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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    aman13

    10.09.2017, 16:30
     

    Schlichte These, keine Provokation nur systemische Überlegung

    Hallo an alle,

    erbitte mich nicht persönlich anzugreifen.
    Nur systemische Argumente warum ich falsch liege.

    ich kann es nicht länger ertragen , dass viele Menschen zwar das Demographieproblem der westlichen Ländern ansprechen aber mMn um die Ursache herumeiern.

    Es gibt einen einfachen Steuerungsmechanismus Geburtenraten zu erhöhen oder zu senken. Dieser betrifft die Frauenrechte.

    These: Nur und ausschließlich die de facto Unterdrückung der Frau ( Fernhalten von jeder Selbständigkeit ) kann für eine hinreichende Geburtenrate 2,1 pro Frau sorgen. Umgekehrt jede Gesellschaftsform welche eine wirtschaftliche Unabhängigkeit des Weibes ( es geht um Biologie ) auch nur anstrebt - zerstört die Motivation zum Kinderkriegen ( biologisches Geschäftsmodell des Weibes ).

    Das Geheimnis steckt im Aufbau des weiblichen Kleinhirns oder Stammhirn. Nur existenzielle Bedrohungen und Verunsicherung können Frauen flächendeckend zwingen bei Existenz von Verhütungsmitteln zwingen mehrmals 2x Kinder zu bekommen.

    Jeder Jäger weiss, fange ich an auf Wildschweine zu schiessen erhöht sich deren Geburtenrate. Im Krieg empfangen Frauen viel öfter, also die Empfängnisfähigkeit des Weibes steigt rasant in Relation zum selteneren Geschlechtsakt.

    Nur die verunsicherte und abhängige Frau wirft alle Kraft in die Fortpflanzung.
    Die ( durch Staat selbst auch nur scheinabgesicherte Frau einer westlichen Welt hat keine Motivation im Stammhirn am Aufwand der Fortpflanzung.

    Will ich also eine Gesellschaft zerstören oder wenigstens die Geburtenrate senken ( siehe Georgia Guide Stones oder Club of Rome und die Unterstützung der Rockefeller des Feminismus ) brauche ich nur die Frauen auf die Verfolgung einer Selbständigkeit zu konditionieren und das Spiel ist in 2-3 Generationen vorbei.

    Damit wird natürlich auch der natürliche Geschlechtsvertrag zerstört. Nestverhalten: Mann bietet keine Sicherheit weil diese die Frau vom Staat bekommt oder angeblich durch sich selbst, Weib bietet keine Fortpflanzung weil..kein Druck da.

    Warum haben wir die Hemmung das zu formulieren und auch Folgende daraus zu ziehen?
    Klar, dass diese These gerade Frauen ein wenig provoziert, aber das müssen sie ertragen.
    Danke für die furcht-, nein fruchtbare Diskussion.

    Rotti

    E-Mail

    Pampa,
    10.09.2017, 16:55

    @ aman13

    Das Gegenteil

    Servus aman 13!

    Es ist nicht repräsentativ, aber aus eigener Beobachtung sehe ich das genaue Gegenteil in der Praxis.
    Als ich die Ausbildung zum Fdl (Quereinsteiger) machte, waren auch ein paar Damen in unserer Runde. Zwei davon hatten Abitur und studiert. Eine war Grundschullehrerin, die andere Eventmanagerin. Für Beide (Anfang, Mitte 30) war ihr Berufsleben vor der Bahn durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse gekennzeichnet. Kaum hatten sie eine Festanstellung und dadurch Sicherheit im Beruf, wurden sie schwanger..................... die Zweite ist bereits mit dem zweiten Kind schwanger. [[freude]]

    M.f.G.
    Rotti

    ---
    Ich esse und trinke, also bin ich.

    Dieter

    Didschullen + alto alentejo,
    10.09.2017, 17:08
    (editiert von Dieter, 10.09.2017, 17:09)

    @ aman13

    Gegenthese

    Hallo,

    aus meiner Sicht hat die Geburtenrate mehr damit zu tun, inwieweit Familie notwendig ist zur Alterssicherung und soz. Sicherung im Allgemeinen.

    Es ist m.E. vor allem der Sozialstaat, der für niedrige Geburtenraten verantwortlich ist, zumindest bei Bevölkerungsteilen, die schon 1 oder 2 Generationen in den "Genuß" staatlicher "Fürsorge" gekommen sind.

