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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    helmut-1

    E-Mail

    Siebenbürgen,
    07.08.2017, 11:42
     

    War tatsächlich alles schon lange geplant?

    Anlass für meinen Beitrag war ein Artikel in f+f, der eigentlich nur mit dem Hinweis auf eine lange zurückliegende Rede des verstorbenen ägyptischen Präsidenten Nasser betreff "Kopftuch" begann. Aus dieser Rede ergibt sich ein ganz anderes Verhältnis eines Präsidenten eines islamisch geprägten Staates zu diesem Thema:

    https://www.youtube.com/watch?v=zCzAgkBQrJI

    Dann aber kam ein Hinweis auf ein Zitat von Houari Boumedienne, Ex-Staatschef von Algerien, dem ich zwecks Verifizierung des Wahrheitsgehaltes nachging. Klar wurde ich auch fündig. Es handelte sich um die Aussagen im Verlauf seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung 1974:

    http://www.katholisches.info/2014/08/islamisten-auf-dem-vormarsch-wir-werden-downing-street-besetzen/

    Die Stelle, auf die mirs ankommt, ist folgende:

    "Eines Tages werden Millionen Männer die südlichen Breitengrade verlassen, um sich in den nördlichen Breitengraden niederzulassen, und sie kommen nicht als Freunde hierher, denn sie ziehen aus, um zu kämpfen und zu siegen, und sie werden durch ihre Söhne siegen, die Gebärmütter unsrer Frauen werden uns den Sieg bringen."

    Das ist eigentlich genau das Szenarium, das wir derzeit durchleben. Klar googelte ich dann weiter und wurde wieder fündig:

    http://diepresse.com/home/meinung/debatte/578763/Europas-langer-Weg-zur-Moschee

    Da gibt es schon klare Ankündigungen aus dem Jahre 2010, die sich ab 2015 realisiert haben. Also bereits in der Amtszeit von der Pfarrerstochter waren diese Prophezeihungen bekannt. Man hätte ganz anders reagieren können, - wenn man das gewollt hätte.

    Was man bei der sich schon lange zuspitzenden Lage noch steuern konnte, das war der berühmte "Druck aufs Knöpfchen". Man wartete ab, bis Unicef einen finanziellen Kollaps erleiden musste. Das war genau zu dem Zeitpunkt, als man in den Flüchtlingslagern extrem kürzen musste. Wie sah der "Druck aufs Knöpfchen" aus:

    Ich zitiere:
    Im Libanon wird der Wert von Lebensmittelgutscheinen den Angaben zufolge ab sofort auf umgerechnet 12 Euro pro Person und Monat halbiert. In Jordanien müsse man ohne zusätzliche Finanzierung bis August die Unterstützung der syrischen Flüchtlinge außerhalb von Lagern gänzlich einstellen. Dann blieben rund 440.000 Menschen ohne Essen.

    Das geht auch aus diesem link hervor:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/syrien-fluechtlinge-was-merkel-uebersehen-hat-1.2662655

    Deshalb meine Meinung:
    Man hat das alles so gewollt, wie es gekommen ist. Man wurde nicht, - wie es manchmal dargestellt wird, von der Immigrationswelle überrascht, sondern da wurde der Bevölkerung was auf die Backe gemalt, was so aussehen sollte. Man verkaufte das mit überwältigendem Erfolg als "humanitäre Maßnahme".

    Immer wieder kommt mir dabei das Zitat von Egon Bahr in den Sinn, das er vor Schülern in Heidelberg ausgesprochen hatte:

    "In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt."

    https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Heidelberg-Egon-Bahr-schockt-die-Schueler-Es-kann-Krieg-geben-_arid,18921.html

    Was mir dabei nicht in die Birne reingeht:

    Da gibt es hochintelligente Menschen, die auch jetzt noch die Pfarrerstochter wählen.

    Herb

    Südsteiermark,
    07.08.2017, 12:12

    @ helmut-1

    Ja war es und es ist nur ein Teil des perfiden Plans

    Hallo Helmut,
    oder denkst du ernsthaft, das passiert einfach?
    In der ganz großen Politik wird nichts dem Zufall überlassen, egal wie inkompetent die Marionetten wirken.

    Beste Grüße, Herb

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    Andudu

    07.08.2017, 12:32
    (editiert von Andudu, 07.08.2017, 12:34)

    @ helmut-1

    "Interessen von Staaten" ist ein Euphemismus...

    > "In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder
    > Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das,
    > egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt."


    ...denn "dem Staat", ist mit der Migrationskrise ja gerade nicht genützt.

    Nein, es sind immer elitäre Lenker und Kreise und deren Interessen. Der Kampf um die Macht, wird nicht umsonst mit allen Mitteln geführt. Daran erkennt man auch, wer die Macht eben nicht hat: das Volk.

    Man sieht das nicht nur an Deutschland. Ich bezweifle z.B. auch, dass die US-Amerikaner von der US-Dominanz im Wesentlichen mehr ernten als Kosten, Lügen und Hass. Es sind die überschaubaren Profiteure, die das Spiel immer weiter treiben...


    > Da gibt es hochintelligente Menschen,
    > die auch jetzt noch die Pfarrerstochter wählen.

    Hochgebildete vielleicht.

    Im Übrigen halte ich eine breite Erfahrung für viel wichtiger als reine Bildung und Intelligenz. Gerade Oberschichtler machen aber mit Ausländern halt fast ausschließlich sehr spezielle positive Erfahrungen, weil sie eben auch nur mit ausländischer Oberschicht in Berührung kommen.

    Der typische Globalist ist jung, gebildet, versteht gut englisch und arbeitet international oder zumindest in einem internationalem Unternehmen. Er hat keine nationale Bindung (außer der Mutter, die seine Wäsche wäscht) und würde (zumindest bildet er sich das ein) überall hinziehen, wenn ihm irgendwo etwas nicht mehr passt. Und umgedreht billigt er dieses Recht auch allen anderen zu. Dass seine subjektive Sicht sehr speziell und nicht verallgemeinerbar ist, dämmert ihm hingegen nicht, dazu ist er zu dumm oder unerfahren...

    Monterone

    07.08.2017, 13:26

    @ helmut-1

    Eine uralte Kiste

    > War tatsächlich alles schon lange geplant?

    Klaro, was denn sonst? Das ergibt sich doch schon alleine aus dem Demokratieprinzip, das zu seiner Verwirklichung und Vollendung alle Staaten, Kulturen, Sprachen und Völker vereinheitlichen muß.

    Erst dann wird die gesamte Welt ein gigantischer Markt sein, ohne jede Grenze für den freien Verkehr von Waren, Kapital, Dienstleistungen und Menschen.

    Die Flutung Europas mit Fremdvölkern ist also eine völlig logische Angelegenheit, denn Europa als Kontinent unterschiedlicher Völker soll doch aufgelöst und einem größeren Ganzen eingeschmolzen werden, dem messianischen Weltstaat, (Pierre Hillard).

    Diesen Braten hat 1936 schon Louis-Ferdinand Céline gerochen und in seinen Pamphleten in menetekelhafter Weise davor gewarnt. Jean Raspails 1973, also etwas vor Boumediennes Äußerung erschienener Roman *Das Heerlager der Heiligen* wäre ebenfalls zu nennen.

    Ich meine mich zu erinnern, auch bei Delassus (1903), Drumont (1886) und Gougenot des Mousseaux (1874) entsprechende Andeutung gelesen zu haben; kann mich dafür aber nicht verbürgen.

    In jedem Fall sollte erkennbar geworden sein, daß die globalistische Zerstörung Europas von ganz, ganz langer Hand in die Wege geleitet wurde.

    Über IMT, WK2, Versailles, WK1, Napoleon und die Revolution von 1789 führt der Weg noch weiter zurück, in Talmud und Thorah.

    Die religiösen Wurzeln des Globalismus d.h. der Flutung Europas mit Arabern, Nordafrikanern und Negern hat Pierre Hillard ein quellenmäßig bestens belegtes Buch geschrieben:

    [image]

    Monterone

    Tünnes

    07.08.2017, 13:31

    @ Andudu

    Diese Möglichkeit steht dem "jungen Globalisten" aber nur offen, wenn er selbst in der Lage ist,

    >
    > Der typische Globalist ist jung, gebildet, versteht gut englisch und
    > arbeitet international oder zumindest in einem internationalem Unternehmen.
    > Er hat keine nationale Bindung (außer der Mutter, die seine Wäsche
    > wäscht) und würde (zumindest bildet er sich das ein) überall hinziehen,
    > wenn ihm irgendwo etwas nicht mehr passt. Und umgedreht billigt er dieses
    > Recht auch allen anderen zu.

    dann vor Ort seinen eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten. Kann er das nicht,
    (so wie 99% "unserer Dauergäste in D.) wird er sich in keinem Land der Welt dauerhaft aufhalten dürfen.

    Das "vergessen" die weltoffenen, jungen oder alten Globalisten leider in
    Diskussionen immer, wenn sie behaupten "Deutsche können sich doch auch überall
    auf der Welt niederlassen".

    Sollen sie mal versuchen, ohne Kohle, die liberalen Elitären...[[euklid]]

    Gruß

    Lechbrucknersepp

    07.08.2017, 13:43
    (editiert von Lechbrucknersepp, 07.08.2017, 13:51)

    @ Monterone

    Wer A sagt, muss auch B sagen und sich mit Opportunitätskosten beschäftigen...

    > > War tatsächlich alles schon lange geplant?
    >
    > Klaro, was denn sonst? Das ergibt sich doch schon alleine aus dem
    > Demokratieprinzip, das zu seiner Verwirklichung und Vollendung alle
    > Staaten, Kulturen, Sprachen und Völker vereinheitlichen muß.

    Warum sollte es ein Ziel der Demokratie sein? Weil das irgendeine französische Quelle sagt?

    Bitte überlege mal ernsthaft weiter und bedenke:
    Wer A sagt (Demokratie abschaffen), muss auch B sagen (Alternative nennen)!

    Welche Staatsform wäre besser?
    Welche Opportunitätskosten könnten anfallen?


    Beispielsweise könnten uns die Zuwendung zum Faschismus fast alle Bürgerrechte kosten.

    Es könnte unternehmerische Freiheit bei Zuwendung hn zu einer Ökodiktatur wegfallen.

    Es könnten rechtsstaatliche Verfahren bei Einführung eines Judge-Dredd-Systems verschwinden.

    Die Errichtung eines Königreiches könnte die Gefahr mit sich bringen, von anderen Staaten als Regime-Change-Spielball betrachtet zu werden.

    Anarchosyndikalismus oder einen libertären Staat ohne Grenzen zu verwirklichen könnte damit einher gehen, dass fremde Länder das Machtvakuum füllen und sich den Lebensraum samt der Produktionsstätten dort sichern. Oder Migranten könnten sich den Lebensraum samt Eigentum nach dem Prinzip des Rechts des Stärkeren nehmen, wenn staatliche Ordnung in diesen Systemen brüchig wird.

    Ich hoffe, dass Du und mögliche Sympathisanten Deiner fundamentalen Demokratiekritik realisieren, dass es mit lauter Demokratiekritik alleine nicht getan sein kann. Hier fangen die Sachzwänge und die einzukalkulierenden Opportunitätskosten doch erst an.

    Bitte denke Deine Demokratiekritik weiter und lasse uns daran teilhaben.

    Ich bleibe bis auf weiteres dabei: Die Schweiz ist ein Vorbild für funktionierende, weil volksnahe Demokratie.

    Damit sind wir wieder am Anfang: Passt Deine Aussage zum Demokratieprinzip zur der Richtung, die die Schweizer Demokratie vorgibt?

    > Klaro, was denn sonst? Das ergibt sich doch schon alleine aus dem
    > Demokratieprinzip, das zu seiner Verwirklichung und Vollendung alle
    > Staaten, Kulturen, Sprachen und Völker vereinheitlichen muß.

    Spoiler: Natürlich nicht.

    ---
    Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

    Andudu

    07.08.2017, 13:59

    @ Tünnes

    Klar, aber sie selbst können das tatsächlich meistens...

    ...sie haben ja eine hohe Bildung (und i.d.R. vergessen, wer ihnen das bezahlt hat).

    So ein Typ wie fefe, keine Familie, Reisen in die USA zu Kunden und Konferenzen, studiert und bekannter Blogger. Der kommt schon irgendwo unter. Auf diesem Niveau offene Grenzen zu propagieren, ist leicht. Wenn es schief geht, bereut man halt seinen Fehler und zieht weg, hält einen ja nichts. Nach mir die Sintflut und die, die ersaufen, sind selbst schuld...

    Monterone

    07.08.2017, 14:13

    @ Monterone

    Attali gibt mir wieder mal recht

    > Klaro, was denn sonst? Das ergibt sich doch schon alleine aus dem
    > Demokratieprinzip, das zu seiner Verwirklichung und Vollendung alle
    > Staaten, Kulturen, Sprachen und Völker vereinheitlichen muß.

    Manchmal dauert es kaum eine Viertelstunde, und schon kommt die Bestätigung.

    Gerade bei E&R gefunden:

    *Pour Attali, sélectionner les immigrés mène à Auschwitz. Un parfait résumé de l’argumentaire mondialiste*

    *Die Einwanderer auszuwählen führt laut Attali nach Auschwitz. Ein perfektes Résumé der globalistischen Argumentation.*

    Auschwitz => Antithese zum Demokratieprinzip.

    Demokratieprinzip, so Jacques Attali => Abschaffung der Grenzen, Auflösung aller Staaten und Kulturen sowie schrankenlose Einwanderung nach Europa.

    Quod erat demonstrandum.

    Weil Attali auf Auschwitz anspielt. Am 5. August ist Ernst Zündel gestorben, der aufgrund einer Entscheidung der demokratischen US-Justiz nicht in die USA einreisen durfte, um in Tennessee seine todkranke Frau zu besuchen.

    E&R bringt heute eine sehr anständigen Nachruf auf den sehr deutschen Ernschtl, aber noch bei weitem anständiger sind die Leserkommentare.

    Philippot, vite !:
    *Le révisionniste Ernst Zündel est mort
    Requesciat in pace, Ernst Zündel.
    Danke für ihre Arbeit und ihren Mut.*

    Samsara bittet um einen Gedanken für das unter amerikanischer Besatzung lebende deutsche Volk.

    Monterone

    Lechbrucknersepp

    07.08.2017, 14:32
    (editiert von Lechbrucknersepp, 07.08.2017, 14:37)

    @ Monterone

    Ich bin zu ungebildet und zu dumm für Deine Ausführungen

    > > Klaro, was denn sonst? Das ergibt sich doch schon alleine aus dem
    > > Demokratieprinzip, das zu seiner Verwirklichung und Vollendung alle
    > > Staaten, Kulturen, Sprachen und Völker vereinheitlichen muß.
    >
    > Manchmal dauert es kaum eine Viertelstunde, und schon kommt die
    > Bestätigung.
    >
    > Gerade bei E&R gefunden:

    Was ist ein E&R? Bestimmt irgendwas aus Frankreich, richtig?

    > *Pour Attali, sélectionner les immigrés mène à Auschwitz. Un parfait
    > résumé de l’argumentaire mondialiste*

    Ist Attali ein ehemaliger Auschwitz-Mitarbeiter oder was?

    > *Die Einwanderer auszuwählen führt laut Attali nach Auschwitz. Ein
    > perfektes Résumé der globalistischen Argumentation.*

    So viel ich weiß hat Auschwitz geschlossen. Ich hoffe ja auf Abschiebegefängnisse und Flüchtlingslager auf dem afrikanischen Kontinent. Lasst uns die ohne Gaskammern bauen. Stattdessen Abschiebegefängnisse mit Annehmlichkeiten wie Kabel-TV, Spielekonsolen etc, damit die Leute ruhig bleiben. Und die Flüchtlingslager mit Unterrichtsmöglichkeiten etc. Also keine KZs...

    > Auschwitz => Antithese zum Demokratieprinzip.

    Warum ist das so? Und wenn Du gegen das Demokratieprinzip bist, bist Du dann für Auschwitz, wenn das die Antithese ist? Ich kapiere es einfach nicht. Wahrscheinlich bin ich wirklich zu dumm und zu ungebildet. Ich könnte ja nicht mal französische Originalquellen lesen.

    > Demokratieprinzip, so Jacques Attali => Abschaffung der Grenzen,
    > Auflösung aller Staaten und Kulturen sowie schrankenlose Einwanderung nach
    > Europa.

    Da ich auch gegen schrankenlose Einwanderung nach Europa bin (und zwar heftig), müsste ich zustimmen? Ich weiß es nicht, denn ich habe keine Ahnung, was Du meinst... Attali sagt das so wie von Dir zitiert. Und das beweist was? Ich check´s nicht.

    > Quod erat demonstrandum.

    Was auch immer. Da es hier in Latein steht, ist offenbar zweifellos bewiesen, dass Demokratie haram ist.

    > Weil Attali auf Auschwitz anspielt. Am 5. August ist Ernst Zündel
    > gestorben, der aufgrund einer Entscheidung der demokratischen US-Justiz
    > nicht in die USA einreisen durfte, um in Tennessee seine todkranke Frau zu
    > besuchen.

    Auschwitz -> Zündel -> Einreiseverbot ?aus welchen Gründen? -> Hä?

    Ich schätze, Dein Argument lautet: Die US-Justiz hat jemandem die Einreise verweigert. Die USA nennen sich Demokratie. Die Demokratie ist deswegen schlecht. Na dann...

    > E&R bringt heute eine sehr anständigen Nachruf auf den sehr deutschen
    > Ernschtl, aber noch bei weitem anständiger sind die Leserkommentare.
    >
    > Philippot, vite !:
    > *Le révisionniste Ernst Zündel est mort
    > Requesciat in pace, Ernst Zündel.
    > Danke für ihre Arbeit und ihren Mut.*

    Ich kenne weder Zeitschrift, noch Zündel und irgendwie wüsste ich nicht, warum ich diese Bildungslücken schließen sollte. Meine schlechte Bildung hat wohl auch etwas mit Faulheit zu tun.

    > Samsara bittet um einen Gedanken für das unter amerikanischer Besatzung
    > lebende deutsche Volk.

    Ich weiß auch nicht, wer Samsara ist oder war, aber hier ist mein Gedanke:
    Wer A sagt (Demokratie abschaffen), muss auch B sagen (Alternative nennen)!

    Welche Staatsform wäre besser?
    Welche Opportunitätskosten könnten anfallen?

    Ein paar Gedanken dazu habe ich hier zusammengetragen:
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=440051

    ---
    Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

    MausS

    E-Mail

    Irgendwo in Sachsen,
    07.08.2017, 14:43

    @ Lechbrucknersepp

    Endlich, endlich(!) hast du es jetzt selbst erkannt!

    Denn das denke ich fast jedes Mal, wenn Du uns erklären willst, dass das Beschreiben eines Zustandes, um nachvollziehbar und schlüssig zu sein, nur dann zulässig sei, wenn gleichzeitig Alternativen aufgezeigt würden.

    Wer sich geistig dermaßen selbst begrenzt, sollte dies gefälligst nicht auch noch von seinen Mitmenschen verlangen!

    Beste Grüße
    MausS

    ---
    Das Wichtigste allein ist die eigene Meinung samt Haltung.
    Wenn man dann damit richtig lag - um so besser...

    Lechbrucknersepp

    07.08.2017, 14:44
    (editiert von Lechbrucknersepp, 07.08.2017, 14:53)

    @ MausS

    Bitte erkläre mir, was ich aufgrund meiner Beschränktheit nicht verstehe. Nur so kann ich dazu lernen!

    Oder anders:

    Warum sollte man in einem Land das weltweit betrachtet einen der höchsten Lebensstandards (Deutschland) hat, nicht einem Land mit noch besserer Demokratie und noch höheren Lebensstandard (Schweiz) nacheifern und stattdessen ...

    ... ja was eigentlich stattdessen?

    Diese Frage wohin die Reise gehen soll (Faschismus, Königreich, Strasserismus, Ökodiktator, Judge-Dredd-Staat, grenzenloser Anarcho-"Staat") bleibt bei Fundamentaldemokratiekritik ja auch offen.

    Ich höre immer nur ein jammerndes "Mimimi"!

    Letztendlich ist ein planloser Kampf gegen die Demokratie ohne konstruktive Etappenziele, ja sogar ohne irgendeine Vision nur ein Kampf für die Zersetzung dessen, was unsere Vorfahren aufgebaut haben. Endstation Failed State.

    ---
    Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

    Andudu

    07.08.2017, 14:56
    (editiert von Andudu, 07.08.2017, 14:58)

    @ MausS

    Nein, er hat recht, du nicht

    > Denn das denke ich fast jedes Mal, wenn Du uns erklären willst, dass das
    > Beschreiben eines Zustandes, um nachvollziehbar und schlüssig zu sein,


    "beschreiben" ungleich "kritisieren" ungleich "runtermachen" Nicht wahr? Aber du musst schon zu solchen Kniffen greifen, damit es überhaupt plausibel erscheint.

    Und "runtermachen" ist das, was "Monterone" mit dem Wort "Demokratie" anstellt.



    > dann zulässig sei, wenn gleichzeitig Alternativen aufgezeigt würden.

    Ein Kritiker (erst recht ein Heruntermacher), der sich über Alternativen keine Gedanken gemacht hat, kann nicht ernst genommen werden. Ist ein bloßer Stänkerer vor dem Herren, der ein Optimum nicht erkennen könnte, da er, wie gesagt, nicht nach links und rechts schaut...

    Wenn eine kritische Anzahl solcher Meckersäcke zusammen kommen und Politik machen, dann richten sie für gewöhnlich eine Menge Schaden an.



    > Wer sich geistig dermaßen selbst begrenzt, sollte dies gefälligst nicht
    > auch noch von seinen Mitmenschen verlangen!

    Die geistige Beschränkung liegt darin, nicht nach Alternativen zu suchen.

    Kritische Theorie usw. Hauptsache nölen und schlecht machen, aber sich selbst keiner Kritik aussetzen. Typisches Journalistengehabe, denn denen fehlt auch der Intellekt für mehr ... endet übrigens genau in dem Zustand, in dem der Westen sich gerade befindet.

    MausS

    E-Mail

    Irgendwo in Sachsen,
    07.08.2017, 15:09

    @ Andudu

    Was @Monterone "runtermacht"

    > "beschreiben" ungleich "kritisieren" ungleich "runtermachen" Nicht wahr?
    > Aber du musst schon zu solchen Kniffen greifen, damit es überhaupt
    > plausibel erscheint.
    >
    > Und "runtermachen" ist das, was "Monterone" mit dem Wort "Demokratie"
    > anstellt.

    ist das, was heute unter dem Begriff "Demokratie" im Allgemeinen verstanden und benutzt, und wie dieser gebraucht wird.

    Wer @Monterones Beiträge richtig zu lesen und zu verstehen in der Lage ist, wirds auch nicht anders aufgefasst haben.

    Wer nicht - der nicht!

    Was die alten Griechen unter Demokratie verstanden haben, ist hingegen etwas gänzlich anderes. Unterscheidet sich vom heutigen Gebrauch etwa so, wie sich Äpfel von faustgroßen runden Steinen unterscheiden.

    > Ein Kritiker (erst recht ein Heruntermacher), der sich über Alternativen
    > keine Gedanken gemacht hat, kann nicht ernst genommen werden.

    Sagt wer? Und begründet dies wie?

    > Ist ein
    > bloßer Stänkerer vor dem Herren, der ein Optimum nicht erkennen könnte,
    > da er, wie gesagt, nicht nach links und rechts schaut...

    Da nehme ich @Monterone allerdings anders wahr.
    Liegt möglicherweise also gar nicht an ihm...

    > Wenn eine kritische Anzahl solcher Meckersäcke zusammen kommen und
    > Politik machen, dann richten sie für gewöhnlich eine Menge Schaden an.

    Wird womit bewiesen?

    > Die geistige Beschränkung liegt darin, nicht nach Alternativen zu
    > suchen.
    >
    > Kritische Theorie usw. Hauptsache nölen und schlecht machen, aber sich
    > selbst keiner Kritik aussetzen. Typisches Journalistengehabe, denn denen
    > fehlt auch der Intellekt für mehr ... endet übrigens genau in dem
    > Zustand, in dem der Westen sich gerade befindet.

    Die Meckerer, Kritisierer ud Zweifler haben die hunderte von Millionen Toten der letzten drei Jahrhunderte auf dem Gewissen?

    Willst Du uns verarschen?

    ---
    Das Wichtigste allein ist die eigene Meinung samt Haltung.
    Wenn man dann damit richtig lag - um so besser...

    Monterone

    07.08.2017, 15:09
    (editiert von Monterone, 07.08.2017, 15:11)

    @ Monterone

    Sollte man bei Gelegenheit honorieren

    > Weil Attali auf Auschwitz anspielt. Am 5. August ist Ernst Zündel
    > gestorben, der aufgrund einer Entscheidung der demokratischen US-Justiz
    > nicht in die USA einreisen durfte, um in Tennessee seine todkranke Frau zu
    > besuchen.
    >
    > E&R bringt heute eine sehr anständigen Nachruf auf den sehr deutschen
    > Ernschtl, aber noch bei weitem anständiger sind die Leserkommentare.
    >
    > Philippot, vite !:
    > *Le révisionniste Ernst Zündel est mort
    > Requesciat in pace, Ernst Zündel.
    > Danke für ihre Arbeit und ihren Mut.*
    >
    > Samsara bittet um einen Gedanken für das unter amerikanischer Besatzung
    > lebende deutsche Volk.

    Wär's nicht höchste Zeit, sich allmählich umzuorientieren? Ich kenne kein Land, wo die einfachen Menschen uns gegenüber so anständig sind wie in Frankreich? Die Pariser Eliten wären wieder ein anderes Kapitel.

    Sollte man das Wohlwollen nicht irgendwann honorieren? Ich denke jetzt nicht an Geld, sondern etwas anderes: eine von Neugier und Respekt getragene Beschäftigung mit dem Nachbarland. Das könnte so aussehen, daß man eine Audio-Datei mit Alfred Cortot aufruft, der sich, wenn auch auf andere Weise, Angloamerika und seine willigen Helfer zum Feind gemacht hat wie Ernst Zündel.

    https://www.youtube.com/watch?v=KZNSiYX3dRo

    Bei Chopins Barcarolle handelt es sich um die in's Pianistische transformierte Form eines venezianischen Gondellieds.

    Man kann sich auch vorstellen, was so wiegend schaukelt, sei nicht der Canal Grande, sondern der Totenfluß Styx.

    Monterone

    https://www.egaliteetreconciliation.fr/Le-revisionniste-Ernst-Zundel-est-mort-47048.html

    Lechbrucknersepp

    07.08.2017, 15:20
    (editiert von Lechbrucknersepp, 07.08.2017, 15:21)

    @ MausS

    Könnten wir uns auf ein paar Grundsätze einigen?

    Ich versuche es mal ganz logisch anzugehen. Dafür bräuchten wir eine gemeinsame Basis für weitere Überlegungen.

    Könnten wir uns auf folgenden Grundsatz einigen?

    Westliche Demokratien haben ihre Probleme, da sie von Interessensgruppen tendenziell in bestimmte Richtungen gelenkt werden.
    Die Schweizer Demokratie steht hier im Vergleich immer noch am besten da oder ist zumindest vorne mit dabei, da das Volk viel zu sagen hat.


    Und könnten wir uns auch auf folgenden Grundsatz einigen:

    Faschismus, Kalifat, Anarchokapitalismus, Judge-Dredd-Staat, grenzenloser Nicht-Staat, Ökodiktatur, Kommunismus haben auch ihre strukturellen Probleme, daher kommt es schon darauf an, mit was die Demokratie ersetzt wird, die wir haben.

    Und auf diesen:

    Im internationalen Vergleich steht Deutschland vom Lebensstandard her gut da. Die Schweiz noch besser.

    Und auf jenen:

    Es mag legitime Kritikpunkte gegen westlichen Demokratien geben. Aber auch gegen ein Musel-Kalifat, in dem eine vergewaltigte Frau wegen Fremdgehens gesteinigt wird, mag es den einen oder anderen Kritikpunkt geben.

    Stimmst Du diesen Aussagen zu, wären wir ein gutes Stück weiter. Gilt auch für @Monterone.

    ---
    Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

    Monterone

    07.08.2017, 15:27

    @ MausS

    Was wir akzeptieren sollen

    > > Und "runtermachen" ist das, was "Monterone" mit dem Wort "Demokratie"
    > > anstellt.

    Wir sollen vermutlich akzeptieren, daß nur dem erlaubt gewesen ist, Stalin, Hitler und die Lagerordnung von Auschwitz zu kritisieren, der gleichzeitig (!!!) einen Gegenentwurf zu UdSSR und Drittem Reich mitliefert.

    Monterone

    aprilzi

    tiefster Balkan,
    07.08.2017, 15:30
    (editiert von aprilzi, 07.08.2017, 15:32)

    @ Monterone

    Attali will die EUdSSR.

    Hi,

    das was Attali von sich gibt, war ja mal auch die Losung im Ostblock.
    Der Sieg des Kommunismus weltweit. Die klassenlose Gesellschaft. Der Ostblock war ja auch voll mit Vietnamesen. In Bulgarien hat man die nach 1990 alle zurueckgebracht.
    Die Juden haben es seit Marx, ja auch zu nichts mehr gebracht. Alles Vollidioten.[[freude]]

    Die Migranten gefaehrden den Sozialstaat, die Existenz der Staedte und die westliche Assozialkultur. Ausserdem sind sie eine Gefahr fuer die westlichen Juden.

    Die Juden in Israel glauben, dass der Westen sie nicht versteht. Und Israel meint, dass der Westen buessen muesse, weil man den Krieg gegen Syrien und die Palaestinenser verlieren wird.
    Das auserwaehlte Volk der Juden sind Looser. Das geht nun gar nicht.

    Die Migranten sind die Ausrede, warum man wiedermal den Krieg verloren hat. Deswegen auch der Hass der Juden in den USA gegen Russland. Denn, wie koennen die Russen, diese Untermenschen, gewinnen und wir sind die Looser.

    Die Israelis schreien nach Rache. Sie wollen sich an die Durchschnittseuropaeer raechen. Denn man hat die Juden wiedermal alleine gelassen.

    Gruss

    Kann mich aber auch irren. [[freude]]

    Monterone

    07.08.2017, 15:35

    @ aprilzi

    Attali will ...

    ... den Weltstaat mit Hauptstadt Jerusalem. Er hat das mehrfach öffentlich geäußert.

    Monterone

    Lechbrucknersepp

    07.08.2017, 15:36

    @ Monterone

    Beim Denken ist alles erlaubt, es sollte nur stringent sein und einer inneren Logik folgen

    > > > Und "runtermachen" ist das, was "Monterone" mit dem Wort "Demokratie"
    > > > anstellt.
    >
    > Wir sollen vermutlich akzeptieren, daß nur dem erlaubt gewesen ist,
    > Stalin, Hitler und die Lagerordnung von Auschwitz zu kritisieren, der
    > gleichzeitig (!!!) einen Gegenentwurf zu UdSSR und Drittem Reich
    > mitliefert.
    >
    > Monterone

    Aber da wo das Denken losgeht, schweigst Du.

    Mit mir kannst Du sogar über die Vorteile eines nationalen und gleichzeitig sozialistischen Systems sprechen.
    Ich empfehle dabei aber vom Strasserismus zu reden und sich vom Hitlerismus distanzieren. Das nimmt unnötige Angriffsfläche raus.

    Ich persönlich bin ein Freund der Schweizer Demokratie und Deine fundamentalen Kritikpunkte müssten auch auf diese angewendet Sinn ergeben. Wobei ich noch hinzufügen möchte, dass diese teilweise überhaupt keiner Logik folgen. Wenn Du beispielsweise argumentierst:

    Die USA lassen jemanden nicht einreisen -> Demokratie ist schlecht.
    Jemand sagt Demokratie führt zu Auschwitz -> Demokratie ist schlecht.
    uswusf.

    ...dann sind das "Non-Sequiture". Sprich: Aus der Aussage vor dem Pfeil folgt logisch nicht die Aussage nach dem Pfeil.

    ---
    Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

    Andudu

    07.08.2017, 15:46
    (editiert von Andudu, 07.08.2017, 15:48)

    @ MausS

    Klaro

    > ist das, was heute unter dem Begriff "Demokratie" im Allgemeinen
    > verstanden und benutzt, und wie dieser gebraucht wird.
    > Wer @Monterones Beiträge richtig zu lesen und zu verstehen in der Lage
    > ist, wirds auch nicht anders aufgefasst haben.

    Das ist für normale Leser nicht zu verstehen, auch wenn ich Monterone mittlerweile aufgegeben habe. Soll er seinen Spleen ausleben und auf etablierte Begriffe schimpfen, wie ein Rohrspatz! Mir egal.



    > Wer nicht - der nicht!

    Wer auf Demokratie (wie immer die angeblich aufgefasst wird) schimpft (ohne den Begriff zu ersetzen), verdirbt den Begriff und schafft Platz für Spinner die ganz und gar undemokratisch daherkommen und genau auf dieser Welle reiten. Die Ansätze dazu sind bereits beobachtbar.

    Bist du in der Lage die Konsequenzen eines verdorbenen und nicht ersetzten Begriffes abzuschätzen?

    Die Konsequenzen daraus, dass immer auf "Kapitalismus" und "Staat" geschimpft wird, sind z.B. derart, dass solche Spinner sich im Aufwand wähnen:
    https://www.linke-t-shirts.de/aufkleber-paket/fight-all-governments_g208677.htm

    Die Sticker waren großzügig bei uns geklebt. Nach dem Motto: wir bekämpfen was wir hassen, wie die Alternativen aussehen, ist uns wurscht. Und wenn wir in eine Stammesgesellschaft rutschen: was solls?

    Das ist so dermaßen dumm und verantwortungslos, dass es einen schüttelt. Und solche Deppen randalieren dann bei G20 und stören Leute, die sich um ernsthafte Alternativen mühen.




    > Was die alten Griechen unter Demokratie verstanden haben, ist hingegen
    > etwas gänzlich anderes. Unterscheidet sich vom heutigen Gebrauch etwa so,
    > wie sich Äpfel von faustgroßen runden Steinen unterscheiden.

    Demokratie leitet sich aus dem Begriff Demos (Volk) und Kratos (Macht/Gewalt) ab.

    Da das Volk hier nicht die Macht hat, haben wir auch keine Demokratie. Das ist so, als ob du als Gulasch deklarierten Spinat runterwürgst und daraufhin forderst, man möge dir nie wieder Gulasch servieren.

    Es geht darum die Lüge zu entlarven und einzufordern, was wirklich hinter dem Begriff steht. Und es ist eine starke Position, weil ja alle offiziell die Demokratie loben. Mehr davon zu fordern (z.B. Volksentscheide), ist damit viel schwerer abzuwehren für die Herrscher, als wenn "Demokratie" als etwas schlechtes gilt!

    Ihr beraubt uns der starken Position und schafft Platz für Diktatoren und Oligarchen, die diesen gerne einnehmen werden.



    > > da er, wie gesagt, nicht nach links und rechts schaut...
    >
    > Da nehme ich @Monterone allerdings anders wahr.
    > Liegt möglicherweise also gar nicht an ihm...

    Liegt an deiner Wahrnehmung. Nicht nur mir stößt sein provokantes "Demokratie"-Bashing immer wieder auf.

    Und DU warst es, der ein "nicht nach Alternativen suchen" verteidigt hast. Jetzt lenkst du ab, dass du Monterone so nicht wahrnimmst. Ja was denn nun?



    > > Wenn eine kritische Anzahl solcher Meckersäcke zusammen kommen und
    > > Politik machen, dann richten sie für gewöhnlich eine Menge Schaden an.
    >
    > Wird womit bewiesen?

