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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    nemo

    17.05.2017, 23:05
    (editiert von nemo, 17.05.2017, 23:17)
     

    Gemeinwohl Ökonomie – eine Frage von Krieg oder Frieden

    Im Grunde ist die Weltlage einfach zu verstehen. Die Oligarchen, die durch Konzerne
    und Banken zu Multi-Milliardären geworden sind, wollen ihre Pfründe, die sie mit
    Mafia-Methoden erwirtschaftet haben, absichern und sind daher gezwungen, das
    neoliberale System der marktkonformen Demokratie so lange es geht, aufrecht zu
    erhalten. Das gelingt jedoch nur, wenn sie ihre Machenschaften durch Intransparenz,
    Geheimhaltung und mit Unterstützung der Politik verbergen und zusätzlich das
    Lügen- und Kontrollsystem immer weiter verschärfen. Die Globalisierung, die offene
    Gesellschaft und die Lohnsklaverei sind die Mittel der Wahl. Das wird nach Ansicht
    des ehemaligen Vorstands der Sparda Bank, Günter Grzega spätestens 2018 entweder
    zu einem offenen globalen Krieg oder zu einem Zusammenbruch des Geldsystems
    führen.

    Der Krieg findet tatsächlich zwischen arm und reich statt. Die Reichen haben jedoch
    ganz andere Möglichkeiten, bis hin zu Geheimdienstoperationen, die Regierungen
    zu Fall bringen, Staaten destabilisieren und über den Geldmarkt wirtschaftliche
    Krisen auszulösen. Wer hier noch an Demokratie glaubt, dem ist nicht mehr zu
    helfen. Der Neoliberalismus ist dementsprechend auch eine Wirtschaftsvertretung
    und keine Vertretung des Volkes. Höchste Zeit, dass dies zum Allgemeinwissen
    wird, denn die Politik könnte dies durch inneren Druck ändern. Oder anders gesagt,
    sie wird es NUR durch inneren Druck tun und niemals aus Überzeugung.

    Ein erhellendes Gespräch von KenFM mit Günter Grzega

    Gruß
    nemo

    Falkenauge

    18.05.2017, 09:01

    @ nemo

    Innerer Druck

    Ja, so sieht´s aus. Wobei der innere Druck natürlich wissen muss, worauf er zu richten ist. Und das ist in erster Linie das Privateigentum am Unternehmenskapital. Hier liegt die Wurzel des entwürdigenden Abhängigkeitsverhältnisses der Arbeitnehmer und ihrer damit verbundenen weitgehenden Ausbeutung, Verarmung und Verelendung weltweit. - Diese Erkenntnis hat mit Kommunismus nichts zu tun, und auch die Lösung kann kein Staatseigentum sein. - Um dieser üblichen Schublade gleich vorzubeugen.

    Historisch kritische Überlegungen: Die Macht des Kapitals steigt ...

    Nikolay

    E-Mail

    18.05.2017, 09:51
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 18.05.2017, 14:04)

    @ nemo

    Konstruktive Vorschläge? (Ideen)

    Hallo nemo,
    danke für deinen Beitrag.
    Mich interessiert deine Meinung
    zum folgenden Punkt.
    Was tust du schon jetzt, um dieser
    bedenklicher Entwicklung entgegenzuwirken?
    Was könntest du noch tun?
    Welche konstruktive Ideen hast du sonst noch?
    Wo sollte, deiner Meinung nach, der Schwerpunkt sein?
    Danke Dir für deine Beiträge in diesem Forum!
    Gruß, Nikolay

    nemo

    18.05.2017, 12:05
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 18.05.2017, 15:48)

    @ Nikolay

    Die Negation des Falschen

    Hallo Nikolay,

    meine Vorschläge und Ideen sind wirklich simpel und ich kann sie in vier Worten
    zusammenfassen:

    Die Negation des Falschen.

    Das meint, aufzuhören, das Falsche zu tun. Oder konkreter, aufzuhören,
    gedankenlos, naiv, leichtgläubig und beschränkt zu sein. Um damit aufzuhören,
    das Falsche zu tun, ist es notwendig, das Falsche zu sehen. Sowohl in mir
    selbst als auch in der Welt. Das ist die Voraussetzung um überhaupt etwas
    tun zu können.

    Es ist erstmal ein Prozess der Bewusstwerdung, der es mir erlaubt in der
    Wirklichkeit zu sein. Alle weiteren Handlungen leiten sich daraus ab. Umgekehrt
    bedeutet das, dass ohne die Bewusstwerdung nichts getan werden kann.

    Wie der Philosoph P. D. Ouspensky und Carl G. Jung messerscharf erkannt haben,
    besteht unser Hauptirrtum in der Annahme, dass wir bereits bewusst wären.
    Aus diesem Irrtum heraus kann keine Veränderung stattfinden, weil unser
    Leben und unsere Handlungen vom kollektiven Unbewussten bestimmt
    werden.

    Das sehe ich als den Schwerpunkt.

    Was ich konkret tue oder tun kann, hängt von meiner Fähigkeit ab, bewusst
    zu handeln. Es ist egal was ich tue, solange es bewusst geschieht. Es ist das
    Einzige was ich einer unbewussten und bedenklichen Entwicklung entgegen
    setzen kann. Diese bewussten Handlungen können einen Einfluss auf meine
    Umwelt haben. Alles ist ein Kampf gegen den Schlaf. Im Gegensatz zu den
    New-Age Esoterikern glaube ich nicht an einen automatischen Bewusst-
    werdungsprozess, sondern sehe, dass dies ein innerer Prozess ist, der nicht
    von selbst geschieht. Aber wir können uns gegenseitig dabei unterstützen.

    Das ist das Richtige, das ich tun kann. Das Richtige entsteht aus der Kenntnis
    des Falschen. In diesem Bewusstsein kann ich etwas verändern. Da ich den
    Lauf der Welt nicht beeinflussen kann, findet diese Veränderung immer nur
    schrittweise in meinem persönlichen Umfeld statt. Das ist nicht viel. Aber mit
    der Zeit kann ich meinen Aktionsradius erweitern und dadurch mehr bewirken.

    Es hängt also alles an der Frage der eigenen Bewusstwerdung. Diese kann nur
    unter den Bedingungen stattfinden, die wir vorfinden. Von einer idealen Welt
    zu träumen bringt nichts. Das ist die Aufgabe, die jeder selbst zu übernehmen
    hat. Je mehr Menschen das einsehen, um so eher kann sich etwas konkret
    verändern. Es ist auch lohnenswerter als auf die Anderen zu warten, die es
    richten sollen. Was natürlich niemals geschieht.

    Gruß
    nemo

    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    18.05.2017, 13:54
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 18.05.2017, 14:59)

    @ nemo

    Die Antwort muss auch einfach sein

    > Im Grunde ist die Weltlage einfach zu verstehen.

    Die einzige Frage ist, mit welchen Mitteln können euch die Oligarchen auf Kurs halten? Zwang ist es nicht.