    Allerdings mit einer Ausnahme: Für Menschen mit sehr niedrigem Einkommen ist es aufgrund von staatl. Kindergeldleistungen geradezu attraktiv, viele Kinder zu bekommen, was nach meiner Beobachtung auch für alleinstehende Frauen (Hartz IV) zutrifft.
    Wenn man es passend anstellt als Sozialhilfeempfänger kosten Kinder jedenfalls weniger als die staatlichen Leistungen, die es für diese gibt. Kinderreichtum erhöht dann das verfügbare Einkommen der Mütter und Väter.

    Im Gegensatz dazu, der normal arbeitende Bevölkerungsteil verläßt sich darauf, daß der Staat schon bei Krankheit und Alter alles regelt und man insofern nicht auf Familie und Kinder angewiesen ist. (Wer seinen Kindern alles ermöglichen möchte, der hat natürlich deutlich höhere Ausgaben.)

    Wäre es anders, würden Kinder gezeugt aus purem Egoismus, was auch für die Frauen interessant ist, da sie größtenteils die Männer überleben. Gleichzeitig wäre auch die Erziehung der Kinder anders, wenn sie für die persönliche Versorgung der Eltern zuständig wären.

    Gruß Dieter


    edit: Vortext gelöscht.

    ---
    Gerechtigkeit durch Gleichheit ist der Tod der Freiheit

    Nach Deutschland kann man ohne Pass einreisen - nur zur Ausreise braucht man einen.

    thrive

    im grünen Herz des Wahnsinns,
    10.09.2017, 17:12

    @ aman13

    Ich stimme teilweise zu und teilweise nicht.

    > Hallo an alle,
    >
    > erbitte mich nicht persönlich anzugreifen.
    > Nur systemische Argumente warum ich falsch liege.
    >
    > ich kann es nicht länger ertragen , dass viele Menschen zwar das
    > Demographieproblem der westlichen Ländern ansprechen aber mMn um die
    > Ursache herumeiern.

    Hallo, ja so ist es.

    > Es gibt einen einfachen Steuerungsmechanismus Geburtenraten zu erhöhen
    > oder zu senken. Dieser betrifft die Frauenrechte.

    Ich bin überrascht, dass du das ansprichst. Ich glaube auch, dass hier die Ursache liegt.

    > These: Nur und ausschließlich die de facto Unterdrückung der Frau (
    > Fernhalten von jeder Selbständigkeit ) kann für eine hinreichende
    > Geburtenrate 2,1 pro Frau sorgen.

    Ich stimme hier nicht zu.

    > Umgekehrt jede Gesellschaftsform welche
    > eine wirtschaftliche Unabhängigkeit des Weibes ( es geht um Biologie )
    > auch nur anstrebt - zerstört die Motivation zum Kinderkriegen (
    > biologisches Geschäftsmodell des Weibes ).

    Und die Begründung lieferst du quasi schon selbst. Das Untere ist nicht das wirklich Umgekehrte von dem Oberen. Es gibt doch quasi 3 Möglichkeiten. 1: Frau unterdrückt, 2: Frau frei, 3: Frau positiv bevorzugt.
    Ich glaube ja, dass es in sowohl 1 als auch 2 möglich ist, hinreichend viele Kinder in ordentlichen Familien zu haben.

    > Die ( durch Staat selbst auch nur scheinabgesicherte Frau einer westlichen
    > Welt hat keine Motivation im Stammhirn am Aufwand der Fortpflanzung.

    Ja, ich denke auch, dass es so ist. Vermutlich hat das auch irgendwas mit Angst zu tun - keine Ahnung. Auf jeden Fall haben die Frauen es nicht nötig in einer Gesellschaft des Typs 3, wie wir sie haben.

    > Will ich also eine Gesellschaft zerstören oder wenigstens die
    > Geburtenrate senken ( siehe Georgia Guide Stones oder Club of Rome und die
    > Unterstützung der Rockefeller des Feminismus ) brauche ich nur die Frauen
    > auf die Verfolgung einer Selbständigkeit zu konditionieren und das Spiel
    > ist in 2-3 Generationen vorbei.

