es nicht wie bei David Paul Drach oder den Brüdern Lehmann mit einem konvertierten Juden oder Mann jüdischer Herkunft zu tun haben?

    Seine Studie über die Verschwörung gegen Marie Antoinette jedenfalls ist ausgezeichnet und glänzend fundiert. Es ergeben sich sogar Verbindungen zu Beaumarchais und dem letzten Akt aus W.A. Mozarts Le Nozze di Figaro.

    Als Einführung ins Thema neben den Videos und Büchern Hervé Ryssens oder Douglas Reeds Streit um Zion ebenfalls hervorragend geeignet:

    [image]

    Israel Shamir weiß auch nichts von Jesuiten:

    *President Trump is so pissed off by the Stormy affair that he is likely to prefer a good old war to another humiliation. This suits his enemies and friends (though not his voters) to a tee. He has a choice of doing a difficult manly act that needs all his courage, but which one? Should he put the well-being of his country at stake and brave Russian missiles, or risk the displeasure of the elites and sack Mueller? He is tempted to do the easy thing. Thus he has been maneuvered into deep waters by a powerful coalition of Brits and Jews, the same people who delivered you the last two world wars.* https://www.unz.com/ishamir/

    Tempranillo

    Diogenes Lampe

    15.04.2018, 22:04

    @ Tempranillo

    Jesuiten

    > Hätten Sie bitte für Ihren Wissensstand ein paar Belege, abgesehen davon
    > daß der dreimal jüdisch verheiratete, von einer jüdischen Kamarilla
    > eingekesselte und bei Rothschild angestellte Stalin Jesuitenschüler
    > gewesen ist?

    Es gibt hunderte Belege. Ihr Post belegt mir allerdings, dass Sie sich mit den Jesuiten noch gar nicht wirklich auseinandergesetzt haben. Insofern empfehle ich Ihnen erst einmal, so ein bischen im Internet zu stöbern und dann das Buch "Die verborgene Geschichte der Jesuiten" von Edmond Paris oder "Macht und Geheimnis der Jesuiten" von René Füllöp-Miller anzufangen. Bei archiv org können Sie sich unter dem Stichpunkt Jesuiten eine Fülle an Büchern kostenlos herunterladen. Da sind Ihrer Wissbegierde keine Grenzen gesetzt.

    Was das Verhältnis zwischen Juden und Jesuiten betrifft, so ist das ein Thema, das sprengt hier wirklich den Rahmen. Nur mal eine Andeutung: Das Bankhaus Rothschild stieg zu einer Zeit auf, als die Jesuiten aus den Staaten der katholischen Großmächte u.a. auch wegen ihrer betrügerischen Finanzgeschäfte vertrieben wurden und Papst Clemens XIV. gezwungen wurde, den Orden 1773 ganz aufzulösen. Und dann berücksichtigen Sie auch die Tatsache, dass Rothschild ganz offiziell der Bankier des Papstes ist. Das ist kein Geheimnis.

    > > Hervé Ryssen, ein exquisiter Kenner der Materie, stellt den Bolschewismus
    > als Folge des jüdischen Messianismus dar.

    Da hat er ja auch nicht unrecht. Aber was besagt das? Das ganze Christentum ist jüdischer Messianismus. Der Unterschied ist eben nur der, dass die Juden Christus nicht als Messias anerkennen.

    > > Das CRIF (= Sanhedrin?) hat ihn deshalb vor Gericht gezogen und
    > verurteilen lassen. Weder in anwaltlichen Schriftsätzen noch sonstwo wurde
    > auch nur versucht, Bolschewismus und Jesuitismus in Beziehung zu setzen.

    Das kann ich mir gut vorstellen. Nicht umsonst haben die Jesuiten die Juden vorgeschoben, um in Deckung zu bleiben. So, wie die Juden von ROM in Geldgeschäften benutzt wurden, weil die sich nicht an das Zinsverbot halten mussten.

    > > Die Ihrer Ansicht nach jesuitischen russischen Kommunisten haben
    > reihenweise Kirchen gesprengt, aber jede Synagoge unangetastet gelassen.

    Aber was für Kirchen? Russisch Orthodoxe, also die Kirchen Ostroms, dem großen Feind Westroms. Die weströmischen Kirchen auf dem Gebiet der Sowjetunion (z.B. galizischer Teil der Ukraine, Litauen)blieben stehen. Es stimmt aber nicht, dass jede Synagoge unangetastet blieb. Woher haben Sie das?

    > > Das erste, was Lenin nach der Revolution an Gesetzesmaßnahme durchbringen
    > ließ, war ein Verbot von Rassismus und Antisemitismus, die mit dem Tode
    > bestraft wurden. Um Angeklagte erschießen zu lassen, reichte aus, im
    > Besitz antisemitischer Texte zu sein, etwa der bekannten gefälschten
    > Protokolle.
    > > Dergleichen wäre für Jesuiten sehr ungewöhnlich!