    Schau dich doch um. Das Gejammer über die armen Afrikaner führt dazu, dass Merkel die Grenzen aufmacht. Alle die gejammert haben, ohne Alternativen zu skizzieren, stehen jetzt mit dem Rücken zur Wand. Merkel reitet einfach auf der Welle der Dummheit.

    Das Gemecker über staatliche Bürokratie führt dahin, dass hemmungslos privatisiert wird. Die Investoren müssen nur in die Bresche springen. Das Gejammer über zu wenige Fachkräfte führt dazu, dass man diese halt aus dem Ausland abwirbt. usw. usf. wenn du eine Lücke schaffst, wird sie von jemandem ausgenutzt. Und du stehst als instrumentalisierter Idiot da...




    > Die Meckerer, Kritisierer ud Zweifler haben die hunderte von Millionen
    > Toten der letzten drei Jahrhunderte auf dem Gewissen?

    Habe ich das behauptet?

    Nur weil sie Schaden anrichten, gilt nicht der Umkehrschluss, dass sie für allen Schaden verantwortlich sind.


    > Willst Du uns verarschen?

    Durchaus nicht, dein Rabulismus ist bemerkenswert und... abstoßend.

    Ich scheide hiermit aus der Diskussion, mit der Erkenntnis, dass mir MausS doch noch richtig (negativ) in Erinnerung war.

    MausS

    E-Mail

    Irgendwo in Sachsen,
    07.08.2017, 16:01

    @ Lechbrucknersepp

    Wer von "westlichen Demokratien" schreibt,

    schreibt von etwas, was zumindest ich für nicht existent halte, dass @Monterone hier, stets konkret belegt, demaskiert (das wird von den Zivilisationsgläubigen dann als "runtergemacht" empfunden) und dessen Wortgebrauch die "alten Griechen" in ihrer Gräbern rotieren lässt.

    > Ich versuche es mal ganz logisch anzugehen. Dafür bräuchten wir eine
    > gemeinsame Basis für weitere Überlegungen.
    >
    > Könnten wir uns auf folgenden Grundsatz einigen?
    >
    > Westliche Demokratien haben ihre Probleme, da sie von Interessensgruppen
    > tendenziell in bestimmte Richtungen gelenkt werden.
    > Die Schweizer Demokratie steht hier im Vergleich immer noch am besten da
    > oder ist zumindest vorne mit dabei, da das Volk viel zu sagen hat.


    Diese Bande ist (allerdings nur derzeit noch!) zumindest am wenigsten zerstritten.

    > Und könnten wir uns auch auf folgenden Grundsatz einigen:
    >
    > Faschismus, Kalifat, Anarchokapitalismus, Judge-Dredd-Staat,
    > grenzenloser Nicht-Staat, Ökodiktatur, Kommunismus haben auch ihre
    > strukturellen Probleme, daher kommt es schon darauf an, mit was die
    > Demokratie ersetzt wird, die wir haben.


    Wir haben keine Demokratie.
    Allgemeines Wahlrecht = keine Demokratie, sondern Herrschaft des Pöbels.
    Und zwar des Pöbels im Sinne von sozialem Abschaum, und aus allen(!) sozialen Schichten und "Klassen" -

    Zivilisation in ihrer allerhöchsten Vollendung!

    > Und auf diesen:
    >
    > Im internationalen Vergleich steht Deutschland vom Lebensstandard her
    > gut da. Die Schweiz noch besser.

    Kommt ganz auf die Definition von "Standard" und die Art und Weise des Vergleiches an.
    Aus Deiner Sicht: [[top]]

    > Und auf jenen:
    >
    > Es mag legitime Kritikpunkte gegen westlichen Demokratien geben. Aber
    > auch gegen ein Musel-Kalifat, in dem eine vergewaltigte Frau wegen
    > Fremdgehens gesteinigt wird, mag es den einen oder anderen Kritikpunkt
    > geben.


    Aus meiner Sicht gibt es unendlich viele Kritikpunkte an jeder Art von zivilisatorischem Dasein.
    Du dagegen bist lediglich auf der Suche nach dem kleinsten Übel.

    Ich lehne jede Form von Zivilisation und Gesellschaft ab, arrangiere mich lediglich notgedrungen (da ungefragt hineingeboren) damit.
    Dir gefällts im Großen und Ganzen, aber Du willst es aus diversen, mir aus Deiner Sicht heraus verständlichen Gründen, optimieren.

    Das nun liegt mir hingegen fern.

    Es ist wie es ist, und es passiert, was passieren muss.
    Ich bin für mich und die Meinen verantwortlich - und nicht für die Anderen oder gar die Welt.
    Ich muss nichts lösen oder gar retten, zu dem mir niemand einen Auftrag gegeben hat, der vor meinem eigenen Gewissen Bestand hätte.

    Diesen Wahn leben schon genug mir völlig fremde Menschen!
    Das wird ganz sicher reichen, alles Gesellschaftliche mit in den Untergang zu reißen -
    mithin also den normalen Gang des zivilisatorischen Irrsinns gehen zu lassen.

    > Stimmst Du diesen Aussagen zu, wären wir ein gutes Stück weiter. Gilt
    > auch für @Monterone.

    Da, so denke ich, werden wir uns wohl nie richtig einigen können.

    Vielleicht reicht es jedoch wenigstens, die Haltung des Gegenüber zu erkennen und zu akzeptieren.

    Meinen diesbezüglichen Segen jedenfalls hast Du!

    Denn wenn ich eines nicht vorhabe, dann ist es das, Dich von meiner Sicht bzw. Denkweise oder meinen Erkenntnissen zu überzeugen.

    Das müsstest Du dann schon selber tun - falls Du es denn jemals überhaupt wölltest.
    Ich werde auf diese Mühe jedoch ganz sicher verzichten!

    Beste Grüße [[herz]]

    MausS

    ---
    Das Wichtigste allein ist die eigene Meinung samt Haltung.
    Wenn man dann damit richtig lag - um so besser...

    Monterone

    07.08.2017, 16:02
    (editiert von Monterone, 07.08.2017, 16:03)

    @ Andudu

    Gibt es unter 7 Milliarden Erdenbürgern noch jemanden mit Deiner Meinung?

    > Demokratie leitet sich aus dem Begriff Demos (Volk) und Kratos
    > (Macht/Gewalt) ab.
    >
    > Da das Volk hier nicht die Macht hat, haben wir auch keine Demokratie. Das
    > ist so, als ob du als Gulasch deklarierten Spinat runterwürgst und
    > daraufhin forderst, man möge dir nie wieder Gulasch servieren.

    Bitte, bitte nenne mir nur EINE maßgebliche Institution oder Person, derzufolge die BRD nicht demokratisch ist?

    Bei ca. 7 Milliarden Erdenbürgern sollte das kein Problem sein.

    Ich habe Dir diese Frage schon ein paar mal gestellt und keine Antwort erhalten.

    Sollte es dabei bleiben, darf ich Dich darauf aufmerksam machen, daß Du Dich gerade als Geisterfahrer betätigst, der sich auf der falschen Spur bewegt und nicht versteht, was um ihn herum vorgeht.

    In aller Unbescheidenheit weise ich noch einmal darauf hin, daß sich mein Demokratieverständnis in nahtloser Übereinstimmung mit dem System befindet, insbesondere Israel, ZDJ, WJC, UNO, UNICEF, IWF, NATO, EU, Bundesregierung sowie sämtlichen Professoren, Universitäten und Leitmedien.

    Monterone

    MausS

    E-Mail

    Irgendwo in Sachsen,
    07.08.2017, 16:06
    (editiert von MausS, 07.08.2017, 16:08)

    @ Andudu

    Halbwissen halt, von Anfang an

    > ...
    > Demokratie leitet sich aus dem Begriff Demos (Volk) und Kratos
    > (Macht/Gewalt) ab.

    Und wer ist "Volk"?

    Elendes Halbwissen!

    Treffer, Schiff versenkt...

    Traurig, traurig [[sauer]]

    ---
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    Lechbrucknersepp

    07.08.2017, 16:11
    (editiert von Lechbrucknersepp, 07.08.2017, 16:14)

    @ MausS

    Also nicht nur die Demokratie ist haram, sondern auch die Zivilisation

    > schreibt von etwas, was zumindest ich für nicht existent halte, dass
    > @Monterone hier, stets konkret belegt, demaskiert (das wird von den
    > Zivilisationsgläubigen dann als "runtergemacht" empfunden) und dessen
    > Wortgebrauch die "alten Griechen" in ihrer Gräbern rotieren lässt.

    Zivilisationsgläubige?


    Die Tatsache, dass Du diesen Begriff verwendest, zeigt mir, dass Du es nicht ernst meinst oder nicht in derselben Realität zuhause bist, wie ich. Wie zivilisationsgläubig bist Du denn vor Deinem Computer, alle Annehmlichkeiten der Zivilisation nutzend? Bitte entschuldige mein Schmunzeln über Dein Mimimi und Deine "Argumente". Mit Verlaub, Sir, aber das ist doch nur ein schlechter Witz.

    ---
    Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

    MausS

    E-Mail

    Irgendwo in Sachsen,
    07.08.2017, 16:23

    @ Lechbrucknersepp

    Jetzt bin ich mir ganz sicher, dass Du am Verstehen anderer Meinungen

    > Zivilisationsgläubige?
    >
    > Die Tatsache, dass Du diesen Begriff verwendest, zeigt mir, dass Du es
    > nicht ernst meinst oder nicht in derselben Realität zuhause bist, wie ich.
    > Wie zivilisationsgläubig bist Du denn vor Deinem Computer, alle
    > Annehmlichkeiten der Zivilisation nutzend? Bitte entschuldige mein
    > Schmunzeln über Dein Mimimi und Deine "Argumente". Mit Verlaub, Sir, aber
    > das ist doch nur ein schlechter Witz.

    nicht das allermindeste Interesse hast.

    Denn diese meine Formulierung

    "Ich lehne jede Form von Zivilisation und Gesellschaft ab, arrangiere mich lediglich notgedrungen (da ungefragt hineingeboren) damit."

    sprengt ganz offensichtlich die Intentionen Deiner - mithin nur vorgetäuschten - Absicht zur Diskussion, weshalb Du sie schlicht und einfach übergehst.

    Da mir Deine Absichten bisher noch nicht ganz so klar waren -
    besten Danke für diese Selbstentlarvung!

    Und Tschüss

    MausS

    ---
    Das Wichtigste allein ist die eigene Meinung samt Haltung.
    Wenn man dann damit richtig lag - um so besser...

    Olivia

    07.08.2017, 16:31
    (editiert von Olivia, 07.08.2017, 16:33)

    @ helmut-1

    Mir gehen auch immer wieder Aussagen von Egon Bahr und Helmut Schmidt durch den Kopf

    Selbstverständlich war das geplant.
    Das war kein Zufall! Die CSU hatte wohl bereits zwei Jahre zuvor beständig Informationen nach Berlin geschickt, dass man sich um das "Problem" in den Lagern kümmern müsse. Es kam keine Antwort (Seehofer in einem Fernseh-Interview).

    Von dem Uno-Vorsitzenden wird die Äußerung berichtet, dass die Regierungschefs diese "Migration" auch GEGEN den Willen der Bevölkerung durchsetzen müssen.

    Der Bürgermeister von London soll sinngemäß gesagt haben: Wir müssen "sie" hereinlassen, sonst führen "sie" Krieg gegen uns.... oder "sonst gibt es Krieg"...

    "DAS" sind alles "ÜBERZEUGUNGSTÄTER"..... auch die Pfarrerstochter. Die sind der Meinung, das sei RICHTIG so!

    Unsere Missis "Alternativelosigkeit" hat meiner Einschätzung nach eine "Tunnelvision". Kein Wunder, wenn man sich ihren gesamten "Werdegang" anschaut. Sie versteht den "Westen" immer noch nicht. Ich halte sie inzwischen aufgrund ihrer vielen "blinden Flecken", bzw. ihrer 1-Schüler-mäßigen "Alternativelosigkeit" (das sind Menschen, die gut "auswendig lernen" können bzw. "gelernten Stoff" wiedergeben können, aber keine wirkliche, originäre "Problemlösungskapazität" besitzen) für ein wirkliches Risiko. Ihre beständige "Alternativelosigkeit" spiegelt das wieder. Jetzt ist die Dame direkt aus ihrer utopischen Ex-DDR-Sozialisation in die "EU-Planungs-Utopie" und die "New-World-Order-Träume ihrer "Gönner" hineingeschliddert...... Eine eigene "Hausmacht" in der Regierung hatte sie nicht (vmtl. daher auch so "merkwürdige" Jobbesetzungen). Für eine "gestandene" Frau halte ich sie nicht. Sie wurschtelt sich sich seit vielen Jahren durch und versucht, nicht "durch grobe Fehler" aufzufallen.....

    Dadurch, dass sie schlauerweise meist den Mund hält, ist sie der Bevölkerung sympathisch.....

    Ein Jammer. Aber von den kompetenten Menschen in Deutschland geht fast niemand mehr in die Politik. Die haben keine Lust, sich mit Massen von Dummköpfen herumzuschlagen. Auch ein Jammer.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Lechbrucknersepp

    07.08.2017, 16:35

    @ MausS

    Du hast mich ertappt - ich bin schuldig im Sinne Deiner Anklage

    Wenn jemand am Computer als Teil der Zivilisation, bei bestem Lebensstandard über Demokratie und "Zivilisationsgläubige" ablästert, bin ich nicht aufgeschlossen genug für dessen Gedanken.

    Uns trennt zu viel.

    ---
    Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

    Monterone

    07.08.2017, 16:40

    @ Olivia

    Merkel hat den Westen bestens verstanden

    > Selbstverständlich war das geplant.

    Ein Meilenstein im großen Plan der neuen Weltordnung war das IMT. Bei Maurice Bardèche wäre nachzulesen, daß zu den Folgen der zwangsweisen Demokratisierung gehört, den Anspruch auf Schutz der Heimat vor migrantischen Invasionen zu verlieren.

    > Unsere Missis "Alternativelosigkeit" hat meiner Einschätzung nach eine
    > "Tunnelvision". Kein Wunder, wenn man sich ihren gesamten "Werdegang"
    > anschaut. Sie versteht den "Westen" immer noch nicht.

    Merkel hat den Westen hundertmal besser verstanden als die meisten Demokratiegläubigen innerhalb und außerhalb der Parlamente.

    Monterone

    Olivia

    07.08.2017, 16:52

    @ Tünnes

    Die gehen ja nicht "alleine", sondern nur mit Firmen oder "Austausch" oder "Studium".

    Insofern stellt sich denen das Problem gar nicht. Die verstehen überhaupt nicht, wovon du redest, denn die sind gewöhnt, dass immer "jemand" bezahlt....

    Die leben in einer vollkommen anderen Welt.
    Kapieren nicht, wo das Geld herkommt.... vom Pappa (leiblich) oder Papa (Staat) oder Papa (Firma). Ist eine andere Sorte von Mensch. Die sind immer "behütetet" und "abgesichert".

    Insofern ist Basam Tibi auch sehr interessant, denn der kam "reich" nach Europa (zum Studium). Er studierte aber nicht, sondern feierte Parties. Erst als seine Eltern "enteignet" wurden, wurde er "wach". Suchte sich einen Studentenjob und begann ernsthaft zu studieren. Er kennt "beide Seiten".

    Die meisten Menschen aber kennen nur sehr wenige Seiten..... daher ihre "Alternativelosigekeit".... :-)))

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Olivia

    07.08.2017, 17:10
    (editiert von Olivia, 07.08.2017, 17:13)

    @ Lechbrucknersepp

    So ist es!

    > Anarchosyndikalismus oder einen libertären Staat ohne Grenzen zu
    > verwirklichen könnte damit einher gehen, dass fremde Länder das
    > Machtvakuum füllen und sich den Lebensraum samt der
    > Produktionsstätten dort sichern. Oder Migranten könnten sich den
    > Lebensraum samt Eigentum nach dem Prinzip des Rechts des Stärkeren
    > nehmen, wenn staatliche Ordnung in diesen Systemen brüchig wird.
    >
    ..............

    Aber genau das passiert doch gerade...... zwar nicht mehr so laut und in den Medien, aber "leise", denn die "ungesteuerte und ungebremste Zuwanderung in die Sozialsysteme geht munter weiter". "Man" will sie nicht stoppen. Auch der Mißbrauch und die Straftaten "stören die Macher dieser Aktion" nicht.

    Sie wollen "das durchziehen", koste es, was es wolle.

    Begründungen wie "wenn nicht.... dann Krieg...." halte ich für schwachsinnig. Das was derzeit stattfindet, das wird zum Krieg führen.... Leider! An den "Brennpunkten in ganz Europa" IST bereits "Krieg". Oder wie würdest du das bezeichnen, wenn Lastwagenfahrer von "Migranten" halb tot geprügelt werden, wenn sie nicht "anhalten". Selbstverständlich "findet" man die "Täter" nicht. Und genau "DAS" setzt Lernprozesse bei den "Tätern" in Gang. Die lernen, dass sie "das dürfen".

    Frankreich hat bereits seit längerer Zeit den "Ausnahmezustand". Ich glaube auch nicht, dass sich das so schnell ändert, denn es kommen immer mehr "Ausnahmen" nach. Schweden kann die Sicherheit seiner Bürger nicht mehr garantieren. Die Leute in den "Ghettos" sind auf dem "Kriegspfad". Über Belgien und Holland brauchen wir nicht zu reden. Man muss sich nur die "Parteien" anschauen. Und London soll "mal wieder" gebrannt haben in den letzten Tagen....... INTERESSIERT doch kein Schwein mehr....

    Integrieren? Wie willst du das denn schaffen? Vorschläge!!! Dazu der Hass in den Herkunftländern und der Hass, den ihre Prediger ihnen "einimpfen".

    Ich denke, dass wir die gleichen Probleme hätten, wenn wir "MASSEN an europäischen Migranten direkt aus dem Mittelalter in unsere Gesellschaft hineingeholt hätten". Die wären auch von ihrem "Glauben" besessen und würden alle "Ungläubigen" verteufeln. Das haben sie ja auch getan, man schaue nur in die die Geschichtsbücher. Die derzeitigen "Ankömmlinge" sind als Völker auf einem vollkommen "anderen" Entwicklungsstand.

    Das kann mit "demokratischen" Prinzipien nicht bewältigt werden, sondern wird "Rechts-Strukturen wie im Mittelalter" hervorbringen. Massen an "ungebildeten" Menschen, die sich explosionsartig vermehren, die sind eine "Zeitbombe". Und unsere Sozialsysteme stellen diese "Zeitbombe" auch noch scharf.

    Wie man damit umgehen sollte???? Keine Ahnung....
    Jedenfalls "das Kinderkriegen" nicht auch noch belohnen, denn das ist das Problem Afrikas und vieler arabischer Staaten.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Monterone

    07.08.2017, 17:26
    (editiert von Monterone, 07.08.2017, 17:26)

    @ Monterone

    Dieser Schreiber hat den Westen ebenfalls verstanden:

    Sous x über Ernst Zündel: *Ihre Demokratie ist fressen und Schnauze halten! Wenn Dir nicht gefällt, was aufgetischt wird, und Du eine andere Meinung äußerst, heißt das Marginalisation und GULAG.*

    [[top]]

    Monterone

    Quelle: https://www.egaliteetreconciliation.fr/Le-revisionniste-Ernst-Zundel-est-mort-47048.html

    MausS

    E-Mail

    Irgendwo in Sachsen,
    07.08.2017, 18:04

    @ Lechbrucknersepp

    Richtig. Denn Du bist guten Gewissens dabei

    > Wenn jemand am Computer als Teil der Zivilisation, bei bestem
    > Lebensstandard über Demokratie und "Zivilisationsgläubige" ablästert,

    Wie ich feststellte, willst Du eigentlich gar nicht diskutieren, sondern tönst lediglich herum:

    "Wer hier dabei ist (weil faktisch vorm PC sitzt), soll gefälligst seine Schnauze halten und sich an diesem seinem Dasein erfreuen!"

    Eine zutiefst "demokratische" Gesinnung - im besten Sinne derer, welche Du zu hinterfragen vorgibst, uns also etwas vorspielst.

    > bin ich nicht aufgeschlossen genug für dessen Gedanken.

    So ist es!

    > Uns trennt zu viel.

    Was bin ich doch mittlerweile sogar froh darüber!

    ---
    Das Wichtigste allein ist die eigene Meinung samt Haltung.
    Wenn man dann damit richtig lag - um so besser...

    Hasso

    E-Mail

    07.08.2017, 18:35
    (editiert von Hasso, 07.08.2017, 18:41)

    @ helmut-1

    "Gadaffis Weissagung/Warnung" von 2011 lesen... amtlich übersetzt und beglaubigt von Peter Scholl-Latur

    Hallo Helmut,
    das haben wir schon mal im Sept. 2015 thematisiert.
    Ich vergesse nie "Gadaffis Warnung", denn Gadaffi hat jahrzehntelang "für uns" den Korken auf der Flasche gehalten.

    Ich fand es schon damals komplett irre, ihn "wegzubomben" ohne eine ernsthafte Alternative zu haben.
    Hält Obama heute übrigens für seinen "größten außenpolitischen Fehler"!

    Hier lesen:
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=370109

    Beste Grüße
    Hasso

    Sojemand

    07.08.2017, 18:49

    @ MausS

    Dampfplaudern aus dem sicheren vier Wänden heraus

    > > Wenn jemand am Computer als Teil der Zivilisation, bei bestem
    > > Lebensstandard über Demokratie und "Zivilisationsgläubige"
    > ablästert,
    >
    > Wie ich feststellte, willst Du eigentlich gar nicht diskutieren, sondern
    > tönst lediglich herum:
    >
    > "Wer hier dabei ist (weil faktisch vorm PC sitzt), soll gefälligst seine
    > Schnauze halten und sich an diesem seinem Dasein erfreuen!"
    >
    > Eine zutiefst "demokratische" Gesinnung - im besten Sinne derer, welche Du
    > zu hinterfragen vorgibst, uns also etwas vorspielst.

    Also ich muss Lechbrucknersepp echt mal Recht geben. Du verdrehst seine Aussage mit deiner Antwort dermaßen, dass ich denke, du machst das mit Absicht.

    Tatsache ist doch, und mir ist noch keine Ausnahme untergekommen, dass jeder selbsternannte "Demokratiekritiker" wie du, samt und sonders in einer Demokratie aufgewachsen ist und nichts anderes kennt.

    Du "arrangierst dich notgedrungen damit"? Niemand hält dich auf in einen Wald oder eine Höhle zu ziehen, nach Ägypten, in den Iran, Türkei oder irgendwo hin wo es keine Demokratie gibt. Aber ich wette, nichts liegt dir ferner!

    Ich sag dir mal was ich denke. Die überwältigende Anzahl aller Leute die so einen Stuss reden haben (dank der Demokratie) viel zu viel Freizeit und es geht ihnen einfach viel zu gut, so dass sie jeden Furz der ihnen quer sitzt aufblasen und das Ende der Welt draus herbei fabulieren, ganz einfach weil sie nichts mit ihrem eigenem Leben anzufangen wissen (Zara ist da die seltene Ausnahme). Weil diese pöse Demokratie ihnen dieses Leben ermöglicht!

    Echte Kritik, und da hat Lechbrucknersepp absolut recht, betrachtet realistisch die Alternativen und versucht, die Wirklichkeit objektiv zu betrachten. Tatsache ist, Demokratie ist derzeit das Beste, was diese Welt zu bieten hat, zwar nicht perfekt mit Filz und Sumpf an allen Ecken, aber immer noch um Längen besser als alles was da sonst noch auf dieser Welt praktiziert wird.

    Ach ja, und wenn du denkst, du lebtest unter "US Besatzung", dann schau dir mal ein paar historische (oder aktuelle) Dokumentationen an, was eine Besatzung, wenn sie denn real praktiziert werden würde, wirklich bedeutet.

    Ulli Kersten

    E-Mail

    07.08.2017, 19:07

    @ Hasso

    Gaddafi kurz und bündig

    Lieber Hasso,

    seine Aussage wurde kurz und bündig so zusammengefasst:

    If I go down, Europe goes black.

    Mehr braucht es nicht: Wenn ich falle, wird Europa schwarz.

    (Zahlreiche Fundstellen im Internet)

    Er hat recht gehabt und keiner der Idioten hat ihn ernst genommen.

    Noch heute, wo Europa schon schwarz gesprenkelt ist, erzählen mir zum Beispiel Lehrer auf einer Party, dass sie keine Probleme haben. 50 % der Schüler sind Migranten, aber alles im Griff. Ich habe mir die Frage erspart, wie es sein wird, wenn nicht 2 Mio. Afroaraber hier sind, sondern 10 Mio.

    Denn darauf bekam ich schon oft die Antwort, das wird nicht passieren.

    Meine Erwiderung, dass es nur dann nicht passieren wird, wenn eine Trump'sche Mauer bei Rosenheim errichtet wird, wird allgemein zerfasert und es lohnt sich nicht, weiter zu diskutieren.

    Himmel, warum soll es denn sonst nicht passieren??? Stimmungsumschwung in Afrika, alle kehren zurück in den Kral?

    Orwell

    07.08.2017, 19:21
    (editiert von Orwell, 07.08.2017, 19:53)

    @ Sojemand

    Zurückgedampft.

    Naja, dann waren die DDR und die Sowjetunion sicher Demokratien, ebenso wie das III. Reich eine war.

    Ich kenne genügend Leute die im III. Reich, der DDR und anderswo außerhalb der "demokratischen" Verbundbesatzungszone "BRD" geboren und aufgewachsen sind - und das waren keine Demokratien - jedenfalls nicht nach BRD-Definition.

    Ich selbst bin auch ein Demokratiekritiker, - und in der DDR aufgewachsen. Also wohl eine Ausnahme? Eine Unmöglichkeit gar?

    Zitat:
    Tatsache ist doch, und mir ist noch keine Ausnahme untergekommen, dass jeder selbsternannte "Demokratiekritiker" wie du, samt und sonders in einer Demokratie aufgewachsen ist und nichts anderes kennt.

    Ich bin also entweder ein nichtselbsternannter Demokratiekritiker, oder aber in einer demokratischen DDR aufgewachsen. Oder ich bin nicht wie "Er". - Wie ist er denn? Oder du kennst eben keine Leute! Schlimmer: du weißt nichts.

    Logik ist nicht so dein Ding, vermute ich. Und naja, sicher ist es möglich das du in deinem Bekanntenkreis ausschließlich Leute kennst, die in der BRD geboren und aufgewachsen sind, die du als "Demokokratiekritiker" bezeichnest.

    Bezeichnend!

    Manchmal sollte man eben einfach nur mal Pause machen, Luft holen, bevor man so einen peinlichen selbstentlarvenden fast autistischen Unsinn ins Neuland plappert.

    Gruß,
    Orwell

    ---
    "Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen."
    Michael Klonovski

    ijoe

    07.08.2017, 19:21
    (editiert von ijoe, 07.08.2017, 19:22)

    @ Monterone

    Aliens vergessen?

    > > War tatsächlich alles schon lange geplant?

    > Über IMT, WK2, Versailles, WK1, Napoleon und die Revolution von 1789
    > führt der Weg noch weiter zurück, in Talmud und Thorah.

    Lachhaft. Bevor Amerika oder China oder Australien oderoderoder entdeckt wurden, wurde schon geplant, daraus einen "messianischen Weltstaat" (was immer das auch sein soll) zu machen.

    Wie ist das mit den Aliens? Sind die auch mit auf der Rechnung? Nicht, dass die Megaplaner da was vergessen haben.
    ijoe

    Dionysos

    07.08.2017, 19:25

    @ helmut-1

    Zumindest weiß es die BBC seit 27 Jahren ...

    … und hat einen Fernsehfilm über eine Völkerwanderung aus Afrika produziert. Ich habe mir den Streifen damals angesehen. Es ist kein herausragender Film, aber es hat gereicht, um mir den Namen „Der Marsch“ die Jahre über zu merken.

    Gruß
    Dionysos

    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Marsch_(Film)
    https://www.youtube.com/watch?v=CRLzthr8VZ8 (Trailer)

    ---
    Armut schafft Demut,Demut schafft Fleiß,Fleiß schafft Reichtum,
    Reichtum schafft Übermut,Übermut schafft Krieg,Krieg schafft Armut.

    nemo

    07.08.2017, 19:39
    (editiert von nemo, 07.08.2017, 19:43)

    @ Lechbrucknersepp

    Demokratie ist eine Chimäre

    > Westliche Demokratien haben ihre Probleme, da sie von Interessensgruppen
    > tendenziell in bestimmte Richtungen gelenkt werden.
    > Die Schweizer Demokratie steht hier im Vergleich immer noch am besten da
    > oder ist zumindest vorne mit dabei, da das Volk viel zu sagen hat.[/b]


    denn in Wahrheit geht es nicht ohne Zentralmacht, wenn man einen Staat organisieren will. Die Macht kann jedoch konstruktiv für das Volk oder destruktiv gegen das Volk gerichtet sein. Das eine erfordert Einsicht und Weisheit und das andere nur eine mittelmäßige Bildung. Die Guten und Einsichtigen werden dabei schon mal auf offener Straße erschossen. Andere erhalten schon mal Friedensnobelpreise und niemand weiß eigentlich wofür.

    Auch in der Schweiz geht es nicht ohne Zentralmacht. Da die Schweiz aber neutral und sehr klein ist, haben die Kantone mehr zu sagen. Außerdem gibt es dort keine Besatzung. Dennoch wurde die Schweiz zu manchen Dingen gezwungen, wie die Aufgabe des Bankgeheimnisses und die Abgabe der Lufthoheit an die NATO. Oder besser Partnership for Peace.

    Die einfache Wahrheit ist, dass ohne Zentralmacht kein Staat zu machen ist. Demokratie hin oder her. Demokratie ist halt ein schönes Wort, aber mehr nicht. Monarchie ist dagegen ein negativer Begriff. Wenn man sich jedoch das Königreich Bhutan ansieht, leben dort angeblich die glücklichsten Menschen der Welt. Der Erfolg des Königs und seiner Gesetzgebung wird am Glück des Volkes gemessen. Auch der Dalai Lama ist sicher kein Demokrat und würde er an die Regierung gelangen, hätte er andere Präferenzen. Demokratie scheint mir eher eine schöne Geschenkverpackung mit Schleife zu sein, ohne dass irgendjemand wüsste, was dort drin ist. Oder anders gesagt: Demokratie funktioniert nicht ab einer bestimmten Bevölkerungszahl, weit jenseits von Dunbar. Daher geht es auch nicht um Demokratie, sondern um eine Regierung, die aus den besten Leuten besteht. Oder wie Lao Tse sagte: „Die beste Regierung ist die, von der kein Mensch was merkt.“

    Gruß
    nemo

    Monterone

    07.08.2017, 19:45

    @ nemo

    Glückwunsch, Volltreffer!

    > Demokratie scheint mir eher eine schöne
    > Geschenkverpackung mit Schleife zu sein, ohne dass irgendjemand wüsste,
    > was dort drin ist.

    [[top]] Volltreffer!

    Das Ganze ist eine gigantische Mogelpackung, der Hoax of the Millenium: außen bunt und innen braun, aber nicht nazi-braun, in dem Fall hat die Farbe etwas mit dem Verdauungstrakt zu tun.

    Monterone

    Sigrid

    07.08.2017, 21:04

    @ Lechbrucknersepp

    Bauchladen verkäufer

    > Wenn jemand am Computer als Teil der Zivilisation, bei bestem
    > Lebensstandard über Demokratie und "Zivilisationsgläubige" ablästert,
    > bin ich nicht aufgeschlossen genug für dessen Gedanken.
    >
    > Uns trennt zu viel.

    Jaaa, nämlich die Bildchen, die man zur Betrachtung gereicht bekommt oder zu betrachten gewillt ist.

    Hallo

    Zur Frage : Gibt es derzeit was Besseres?

    Das ist eine Fangfrage. Sie unterstellt Meckern auf hohem Niveau.

    Aufforderung als "SCHAU doch hin!":
    Weil: schließlich landet bei uns in „westlicher Demokratie“ niemand im „inhumanen Straflagern“, niemand verhungert auf öffentlicher Straße oder wird dort gesteinigt. Von Folter und Tod ist nix sichtbar.
    Weil: DU hast doch satt zu essen, sitzt im Warmen und Dein PC ist das Tor zur Welt.

    Und da frage ich mich doch, ob es um Demo- griechisch – das Volk
    oder aber Demo – Lateinisch- Zeigen, Hinweis, gar Nachweis geht.

    Die Folge dessen wäre:----------Ups kein Demokratismus, sondern DEMOISMUS.

    Oder womöglich eine Vermatschung sogar umgedreht?! aus Lateinisch – Demo – Zeigen, Darbieten und griechisch kratie- Herrschaft.

    Da kommt man dem Krimskrams aber schon erschreckend nahe, was gaar nicht so weit ab liegt, weil uns nämlich das „römische Reich“ sehr viel näher, wie der aus Okkupation, Beherrschung, Aufnahme und Assimilation griechische Tand war. Für Schmuck aber hatten wir immer schon was übrig.

    Und so sitzen wir jetzt in einer Zeig, Hinweis und Nachweisherrschaft.

    Da ist es ganz einfach und überaus naheliegend, dass DEMO – nicht

    - „WIR- zeigen, weisen darauf hin und weisen nach, warum wir grad meinen, woanders sollten jetzt Menschen in inhumanen Straflagern landen, verhungern, weil wir ihre Lebensgrundlage zerstören ect. bis zu …...“

    --------------------------bedeutet, sondern

    WIR bringen den Nachweis und zeigen, dass es den uns Folgsamen „gut“ geht und NACHweislich alles eher den „Guten“ gehören sollte, die „Anderen“ kriegen das ja regelmäßig mit ein „bisschen nicht sichtbarer! „Hilfe“ nicht hin. Woraufhin dann Gulags, Folter, Tod und Elend Einzug halten.“

    Was für ekelhafter Kram, der da regelmäßig an Wände gemalt wird.

    Und DAS glaubst Du? Nein.

    Du verkaufst!

    Grüße Sigrid

    Monterone

    07.08.2017, 21:09

    @ nemo

    Danke, liebe hochheilige Demokratie

    [image]

    Andudu

    07.08.2017, 21:37
    (editiert von Andudu, 07.08.2017, 21:55)

    @ Monterone

    Gerne...

    > > Demokratie leitet sich aus dem Begriff Demos (Volk) und Kratos
    > > (Macht/Gewalt) ab.
    > >
    > > Da das Volk hier nicht die Macht hat, haben wir auch keine Demokratie.
    > Das
    > > ist so, als ob du als Gulasch deklarierten Spinat runterwürgst und
    > > daraufhin forderst, man möge dir nie wieder Gulasch servieren.
    >
    > Bitte, bitte nenne mir nur EINE maßgebliche Institution oder Person,
    > derzufolge die BRD nicht demokratisch ist?

    https://www.welt.de/print-wams/article612875/Die-Bundesrepublik-ist-in-ihrer-Substanz-nicht-demokratisch.html

    https://buergerstimme.com/Design2/2009/12/warum-deutschland-keine-demokratie-ist/

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-02/studie-fu-berlin-linksextremismus-demokratie-skepsis
    Zitat:
    "Einer Studie zufolge denken mehr als 60 Prozent der Bürger, dass in Deutschland keine echte Demokratie herrscht."
    http://www.focus.de/politik/ausland/studie-60-prozent-glauben-deutschland-ist-keine-demokratie_id_4496137.html

    https://www.youtube.com/watch?v=nocS-cD4whE
    Oskar Lafontaine: "Deutschland ist keine Demokratie, sondern eine Oligarchie"

    https://www.contra-magazin.com/2016/08/parteiendiktatur-repraesentative-demokratie-ist-keine-demokratie/

    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_14955484/staatsrechtler-deutschland-ist-keine-echte-demokratie-mehr-.html

    Für die USA ist das sogar in einer Studie festgestellt worden:
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/26/princeton-studie-als-warnung-an-europa-usa-sind-keine-demokratie-mehr/

    Vereine wie Mehr Demokratie e.V. setzen sich (teilweise recht erfolgreich) dafür ein, eine Volksgesetzgebung hier zu etablieren.