    Und an der Stelle glaube ich greifst du zu kurz. Eine Gesellschaft des Typs 2, in der die Frau selbstständig sein kann (per Gesetz) ist noch keine Gesellschaft, in der die Masse der Frauen selbstständig sein wird. Gerade die sehr gutverdienenden Frauen sind doch quasi durch Quotenregelungen oder durch Bevorzugung im Schulsystem an diese Einkommensstellungen gekommen, bzw haben Stellen als Genderbeauftragte oder Richterin am Familiengericht - oder ähnlichen Bullshit. Die durchschnittliche Frau, die sich gegen durchschnittliche Männer auf einem Markt durchsetzen muss, hört doch einfach auf damit, weil es ihr zu stressig ist und wird von sich aus Hausfrau und Mutter.
    Ich glaube also nicht, dass das an der Befreiung der Frau von der Unterdrückung liegt, sondern an der Bevorzugung von Mädchen in Schulen und Frauen im Staatsmarkt.

    > Damit wird natürlich auch der natürliche Geschlechtsvertrag zerstört.
    > Nestverhalten: Mann bietet keine Sicherheit weil diese die Frau vom Staat
    > bekommt oder angeblich durch sich selbst, Weib bietet keine Fortpflanzung
    > weil..kein Druck da.

    Jup.

    > Warum haben wir die Hemmung das zu formulieren und auch Folgende daraus zu
    > ziehen?

    Weil:
    - Frauen sich eingestehen müssten, viele Fähigkeiten, die Männer haben, nicht zu haben.
    - Männer sich eingestehen müssten, was für Idioten sie sind, dass sie von Frauen das völlig falsche erwarten.
    - Die Masse aller Menschen sich eingestehen müsste, dass wenn wir die Bevorzugung der Frau vor dem Mann abschaffen würden, wir auch die Bevorzugung der Dummen vor den Schlauen, der Schwachen vor den Starken, etc. abschaffen könnten. Kurzum, der ganze Feministenmüll ist direkt verknüpft mit dem ganzen Sozialstaatsmüll. Und am Letzteren hängen fast alle Menschen der westlichen Demokratien in irgend einer Weise.

    aman13

    10.09.2017, 17:17

    @ Rotti

    Danke Rotti

    Wie du selbst zugibst ist dies nicht repräsentativ..
    Wir müssen soziale Strukturen vergleichen nicht Einzelfälle :)

    > Servus aman 13!
    >
    > Es ist nicht repräsentativ, aber aus eigener Beobachtung sehe ich das
    > genaue Gegenteil in der Praxis.
    > Als ich die Ausbildung zum Fdl (Quereinsteiger) machte, waren auch ein
    > paar Damen in unserer Runde. Zwei davon hatten Abitur und studiert. Eine
    > war Grundschullehrerin, die andere Eventmanagerin. Für Beide (Anfang,
    > Mitte 30) war ihr Berufsleben vor der Bahn durch prekäre
    > Beschäftigungsverhältnisse gekennzeichnet. Kaum hatten sie eine
    > Festanstellung und dadurch Sicherheit im Beruf, wurden sie
    > schwanger..................... die Zweite ist bereits mit dem zweiten Kind
    > schwanger. [[freude]]
    >
    > M.f.G.
    > Rotti

    aman13

    10.09.2017, 17:24

    @ Dieter

    Danke Dieter, sehe aber dadurch Bestätigung

    Du bestätigst ja die These
    Weil der Sozialstaat eben diejenige Angst den Frauen nimmt,welche sie ganz schnell in die Arme eines Mannes treibt und ihm sofort Kinder verspricht.

    Die Zerstörung bzw Zusammenbruch der Sozialstaates wäre der größte Dienst an die (Wieder) Menschwerdung und Kinder...und an Demographie..

    Soziale Angst führt bei Frauen zu mehr Geburten.


    > Hallo,
    >
    > aus meiner Sicht hat die Geburtenrate mehr damit zu tun, inwieweit Familie
    > notwendig ist zur Alterssicherung und soz. Sicherung im Allgemeinen.
    >
    > Es ist m.E. vor allem der Sozialstaat, der für niedrige Geburtenraten
    > verantwortlich ist, zumindest bei Bevölkerungsteilen, die schon 1 oder 2
    > Generationen in den "Genuß" staatlicher "Fürsorge" gekommen sind.
    >
    > Allerdings mit einer Ausnahme: Für Menschen mit sehr niedrigem Einkommen
    > ist es aufgrund von staatl. Kindergeldleistungen geradezu attraktiv, viele
    > Kinder zu bekommen, was nach meiner Beobachtung auch für alleinstehende
    > Frauen (Hartz IV) zutrifft.
    > Wenn man es passend anstellt als Sozialhilfeempfänger kosten Kinder
    > jedenfalls weniger als die staatlichen Leistungen, die es für diese gibt.
    > Kinderreichtum erhöht dann das verfügbare Einkommen der Mütter und
    > Väter.
    >
    > Im Gegensatz dazu, der normal arbeitende Bevölkerungsteil verläßt sich
    > darauf, daß der Staat schon bei Krankheit und Alter alles regelt und man
    > insofern nicht auf Familie und Kinder angewiesen ist. (Wer seinen Kindern
    > alles ermöglichen möchte, der hat natürlich deutlich höhere Ausgaben.)
    >
    >
    > Wäre es anders, würden Kinder gezeugt aus purem Egoismus, was auch für
    > die Frauen interessant ist, da sie größtenteils die Männer überleben.
    > Gleichzeitig wäre auch die Erziehung der Kinder anders, wenn sie für die
    > persönliche Versorgung der Eltern zuständig wären.
    >
    > Gruß Dieter
    >
    >
    > edit: Vortext gelöscht.