    Wenn Jesuiten Juden vorschieben, um ihre Verbrechen zu begehen, dann ist das durchaus nichts ungewöhnliches. Das beste Beispiel haben Sie selbst genannt: Die Protokolle der Weisen von Zion! Das ist eine jesuitische Fälschung. Das könnten Sie mit ein bischen Quellenforschung sogar selbst belegen.

    >Louis Dasté (alias André Baron) weist nach, daß Cagliostro (Giuseppe
    > Balsamo) Graf Mirabeau vorgeschlagen hat, Verbrechen der Freimaurer zum
    > Zweck der antichristlichen Propaganda den Jesuiten in die Schuhe zu
    > schieben, (Marie-Antoinette & le Complot Maçonnique).

    Naja, das sind so Geschichten, die alles mögliche besagen können, weil sie in der Regel die eigentlichen Zusammenhänge nicht verstehen oder eben verbergen sollen. Mirabeau war selbst Freimaurer und Illuminat und sicher nicht der Mann, der auf Cagliostro reingefallen wäre.

    Cagliostro ist aber ein gutes Beispiel dafür, wie sich Jesuiten (die zu diesem Zeitpunkt offiziell ja verboten waren (1773-1814)Juden zunutze machten, um weiter Einfluß auf die Pariser Adelssalons und Logen zu nehmen (sie selbst waren in Frankreich ab 1764 verboten). Die jüdische Abstammung dieses Schwindlers hatte übrigens Goethe nachgewiesen, der während seiner Italienischen Reise die Mutter Balsamos auf Sizilien besuchte.

    > Seine Studie über die Verschwörung gegen Marie Antoinette jedenfalls ist
    > ausgezeichnet und glänzend fundiert. Es ergeben sich sogar Verbindungen zu
    > Beaumarchais und dem letzten Akt aus W.A. Mozarts Le Nozze di Figaro.

    Ich kenne das Buch nicht. Hört sich aber interessant an. Ich werde Ihrer Empfehlung mal nachgehen.

    Vielleicht interessiert es Sie ja, das Beaumarchais jesuitischer Agent Ludwigs XVI. war, der die Aufgabe hatte, den Unabhängigkeitskrieg der Amerikaner gegen die Engländer finanziell zu unterstützen.

    > Israel Shamir weiß auch nichts von Jesuiten:

    Ich weiß nicht, ob er nichts von ihnen weiß oder sie nur aus ganz bestimmten Gründen nicht erwähnt.

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    15.04.2018, 23:30

    @ Diogenes Lampe

    Lieblingsjesuit und Lieblingsjesuitenfresser

    Ich empfehle stets B. Gracian und B. Pascal. Hier das Handorakel, dort die Briefe in die Provinz.

    Danke für Ihre Gedanken. Das, was ich verstehe, ist beeindruckend zusammenkomponiert, das, was ich nicht verstehe, da sehe ich den Mangel ganz bei mir. Auch Ihr Stil ist ein Genuss.

    Wie ist eigentlich etwas ausführlicher erklärt, falls Sie mal Zeit haben, das Verhältnis Jesuiten-Opus Dei und Wie das Verhältnis Jesuiten-Freimaurer?

    Herzlich
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    Diego2

    16.04.2018, 07:48

    @ Oblomow

    Malteser

    > Danke für Ihre Gedanken. Das, was ich verstehe, ist beeindruckend
    > zusammenkomponiert, das, was ich nicht verstehe, da sehe ich den Mangel
    > ganz bei mir. Auch Ihr Stil ist ein Genuss.
    >
    > Wie ist eigentlich etwas ausführlicher erklärt, falls Sie mal Zeit
    > haben, das Verhältnis Jesuiten-Opus Dei und Wie das Verhältnis
    > Jesuiten-Freimaurer?
    >
    > Herzlich
    > Oblomow

    Dem kann ich mich nur uneingeschränkt anschliessen. Ich danke auch für die Literaturempfehlungen zum Thema Jesuiten.

    Gibt es etwas ähnliches wie "Die verborgene Geschichte der Jesuiten" über die Malteser ?

    mit besten Grüssen
    diego

    n0by

    Homepage

    München,
    16.04.2018, 09:31

    @ Diogenes Lampe

    Hallo Diogenes Lampe

    Dein fröhlich stimmender Beitrag findet hier neue Fans, wie dies zu denken war.

    https://bayernistfrei.com/2018/04/15/donald-trump-und-der-untergang-des-empire/


    Gruss aus Kavala

    http://n0by.blogspot.gr/2018/04/kavala-vom-68iger-saulus-zum-18ener.html

    n0by



    :-)

    ---
    http://nobydick.de

Wandere aus, solange es noch geht.


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