    Ihr seid Begünstigte bei einem Kettenbriefsystem. Dabei fallt ihr auf einen einfachen Trick herein: Die Auszahlungsleistungen, die immer in der Zukunft sind, versprechen euch z.B ein Leben unter Palmen. Ihr habt als Kinder erlebt, dass eure Eltern in diesem System sich komfortabel einrichten konnten.

    Aber wie bei jedem Kettenbriefsystem beginnt das Problem, wenn die Nachzügler fehlen oder weniger werden. Das Kettenbriefsystem ist der Sozialstaat. Der ist inzwischen so pervertiert, dass immer mehr Leistungen an Gruppen gehen, die noch nie einen Cent ein bezahlt haben. Das alles ist inzwischen bekannt und offensichtlich.

    Warum also haltet ihr an offensichtlich falschem so hartnäckig fest?
    Das ist wieder ganz einfach - es sind eure Gewohnheiten. Ihr wurdet so sozialisiert. Das zu ändern,gehört zum Schwierigsten, was es gibt. Denn es muss mal einer damit beginnen und das kann nur ein Ketzer sein.

    Einer gegen alle, so fängt der Widerstand an.
    Gruss

    nemo

    18.05.2017, 15:04

    @ NST

    Die Antwort ist: Kontrolle des Geldsystems

    > Die einzige Frage ist, mit welchen Mitteln können euch die Oligarchen auf
    > Kurs halten? Zwang ist es nicht.


    Das Kettenbriefsystem ist der Zwang. Wir können uns ja nicht dafür entscheiden,
    daran nicht teilzunehmen. Der Sozialstaat ergibt sich zwangsläufig daraus, dass
    im Kettenbriefsystem immer jemand seine Schulden nicht bezahlen kann.

    Gruß
    nemo

    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    18.05.2017, 15:36
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 18.05.2017, 15:46)

    @ nemo

    Wer hält euch den Gewehrlauf an den Kopf?

    > Wir können uns ja nicht dafür entscheiden, daran nicht teilzunehmen.

    Verstehe ich das richtig - ihr lebt in einer freien, offenen Gesellschaft und dürft alle 4 Jahre eine Regierung wählen, die den Willen der Mehrheit vollzieht?

    ---- und ihr habt nichts zu entscheiden ---

    Ich weiss jetzt nicht mehr, was ich schreiben soll. Warum schreibt ihr denn hier überhaupt noch Beiträge, ist den Schreibern nur langweilig oder bleibt man sicherheitshalber lieber bei seiner Gewohnheit? Da weiss man wenigsten, was man hat. Übrigens, den Debitismus und seine Sammlungen sind ja interessante Dinge, aber das verstehen hier sogar die Reisbauern, manche davon können nicht einmal lesen und schreiben.

    Warum ist das wohl so?
    Gruss

    Falkenauge

    18.05.2017, 15:51

    @ NST

    Ganz einfach: Gesetzesänderung

    > Die einzige Frage ist, mit welchen Mitteln können euch die Oligarchen auf
    > Kurs halten? Zwang ist es nicht.

    Umgekehrt muss der sanfte Zwang einer einfachen Gesetzesänderung die Oligarchen ihrer Privilegien der leistungslosen Einkommen berauben. Zentral: das Privateigentum am Unternehmenskapital, denn die ungebändigte Macht des Kapitals ist das nach wie vor zentrale Problem des sozialen Lebens.

    Falkenauge

    18.05.2017, 16:02

    @ nemo

    Entwicklung des Bewusstseins

    > Es ist erstmal ein Prozess der Bewusstwerdung, der es mir erlaubt in der
    > Wirklichkeit zu sein. Alle weiteren Handlungen leiten sich daraus ab.
    > Umgekehrt
    > bedeutet das, dass ohne die Bewusstwerdung nichts getan werden kann.
    >
    > Wie der Philosoph P. D. Ouspensky und Carl G. Jung messerscharf erkannt
    > haben,
    > besteht unser Hauptirrtum in der Annahme, dass wir bereits bewusst
    > wären.
    > Aus diesem Irrtum heraus kann keine Veränderung stattfinden, weil unser
    > Leben und unsere Handlungen vom kollektiven Unbewussten bestimmt
    > werden.
    >
    > Das sehe ich als den Schwerpunkt.
    >
    > Was ich konkret tue oder tun kann, hängt von meiner Fähigkeit ab,
    > bewusst
    > zu handeln. Es ist egal was ich tue, solange es bewusst geschieht. Es ist
    > das
    > Einzige was ich einer unbewussten und bedenklichen Entwicklung entgegen
    > setzen kann. Diese bewussten Handlungen können einen Einfluss auf meine
    > Umwelt haben. Alles ist ein Kampf gegen den Schlaf. Im Gegensatz zu den
    > New-Age Esoterikern glaube ich nicht an einen automatischen Bewusst-
    > werdungsprozess, sondern sehe, dass dies ein innerer Prozess ist, der
    > nicht
    > von selbst geschieht. Aber wir können uns gegenseitig dabei
    > unterstützen.

    Dem ist voll zuzustimmen, nemo.
    Ein zentraler Ansatz zur bewussten Entwicklung des Bewusstseins ist, sich des Erkenntnisprozesses selbst bewusst zu werden, um einen sicheren Punkt zu erreichen, von dem eine Weiterentwicklung der Erkenntnis möglich ist. Denn weiterentwickeln kann ich etwas nur, wenn ich es genau kenne. Also primär nötig ist eine Erkenntnis der Erkenntnis.

    nemo

    18.05.2017, 16:28
    (editiert von nemo, 18.05.2017, 16:33)

    @ NST

    Ja, Du bist der Sache auf der Spur

    > Verstehe ich das richtig - ihr lebt in einer freien, offenen Gesellschaft
    > und dürft alle 4 Jahre eine Regierung wählen, die den Willen der Mehrheit
    > vollzieht?
    >
    > ---- und ihr habt nichts zu entscheiden ---


    Ja.

    Aber nicht nur das. Nicht nur wir haben nichts zu entscheiden, die Politiker eben auch nicht,
    wie es in diesem Video kurz und knapp auf den Punkt gebracht wird. [[zwinker]]

    Gruß
    nemo

    trosinette

    18.05.2017, 17:26
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 18.05.2017, 19:35)

    @ NST

    Die einfache Antwort muss aber nicht vollständig sein.

    Guten Tag,

    > Warum also haltet ihr an offensichtlich falschem so hartnäckig fest? Das
    > ist wieder ganz einfach - es sind eure Gewohnheiten.

    Du darfst bitte nicht so tun, als wenn Dein Werdegang nur eine Frage Deines eigenen Wollens ist und jeder Dir nach Belieben nachfolgen könnte, wenn er denn nur wollte.

    Ich halte es auch für unfair, den Zurückgebliebenen aus der Ferne vorzuhalten, am Falschen hartnäckig festzuhalten, wenn die eigene Negation des Falschen nur bedeutet, sich zu verkrümeln.

    > Übrigens, den Debitismus und seine Sammlungen sind ja interessante Dinge,
    > aber das verstehen hier sogar die Reisbauern, manche davon können nicht
    > einmal lesen und schreiben.