    aman13

    10.09.2017, 17:27

    @ thrive

    Ja Angst ist Motor

    Angstüberwindung ist auch tiefenpsychologisch ein Sex Thema..
    Weil es uns Überleben geht..


    > > Hallo an alle,
    > >
    > > erbitte mich nicht persönlich anzugreifen.
    > > Nur systemische Argumente warum ich falsch liege.
    > >
    > > ich kann es nicht länger ertragen , dass viele Menschen zwar das
    > > Demographieproblem der westlichen Ländern ansprechen aber mMn um die
    > > Ursache herumeiern.
    >
    > Hallo, ja so ist es.
    >
    > > Es gibt einen einfachen Steuerungsmechanismus Geburtenraten zu erhöhen
    > > oder zu senken. Dieser betrifft die Frauenrechte.
    >
    > Ich bin überrascht, dass du das ansprichst. Ich glaube auch, dass hier
    > die Ursache liegt.
    >
    > > These: Nur und ausschließlich die de facto Unterdrückung der Frau (
    > > Fernhalten von jeder Selbständigkeit ) kann für eine hinreichende
    > > Geburtenrate 2,1 pro Frau sorgen.
    >
    > Ich stimme hier nicht zu.
    >
    > > Umgekehrt jede Gesellschaftsform welche
    > > eine wirtschaftliche Unabhängigkeit des Weibes ( es geht um Biologie )
    > > auch nur anstrebt - zerstört die Motivation zum Kinderkriegen (
    > > biologisches Geschäftsmodell des Weibes ).
    >
    > Und die Begründung lieferst du quasi schon selbst. Das Untere ist nicht
    > das wirklich Umgekehrte von dem Oberen. Es gibt doch quasi 3
    > Möglichkeiten. 1: Frau unterdrückt, 2: Frau frei, 3: Frau positiv
    > bevorzugt.
    > Ich glaube ja, dass es in sowohl 1 als auch 2 möglich ist, hinreichend
    > viele Kinder in ordentlichen Familien zu haben.
    >
    > > Die ( durch Staat selbst auch nur scheinabgesicherte Frau einer
    > westlichen
    > > Welt hat keine Motivation im Stammhirn am Aufwand der Fortpflanzung.
    >
    > Ja, ich denke auch, dass es so ist. Vermutlich hat das auch irgendwas mit
    > Angst zu tun - keine Ahnung. Auf jeden Fall haben die Frauen es nicht
    > nötig in einer Gesellschaft des Typs 3, wie wir sie haben.
    >
    > > Will ich also eine Gesellschaft zerstören oder wenigstens die
    > > Geburtenrate senken ( siehe Georgia Guide Stones oder Club of Rome und
    > die
    > > Unterstützung der Rockefeller des Feminismus ) brauche ich nur die
    > Frauen
    > > auf die Verfolgung einer Selbständigkeit zu konditionieren und das
    > Spiel
    > > ist in 2-3 Generationen vorbei.
    >
    > Und an der Stelle glaube ich greifst du zu kurz. Eine Gesellschaft des
    > Typs 2, in der die Frau selbstständig sein kann (per Gesetz) ist noch
    > keine Gesellschaft, in der die Masse der Frauen selbstständig sein wird.
    > Gerade die sehr gutverdienenden Frauen sind doch quasi durch
    > Quotenregelungen oder durch Bevorzugung im Schulsystem an diese
    > Einkommensstellungen gekommen, bzw haben Stellen als Genderbeauftragte oder
    > Richterin am Familiengericht - oder ähnlichen Bullshit. Die
    > durchschnittliche Frau, die sich gegen durchschnittliche Männer auf einem
    > Markt durchsetzen muss, hört doch einfach auf damit, weil es ihr zu
    > stressig ist und wird von sich aus Hausfrau und Mutter.
    > Ich glaube also nicht, dass das an der Befreiung der Frau von der
    > Unterdrückung liegt, sondern an der Bevorzugung von Mädchen in Schulen
    > und Frauen im Staatsmarkt.
    >
    > > Damit wird natürlich auch der natürliche Geschlechtsvertrag
    > zerstört.
    > > Nestverhalten: Mann bietet keine Sicherheit weil diese die Frau vom
    > Staat
    > > bekommt oder angeblich durch sich selbst, Weib bietet keine
    > Fortpflanzung
    > > weil..kein Druck da.
    >
    > Jup.
    >
    > > Warum haben wir die Hemmung das zu formulieren und auch Folgende daraus
    > zu
    > > ziehen?
    >
    > Weil:
    > - Frauen sich eingestehen müssten, viele Fähigkeiten, die Männer haben,
    > nicht zu haben.
    > - Männer sich eingestehen müssten, was für Idioten sie sind, dass sie
    > von Frauen das völlig falsche erwarten.
    > - Die Masse aller Menschen sich eingestehen müsste, dass wenn wir die
    > Bevorzugung der Frau vor dem Mann abschaffen würden, wir auch die
    > Bevorzugung der Dummen vor den Schlauen, der Schwachen vor den Starken,
    > etc. abschaffen könnten. Kurzum, der ganze Feministenmüll ist direkt
    > verknüpft mit dem ganzen Sozialstaatsmüll. Und am Letzteren hängen fast
    > alle Menschen der westlichen Demokratien in irgend einer Weise.