    Sollen die sich für dich umbenennen?




    > Sollte es dabei bleiben, darf ich Dich darauf aufmerksam machen, daß Du
    > Dich gerade als Geisterfahrer betätigst, der sich auf der falschen Spur
    > bewegt und nicht versteht, was um ihn herum vorgeht.


    Ganz und gar nicht, ich habe normalerweise ein recht begrenztes Zeitfenster, in dem ich antworten kann, dafür bitte ich um Entschuldigung. Uralte Einträge zu beantworten, lohnt sich erfahrungsgemäß nicht.





    > In aller Unbescheidenheit weise ich noch einmal darauf hin, daß sich mein
    > Demokratieverständnis in nahtloser Übereinstimmung mit dem System
    > befindet, insbesondere Israel, ZDJ, WJC, UNO, UNICEF, IWF, NATO, EU,
    > Bundesregierung sowie sämtlichen Professoren, Universitäten und
    > Leitmedien.

    Das ändert überhaupt nichts an meiner Argumentation, die du natürlich komplett ignorierst.

    In der DDR behaupteten auch alle (abhängigen) Institutionen, dass die DDR demokratisch wäre. Das System sagt nie die Wahrheit.

    Wenn du gegen "Demokratie" argumentierst, denken 90% deiner Leser unmittelbar, dass du einen Führerstaat anstrebst. Was du tatsächlich anstrebst, weiß ich nicht. Eine ernsthafte (und naheliegende) Alternative ist offenbar nicht etabliert und die Schweiz nennt sich auch "demokratisch" auch deren Ruf zerstörst du. Die letzten die in Deutschland gegen Demokratie waren, waren die Kommunisten und die Nazis, in deren Tradition wirst du automatisch gesehen, wenn du nicht (jedes Mal) klarmachst, was du alternativ willst.

    Andudu

    07.08.2017, 21:39

    @ MausS

    Wer Volk ist...

    > Und wer ist "Volk"?
    >
    > Elendes Halbwissen!

    Was ist es denn deiner Ansicht nach? Nicht etwa die Staatsbürger im stimmfähigen Alter?


    > Treffer, Schiff versenkt...
    >
    > Traurig, traurig [[sauer]]

    Nein, lächerlich. Wahrscheinlich werde ich bereuen, mich nochmals auf dich eingelassen zu haben.

    Romeo

    E-Mail

    Somalia 2.0,
    07.08.2017, 21:55
    (editiert von Romeo, 07.08.2017, 22:12)

    @ Andudu

    Nein, hat er nicht ...

    > Und "runtermachen" ist das, was "Monterone" mit dem Wort "Demokratie"
    > anstellt.

    Hallo Andudu,

    Monterone beschreibt lediglich einen Zustand.
    Mag sein, dass die Beschreibung Dir persönlich nicht gefällt.
    Mir andererseits gefällt der Zustand als solcher auch nicht - unabhängig von einer eher groben oder eher feinfühligen Art der Beschreibung. Und jetzt?
    Wenn mir eine Beschreibung gefällt, dann ist sie gut, wenn sie mir nicht gefällt, dann ist es "runtermachen".

    > Ein Kritiker (erst recht ein Heruntermacher), der sich über Alternativen
    > keine Gedanken gemacht hat, kann nicht ernst genommen werden.
    > Ist ein bloßer Stänkerer vor dem Herren, der ein Optimum nicht erkennen
    > könnte, da er, wie gesagt, nicht nach links und rechts schaut...

    Keiner muss ernst genommen werden. Ist schließlich eine freie Demokratie hier, nicht wahr?

    Er sagt, "es stinkt", und Du nennst ihn deshalb einen Stänkerer?
    Äh, na ja, also ich weiß nicht, ob das so schlüssig ist. Der Haufen liegt doch da, für alle sichtbar, die sehen wollen. Und riechen können.

    Optimum? Ja, wir sind im "Optimum".
    Ich habe vor einigen Wochen das Buch "Das Ende der Mega-Maschine" von Fabian Scheidler gelesen. Der Autor entstammt dem eher linksgrün-gutmenschlichen Milieu, aber er beschreibt treffend unser heutiges "Optimum".
    Ich habe während der Lektüre seiner Beschreibung der Historie und des Aufzeigens der inneren Zusammenhänge unserer gewalttätigen westlichen "Zivilisationskultur" (hat er hier im DGF mitgelesen?) kotzen müssen. Leseempfehlung!

    Ach ja, die Alternative.
    Wo ist die Alternative?
    Meine Alternative heißt schlicht: egal wie, aber so bitte nicht.
    Aber so wird es nicht kommen. Es wird wohl anders werden, aber natürlich nicht anders.

    Wie sagte Zara bereits vor Jahren:
    Die Haltung der Knechte ist aus meiner Sicht weit deprimierender als jene der Herren.
    Den Herren könnte man noch beikommen; den Knechten nicht. Die rufen nach immer neuen Herren, von welchen sie sich knechten lassen können, was offensichtlich ihre Bestimmung ist.
    Mehr ist da leider nicht zu erwarten

    von Zarathustra, Helvetistan, 14.09.2012, 15:58
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=264772

    Dann träumt mal alle schön weiter von gewaltstaatskollektivistischen Alternativen, die keine sind.

    Staatlich-demokratische Grüße,
    R.

    ---
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

    Monterone

    07.08.2017, 22:08
    (editiert von Monterone, 07.08.2017, 22:55)

    @ Andudu

    Zugegeben, eine Stimme, die jedoch nicht wirklich zählt

    Von den Links, die Du hereingeklatscht hast, wird Deine Ansicht lediglich durch Sarah Wagenknecht bestätigt, die der BRD tatsächlich den demokratischen Charakter abspricht.

    Nur ist Frau Wagenknecht als Oppositionspolitikerin letztlich ein Niemand.

    Hans Herbert von Arnim hält die BRD für teildemokratisch. Oh, welch großer Unterschied zu meiner Ansicht, daß die BRD volldemokratisch ist.

    Wenn ich von maßgeblichen Leuten geschrieben habe, dachte und denke ich an Typen wie Ban Ki Moon, Donald Trump, Henry Kissinger, George Soros, Benjamin Netanjahu, Ronald Lauder oder Jean-Claude Juncker.

    Von deren Seite her kommt nichts, außer Beweihräucherung für Mutti Merkel und die BRD.

    Folglich wird die BRD auch eine Demokratie sein.

    Wäre dem nicht so, hätte man uns wie schon im März 1933 den Krieg erklärt, unter dem Vorwand, die BRD müsse wieder demokratisiert werden.

    Dieses *Argument* dient auch der Haß- und Mordhetze gegen Vladimir Putin, der von Bernard Henry Lévy wiederholt als neuer Hitler (= Nicht- oder Antidemokrat) bezeichnet wurde.

    Wäre die BRD tatsächlich, wie Du wähnst, undemokratisch, würde Angela Merkel von der gesamten angloamerikanisch-westlichen Presse längst als neue Eva Braun oder - wie auf polnischen und griechischen Plakaten zu sehen - Adolfs Tochter durchgezogen worden sein.

    Monterone

    Griba

    E-Mail

    Dunkeldeutschland,
    07.08.2017, 23:47

    @ Sigrid

    Treffer ;D (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    Beste Grüße

    GRIBA

    nemo

    08.08.2017, 00:31
    (editiert von nemo, 08.08.2017, 00:36)

    @ Monterone

    Eine neue Religion

    > Das Ganze ist eine gigantische Mogelpackung, der Hoax of the Millenium:
    > außen bunt und innen braun, aber nicht nazi-braun, in dem Fall hat die
    > Farbe etwas mit dem Verdauungstrakt zu tun.


    Wir vergessen, dass wir selbst Gott getötet haben, indem wir seine menschlichen Stellvertreter an die Spitze der Gesellschaft gestellt und zugelassen haben, dass sie in seinem Namen die brutalsten Verbrechen begehen. In diesem Sinne verstehe ich auch Nietzsche, der nicht meinte, dass Gott tot wäre, sondern in seiner persönlichen Art sagen wollte, dass wir selbst es waren, die Gott umbrachten, indem wir unsere eigenen Gesetze über die Naturgesetze stellten.

    Die Demokratie steht deswegen sogar noch über Gott, denn nun endlich sind wir von Gott befreit und können selbst bestimmen wie wir leben wollen. Diese Illusion funktioniert tatsächlich immer noch. Auch wenn Rentner in Mülltonnen nach Flaschen suchen, die Finanz-Mafia unser Leben bestimmt und wir kurz vor einem neuen Krieg stehen. Demokratie ist der neue Gott. Denn alles was nicht demokratisch ist, ist abgrundtief böse und menschenverachtend.

    Gruß
    nemo

    Rybezahl

    08.08.2017, 01:02
    (editiert von Rybezahl, 08.08.2017, 01:31)

    @ nemo

    Subsitenzwirtschaft

    Hallo,

    aber wer hindert dich denn daran, auf einen Hof zu ziehen und dich in Selbstversorgung zu üben? Auch mit mehreren Menschen. Dann bist du zumindest dein eigener Herr, brauchst gar keinen Feudalstaat dazu. In den kommenden Jahren wird auch in z.B. Brandenburg sehr viel frei, es gibt dort wunderbare Höfe.

    [Hinweis: Editiert nach der Antwort von nemo:]

    Oder was glaubst du, was die in Bhutan, Tibet oder Nord-Korea machen? Nichts anderes. Nur dass die in Tibet die Religion und in Nord-Korea den Führerkult brauchen zur Durchsetzung ihres Anspruches auf das von dir erarbeitete Surplus. Wie das in Bhutan ist, keine Ahnung. Aber sicherlich würden auch die Nord-Koreaner von Glückseligkeit schwafeln, würde der dicke Kim eine Befragung durchführen.

    Gruß vom
    Rybezahl.

    ---
    Für weitere Informationen fordern Sie bitte Passierschein 38a ab. Danke!

    nemo

    08.08.2017, 01:28
    (editiert von nemo, 08.08.2017, 01:30)

    @ Rybezahl

    Landleben in Brandenburg

    > Hallo,
    >
    > aber wer hindert dich denn daran, auf einen Hof zu ziehen und dich in
    > Selbstversorgung zu üben? Auch mit mehreren Menschen. Dann bist du
    > zumindest dein eigener Herr, brauchst gar keinen Feudalstaat dazu. In den
    > kommenden Jahren wird auch in z.B. Brandenburg sehr viel frei, es gibt dort
    > wunderbare Höfe.
    >
    > Gruß vom
    > Rübezahl.


    Niemand hindert mich. Ich könnte sofort dorthin ziehen wenn ich wollte. Das Problem beginnt bei den mehreren Menschen. Ich kenne einige dieser Landkommunen und habe noch keine gefunden, bei der ich bleiben wollte. Das liegt wohl daran, dass zu viele Menschen aus ihrer Not heraus dort leben und nicht weil sie es wirklich wollen. Aber ich bin neugierig und vielleicht finde ich noch das Richtige. Längerfristig werde ich auf jeden Fall aufs Land ziehen, tagsüber in den Beeten wühlen und nachts der Nachtigall bzw. dem Sprosser lauschen.

    Gruß
    nemo

    Rybezahl

    08.08.2017, 01:34
    (editiert von Rybezahl, 08.08.2017, 01:34)

    @ nemo

    Meine Editierung hat sich mit deiner Antwort überschnitten, habe das im Beitrag vermerkt. (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    Für weitere Informationen fordern Sie bitte Passierschein 38a ab. Danke!

    nemo

    08.08.2017, 01:54

    @ Rybezahl

    Glück

    > Oder was glaubst du, was die in Bhutan, Tibet oder Nord-Korea machen?
    > Nichts anderes. Nur dass die in Tibet die Religion und in Nord-Korea den
    > Führerkult brauchen zur Durchsetzung ihres Anspruches auf das von dir
    > erarbeitete Surplus. Wie das in Bhutan ist, keine Ahnung. Aber sicherlich
    > würden auch die Nord-Koreaner von Glückseligkeit schwafeln, würde der
    > dicke Kim eine Befragung durchführen.


    Nordkorea würde ich dort ausnehmen, denn dort herrscht die Lüge, wie in allen kommunistischen Staaten. Dort ist der Maßstab nicht das Glück, sondern die Gehirnwäsche. Auch das Glück in Bhutan mag eine Illusion sein. Ich glaube an die Integrität und den Charakter. Diese Dinge stehen über dem Führerkult. Die Psyche ist alles. Wenn nicht dort die Lösung gefunden werden kann, dann wird es gar keine Lösung geben. Ohne Integrität, Charakter und Gewissen gibt es nur ideologische und technokratische Gesellschaften, die kein lebenswertes Leben ermöglichen, sondern nur Termitenstaaten sind, in denen niemand vom vorgegebenen Plan abweichen kann und dafür alles opfern muss. Dieser Preis ist jedoch zu hoch für ein Menschenleben.

    Gruß
    nemo

    MausS

    E-Mail

    Irgendwo in Sachsen,
    08.08.2017, 08:17

    @ Andudu

    Wissbegier ist niemals lächerlich!

    und dafür ringst Du mir sogar Achtung ab!

    Hallo Andudu,

    wohin Dich das alles führen wird, liegt ganz allein bei Dir.
    Falls ich Dich auf diesem Weg ein klein wenig anregen kann,
    wäre das meine größte Freude.

    Jetzt bitte hier entlang.

    Denn besser könnte ich es auch nicht darlegen.
    Wenn Du in die historischen Originalquellen der großen griechischen Philosophen eintauchst, wirst Du diese Sichtweise noch weiter vertiefen können.

    Bis zur schon damals gewonnenen, und damit über 2000 Jahre alten Erkenntnis dieser großen Denker hin, dass die dauerhafte Organisation einer alle menschlichen Bewohner umfassenden "Demokratie" praktisch nicht möglich ist. Man war sehr betrübt ob dieser Erkenntnis, denn sie erschien bereits damals alternativlos.

    Zum ewigen universellen Werden und Vergehen gibt es nun einmal keine Alternative, hat es noch nie gegeben. Nur Dummköpfe beharren auf ihrem zwanghaften Lösungswahn.
    Die Philosophie unterscheidet sich gerade dadurch vom einfältigen Vor-sich-hin-Denken, dass sie bereit ist, das Unabänderliche zu akzeptieren.

    Wie wir es auch hier im Forum klar herausgearbeitet haben:
    jegliche Zivilistion entwickelt sich stets und unaufhaltbar ihrem Untergang entgegen - auf allen Ebenen.
    Bereits die "alten Griechen" haben das, vor über 2000 Jahren, erkannt.
    Nichts Neues also unter der Sonne...

    > Was ist es denn deiner Ansicht nach [das Volk]? Nicht etwa die Staatsbürger im
    > stimmfähigen Alter?

    Da gehörte eben tatsächlich noch viel mehr dazu, in heutigem Verständnis:
    - wirtschaftliche Unabhängigkeit (durch Eigentum und tätig bewiesene Befähigung),
    - Wehrfähig- und -willigkeit (damit ergibt sich ein Mindestalter und das Geschlecht),
    - die unbeschränkte Akzeptanz durch die Mitglieder der bestehenden "Wahlversammlung", also die anderen Freien (später "freie Bürger")

    Nur mal so ganz grob die Richtung aufzeigend.

    > Nein, lächerlich. Wahrscheinlich werde ich bereuen, mich nochmals auf
    > dich eingelassen zu haben.

    Ich hoffe nicht.

    Beste Grüße

    MausS

    ---
    Das Wichtigste allein ist die eigene Meinung samt Haltung.
    Wenn man dann damit richtig lag - um so besser...

    Herb

    Südsteiermark,
    08.08.2017, 09:13

    @ Hasso

    Darum musste der Korken gezogen werden

    Hallo Hasso,
    ich hab mich damals sehr oft gefragt, warum die Franzosen so unverhofft Libyen angegriffen haben, heute bin ich weiter.

    Beste Grüße, Herb

    ---
    NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

    Olivia

    08.08.2017, 09:50

    @ Herb

    Der "kleine Franzose" hat sich lange gesträubt (G.hat Teile seines Wahlkampfs bezahlt). O. hat ihn dann "überzeugt".

    Einer der Ghadaffi-Söhne berichtete damals auf Al Jazeera, dass sein Vater einen Teil des Wahlkampfs des "kleinen Franzosen" gezahlt hatte. Dieser weigerte sich wohl auch heftig. Aus den USA kam dann aber wohl extremer Druck, sodass er "über Nacht" seine Flieger in den Himmel steigen ließ. Keine Ahnung, mit was er "überzeugt" wurde. Aber Berlusconi ging es auch nicht anders. Der wurde auch "überzeugt", seine "Freundschaft" mit G. zu kündigen.

    Offiziell stand im wesentlichen Clinton hinter dieser ganzen Sache. Die Freudensausbrüche dieser hasserfüllten Frau, als G. getötet wurde, sind ja per Video gut dokumentiert. Aber ich denke, dass Obama das ganz genauso gesehen hat, spätestens seine "Berater" werden ihm das gut verklickert haben.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    trosinette

    08.08.2017, 09:53

    @ helmut-1

    Wenn überhaupt etwas halbwegs so kommt wie gewollt ist das schon ein großes Wunder.

    Guten Tag,

    > Man hat das alles so gewollt, wie es gekommen ist.

    Nichts und Niemand hat die Macht im Großen wie im Kleinen alles so kommen zu lassen wie gewollt. Andernfalls wäre der Wille die einzige Determinante, die den Weltenlauf bestimmt und das halte ich für höchst unwahrscheinlich. Zwischen Zufall und Planung soll es noch weitere Determinanten wie z.B. den Irrtum geben. Vielleicht mache ich es mir auch nur unnötig kompliziert. Alles was kommt als gewollt zu qualifizieren vereinfacht die Betrachtung natürlich ganz erheblich.

    > Also bereits in der Amtszeit von der Pfarrerstochter waren diese Prophezeihungen bekannt.

    Im Informationszeitalter ist es sicherlich ein Leichtes, zu jedem Szenario, das sich in der Zukunft entfalten wird, nachträglich eine passende Prophezeiung aufzustöbern.

    Den Rauchern unter der merkwürdigen Spezies Mensch sind auch Prophezeiungen bekannt. Wenn der Raucher dann Lungenkrebs hat, wird es diesen trotzdem nicht gewollt haben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    Monterone

    08.08.2017, 10:19

    @ Monterone

    Wagenknechts Interview genauer betrachten

    > Von den Links, die Du hereingeklatscht hast, wird Deine Ansicht lediglich
    > durch Sarah Wagenknecht bestätigt, die der BRD tatsächlich den
    > demokratischen Charakter abspricht.

    Wagenknecht: ... darf die Wirtschaft nicht den Renditejägern überlassen bleiben. Konzerne und Großbanken müssen vergesellschaftet werden. Dort, wo die Wertschöpfung sich schon aus technologischen Gründen in riesigen Unternehmen konzentriert, begründet Privateigentum gesellschaftliche Macht. Heute können Großanleger und Kapitaleigner der Bevölkerungsmehrheit ihre Interessen diktieren. Der Shareholder-Value ist wichtiger als das Lebensschicksal von Millionen.

    https://www.welt.de/print-wams/article612875/Die-Bundesrepublik-ist-in-ihrer-Substanz-nicht-demokratisch.html

    Mit dieser Analyse liegt Wagenknecht voll auf meiner Linie. Allerdings kann sie es sich gar nicht erlauben, den nächsten und entscheidenden Schritt zu tun: die Demokratie als globalistische Gelddiktatur zu bezeichnen.

    Würde sie sich so äußern, fiele über ihrer poltischen Karriere der Sargdeckel zu!

    Neben den vom IMT verankerten Dogmen zur Zeitgeschichte, Israel, Migranten, Ausländern, Multi-Kulti und Frauen gibt es in unseren ach so freien Zeiten noch eine andere Tabuzone, die man nicht verletzt, ohne existenziellen Selbstmord zu begehen, die Demokratie als über allem stehende, gottgleiche Sache.

    In der gesamten westlichen Wertegemeinschaft gilt das ungeschriebene Gesetz, die Demokratie niemals mit Negativem in Verbindung zu bringen.

    Im alten Rom galt das Motto *de mortuis nil, nisi bene*, über die Toten soll man nicht reden und wenn, nur Gutes.

    Die neuzeitliche Variante dieses Satzes lautet *über die Demokratie darf nur Gutes gesagt werden*.

    An dieses Gebot hat sich auch Sahra Wagenknecht gehalten, im Sinne eines biblischen *Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren*.

    Wir aber sind in diesem Punkt sehr viel freier als Wagenknecht und können versuchen, ein realistsiches Bild von der real existierenden, nicht etwa in rauschhaften Träumen zusammenphantasierten Demokratie zu zeichnen.

    Monterone

    Rybezahl

    08.08.2017, 11:04
    (editiert von Rybezahl, 08.08.2017, 11:29)

    @ nemo

    Direkte Demokratie

    Hallo,

    würde ich gefragt: repräsentative Demokratie oder direkte Demokratie? Ich würde mich für die direkte Demokratie entscheiden, wohlwissend, dass beides nicht funktioniert.

    Der "Rückbau" zum 'Feudalismus' geht ohne massive menschliche Verluste ohnehin nur über lange Zeiträume vonstatten. Wir könnten dann ja zu gegebener Zeit eine direktdemokratische Volksbefragung durchführen, ob eine Monarchie eingerichtet werden soll.

    Mit Gruß vom
    Rybezahl.

    ---
    Für weitere Informationen fordern Sie bitte Passierschein 38a ab. Danke!

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    08.08.2017, 11:40

    @ Andudu

    Es wäre wie folgt zukorrigieren: "Interessen von souveränen Staaten". (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    "Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung." (Peter Scholl-Latour)

    "Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch ..." (Daniel Cohn-Bendit)

    Sojemand

    08.08.2017, 11:52

    @ Orwell

    Kritik hat seine Nuancen

    Wenn du dich angesprochen fühltest, so tut mir das leid, war nicht meine Absicht.

    Vielleicht ist das nicht verständlich genug rüber gekommen, aber mir ging es um die Verbissenheit und Einseitigkeit der Argumentation, die jegliche Differenzierung vermissen lässt. Ebenso könnte man die vorherige Überschrift von mir auch auf mich selbst anwenden.

    Ich habe vor einiger Zeit einmal erlebt, wo solche eine Einstellung im Extremfall hinführen kann. Ein Bekannter war so vertieft in diese "Deutschland ist kein Staat und keine Demokratie" Sache, dass er immer weiter von der Realität weggedriftet ist.

    Das ging so weit, dass er eines Tages, mitten im Winter bei -15 Grad in Hemd und Unterhose in der Einfahrt stand und sich weigerte, wieder ins Haus zu kommen. Er bestand darauf, dort so lange zu warten, bis die Russen kämen um bei ihm ihr Hauptquartier aufzuschlagen. Laut seinen "geheimen" Quellen würden sie kommen um Deutschland zu befreien und um dieser schlimmen Diktatur ein Ende zu machen.

    Das Ende vom Lied war die Einweisung in eine Psychiatrie.

    Ich betrachte lieber nüchtern die Fakten wie Kindersterblichkeit, Kriminalitätsrate, Armut, Gesundheitswesen, Sozialsysteme, Korruption, persönliche Freiheit, Stand der Technologie und was noch alles. Bei aller berechtigten Kritik an dem System der Demokratie und seinen Auswüchsen, so ist doch nicht zu leugnen, dass gerade Demokratien weltweit die besten Werte in den genannten Kategorien aufweisen. Zählt das etwa nicht? Gibt es etwa Werte, die mir unbekannt sind und die schwerer wiegen als die oben genannten und sie es deshalb als berechtigt erscheinen lassen, wenn man der Demokratie oder "Zivilisation" ablehnend gegenüber stehen sollte? Wenn ja, dann würde mich das sehr interessieren!

    Wenn du dich selbst als Kritiker bezeichnest und diesem System eher ablehnend gegenüber stehst, dann nenne mir eine einzige Alternative, die dir eine ähnliche Freiheit bei gleichem Luxus bieten würde. Ich kenne keine.

    Nichts ist perfekt und vielleicht entwickelt sich ja etwas, was besser ist als das derzeitige System, zu wünschen wäre es, aber solange es nichts gibt, will ich den Status Quo nicht missen, weil ich davon profitiere und es mir gut geht. Ja, ich betrachte das eigennützig, aber wer behauptet, er täte das nicht, der lügt sich faust dick selbst in die Tasche.

    YooBee

    08.08.2017, 12:13

    @ Monterone

    Demokratie = Plutokratie + Brot&Spiele

    So könnte man es wohl kurz fassen.

    Wobei das Geld seine Macht mehr oder weniger skrupellos erwirbt und ausübt. Politisch, militärisch, ökonomisch, medial-manipulativ oder einfach kriminell.

    >>Der Shareholder-Value ist wichtiger als das Lebensschicksal von Millionen.

    Und zwar nicht nur Menschen, sondern Lebewesen und deren Lebensgrundlage im Allgemeinen. Das fängt aber schon im ganz Kleinen an... wird am Ende aber alle vernichten. Simple evolutionäre Immanenz.

    Jeder ist (fast nur) sich selbst der Nächste.

    ---
    "Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel“ (Bertrand Russell).

    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    08.08.2017, 12:35
    (editiert von NST, 08.08.2017, 12:44)

    @ Olivia

    Gut aufgepasst ...

    > > Anarchosyndikalismus oder einen libertären Staat ohne Grenzen zu
    > > verwirklichen könnte damit einher gehen, dass fremde Länder das
    > > Machtvakuum füllen und sich den Lebensraum samt der
    > > Produktionsstätten dort sichern. Oder Migranten könnten sich
    > den
    > > Lebensraum samt Eigentum nach dem Prinzip des Rechts des
    > Stärkeren
    > > nehmen, wenn staatliche Ordnung in diesen Systemen brüchig wird.
    > >
    > ..............
    >
    > Aber genau das passiert doch gerade...... zwar nicht mehr so laut und in
    > den Medien, aber "leise", denn die "ungesteuerte und ungebremste
    > Zuwanderung in die Sozialsysteme geht munter weiter". "Man" will sie nicht
    > stoppen. Auch der Mißbrauch und die Straftaten "stören die Macher dieser
    > Aktion" nicht.

    Hallo,
    ich dachte noch, den Widerspruch im ersten Zitat sieht niemand .... [[freude]]

    Jene, welche die Schweiz so loben, kennen offensichtlich die Zahlen nicht.

    ----Im Jahr 2015 hatten 2'514'000 Personen bzw. 36% der ständigen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren einen Migrationshintergrund.----
    Bevölkerung nach Migrationshintergrund

    Ich bin in Grenznähe der Schweiz aufgewachsen und habe dort selbst meine letzten 12 Jahre als Angestellter verbracht. Der Ausländeranteil ist sehr wohl ein Problem dort und zwar kein geringes. Durch Grenzgängerbestimmungen war es mir damals möglich, nur einen Gesamtsteuersatz von rund 10% tragen zu müssen. Auch konnte man sich die Pensionskasse ausbezahlen lassen .....

    Solche Dinge und einiges mehr halten dort noch den Deckel auf dem Dampfkochtopf, anders ausgedrückt wenn die echten Schweizer nicht klar besser gestellt würden, wäre dort schon lange Revolution. Zu meiner Zeit hatte ich ca. ein 20% geringeres Einkommen als ein Kollege mit Geburtsort Schweiz - für die gleiche Arbeit. Das war aber kein Problem, denn im Vergleich zu einen deutschen Angestellten in der gleichen Firma und vergleichbarer Funktion, hatte ich immer noch locker 30% mehr und zwar Netto. Das alles gerechnet ohne die Pensionskasse, die nach den 12 Jahren noch einmal einen 6 stelligen Betrag abwarf.

    Ich hatte das Privileg, weil ganz am Ende lebte ich in der Schweiz, während die Familie schon in TH war, dass ich diese Pensionkasse deshalb in der Schweiz versteuern durfte, mit einem Steuersatz von 4,x %. In D hätte ich, wäre ich noch Grenzgänger gewesen, die Ehre des Spitzensteuersatzes genossen. Ich bin dem Staatsmodell Schweiz, deshalb zu dank verpflichtet und rechne ihnen das hoch an. Das ändert aber nichts daran, dass auch dort die Demokratie eine Farce ist, die mit Geldwerten über die Zeit gerettet wird.

    Der Sonderstatus der Schweiz in den letzten 2 Weltkriegen wurde aufgehoben. Die 2 Grossbanken UBS und Credit Swiss haben sie den USA ausgeliefert. Die Schweiz wird dem Schicksal der EU folgen, das ist alternativlos.

    Wenn ein Soldat im Schützengraben liegt, hat er nicht mehr viele Optionen. Er kann träumen oder die Realität akzeptieren. Niemand wird ihm einen Vorwurf machen, wenn er träumt, denn die Realität holt ihn früh genug ein. Der demokratische Wähler ist in einer vergleichbaren Situation wie der Soldat im Schützengraben. Nur wenige können der Realität standhalten und die ist wie Mutti Merkel immer wieder betont -alternativlos-. Was ich nicht verstehe ist, dass jene die sie wählen, nicht einfach mal glauben was sie sagt.

    Zusammengefasst: im Westen gibt es keine Alternative zur Demokratie - ausser dem Systemkollaps und das kann niemand wollen.
    Gruss

    satsangi

    E-Mail

    08.08.2017, 12:45

    @ nemo

    Wir selbst haben Gott getötet...

    Hallo

    ...Das kann man so nicht stehen lassen.

    Es ist schon ein langer Weg dieser negativen Kraft, welche anstelle Gottes ihren schnöden Mammon gesetzt haben. Wir haben es selbst in der Hand, dass wir diesen sinn-losen Weg nicht weiter gehen.

    Das Göttliche haben wir in uns, die "Alten" wussten das, fremde Götzen anbeten führt nur in die Leere.

    Gruss satsangi

    Olivia

    08.08.2017, 13:07

    @ NST

    Ich schätze, dass du Recht hast. Die beiden Banken wären auch "Hopps" gegangen, wenn sie nach "Alternativen" gesucht hätten.

    Inzwischen kommen bereits solche Gedanken wie: Wie schade, dass ich nicht mehr ins Ausland heiraten kann..... :-)))

    Gerade in Asien, so vermute ich, ist es überlebenswichtig, mit einem "einheimischen" Familienverbund "gesegnet" zu sein.

    Meine "Kleine" stammt zwar auch aus Asien, aber sie hatte keinen funktionierenden Familienverbund, deshalb ist sie froh, dass sie hier ist.

    ---
    Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

    Balu

    08.08.2017, 13:10

    @ trosinette

    Nun denn

    natürlich läßt sich nicht alles planen, determinieren bis ins Kleinste - aber ist das erforderlich für das große Ganze?

    Eine Strategie beschäftigt sich nicht mit kleinklein, sie sieht den Start, das Ziel und dazwischen sog. Meilensteine, die es in jedem Fall zu erreichen gilt, das reicht.

    Ein Billardspieler hat auch nur seine Strategie im Kopf, wie er die Kugel mittels Stoß über mehrere Bande und Karambolagen ins Loch bringt ohne sich weiterhin Gedanken zu machen über das Elastizitätsmodul der Bande, der Carambolage(n) etc.

    Ihm reicht die Physik; Einfallswinkel = Ausfallswinkel und das mit einer hohen Wahrscheinlichkeit weil er voraussetzt, dass Banden- und Kugelelastizität konstant sind.

    Der Stoß wird dann erweisen, wie weit er gekommen ist und ob evtl. nachgesteuert werden muß.

    Es scheint jedenfalls von langer Hand geplant, Europa, vor allem DE, als wirtschaftliches Zentrum des Globus und Konkurrent aller anderen, auf derselben Basis wie DE, wirtschaftenden Nationen, den Gar auszumachen mittels einer Völkerwanderung bzw. Massenimmigration.

    Die Strategie existiert seit den 20er Jahren, die Meilensteine seit spätestens 1989, die Taktik füllt seit 2000 (www-bubble=US-Finanzprobleme) und verstärkt seit 2008 (weltweite Bankenkrise) die Lücken der Strategie. Handlanger sind hierbei die NGO´s der Finanzmagnaten, u.a. Sorros.

    Würde Europa die verbieten, bzw. an die kurze Leine nehmen, wie es die USA bereits seit 1937 und RUS seit 2013 tut, dürften wir us-amerikanische Atompilze verzehren.

    Es geht immer und nur um wirtschaftliche Konkurrenz und da ist DE immer noch ganz vorne mit dabei, auch nach mehreren vernichtenden Schlachten, die Angloamerika gewonnen hat.

    Der Krieg ist noch nicht zu Ende. Allerdings steht zu befürchten, dass DE + Europa diesmal auf der Strecke bleibt, wenn es sich nicht im Windschatten anderer Nationen erhalten kann.

    ...und hier habe ich Hoffnung. Ich sehe derzeit nur mehr heftige Bell-Attacken des angloamerikanischen Imperiums, jedoch kein Beißen mehr. Andererseits scheint sich das I. unter Trump zu sammeln (America 1st) um neue Kraft zu schöpfen. Wenn China, RUS, BRICS u.a. sowie EU+DE diesen Rückzug des zwar kräftig bellenden, aber nicht mehr beissenden Imperiums nutzen um ihrerseits Fakten zu schaffen und das Imperium soweit zurück zu drängen und an die Kette zu legen, dass es an Selbstmord grenzt, Haus und Hof wider mit Gewalt zu verlassen, ist der Hegemon besiegt.

    Ich hoffe, die multipolare Welt wird Wirklichkeit.

    Gruß
    Balu

    ---
    Der deep state ist der alleinige Hort allen Terrors. Die Planer, Strategen, Finanziers heißen öffentliche Verwaltung, die Mörder nennen sich Soldaten. Hinter allem steckt das Kapital mit seinen Partei- und Regierungs-Huren.

    Monterone

    08.08.2017, 13:54

    @ Monterone

    Europas Vielschichigkeit

    > https://www.youtube.com/watch?v=KZNSiYX3dRo
    >
    > Bei Chopins Barcarolle handelt es sich um die in's Pianistische
    > übersetzte Form eines venezianischen Gondellieds.
    >
    > Man kann sich auch vorstellen, was so wiegend schaukelt, sei nicht der
    > Canal Grande, sondern der Totenfluß Styx.

    Staka Duggan kommentiert:
    *oh and
    sublime
    climax
    exquisite*

    Manchmal fallen der kleine und große Tod zusammen. Bekanntestes Beispiel dürfte der Schluß von Wagners Tristan sein.

    Von Chopin gibt es ein sehr bekanntes Stück, die Ballade No. 1, die ebenfalls auf eine Climax zusteuert, und man sich an Wagners Tristan erinnert fühlt, der 30 Jahre später entstanden ist.

    Diese Vielschichtigkeit macht Europas Kunst so einzigartig und interessant, vorausgesetzt, man ist bereit, auch andere Epochen an sich heranzulassen als die in weiten Teilen stumpfsinnige und vertierte Gegenwart.