    Ich glaube niemals, dass „Deine“ Reisbauern den Debitismus verstehen. Man kann auch ohne die Negation des Falschen und ohne Verstehen das vermeintlich Richtig tun.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schneider

    Nico

    E-Mail

    18.05.2017, 17:54
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 18.05.2017, 19:47)

    @ nemo

    Politische Satire ist die Weise, Wahrheiten auszusprechen, ohne Empörung auszulösen (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    ... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

    satsangi

    E-Mail

    18.05.2017, 18:22

    @ Falkenauge

    BE-WUSST-SEIN

    Hallo

    Die Denke im Aussen dicht machen, nach innen gehen, etwas vom Bewusstsein wahr nehmen.

    Interessant ist auch, wenn jemand voller Bewusstsein ist, den kann man nicht bewusstlos machen[[freude]]

    Gruss satsangi

    P.S.Das ganze Problem der Ökologie kann gelöst werden, wenn wir Menschen erkennen, dass jedes Lebewesen, das diese Welt bewohnt, eine verkörperte Seele ist.
    SANT RAJINDER SINGH JI MAHARAJ

    Nico

    E-Mail

    18.05.2017, 20:54

    @ Falkenauge

    Über die Natur von privat und staatlich

    > Ja, so sieht´s aus. Wobei der innere Druck natürlich wissen muss, worauf
    > er zu richten ist. Und das ist in erster Linie das Privateigentum am
    > Unternehmenskapital.

    Wieso denn am Unternehmenskapital? Wie könnte eigentlich etwas noch UNTERNEHMENS-Kapital sein, wenn es nicht privat ist? Sollen Unternehmen jetzt ohne Kapital auskommen, oder soll jetzt der Staat zum Unternehmer werden?

    > Hier liegt die Wurzel des entwürdigenden
    > Abhängigkeitsverhältnisses der Arbeitnehmer und ihrer damit verbundenen
    > weitgehenden Ausbeutung, Verarmung und Verelendung weltweit. - Diese
    > Erkenntnis hat mit Kommunismus nichts zu tun, und auch die Lösung kann
    > kein Staatseigentum sein. - Um dieser üblichen Schublade gleich
    > vorzubeugen.

    Diese „Schublade“ ist die exakt richtige, auch wenn sich jemand dieser Konsequenz nur nicht bewusst ist!

    Kommunisten wollen alles verstaatlichen, und Kapitalisten wollen alles privatisieren. Und nun gibt es noch jene Zeitgenossen, welche zwar löblicher weise weder das eine, noch das andere wollen, aber nicht erkennen können (oder vielleicht auch nicht wollen), was von seiner Natur her staatlich und was privat ist, und also auch entsprechend zu behandeln ist.

    Was das hier nun thematisierte „Kapital“ anbelangt, ist alles was menschlichen Ursprunges ist von seiner Natur her privat, und alles was nicht-menschlichen Ursprunges ist – also Gottes Schöpfung – ist von seiner Natur her staatlich. So rührt das Wesen des ebenfalls bereits angesprochenen „Eigentums“ in der Tat aus der EIGENEN Schöpfung. So könnte es niemand als gerecht empfinden, wenn das Eigentum an der eigenen Schöpfung nicht anerkannt würde. Ganz im Gegenteil wäre es doch genau das Wesen der nun ebenfalls bereits selbst angeprangerten „Ausbeutung“, wenn so verfahren wird. Genau das geschieht aber auch bereits, wenn auf einer Eigenen Schöpfung naturgemäß beruhendes Einkommen besteuert wird.

    Wir finden den Verstoß gegen die Gesetze der Schöpfung eindeutig in der Existenz von Eigentum an Grund und Boden, so wie der Schätze welche diese bergen. Darüber hinaus wurden die Noten-/Zentralbanken entgegen ihrer staatlichen Natur (der Begriff „Zentral“ belegt dieses längst hinreichend) privatisiert, woraus nun auch eine lückenlose Erklärung für die Entrechtung der Menschen abgeleitet werden kann.

    Während du die Privatisierung des originär staatlichen Grund und Bodens (privates Eigentum) ja selbst in Frage stellst, werter Falkenauge, willst du die Dinge im Bereich der Produktionsmittel nun aber nur noch schlimmer machen, als sie ohnehin schon sind.

    Schöne Grüße

    ---
    ... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

    Falkenauge

    18.05.2017, 21:51

    @ Nico

    gelesen?

    Hallo Nico,
    ich glaune nicht, dass Du die von mir verlinkten Artikel gelesen und Dich mit den Argumenten auseinandergesetzt hast.

    Nico

    E-Mail

    18.05.2017, 22:21

    @ Falkenauge

    Nein, ...

    > Hallo Nico,
    > ich glaune nicht, dass Du die von mir
    > verlinkten
    > Artikel
    > gelesen und Dich mit den Argumenten auseinandergesetzt hast.

    ... die Mühe habe ich mir nicht gemacht, und du kannst das auch nicht von mir erwarten, nachdem ich bereits begründete Zweifel an der Zuverlässigkeit deines Verständnisses in dieser Frage aufgezeigt habe. Bitte geh du erst auf meine Argumentation ein.

    Schöne Grüße

    ---
    ... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    19.05.2017, 04:30
    (editiert von NST, 19.05.2017, 04:44)

    @ nemo

    Ich bin kein Akademiker, der Kelch ging an mir vorüber .....

    > Aber nicht nur das. Nicht nur wir haben nichts zu entscheiden, die
    > Politiker eben auch nicht, wie es in diesem Video
    >kurz und knapp auf den Punkt gebracht wird. [[zwinker]]

    Hallo

    Ja, an richtigen Erkenntnissen mangelt es nicht, man muss auch nicht studiert haben um die richtigen Schlussfolgerungen ziehen zu können. In der heutigen Zeit ist ein Studium im Gegenteil eher ein Schaden Stichwort: Genderwissenschaft usw.

    Noch ein Nachwort zum Reisbauern: Der Reisbauer versteht den Debitismus ganz genau, obwohl er den Begriff noch nie gehört hat und dazu auch nicht einmal lesen und schreiben können muss. Warum: das ist ganz einfach - weil er sein Leben bestimmt, noch exakter es ist sein Leben und bei ihm gibt es keine Staatssimulation eines Wohlfahrtstaates, die ihm was anderes vorgaukelt.

    Veränderungen passieren mit der Inspiration durch Geschichten und nicht über Fakten. Also eine kurze Geschichte. Die meisten kennen Reinhold Messner, es gibt Filme, Bücher und er lebt so gar noch, man könnte mit ihm persönlichen Kontakt aufnehmen. Wenn mein Ziel sein sollte, mehrere Berge jenseits der 8000m im Alleingang und ohne Sauerstoff zu besteigen, sollte man all seine Beiträge gelesen haben. Das würde zu einer guten Vorbereitung gehören. Vielleicht will man aber auch nur einen Yeti treffen, aber auch dann käme man an Reinhold Messner nicht vorbei.

    Nach dieser Art der Vorbereitung auch noch andere Dinge gehören dazu, hat man eine Menge erfahren. Wirklich?