    Andudu

    10.09.2017, 23:05
    (editiert von Andudu, 10.09.2017, 23:28)

    @ aman13

    Kann ich nicht ganz zustimmen...

    ...nur teilweise.

    In jedem Fall müsste man das mal genauer untersuchen, mir absolut unverständlich, warum das in D nicht längst geschehen ist.


    > These: Nur und ausschließlich die de facto Unterdrückung der Frau (
    > Fernhalten von jeder Selbständigkeit ) kann für eine hinreichende
    > Geburtenrate 2,1 pro Frau sorgen.

    Dem stehen mehrere Argumente entgegen:

    1) der Einzelfall, es gibt Frauen die trotz (oder sogar wegen) Selbstständigkeit viele Kinder haben (z.B. die Frau v.d.L mit 7 Kindern)

    2) eine hochentwickelte Gesellschaft kann es sich nicht leisten, dass die Primärerzieherin ungebildet und unselbstständig ist, ich wünsche mir auch keine solche Frau

    3) das biologische Programm der menschlichen Frauen ist nicht mit dem des Wildschweins vergleichbar, allein aufgrund der viel längeren menschlichen Entwicklungszeit wollen Frauen abgesichert sein (ihre ganze Partnerwahl ist daraufhin ausgerichtet)


    Für die geringe Geburtenrate sehe ich daher noch andere Gründe:

    a) zu langes Studium, zu wenig Bewusstsein für die fruchtbare Phase,

    b) problematische und zunehmend unbezahlbare "Rush-Hour" des Lebens, von 20 bis ca. 35. Eine Zeit in der man sich beruflich etablieren muss, einen Partner finden und ein "Nest" schaffen

    Es gibt außerdem die These, dass die sexuelle Befreiung der Frau zu geringerer
    Fruchtbarkeit geführt hat. Frauen neigen zur sukzessiven Optimierung bei der Partnerwahl. Sie wechseln, sobald sich die Möglichkeit ergibt, zu einem besseren Partner. Das tun sie (ich finde leider die Statistik nicht mehr) bis zu 6 Mal (oder so), bis sie dauerhaft bei einem bleiben. Das hat mehrere Konsequenzen:

    a) sie sind nicht mehr jung genug für viele Kinder

    b) die Männer sind verunsichert und trauen den Frauen nicht mehr, sind weniger bereit zu fester Bindung und Kindern (zumal sie juristisch benachteiligt sind, sobald Kinder da sind)



    > eine wirtschaftliche Unabhängigkeit des Weibes ( es geht um Biologie )
    > auch nur anstrebt - zerstört die Motivation zum Kinderkriegen (
    > biologisches Geschäftsmodell des Weibes ).