    Monterone

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    08.08.2017, 13:58

    @ aprilzi

    [OT] Was sind Looser? Auflockerer? (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    "Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung." (Peter Scholl-Latour)

    "Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch ..." (Daniel Cohn-Bendit)

    FOX-NEWS

    fair and balanced,
    08.08.2017, 14:14

    @ Olivia

    Wie immer ist es eine Frage des Standpunkts.

    > "DAS" sind alles "ÜBERZEUGUNGSTÄTER"..... auch die Pfarrerstochter. Die
    > sind der Meinung, das sei RICHTIG so!

    Wenn es so wäre, daß Merkel Diener finsterer Hintertanen wäre, dann würde sie nicht nur subjektiv, sondern auch objektiv betrachtet, richtig handeln.

    Das ganze Gejammer ist eh überflüssig. Wenn Merkel der Feind eigener Interessen ist, dann muss ich abwägen, ob ich mich gegen sie durchsetzen kann. Falls nicht, muss ich mich eben umorientieren, frei nach den Chinesen: "Wenn das Merkelregime übermächtig ist, dann setze dich an den Fluss. Irgendwann werden die Leichen von Merkel und ihrer Adepten an dir vorbeitreiben (nebst vielen ihrer Opfer)."

    Grüße

    ---
    "Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung." (Peter Scholl-Latour)

    "Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch ..." (Daniel Cohn-Bendit)

    Zarathustra

    Helvetistan,
    08.08.2017, 14:35

    @ FOX-NEWS

    Souveräne Staaten ist ein Oxymoron (oT)

    >

    ---
    "Die Einsicht in die strenge Notwendigkeit der menschlichen Handlungen ist die Grenzlinie, welche die philosophischen Köpfe von den andern scheidet." Schopenhauer

    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    08.08.2017, 14:49

    @ Zarathustra

    Wo liegt der Widerspruch? (oT)

    > >

    Monterone

    08.08.2017, 14:58

    @ Monterone

    Wunderbares Europa,...

    ... wo es solche Sachen gibt:

    https://www.youtube.com/watch?v=jW13Wb3IcIg

    Kommt auch in Robert Schumanns Vertonung von Heines Grenadieren vor.

    Mit einem Dank an Alain Soral und E&R, einer im gesamten Web einzigartigen Fundgrube der interessantesten Entdeckungen.

    Monterone

    Zarathustra

    Helvetistan,
    08.08.2017, 15:02

    @ Monterone

    Demokratien unterscheiden sich von Despotien insbesondere darin, dass ..

    ... sie sich Foren leisten können, in welchen sich abertausende Monterones nach Herzenslust mehr oder weniger austoben können, da sie nur eine tobende Minderheit sind. Despotien hingegen können sich Kritik gegen die Despotie nicht leisten, denn deren Befürworter sind in der Minderheit.

    Wünsche aber weiterhin viel Spass!

    Zara

    ---
    "Die Einsicht in die strenge Notwendigkeit der menschlichen Handlungen ist die Grenzlinie, welche die philosophischen Köpfe von den andern scheidet." Schopenhauer

    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    Monterone

    08.08.2017, 16:14

    @ Zarathustra

    Richtig, die Despoten haben Beaumarchais und Beethoven köpfen lassen!

    > ... sie sich Foren leisten können, in welchen sich abertausende Monterones
    > nach Herzenslust mehr oder weniger austoben können, da sie nur eine
    > tobende Minderheit sind. Despotien hingegen können sich Kritik gegen die
    > Despotie nicht leisten, denn deren Befürworter sind in der Minderheit.

    Drum wurden André Chénier und Antoine Laurent de Lavoisier von den Revolutionsdemokraten mit Ehrungen überhäuft, wogegen Voltaire, Diderot, Beaumarchais und Beethoven unter das Fallbeil der Monarchie kamen.

    Bravo, Du hast es wieder mal voll erkannt!

    Monterone

    Silke

    08.08.2017, 17:03

    @ Otto Lidenbrock

    "Staaten sind perfekte Simulationen, um von einem Zentralmachtsystem abzulenken"

    Desterwegen, lieber Otto,

    hat der @Zara völlig Recht.
    Du könntest natürlich auch als Gegenbeweis einen souveränen Staat benennen...
    ...wenn es denn einen gäbe.[[zwinker]]

    "Die Therapie (Simulation) hat ihr Ende gefunden.".
    ...hatte sich der @Ashitaka gedacht und irrte, denn mit dem was exemplarisch z.B. unser lieber Nicolas (@BillHicks)nachlegt ist ganz klar bewiesen:
    ...weit und breit kein Therapieende in Sicht.
    Selbst die großen Denker hier sind tief verstrickt in Simulationen.

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    Monterone

    08.08.2017, 17:08
    (editiert von Monterone, 08.08.2017, 17:16)

    @ Silke

    Welche Staaten heute noch souverän sind

    > Du könntest natürlich auch als Gegenbeweis einen souveränen Staat
    > benennen...
    > ...wenn es denn einen gäbe.[[zwinker]]

    Israel, USA, Rußland, China. Von diesen vier ist der erste am souveränsten, weil er macht, was er will und sich mit Völkerrecht und UNO-Resolutionen den verlängerten Rücken abputzt.

    Mit etwas Abstand wären Nord Korea und Iran zu nennen, die eben wegen ihrer zumindest relativen Souveränität wie Libyen auf der Abschußliste des angloamerikanischen Raub- und Völkermordimperiums ganz weit oben stehen.

    Ähnlichkeiten mit dem Deutschen Reich von 1871 und 1933 wären alles andere als reiner Zufall.

    Monterone

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    08.08.2017, 18:35

    @ Monterone

    USA, Russland und vor allem China

    > > Du könntest natürlich auch als Gegenbeweis einen souveränen Staat
    > > benennen...
    > > ...wenn es denn einen gäbe.[[zwinker]]
    >
    > Israel, USA, Rußland, China. Von diesen vier ist der erste am
    > souveränsten, weil er macht, was er will und sich mit Völkerrecht und
    > UNO-Resolutionen den verlängerten Rücken abputzt.
    >
    > Mit etwas Abstand wären Nord Korea und Iran zu nennen, die eben wegen
    > ihrer zumindest relativen Souveränität wie Libyen auf der Abschußliste
    > des angloamerikanischen Raub- und Völkermordimperiums ganz weit oben
    > stehen.
    >
    > Ähnlichkeiten mit dem Deutschen Reich von 1871 und 1933 wären alles
    > andere als reiner Zufall.
    >
    > Monterone

    Hallo Monterone,

    Deiner Aufzählung souveräner Staaten stimme ich grundsätzlich zu, wobei ich mir bei Israel nicht so hundertprozentig sicher bin, wegen des großen Einflusses aus den USA. Die Chinesen lassen sich aktuell von niemandem auf der Welt dirigieren, auch nicht von den globalistischen Geschäftemachern.

    Beste Grüße

    Monterone

    08.08.2017, 18:41

    @ Otto Lidenbrock

    Umgekehrt geht's noch besser

    > Hallo Monterone,
    >
    > Deiner Aufzählung souveräner Staaten stimme ich grundsätzlich zu, wobei
    > ich mir bei Israel nicht so hundertprozentig sicher bin, wegen des großen
    > Einflusses aus den USA.

    Hallo Otto,

    Dein Argument funktioniert in umgekehrter Richtung vielleicht noch besser.

    Monterone

    aprilzi

    tiefster Balkan,
    08.08.2017, 19:49
    (editiert von aprilzi, 08.08.2017, 19:57)

    @ trosinette

    Das Gegenteil trifft meist ein.

    Hi,

    Auch hierzu meinen Senf.[[freude]]

    Fuer die Russen war der Iraq-Krieg 2003 der Bush-Regierung eine ausserordentliche Hilfe. Denn dadurch stiegen damals die Oelpreise und Putin konnte die Umorientierung der russischen Wirtschaft voranbringen. Er ordnete auch die Ruestungsindustrie neu aus. Im gleichen Zeitraum verballerte die USA Trillionen Dollars in Iraq und Afghanistan.
    (Dieser Gedanke kam im hiesigen Fernsehsender der Nationalisten [[freude]] )

    Im Interesse Russland war es, dass die USA weiter im Nahen-Osten von Niederlage zu Niederlage gingen. Die Amis sind bloed wie Scheisse. [[freude]]

    Einfach nur aus diesem Grund war der Syrien-Krieg fuer Putin extrem wichtig. Denn, da konnte Putin die haessliche Fratze des Westens hervorheben.

    Und er hat die Welt umorientiert mit China und Brics. Das waere ohne den Krieg in Syrien nicht moeglich gewesen. Ich sag ja, die Juden waren mal schlau. Jetzt sind sie genau so bloed wie die Amis. Von wegen think-tanks. Das sind alles Nieten.
    [[freude]]

    Gruss

    Silke

    08.08.2017, 19:55
    (editiert von Silke, 08.08.2017, 20:02)

    @ Monterone

    Schnellschüsse aus der Hüfte treffen nur im Film.

    Lieber Monterone,

    > > Du könntest natürlich auch als Gegenbeweis einen souveränen Staat
    > > benennen...
    > > ...wenn es denn einen gäbe.[[zwinker]]
    >
    > Israel, USA, Rußland, China.

    Das sind schöne Beispiele für Staaten, die nicht souverän sind.
    (Ja genau Otto, China ist am allersouveränsten.[[top]])
    Aber rate ruhig weiter.
    Oder lies dir das verlinkte Posting von @Ashitaka durch und überprüfe noch einmal deine Wahl.

    > Von diesen vier ist der erste am
    > souveränsten, weil er macht, was er will und sich mit Völkerrecht und
    > UNO-Resolutionen den verlängerten Rücken abputzt.

    Ein Staat der „macht was er will“? Was ist denn dieses?
    Menschen „wollen“. Staatsbürger „wollen“.
    Staaten können nicht wollen - Staaten sind Simulationen.
    Simulationen stellen etwas dar, was nicht real ist.
    In Zentralmachtsystemen richten sich die Menschen (Systemeinheiten) im Denken, Handeln und Fühlen an einer Simulation der Realität aus – z.B. am Konstrukt eines Staates/Staatenverbundes wie der sonderbaren EU. Politik, Wirtschaft, Kultur usw. sind Simulationen. Ich habe bei der Wahl keine Wahl. Zum wirtschaften werde ich gezwungen von meiner Hoffnung.
    Hier ganz gut erklärt:
    "Es gibt keine ökonomische Wirklichkeit, sondern nur eine ökonomische Simulation"

    Das ist alles nicht des Menschen Natur. Diese findet sich z.B. bei den von Billy erwähnten Muria bis auch diese von irgendeiner ZI zerschlagen sind und ihr Leben zukünftig simulieren (sie leben dann schon noch, so wie wir, aber eben nicht mehr ihr Leben – so wie auch ein Panther im Zoo oder Zirkus nicht sein Leben lebt.

    > Mit etwas Abstand wären Nord Korea und Iran zu nennen, die eben wegen
    > ihrer zumindest relativen Souveränität wie Libyen auf der Abschußliste
    > des angloamerikanischen Raub- und Völkermordimperiums ganz weit oben
    > stehen.

    Wahrscheinlich liegt es an der Definition von "souverän", dass deine Vorschläge unpassend erscheinen.
    Souverän von lateinisch superanus "über allem stehend".
    Das sind Staaten nicht. Sie stehen und fallen mit der Besicherung der Finanzierung des dahinter stehenden Zentralmachtsystems. Wankt diese, bankrottiert der Staat obwohl das ZMS (Machthalter<->ohnmächtige Masse) noch bestehen bleibt - siehe z.B. Russland (zaristisch->kommunistisch->neuzeitlich). Die Regierung hatte gewechselt, aber doch nicht das ZMS.
    Der @dottore hat über den einen oder anderen Staatsbankrott der Vergangenheit und Gegenwart geschrieben. Die Simulation „Staat“ geht dabei unter und das dahinter stehende ZMS installiert eine neue Simulation (gern auch mit Unterstützung ausländischer Machthalter so wie bei uns oder hat Lenin die Oktoberrevolution gewonnen und Putin die 90iger-Revolution?).
    Misslingt ein weiteres Aufschulden (Finanzierung) wegen ausreichender Besicherung (Steuern) endet das Zentralmachtsystem so wie es gestartet ist - in formloser Gewalt – „ein Tag im tiefsten Frieden, an dem sich die Pforten der Hölle öffnen werden“.

    > Jede Ähnlichkeit mit dem Deutschen Reich von 1871 und 1933 wären alles
    > andere als reiner Zufall.

    Das waren auch keine souveräner Staaten, ein Staatsbankrott nach dem anderen, das ZMS sitz aber stabiler denn je – man schreit sogar schon nach neuen Königen und Kaisern.
    Lies dir doch einfach einmal die Links durch die ich nicht umsonst eingestellt habe.
    Ansonsten belassen wir es bei unserem Simulieren.

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    08.08.2017, 20:20

    @ Silke

    Argumentation erschließt sich mir leider nicht

    > > > Du könntest natürlich auch als Gegenbeweis einen souveränen Staat
    > > > benennen...
    > > > ...wenn es denn einen gäbe.[[zwinker]]
    > >
    > > Israel, USA, Rußland, China.
    >
    > Das sind schöne Beispiele für Staaten, die nicht souverän sind.
    > (Ja genau Otto, China ist am allersouveränsten.[[top]])
    > Aber rate ruhig weiter.
    > Oder lies dir das
    > verlinkte
    > Posting von @Ashitaka durch und überprüfe noch einmal deine Wahl.

    Hallo Silke,

    ja, habe ich gelesen, leider erschließt sich mir immer noch nicht, warum China kein souveräner Staat sein soll.

    Liebe Grüße

    Monterone

    08.08.2017, 20:28

    @ Otto Lidenbrock

    Vorschlag einer Definition

    > Hallo Silke,
    >
    > ja, habe ich gelesen, leider erschließt sich mir immer noch nicht, warum
    > China kein souveräner Staat sein soll.

    Hallo Otto Lidenbrock,

    ich schlage folgende Definition vor: souverän ist, wer über seine Entscheidungen selbst bestimmt, nicht-souverän ist, wer sich von Fremden vorschreiben lassen muß, was er zu tun und zu lassen hat.

    Monterone

    Rybezahl

    08.08.2017, 21:13
    (editiert von Rybezahl, 08.08.2017, 21:14)

    @ Otto Lidenbrock

    Es gibt keine souveränen Staaten

    Hallo,

    China ist in das weltweite Wirtschaftssystem eingebunden. Schon deshalb ist es nicht souverän. Fällt USA, fällt auch China, Russland, Indien und Israel,
    Europa - und umgekehrt!

    Nord-Korea und ein paar kleinere Feudalstaaten sind da vielleicht ausgenommen, vorausgesetzt, sie werden, sobald die Dominosteine fallen, nicht mit Bomben beworfen.

    Gruß vom
    Rybezahl.

    ---
    Für weitere Informationen fordern Sie bitte Passierschein 38a ab. Danke!

    trosinette

    09.08.2017, 09:27
    (editiert von trosinette, 09.08.2017, 10:09)

    @ Balu

    Weltgeschichte ist kein Billardspiel

    Guten Tag,

    der Glaube an unsere Planungskompetenz gehört zum Zeitgeist und unsere Hoffnungen ruhen darauf. Man plant nicht nur seinen Lebenslauf, einen Flughafen oder eine Unternehmensstrategie sondern unterwirft gleich die ganze Weltgeschichte der Planbarkeit und erhebt sich planend über die Natur.

    Am lächerlichsten finde ich den Plan, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Wobei man mir sicherlich gleich erklären wird, dass hinter diesem Plan in Wirklichkeit ein ganz anderer und viel weitreichender Plan steckt.

    > Eine Strategie beschäftigt sich nicht mit kleinklein, sie sieht den Start,
    > das Ziel und dazwischen sog. Meilensteine, die es in jedem Fall zu
    > erreichen gilt, das reicht.

    Das reicht für was? Dass die Strategie garantiert aufgeht?

    > Ein Billardspieler hat auch nur seine Strategie im Kopf

    Billard ist planerischer Kindergeburtstag. Das Beispiel würde der hier thematisierten Planbarkeit etwas näher kommen, wenn vier Spieler am Pooltisch stehen, die gleichzeitig versuchen Bälle zu versenken.

    > Die Strategie existiert seit den 20er Jahren

    Wenn seit den 20er Jahren die Strategie existiert, DE den Gar auszumachen, dann haben die Strategen entweder nicht mitbekommen, dass das Strategieziel 45 bereits erreicht war, oder du hast mir den Plan nicht richtig erklärt.

    > Völkerwanderung bzw. Massenimmigration.

    Hat DE an dem Plan, der dazu führte, dass in Afrika haufenweise Menschenmaterial zur Verfügung steht, dass nun per Massenimmigration zu unserer Vernichtung von den bösen Mächten in Bewegung setzt wird, eigentlich mitgewirkt? Oder darf ich mich in meinem deutschnationalen Selbstmitleid auf einer reinen Opferrolle ausruhen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    Silke

    09.08.2017, 11:06

    @ Otto Lidenbrock

    Staat ist eine vom ZMS geschaffene juristische Person...

    ...und damit nie und nirgends souverän.
    Diese juristische Person kann problemlos untergehen, ohne dass das dahinter stehende Zentralmachtsystem berührt wird, eine neue juristische Person wird installiert, wenn es die Machtverhältnisse noch zulassen. In China eben feudal->kommunistisch->neuzeitlich.
    Der Staat China ist nur ein Konstrukt für die Machthalter, die die Finanzierung ihrer Macht und deren Besicherung aus diesem ziehen.
    Misslingt das, verlieren die Machthalter ihre Macht und die ohnmächtige Masse ihre strukturierende, ordnende, ausrichtende Hülle (das ZMS) und geht in formlose Gewalt "alle gegen alle" über.

    Lieber Otto,

    wenn ich ein Angebot zu Wissenszuwachs bekomme von einer Person, die ich ernst nehme wie hier z.B. belasse ich es bei unzureichendem Verstehen nicht bei dem einen Link sondern nutze die wunderbaren Optionen im Forum bis ich verstehe oder für mich entscheide... das ist nicht richtig.

    > ja, habe ich gelesen, leider erschließt sich mir immer noch nicht, warum
    > China kein souveräner Staat sein soll.

    "Es ist die Zentralinstanz, die das Abgabensystem zum Zwecke der Besicherung ihrer Vorfinanzierung installiert.
    Gesellschaftsvertrag? Nein, die Menschen verrechtsstaatlichten sich nicht, sondern es wurde eine vorher nicht existente juristische Person in einer bereits vorhandenen Zentralmachtordnung geschaffen. Es ist diese die Machtverhältnisse zu den Massen begründende Person, die die Machtverhältnisse zu den Massen bestimmt, die sich, um die Zentralmachtordnung aufrecht zu erhalten, durch Machtzession legitimiert (Bindung der Gewalten, Freiheitsversprechen). Da die Machtzession aufgrund endender Vorfinanzierungsmöglichkeiten des Staates enden wird, wird auch der Rechtsstaat wieder verschwinden (Dottore: "Millitärdiktatur im Wartezustand").
    Die Umverteilung (Redistribution) ist die Absicherung der "Besicherung der Staatsverschuldung" (d.h. der Abgabenforderungen). Die Zentralinstanz ist laufend vorfinanziert und muss diese Schulden durch Abgaben besichern. Sie ist schon deshalb nicht allmächtig. Doch solange sie ihre Verschuldung durch Abgabeforderungen besichern kann, solange bleibt das Zentralmachtverhältnis bestehen. Was ohne Umverteilung übrig bleibt, über diese dem Betrug der Zentralinstanz zu verdankende Ohnmächtigkeit kann sich jeder selbst ein Bild machen. Mit dem Abbruch wird das Massensterben einhergehen.
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=397414

    Der ganze Thread ist sehr wichtig, um die Begrifflichkeiten ZMS, ZI, Macht, Ohnmacht und Staat zu verstehen.

    Leider muss man mit viel Zeitaufwand und Konzentration durch die verschiedenen Threads wandeln, um die wichtigsten Aussagen zusammenzutragen.
    Möglicherweise kommt ja noch die von @Ashitaka versprochene Visualisierung, die ich mir aber nicht einmal ansatzweise vorstellen kann.

    "Zentralmacht ist Potentialstruktur, in der die Potentiale (die Möglichkeiten aller Elemente des Systems) zentral institutionalisiert werden.
    Rechtliche Herrschaft ging niemals aus sozialen Hilfsorganisationen der in Not geratenen Menschen hervor, sondern aus Zentralinstanzen (Fundament = Ohnmacht der Individuen), die aufgrund ihrer Simulationskraft so viel Potential (Macht) zentralisieren konnten, dass sie ihren Rechtsraum / die Rechtsordnung damit erst (vor)finanzieren und verteidigen konnten. Die Verbindlichkeiten (Anfänglich die Erwartungshaltung der Gefolgschaft, heute Staatsverschuldung), die die Zentralinstanz dabei gegenüber ihrer Gefolgschaft aufbaut, beantwortet die Frage der Herkunft dieses Potentials. Da ein Zentralmachtsystem immer auf einem Betrug basiert, bemerkt nur niemand den Raub des Potentials, der sich andauernd vollzieht. Uns wurde nach anfänglicher Vergewaltigung (Unterwerfung) ja schließlich genug Macht über die Rechtsordnung zediert, soviel, um sogar rot verträumt annehmen zu können, sie könne sich über das abtretende Zentralmachtsystem hinwegsetzen, ohne dabei gleichzeitig zu verschwinden bzw. sich gegen uns zu richten.
    Weil die Zentralmachtsysteme, einmal unter expansivem Druck entfacht, nicht von ihren vorübergehenden Machthaltermaskottchen (Trump etc.) abhängig sind, sondern von ihren debitistischen Fundamenten, der Frage, ob das Potential weiterhin ausreichend besichert werden kann und die einverleibte Masse ruhig bleibt. Andernfalls Fusion / Fission, die Versuche das Zentralmachtgebiet zwecks Finanzierungsfähigkeit zu erweitern (siehe EU) oder es umgekehrt zu verkleinern (Schlachtbank).
    Im Falle des Zentralmachtsystems sind die Möglichkeiten der Individuen gegenwärtig strengt reguliert, ist jede ihrer Bewegungen von der zugewiesenen Funktion (abgabepflichtig) und der durch Zentralmacht gesetzten Rechtsordnung (Potentialstruktur) abhängig.
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=426253
    und folgende...

    Die Definition von Monterone zu Souveränität ist ein ganz guter Ansatz weil er das Problem offenbart.
    Wann und wo bin ich denn bezüglich irgendeiner Entscheidung selbstbestimmend.
    Ich habe mich nach den Potentialverhältnissen, nach den Machtstrukturen zu richten oder muss aus der Bemächtigung innerlich oder äußerlich flüchten (der Machtaspekt wird also nicht genügend herausgearbeitet) wobei ich auch nicht souverän bin, wenn ich einer Naturgewalt ausgeliefert bin, der ich kein Potential entgegenzusetzen habe.
    Ich kann auch dann nur es ertragen, mir Erleichterung verschaffen oder flüchten… wenn ich das noch kann.

    Ich habe doch die übliche Definition verlinkt.
    Die trifft ganz klar auf keinen einzigen Staat zu.

    Liebe Grüße
    Silke

    Es tut mir leid, dass die Materie so komplex ist, aber jeder hat ja auch die Option es sich einfach zu machen.

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    09.08.2017, 12:05
    (editiert von Otto Lidenbrock, 09.08.2017, 12:05)

    @ Silke

    Verständnisschwierigkeiten

    >Es ist diese
    > die Machtverhältnisse zu den Massen begründende Person, die die
    > Machtverhältnisse zu den Massen bestimmt, die sich, um die
    > Zentralmachtordnung aufrecht zu erhalten, durch Machtzession legitimiert
    > (Bindung der Gewalten, Freiheitsversprechen).
    Da die Machtzession
    > aufgrund endender Vorfinanzierungsmöglichkeiten des Staates enden wird,
    > wird auch der Rechtsstaat wieder verschwinden

    Gibt es solche Aussagen auch in verständlichem Deutsch? Was soll das bedeuten? Es tut mir leid, wenn ich intellektuell nicht in der Lage sein sollte, dieses Kauderwelsch zu verstehen. Warum ist es nicht möglich, sich klar und deutlich auszudrücken?

    Rybezahl

    09.08.2017, 13:03
    (editiert von Rybezahl, 09.08.2017, 13:33)

    @ Otto Lidenbrock

    Vorfinanzierung

    Hallo,

    ich versuche es mal in einfachen Worten. Hoffe, es hilft.

    Nehmen wir doch mal exemplarisch die Gründung der BRD. Wie wurde die BRD gegründet? Mit Schulden. Mit dem daraus resultierenden Geld hat sich die BRD vorfinanziert: die Sachbearbeiter, die Soldaten, die Lehrer, alles nötige, um den Staat ins Rollen zu bringen.
    Die BRD wurde also nicht durch eine geheimnisvolle Schatzkiste im Keller vorfinanziert.

    Es gibt auch sonst keinen Staat, der sich irgendwie mit einer Schatzkiste vorfinanziert hätte. Früher waren es Gewalttäter (physisch) oder Verführer (psychisch), denen es gelang, andere zu unterwerfen und von denen eine Abgabe zu fordern. Der Bauer musste also nicht mehr nur für sich arbeiten (Hunger stillen = Urschuld tilgen), sondern auch noch zusätzlich für den Unterwerfer. Diese zusätzliche Arbeit ist das sog. Surplus. Das kassiert der Unterwerfer ein, um selbst satt zu werden und gibt es seinen Anhängern, damit sie ihm treu bleiben und auch weiterhin helfen, andere zu unterdrücken.
    Es ist nicht ausgeschlossen, dass diese ganze Unterwerfungs-Maschine durch schiere Notwendigkeit in Gang kam (z.B. gigantische Naturkatastrophen).

    Zurück zur BRD. Die Schulden, die aufgenommen wurden, die haben Zins und Laufzeit, das heißt, sie müssen getilgt werden. Und das geht ja nur durch Steuereinnahmen. Aber woher die Steuereinnahmen? Noch dazu, dass ja jetzt mehr Steuern eingetrieben werden müssen, als vorher ausgegeben wurden (Sachbearbeiter, Soldaten, Lehrer), da die Staatsschulden wie gesagt mit Zins belegt sind. Ich will nicht die ganze Wirtschaft neu aufrollen und erlaube mir einen Verweis auf die Sammlung, dort wird es von verschiedenen Schreibern in verschiedenen Worten erklärt.

    Dieses mehr an Steuereinnahmen muss also irgendwie aufgetrieben werden. Das kann geschehen, indem ein Bürger einen Kredit aufnimmt und anfängt mit wirtschaften. Dann ist zusätzliches Geld vorhanden, dass der Staat via Steuer eintreiben kann, seine Schulden zu tilgen. Andernfalls muss der Staat weitere Schulden aufnehmen (sonst Staatsbankrott). Aber auch damit begibt sich der Staat in die Schuldenspirale und verschiebt den Staatsbankrott nur in die Zukunft.

    Aber nicht nur das. Auch wenn ein Bürger einen Kredit nimmt und der Staat seine Schulden tilgen kann, gibt es ein Problem, nämlich beim Bürger. Dem fehlt jetzt nämlich das Geld, seinerseits seine Schulden zu tilgen, das heißt, er muss selbst verhungern (Nicht in der BRD, das übernimmt der Staat und der finanziert es wie? Mit Schulden!). Geht es nun irgendwann genug Menschen schlimm genug, gibt es Revolte und der Staatsbankrott tritt ein, die Herrscher werden ausgewechselt und eine neue Runde Nationalstaats-Simulation beginnt.

    Wie man es auch dreht und wendet, es geht immer darum, den Staatsbankrott zu verhindern. Und das gelingt eben nur via innerer Ausbeutung (Staatsschulden) oder äußerer Ausbeutung (Raubzüge, die wichtige Rohstoffe aus anderen Ländern stehlen). Da die Erde begrenzt ist, hat das mit der äußeren Ausbeutung ein natürliches Ende und das mit der inneren Ausbeutung, wie gezeigt, sowieso.

    Darum gibt es keine souveränen Staaten, weil im gegenwärtigen Spannungsgefüge alle von allen abhängig sind. Natürlich arbeiten alle zu ihrem eigenen Vorteil, um auch weiterhin den Staat finanzieren zu können.


    Bitte meine Unsauberkeit zu verzeihen.


    Es grüßt der
    Rybezahl.

    ---
    Für weitere Informationen fordern Sie bitte Passierschein 38a ab. Danke!

    Otto Lidenbrock

    Nordseeküste,
    09.08.2017, 14:25

    @ Rybezahl

    Geldschöpfung

    Hallo Rybezahl,

    vielen Dank für Deine ausführliche Erklärung. Leider will mir immer noch nicht in den Kopf, warum es keine souveränen Staaten geben sollte. Es sind doch nicht alle Staaten dieser Welt ausschließlich bei privaten Geschäftsbanken verschuldet, oder doch? Ich kann mir nicht vorstellen, dass der 1949 in China von den Kommunisten eingeführte Renminbi auf der Basis einer Verschuldung bei anderen Nationen bzw. privaten Geschäftsbanken besteht. Es gibt zwar seit einigen Jahren eine Koppelung an den US-Dollar, aber die Chinesen haben doch wohl eher horrende Guthaben gegenüber anderen Nationen, oder sehe ich das falsch?

    Geld muss ja auch nicht auf der Basis von Schulden entstehen, das können Staaten ja auch anders regeln. Die Geldschöpfung wird ja seit der Erfindung des Geldes mal so und mal so gehandhabt.

    Beste Grüße

    nemo

    09.08.2017, 14:56
    (editiert von nemo, 09.08.2017, 15:00)

    @ Otto Lidenbrock

    Ein souveräner Staat

    müsste nach außen wirtschaftlich unabhängig sein und nach innen demokratisch. Das trifft jedoch auf keinen Staat zu, den ich kenne. Das liegt zum einen am Zwang des Geldsystems und zum anderen am Fehlen echter demokratischer Strukturen. Alle Staaten sind daher gezwungen nach außen zu konkurrieren und nach innen zu herrschen.

    Ab einer bestimmten Größe des Staates – denn der entstand ja erst aus dem Zusammenschluss oder der gewaltsamen Übernahme von Gemeinden und Ländern – ist es notwendig zu herrschen und Macht auszuüben. Je größer der Staat, um so mehr Zwang muss er ausüben. Das sehe ich als Ursache für die Unterwerfung. Das heißt, in den kleinsten Staaten gibt es die meiste Freiheit. Wirkliche Freiheit gibt es danach nur in Stämmen oder Gemeinden, die ihre Angelegenheiten auf soziale Weise selber regeln.

    Es braucht keine Naturkatastrophen und gewalttätige Tyrannen, um ein Zentralmachtsystem zu schaffen. Es ist einfach eine Frage der Mathematik und der sozialen Struktur. Deswegen halte ich das Gerede von Demokratie auch für Unsinn, denn demokratische Verhältnisse können nur in einem überschaubaren sozialen Rahmen entstehen. Dazu müssten die Staaten aufgelöst werden und alle Grundrechte wieder an die Gemeinden übergehen. Diese Gemeinden wären dann wieder souverän, das heißt selbstbestimmt.

    Gruß
    nemo

    Rybezahl

    09.08.2017, 15:13

    @ nemo

    Tyrannen und Naturkatastrophen

    Hallo,

    rein logisch betrachtet braucht es keine Tyrannen oder Naturkatastrophen. Es genügt eine Überbevölkerung, die zur Zerschlagung der Gemeinschaften führen muss. Historisch betrachtet ist das aber nicht der Fall. Oder etwa doch?

    Gruß vom
    Rybezahl.

    ---
    Für weitere Informationen fordern Sie bitte Passierschein 38a ab. Danke!

    Rybezahl

    09.08.2017, 16:02

    @ Otto Lidenbrock

    Ein paar Links

    Hallo,

    es gibt verschiedene Varianten, das Prinzip bleibt aber immer gleich:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Fugger#Die_Wahl_Karls_V._im_Jahr_1519

    http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=10798

    http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=129343

    http://www.dasgelbeforum.net/30434/messages/391890.htm

    http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=238987

    http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=329786

    http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=329493


    Gute Verdauung wünschend [[zwinker]]
    Rybezahl.

    ---
    Für weitere Informationen fordern Sie bitte Passierschein 38a ab. Danke!

    nemo

    09.08.2017, 16:37
    (editiert von nemo, 09.08.2017, 16:43)

    @ Rybezahl

    Vielleicht ist es einfach nur der Gedanke an den Vorteil

    > Hallo,
    >
    > rein logisch betrachtet braucht es keine Tyrannen oder Naturkatastrophen.
    > Es genügt eine Überbevölkerung, die zur Zerschlagung der Gemeinschaften
    > führen muss. Historisch betrachtet ist das aber nicht der Fall. Oder etwa
    > doch?
    >
    > Gruß vom
    > Rübezahl.

    Hallo Rybezahl,

    vielleicht auch nicht die Überbevölkerung. Sicherheitsbedürfnis, wirtschaftlicher Erfolg und andere Zwänge der Zivilisation reichen schon aus, damit sich Gemeinden zu Staaten zusammen schließen. Nun sehen wir, wie sich gerade Staaten auflösen und zum Superstaat EU werden. Das geht einfach so, weil die Leute sich davon Vorteile erhoffen und weil die EU konkurrenzfähig bleiben muss. Obwohl die EU letztlich viel teurer wird als alle Staaten zusammen und schon jetzt der Abstieg in die Armut und die Auflösung der Kulturen begonnen hat. Vielleicht ist es einfach nur der Gedanke an den Vorteil. Jeder Vorteil hat aber eben auch Nachteile, wie den Verlust der sozialen Gemeinschaft.

    Gruß
    nemo

    D-Marker

    10.08.2017, 00:13

    @ Andudu

    Mit allen Mitteln

    ...
    > Nein, es sind immer elitäre Lenker und Kreise und deren
    > Interessen. Der Kampf um die Macht, wird nicht umsonst mit allen
    > Mitteln geführt. Daran erkennt man auch, wer die Macht eben nicht hat: das
    > Volk.
    >
    > Man sieht das nicht nur an Deutschland. Ich bezweifle z.B. auch, dass die
    > US-Amerikaner von der US-Dominanz im Wesentlichen mehr ernten als Kosten,


    Deswegen sollte man sich informieren.

    1989 haben die Bürger in der DDR die Stasi-Zentralen besetzt.
    Was über 40 Jahre in diesem Staat lief, war allgemein bekannt.

    Heute gehört fast jedem Bundesbürger ein Blindenhund zur Seite gestellt.

    https://youtu.be/e885ykbQZ20

    (Jasssina)


    Gruß
    D-Marker

    Silke

    10.08.2017, 11:42
    (editiert von Silke, 10.08.2017, 12:17)

    @ Otto Lidenbrock

    Einfacher?...lass mich nachdenken.

    Lieber Otto,

    > >Es ist diese
    > > die Machtverhältnisse zu den Massen begründende Person, die die
    > > Machtverhältnisse zu den Massen bestimmt, die sich, um die
    > > Zentralmachtordnung aufrecht zu erhalten, durch Machtzession
    > legitimiert
    > > (Bindung der Gewalten, Freiheitsversprechen).
    Da die Machtzession
    > > aufgrund endender Vorfinanzierungsmöglichkeiten des Staates enden
    > wird,
    > > wird auch der Rechtsstaat wieder verschwinden
    >
    > Gibt es solche Aussagen auch in verständlichem Deutsch? Was soll das
    > bedeuten? Es tut mir leid, wenn ich intellektuell nicht in der Lage sein
    > sollte, dieses Kauderwelsch zu verstehen. Warum ist es nicht möglich, sich
    > klar und deutlich auszudrücken?