    Nein, man hat nur Geschichten gehört oder gelesen und kann es nicht verifizieren. Man hat die Geschichten des R.Messner vernommen und seine Interpretation seiner Wirklichkeit. In dem Moment wo das Stadium der Vorbereitung endet und die Wirklichkeit beginnt, z.B in dem Moment wo ich im Basislager am Berg sitze, beginnt meine Wirklichkeit zu entstehen. Mit jedem Meter mit dem ich dem Berggipfel näher komme, entstehen ständig neue Fakten. Einige mögen sich mit den Fakten des R. Messner decken, aber niemals alle. Mein Tun erzeugt diese neuen Fakten. Wie auch immer diese Geschichte dann ausgehen wird, es wurden eine Menge neue Fakten in die Welt gebracht.

    Neue Optionen entstehen nicht, indem ich alte Geschichten immer wieder höre und sie studiere. Alte Geschichten sind für Rentner, die in Erinnerungen schwelgen und sich darauf vorbereiten diese Welt zu verlassen.

    Für Nichtrentner - also die nachkommende Generation, für die sind diese Geschichten auch wichtig. Aber mit einer ganz anderen Intention: Es sollte die Inspiration schaffen, sich auf den Weg zu begeben um seine eigenen Fakten zu er schaffen.

    Ich bin nicht aus Deutschland geflüchtet oder drückte mich um meine Verantwortung. Ich bin nur meinen Weg gegangen, der mir meine eigene Geschichte vorgegeben hat. Ich wusste selbst niemals was an der nächsten Weggabelung auf mich wartet. Meine Eltern wünschten, dass ich Beamter geworden wäre, meine erste solide (nach arbeitsmarktpolitischen Kriterien) Ausbildung, schloss ich mit 30 Jahren ab. Mit 50 Jahren, habe ich Deutschland verlassen, meine Familie Frau und Kind waren schon 2 Jahre früher weggegangen. Das alles halte ich für keine aussergewöhnliche Leistung, sondern einfach nur für meinen persönlichen Weg.

    Solche Erkenntnisse wie die von Seehofer sind nichts was neu wäre - ich könnte jetzt wieder unseren Reisbauern bemühen. Neu dagegen ist, dass so eine Erklärung dazu dient, nur noch die alten Geschichten zu studieren und die These in den Raum zu stellen - das alles ist alternativlos. Die Oligarchen bieten euch einen Vertrag (Demokratie und Sozialstaat) an, dem müsst ihr explizit zustimmen. Die Sicherheit die euch versprochen wird, tauscht ihr ein gegen eure eigene Geschichte und die Option eigene Fakten zu erschaffen. Das vergessen Leute wie Seehofer immer zu erwähnen, denn sie erzählen euch immer nur die alten Geschichten in neuer Variation.
    Gruss

    neptun

    19.05.2017, 04:57

    @ nemo

    Du scheinst Dir selbst zu widersprechen.

    Hi nemo,

    ich sehe da einen Widerspruch in dem, was Du schreibst:

    In dem einen Satz, der sich auf die "eigene Bewusstwerdung" (eine "Aufgabe, die jeder selbst zu übernehmen hat") bezieht, schreibst Du
    > Es ist auch lohnenswerter als auf die Anderen zu warten, die es richten sollen.
    obwohl Du im direkt vorangegangenen geschrieben hast
    > Je mehr Menschen das einsehen, um so eher kann sich etwas konkret verändern.

    Also wartest Du doch (auch) auf die anderen!(?)

    Habe ich jetzt das Falsche negiert, oder habe ich da etwas falsch verstanden? ;-)

    LG neptun

    ---
    ... your knowledge is not reliable if you don't know the knower of knowledge ...
    (Mooji)

    neptun

    19.05.2017, 05:02

    @ Nico

    Kapitalisten wollen NICHT alles privatisieren, ...

    Hi Nico,

    > Kommunisten wollen alles verstaatlichen, und Kapitalisten wollen alles privatisieren.

    ... sondern sie wollen wohl ihre Gewinne privatisieren, die Schulden aber verstaatlichen. Das geschieht laufend, und sie freuen sich sehr darüber, daß dem niemand Einhalt gebietet/gebieten kann.

    LG neptun

    ---
    ... your knowledge is not reliable if you don't know the knower of knowledge ...
    (Mooji)

    neptun

    19.05.2017, 05:09

    @ Nico

    Politische Satire ist (auch) ein Freund des Systems.

    Hi Nico,

    sie ist nämlich durchaus geeignet, das Restpotential an revolutionärer Kraft zu eliminieren, wie ich hier schon ausführlicher geschrieben habe.

    LG neptun

    ---
    ... your knowledge is not reliable if you don't know the knower of knowledge ...
    (Mooji)

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    19.05.2017, 08:58
    (editiert von Oblomow, 19.05.2017, 08:59)

    @ neptun

    Vor vier Jahren

    > Hi Nico,
    >
    > sie ist nämlich durchaus geeignet, das Restpotential an revolutionärer
    > Kraft zu eliminieren, wie ich
    > hier schon
    > ausführlicher geschrieben habe.
    >
    > LG neptun


    Guten Tag Neptun,

    leider lande ich bei Zarathustra, wenn ich den Link aufrufe, womit ich mit "leider" das nicht generell meine, sondern nur in diesem speziellen Falle. [[zwinker]] Oder war das Absicht? Ich kann diesen Heute-Show-Dreck und dergleichen Formate auch nicht mehr sehen. Pispers und Schramm sind wohl auch am Ende Ihrer Kunst angekommen. Die Anstalt hat mit den Schaubild der transatlantischen Netzwerke und dem Streit mit der ZEIT gute Arbeit geleistet. But what for?

    Und dann liest man, durch Ihren Link angeregt, den Thread und ist erstaunt, bestürzt, desillusioniert usw, dass vor vier Jahren das Gespräch irgendwie ähnliche Fahrt aufnahm. Ich erlaube mir, ein Posting von nonpopulo hier zu teilen, im doppelten des Teilens: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=277856

    Der Mausfeld-Vortrag bündelt diese ganzen Gedanken, wie ich es in dieser Kürze, Unaufgeregtheit und sprachlicher Verve noch nie mitbekommen habe. Kann mich auch irren: https://www.youtube.com/watch?v=AU8hjfhAAxg

    Ein schönes Wochenende
    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    nemo

    19.05.2017, 09:52

    @ NST

    Die Selbst-Revolution

    Hallo NST,

    das Volk lässt sich täuschen, beeinflussen und bestechen. Genau wie Politiker.
    Bewusstwerdung bedeutet, dies zu erkennen. Zu erkennen, was falsch läuft.

    Mein Punkt ist, dass wir nicht sehen wollen oder können, was falsch läuft und
    daher auch keine Möglichkeit haben, aufzuwachen und bewusst etwas anderes
    zu tun. Ich sehe es als unsere einzige Möglichkeit, das Richtige zu tun.

    Um das Richtige tun zu können, braucht es einen individuellen Bewusst-
    werdungsprozess. Das Richtige ist damit nicht etwas, das von Außen
    als richtig dargestellt wird, sondern etwas, was wir selbst als richtig erkannt
    haben. Dadurch, dass wir das Falsche sehen.