    Das "biologische Geschäftsmodell" wird dadurch nicht außer Kraft gesetzt, aber es steht schon unter Konkurrenz. Allerdings sehe ich hier eine Selektion. Frauen, denen der Job wichtiger ist, als Familie, sterben schlicht aus.

    Das "Geschäftsmodell", wie du es zynisch nennst, beinhaltet auch nicht zwangsweise Kinder, sondern nur Sex gegen Versorgung.


    > Das Geheimnis steckt im Aufbau des weiblichen Kleinhirns oder Stammhirn.
    > Nur existenzielle Bedrohungen und Verunsicherung können Frauen
    > flächendeckend zwingen bei Existenz von Verhütungsmitteln zwingen
    > mehrmals 2x Kinder zu bekommen.

    So lange du dazu keine Studien bringst, glaube ich das schlicht nicht.

    Der Geburtenboom nach dem zweiten WK war z.B. eine Aufholerscheinung, während des Krieges wurden wesentlich weniger Kinder geboren. Erst nach den Babyboomern setzte sich der Vorkriegstrend, immer weniger Kinder zu bekommen, fort (und damals war weibliche Selbstbestimmung längst nicht so etabliert, ebensowenig wie soziale Absicherung).



    > Im Krieg empfangen Frauen viel öfter, also die
    > Empfängnisfähigkeit des Weibes steigt rasant in Relation zum selteneren
    > Geschlechtsakt.

    Woher hast du das?

    http://ww1.habsburger.net/de/kapitel/geburtenrueckgang-waehrend-des-ersten-weltkriegs

    Zweiter WK und Weltwirtschaftskrise:
    https://www.demografie-portal.de/SharedDocs/Informieren/DE/ZahlenFakten/Bevoelkerung_Altersstruktur_Ereignisse.html



    > Die ( durch Staat selbst auch nur scheinabgesicherte Frau einer westlichen
    > Welt hat keine Motivation im Stammhirn am Aufwand der Fortpflanzung.

    Das besorgen die Hormone und m.E. nicht in dem von dir vermuteten Zusammenhang.



    > Damit wird natürlich auch der natürliche Geschlechtsvertrag zerstört.
    > Nestverhalten: Mann bietet keine Sicherheit weil diese die Frau vom Staat
    > bekommt oder angeblich durch sich selbst, Weib bietet keine Fortpflanzung
    > weil..kein Druck da.

    Dass Frauen voll (und mit Vorrecht bei den Kindern) vom Staat versorgt werden, ist tatsächlich ein Problem (wenn auch eher für uns Männer), da würde aber z.B. ein "Wechselmodell" bei den Kindern schon ausreichend Sand ins selbstgerechte Femannzengetriebe streuen.



    > Warum haben wir die Hemmung das zu formulieren und auch Folgende daraus zu
    > ziehen?
    > Klar, dass diese These gerade Frauen ein wenig provoziert, aber das
    > müssen sie ertragen.
    > Danke für die furcht-, nein fruchtbare Diskussion.

    Die Hemmungen darüber zu sinnieren, ergeben sich schon aus dem Fallbeil der political Correctness. Wenn du dich umschaust, haben die Frauen längst die Macht ergriffen (obgleich sie gern das Gegenteil behaupten). Sie bestimmen was gesagt werden darf und getan werden muss (z.B. Gleichstellungstrullas und weibliche Redaktionen) sie machen Politik (alle Parteien haben weibliche Frontfrauen, die sind weniger angreifbar). Wir haben eine Verteidigungsministerin, eine Kanzlerin und einen Justizminister der Feminist ist. Sie schaffen sich hemmungslos Quotenposten und pushen den unwissenschaftlichen Gender-Unsinn. Außerdem sind sie seit jeher diejenigen, die bei der Partnerwahl dominieren, was Männer vorsichtig sein lässt und rücksichtsvoller, als angemessen.


    Die Geburtenrate könnte man vermutlich auf vielerlei Weise steigern, die einfachste wären simple monetäre Anreize, die die finanziellen Nachteile, die durch Kinder entstehen, aufwiegen. Die Vereinbarung von Familie und Beruf ist auch ein großes Thema (ich arbeite selbst Teilzeit wegen der Kinder, meine Frau auch). Auch die Wohnsituation für Kinder (die Verstädterung ist Gift für Familien) wäre verbesserungswürdig, was aber die Lösung einer Menge anderer Probleme (Infrastruktur, Jobs auf dem Land etc.) erfordert, deshalb wagt sich da niemand ran.