    Obwohl es in seiner Vollumfänglichkeit nicht einfacher geht, ohne zu verfälschen...
    Wie wäre es mit einer Analogie aus Zeiten, in denen das Wissen noch nicht so weit verdichtet wurde (der @dottore hat die Machttheorie mit all ihren Facetten nie fertig ausformuliert - insbesondere nicht den Aspekt der Simulation - er sprach richtigerweise von zu lüftenden Schleiern, hat den letzten aber liegen lassen so wie Heinsohn/Steiger schon den vorletzten unberührt ließen.)
    "Ein Regime-Wechsel bedeutet nicht, dass ein "neuer" Staat entsteht. Der Machtapparat (Armee, Waffen usw.) wechselt nur die Farben."
    @dottore
    übertragen auf die ZMS-Problematik:
    "Ein Staatsbankrott/Staatsformwechsel bedeutet nicht, dass ein neues ZMS entsteht. Das bestehende wechselt nur die Farbe (die Phänomenologie ändert sich - das Wesen bleibt unberührt)."
    Desterwegen ist kein Staat souverän.
    Die Machtverhältnisse werden wohl in gewissen Grenzen verschoben, aber die in das ZMS eingebundene Grundstruktur bleibt bestehen Machthalter<->Ohnmächtige Masse (das findest du bei jeder Revolution/jeder Veränderung von Staaten - siehe dein gerühmtes laut IWF bedrohlich hoch verschuldetes China). Auch die Funktionsmechanismen des ZMS bleiben vollumfänglich bestehen:
    Vorfinanzierungszwang
    Machtkreislauf
    Finanzierung der Macht
    Refinanzierung
    Absicherung der Refinanzierung
    Nachschuldner stellen
    Zusammenbruch wenn die sich aufsummierende Vorfinanzierungslücke unüberbrückbar wird oder das Nachschuldnerstellen im nötigen Umfang verunmöglicht wird oder wenn ein äußeres Ereignis (mächtigere Naturgewalt) dem Spuk ein Ende macht.
    Viel mehr kann ich dazu nicht schreiben.
    @Rybi hat es zwar tapfer versucht, sich aber schnell verheddert (wie es mir auch passieren würde). Die Links mögen Interessierten weiter helfen.
    Da hilft wirklich nur das "sich selbst beschäftigen mit der Materie" (Bedenke wieviel Kraft und Zeit @Ashitaka in seine Vorbereitung, aufbauend auf den Schwergewichten des alten Forums und der Anfangszeit des DGF, und in die Darlegungsversuche investiert hat - wieviel ihm andere Foristen und Externe dabei geholfen haben).
    Das ist nicht mit einem Vierzeiler abgehandelt.

    Liebe Grüße
    Silke

    PS. Komplexer geht aber immer:
    "Ich bin der Ansicht, dass der Zwang zum Denken, zum Sprechen und zum Handeln in Gegensatzpaaren – Macht vs. Ohnmacht, Leben vs. Tod, Krieg vs. Frieden – der Zentralmacht gemäß ihrer die Menschen unterwerfenden Rechtsordnung geschuldet ist – und damit ein Teil des perfekten Verbrechens ist. Vielleicht verbindet Geld Macht und Ohnmacht untrennbar miteinander."
    @Ostfriese
    Wo Recht gesetzt wird, wird Gewohnheit. Egalität und damit Souveränität (aller) zerschlagen.

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    Zarathustra

    Helvetistan,
    10.08.2017, 13:20
    (editiert von Zarathustra, 10.08.2017, 13:21)

    @ Silke

    Dottore benutzte den Begriff Zentralmacht im DGF kein einziges mal

    >
    > Obwohl es in seiner Vollumfänglichkeit nicht einfacher geht, ohne zu
    > verfälschen...
    > Wie wäre es mit einer Analogie aus Zeiten, in denen das Wissen noch nicht
    > so weit verdichtet wurde (der @dottore hat die Machttheorie mit all ihren
    > Facetten nie fertig ausformuliert - insbesondere nicht den Aspekt der
    > Simulation - er sprach richtigerweise von zu lüftenden Schleiern, hat den
    > letzten aber liegen lassen so wie Heinsohn/Steiger schon den vorletzten
    > unberührt ließen.)
    > "Ein
    > Regime-Wechsel bedeutet nicht, dass ein "neuer" Staat entsteht. Der
    > Machtapparat (Armee, Waffen usw.) wechselt nur die Farben.
    "
    > @dottore
    > übertragen auf die ZMS-Problematik:
    > "Ein Staatsbankrott/Staatsformwechsel bedeutet nicht, dass ein neues ZMS
    > entsteht. Das bestehende wechselt nur die Farbe (die Phänomenologie
    > ändert sich - das Wesen bleibt unberührt)."


    Hallo Silke

    Während Ashitaka und Du den Begriff Zentralmacht hunderte male ins Spiel brachtet, nutzte ihn der Dottore im DGF anscheinend kein einziges mal (mehr?).

    Bevor mir klar wurde, dass die Macht überall im System (Organismus) sitzt und der Begriff keinen Sinn ergibt, benutzte ich ihn auch noch.

    Tempi passati!

    Grüsse, Zara

    ---
    "Die Einsicht in die strenge Notwendigkeit der menschlichen Handlungen ist die Grenzlinie, welche die philosophischen Köpfe von den andern scheidet." Schopenhauer

    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    Centao

    10.08.2017, 14:44

    @ Zarathustra

    Im Sinne der Potentialität, ist der Begriff dann sinnvoll?

    Hallo @Zara,

    wenn man es mal mengentheoretisch betrachtet, als (immer) heterogene Regierungsgruppierung (z.B.) mit dem stärksten Einfluß?

    Ich bin diesbezüglich unentschieden.

    Gruß,
    CenTao

    Monterone

    10.08.2017, 15:02
    (editiert von Monterone, 10.08.2017, 15:10)

    @ Monterone

    Europas Vielschichtigkeit, 2

    Innerhalb von kaum einer halben Stunde wird dargestellt, was wir durch die Moderne verlieren, vielleicht auch gewinnen, je nach Standpunkt.

    https://www.youtube.com/watch?v=wSUdZ0-7rWE

    Mitten in einer Zwölftonkomposition tauchen österreichische Jodler und Volkslieder auf; ab 11:07 und 24:25. Im zweiten Satz (12:27) wird mehrfach der vor allem durch Johann Sebastian Bach bekannte Choral *Es ist genug, Herr, wenn es Dir gefällt, so spanne mich doch aus* zitiert.

    Alban Bergs 1935 uraufgeführtes Konzert sollte eine Art Requiem für Manon Gropius sein, Tocher von Alma Gropius (Witwe Gustav Mahlers) und Walter Gropius.

    Monterone

    MausS

    E-Mail

    Irgendwo in Sachsen,
    10.08.2017, 15:15
    (editiert von MausS, 10.08.2017, 15:22)

    @ Zarathustra

    Sogar niemals nicht! (mL zu vL)

    Bitte hier entlang!

    Allerdings versteht @dottore diesen Begriff inhaltlich von seiner semantisch-philosophischenen Bedeutung eines zwingend übergeordneten Allumfassens her, und nicht eindimensional [[zwinker]] räumlich.

    Das erklärt uns jetzt auch einen Teil Deines nur begrenzten Verstehens seines konsequent debitistischen Denkens.

    Mit bestem Gruß

    MausS

    ---
    Das Wichtigste allein ist die eigene Meinung samt Haltung.
    Wenn man dann damit richtig lag - um so besser...

    Zarathustra

    Helvetistan,
    10.08.2017, 15:26

    @ MausS

    Lesen

    > Bitte
    > hier entlang!
    >

    Erstens ist das nicht das DGF und zweitens schrieb ich:

    Während Ashitaka und Du den Begriff Zentralmacht hunderte male ins Spiel brachtet, nutzte ihn der Dottore im DGF anscheinend kein einziges mal (mehr?).

    Aber lesen war noch nie Deine Stärke. Fakt ist, er hat diesen Begriff schon vor mir nicht mehr verwendet.


    >
    > Das erklärt uns jetzt auch einen Teil Deines nur begrenzten Verstehens
    > seines konsequent debitistischen Denkens.
    >
    > Mit bestem Gruß
    >
    > MausS

    ---
    "Die Einsicht in die strenge Notwendigkeit der menschlichen Handlungen ist die Grenzlinie, welche die philosophischen Köpfe von den andern scheidet." Schopenhauer

    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    Rybezahl

    10.08.2017, 15:42
    (editiert von Rybezahl, 10.08.2017, 15:57)

    @ Centao

    Gravitationszentrum ist auch gut

    Hallo,

    Gravitationszentrum definiert als das dem individuellen & auswechselbaren Machtapparat zugrundeliegende Machtsystem. Es ist denkbar, aber unwahrscheinlich, dass sich so ein Machtsystem spontan auflöst.

    Es ist innerlich durch seinen Selbsterhalt beschränkt und auch durch seine äußeren Bedingungen (Systemumwelt) in seinen Handlungsmöglichkeiten beschränkt.

    Allerdings hat die Masse durchaus eine Möglichkeit, die Richtung zu bestimmen, über Generationen hinweg in weiteren Bahnen und in kurzen Zeiträumen in engeren Bahnen.

    Durch den großen Zufluss systemfremder Faktoren in sehr kurzer Zeit lassen sich gewaltige Veränderungen im System ableiten. Den Rest tut die Globalisierung (gestern Berlin, heute New York, morgen Hong Kong).

    Dies mag, je weiter in die Vergangenheit blickend, desto weniger zutreffend sein. Ich bin da auch unentschieden.

    Gruß vom
    Rybezahl.

    ---
    Für weitere Informationen fordern Sie bitte Passierschein 38a ab. Danke!

    Zarathustra

    Helvetistan,
    10.08.2017, 15:59

    @ Centao

    Organ mit dem stärksten Einfluss

    > Hallo @Zara,
    >
    > wenn man es mal mengentheoretisch betrachtet, als (immer) heterogene
    > Regierungsgruppierung (z.B.) mit dem stärksten Einfluß?
    >
    > Ich bin diesbezüglich unentschieden.
    >
    > Gruß,
    > CenTao


    Hallo Centao

    Ich betrachte es bekanntlich systemtheoretisch, und das System ist ein autopoietischer Organismus. Wer hat in Deinem Organismus 'den stärksten Einfluss'? Ergibt diese Frage überhaupt einen Sinn?

    Grüsse, Zara

    ---
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    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    aprilzi

    tiefster Balkan,
    10.08.2017, 16:04
    (editiert von aprilzi, 10.08.2017, 16:41)

    @ trosinette

    Merkel aber zieht ihren Plan durch.

    Hi,

    Hitler wollte reine Rasse.

    Merkel durchmischt die deutsche Rasse.

    Hitler baut Volksautos.

    Merkel will die Autos abschaffen.

    Hitler baut Infrastruktur. Autobahnen.

    Merkel laesst die Infrastruktur verkommen.

    Hitler will fuers Volk vorsorgen.

    Merkel laesst das Volk verarmen.

    Hitler liess die Juden, Zigeuner umbringen.

    Die Merkel laesst das deutsche Vork fuer die Juden, Zigeuner arbeiten.

    Also der rote Faden bei der Politik Merkels ist es, genau das Gegenteil von dem zu tun, was damals Hitler tat.

    Das ist ein Plan, der ablaeuft. Und da ist die Handschrift irgendeiner Macht dahinter.

    Und der wichtigste Punkt ist ja, Hitler griff an und eroberte neuen Lebensraum.

    Und die Merkel laesst den Lebensraum fuer Deutschland durch die Migranten auf ein Minimum einengen. Und jetzt kommen die Migranten, um Deutschland zu erobern.

    Das ist alles sehr krass.

    Monterone

    10.08.2017, 16:43
    (editiert von Monterone, 10.08.2017, 17:33)

    @ aprilzi

    Merkel verstehen

    > Hi,
    >
    > Hitler wollte reine Rasse.
    >
    > Merkel durchmischt die deutsche Rasse.
    >
    > Hitler baut Volksautos.
    >
    > Merkel will die Autos abschafen.
    >
    > Hitler baut Infrastruktur. Autobahnen.
    >
    > Merkel laesst die Infrastruktur verkommen.
    >
    > Hitler will fuers Volk vorsorgen.
    >
    > Merkel laesst das Volk verarmen.
    >
    > Hitler liess die Juden, Zigeuner umbringen.
    >
    > Die Merkel laesst das deutsche Vork fuer die Juden, Zigeuner arbeiten.
    >
    > Also der rote Faden bei der Politik Merkels ist es, genau das Gegenteil
    > von dem zu tun, was damals Hitler tat.
    >
    > Das ist ein Plan, der ablaeuft. Und da ist die Handschrift irgendeiner
    > Macht dahinter.
    >
    > Und der wichtigste Punkt ist ja, Hitler griff an und eroberte neuen
    > Lebensraum.
    >
    > Und die Merkel laesst den Lebensraum fuer Deutschland durch die Migranten
    > auf ein Minimum einengnen. Und jetzt kommen die Migranten, um Deutschland
    > zu erobern.
    >
    > Das ist alles sehr krass.

    Nicht krass, demokratisch!

    Maurice Bardèche, Nürnberg oder das Gelobte Land:

    *Und dadurch bildet das Urteil für
    die Zukunft einen Eingriff in jede nationale Selbständigkeit.
    Eure Regierung ist schlecht, sagen uns die Rechtsgelehrten.
    Ihr seid frei, sie zu wechseln: aber Ihr habt nur das
    Recht, sie nach bestimmten Regeln zu ändern. Ihr denkt,
    dass die Organisation der Welt nicht vollkommen ist: Ihr
    könnt versuchen, sie zu ändern. Aber es ist Euch verboten,
    Euch dabei auf bestimmte Grundsätze zu berufen. Dabei
    findet es sich, dass die Regeln, die man uns auferlegt, solche
    sind, die die Ohnmacht verewigen, oder dass die Grundsätze,
    an die zu denken man uns untersagt, solche sind, die
    die Unordnung beseitigen würden.

    Diese Anklage wegen Verschwörung ist eine hervorragende
    Erfindung. Die Welt ist fortan auf ewig demokratisch.
    Sie ist demokratisch durch Rechtsentscheid. Fortan lastet
    auf jeder Art nationaler Wiedergeburt ein richterlicher Vorentscheid.*

    Demokratisch = in allem die Antithese zu Hitler sowie jedem Anflug nationaler Interessenpolitik.

    Germaine de Staël, Tochter des Bankiers Necker und Intimfeindin Napoleons: *Deutschland kann als das Herz Europas betrachtet werden. Die grosse festländische Vereinigung wird ihre Unabhängigkeit nicht anders wieder zu finden vermögen als durch diejenige dieses Landes.*

    Diesen Gedanken finden wir auch im Buch des genialen Guido Giacomo Preparata, daß Kontinentaleuropas Freiheit mit der Befreiung Deutschlands von der Herrschaft des angloamerikanischen Raub- und Völkermordimperiums verknüpft ist.

    In diesem Zusammenhang wäre auch die Ursache für beide Weltkriege zu sehen, die, unter Zuhilfenahme Frankreichs und Rußlands, von England und USA angezettelt worden sind; zwei demokratischen Vorbildnationen, die zusammen mehrere hundert Millionen Menschen ausgerottet haben.

    Von alles in allem 600 Millionen Toten auszugehen, die London und Washington aus reiner imperialistischer Geld- und Mordgeilheit umgebracht haben, scheint mir sehr realistisch und hat den Vorzug, gegenüber Hitler und dem Nazi-Reich die richtigen Proportionen herzustellen.

    Mich stört es nicht, wenn sich jemand in die Brust wirft und hinauströtet, er sei stolz, Demokrat zu sein.

    Ich lege nur wert darauf, ihm zu sagen, daß er auf einem Berg von ca. 600 Millionen Leichen, über 100 Raubkriegen und dutzendweise zerstörten Staaten steht.

    Monterone

    aprilzi

    tiefster Balkan,
    10.08.2017, 18:37
    (editiert von aprilzi, 10.08.2017, 19:06)

    @ aprilzi

    white guilt

    Hi,

    die Kampagne laeuft wohl unter dem Namen white guilt. Deswegen will die Merkel auch das uebrige Europa mit den Invasoren bestrafen.

    Da die Briten wie immer alles vorher wissen, haben diese sich mit dem Brexit von derartigen Schuldkomplexen durch den Brexit befreit.

    #BlackLivesMatter, White Guilt and the Marketing of Racism

    Whites are killed by cops, according to a database created by the Washington Post twice as much as blacks. Out of a total of 990 killed, 494 (or 49.9%) were white and 258 (or 26%) were black.

    https://townhall.com/columnists/ryanbomberger/2016/07/08/blacklivesmatter-white-guilt-and-the-marketing-of-racism-n2189993

    I’m repulsed by a news media that is hell-bent on fomenting a racial war.

    Und diese Bewegung wird ja von Soros unterstuetzt. Auch die Merkel wiederholt jedesmal, dass die weissen Menschen schuldig sind, da z.B. diese nicht glaeubig sind und nicht in die Kirche gehen. Also schuldig.

    https://www.google.bg/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fi.imgflip.com%2F1i49td.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fimgflip.com%2Ftag%2Fwhite%2520guilt&docid=Hi-5Szo3PxqjSM&tbnid=HQd5x8DzXZf4pM%3A&ve...88&q=white%20guilt&ved=0ahUKEwi2nMnAhs3VAhXFaxQKHdF0CJ0QMwhPKCIwIg&iact=mrc&uact=8#h=393&imgdii=R7nyIxrvDsegsM:&vet=10ahUKEwi2nMnAhs3VAhXFaxQKHdF0CJ0QMwhPKCIwIg..i&w=594

    Also da haben wir es. Die Eliten moechtem mit dieser Strategie der Schuld des weissen Menschen den Krieg promoten und zwar wieder einmal auf Rassenprinzipien, wie damals bei Hitler.

    Die ISIS Verbrecher als grosses Kino, um einen Krieg gegen den weissen Menschen anzuzetteln.

    Deutschland zu zerstoeren ist diesen Psychopaten nicht genug, die Elite moechte die weisse Rasse ausloeschen, hoffend auf den Gegeneffekt der Abwehr und damit eines heissen Krieges.

    Zarathustra hoert ja nicht auf, auf die Schuld der weissen Zivilisation hinzuweisen. Deswegen wohl seine Sympathie fuer Soros.

    http://yournewswire.com/rothschild-global-elite-race-war/
    Gruss

    Rybezahl

    10.08.2017, 18:51

    @ Zarathustra

    Ich weiß es!

    Blinddarm. Oder doch die Mandeln?

    [[rofl]]

    Tschuldigung, ich konnte nicht anders.

    ---
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    Sligo

    10.08.2017, 19:13

    @ Monterone

    Moses und die Offenbarung der Demokratie

    >
    > Nicht krass, demokratisch!

    >
    > Diesen Gedanken finden wir auch im Buch des genialen Guido Giacomo
    > Preparata, daß Kontinentaleuropas Freiheit mit der Befreiung Deutschlands
    > von der Herrschaft des angloamerikanischen Raub- und Völkermordimperiums
    > verknüpft ist.
    >
    > In diesem Zusammenhang wäre auch die Ursache für beide Weltkriege zu
    > sehen, die, unter Zuhilfenahme Frankreichs und Rußlands, von England und
    > USA angezettelt worden sind; zwei demokratischen Vorbildnationen, die
    > zusammen mehrere hundert Millionen Menschen ausgerottet haben.
    >
    > Von alles in allem 600 Millionen Toten auszugehen, die London und
    > Washington aus reiner imperialistischer Geld- und Mordgeilheit umgebracht
    > haben, scheint mir sehr realistisch und hat den Vorzug, gegenüber Hitler
    > und dem Nazi-Reich die richtigen Proportionen herzustellen.
    >
    > Mich stört es nicht, wenn sich jemand in die Brust wirft und
    > hinauströtet, er sei stolz, Demokrat zu sein.
    >
    > Ich lege nur wert darauf, ihm zu sagen, daß er auf einem Berg von ca. 600
    > Millionen Leichen, über 100 Raubkriegen und dutzendweise zerstörten
    > Staaten steht.
    >
    > Monterone

    Hallo Monterone,

    Der WELT Autor Hannes Stein verfasste diesen fundamentalistischen Stuss 'Moses und die Offenbarung der Demokratie'. Dagegen ist schwer anzustinken.[[zwinker]]

    https://www.amazon.de/Moses-Offenbarung-Demokratie-Hannes-Stein/dp/3871343250

    Copyright der Demokratie liegt also bei Moses!

    Und der Herr Stein meint

    Europa wird schwarz. So what?
    […]
    Und natürlich werden – auf krummen wie auf geraden, legalen Wegen – nicht nur edle Menschen einwandern, sondern auch Kriminelle und Fanatiker aller Schattierungen. Nichts davon ist unnormal, nichts davon muss einen denkenden Menschen mit Schrecken erfüllen. In Europa werden eben künftig mehr Leute mit dunkler Haut leben als je zuvor in seiner Geschichte. So what?

    http://www.welt.de/debatte/article145399287/Europa-wird-schwarz-So-what.html

    Wer ist der Deutsch-Amerikaner Hannes Stein?

    Hannes Stein (* 15. Februar 1965 in München) ist ein deutsch-amerikanischer Politik-Journalist und Buchautor. Vom 8. November 2006 bis 7. April 2013 war er Autor des Gemeinschaftsblog Die Achse des Guten.[1] Er ist Autor des 2017 gestarteten Gemeinschaftsblogs ehemaliger "Achgut" Autoren mit dem Namen "Salonkoluminsten".[2]

    Interessent. Weiterlesen!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hannes_Stein

    Die Gedankenkette laueft also von schwarzen Fluechtlingen ueber Antisemitismus, Rassismus und Kolonialismus direkt zum Sinai und Moses. Sauber.

    Gruss,
    S.

    Monterone

    10.08.2017, 19:47

    @ Sligo

    Richtig, die Kette führt zurück in's Alte Testament

    Hallo Sligo,

    > Die Gedankenkette laueft also von schwarzen Fluechtlingen ueber
    > Antisemitismus, Rassismus und Kolonialismus direkt zum Sinai und Moses.
    > Sauber.

    Exakt! Nichts anderes versuche ich seit Jahren zu vermitteln.

    Leider ist es wieder wie schon bei Wolfwitz, daß im Gegensatz zu den demokratiebesoffenen deutschen Dummdödeln Hannes Stein durchblickt und die Wahrheit sichtbar macht.

    Für seine Hinweise sollten wir ihm dankbar sein!

    Monterone

    Loki

    E-Mail

    10.08.2017, 19:59
    (editiert von Loki, 10.08.2017, 20:56)

    @ Zarathustra

    Faktencheck + Edit

    Abgesehen davon, dass @dottore bei den Zentralmächten durchaus einen Unterschied zwischen der "Tyrannis" und der "Basilea" macht(e), hat er auch während Deiner Forentätigkeit den Begriff "Zentralmacht" explicit verwendet. Du hast darauf sogar indirekt geantwortet: Thread im DGF

    > Fakt ist, er hat diesen Begriff [Zentralmacht] schon vor mir nicht mehr verwendet.

    Dein sogenannter Fakt ist also falsch.

    Darüberhinaus: Was tut es eigentlich zur Sache, wann und wo @dottore die weiter oben zitierten Sätze schrieb?
    -> Da Deine Antwort nicht auf den Inhalt einging, ist sie als Nebelkerze gedacht?

    Edit: Ich lasse obigen Text stehen, obwohl ich befürchte, dass ich wegen der Formatierung von dottores damaligem Beitrag die Positionen verwechselt habe. Nicht er machte diese genaue Unterscheidung zwischen Tyrannis und Basilea, sondern sein Diskussionspartner. @dottore hat nur darauf reagiert. Was aber nichts daran ändert, dass er den Begriff "Zentralmacht" verwendet hat.

    ---
    Grüße,

    Loki

    Keine Panik!

    Barbara

    E-Mail

    Am Deich,
    10.08.2017, 20:51

    @ Monterone

    Was erlaubt dieser Jude sich?

    Hallo Monterone!

    Zu Hannes Stein.

    “In welcher Welt lebt dieser jüdische Journalist? Nun, in Deutschland zählt das Grundgesetz, und da ist das Recht auf körperliche Unversehrtheit von Kindern festgeschrieben. Da haben Eltern nicht irgendwelche verstaubten Vorschriften aus tausende Jahren alten Büchern hervorzukramen und an acht Tage alten Babies herumschneiden zu lassen. Wer sich für das Grundgesetz und gegen diese gesundheitsgefährdenden Riten einsetzt, ist weder antisemitisch, islamophob noch rechtsradikal.”

    http://www.achgut.com/artikel/was_erlaubt_dieser_jude_sich

    http://www.pi-news.net/hannes-stein-auf-achse-sturm-aus-scheise/comment-page-2/

    https://www.welt.de/welt_print/article1290125/Juden-als-Kronzeugen-gegen-das-Judentum.html

    https://www.welt.de/kultur/article159413004/Amerikas-Fremdenfeinde-sitzen-bald-in-der-Regierung.html#Comments

    Wer regiert Deutschland?

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=39496

    LG Barbara

    Loki

    E-Mail

    10.08.2017, 20:59

    @ Sligo

    Wer hat's erfunden?

    Dieser Hannes Stein hat die Geschichte mit Mose und der Demokratie nicht selber erfunden, sondern scheinbar nur für das "abendländisch-christliche Volk" aufbereitet (Auftragsarbeit?), denn diese Mär der "Gleichheit und Menschenrechte bei Mose und den 10 Geboten" hat er hier abgekupfert, geschrieben 1989, kleiner Auszug:

    > Das ist vielleicht heutzutage in den westlichen Demokratien selbstverständlich,
    > aber damals war es eine unglaubliche Revolution. Damals hat es angefangen.

    Also wer hat's errfunden, lange vor den Griechen? #nichtdieSchweizer [[nono]]
    ...damit das endlich mal klar ist!

    ---
    Grüße,

    Loki

    Keine Panik!

    Rybezahl

    10.08.2017, 21:07

    @ Loki

    o Nudelmonster, ich danke dir! (oT)

    [ kein Text ]

    ---
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    Rybezahl

    11.08.2017, 00:14
    (editiert von Rybezahl, 11.08.2017, 00:38)

    @ Rybezahl

    Existieren Sie, Mr. Jones?

    Auch von Stanislaw Lem schon gedacht:

    https://www.youtube.com/watch?v=jfQngfXqIaE


    Ist das Machtsystem noch existent, Mr. Deutschland?


    (Kleines Bonbon für Freunde der Kriminalistik: Isaac Asimov: Das Attentat.)

    ---
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    Silke

    11.08.2017, 01:17
    (editiert von Silke, 11.08.2017, 02:15)

    @ Zarathustra

    "Es ist nicht wichtig, wie langsam du gehst, sofern du nicht stehen bleibst."

    Lieber Zara,

    als ich meine (ganz ehrlich und ernsthaft gemeinte) Staatsfeindschaft "Der Staat ist nicht die Lösung sondern das Problem" signalisiert habe war doch noch alles in Ordnung?!
    Die Methode der "Kontrastverstärkung" ist schon hart und mir nicht nachvollziehbar aber du hast dich doch sehr gut geschlagen.

    Leider bist du wirklich in untaugliche Vergleiche geraten (atomisierte vereinzelte Menschen in einer amorphen Masse sind kein Schwarm - nirgends und niemals - sie können keine einzige Schwarmregel einhalten sondern sich eben nur an einem Zentralprinzip ausrichten, wenn die Segmente zerstört sind oder müssen sich anarchisch neu finden) kann man da nicht einfach einräumen - "ok du hast dich da etwas verrannt so wie ich mit meinen ganz früheren Posting‘s über die Liebe und Mutter Natur - ich habe halt gesucht, gehofft und war sehnsuchtsvoll". Das kann in der Realität unerwartetes Potential freisetzen oder richtig schief gehen.

    Also lass uns doch einmal schauen, ob da nicht doch noch zusätzliches Potential bei dir nutzbar ist - es ist ja da (klug, viel belesen, viel durchgemacht, viel gesehen, sich in der anarchistischen Ecke positioniert, bekennender Staatsfeind, aber eben leider mit falschen Hoffnungen unterwegs - mit Kryptocoins zwingen wir die Staatsmacht in die Knie - die sagt danke und besteuert und beschlagnahmt wie sie den GEZ-Zirkus durchzieht.
    Merke:"Der erste Verzicht einer Macht auf den notwendigen Einsatz ihrer Machterhaltungsmittel impliziert ihren todsicher abfolgenden Untergang! @Tassi.
    Wer das Dreifachmonopol berührt sollte mächtig genug dazu sein. Machtstrukturen in der heutigen Zeit zentralisieren sich aber und fusionieren, wandeln sich.

    Der Feind in der von @Ashitaka beschriebenen Wirklichkeit wird ja klar benannt "Zentralmachtsystem" und ist jetzt nicht so fern von deiner dazu gehörigen Simulation, dem "Staat" entfernt.
    Man muss sich ja nicht so mögen, um in einer wichtigen Sache trotzdem gemeinsam voran zu kommen. Bei @Kurt ging es doch auch.

    > > Obwohl es in seiner Vollumfänglichkeit nicht einfacher geht, ohne zu
    > > verfälschen...
    > > Wie wäre es mit einer Analogie aus Zeiten, in denen das Wissen noch
    > nicht
    > > so weit verdichtet wurde (der @dottore hat die Machttheorie mit all
    > ihren
    > > Facetten nie fertig ausformuliert - insbesondere nicht den Aspekt der
    > > Simulation - er sprach richtigerweise von zu lüftenden Schleiern, hat
    > den
    > > letzten aber liegen lassen so wie Heinsohn/Steiger schon den vorletzten
    > > unberührt ließen.)
    > > "Ein
    > > Regime-Wechsel bedeutet nicht, dass ein "neuer" Staat entsteht. Der
    > > Machtapparat (Armee, Waffen usw.) wechselt nur die Farben.
    "
    > > @dottore
    > > übertragen auf die ZMS-Problematik:
    > > "Ein Staatsbankrott/Staatsformwechsel bedeutet nicht, dass ein neues
    > ZMS
    > > entsteht. Das bestehende wechselt nur die Farbe (die Phänomenologie
    > > ändert sich - das Wesen bleibt unberührt)."
    >
    > Hallo Silke
    >
    > Während Ashitaka und Du den Begriff Zentralmacht hunderte male ins
    > Spiel brachtet, nutzte ihn der Dottore im DGF anscheinend kein einziges mal
    > (mehr?).

    Ja, da hat @Loki Recht, das ist eine Nebelkerze.
    Auf den Inhalt des geschriebenen Textes solltest du möglichst unterstützend eingehen (wir ziehen alle am gleichen Strang hier im Forum, auch wenn der eine den anderen mal tritt), den Versuch einer Analogie um anderen Menschen zu helfen.
    Tauschmärchen wurde hier im Forum entlarvt.
    Nettogeld nur noch in unbedeutenden Resten liegt in Schatzkammerruinen.
    Rolle der Edelmetalle und de Goldstandards wurde im Forum klargestellt
    Zins-(1,3,4,5)banalität (zum entscheidenden Zins 2 = Abgabe/Tribut/Zinnß) wurde erklärt.
    Jetzt heißt es doch, auch noch die Vorstellungen zur Machttheorie auf- und auszubauen ist doch erstrebenswert (die Eigentumsökonomiker wie Heinsohn,Stelter und einige Foristas können das nicht leisten).

    Sämtliche verwendete Begriffe sind aus der ethnologischen, anthropologischen geschichtlichen, ökonomischen u.a. Literatur bekannt.
    Auch der @dottore verwendete sie und du willst doch nicht ernsthaft dem EWF ein anderes Wesen zuordnen als dem DGF.
    Aber btw. warum hatte er die Begriffe den ab einer bestimmten Zeit nicht mehr so verwendet? Vielleicht weil er mit Zuwachs an Erkenntnis feststellen musste, dass weder König, Tyrann noch Staat mit Evolvierung des angeschobenen ZMS noch Handlungsspielräume hat, nur noch nicht souverän im ZMS agieren kann, genau so gezwungen ist wie die Masse und die verbratenen Ressourcen, die sinnlos für den Machtkreislauf drauf gehen.

    > Bevor mir klar wurde, dass die Macht überall im System (Organismus) sitzt
    > und der Begriff keinen Sinn ergibt, benutzte ich ihn auch noch.

    Eine polarisierte menschliche Masse Machthalter<->ohnmächtige Masse ist kein Organismus sondern Resultat von in ihrer Stärke hin und her fluktuierenden Machtverhältnissen, in denen den Akteuren ihr Agieren per Machtzession, per Be- und Entmächtigungen eingeräumt wird oder eben nicht.

    Eine segmentäre Gesellschaft mag ein Organismus sein, die wurden ja aber bekanntlich weltweit innerhalb von ein paar tausend Jahren zerschlagen in einzelne, selbständig lebensunfähige Elemente, über die sich das ZM-Prinzip in Form von Staatssimulationen schob. Ohne die Simulation wäre das ZMS überhaupt nicht aufbaufähig gewesen.

    Mit Versprechen und Gewalt wegnehmen um weniger zurückzugeben und die Versprechen nicht halten – und das alles weil alle in diesen Strudel geratenden Personen und Ressourcen mit Schließung des Machtkreislaufes nicht mehr anders können, wenn er nicht unterbrochen wird.
    Bei Unterbrechung implodieren augenblicklich alle Rechts- und Handlungsspielräume mit Verlust des zugehörigem Zeitaufschub's zwischen real vor ZMS-Installation eintretender formloser und allumfassender Gewalt oder Verschiebung derselben in die Zukunft unter ständiger Opferung von Menschlichkeit und gewaltigen und wachsenden Kollateralschäden. Das hätte doch jeder schon am Anfang durchschaut und nicht akzeptiert, da jede kommende Generation eine Ladung mehr Unmenschlichkeit, einen immer gewaltigeren Ressourcenschwund hinnehmen muss.
    Das könnte man mit einem starken Gemeindewesen bekämpfen, aber die Menschen befinden sich im Sog des ZMS (Zeit, Energie, Ressourcen, Überzeugungen usw.) und verstehen es nicht einmal.

    Die Welt ist so aufgeschuldet (jeder lebende Mensch bedeutet Urschulden, jede Unternehmung und jede juristische Person bedeutet Vorfinanzierung, Nachschuldnerjagd und irgendwann Dreck wegmachen)
    Wenn du die heutigen Diskussionen anschaust wird in einer globalisierten Welt über Nationalstaaten und ihre Geschichte, Mauern und neue Führer gestritten. Da kann man doch nicht mit der ZMS-Erklärung schweigen.

    Lies dir bitte einmal dieses Posting und 1-2 davor/danach durch.
    "Gefangen in der Passivität"
    Es hat den Vorteil, dass hier ein anderer als du aushalten muss, der das auch sehr gut macht.
    Zitate wie:
    "Nichts hat sich geändert, außer die Tatsache, dass sich das Zentralmachtsystem über vielseitige (finanzielle, militärische, rechtliche, steuerliche) Integrationsprozesse und Staaten überwindende Standards/Verträge weiterentwickelt (fusion). Die Währungssysteme sind zunehmend transfertechnisch und auswertungstechnisch (Swift) aneinander gekoppelt, ebenso wie die Geldpolitik der Theaterbuden (Zentralbanken) heute über Beratungsgesellschaften/Kanzleien und deren gern verschwiegene Datenverarbeitungsfähigkeit gesteuert wird. Ähnlich dem Trading der durch die Welt geschobenen Geldsummen an den internationalen Finanzmärkten durch die großen Fonds/Institute. Man stelle sich nur die Systeme der richtig fetten Kanzleien vor, ein Milliardengeschäft. Big Data der Kanzleien/Dienstleister ist in der Geldpolitik seit dem Jahrtausendwechsel nicht mehr wegzudenken. Meine Branche hat dies in der Produktentwicklung auch völlig auf den Kopf gestellt."