    Es ist ein anderer Prozess als die Gründung von Organisation, Parteien
    oder Vereinen. Es ist sozusagen eine Selbst-Revolution, die uns wieder zu
    Individuen macht, die selbst entscheiden was für sie richtig ist.

    Das Kettenbriefsystem läuft ja nur deswegen, weil wir schlafen und uns
    täuschen, beeinflussen und bestechen lassen. Und damit machen wir halt
    immer weiter, anstatt zu erkennen, dass unsere Macht in der Eigen-
    verantwortung liegt.

    Erst wenn das erkannt wird, machen Gemeinwohl Ökonomie und soziales
    Handeln Sinn. Denn ohne diese Erkenntnis werden Gemeinwohl Ökonomie
    und soziales Handeln nur eine Simulation sein, die unser Gewissen beruhigt
    und ansonsten keinerlei Wirkung hat.

    Gruß
    nemo

    nemo

    19.05.2017, 10:27
    (editiert von nemo, 19.05.2017, 10:29)

    @ neptun

    Verstehen

    > Also wartest Du doch (auch) auf die anderen!(?)

    Hallo Neptun,

    es ist nur die Beschreibung eines Veränderungsprozesses. Warten würde bedeuten,
    nichts zu tun. Aber es stimmt, dieser Prozess funktioniert erst, wenn sich eine
    Mehrheit ihrer Handlungen bewusst wird. Oder zumindest ein großer Teil.
    Da es ein Prozess ist, braucht er Zeit. Diese Zeit kann aber genutzt werden,
    zumindest für sich selbst das Richtige zu tun. Was das Richtige ist, kann ich
    nicht sagen, weil es eine individuelle Erkenntnis ist. Zumindest kann das
    Falsche benannt werden, so wie in dem oben stehenden Video. Also auch
    das Verstehen ist ein Teil dieses Prozesses.

    Es ist eben nicht das Warten darauf, dass jemand kommt und sagt wie es
    richtig funktionieren soll (Führerkult), sondern das eigene aktive Verstehen
    dessen, was falsch läuft.

    Gruß
    nemo

    neptun

    19.05.2017, 12:38
    (editiert von neptun, 19.05.2017, 12:52)

    @ Oblomow

    @Oblomow: Pardon, hatte versehentlich falschen Link angegeben, Korrektur.

    Hi Oblomow,

    (ich schlage vor, daß auch wir uns duzen. Falls es Dir nicht recht sein sollte, sage es mir bitte explizit.)

    mein Link hat Dich zwar (glücklicherweise) zum richtigen Thread geführt, aber nicht zu dem von mir gemeinten Beitrag, pardon.

    Hier findest Du meinen von mir angesprochenen Beitrag. Es ist der letzte aus dem Thread, überschaubar kurz, und die letzten drei Absätze enthalten das, was ich meinte.

    Ja, der ganze Faden war schon spannend. :-)

    Kabarett und Satire unterliegen (wie das restliche Leben auch) einem ständigen Wandel. Dennoch gibt es auch heute noch gute Beiträge, wenngleich es mir manchmal so vorkommt, als ob viele der Protagonisten mittlerweile selbst unheilbar zum Opfer der MSM-Gehirnwäsche geworden sind.

    Um nur ein Beispiel zu nennen: "AfD geht gar nicht" quer durch die Gesellschaft. Ich mag sie nicht und wähle sie auch nicht, aber ich stelle fest, daß ein überwiegend irrationales regelrechtes Bashing gegen diese (immerhin "demokratisch legitimierte") Partei betrieben wird.

    Aber das ist ein anderes Thema.

    Danke für den Hinweis auf Mausfeld. Den zuvor schon von @Reffke verlinkten Beitrag hatte ich dieser Tage begonnen, bin aber noch lange nicht durch.

    Auch Dir ein schönes Wochenende.

    LG neptun

    ---
    ... your knowledge is not reliable if you don't know the knower of knowledge ...
    (Mooji)

    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    19.05.2017, 14:28
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 19.05.2017, 15:59)

    @ nemo

    So kann man das auch formulieren

    > Die Selbst-Revolution

    Eine kleine Ergänzung würde ich noch hinzufügen. Richtig oder Falsch, das ist meistens immer erst in einem Rückblick genau zu klären. Das Entscheidende ist aus meiner Sicht nicht unnötig lange zu zögern, wenn man an einer Weggabelung steht. Ich habe mich sehr oft falsch entschieden und der darauf folgende Lernprozess war entscheidend für die nächsten Schritte.

    Wir sind eben kein Schwarm [[freude]], sondern in erster Linie Einzelwesen, die aber dazu manipuliert werden, sich wie ein Schwarm zu verhalten. Wer den Weg als Einzelwesen auf sich nimmt, dem muss nicht bange sein, dass ihm Fehler unterlaufen, die Fehler werden seine Lehrer sein.

    Alles, was getan werden muss, ist, sich auf den Weg zu begeben ...... und den Schwarm immer im Blick halten, aus seinem Verhalten lassen sich wichtige Erkenntnisse ziehen.
    Gruss

    nemo

    19.05.2017, 14:31
    (editiert von nemo, 19.05.2017, 14:32)

    @ Oblomow

    Danke – ein echter Augenöffner...

    dieser aktuelle Vortrag von Prof. Rainer Mausfeld:

    Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert

    Daraus:

    „Ein Widerstand hat überhaupt dann erst Erfolg, wenn wir eine realistische Einschätzung
    der Situation haben. Davor drücken wir uns.“

    Gruß
    nemo

    Oblomow

    E-Mail

    Leipzig,
    19.05.2017, 18:21
    (editiert von Oblomow, 19.05.2017, 18:25)

    @ neptun

    @neptun

    Danke Dir. Du sprichst mir aus dem Herzen.

    Schönes Erdbeer- und Rharbarberwochenende wünscht einer, der eher dem Saturn zuzurechnen ist.

    Oblomow

    ---
    "In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - Fragment 117

    (griechisch: "ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν· ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια")

    Demokrit

    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    20.05.2017, 05:10
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 20.05.2017, 14:04)

    @ nemo

    Es gibt immer Geschichten hinter den Geschichten ....

    > dieser aktuelle Vortrag von Prof. Rainer Mausfeld:
    >
    > Wie werden Meinung und
    > Demokratie gesteuert

    Es ist ohne Frage ein guter Vortrag. Aber bei der Reputation und Qualifikation müsste auch die Geschichte hinter der Geschichte bei so einer Einleitung Erwähnung finden.

    Das Buch von Des Griffin, wo man das finden kann, ist noch aus dem letzten Jahrtausend und der Prof. kennt es mit Sicherheit. Aber so ist das eben mit jeder Information, sie sind immer gefiltert. Das mag ja alles Nonsens sein, was Des Griffin schreibt, aber für mich bleibt ein Nachgeschmack wie es präsentiert wurde, ach ja - es geht um die Entstehung des 1. Mai und wer da eigentlich feiert.