    Es muss auch nicht jede Frau Kinder bekommen, wenn andere dafür 3 oder 4 bekommen. Was ich für realisierbar halte.

    Und bitte bedenke auch: die Frauen stellen nur die eine Seite! Wieviele Männer kennst du, die mehr als zwei Kinder wollen? Kinder sind anstrengend und teuer, auch wenn man viel zurückbekommt. Ich bin jetzt 40, mein Haus ist alt und zu klein für ein drittes Kind (gemessen an heutigen Ansprüchen) und ich fühle mich auch zu alt dafür. Ich will meine Kinder miterziehen, aber ich will nicht mein ganzes Leben dafür verbraten und habe auch keine Lust mehr auf durchwachte Nächte. Ich habe auch noch einige andere Pläne. Im Vergleich zu meinen Eltern habe ich auch zu spät mit der Familiengründung angefangen. Die sollte mit 25-30 stattfinden, in der Blüte des Lebens.

    Rainer

    Homepage E-Mail

    10.09.2017, 23:17

    @ aman13

    Das Problem betrifft nicht nur Frauen

    Auch Männer werden vorsichtig, was feste Bindungen und Nachwuchs betrifft. Bei der aktuellen Rechtsprechung sind für einen Mann Frau und Kinder mit einem unkalkulierbaren Risiko verbunden. Dadurch tendieren auch Männer dazu, auf Nachwuchs zu verzichten.

    Rainer

    Kaladhor

    Münsterland,
    11.09.2017, 01:04

    @ aman13

    Falscher Ansatz

    Das eigentliche Problem heute ist die Unwägbarkeit des Lebens.

    Wie sah denn der normale Lebenslauf bei der breiten Masse früher aus?
    Schule mit Hauptschulabschluß/Mittlere Reife -> Lehre -> Beschäftigung im Ausbildungsbetrieb bis zur Rente. Zwischen Lehre und Berufsleben meist noch ein paar Monate Wehrdienst/Zivildienst.

    Wie sieht das heute aus?
    Schule mit mittelprächtigem Abitur -> Studium von irgendwas Unwichtigem, was keiner braucht -> Praktika bis zum Abwinken -> Arbeitslos/Zeitarbeit -> Aussortierung ab 40...

    Wo ist wohl eher eine Lebensplanung möglich, was die Gründung einer Familie einschließt?

    Und dann kommt noch der Punkt hinzu, dass in unserer heutigen Gesellschaft eigentlich nur kinderlose Vollverdienerpaare ein relativ sorgenfreies Leben führen können. Kinder sind da eher ein Armutsrisiko, so traurig sich das auch liest.

    Grüße,
    Kaladhor

    ---
    Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

    Leserzuschrift

    11.09.2017, 13:53

    @ aman13

    Zustimmung

    Hallo,

    Ich unterstütze diese These!
    Sie lässt sich sogar nicht weiter simplifizieren und allenortes finden wir die Bestätigung, grad in den hier existierenden Parallelgesellschaften!

    Patriarchat:
    --------------
    Mann legt die Kinderzahl fest, die liegt stets bei mind. 3
    Ab 3 Kindern ergibt sich eine Kontinuität, Wachstum ergibt sich daraus längst noch nicht!

    Matriarchat:
    --------------
    Frau legt Kinderzahl fest!
    Diese liegt bestenfalls bei 2, in der Masse aber eben deutlich darunter!

    Die Medienhype "Selbstverwirklichung" (der Frau), deckelt dies.

    Innerhalb dieser sogenannten "Selbstverwirklichung", werden den Frauen dezidiert irrige Ideale (Beruf) vorgeschwärmt, ja regelrecht vorgegaukelt.

    In jungen Jahren werden sie sodann "hingehalten", wird ihnen sogar gedroht, dass die ihre Karriere (Beruf) vergessen können, alles umsonst war, sollten sie sich "einbilden" jetzt ein Kind zu bekommen usw.usf.

    Wenn es irgendwann aber "klick" gemacht hat, geraten sie in "Torschlusspanik" und mittels dieser klappts in nahezu 33% dann einfach nicht mehr!

    Hans

    E-Mail

    11.09.2017, 15:33

    @ Kaladhor

    Es tut gut, von der Wirklichkeit zu lesen! Danke. (oT)

    [ kein Text ]
    ottoasta

    11.09.2017, 17:03

    @ Rainer

    Die Antwort für den Mann gibt es hier....

    ..........nämlich im Männermagazin, sehr gut aufbereitet!