    "Öffentliches Recht ist in Bezug auf die Begrenzung der Zentralmacht eine Illusion. Recht wird gesetzt. Und beim Thema Zentralmacht geht es, wie schon mehrmals beschrieben, nicht um eine Willenszentrale in Hinterzimmern. Das Graviationszentrum, welches Johann erklärte ist rein potentieller Natur, die jeweiligen Machthalter (Aktivisten) sind belanglos, austauschbar. Trump, Putin, Merkel etc. sind Schauspieler einer politischen Richtung bzw. Richtungslosigkeit."

    "Es geht nicht um Akteure, sondern um Potentialstrukturen, die Akteure erst aktiv machen. Der Ursprung aller Macht ist das Wort, die Ausrichtung einer Anzahl von Gehörigen und ihre fortane Umkreisung des Wortes als eine ordnende Vorstellung der Welt. Es fing mit der Gefolgschaft an und hört beim völligen Verlust der Realität auf (Simulationstheorie).
    Elon Musk hat es doch fabelhaft auf den Punkt gebracht."

    treffen ganz gut, worum es mir geht.

    > Tempi passati!

    Das hoffe ich doch...
    Leonard Cohen - Anthem

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    Zarathustra

    Helvetistan,
    11.08.2017, 07:22

    @ Loki

    Faktencheck Deines Faktencheks

    > Abgesehen davon, dass @dottore bei den Zentralmächten durchaus einen
    > Unterschied zwischen der "Tyrannis" und der "Basilea" macht(e), hat er auch
    > während Deiner Forentätigkeit den Begriff "Zentralmacht" explicit
    > verwendet. Du hast darauf sogar indirekt geantwortet:
    > Thread im
    > DGF
    >
    > > Fakt ist, er hat diesen Begriff [Zentralmacht] schon vor mir nicht
    > mehr verwendet.
    >
    > Dein sogenannter Fakt ist also falsch.
    >

    Wie Du nun selber festgestellt hast, ist mein Fakt also richtig.


    > Darüberhinaus: Was tut es eigentlich zur Sache, wann und wo
    > @dottore die weiter oben zitierten Sätze schrieb?


    Das geht ja aus meinem Beitrag hervor, was es zur Sache tun könnte, dass er ihn nicht mehr verwendet hat. Er hat ab etwa 2005 unzählige Machtbegriffe verwendet, aber nicht mehr den Begriff Zentralmacht. Ich verwendete ihn auch nicht mehr, nachdem ich realisierte, dass die Macht überall im Organismus ist.
    In einer Gesellschaft ist sie lediglich anders organisiert als in Gemeinschaften, als organisierte Gewalt (institutionell, militärisch und klerikal).


    > -> Da Deine Antwort nicht auf den Inhalt einging, ist sie als Nebelkerze
    > gedacht?
    >
    > Edit: Ich lasse obigen Text stehen, obwohl ich befürchte, dass ich wegen
    > der Formatierung von dottores damaligem Beitrag die Positionen verwechselt
    > habe. Nicht er machte diese genaue Unterscheidung zwischen Tyrannis und
    > Basilea, sondern sein Diskussionspartner. @dottore hat nur darauf reagiert.

    So ist es.


    > Was aber nichts daran ändert, dass er den Begriff "Zentralmacht" verwendet
    > hat.

    Nicht mehr im DGF, dafür aber viele andere Begriffe.

    ---
    "Die Einsicht in die strenge Notwendigkeit der menschlichen Handlungen ist die Grenzlinie, welche die philosophischen Köpfe von den andern scheidet." Schopenhauer

    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    Zarathustra

    Helvetistan,
    11.08.2017, 08:32
    (editiert von Zarathustra, 11.08.2017, 08:44)

    @ Silke

    Begriff 'Zentralmachtsystem' inexistent bei Dottore

    > Lieber Zara,
    >
    > als ich meine (ganz ehrlich und ernsthaft gemeinte) Staatsfeindschaft "Der
    > Staat ist nicht die Lösung sondern das Problem" signalisiert habe war doch
    > noch alles in Ordnung?!
    > Die Methode der "Kontrastverstärkung" ist schon hart und mir nicht
    > nachvollziehbar aber du hast dich doch sehr gut geschlagen.
    >

    Weiss nicht, was Du mir sagen willst.


    > Leider bist du wirklich in untaugliche Vergleiche geraten (atomisierte
    > vereinzelte Menschen in einer amorphen Masse sind kein Schwarm - nirgends
    > und niemals -

    Selbstverständlich tun sie das. Jeder Organismus schwärmt; nicht nur jene, die Dir gerade sympathisch sind.
    Eine die Umgebung aufsaugende Galaxie schwärmt genauso durch die Gegend wie deren Unterorganismen, hinab bis zu deren Bestandteilen, Deinem persönlichen Organismus und weiter hinab.


    > sie können keine einzige Schwarmregel einhalten

    Problemlos können sie das.

    > sondern sich
    > eben nur an einem Zentralprinzip ausrichten,

    Die Welt ist kein Zentralprinzip. Das Prinzip ist fraktal.

    > wenn die Segmente zerstört
    > sind oder müssen sich anarchisch neu finden) kann man da nicht einfach
    > einräumen - "ok du hast dich da etwas verrannt so wie ich mit meinen ganz
    > früheren Posting‘s über die Liebe und Mutter Natur - ich habe halt
    > gesucht, gehofft und war sehnsuchtsvoll". Das kann in der Realität
    > unerwartetes Potential freisetzen oder richtig schief gehen.
    >
    > Also lass uns doch einmal schauen, ob da nicht doch noch zusätzliches
    > Potential bei dir nutzbar ist - es ist ja da (klug, viel belesen, viel
    > durchgemacht, viel gesehen, sich in der anarchistischen Ecke positioniert,
    > bekennender Staatsfeind, aber eben leider mit falschen Hoffnungen unterwegs
    > - mit Kryptocoins zwingen wir die Staatsmacht in die Knie - die sagt danke
    > und besteuert und beschlagnahmt wie sie den GEZ-Zirkus durchzieht.

    Es geht nicht um Kryptocoins im Speziellen, sondern um Kryptografie im Allgemeinen, wie ich schon mehrmals erfolglos dargelegt habe. Im Gegensatz zu den meisten von Euch habe ich frühzeitig erkannt, dass sich der Wert der Kryptocoins verhundertfachen wird. Alle haben sie gelacht, die Experten hier und das Ganze als Tulpenzwiebelblase verlacht. Jetzt seid Ihr halt nicht dabei und sitzt immer noch auf Eurem Fiat und Gold 1.0. Aber ihr wisst es immer noch besser, klar.

    Kryptografie bedeutet Anonymität, und auf Anonymität und Privatsphäre kann keine Gesellschaft aufbauen. Man kann diese Prophezeiung wieder verlachen, wenn man dazu determiniert ist.


    > Merke:"Der erste Verzicht einer Macht auf den notwendigen Einsatz ihrer
    > Machterhaltungsmittel impliziert ihren todsicher abfolgenden Untergang!
    > @Tassi.
    > Wer das Dreifachmonopol berührt sollte mächtig genug dazu sein.
    > Machtstrukturen in der heutigen Zeit zentralisieren sich aber und
    > fusionieren, wandeln sich.
    >

    Das ist nichts neues im DGF, dass der Machtapparat sich erhalten will. Er kann es aber nicht auf Dauer.


    > Der Feind in der von @Ashitaka beschriebenen Wirklichkeit wird ja klar
    > benannt "Zentralmachtsystem" und ist jetzt nicht so fern von deiner dazu
    > gehörigen Simulation, dem "Staat" entfernt.

    Die von Ashitaka beschriebe Welt ist Fiktion. Dottore verwendete den Begriff Zentralmachtsystem nicht. Du und Ashitaka jedoch ohne Ende bis zum Abwinken.


    > Man muss sich ja nicht so mögen, um in einer wichtigen Sache trotzdem
    > gemeinsam voran zu kommen. Bei @Kurt ging es doch auch.
    >

    Ja, mit keinem kam ich gemeinsam so gut voran wie mit Kurt. Kurt ist schlicht genial.


    > >
    > > Hallo Silke
    > >
    > > Während Ashitaka und Du den Begriff Zentralmacht hunderte male
    > ins
    > > Spiel brachtet, nutzte ihn der Dottore im DGF anscheinend kein einziges
    > mal
    > > (mehr?).
    >
    > Ja, da hat @Loki Recht, das ist eine Nebelkerze.
    > Auf den Inhalt des geschriebenen Textes solltest du möglichst
    > unterstützend eingehen (wir ziehen alle am gleichen Strang hier im Forum,
    > auch wenn der eine den anderen mal tritt), den Versuch einer Analogie um
    > anderen Menschen zu helfen.

    Warum sollte ich das unterstützen? Ich kann diese wirklichkeitsfremden Zentralmachtsystem-Theorien nicht unterstützen. Keiner ominösen Zentrale ist beizukommen, sondern Eurer Vorstellung, dass einer ominösen Zentrale beizukommen ist. Romeo hat das begriffen:

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=440110


    > Tauschmärchen wurde hier im Forum entlarvt.
    > Nettogeld nur noch in unbedeutenden Resten liegt in Schatzkammerruinen.
    > Rolle der Edelmetalle und de Goldstandards wurde im Forum klargestellt
    > Zins-(1,3,4,5)banalität
    > (zum entscheidenden Zins 2 = Abgabe/Tribut/Zinnß) wurde erklärt.
    > Jetzt heißt es doch, auch noch die Vorstellungen zur Machttheorie auf-
    > und auszubauen ist doch erstrebenswert (die Eigentumsökonomiker wie
    > Heinsohn,Stelter und einige Foristas können das nicht leisten).
    >

    Ja, das machen wir ja. Mit Kurt bin ich hier bestens vorangekommen. Mit Ashitaka keinen Schritt.
    Er versteht den Organismus so wenig wie den Determinismus.


    > Sämtliche verwendete Begriffe sind aus der ethnologischen,
    > anthropologischen geschichtlichen, ökonomischen u.a. Literatur bekannt.
    > Auch der @dottore verwendete sie und du willst doch nicht ernsthaft dem
    > EWF ein anderes Wesen zuordnen als dem DGF.
    > Aber btw. warum hatte er die Begriffe den ab einer bestimmten Zeit nicht
    > mehr so verwendet?

    Der Dottore verwendet den Begriff Zentralmachtsystem nicht, und warum er den Begriff Zentralmacht nicht mehr verwendet hat, darüber kann nur spekuliert werden. Vielleicht aus dem selben Grund wie ich, als ich realisierte, dass die Knechte (in Dottores Jargon: die Unterhunde) die eigentliche Uebermacht repräsentieren. Es ekelte ihn regelrecht an, als er daran dachte:

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=416930


    > Vielleicht weil er mit Zuwachs an Erkenntnis feststellen
    > musste, dass weder König, Tyrann noch Staat mit Evolvierung des
    > angeschobenen ZMS noch Handlungsspielräume hat, nur noch nicht souverän
    > im ZMS agieren kann, genau so gezwungen ist wie die Masse und die
    > verbratenen Ressourcen, die sinnlos für den Machtkreislauf drauf gehen.
    >

    Ja eben, kein Zentralmachtsystem, sondern ein kranker Organismus.


    > > Bevor mir klar wurde, dass die Macht überall im System (Organismus)
    > sitzt
    > > und der Begriff keinen Sinn ergibt, benutzte ich ihn auch noch.
    >
    > Eine polarisierte menschliche Masse Machthalter<->ohnmächtige Masse ist
    > kein Organismus sondern Resultat von in ihrer Stärke hin und her
    > fluktuierenden Machtverhältnissen, in denen den Akteuren ihr Agieren per
    > Machtzession, per Be- und Entmächtigungen eingeräumt wird oder eben
    > nicht.
    >
    > Eine segmentäre Gesellschaft mag ein Organismus sein,
    > die wurden ja aber
    > bekanntlich weltweit innerhalb von ein paar tausend Jahren zerschlagen in
    > einzelne, selbständig lebensunfähige Elemente, über die sich das
    > ZM-Prinzip in Form von Staatssimulationen schob. Ohne die Simulation wäre
    > das ZMS überhaupt nicht aufbaufähig gewesen.
    >

    Der Organismus namens Gesellschaft ist keine Simulation, sondern Tatsache.


    > Mit Versprechen und Gewalt wegnehmen um weniger zurückzugeben und die
    > Versprechen nicht halten – und das alles weil alle in diesen Strudel
    > geratenden Personen und Ressourcen mit Schließung des Machtkreislaufes
    > nicht mehr anders können, wenn er nicht unterbrochen wird.
    > Bei Unterbrechung implodieren augenblicklich alle Rechts- und
    > Handlungsspielräume mit Verlust des zugehörigem Zeitaufschub's zwischen
    > real vor ZMS-Installation eintretender formloser und allumfassender Gewalt
    > oder Verschiebung derselben in die Zukunft unter ständiger Opferung von
    > Menschlichkeit und gewaltigen und wachsenden Kollateralschäden. Das
    > hätte doch jeder schon am Anfang durchschaut und nicht akzeptiert, da jede
    > kommende Generation eine Ladung mehr Unmenschlichkeit, einen immer
    > gewaltigeren Ressourcenschwund hinnehmen muss.
    > Das könnte man mit einem starken Gemeindewesen bekämpfen, aber die
    > Menschen befinden sich im Sog des ZMS (Zeit, Energie, Ressourcen,
    > Überzeugungen usw.) und verstehen es nicht einmal.
    >

    Frosch lesen. In der Geschichte kommt nie das heraus, was gewollt wird. Jeder Organismus ist ein Wettstreit widerstreitender Kräfte, auch Du als Individuum bist so einer.

    Morgengruss

    Zara

    ---
    "Die Einsicht in die strenge Notwendigkeit der menschlichen Handlungen ist die Grenzlinie, welche die philosophischen Köpfe von den andern scheidet." Schopenhauer

    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    trosinette

    11.08.2017, 09:37

    @ aprilzi

    Sorry, Schneider kann nicht Ernst bleiben.

    Guten Tag,

    > Hitler wollte reine Rasse.
    > Merkel durchmischt die deutsche Rasse.
    > Usw. usw.

    Deine Gegenüberstellung ist so zweckfrei, dass ich mich damit total einverstanden erkläre und ergänzen möchte:

    Inchuchuna, der Vater von Winnetou wollte in einem Tipi wohnen.

    Schneider in einer Mietswohnung.


    > Das ist ein Plan, der ablaeuft. Und da ist die Handschrift irgendeiner Macht dahinter.

    Handschrift irgendeiner Macht dahinter? Jetzt bitte nicht auf der Zielgeraden schwächeln. Restlos alles was geschieht und alles was ist, ist ausschließlich eine Frage unseres politischen Willens. Die Frage „was ist der Mensch“ ist letztgründlich beantwortet. Wir sind Gott und nur Hitler war ein hilfloses Opfer widriger Umstände.

    Monterone sollte sich aber etwas zusammenreißen und nicht von Demokratieprinzip sprechen. Das Wort Prinzip klingt so, als ob es da draußen irgendetwas geben könnte, was sich der planvollen Einflussnahme unseres Willens entzieht, was prinzipiell natürlich kompletter Unsinn ist.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    vegan

    11.08.2017, 13:11
    (editiert von vegan, 11.08.2017, 13:19)

    @ Zarathustra

    Das wurde aber auch Zeit!

    > Jeder Organismus ist ein Wettstreit widerstreitender Kräfte, auch Du als
    > Individuum bist so einer.

    Hallo Zarathustra,

    nun hast Du im allerletzten Satz Deines Postings endlich die scheunentorgroße Logiklücke in Deinem Weltbild anerkannt und sie erfolgreich geschlossen.

    Zarathustra am 11.08.2017, 08:32 Uhr: "Jeder Organismus ist ein Wettstreit widerstreitender Kräfte, auch Du als Individuum bist so einer."

    Und ich darf ergänzen, dieser Mechanismus widerstreitender Kräfte - bei Dir auch besser bekannt unter dem Namen Determinismus - ist folglich die zentrale Macht, von der jeder Organismus, jeder Teil des Universums beherrscht wird. Determinismus ist in Deiner Welt die alles erzwingende Zentralmacht.

    Determinismus owns everything, Determinismus rules everything.

    Umso verwunderlicher also, dass Du in den vorhergehenden Sätzen - wie so oft - Verwirrung stiftest, Deinem Schuldkult frönst und vom kranken, fraktalen Schwarmorganismus schwurbelst. Ist das schon Sadomasochismus oder will nur ein reich determinierter, pseudonymisierter Bitcoiner gezwungenermaßen seinen Machtapparat erhalten? Höhö, sorry für diese Inkonsequenz, bin schon wieder weg.


    Gruß,
    vegan

    aprilzi

    tiefster Balkan,
    11.08.2017, 14:15
    (editiert von aprilzi, 11.08.2017, 14:20)

    @ trosinette

    Das Ueberlebensprinzip.

    Hi,

    also da ich nicht so wortgewandt bin, muss ich einfach bleiben.

    Der Staatsbuerger glotzt abends das Fernsehen und sieht was so passiert. Das bedeutet, er sieht eine Wirklichkeit, die man ihm serviert. Und wenn man nicht allzu bloed ist, wird man diese Wirklichkeit mit den taeglichen Eindruecken aus seiner taeglichen Sicht gegenueberstellen.

    Und hieraus muss man sich eine Welt zusammenbauen, damit man weiss, wo man nicht verunglueckt.

    Dass der Mensch Gott sei, ist irrefuehrend, denn der Mensch ist fehlbar und damit recht nahe am Tode. Ein toter Gott ist Schwachsinn.

    Es ist ja nicht verboten, dass man die Parolen und Taten verschiedener Kanzler vergleicht. So was nennt man Denken. Ein Staatsmensch ist vom Staat abhaengig, deswegen muss jeder wissen, was der Staat vorhat. Das ist das Ueberlebensprinzip.

    Und der Staat steckt den Rahmen ab, wo er investieren wird. Nach diesem Plan muss sich auch der kleine Staatsmensch richten.

    Meist bestimmt der Fuehrer, wohin man gehen soll. Da der Staat einer Mafia-Organisation gleichkommt, haben wir es mit verschiedenen Mafia-Staaten zu tun.

    Und der, der an der Macht ist, der bestimmt, wo das eingesammlte Abgaben-Geld zu verbraten ist. Daraus hat er die Obermacht ueber die restlichen Kakerlaken.

    So einfach ist das.

    Gruss

    Rybezahl

    11.08.2017, 14:51
    (editiert von Rybezahl, 11.08.2017, 14:58)

    @ Zarathustra

    Verstehe den Zwist nicht

    Hallo Zarathustra,

    so ein starkes Heer ein schwaches Heer 'schluckt', ist das im Grunde nichts anderes als ein Nationalstaat, der einen anderen Nationalstaat 'schluckt' oder eine größere Galaxie, die eine kleinere Galaxie 'schluckt'.

    Leider erklärt das irgendwie gar nicht den Wirkmechanismus der debitistisch organisierten Menschen. Falls doch, bitte ich um erhellende Hinweise. Ich kann mir nicht helfen, irgendwie verstehe ich den Zwist nicht. [[sauer]]

    Gruß vom
    Rybezahl.

    ---
    Für weitere Informationen fordern Sie bitte Passierschein 38a ab. Danke!

    MausS

    E-Mail

    Irgendwo in Sachsen,
    12.08.2017, 09:42

    @ vegan

    Es steht da und geht stets um Zentralmacht

    aber @Zarathustra versteht immer nur "Machtzentrale".

    Er kann nur räumlich verortend und dinglich erfassend, mithin mechanistisch (was er hingegen für deterministisch hält) denken.
    Mehr gelingt ihm nicht.
    Das ist zwar bedauerlich - ist aber so.

    Von einer Zentrale der Macht war tatsächlich nie(!) die Rede, weder als Begriff noch dem Inhalt nach. Aber alle Erwiderungen von ihm zum Thema, alle(!), beziehen sich in ihrem Inhalt - also in seinem Verstehen - auf diese ominöse eine Zentrale der Macht bzw. eben Machtzentrale - welche es natürlich nicht gibt, was weder @Silke noch ich auch je anders behauptet haben, und was @Ashitaka ihm gegenüber mehrfach ausführlichst dargelegt hat.

    Den Unterschied zwischen "Zentraler Macht" (Zentralmacht) und "Zentrale der Macht" (Machtzentrale) nicht erkennen zu wollen, hat @Zarathustra zu seinem unumstößlichen Mantra erhoben, und von daher werden wir hier in dieser Hinsicht auch zu keiner Verständigung finden können.

    Seine Beweggründe dafür werden wir ebenso nicht erfahren, ist halt einfach so,

    determiniert eben. [[freude]]

    Beste Grüße

    MausS

    ---
    Das Wichtigste allein ist die eigene Meinung samt Haltung.
    Wenn man dann damit richtig lag - um so besser...

    Ostfriese

    12.08.2017, 17:57

    @ Silke

    Entschuldigung, dass ich schon wieder nerve mit …

    Liebe Silke

    … der Mathematik.

    Im 19. Jh. ist von Richard Dedekind über real vorstellbare Zahlen (ganze, rationale Zahlen usw.) der Begriff 'Ring' eingeführt worden, um das damalige algebraische Wissen auf der Grundlage weniger Prinzipien neu zu ordnen und Gemeinsamkeiten zu erschließen und miteinander zu verbinden. Dabei wird ein Ring definiert durch die zweistelligen Operationen Addition und Multiplikation und insgesamt sechs Axiome, die hier jetzt unwichtig sind, als Grundlage der Untersuchungen. Die Axiome sind unableitbare Aussagen und rein formaler Natur, aus denen alle Sätze (Theoreme) des Systems logisch abgeleitet werden. In den vielen Beispielen für konkrete Ringe finden sich alle Folgerungen aus der Ringtheorie.

    … der Physik.

    Aus den Axiomen der Physik werden Theoreme und Vorhersagen über den Ausgang von Experimenten geschlussfolgert. Stehen Aussagen im Widerspruch zur experimentellen Beobachtung, werden die Grundannahmen angepasst. Die Newtonschen Grundprinzipien liefern nur für "langsame" und "große" Systeme gute Vorhersagen und sind durch die Erkenntnisse der speziellen Relativitätstheorie und der Quantenmechanik abgelöst bzw. ergänzt worden. Trotzdem verwendet man die Newtonschen Axiome weiter an, da die Folgerungen einfacher und für die meisten Anwendungen die Ergebnisse hinreichend genau sind.

    … den Eiszeiten.

    Im Anschluss an den Vortrag von Martin Torell am 3.November 1875 hatte Albrecht Penck sich auf der Grundlage weniger Prinzipien ('glaziale Serie') als überhaupt erster Vertreter des Faches Geographie an der Universität München habilitiert. Die vier geschriebenen und gesprochenen Wörter (Grund-, Endmoräne, Sander und Urstromtal) erzeugen eine Klarheit in der Wahrnehmung und des Denkens und ordneten die Sicht auf die Phänomene einer norddeutschen Landschaft völlig neu. Sie sind aber auch nur die Folge einer dem ganzen Geschehen (Gletscher) zugrundeliegenden Gegebenheit. Alles auch in den brandenburgischen Landschaften des Muskauer Faltenbogens mit den dortigen Tagebauaufschlüssen zu bestaunen.

    … der Zentralmachtordnung.
    >
    > Da hilft wirklich nur das "sich selbst beschäftigen mit der Materie"
    > (Bedenke wieviel Kraft und Zeit @Ashitaka in seine Vorbereitung, aufbauend
    > auf den Schwergewichten des alten Forums und der Anfangszeit des DGF, und
    > in die Darlegungsversuche investiert hat - wieviel ihm andere Foristen und
    > Externe dabei geholfen haben).
    > Das ist nicht mit einem Vierzeiler abgehandelt.
    >
    Hat der Debitismus mit der Machttheorie und seinen schon angedeuteten Erweiterungen Züge eines axiomatischen Lehrgebäudes? Ich denke ja! Die ausgewiesenen Debitisten suchen seit Anbeginn des Forums nach einer optimalen Anzahl von Prinzipien, um die historische, ökonomische und gesellschaftliche Wirklichkeit zu beschreiben und zu deuten. Da ich in diesen Tagen erst zwei Jahre im Gelben schreibe und als Neuzugang um die viele Arbeit und Anstrengung weiß, um sich in die debitistische Gedankenwelt einzuarbeiten, möchte ich mich in der öffentlichen Auseinandersetzung dieses wohl einzigen Prinzips tunlichst zurückhalten. Haben die Neuzugänge noch die Energie und die Zeit, die vielen hervorragenden Einträge zu lesen, zu verstehen und zu deuten, um qualifizierte diskussionswürdige Beiträge zu diesem Thema ins Forum zu stellen? Ich möchte mich nicht in Argumentationsketten verheddern und mich nicht ausschließlich den tagesaktuellen Aufgeregtheiten widmen, die der psychologischen Ausrichtung der Massen dienen. Im Hinblick auf die enormen scharfsinnigen Erkenntnissen, die von den Foristen vor allem im alten EWF in einigen Fäden zusammengetragen und angehäuft wurden, kann ich nur kapitulieren – sie überfordern mich schier. Die Diskussionen über die Grundannahmen und das Argumentieren in komplexen Strukturen und relationalen und funktionalen Abhängigkeiten kann ich wohl nur Dir und den anderen im Debitismus ausgewiesenen Usern überlassen. Wir lernen doch gerade von @Ashitaka, dass es offensichtlich nicht genügt, Börsenwerte punktuell zu betrachten, sondern den Kalkül der Differentialrechnung auf sehr interessant konstruierte börsenspezifische Funktionen in ihren lokalen Intervall-Umgebungen mit unterschiedlichen Längen anzuwenden und zu studieren. Ähnliches gilt auch wohl für Preise: Sie sind relational abhängig von den unterschiedlichen 1.Ableitungen – den positiven oder negativen Steigungen – von unterschiedlichen Kursverläufen [die ja mathematisch lokal durch Taylorpolynome approximiert werden können – ist jetzt aber nicht wichtig] in Charts auf unterschiedlich langen Zeitintervallen. Die Wellen hängen wieder von der Verschuldung – also vom Debitismus mit der Zentralmacht – ab. Wir dürfen gemäß @MausS eben nicht "räumlich verortend und dinglich erfassend, mithin mechanistisch [ ... ] denken", sondern nur in Strukturen und in funktionalen Abhängigkeiten zwischen den Dingen in Raum und Zeit.

    Carpe diem und liebe Grüße – Ostfriese

    Silke

    12.08.2017, 23:28

    @ Ostfriese

    Wer in einer Gemeinschaft etwas weiss und sich nicht einbringt...

    muss ihmo. die Konsequenzen ertragen...

    Das war nie mein Ding…

    Lieber Johann,

    ich weiss, dass deine verschiedenen Posting‘s nicht mit Jubelgeschrei aufgenommen wurden obwohl sie tiefsinniger sind als nur irgendetwas - aber das ist nicht der Sinn von solchen Posting‘s und Foren.
    Das haben auch schon die bekannten Diktatoren der Weltgeschichte erkannt .
    Einfache Sprüche mobilisieren Massen , egal wie menschenverachtend sie seien mögen...
    Aber wir sind doch Menschen…
    Entweder ich will Leute erreiche oder eben nicht.
    Ich habe schon ernsthaft überlegt ob ich nicht ein Buch "Briefe an meine Enkel" schreibe. Aber letztlich wäre es nur ein schnell durchschaubarer Ablasshandel gewesen.
    Mein Buch ist DGF solange es noch existiert.
    Mein Buch liegt offen und unauslöschlich vor mir.
    Daran schreibe ich.
    Den Wahnsinn aufhalten wollen ist doch noch erlaubt.

    > Im 19. Jh. ist von Richard Dedekind über real vorstellbare Zahlen (ganze,
    > rationale Zahlen usw.) der Begriff 'Ring' eingeführt worden, um das
    > damalige algebraische Wissen auf der Grundlage weniger Prinzipien neu zu
    > ordnen und Gemeinsamkeiten zu erschließen und miteinander zu verbinden.
    > Dabei wird ein Ring definiert durch die zweistelligen Operationen Addition
    > und Multiplikation und insgesamt sechs Axiome, die hier jetzt unwichtig
    > sind, als Grundlage der Untersuchungen. Die Axiome sind unableitbare
    > Aussagen und rein formaler Natur, aus denen alle Sätze (Theoreme) des
    > Systems logisch abgeleitet werden. In den vielen Beispielen für konkrete
    > Ringe finden sich alle Folgerungen aus der Ringtheorie.

    das kann man auch 1x1 auf andere Sprachen übertragen.
    Mathematik ist eine mächtige Sprache wie Musik und Keilschrift auch.
    Sie ist aber nur beschränkt fähig, den Menschen zu liefern....

    > … der Physik.
    >
    > Aus den Axiomen der Physik werden Theoreme und Vorhersagen über den
    > Ausgang von Experimenten geschlussfolgert. Stehen Aussagen im Widerspruch
    > zur experimentellen Beobachtung, werden die Grundannahmen angepasst. Die
    > Newtonschen Grundprinzipien liefern nur für "langsame" und "große"
    > Systeme gute Vorhersagen und sind durch die Erkenntnisse der speziellen
    > Relativitätstheorie und der Quantenmechanik abgelöst bzw. ergänzt
    > worden. Trotzdem verwendet man die Newtonschen Axiome weiter an, da die
    > Folgerungen einfacher und für die meisten Anwendungen die Ergebnisse
    > hinreichend genau sind.

    Ein alter Hut.
    Wenn ich Ergebnisse sehen will, sehe ich sie auch.
    Deine Aufgabe ist es imho im Forum , dagegen zu halten.
    Wenn du es nicht leisten kannst, solltest du dich aus der Zone bewegen, wo man dir den Scheiterhaufen anbietet.

    Wir schlussfolgern notgedrungen , was uns per ZMS bevorsteht.
    Ich denke, dass wir das Prinzip erkennen sollten um gegen das Prinzip zu agieren, wenn wir es denn wollen.

    > … den Eiszeiten.
    >
    > Im Anschluss an den Vortrag von
    > Martin
    > Torell am 3.November 1875 hatte Albrecht Penck sich auf der
    > Grundlage weniger Prinzipien ('glaziale Serie') als überhaupt erster
    > Vertreter des Faches Geographie an der Universität München habilitiert.
    > Die vier geschriebenen und gesprochenen Wörter (Grund-, Endmoräne, Sander
    > und Urstromtal) erzeugen eine Klarheit in der Wahrnehmung und des Denkens
    > und ordneten die Sicht auf die Phänomene einer norddeutschen Landschaft
    > völlig neu. Sie sind aber auch nur die Folge einer dem ganzen Geschehen
    > (Gletscher) zugrundeliegenden Gegebenheit. Alles auch in den
    > brandenburgischen Landschaften des Muskauer Faltenbogens mit den dortigen
    > Tagebauaufschlüssen zu bestaunen.

    Dies und andere alles formende Plattentektonik wurde erst in den 60-igern entdeckte.

    > … der Zentralmachtordnung.
    > >
    > > Da hilft wirklich nur das "sich selbst beschäftigen mit der Materie"
    > > (Bedenke wieviel Kraft und Zeit @Ashitaka in seine Vorbereitung,
    > aufbauend
    > > auf den Schwergewichten des alten Forums und der Anfangszeit des DGF,
    > und
    > > in die Darlegungsversuche investiert hat - wieviel ihm andere Foristen
    > und
    > > Externe dabei geholfen haben).
    > > Das ist nicht mit einem Vierzeiler abgehandelt.
    > >
    > Hat der Debitismus mit der Machttheorie und seinen schon angedeuteten
    > Erweiterungen Züge eines axiomatischen Lehrgebäudes? Ich denke ja! Die
    > ausgewiesenen Debitisten suchen seit Anbeginn des Forums nach einer
    > optimalen Anzahl von Prinzipien, um die historische, ökonomische und
    > gesellschaftliche Wirklichkeit zu beschreiben und zu deuten. Da ich in
    > diesen Tagen erst zwei Jahre im Gelben schreibe und als Neuzugang um die
    > viele Arbeit und Anstrengung weiß, um sich in die debitistische
    > Gedankenwelt einzuarbeiten, möchte ich mich in der öffentlichen
    > Auseinandersetzung dieses wohl einzigen Prinzips tunlichst zurückhalten.
    > Haben die Neuzugänge noch die Energie und die Zeit, die vielen
    > hervorragenden Einträge zu lesen, zu verstehen und zu deuten, um
    > qualifizierte diskussionswürdige Beiträge zu diesem Thema ins Forum zu
    > stellen? Ich möchte mich nicht in Argumentationsketten verheddern und
    > mich nicht ausschließlich den tagesaktuellen Aufgeregtheiten widmen, die
    > der psychologischen Ausrichtung der Massen dienen. Im Hinblick auf die
    > enormen scharfsinnigen Erkenntnissen, die von den Foristen vor allem im
    > alten EWF in einigen Fäden zusammengetragen und angehäuft wurden, kann
    > ich nur kapitulieren – sie überfordern mich schier. Die Diskussionen
    > über die Grundannahmen und das Argumentieren in komplexen Strukturen und
    > relationalen und funktionalen Abhängigkeiten kann ich wohl nur Dir und den
    > anderen im Debitismus ausgewiesenen Usern überlassen. Wir lernen doch
    > gerade von @Ashitaka, dass es offensichtlich nicht genügt, Börsenwerte
    > punktuell zu betrachten, sondern den Kalkül der Differentialrechnung auf
    > sehr interessant konstruierte börsenspezifische Funktionen in ihren
    > lokalen Intervall-Umgebungen mit unterschiedlichen Längen anzuwenden und
    > zu studieren. Ähnliches gilt auch wohl für Preise: Sie sind relational
    > abhängig von den unterschiedlichen 1.Ableitungen – den positiven oder
    > negativen Steigungen – von unterschiedlichen Kursverläufen [die ja
    > mathematisch lokal durch Taylorpolynome approximiert werden können – ist
    > jetzt aber nicht wichtig] in Charts auf unterschiedlich langen
    > Zeitintervallen. Die Wellen hängen wieder von der Verschuldung – also
    > vom Debitismus mit der Zentralmacht – ab. Wir dürfen gemäß @MausS eben
    > nicht "räumlich verortend und dinglich erfassend, mithin mechanistisch [
    > ... ] denken", sondern nur in Strukturen und in funktionalen
    > Abhängigkeiten zwischen den Dingen in Raum und Zeit.

    Na und?
    Das ist doch kein Grund sich den Diskussionen nicht zu stellen.
    Du hast das in weit wertloseren Foren versucht.

    Wenn Aussagen völlig daneben gehen und noch eine Chance (@Zara u.a. sind ja nicht blöd - , nur störrisch) auf Korrektur besteht, werde ich da sein... und vielleicht wird @Maus und andere dabei helfen, wenn sie den wahren Wert des Forums hochhalten wollen...
    Das hier ist kein Stammtisch...Das ist halt knallharte Erkenntnistheorie.
    Aber wir müssen doch mal langsam von so einem unstatischen wirklichkeitsfremden Modell wie "die Macht bestimmt, was die Knechte tun und die Knechte müssen nur die Macht abstreifen um nicht mehr bemächtigt zu sein"
    runterkommen.

    Es ist doch viel komplizierter, sonst wäre es doch schon mit einem einzigen Bauernkrieg abgehandelt: Wir wollen die Macht....wir nehmen die Macht....Ähhhmmm und dann...