    Gruß

    nemo

    20.05.2017, 09:28
    (editiert von nemo, 20.05.2017, 09:37)

    @ NST

    Weltverschwörung

    > Das Buch von Des Griffin wo man das finden kann, ist noch aus dem letzten
    > Jahrtausend und der Prof. kennt es mit Sicherheit. Aber so ist das eben mit
    > jeder Information, sie sind immer gefiltert.

    Ja, es gibt die Illuminaten, die Freimaurer, die Zionisten und noch mindestens 20 weitere
    Organisationen, die die Weltherrschaft anstreben. Da bleibt viel Platz für Spekulationen.
    Was wir aber sicher wissen können ist, wie die Prinzipien von Manipulation, Propaganda
    und Macht funktionieren. Herr Mausfeld ist Psychologe und kein Verschwörungstheoretiker.
    Daher hat er die Dinge zum Thema, die wir wissen können und nicht die Dinge,
    die wir nicht wissen können. Das Wissen, dass es eine geheime Weltverschwörung
    gibt, ist zwar interessant, aber es ändert nichts.

    Gruß
    nemo

    reefan

    E-Mail

    München,
    20.05.2017, 10:52
    (editiert von reefan, 20.05.2017, 10:53)

    @ NST

    Martin Armstrong über "Die Kreatur von Jekyll Island":

    auf die Frage eines Lesers, was er von diesem Buch halte, antwortete er:

    "ANSWER: This is like asking to criticize the Bible since so many people believe every word written in this book. Well here it goes. Thousands of hate e-mails will flood in, but conspiracy myths be damned, they are a cover-up for the real culprit – Congress. Some people hate central banks because of this book, they believe Andrew Jackson was a hero and are oblivious to the fact that he set off a round of wildcat banking that ended in yet another sovereign debt default among the states who then tried to bailout their own banks.

    Well, fiction be damned. “The Creature From Jekyll Island” is amateurish at best and another total misrepresentation of the facts and events. It is very one-sided and ignores the real political manipulation of the Fed by the government for their own self-interest. It promotes the very same Marxist/socialistic beliefs from the Progressive Era that gave us the New Deal and robbed every one of their future: altering the family structure in the West forever.

    The original design of the Fed was to be private, for banks were to contribute to fund their own bailouts, as JP Morgan had done taking the lead during the Panic of 1907. It was not to be a government bailout operation. The United States had no central bank at that time. There was never any intent to create the institution as it exists today: the original design was altered dramatically by lawyers who never understood the madness of their own minds in their pursuit of power as politicians."

    Kurze Zusammenfassung auf deutsch:
    Er antwortete, dass dieses Buch so schwierig zu kritisieren sei wie die Bibel und Tausende von Hass-Emails erzeugen würde.
    Das Buch sei jedoch bestenfalls amateurhaft und eine weitere Falschdarstellung (misrepresentation) der tatsächlichen Fakten und Ereignisse. Es sei sehr einseitig und ignoriere die tatsächliche Manipulation der FED durch die Regierung für die Durchsetzung eigener Interessen.

    Im Originaltext geht er dann weiter ein auf die marxistisch/sozialistischen Hintergründe des damaligen politischen Glaubensystems, das zum New Deal führte. Weiterhin beschreibt er dann sehr lange und ausführlich die tatsächlichen Hintergründe der Panik an den Aktienmärkten von 1907, die letztlich zur FED-Gründung führte und zieht dabei immer wieder den Bogen von den damaligen weltpolitischen Ereignissen bis hin zur aktuellen FED-Politik, um ein Verständnis des Gesamtkontextes zu ermöglichen.

    Der Text ist für des englischen mächtige Leser sehr empfehlenswert und besteht aus insgesamt vier umfangreichen Teilen:

    Quelle:
    the-creature-from-jekyll-island

    2. Teil:
    the-federal-reserve-part-ii

    3. Teil:
    the-federal-reserve-part-iii-the-takeover

    4. Teil:
    the-federal-reserve-part-iv-the-bankers-strike-bank

    Viele Grüße

    reefan

    dottore

    20.05.2017, 14:53

    @ reefan

    Ergänzung

    Hi,

    das Buch zu Jekyll Island (= Geschichte und Vorgeschichte der US-Fed) gab mir Mitte der 50er Jahrte Guido Röder vom Widar-Verlag in Oberammergau (wo ich damals wohnte, meine Schule war im Gymnasium Ettal, nächster Ort) zum Übersetzen aus dem Englischen.

    Der Röder war strammer Alt-Nazi und das Buch habe ich schnell als Galimathias durchschaut. Honorar gab's ohnehin nicht. Gruß - d.

    NST

    Homepage E-Mail

    Südthailand,
    20.05.2017, 16:17
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 20.05.2017, 17:19)

    @ NST

    Pawlow'sche Reflexe gibt es auch bei Menschen

    > es geht um die Entstehung des 1. Mai und wer da eigentlich feiert.

    Pawlow'sche Reflexe gibt es auch bei Menschen und sie funktionieren, wie wir sehen, nicht nur mit Futter. [[freude]]

    Der Test hat aber sehr gut funktioniert, sogar -dottore- hat sich gemeldet und die Sache zufriedenstellend erklärt.

    Die nächste Aufgabe wird schwieriger. Ich schätze die Bücher von Daniele Ganser, sie sind wirklich lesenswert und bringen Licht in viele Ecken, die zuvor nicht ausgeleuchtet wurden. Herr Ganser forschte unter anderem an der LSE und wer ein wenig den Link studiert der kann feststellen, dass dort alles was Rang und Namen hat, ebenfalls studiert oder unterrichtet hat. Auch Herr Soros gab sich die Ehre.

    Was mich wundert ist, dass das niemanden wundert. (Rechtschreibkorrektur?)
    Ein brillanter Aufklärer, darf Dinge veröffentlichen, in die einige schwergewichtige Personen verwickelt sein könnten, die ebenfalls an der LSE studierten oder unterrichteten. Das nenne ich einmal ein voller Erfolg der offen demokratischen Gesellschaft, und Schweizer ist der Autor auch noch. Aber wer den Vortrag von Prof. Mausfeld gesehen hat, der weiß, dass beim Thema Public Relations nichts dem Zufall überlassen wird.

    Jetzt müsste noch etwas kommen ..... wird es aber nicht, denn ein Problem zu lösen beginnt damit, sich erst einmal selbst die richten Fragen zu stellen und das muss jeder für sich selbst tun.

    Gruß

    Nikolay

    E-Mail

    21.05.2017, 21:32
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 22.05.2017, 13:15)

    @ nemo

    Danke!

    Hallo nemo,
    ich war ca. 4 Tage unterwegs, und konnte nicht gleich antworten.
    Vielen Dank für deinen Beitrag!

    > Wie der Philosoph P. D. Ouspensky und Carl G. Jung messerscharf
    > erkannt haben, besteht unser Hauptirrtum in der Annahme,
    > dass wir bereits bewusst wären.