    Wenn ein Mann heute noch heiratet und Kinder in die Welt setzt, ist selber Schuld an seinem späteren Untergang.
    Zumindest ist das so bei der heutigen Rechtsprechung!

    Vielleicht ändert sich das irgendwann?

    Die Familiengerichte sind fast durchwegs mit Frauen besetzt, da hat der Mann ganz schlechte Karten!

    Hier lang:

    https://das-maennermagazin.de/

    Viel Spass!

    Otto

    ---
    Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
    Tolstoi

    Gernot

    Homepage E-Mail

    12.09.2017, 13:26

    @ aman13

    Vermehrungsfreudigkeit ist kulturell bedingt ...

    > Hallo an alle,
    ...
    >
    ...
    >
    > Nur die verunsicherte und abhängige Frau wirft alle Kraft in die
    > Fortpflanzung.
    > Die ( durch Staat selbst auch nur scheinabgesicherte Frau einer westlichen
    > Welt hat keine Motivation im Stammhirn am Aufwand der Fortpflanzung.
    >
    > Will ich also eine Gesellschaft zerstören oder wenigstens die
    > Geburtenrate senken ( siehe Georgia Guide Stones oder Club of Rome und die
    > Unterstützung der Rockefeller des Feminismus ) brauche ich nur die Frauen
    > auf die Verfolgung einer Selbständigkeit zu konditionieren und das Spiel
    > ...

    ... und kulturelle Bedingungen werden von den Menschen der Völker gemäß Veranlagung geschaffen.
    Arabische, türkische und afrikanische Menschen vermehren sich auch dann überproportional, wenn sie in besten und gesicherten sozialen Verhältnissen leben - manchmal sogar gerade erst dann, auch aufgrund höherer Überlebensquoten.

    Unbegreiflich ist es, in einer überbevölkerten Welt diejenigen Völker, die sich vernünftigerweise nicht mehr vermehren, durch Zuwanderung von Fremden zu bereichern, deren Herkunftsländer dadurch nicht einmal von ihren Überbevölkerungsproblemen entlastet werden. Die freigewordenen "Lebensplätze" (beschränkt durch Kultur und Ressourcen) werden schnell wieder aufgefüllt: durch noch mehr Kinder.

    Wirtschafts- und soziale Probleme durch Mangel an Nachwuchs sind eine Mär der Wachstumsideologie, die Mechanisierung (Robotisierung) und steigende Produktivität außer Acht lässt. Niemand "braucht" die zukünftigen Arbeiter(Arbeitslosen)-Massen; sich selbst reproduzierende, reparierende und optimierende Maschinen erledigen alles.

    Tempranillo

    12.09.2017, 14:35

    @ Gernot

    Das Unbegreifliche begreiflich machen

    > Unbegreiflich ist es, in einer überbevölkerten Welt diejenigen Völker,
    > die sich vernünftigerweise nicht mehr vermehren, durch Zuwanderung von
    > Fremden zu bereichern, ...

    Hallo Gernot,

    vielleicht kann ich helfen, das Unbegreifliche begreiflich zu machen?

    Jacques Attali sieht für Deutschland vor, daß ein Drittel der Gesamtbevölkerung aus eingebürgerten Ausländern besteht und in den Städten die Hälfte der Bewohner, (Attali, Europe(s), Fayard, 1994, S. 198; in: Ryssen, Esperances planetaréennes, S. 62).

    Was Attali vorschlägt oder verlangt, wird von deutschen PolitikerInnen mit domestikenhafter Dienstbeflissenheit umgesetzt, etwa die von einer atomaren Vernichtungsdrohung begleitete Forderung nach Preisgabe der D-Mark beim EU-Gipfel von Straßburg.

    Tempranillo

    Leserzuschrift

    14.09.2017, 16:18

    @ Tempranillo

    Fehlende Wertung/Würdigung

    Es fehlt auch die entsprechende Wertung/Würdigung von den Anderen!

    Vor 100 Jahren: "Wir kriegen ein Kind!", "Wie wundervoll!, herzlichen Glückwunsch! Könnt ihr was gebrauchen?"
    Heute: "Wir kriegen ein Kind!", "Oh mein Gott! Wieso ruiniert ihr euer Leben? Ich bin dann mal weg..."

    Die wegen-Stütze-Kinder-Sammler mal weggelassen: Nur noch aus echter Überzeugung und gegen die Meinung des gesamten Umfeldes!

Wandere aus, solange es noch geht.


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