    > Carpe diem und liebe Grüße – Ostfriese
    Wozu?
    Ich glaube du hast die ganze Tragweite selber noch nicht verstanden…

    Der Augenblick den ich jetzt nutze, der gehört mir.
    Selbst wenn ich weiß, dass er auf dem Elend von Massen fußt.

    DIESER AUGENBLICK GEHÖRT MIR.
    The Show Must Go On.
    I take the bill...

    https://www.youtube.com/watch?v=uKLMYZlbIb8

    Ein paar Wochen vor seinem Tod…
    Angeblich "I will fucking do it Darling" ….

    Nicht mehr und nicht weniger.

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    Silke

    13.08.2017, 00:16

    @ Zarathustra

    Begriff 'Schwarm' inexistent bei Dottore - Schreib doch einfach "Ich will nicht!"

    Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
    Gustav Mahler (1860-1911)

    Mann oh Mann,
    lieber Zara,

    du willst nicht diskutieren sondern………………..keine Ahnung.

    Knechte, die nur ihre Herrschaft abschütteln müssen...ein perfekter Plan!.

    > Jeder Organismus schwärmt; nicht nur
    > jene, die Dir gerade sympathisch sind.
    > Eine die Umgebung aufsaugende Galaxie schwärmt genauso durch die Gegend
    > wie deren Unterorganismen, hinab bis zu deren Bestandteilen, Deinem
    > persönlichen Organismus und weiter hinab.

    Galaxien saugen nicht! und ich schwärme nicht!
    Beides ist in Machtkonstellationen eingebettet, die nur bestimmtes Agieren zulassen und anderes nicht – das ist banal.
    Um dieses bestimmte und zulässige Agieren dreht sich bei mir alles.
    Da tun sich Handlungsspielräume auf, wenn ich mich möglichst nah an der Gegenwart bewege. Da ich aber nicht allein bin und es auch nicht sein möchte stoße ich viel zu häufig mit der Simulation unseres Lebens zusammen und muss mich damit arrangieren.

    > > sie können keine einzige Schwarmregel einhalten
    >
    > Problemlos können sie das.

    Es wurde bereits ausführlich hier erklärt, dass Schwarmverhalten (btw. es gibt nur Schwarmverhalten, dass Agenten betreiben können aber keine Schwärme an sich) nicht eben menschlich ist und Schwarmregeln von Menschen nicht eingehalten werden können, selbst wenn sie es wöllten – immer kommt nur eine zentrisch ausgerichtete Masse heraus:
    ”Zur Schwarmsimulation”
    (auch wenn ich nicht treten, sondern nur wissen will)
    ________________
    Regeln für das Entstehen von Schwarmstrukturen

    Das Schwarmverhalten von uns Individuen scheitert an den nicht vorhandenen Potentialen (Möglichkeiten der Individuen in Bezug auf ihre Position) und durch das Zentralmachtsystem begrenzter Zeiträume in Bezug auf die Geschwindigkeit unserer Ausrichtung (= keine Emergenz der Individuen/Agenten).

    Die Regeln für das Entstehen einer Schwarmstruktur (Kohäsion, Separation und Alignment) können von sich selbst repräsentierenden Individuen (Ich weiß, dass ich weiß, und was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß! = phänomenale Selbstmodellierung [PSM]) innerhalb eines Zentralmachtbereiches nicht eingehalten werden. Bereits die Simulation einer Schwarmstruktur scheitert an der real vorhandenen Tatsache, dass sich das Individuum nicht den Regeln eines Schwarmes entsprechend ausrichten und positionieren (= bewegen, handeln) kann. Die Positionen des Individuums (=aktiven Potenzen, Handlungen) sind aufgrund real vorhandener, zentralmachtbasierter Potentialdifferenzen (Schuldendruck = Zeitdruck) auch nicht im Rahmen einer Schwarmstruktur durch computergestützte Simulationen berechenbar. Die Positionen können den Regeln einer Schwarmentstehung entsprechend nicht verändert werden.

    Solange die Tatsache unberücksichtigt bleibt, dass sich die Individuen aufgrund unterschiedlicher bzw. gänzlich fehlender Potentiale nicht von selbst an einem Mittelpunkt orientieren können bzw. ungehindert am Nachbarn ausrichten können, wird nur so getan, als ob eine Schwarmstruktur existiert ("so tun als ob!").

    Wir Individuen sind Getriebene des zentralen Lauts, des Wortes (=Signifikant), welches in uns (in-formativ) erst die Vorstellung einer Richtung er-möglicht hat (Machtzession, Potentialverleihung). Diese Zentralmacht werden wir hier noch als ein "Negativ der Ohnmacht der die Richtung annehmenden Individuen" ausführlich vertiefen und auch jeden Versuch eines über die Nacht entstehenden Zentralmachtsystems begegnen.

    Und wenn wir danach (als Debitisten) dem Faktor Zeit in Bezug auf die Geschwindigkeit der eine Schwarmstruktur erschaffen sollenden Individuen unsere volle Aufmerksamkeit schenken, werden die lediglich blinden Analogien zwischen den Eigenschaften von Fisch- und Vögelschwärmen und den (System)Eigenschaften der Individuen vollends bewusst.

    Die Zeit, die Finanzierung und zwingende Refinanzierung durch Zentralmacht macht den Strich durch jede Schwarmrechnung.
    ________________

    > > sondern sich
    > > eben nur an einem Zentralprinzip ausrichten,
    >
    > Die Welt ist kein Zentralprinzip. Das Prinzip ist fraktal.

    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
    Menschliche Gesellschaften sind aber im Gegensatz zu Gemeinschaften zentrisch organisiert und nicht als Schwärme unterwegs.
    Die Beteiligten nehmen es hin wegen dem persönlichen Vorteil oder dem Unvermögen und in Summa wegen dem Zeitaufschub, der durch die Zentralisation im Gesamtsystem entsteht, wegen der Verschiebung des bereits vor tausenden Jahren gesetzten Termins, der damals nicht gehalten werden konnte - Urschuldbedienung -
    Durch die Schaffung von ZMS wurde und wird dieser Termin immer weiter in die Zukunft geschoben (immer schwieriger und potential-/ressourcenraubender aber noch funktioniert es) bis er dann doch im Raum steht wenn die Finanzierung des Systems global abreißt und die Sanktion greift - wer Urschulden nicht bedienbar hält geht unter.
    Schau dir nur unseren Energiealbtraum an.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Unf%C3%A4llen_in_kerntechnischen_Anlagen

    Alles was an Aktionen in Gesellschaften abläuft geschieht über mehr oder weniger lange Kausalketten wegen der Bemächtigung der Akteure durch das alles umhüllende ZMS, dass wiederum durch die Akteure in Summa selbst per Machtkreislauf erhalten wird bis es nicht mehr erhaltbar ist. Die Anordnung der Elemente in Staaten ist dabei nützlich für den Versuch, die systemischen Notwendigkeiten im ZMS zu erfüllen. Gelingt dies nicht, wird der Staat umgebaut. Darum ist kein Staat souverän sondern eine Simulation in einem ZMS.
    Hilft auch ein Staatsumbau nicht mehr um die Finanzierung zu erneuern endet das ZMS in allumfassender formloser Gewalt weil die sich seit damals als Notprogramm gebildeten Gläubiger-Schuldner-Ketten nicht mehr reparabel aufspulen – und der erste Schuldner, auf den alles zurückfallen wird, der nie leisten konnte und bei dem auch in Gegenwart und Zukunft nichts zu holen sein wird ist nun einmal die Zentralinstanz (Heureka-Moment von @wgn lesen).

    > > wenn die Segmente zerstört
    > > sind oder müssen sich anarchisch neu finden) kann man da nicht einfach
    > > einräumen - "ok du hast dich da etwas verrannt so wie ich mit meinen
    > ganz
    > > früheren Posting‘s über die Liebe und Mutter Natur - ich habe halt
    > > gesucht, gehofft und war sehnsuchtsvoll". Das kann in der Realität
    > > unerwartetes Potential freisetzen oder richtig schief gehen.
    > >
    > > Also lass uns doch einmal schauen, ob da nicht doch noch zusätzliches
    > > Potential bei dir nutzbar ist - es ist ja da (klug, viel belesen, viel
    > > durchgemacht, viel gesehen, sich in der anarchistischen Ecke
    > positioniert,
    > > bekennender Staatsfeind, aber eben leider mit falschen Hoffnungen
    > unterwegs
    > > - mit Kryptocoins zwingen wir die Staatsmacht in die Knie - die sagt
    > danke
    > > und besteuert und beschlagnahmt wie sie den GEZ-Zirkus durchzieht.
    >
    > Es geht nicht um Kryptocoins im Speziellen, sondern um Kryptografie im
    > Allgemeinen, wie ich schon mehrmals erfolglos dargelegt habe. Im Gegensatz
    > zu den meisten von Euch habe ich frühzeitig erkannt, dass sich der Wert
    > der Kryptocoins verhundertfachen wird. Alle haben sie gelacht, die Experten
    > hier und das Ganze als Tulpenzwiebelblase verlacht. Jetzt seid Ihr halt
    > nicht dabei und sitzt immer noch auf Eurem Fiat und Gold 1.0. Aber ihr
    > wisst es immer noch besser, klar.
    >
    > Kryptografie bedeutet Anonymität, und auf Anonymität und Privatsphäre
    > kann keine Gesellschaft aufbauen. Man kann diese Prophezeiung wieder
    > verlachen, wenn man dazu determiniert ist.

    Jeder hat so seine Investments und Strategien um sich gedanklich mehr Bewegungsfreiheit zu verschaffen als die anderen. Trotzdem sitzen alle in einem riesigen Gefängnis so lange sie mit Gedanken, Gefühlen und Handlungen im ZMS verharren. Coins müssen in Geld getauscht werden und werden früher oder später auch missbraucht. Ich respektiere deine Voraussage, aber nicht die Leute, die dazu geführt haben. Kryptographie ist ein Weg, den man beschreiten kann. Ich werde Offenheit bevorzugen, wenn ich die Macht dazu habe und schweigen, wenn mir die Macht zur Offenheit geraubt ist.

    > > Merke:"Der erste Verzicht einer Macht auf den notwendigen Einsatz ihrer
    > > Machterhaltungsmittel impliziert ihren todsicher abfolgenden Untergang!
    > > @Tassi.
    > > Wer das Dreifachmonopol berührt sollte mächtig genug dazu sein.
    > > Machtstrukturen in der heutigen Zeit zentralisieren sich aber und
    > > fusionieren, wandeln sich.
    > >
    >
    > Das ist nichts neues im DGF, dass der Machtapparat sich erhalten will. Er
    > kann es aber nicht auf Dauer.

    Welcher Machtapparat denn?
    Peripher oder zentral?
    In einem Staat, einer Gruppierung oder in einem ZMS?
    Wer oder was genau will sich erhalten?
    Das ist doch alles noch viel ungenauer beschrieben als das ZMS-Konzept.
    Der @dottore hat da gewaltig vorgelegt. Aber in der Tradition des Forums muss doch nun auch einmal mehr geliefert werden, dafür durften und dürfen wir doch all das Wissen der ersten und zweiten Generation aufsaugen – und bitte, bitte keine Schwärme weil es das völlig falsche Bild ist –ein Fischschwarm in einem Fischernetz oder unter dem Druck der Predatoren würde es wahrscheinlich besser treffen – das Netz zieht unerbittlich den Schwarm in seine Richtung, egal, was die Boid‘s wollen, die Delphine, Haie, Robben, Wale und Tölpel geben vor, wer überlebt, und wer nicht. Es suggeriert Optionen, wo keine sind und lenkt von Lösungswegen ab, die selbst in einem ZMS sehr interessant sind.
    Die Regierungen?
    Die Parteien?
    Die Beamten?
    Die Leg./Ex./Jud.?
    Wer denn bitte genau ist der Machtapparat?
    Ich sage es dir:
    Leute die Beurkundungen von Geldeinheiten Wert beimessen, dieses legitimieren, finanzieren vorfinanzieren und absichern. Leute die Paritäten zu Gold, Kryptocoins und sonstwas herstellen und diesen Wert dann auch noch speichern wollen bzw. erwarten, dass andere Leute für deren Erhalt Leistungen erbringen müssen weil sie selber sonst zum Termin der Sanktion ausgeliefert sind.
    Ohne ZMS wäre da nichts zu erzwingen.
    Nimm bei nächster Gelegenheit mal wieder einen Säugling (keiner wird dir das verwehren), leg ihn dir auf den Brustkorb, knuddle und atme mit ihm und fühle, was Wert für uns Menschen hat.

    > > Der Feind in der von @Ashitaka beschriebenen Wirklichkeit wird ja klar
    > > benannt "Zentralmachtsystem" und ist jetzt nicht so fern von deiner
    > dazu
    > > gehörigen Simulation, dem "Staat" entfernt.
    >
    > Die von Ashitaka beschriebe Welt ist Fiktion. Dottore verwendete den
    > Begriff Zentralmachtsystem nicht. Du und Ashitaka jedoch ohne Ende bis zum
    > Abwinken.

    Dottore verwendete den Begriff "Schwarm" nicht. Du jedoch ohne Ende bis zum
    Abwinken. Ich hatte nicht davon geschrieben sondern die Souveränität von Staaten in Frage gestellt.

    > > Man muss sich ja nicht so mögen, um in einer wichtigen Sache trotzdem
    > > gemeinsam voran zu kommen. Bei @Kurt ging es doch auch.
    > >
    >
    > Ja, mit keinem kam ich gemeinsam so gut voran wie mit Kurt. Kurt ist
    > schlicht genial.

    Mit keinem kam @Ashitaka gemeinsam so gut voran wie mit Kurt (Uckmuckdu I+II).
    Du warst der perfekte Gegenspieler mit dem Angebot auf gemeinsame Wissenserweiterung.
    Ehrlich gesagt kann sich ein verantwortungsvoller Forist im Sinne von @Elli sich dieser Verantwortung nicht entziehen. Das macht man einfach nicht aus persönlichen Unpässlichkeiten heraus.
    Ich habe mich dem unmenschlich hartem @RogRog nach anfänglicher Ablehnung und Fluchtreflex auch gestellt.
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=311481
    Das gleiche erwarte ich von dir, wenn du Kampfeswillen reklamierst.

    > Warum sollte ich das unterstützen? Ich kann diese wirklichkeitsfremden
    > Zentralmachtsystem-Theorien nicht unterstützen. Keiner ominösen Zentrale
    > ist beizukommen, sondern Eurer Vorstellung, dass einer ominösen Zentrale
    > beizukommen ist.

    Dann lass es.

    Romeo hat das begriffen:
    > http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=440110

    Weil er dich zitiert hat?

    > Ja, das machen wir ja. Mit Kurt bin ich hier bestens vorangekommen. Mit
    > Ashitaka keinen Schritt.
    > Er versteht den Organismus so wenig wie den Determinismus.

    Das sehe ich anders.

    > > Sämtliche verwendete Begriffe sind aus der ethnologischen,
    > > anthropologischen geschichtlichen, ökonomischen u.a. Literatur
    > bekannt.
    > > Auch der @dottore verwendete sie und du willst doch nicht ernsthaft dem
    > > EWF ein anderes Wesen zuordnen als dem DGF.
    > > Aber btw. warum hatte er die Begriffe den ab einer bestimmten Zeit
    > nicht
    > > mehr so verwendet?
    >
    > Der Dottore verwendet den Begriff Zentralmachtsystem nicht, und warum er
    > den Begriff Zentralmacht nicht mehr verwendet hat, darüber kann nur
    > spekuliert werden. Vielleicht aus dem selben Grund wie ich, als ich
    > realisierte, dass die Knechte (in Dottores Jargon: die Unterhunde) die
    > eigentliche Uebermacht repräsentieren. Es ekelte ihn regelrecht an, als er
    > daran dachte:
    >
    > http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=416930

    Die pösen Knechte also. Ach wenn sie nur das Knechtsein sein lassen würden.

    > > Vielleicht weil er mit Zuwachs an Erkenntnis feststellen
    > > musste, dass weder König, Tyrann noch Staat mit Evolvierung des
    > > angeschobenen ZMS noch Handlungsspielräume hat, nur noch nicht
    > souverän
    > > im ZMS agieren kann, genau so gezwungen ist wie die Masse und die
    > > verbratenen Ressourcen, die sinnlos für den Machtkreislauf drauf
    > gehen.
    > >
    >
    > Ja eben, kein Zentralmachtsystem, sondern ein kranker Organismus.

    Ein Zentralmachtsystem ist ein krankes System.
    Es war schon bei seiner Geburt totgeweiht, sonst wäre es nicht entstanden und es wird sterben.

    > > > Bevor mir klar wurde, dass die Macht überall im System (Organismus)
    > > sitzt
    > > > und der Begriff keinen Sinn ergibt, benutzte ich ihn auch noch.
    > >
    > > Eine polarisierte menschliche Masse Machthalter<->ohnmächtige Masse
    > ist
    > > kein Organismus sondern Resultat von in ihrer Stärke hin und her
    > > fluktuierenden Machtverhältnissen, in denen den Akteuren ihr Agieren
    > per
    > > Machtzession, per Be- und Entmächtigungen eingeräumt wird oder eben
    > > nicht.
    > >
    > > Eine segmentäre Gesellschaft mag ein Organismus sein,
    > > die wurden ja aber
    > > bekanntlich weltweit innerhalb von ein paar tausend Jahren zerschlagen
    > in
    > > einzelne, selbständig lebensunfähige Elemente, über die sich das
    > > ZM-Prinzip in Form von Staatssimulationen schob. Ohne die Simulation
    > wäre
    > > das ZMS überhaupt nicht aufbaufähig gewesen.
    > >
    >
    > Der Organismus namens Gesellschaft ist keine Simulation, sondern Tatsache.

    Alles um uns herum in dieser Gesellschaft ist unecht und unmenschlich, so lange der Atem des ZMS darüber streicht. Nur in natürlicher Umgebung geht es natürlich zu. Die kann jeder aufsuchen, aber nur schwer auf Dauer dort bleiben wenn er nicht ein einsamer Mensch sein will.

    > > Mit Versprechen und Gewalt wegnehmen um weniger zurückzugeben und die
    > > Versprechen nicht halten – und das alles weil alle in diesen Strudel
    > > geratenden Personen und Ressourcen mit Schließung des Machtkreislaufes
    > > nicht mehr anders können, wenn er nicht unterbrochen wird.
    > > Bei Unterbrechung implodieren augenblicklich alle Rechts- und
    > > Handlungsspielräume mit Verlust des zugehörigem Zeitaufschub's
    > zwischen
    > > real vor ZMS-Installation eintretender formloser und allumfassender
    > Gewalt
    > > oder Verschiebung derselben in die Zukunft unter ständiger Opferung
    > von
    > > Menschlichkeit und gewaltigen und wachsenden Kollateralschäden. Das
    > > hätte doch jeder schon am Anfang durchschaut und nicht akzeptiert, da
    > jede
    > > kommende Generation eine Ladung mehr Unmenschlichkeit, einen immer
    > > gewaltigeren Ressourcenschwund hinnehmen muss.
    > > Das könnte man mit einem starken Gemeindewesen bekämpfen, aber die
    > > Menschen befinden sich im Sog des ZMS (Zeit, Energie, Ressourcen,
    > > Überzeugungen usw.) und verstehen es nicht einmal.
    > >
    >
    > Frosch lesen.

    Du unterstellst mir, dass ich den Frosch nicht verstanden habe?
    Der Frosch hat wie so viele zu kurz gedacht.
    „Die Geschichte der Menschheit entwickelt sich nicht nach menschlichen Plänen.
    Was in der Geschichte herauskommt, ist niemals das, was einzelne gewollt und geplant haben.
    Immer hat man in der Geschichte mit widerstreitenden Willen, widerstreitenden Kräften und widerstreitenden Interessen zu tun. Deshalb kommt am Ende immer etwas heraus, was keiner gewollt hat.“
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=206002
    Wir haben es mit fluktuierenden Machtverhältnissen zu tun. Am schwersten fallen dabei die Naturkräfte ins Gewicht

    > In der Geschichte kommt nie das heraus, was gewollt wird.

    …genau das kommt heraus.
    Ein System das funktioniert. Terminaufschub - egal zu welchem Preis.

    > Jeder Organismus ist ein Wettstreit widerstreitender Kräfte, auch Du als
    > Individuum bist so einer.

    Du denkst nach wie vor nur aktivistisch. Die Kräfte bedürfen vorhandener Potentialität. Diese fällt nicht vom Himmel. Potentialraub gegen Distribution+Aufschuldung. Das ist der Deal der mir in diesem System aufgezwungen wird. Natürlich habe ich meine Spielräume indem ich Abgabenschulden neutralisiere/minimiere. Dann bleibt eben hauptsächlich die Bedienbarhaltung der Urschulden stehen – natürlich.

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    Barbara

    E-Mail

    Am Deich,
    13.08.2017, 01:37
    (editiert von Barbara, 13.08.2017, 01:37)

    @ Silke

    Den Wahnsinn aufhalten wollen ist doch noch erlaubt.

    Liebe Silke!

    Offenkundig nicht. Heute "schöner Denken" genannt. "Im Deutschen haftet das Adjektiv ‚sinnlos’ am Hauptwort ‚Krieg’ wie Kaugummi an der Schuhsohle.“

    https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article763134/Seien-sie-herzlich-unkorrekt.html

    1979: Als wir noch Brüder waren ;-)
    https://www.youtube.com/watch?v=paiQRSpg4Aw

    Heute wird sanktioniert oder protegiert. National und international. Immer auf Kosten der deutschen Steuerzahler.

    Da geht es hin, das Steuergeld: HSH schenkt ihm 800 Millionen Dollar
    http://www.mopo.de/hamburg/da-geht-es-hin--das-steuergeld-hsh-schenkt-ihm-800-millionen-dollar-28155078


    Diesen Queen-Titel finde ich auch gut.
    https://www.youtube.com/watch?v=_TsOPjZEF6E

    http://www.songtexte.com/uebersetzung/dune/who-wants-to-live-forever-deutsch-73d6be49.html


    LG

    Barbara

    vegan

    13.08.2017, 11:16
    (editiert von vegan, 13.08.2017, 12:01)

    @ MausS

    Nachschlag (mkT)

    > aber @Zarathustra versteht immer nur "Machtzentrale".


    Hallo MausS,

    es ist noch Buchstabensuppe da. Will man nicht auf die Macht der Zustände abstellen, sondern auf die Macht der Beziehung, in denen Zustände sich zueinander befinden, ist das Wort Zentralmacht vielleicht nicht exakt genug, um (räumliche) Missverständnisse vermeiden zu können. Ich rufe jetzt mal in die Schützengräben Eures weltkriegsähnlichen Stellungskrieges ein paar plakative Alternativen:

    Universalmacht, Intermediärmacht, Transallmacht

    Ist für keinen was dabei? Deskription und Vollständigkeit schließen einander aus, und so ist Wissenschaft schon in ihrem Wesenskern ein untauglicher Versuch. [[wut]] [[freude]]

    Gruß,
    vegan

    Silke

    13.08.2017, 12:16
    (editiert von Silke, 13.08.2017, 12:23)

    @ Barbara

    "denken in Strukturen und in funktionalen Abhängigkeiten zwischen den Dingen in Raum und Zeit"

    Liebe Barbara,

    ich habe mit meinem Posting nicht das sagen können, worum es mir geht und mehr frustriert als eingeladen. Das tut mir für Johann leid, der viel in dieses Posting investiert hat.
    Die Intention war:
    Wer soll denn voranbringen, wenn nicht so kluge Köpfe wie Johann, der sich trotz kluger Postings auf ein "ich kapituliere" zurück zieht, weil andere sehr kluge Versuche von ihm, die ich gelesen habe, nicht die zu erwartende Resonanz gefunden haben weil sie schlicht am falschen Ort zur falschen Zeit gesetzt wurden.
    Insbesondere die Simulationstheorie halte ich für einen der wichtigsten Aspekte der heutigen Tage, der vermittelt werden sollte, egal wie schmerzhaft das für den Boten sein mag.
    Da würdest du dann auch abgeholt werden.

    Du, Barbara, hast deine Art, mit diesem menschenverachtenden System umzugehen. Du tritt‘s aber nach den falschen Leuten, auch wenn ich all deine Frustrationen verstehe und viele mitfühlen kann, weil teils auch selbst erlebt... Paul C. Martin und Viktor Frankl und all die anderen Leistungsträger sind da definitiv die falschen Ansprechpartner.

    > Offenkundig nicht. Heute "schöner Denken" genannt. "Im Deutschen haftet
    > das Adjektiv ‚sinnlos’ am Hauptwort ‚Krieg’ wie Kaugummi an der
    > Schuhsohle.“

    Nicht nur im Deutschen, nicht bei allen und nicht zu jeder Zeit.

    > https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article763134/Seien-sie-herzlich-unkorrekt.html

    Ich komme mit diesen ganzen Schubladen nicht zurecht. Ich habe liebe, warmherzige und kluge Ami's, Russen, Moslems, Christen, Afrikaner und Asiaten usw. erlebt.
    Die kann ich doch nicht in die bereit gestellten Töpfe tun.

    > 1979: Als wir noch Brüder waren ;-)
    > https://www.youtube.com/watch?v=paiQRSpg4Aw
    >
    > Heute wird sanktioniert oder protegiert. National und international. Immer
    > auf Kosten der deutschen Steuerzahler.

    Ich denke, so schwarz-weiß sollte man das trotz schlechter persönlicher Erfahrungen nicht sehen (leichter gesagt als getan).
    Der Profit, den deutsche Bürger aus den globalen ZMS-Strukturen ziehen und gezogen haben ist gewaltig. Die Verteilung der Profite ist nur eben sehr unterschiedlich. Aber jedem steht es doch frei, auf die eine oder andere Art am System zu profitieren wenn er es möchte. Entweder als pöser Kapitalist oder als Systemprofiteur auf allen erdenklichen Ebenen siehe z.B. Öttinger und Stoiber oder von mir aus als Gegenpol die Führungsriege der PDS, die doch überhaupt nicht regieren will, sondern nur dagegen halten.

    > Da geht es hin, das Steuergeld: HSH schenkt ihm 800 Millionen Dollar
    > http://www.mopo.de/hamburg/da-geht-es-hin--das-steuergeld-hsh-schenkt-ihm-800-millionen-dollar-28155078

    Das "Steuergeld" geht komplett für die Besicherung der Aufschuldung dieses ZM-Systems drauf.
    Auch liegt es an mir, wie viel Anteil ich daran habe.

    > Diesen Queen-Titel finde ich auch gut.
    > https://www.youtube.com/watch?v=_TsOPjZEF6E

    Unbedingt, auch wenn Freddy kaum ein Buch gelesen hat und eher in seiner Musik lebte - und das imho wirklich richtig gut, wenn man bedenkt, wie lange die Gruppe sich den schon längst den Markt flutenden Synthesizern verwehrt hat und beeindruckende Effekte mit sehr herkömmlichen Mitteln erzielte (Bohemian Rhapsodie - drei Titel zu einem verschmolzen - alle haben gesagt, das könnt ihr nicht bringen, das bring keiner im Radio. Deacon hat sogar eine 3-Minuten Fassung für die Medien verfasst und anbieten wollen, bis die Gruppe einheitlich sagte so oder garnicht)
    Und das war einer Konstellation, wo sie noch nicht einmal annäherungsweise finanziell über dem Berg waren 30 Pfund pro Woche oder so.

    Darauf angesprochen, was es mit Satanismus auf sich habe, weil Freddy das Wort "Bezelbub" verwendet hat kam nur ein die Hintergründler entwaffnendes "ich fand das Wort (die Intonation - nicht die Bedeutung ohne seine Bezüge) so gut und so passend (- zu meiner Musik).

    Lass dich bitte nicht unterkriegen und entfalte keinen Hass auf die falschen Adressen.
    Ich danke dir für dein Feedback.

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    Silke

    13.08.2017, 12:29
    (editiert von Silke, 13.08.2017, 12:35)

    @ vegan

    Zentralmachsystem trifft es genauer als irgendwas

    Lieber vegan,

    das Problem ist nur, dass persönliche Animositäten ausgefochten werden müssen ohne die Menschen im Forum in der Sache (was viel, viel wichtiger wäre) voran zu bringen.

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
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    gegen den inneren persönlichen Staat.

    vegan

    13.08.2017, 13:01
    (editiert von vegan, 13.08.2017, 13:14)

    @ Silke

    Tut es?

    > das Problem ist nur, dass persönliche Animositäten ausgefochten werden
    > müssen ohne die Menschen im Forum in der Sache (was viel, viel wichtiger
    > wäre) voran zu bringen.


    Nimmst Du Dich davon aus? Kannst Du es als Beteiligte überhaupt?


    Duden:"zentral"

    1.
    a. im Zentrum [gelegen]
    b. das Zentrum, den Mittelpunkt (von, für etwas) bildend
    c. im Mittelpunkt stehend und alles andere mitbestimmend, für alles andere von entscheidendem Einfluss, von bestimmender Bedeutung

    2. von einer übergeordneten, leitenden, steuernden Stelle ausgehend, die Funktion einer solchen Stelle ausübend



    Man könnte zum Beispiel argumentieren, dass der Begriff "Zentralmacht" nicht den Rückkopplungseffekt hinreichend thematisiert, den der Zustand Macht auf sich selbst ausübt. Aber ich weiß zu wenig, als dass ich so etwas jemals ernsthaft behaupten würde. Sieht man ja, habe mich schon wieder festgelabert, obwohl ich es nicht wollte.

    Gruß,
    vegan

    nemo

    13.08.2017, 13:02
    (editiert von nemo, 13.08.2017, 13:06)

    @ Silke

    Das Spiel

    > Lieber vegan,
    >
    > das Problem ist nur, dass persönliche Animositäten ausgefochten werden
    > müssen ohne die Menschen im Forum in der Sache (was viel, viel wichtiger
    > wäre) voran zu bringen.


    MausS hat es schon auf den Punkt gebracht. Es geht um das „erkennen wollen“.
    Das ist die Bedingung für das Spiel – für jedes Spiel. Abgesehen davon gibt es
    auch das Spiel der Spiele. Dabei geht um das: „sich selbst erkennen wollen.“
    Deswegen heißt es auch: Das Meisterspiel.

    Gruß
    nemo

    Silke

    13.08.2017, 13:04
    (editiert von Silke, 13.08.2017, 13:07)

    @ Zarathustra

    useless (oT)

    [ kein Text ]

    ---
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    Silke

    13.08.2017, 13:26
    (editiert von Silke, 13.08.2017, 13:27)

    @ vegan

    Denkst du ich weiß mehr als du?

    Ich sage es noch einmal, lieber vegan,

    ich muss nicht wissen wie ein guter Kuchen gemacht wird um sagen zu dürfen - "Der ist verbrannt oder sonstwie nicht gelungen."
    Und ich habe es bisher so verstanden, dass ein Forum dafür da ist, die eine oder andere Meinung/ Wissensquelle mit zu verbauen.

    > > das Problem ist nur, dass persönliche Animositäten ausgefochten werden
    > > müssen ohne die Menschen im Forum in der Sache (was viel, viel
    > wichtiger
    > > wäre) voran zu bringen.

    > Nimmst Du Dich davon aus?

    Nein.
    Ich werde angegriffen und ich verteidige mich.
    Ich habe Wissen und Wissenslücken.
    Das Thema können wir nur noch in Gemeinschaft angehen.

    > Kannst Du es als Beteiligte überhaupt?

    Nein.
    Das ist hier kein Stammtisch sondern tiefgreifender Informationsaustausch, der auf die Lebensführung zurückschlägt.
    Da greifen Abwehrmechanismen oder man droht, sich selbst zu destabilisieren.
    Ich lasse es auf letzteres ankommen, da diese ganze Fassadenzukleberei mir mehr zusetzt als die andere Option.

    > Duden:"zentral"
    >
    >
    > 1.
    > a. im Zentrum [gelegen]
    > b. das Zentrum, den Mittelpunkt (von, für etwas) bildend
    > c. im Mittelpunkt stehend und alles andere mitbestimmend, für alles
    > andere von entscheidendem Einfluss, von bestimmender Bedeutung
    >
    > 2. von einer übergeordneten, leitenden, steuernden Stelle ausgehend, die
    > Funktion einer solchen Stelle ausübend


    Der passendere Begriff existiert nicht.
    Hast du schon einmal überlegt, warum nicht?
    Das Johannsche "Gravitationszentrum" bleibt erst einmal die Latte, die gerissen oder übersprungen werden muss.

    > Man könnte zum Beispiel argumentieren, dass der Begriff "Zentralmacht"
    > nicht den Rückkopplungseffekt hinreichend thematisiert, den der Zustand
    > Macht auf sich selbst ausübt.

    Das sollte ich sogar. Macht lebt von Macht und von der Akzeptanz von Macht.

    Wenn ich einem Räuber nicht in Opferrolle gegenübertrete kommt er schnell in arge Bedrängnis.

    > Aber ich weiß zu wenig, als dass ich so
    > etwas jemals ernsthaft behaupten würde.

    Das sagt wer?

    > Sieht man ja, habe mich schon
    > wieder festgelabert, obwohl ich es nicht wollte.

    Du hast ernsthaft und überlegt versucht, ein ernsthaftes Thema zu diskutieren.
    Lass dich nicht verschrecken von den "ich weiß es ganz genau" sondern stelle die Fragen, die dich und mich weiterbringen oder bedrängen.

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
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    gegen den inneren persönlichen Staat.

    Rybezahl

    13.08.2017, 13:44
    (editiert von Rybezahl, 13.08.2017, 14:33)

    @ vegan

    Um das Wort geht es nicht

    Hallo,

    vertagen wir die Diskussion um das Wort doch lieber auf später.

    Zarathustra bestreitet die Machttheorie nicht, Ashitaka bestreitet die Rückkopplungseffekte nicht. Darum verstehe ich den Zwist nicht.

    Es geht doch darum:

    - Herrscher lenkt -> Volk folgt oder
    - Volk lenkt -> Herrscher folgt

    Und meiner Meinung nach stimmt eben beides. Herr ohne Knecht ist nichts, Knecht ohne Herr ist nichts (*). Beides bedingt sich gegenseitig.

    Folgen die Knechte nicht, muss der Herrscher zwingen, folgen sie immer noch nicht oder revoltieren, kann er sie alle umnieten. Und dann? Steht er da und muss verhungern.

    Wo liegt jetzt das Problem? Das ist doch alles Plinse!


    Gruß vom
    Rybezahl.


    Edit:
    (*) Nichts heißt nicht, dass es nicht anders ginge:
    Herr ohne Knecht ist nicht Herr, sondern Subsistenzler.
    Knecht ohne Herr ist nicht Knecht, sondern Subsistenzler.

    ---
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    aprilzi

    tiefster Balkan,
    13.08.2017, 13:58
    (editiert von aprilzi, 13.08.2017, 14:33)

    @ Rybezahl

    Warum nicht so ...

    Hi,

    > - Herrscher lenkt -> Volk folgt oder
    > - Volk lenkt -> Herrscher folgt
    >

    Wenn das Volk einen faehigen Herrscher an die Macht bringt, der dem Volk dient. Also Volk A hat Vorteile vor Volk B, dadurch dass B Tribut zahlt an A.
    Und falls B nicht zahlt, wird Krieg gemacht.
    Das ist im Sinne der Spielregeln. Denn dann muss B sich anstrengen, um an die Leistungen von A zu kommen.

    Die andere Variante ist es, B sieht, dass es mit Fleiss nichts wird, dann muss er eine Intrige erfinden, um A so zu schwaechen, dass B auch gewinnen kann.

    Ist so die heutige Version der Weltsituation.