    Auf die Bücher (Lehre) von Gurdjieff und Ouspensky bin ich „zufällig“ im Jahr 1995 auf dem Büchermarkt in Sankt Petersburg gestoßen, und war von dieser Lehre sehr beeindruckt. Später haben mich auch die Bücher von Neale Donald Walsch „Gespräche mit Gott“ und Eckhart Tolle „Jetzt. Die Kraft der Gegenwart“ sehr beeindruckt. Ich empfinde diese Werke als eine echte Bereicherung und Hilfe in meinem Leben.

    > Es hängt also alles an der Frage der eigenen Bewusstwerdung.

    Ich sehe das Ganze sehr ähnlich.

    Gruß, Nikolay

    Silke

    22.05.2017, 07:33

    @ dottore

    "Das Problem mit Griffins Buch ist..." „…habe ich auch einmal geglaubt“

    Lieber dottore,

    > ...und das Buch habe ich schnell
    als Galimathias
    > durchschaut. Gruß - d.

    Danke, dass du immer wieder wenigsten mit ein paar Zeilen auf wesentliche Fakten und Fehlinformationen hinweist.

    Das Buch ist Zeitverschwendung, Spin-Doktorei, Ablenkung vom Wesentlichen und ein gutes Beispiel dafür, wie ein wichtiges Thema (Wesen und historische Entstehung von Geld und Währung, Debitismus, Rolle des 2-stufigen GB-ZB-Systems und des Staates dabei - StZM/GZ, Rolle der geldpolitischen Operation bei der Schaffung von Geld durch Machtakt usw.) durch das Vermischen mit VT-Kram für Interessierte in eine Sackgasse geführt wird -> die pösen Bänker und die allmächtigen NWO-Eliten.

    @pigbonds dazu:
    "Vor der Etablierung des FED-Systems konnten jene Banken mit dem dicksten Polster alles aufkaufen. So konnte J.P. Morgan die Krise 1907 praktisch im Alleingang lösen.
    Durch die Schaffung einer "Überbank" wurde es möglich, die *Geldmenge* (in Anspielung auf die durch das Warengeld Gold physisch begrenzte schaffbare Geldsumme), in eine elastische Summe zu verwandeln.
    Was Griffin übersieht, ist, dass es keine langandauernde Kapitalbildung geben kann, wenn kein solches debitistisches System besteht. Obwohl er sich als echten Kapitalisten versteht, lehnt er den wesentlichsten Mechanismus der Kaptialbildung ab.
    Wenn man dieses System aber ablehnt, dann muss man es konsequent tun und den Menschen als Mensch verstehen. Wenn man das System bejaht, dann muss man ebenso konsequent sein und den Menschen als Zivilisten verstehen, der im Grunde nur noch eine auswechselbare Zelle im System Zivilisation darstellt. Es gilt dann zu klären, unter welchen Voraussetzungen das System am besten funktioniert.
    Alles dazwischen ist Fantasy - freie Individuen, die friedlich tauschen und Gold und Silber und Bitcoin als Geld anerkennen, das ist Stoff für die Märchenstunde und in der wird irgendwann auch ein böser Wolf auftreten, der das friedliche Sandkastenspiel stört. Solche Theorien beschreiben Nebensysteme, Bastardensysteme, Teilsysteme, aber nie das Hauptsystem."

    oder @Phoenix5 dazu:
    "Ja, dieses Buch habe ich auch einmal geglaubt und einige wenige (historische) Dinge darin werden wohl stimmen (vieles aber auch nicht. Das Buch wurde hier schon mal zerpflückt). Was Geld aber ist, hat der Autor leider auch nicht begriffen."

    Liebe Grüße
    Silke

    ---
    um das Unlösbare zu lösen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
    gegen den inneren persönlichen Staat.

    nemo

    23.05.2017, 01:02
    (editiert von nemo, 23.05.2017, 01:18)

    @ Nikolay

    Der Eigendünkel des Menschen

    > Auf die Bücher (Lehre) von
    > Gurdjieff
    > und
    > Ouspensky
    > bin ich „zufällig“ im Jahr 1995 auf dem Büchermarkt in Sankt
    > Petersburg gestoßen, und war von dieser Lehre sehr beeindruckt.

    Hallo Nikolay,

    die Lehre von Gurdjieff beginnt auf einem viel höheren Niveau als unserem Alltags-
    bewusstsein, deshalb ist sie so schwierig umzusetzen. Dazu müssen erst einmal alle
    Blockaden, die dem Bewusstsein im Wege stehen, weggeräumt werden. Das ist ein
    Prozess von einigen Jahren intensiver Arbeit. Aber dann versteht man erst den Anfang:

    Wir wissen nicht, dass wir nichts wissen. Wir leben in der Einbildung, dass wir bereits
    Bescheid wüssten.
    Daher müssen wir zuerst erkennen, dass wir nichts wissen, um einen Zugang zu den
    Entwicklungsmöglichkeiten des Menschen zu erlangen.
    Die Frage ist, ob wir eine höhere Intelligenz außerhalb unserer selbst erkennen können.
    Dies ist die Voraussetzung für alles andere. Solange wir uns einbilden, dass wir selbst
    das Intelligenteste auf dieser Welt sind, gibt es keinen Ausweg aus dem Gefängnis.

    Carlos Castaneda nannte es den Eigendünkel, der unseren Untergang besiegeln wird.

    Gruß
    nemo

    Nikolay

    E-Mail

    23.05.2017, 23:50

    @ nemo

    Es geht in erster Linie um die Frage aller Fragen: Wer bin ich?

    Alles andere, nemo, ist eher nebensächlich. IMHO natürlich.
    Solange jemand für sich selbst diese Frage nicht geklärt (erfahren) hat,
    wird er auch weiter sich selbst in zigtausend Verstandes Konzepten verlieren.

    Der Verstand produziert endlos zigtausend Konzepte über "dies oder jenes",
    über "was ich weiß" oder "nichts weiß", über "Entwicklungsmöglichkeiten" usw.
    Das ist seine Überlebens-Strategie ...
    Ich bin aber nicht mein Verstand!

    Finde den, der
    - Fragen stellt ...
    - oder sich einbildet, dass er alles & wenig & nichts weiß ...
    - oder einen Ausweg aus dem Gefängnis sucht ...
    - oder etwas "entwickeln" will ...

    ... und er löst sich gleich ins Nirwana auf. :)
    ES bleibt, so wie ES ist.

    Gruß, Nikolay

    nemo

    24.05.2017, 22:12
    (editiert von nemo, 24.05.2017, 22:16)

    @ Nikolay

    Wer bin ich?

    Die Frage, wer ich bin, ist eine Frage der Bewusstheit.
    Der Unbewusste ist ein anderer Mensch als der Bewusste.

    Die konkrete Aufgabe besteht darin, das Unbewusste,
    bewusst zu machen. Damit gibt es mehrere Stufen der
    Bewusstheit und auch mehrere Antworten auf die
    Frage: Wer bin ich?

    Bei Gurdjieff gibt es sieben Bewusstseinsstufen und
    21 Formen der Idiotie. Die Idiotenlehre gefällt mir
    besonders gut, denn sie geht davon aus, dass jeder
    Mensch ein Idiot ist und je mehr er das Wesen seiner
    Idiotie begreift, um so größer die Chance sich
    davon zu befreien.

    Die Annahme, man wäre kein Idiot, ist demnach das
    sicherste Mittel um ewig einer zu bleiben. Das verstehe
    ich auch ohne Verstand, sondern ganz intuitiv. [[zwinker]]

    Gruß
    nemo

    Nikolay

    E-Mail

    25.05.2017, 13:19
    (editiert von Nikolay, 25.05.2017, 13:27)

    @ nemo

    Finde es raus, wer DU bist ...

    Hallo nemo,

    du hast scheinbar noch immer nicht erfahren, dass DU nicht dein Verstand bist.
    Dein Verstand verkauft dir nach wie vor zahlreiche Verstandes-Konzepte,
    die du für "real" oder "Wahrheit" hältst.

    Wer bist DU?
    Bist du ein vergänglicher Körper, der kommt und geht?
    Bist du ein "Gedanken-Prozess", wo ein Gedanke erscheint "Ich bin ein Idiot",
    und wieder verschwindet?

    > Die Frage, wer ich bin, ist eine Frage der Bewusstheit.

    Bewusstheit (Bewusst-sein) als solche braucht keine Fragen und Antworten, und keinen Verstand.
    Ich bin. Hier und Jetzt. ES IST.

    > Der Unbewusste ist ein anderer Mensch als der Bewusste.

    Macht die Identifikation mit dem Verstand (und Verstandes-Konzepten) jemanden "bewusst"? ;-)

    > Die konkrete Aufgabe besteht darin, das Unbewusste, bewusst zu machen.

    Was konkret sollte "bewusst" gemacht werden, von "wem", wozu und wie lange? ... ;-)

    > Damit gibt es mehrere Stufen der Bewusstheit
    > und auch mehrere Antworten auf die Frage: Wer bin ich?

    Du brauchst nicht für "zig-Stufen der Bewusstheit" eine Antwort erfinden. ;-)
    Es reicht, wenn du jetzt von deiner "Stufe der Bewusstheit" diese Frage beantworten versuchst.

    > Bei Gurdjieff gibt es sieben Bewusstseinsstufen und 21 Formen der Idiotie.

    Fast bei allen Lehren gibt es viele oder einige Zahlen (für was auch immer),
    und viele unterschiedliche Vorstellungen (für was auch immer).
    Lasst dich nicht von diesen Zahlen und zahlreichen Vor -stellungen irritieren. ;-)

    Ich betrachte keine einzige Lehre als "endgültige Wahrheit".
    Das betrifft auch die Lehren von Gurdjieff, Castaneda, E.Tolle usw.
    Für mich sind das eher nur eine bestimmte Betrachtungsweise
    von vielen anderen (Verstandes-Konzept, geistige Vorstellung),
    und auch eine bestimmte Erfahrung derjenigen, der diese Erfahrung
    konzeptuell in einer "Lehre" dargestellt hat.

    Bewusstheit (Bewusst-sein) an sich braucht keine Lehre und keine Verstandeskonzepte.
    Entweder bist du in diesem Jetzt-Moment bewusst, oder
    unbewusst (Identifikation mit dem Verstand, oder z.B. mit einer Einbildung "Ich bin ein Idiot" usw.).

    > Die Annahme, man wäre kein Idiot, ist demnach
    > das sicherste Mittel um ewig einer zu bleiben.

    Das gilt auch für die Annahme "man wäre ein Idiot" oder "man wäre ein Weiser Mann".
    Beides ist die Einbildung des Verstandes, und existiert nur in der Einbildung des Verstandes.
    Bewusstheit hat mit solchen "Annahmen" und Einbildungen des Verstandes nichts zu tun.

    Wofür "du" dich selbst hältst oder dir ein-gebildet hast (ein Idiot, ein Schüler zu sein, usw.),
    so wird es auch für "dich" sein, und nur für dich, in deiner Einbildung, bzw. für deinen Ego-Verstand.
    Mit Bewusstheit hat das nichts zu tun.

    > Das verstehe ich auch ohne Verstand, sondern ganz intuitiv.

    Verstehen kann nur der Verstand. Mit Intuition hat es wenig zu tun. ;-)

    Also, wer bist DU? Wie lautet deine jetzige Antwort, aus deiner jetzigen Erfahrung.

    Finde es raus, wer DU bist ...

    In dem Moment, wo du es raus findest,
    verliert jedes Verstandes-Konzept (jede "Lehre") eine Bedeutung.

    Nur für den Ego-Verstand kann etwas eine "Be-deutung" haben.
    Bewusst-sein an sich braucht keine "Be-nennung", "Be-deutung",
    oder eine Verstandes-Interpretation dessen, WAS IST.

    Bis Jetzt, Nikolay :)

    Nikolay

    E-Mail

    28.05.2017, 19:23
    (editiert von Rechtschreibkorrektur, 28.05.2017, 19:54)

    @ nemo

    Buchempfehlung

    Hallo nemo,

    ich weiß es nicht, ob du die Bücher (3 Bänder) „Gespräche mit Gott“ (Neale Donald Walsch)
    schon gelesen hast. Falls nicht, dann kann ich dir diese Bücher sehr empfehlen.
    Diese Bücher helfen vieles aus der anderen Perspektive zu betrachten.
    Auch in den Bücher von Michael Newton "Die Abenteuer der Seelen" gibt es vieles
    interessantes zu entdecken. Solche Bücher erweitern den geistigen Horizont.

    Gruß, Nikolay

    nemo

    28.05.2017, 23:34
    (editiert von nemo, 28.05.2017, 23:35)

    @ Nikolay

    Ich schalte jetzt mal meinen Verstand ab

    Finde es raus, wer DU bist ...

    ...und übe mich in Nicht-Wissen.

    Was dann übrig bleibt ist das was wahrnimmt, sieht und erkennt.
    Das Wahrnehmen, Sehen und Erkennen erübrigt die Frage nach
    dem: Wer bin ich? Denn diese Frage stellt nur der Verstand.

    Gruß
    nemo

    Nikolay

    E-Mail

    29.05.2017, 22:28

    @ nemo

    SEIN

    > Ich schalte jetzt mal meinen Verstand ab

    Das wirst du auf Dauer sowieso nicht schaffen.
    Höchstens ganz kurz, z.B. beim Meditieren.
    Und "abschalten" ist gar nicht notwendig.
    Ich betrachte den Verstand eher als ein "Werkzeug",
    um bestimmte Aufgaben zu erledigen.
    Ansonsten, schenke ich ihm nicht allzu viel Aufmerksamkeit.

    > Was dann übrig bleibt ist das was wahrnimmt, sieht und erkennt.
    > Das Wahrnehmen, Sehen und Erkennen erübrigt die Frage nach
    > dem: Wer bin ich? Denn diese Frage stellt nur der Verstand.

    Ich sehe das ähnlich. Die Frage gilt eher als "Hinweis" auf das, WAS IST.
    Der Verstand kann ES nicht erfassen, und verstehen sowieso nicht.
    ES kann man nicht verstehen. ES kann man nur sein. Ich bin. ES IST.

    Gruß, Nikolay

Wandere aus, solange es noch geht.


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