    Gruss

    Rybezahl

    13.08.2017, 14:08

    @ aprilzi

    Sklavenwirtschaft

    > > - Herrscher lenkt -> Volk folgt oder
    > > - Volk lenkt -> Herrscher folgt
    > >
    >
    > Wenn das Volk einen faehigen Herrscher an die Macht bringt, der dem Volk
    > dient. Also Volk A hat Vorteile vor Volk B, dadurch dass B Tribut zahlt an
    > A.

    Hallo,

    das klingt nach 'gewöhnlicher' Sklaverei, gab ist zuhauf in den Geschichte (die meiste Zeit über) - falls ich dich richtig verstehe.

    Aber darum geht es mir gar nicht. Ich versuche den systemtheoretischen Blickwinkel zu vollziehen. Es geht mir nicht um einen Legitimationsversuch.

    Gruß vom
    Rybezahl.

    ---
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    vegan

    13.08.2017, 14:12
    (editiert von vegan, 13.08.2017, 14:19)

    @ Rybezahl

    Worum es mir persönlich ginge

    > Folgen die Knechte nicht, muss der Herrscher zwingen, folgen sie immer
    > noch nicht oder revoltieren, kann er sie alle umnieten. Und dann? Steht er
    > da und muss verhungern.
    >
    > Wo liegt jetzt das Problem? Das ist doch alles Plinse!
    >
    >
    > Gruß vom
    > Rybezahl.


    Hallo Rybezahl,

    genau damit hat mein Naturell ein persönliches Problem, ich finde es nicht Plinse. Mir ginge es um die Frage, ob dem Menschen noch ein anderer, realisierbarer Zustand möglich ist, oder ob ich erst in meine physischen (und psychischen?) Bestandteile zerfallen muss, um dann auf andere Art und Weise im Universum zu wirken (und/oder dieses ganz zu verlassen?). Ich wart' mal ab.

    Gruß,
    vegan

    Rybezahl

    13.08.2017, 16:02
    (editiert von Rybezahl, 13.08.2017, 16:51)

    @ Rybezahl

    Was ich noch sagen wollte

    > Folgen die Knechte nicht, muss der Herrscher zwingen, folgen sie immer
    > noch nicht oder revoltieren, kann er sie alle umnieten. Und dann? Steht er
    > da und muss verhungern.

    Das Gravitationszentrum verschwindet. Stattdessen wird im Zeitalter des Nudelmonsters der Knecht mit seiner eigenen Abgabe (Surplus) bestochen.

    Genauer gesagt mit zukünftigen Abgaben, weil die Staatsschulden ja ein Versprechen auf Leistung sind. Das Volk muss für die Schuldentilgung also zukünftig noch arbeiten gehen. Keine Schatzkammer.

    Das ist der große Selbstbetrug. Die immer weitere Machtzession überschattet die eigentliche Tatsache. Das Gravitationszentrum wird in der Struktur unsichtbar. Es wird Asymmetrisch.

    ---
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    Zarathustra

    Helvetistan,
    14.08.2017, 11:17

    @ MausS

    Peinlich

    >
    > Den Unterschied zwischen "Zentraler Macht" (Zentralmacht) und "Zentrale
    > der Macht" (Machtzentrale) nicht erkennen zu wollen, hat @Zarathustra zu
    > seinem unumstößlichen Mantra erhoben, und von daher werden wir hier in
    > dieser Hinsicht auch zu keiner Verständigung finden können.
    >

    Lächerliches Geschwurbel ohne jeden Sinn. Peinlich, aber Deine Zentralmacht (Ausserirdische, die die Menschheit seit Äonen heimsuchen) kennen wir ja. Folglich darf man auch nichts logisches von dieser Seite erwarten.

    ---
    "Die Einsicht in die strenge Notwendigkeit der menschlichen Handlungen ist die Grenzlinie, welche die philosophischen Köpfe von den andern scheidet." Schopenhauer

    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    Zarathustra

    Helvetistan,
    14.08.2017, 11:19

    @ Rybezahl

    So ist es, Rybezahl, und deshalb ergibt der Begriff Zentralmacht genauso viel Sinn wie Dezentralmacht (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    "Die Einsicht in die strenge Notwendigkeit der menschlichen Handlungen ist die Grenzlinie, welche die philosophischen Köpfe von den andern scheidet." Schopenhauer

    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    Zarathustra

    Helvetistan,
    14.08.2017, 11:35

    @ Silke

    Liebe Grüsse

    >
    > > Jeder Organismus schwärmt; nicht nur
    > > jene, die Dir gerade sympathisch sind.
    > > Eine die Umgebung aufsaugende Galaxie schwärmt genauso durch die
    > Gegend
    > > wie deren Unterorganismen, hinab bis zu deren Bestandteilen, Deinem
    > > persönlichen Organismus und weiter hinab.
    >
    > Galaxien saugen nicht! und ich schwärme nicht!


    Und ob! In unnachahmlicher Präzision erklärt durch Kurt.


    http://www.dasgelbeforum.net/search.php?search=autopoie&ao=and&u_name=kurt
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=419457

    Ich wüsste nicht, was es dem noch hinzuzufügen gälte, also belass' ich es mal dabei.


    >
    > Liebe Grüße
    > Silke


    Liebe Grüsse

    Zara

    ---
    "Die Einsicht in die strenge Notwendigkeit der menschlichen Handlungen ist die Grenzlinie, welche die philosophischen Köpfe von den andern scheidet." Schopenhauer

    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    Zarathustra

    Helvetistan,
    14.08.2017, 11:47

    @ vegan

    Logiklücke?

    > > Jeder Organismus ist ein Wettstreit widerstreitender Kräfte, auch Du
    > als
    > > Individuum bist so einer.
    >
    > Hallo Zarathustra,
    >

    Hallo vegan!


    > nun hast Du im allerletzten Satz Deines Postings endlich die
    > scheunentorgroße Logiklücke in Deinem Weltbild anerkannt und sie
    > erfolgreich geschlossen.
    >


    Endlich? Diese Logik vertrete ich schon längstens. Die Lücke besteht vermutlich eher darin, dass Du nicht mitbekommen hast, was ich zum diesem Thema so alles vom Stapel gelassen habe.


    > Zarathustra am 11.08.2017, 08:32 Uhr: "Jeder Organismus ist ein
    > Wettstreit widerstreitender Kräfte, auch Du als Individuum bist so
    > einer."

    >


    Ja, das lohnt sich einzufetten.


    > Und ich darf ergänzen, dieser Mechanismus widerstreitender Kräfte - bei
    > Dir auch besser bekannt unter dem Namen Determinismus - ist folglich die
    > zentrale Macht, von der jeder Organismus, jeder Teil des Universums
    > beherrscht wird. Determinismus ist in Deiner Welt die alles erzwingende
    > Zentralmacht.
    >
    > Determinismus owns everything, Determinismus rules everything.
    >

    Ja, aber warum sollte ich dieses Naturprinzip Zentralmacht nennen, wenn es doch dezentral omnipräsent ist? Zentral kommt von Zentrum. Dieses Naturprinzip wirkt aber nicht aus einem Zentrum heraus.


    > Umso verwunderlicher also, dass Du in den vorhergehenden Sätzen - wie so
    > oft - Verwirrung stiftest, Deinem Schuldkult frönst und vom kranken,
    > fraktalen Schwarmorganismus schwurbelst.


    Schuldkult? Was hat Krankheit mit Schuld zu tun? Niemand in diesem Forum negiert Schuld so vehement wie ich.


    > Ist das schon Sadomasochismus oder
    > will nur ein reich determinierter, pseudonymisierter Bitcoiner
    > gezwungenermaßen seinen Machtapparat erhalten? Höhö, sorry für diese
    > Inkonsequenz, bin schon wieder weg.
    >

    Sonst geht es Dir hoffentlich gut![[zwinker]]


    >
    > Gruß,
    > vegan

    Grüsse, Zara

    ---
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    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    Zarathustra

    Helvetistan,
    14.08.2017, 11:52
    (editiert von Zarathustra, 14.08.2017, 11:53)

    @ nemo

    Genau Nemo

    > > Lieber vegan,
    > >
    > > das Problem ist nur, dass persönliche Animositäten ausgefochten
    > werden
    > > müssen ohne die Menschen im Forum in der Sache (was viel, viel
    > wichtiger
    > > wäre) voran zu bringen.
    >
    >
    > MausS hat es schon auf den Punkt gebracht. Es geht um das „erkennen
    > wollen“.


    Ganz genau. Man muss Deine Chemtrails und dem MausS seine Ausserirdischen nur 'erkennen wollen', und schwupps, sind sie auch schon da!

    "Die Welt als Wille und Vorstellung" Arthur Schopenhauer


    Eso-Gruss

    Zara

    ---
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    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    vegan

    14.08.2017, 12:41
    (editiert von vegan, 14.08.2017, 13:10)

    @ Zarathustra

    Allgegenwart

    > Ja, aber warum sollte ich dieses Naturprinzip Zentralmacht nennen, wenn es
    > doch dezentral omnipräsent ist? Zentral kommt von Zentrum. Dieses
    > Naturprinzip wirkt aber nicht aus einem Zentrum heraus.


    Hallo Zarathustra,

    wenn etwas omnipräsent universumsweit, also allgegenwärtig wirkt und Du als Mensch nichts anderes als das Universum kennst, könnte das Wort "zentral" schon Verwendung finden, würde man es laut Duden als "von bestimmender Bedeutung" auslegen. Aber Du hast wohl nicht alles im Thread gelesen, vielleicht ist ja für den Herrn was dabei?

    Geklärt ist jedenfalls, Ihr habt vorsätzlich und selbstverstärkend die ganze Zeit um dieselbe Plinse gestritten. Doch Schuld gibt's ja zum Glück nicht... .[[top]]


    Gruß,
    vegan

    Zarathustra

    Helvetistan,
    14.08.2017, 12:57

    @ vegan

    Ja, Dein Begriff 'Universalmacht' ist wesentlich treffender

    Aber sei versichert, das ist nicht, was Ashitaka and friends meinen. Sie lokalisieren die Zentralmacht durchaus, bei den sogenannten 'Beraternetzwerken' und was ihnen dazu so alles einfällt, bis hin zu MausSens Ausserirdischen.

    ---
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    nemo

    14.08.2017, 13:14

    @ Zarathustra

    Die Welt als Vorstellung

    Beim „Erkennen wollen“ geht es um die Bereitschaft, Dinge verstehen zu wollen.
    Leider ist das eine seltene Eigenschaft, die nur Wenige besitzen. Das kommt
    vor allem daher, weil sie denken, sie hätten bereits schon alles erkannt.

    Sie leben lieber in ihren Vorstellungen. Niemand kann sie davon befreien, außer
    sie tun es selbst. Deswegen sind sie dazu verurteilt, jahrelang denselben Unsinn
    zu verbreiten, sei es nun die flache Erde oder die Vorstellung, dass die Menschheit
    ein Schwarm wäre, der selbst bestimmt, was er tut.

    Beides lässt auf ein schwaches Denk- und Urteilsvermögen schließen. Der eine
    hat die NASA als Feind erkannt und der andere die menschliche Gesellschaft.

    Irgendwann, vielleicht aber auch nie, werdet ihr feststellen, dass die Erde auch
    ohne die NASA rund ist und dass die Gesellschaft ab einer bestimmten Größe
    eine Zentralmacht (Ziele, Ideale, Regeln) braucht, um sich zu organisieren.

    Gruß
    nemo

    MausS

    E-Mail

    Irgendwo in Sachsen,
    14.08.2017, 14:31
    (editiert von MausS, 14.08.2017, 14:38)

    @ Zarathustra

    So sieht es aus, wenn jemand argumentativ absolut am Ende ist

    Nämlich genau so:

    > Aber sei versichert, das ist nicht, was Ashitaka and friends meinen. Sie
    > lokalisieren die Zentralmacht durchaus, bei den sogenannten
    > 'Beraternetzwerken' und was ihnen dazu so alles einfällt, bis hin zu
    > MausSens Ausserirdischen.

    Sonst würden hier Belege folgen, welche diesen völlig frei erfundenen Stuss belegen.

    Wenn es dem Schreiber jedoch ausschließlich noch um das eigene Ego geht, ist das natürlich nicht notwendig.

    Was jetzt bestenfalls folgen wird, ist eine nachgeschobene Rechtfertigung, die mit dem Obenstehenden inhaltlich
    zwar nichts zu tun hat, diesen Eindruck allerdings suggerieren soll.
    Die bei diesem Schreiber übliche rhetorische und polemische Trickserei halt, zu welcher er sich

    universell - nicht zentral - determiniert sieht. [[euklid]]

    Der "argumentative" Ausgang, wenn man sich gründlich verrannt hat:
    Schwurbel-Bingo

    Wer allerdings den Begriff "zentral" lediglich im Sinne eines Kreuzworträtselbegriffs ("Zentral kommt von Zentrum" )
    zu verstehen gewillt oder gar nur zu begreifen in der Lage ist, sollte ernsthafte Diskussionen besser meiden.

    Nicht-verstehen-wollen - da war doch mal was...
    (Der Thread ist übrigens jener, welcher... [[freude]] , ja genau, der mit den Äonen[[top]] )

    Wer allerdings unbeirrbar die Menschheit als einzigartigen Höhepunkt des universellen Daseins postuliert,
    dessen tief verinnerlichter Zivilisationgläubigkeit - ganz gleich welcher individueller Ausprägung -
    wird man argumentativ nicht beikommen können.
    Macht aber nichts, ist eben einfach so.
    Weil: determiniert! [[lach]]

    ---
    Das Wichtigste allein ist die eigene Meinung samt Haltung.
    Wenn man dann damit richtig lag - um so besser...

    Centao

    14.08.2017, 16:00

    @ Rybezahl

    Darf ich um den Dritten im (reduzierten) Bunde ergänzen..

    nämlich einfach so:

    System <-> Herrscher <-> Volk

    oder um/mit d. Verwaltung verkettet:

    (ZIV) System -> Herrscher -> Verwaltungskultur (Gewaltorga) -> Volk -> Abgaben / Surplus -> Verwaltungskomplexität (Gewaltorga) -> Herrscher -> System (Bedingungen, Energie etc..)

    Unsere westliche ZIV z.B. hier in D muss offen sein, da via Exporte die höhere Wettbewerbsfähigkeit / bessere Verwaltung + Technik ggü. den anderen (mmh Nationen?) erreicht werden kann.

    Dort machen dann unsere Erkenntnisse über EROEI und Aufbau komplexer (nicht notwendig komplizierter) Strukturen (auch mal Fraktale;-)) unter Einbindung von Entropie, Energie, Exergie, Determinismus, Non-Determinismus;-) etc. Sinn.

    Dies war auch der Grund, warum ich mich nicht recht zum diskutierten Begriff "Zentralmacht!" entscheiden konnte.

    Kleiner Exkurs:

    Die BuReg will ja jetzt eine Software zur Verwaltung..(Steuerung..;-)?) aller Vorgänge jedes Bundesbürgers bauen lassen. Die zentrale Verwaltung zur Vermeidung letzter Inneffizienzen im Bereich "Unterhunde" wird also kommen. Dieses kann abgeglichen werden mit jeder Art von Parametern bzgl. des voll vektorisierten "Unterhundes".

    Verwaltungsstrukturen werden also tendentiell immer zentraler (hier am Einzelfall) organisiert und entziehen sich dann vollständig jeder Art von Kontrollmöglichkeit durch das [Volk]..

    Gruß,
    CenTao

    Zarathustra

    Helvetistan,
    14.08.2017, 19:23

    @ MausS

    Ja, am Ende

    >
    > Nicht-verstehen-wollen -
    > da war doch
    > mal was...
    > (Der Thread ist übrigens jener, welcher... [[freude]] , ja genau, der mit
    > den
    > Äonen[[top]]
    > )
    >

    Ja, das war ein Highlight aus der mausS'schen Eso-Kiste.

    Mir schon länger klar, das kam mitnichten "aus sich heraus", sondern wurde von "außen" aus
    ganz eigenen Interessen angeschoben bzw. gestartet. Das läuft seit Äonen - also schon unendlich immer - so.
    Nur die Evolutions-Kasperl wollen's einfach nicht zur Kenntnis nehmen.
    Jeder glaubt halt nur das, was er intellektuell zu verkraften in der Lage ist.

    Lese gerade "Encheduanna - Geheime Offenbarungen" von Dr. Hermann Burgard, da wird die Sache noch viel klarer.
    Ist alles überliefert, man muß es nur unvoreingenommen zur Kenntnis nehmen + wahrhaben wollen (können).



    Ja genau, die Ausserirdischen haben einzig die Macht, Zivilisationen anzuschieben und zu starten, und mitnichten die Erdenbewohner selber, LOL.

    Da kann ich Dich aber beruhigen. Die Unterirdischen innerhalb dieser Zivilisation haben unendlich viel mehr Einfluss auf eben diese Zivilisation als Deine Aliens, die lediglich in Deinem Kopf Einfluss auf Dich haben. Und was für einen!


    Wie hast Du Dich bloss in dieses Forum verirrt?

    Eso-Gruss

    Zara

    ---
    "Die Einsicht in die strenge Notwendigkeit der menschlichen Handlungen ist die Grenzlinie, welche die philosophischen Köpfe von den andern scheidet." Schopenhauer

    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    Zarathustra

    Helvetistan,
    14.08.2017, 19:33

    @ MausS

    Höhepunkt

    >
    > Wer allerdings unbeirrbar die Menschheit als einzigartigen Höhepunkt des
    > universellen Daseins postuliert,
    > dessen tief verinnerlichter Zivilisationgläubigkeit - ganz gleich welcher
    > individueller Ausprägung -
    > wird man argumentativ nicht beikommen können.


    Was micht betrifft, so weiss hier jeder, der lesen kann, dass ich sie als Tiefpunkt definiere, konkret als Schaumkrone des Abschaums der Schöpfung.

    Aber Deine Tricks und der Grad der Redlichkeit in Deinen sogenannten Beiträgen sind mir nur allzubekannt.

    > Macht aber nichts, ist eben einfach so.
    > Weil: determiniert! [[lach]]

    So ist es. Wenigstens das begreifst Du langsam.

    ---
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    Ashitaka

    15.08.2017, 19:14
    (editiert von Ashitaka, 15.08.2017, 19:20)

    @ Ostfriese

    Under the sea

    Hallo Ostfriese,

    in deinen niedergeschriebenen Gedanken finde ich mich wieder. Ich genieße derzeit ein etwas länger andauerndes Tauchabenteuer. Ich stehe alleine auf dem Meeresboden und bin von der Ruhe und klaren Aussicht fasziniert von dem natürlichen Zusammenspiel der unterschiedlichen Ausdehnungsfolgen.

    Die Bewegung an der Meeresoberfläche wird, sofern sich der Meeresspiegel nicht in Rekordzeit verändert (Debitismus) oder sogar das Erdreich zu wackeln beginnt (Macht), entgegen der die Massen beherrschenden Simulation, zu keinem Augenblick von den Bewegungen der Gegenwart verursacht. Damit sind auch alle sich auf den Ozean beziehenden Informationen der Gegenwart zunächst unbedeutend.

    Die Bewegungen und daraus folgenden Ausdehnungsfolgen unter der Wasseroberfläche, sie wirken immer und ausschließlich in der Abhängigkeit aller in der Vergangenheit durch Bewegungen begründeten Steigerungen der
    energetischen Ausdehnungsfolgen.

    Die Ursache der lediglich von der Wasseroberfläche abgeleiteten Zählungen der Elliott-Wellen (und Fehlzählungen) kann hier unten in aller Klarheit beobachtet werden. Und so werde ich nach ersten Erfolgen und immer mehr an Bedeutung gewinnenden Verlusten dank der wachsenden Erkenntnisse weiter in die Tiefen des Ozeans abtauchen. Hier unten habe ich endlich verstanden, was es bedeutet, sich von der Zeitachse der technischen Analyse, vom Blick auf die Meeresoberfläche, zu befreien.

    Herzlichst,

    Ashitaka

    ---
    Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
    Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
    die Welt im Innersten funktioniert.

    Ostfriese

    17.08.2017, 08:19

    @ Silke

    Wer rennt wem hinterher?

    Liebe Silke,

    ein Beispiel für deine Betreffzeile ist die Untersuchung der funktionalen Abhängigkeiten zwischen Geld und Ware in Raum und Zeit. Sie führt auf die Frage: Wer jagt wen? Die Antwort – wie ich sie verstehe – markiert die Trennlinie zwischen den ökonomischen Deutungsversuchen der Micky Mäuse und der Debitisten. Oder sehe ich das falsch? Mein in verschiedenen Beiträgen zum Ausdruck gekommenes Denken in Strukturen und relationalen Abhängigkeiten ist aber auch nur eine Folge des ursprünglichen Lautes. Unsere Weltvorstellung und die Vorstellung von uns selbst [richten sich] zwecks Orientierung am zentralen Laut aus[…] – der Sprache, der Schrift, den visuellen Medien. Die künstlichen Montagen des Trauermarsches nach den Ereignissen von Charlie Hebdo oder der medialen Ikone des Kriegsbeginns 1939 in Europa zeigen, dass wir in der Simulation und der Virtualität, deren Tragweite im Forum offensichtlich nicht diskussionsfähig ist, versinken. Sind die binären Gegensatzpaare wahr/falsch, sinn/sinnlos, echt/gefälscht, real/imaginär, Original/Kopie oder Ursache/Wirkung noch entscheidbar?

    Deine Frage: Wozu? will ich nur für mich persönlich gültig beantworten mit: Carpe diem.

    Liebe Grüße – Ostfriese

    Silke

    17.08.2017, 09:59
    (editiert von Silke, 17.08.2017, 10:13)

    @ Ostfriese

    So wie Abgabeeinheiten nicht Waren jagen...

    verzeih mir bitte mein misslungenes Posting.
    Ein Seil kann man nicht schieben.
    Und es ist nicht meine Aufgabe, hier irgendjemand zu schieben.

    Lieber Johann,

    so wie Potential nicht Akteure jagt,
    so wie Wasser nicht den Ozean jagt,
    und Schwärme nicht Machtstrukturen jagen.

    > ein Beispiel für deine Betreffzeile ist die Untersuchung der funktionalen
    > Abhängigkeiten zwischen Geld und Ware in Raum und Zeit. Sie führt auf die
    > Frage: Wer jagt wen?

    Geld wird von der ZI als Eigenschaft und nicht als Ding in die Welt gesetzt (erster Schuldner, der nach von ihm festgelegten Prozedere Uckmuck's beurkundet, beziffert und kurant ausreicht, zur Zession seiner Macht, und der Masse über das Wirtschaften den Zugang dazu eröffnet, um sie als Abgabe später wieder abzufordern = Zeitgewinn, Richtung und Ordnung für das System durch den gebildeten Machtkreislauf).

    > Die Antwort – wie ich sie verstehe – markiert die
    > Trennlinie zwischen den ökonomischen Deutungsversuchen der Micky Mäuse
    > und der Debitisten. Oder sehe ich das falsch?

    Nein. Das ist richtig. Ökonomie ist eine Simulation, die Machtaspekte simuliert.

    > Mein in verschiedenen
    > Beiträgen zum Ausdruck gekommenes Denken in Strukturen und relationalen
    > Abhängigkeiten ist aber auch nur eine Folge des ursprünglichen Lautes.
    > Unsere
    > Weltvorstellung und die Vorstellung von uns selbst [richten sich] zwecks
    > Orientierung am zentralen Laut aus[…]
    – der Sprache, der
    > Schrift, den visuellen Medien. Die künstlichen Montagen des Trauermarsches
    > nach den Ereignissen von Charlie Hebdo oder der
    > medialen
    > Ikone des Kriegsbeginns 1939 in Europa zeigen, dass wir in der
    > Simulation und der Virtualität, deren Tragweite im Forum offensichtlich
    > nicht diskussionsfähig ist, versinken. Sind die binären Gegensatzpaare
    > wahr/falsch, sinn/sinnlos, echt/gefälscht, real/imaginär, Original/Kopie
    > oder Ursache/Wirkung noch entscheidbar?

    Das sind sehr kluge Ansätze und das könnte man auch weiter versuchen, den Menschen hier nahe zu bringen.
    Auch hierbei weiß ich aber nicht wie bei der spärlichen und teils ablehnenden Resonanz.
    Platons Höhle ist für die einen wie für die anderen eine Herausforderung.
    Das war dem @dottore damals aber auch egal, als er hier und woanders einfach angefangen hat, unnachahmlich zu schreiben, und zu schreiben und zu schreiben um eine Lüge nach der anderen zu entlarven.
    Zumindest konnte er sehr viele Fehlschlüsse aufzeigen. Wollte er nicht am Anfang einmal ausdiskutieren, dass die Banken unser Problem sind und der Staat das höchste Gut der Menschen und dann doch nicht (z.B. in Die Pleite) oder dass der Zins das Problem ist und dann doch nicht (Sachwert schlägt Geldwert) usw.?
    Dann, dass die Schuldenmacherei das größte Problem ist, obwohl sie dem System die nötige Zeit verschafft, um nicht sofort unterzugehen (Staatsbankrott).
    Ja selbst die Eigentumsökonomik hat er aus den Kathedralen auf den Markt geholt und gerade gerückt mit seiner Machttheorie.

    So geht die Suche nach dem Schuldigen und einem Ausweg immer weiter, bis wir erkennen müssen - wir sind selbst schuldig und sehr verstrickt.

    > Deine Frage: Wozu? will ich nur für mich persönlich gültig beantworten
    > mit: Carpe diem.

    Ich werde mich zukünftig mit persönlichen Angriffen zurückhalten und vor der eigenen Haustür kehren.

    Lieber Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    nemo

    17.08.2017, 11:09
    (editiert von nemo, 17.08.2017, 11:20)

    @ Ostfriese

    Ein kleiner Lichtblick

    > Sind die binären Gegensatzpaare
    > wahr/falsch, sinn/sinnlos, echt/gefälscht, real/imaginär, Original/Kopie
    > oder Ursache/Wirkung noch entscheidbar?


    Hallo Ostfriese,

    die Frage ist gut. Bei dem Versuch der Beantwortung kommt zum Vorschein, dass die Simulation
    hauptsächlich über die Masse funktioniert oder über das kollektive Unbewusste, wie Jung es nannte.
    Sie funktioniert nur bedingt bei einzelnen Menschen. Das kollektive Unbewusste lässt uns in dem
    Glauben, dass die Mehrheit sich NICHT irrt oder täuschen lässt. Aber das genaue Gegenteil ist der Fall.
    Die Masse lässt sich verführen, wo ein einzelner Mensch der Verführung widerstehen kann. Die
    Masse glaubt zu wissen, während ein Einzelner zu der Erkenntnis gelangen kann, dass er nichts weiß.
    Deswegen tut er auch nichts, während sich die Masse in ihrer Meinung beeinflussen lässt.
    Es ist leichter Millionen Menschen von etwas zu überzeugen, als einen einzigen.

    Es ist ein psychologisches Problem. Die Lüge oder die Unwahrheit wird deswegen eher geglaubt,
    weil es leichter ist, an eine Lüge zu glauben als ihr zu widerstehen. Sowohl im Äußeren als auch
    innerhalb des Menschen ist das Erkennen von Wahrheit ein Prozess, der Bewusstheit voraussetzt.
    Die Lüge oder das Unwirkliche braucht dagegen nur Akzeptanz – nur das geschehen lassen.

    Bewusstheit ist Energie und Bewusstsein bedeutet daher einen Energieaufwand. Diese Tatsache
    wird verkannt, weil geglaubt wird, dass Bewusstheit einfach immer zur Verfügung steht.
    Das ist die erste große Fehlannahme. Wir müssen Energie aufwenden um welche zu haben.
    In der Praxis bedeutet das, Herr über die eigene Aufmerksamkeit zu sein. Herr über die eigene
    Aufmerksamkeit kann jedoch nur Derjenige sein, der die Wichtigkeit dieser Fähigkeit erkennt.
    Wenn alle Menschen die Wichtigkeit dieser Fähigkeit erkennen würden, wäre die Welt eine andere
    und die Lüge und Unwirklichkeit hätten nicht diesen Stellenwert, den sie jetzt haben. Lüge
    und Unwirklichkeit würden proportional zum Bewusstwerdungsprozess abnehmen.

    Gruß
    nemo

    trosinette

    17.08.2017, 12:21

    @ nemo

    Ich versuche es mir einfach zu machen.

    Guten Tag,

    > Sind die binären Gegensatzpaare
    > wahr/falsch, sinn/sinnlos, echt/gefälscht, real/imaginär, Original/Kopie
    > oder Ursache/Wirkung noch entscheidbar?

    Die Frage ist gute, aber Teil des Problems.

    Diese binären Gegensatzpaare waren noch nie entscheidbar. Dieser Umstand wird zu einem Problem, wenn ich mich ununterbrochen dazu genötigt sehe, zwischen diesen binären Gegensatzpaaren entscheiden wollen zu müssen. Lasse ich davon ab, lösen sich Lüge und Unwirklichkeit in Luft auf. Klingt logisch - oder? Wobei ich mich immer etwas scheu, gleich die ganze Menschheit in meinen kruden Ideen zu berücksichtigen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    nemo

    17.08.2017, 13:14
    (editiert von nemo, 17.08.2017, 13:15)

    @ trosinette

    Den Löwen jagen

    Hallo Schneider,

    manche Menschen belügen sich ein ganzes Leben lang selbst, indem sie unwirklichen Dingen
    hinterherlaufen und eine Menge Zeit und Energie darin investieren. Das ganze Politikspiel
    gehört dazu. Und natürlich auch das Wirtschaften als höchstes Ziel des Menschen, der sich
    nichts besseres vorstellen kann, als reich zu sein und daher die meiste Zeit seines Lebens
    damit beschäftigt ist, dem Geld hinterher zu jagen. Diese gesellschaftliche Illusion ist sehr
    weit verbreitet und wird weitestgehend akzeptiert. So sehr, dass alles andere, außer Geld
    verdienen immer mehr in den Hintergrund rückt. In diesem Sinne wäre es nicht schlecht,
    zwischen Wirklichkeit und Illusion unterscheiden zu können.

    Mal ein Beispiel aus der Praxis. Ich habe neulich ein Video gesehen, dass in einem
    afrikanischen Nationalpark aufgenommen wurde. Ein reiches Pärchen hat sich auf Safari
    begeben und einen Löwen erschossen. Der Mann stellt eine Videokamera auf ein Stativ
    und lässt sich mit seiner Frau filmen. Der tote Löwe liegt als Trophäe im Sand, während
    die beiden mit ihren Gewehren dahinter posieren. Plötzlich sieht man wie ein anderer
    Löwe von hinten auf sie zu gerannt kommt. Die beiden flüchten panisch. Nur noch der
    tote Löwe ist im Bild der Videokamera zu sehen. Man hört zwei Schüsse. Kurz danach
    läuft der andere Löwe wieder durchs Bild und verschwindet im hohen Gras.

    Da wurden die Jäger plötzlich zu Gejagten, weil sie sich der Wirklichkeit ihrer Situation
    nicht bewusst waren und sich stattdessen in der Jäger-Rolle gefielen. Diese Verkennung
    der Wirklichkeit hat sie das Leben gekostet.

    Dieses Video ist ein wunderbares Bild für unsere Gesellschaft. Die Verkennung der
    Wirklichkeit wird uns das Leben kosten. Aber wir wollen unbedingt den Löwen erlegen.

    Gruß
    nemo

    nemo

    17.08.2017, 13:32

    @ nemo

    Sie wollten einen Löwen jagen...

    Hier noch das Video.

    So siehts aus.

    Gruß
    nemo

    trosinette

    18.08.2017, 09:59

    @ nemo

    Hängt mir Esel eine Rübe vor der Nase, setze ich mich auch in Bewegung.

    Guten Tag,

    > Dingen hinterherlaufen und eine Menge Zeit und Energie darin investieren.
    > Das ganze Politikspiel gehört dazu. Und natürlich auch das Wirtschaften als
    > höchstes Ziel des Menschen, der sich nichts besseres vorstellen kann, als reich zu sein

    Ein (wirkliches!) Beispiel aus der Praxis:

    Vor anderthalb Jahren ist mein (Halb)Bruder verstorben. Da wir Schneiders von Natur aus etwas menschenscheu sind, hatten wir trotz räumlicher Nähe nur sporadisch Kontakt. Von seinem Tot habe ich ein halbes Jahr später über das Amtsgericht erfahren. Da wir Schneiders von Natur aus etwas arbeitsscheu sind und nur eine Krankenhausrechnung über 16000 Euro auf dem Tisch lag (er war vermutlich nicht Krankenversichert), war ich nicht sicher ob ich die Erbschaft annehme. Dann trat aus einer dubiosen Informationsquelle der Mythos von 2000 Apple-Aktien in die Welt. Da ich mir ganz gut vorstellen kann (relativ) reicher zu sein, wollte ich diesem Mythos hinterherlaufen und habe die Erbschaft angenommen. Mittlerweile verdichten sich die Zweifel, dass ich fündig werde. Die Erbmasse scheint aber wenigstens die Unkosten zu decken. Als Resthoffnung für Reichtum und Restrisiko für Nachlassinsolvenz steht noch die Besichtigung und Abwicklung seiner Wohnung im Raum. Wenn alles vorüber ist, habe ich in die Aktion einen Haufen Zeit und Energie invertieren. Aber bekanntlich wächst man an seinen Aufgaben!? Wie hättest Du Dich verhalten?

    Allein den Erbschein zu organisieren war der totale Horrortrip und führte mir mal wieder vor Augen, dass ich jedweden Behördenkontakt unbedingt meiden sollte.

    > Diese Verkennung der Wirklichkeit hat sie das Leben gekostet.

    Wirklich? Offenbar sind die binären Gegensatzpaare echt/gefälscht, real/imaginär bei dem Video noch nicht entschieden. Das Video symbolisiert (simuliert?) aber unfraglich unsere respektlose Überheblichkeit gegenüber der Natur.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    nemo

    18.08.2017, 10:59
    (editiert von nemo, 18.08.2017, 10:59)

    @ trosinette

    Ein Moment der Wirklichkeit

    Hallo Schneider!

    Wenn ich die 16000 Euro ohne größere Schmerzen hätte aufbringen können, hätte ich ebenso
    gehandelt. Andernfalls hätte ich das Erbe ausgeschlagen. Darin besteht ja unsere Krankheit,
    dass wir immer auf MEHR spekulieren. Nur beim GEBEN tun wir uns schwer. Auch das ist ein
    Zeichen unserer Überheblichkeit gegenüber der Natur, die letztlich wie der Architekt in der
    Matrix, bestrebt ist, alle Rechnungen auszugleichen. Die Inder nennen das Karma – das
    Gesetz des Ausgleichs auf einer höheren geistigen Ebene.

    Der Zustand unserer Gesellschaft wird in dem Video daher auch gut beschrieben. Auf
    dem Höhepunkt des „MEHR haben wollen“ und der Ignoranz gegenüber den geistigen
    Gesetzen werden wir von diesen Gesetzen getötet. Oder einfacher gesagt: Das Leben
    wurde nicht verstanden, weil wir einer unwirklichen Simulation auf den Leim gehen.

    Vielleicht wurden die beiden Großwildjäger nicht getötet und konnten sich in einen Jeep
    retten. Das ist aber auch nicht wichtig. Auf jeden Fall wurden sie für einen Moment mit
    der Wirklichkeit konfrontiert. Das ist entscheidend. Das ist der Moment, den jeder fürchtet.
    Deswegen wird er unablässig in eine unbestimmte Zukunft verschoben und mit
    viel Lärm übertönt, so dass wir nicht daran denken müssen.

    Gruß
    nemo

Wandere aus, solange es noch geht.


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