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ZITAT »Die Eliten und Politiker sind so abgehoben von der Realität, die kümmert wirklich nur noch ihre privaten Luxusprobleme, die sie nur in politische Korrektheit verpacken, um sie durchsetzen zu können.«

Die Pfandsammler-Küche: 10 Wochen günstig Einkaufen und Kochen

    Fabio

    Homepage

    München,
    28.10.2015, 19:47
     

    "Bitcoin ist 100x so leistungsfähig wie Google"

    So formuliert es zumindest Balaji Srinivasan, der 116 Mio USD für sein Startup 21 Inc bekommen hat:

    "All of Google today would represent less than 1% of all of mining (Bitcoin operations worldwide). The sheer degree of what is happening in (Bitcoin) mining is not being appreciated by the press," said Balaji Srinivasan at the Bitcoin Job Fair. "If we assume there are 10 million Google servers, and each of these servers is running, you can multiply that through and get one petahash. If they turned off all of their data centers and pointed them at Bitcoin (mining network), they would be less than 1% of the network."

    Kurz gesagt:

    Wenn Google alle seine Server zu Bitcoin Minern umfunktionieren würde, würden sie damit gerade 1% des Bitcoin Netzwerkes erreichen.

    Quelle:
    https://www.cryptocoinsnews.com/bitcoin-100-times-powerful-google/

    ---
    “We are on strike against the dogma that the pursuit of one’s happiness is evil. We are on strike against the doctrine that life is guilt." John Galt

    Bitcoin-Tipps: 14fQHx4Rp9VzAH1cBBK7Rp5zMdMV9vh2kW

    Fornax

    28.10.2015, 20:04

    @ Fabio

    Auch: Supercomputer-Vergleich

    Hallo,


    immer wieder schön zu lesen, wen der Bitcoin alles übertrumpft. [[top]]



    Artverwandte Meldungen gab es übrigens auch schon vor Jahren, z.B. 2013:


    http://www.coindesk.com/bitcoin-network-out-muscles-top-500-supercomputers/



    Es ist einfach nur Wahnsinn, welche Entwicklung der Bitcoin bisher hingelegt hat. Und das genau in den Jahren, in denen das Fiatgeld abstürzt. Das Timing ist bemerkenswert.



    Lieben Gruß

    Sundevil

    28.10.2015, 20:19

    @ Fabio

    Und ganz toll, dass BitcoinXT die Festplatten sprengt

    Das Problem mit der Blockgrösse wird dazu führen, dass Bitcoin nodes unrentabel werden. Da kann man dann viele Vergleiche mit Google Servern ziehen, aber die bleiben dann wenigstens rentabel.

    (Also ca. 3 TB pro Jahr, dass kann kein Enduser mehr auf die Festplatte draufladen)

    CalBaer

    28.10.2015, 21:44
    (editiert von CalBaer, 28.10.2015, 21:46)

    @ Sundevil

    XT bisher bedeutungsloser Fork

    Der Anteil der XT-Nodes liegt nach seinem anfaenglichen Erfolg im unteren einstelligen Prozentbereich. Von daher bedeutungslos, zumal groessere Bloecke als 1 MB fruehestens Anfang naechsten Jahres von einer Mehrzahl der Nodes unterstuetzt werden koennten - aber dazu gibt es noch keinen Konsens bei den Core-Devs.

    Aber selbst wenn die Blockgroesse irgendwann ansteigen sollte, geht dies nicht beliebig andernfalls ginge das Netz in die Knie auf Grund nicht unendlicher Bandbreite. Die Core-Devs werden diesen Aspekt mit Sicherheit beruecksichtigen.

    Selbst wenn die Blockgroesse irgendwann auf 32 MB steigen und das auch voll ausgeschoepft werden sollte (momentant ca 500k bei 1 MB Blockgroesse), bliebe das Datenaufkommen mit 1,6 TB pro Jahr noch ueberschaubar (8 TB Platten sind fuer den Endanwender heute bereits erschwinglich).

    Speicherplatz ist also nicht das Bottleneck bei der Skalierung, es ist die Bandbreite zu den Nodes.

    ---
    Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

    1CBaerFK7x55XdXjdU85SXePYqJi7Xu3Ux

    paranoia

    E-Mail

    Die durchschnittlichste Stadt im Norden,
    28.10.2015, 22:50
    (editiert von paranoia, 28.10.2015, 22:50)

    @ Fabio

    Kann die NSA 51%-Angriffe gegen das Bitcoin-Netzwerk fahren?

    Sag' mal Fabio, hast Du denn bei den Bitcoins gar keine Angst, dass die NSA einen 51%-Angriff durchführen kann?

    Oder sind das sowieso schon die Hauptminer?

    Oder müssen wir uns da keine Sorgen machen, weil das die Guten sind, die uns vor den Geldterroristen schützen?

    Gruß
    paranoia

    ---
    Alle Artikel persönlich aus dem Kopf - ich kann auch ohne Stützräder Beiträge schreiben! :)

    konstantinkoll

    E-Mail

    Dortmund,
    28.10.2015, 23:19

    @ Fabio

    Da werden Äpfel mit Birnen verglichen

    > Wenn Google alle seine Server zu Bitcoin Minern umfunktionieren würde,
    > würden sie damit gerade 1% des Bitcoin Netzwerkes erreichen.

    Das stimmt und stimmt nicht: es mag sein, dass die Google-Server nur 1% der Mining-Leistung des gesamten Bitcoin-Netzwerks erbringen würden. Aber fast alle Miner setzten spezialisierte Hardware ein, die eben nur Bitcoins (und andere Alt-Coins) minen kann, und keine Allzweck-Hardware wie ein Server ist.

    Richtiger wäre es herauszufinden, was passiert wenn man mit dem Geld, das Google in seine Server investiert, spezialisierte Mining-Hardware betreiben würde.

    Broesler

    Berlin,
    28.10.2015, 23:32

    @ paranoia

    BTC = NWO

    Dies ist lediglich meine Meinung!

    Warum sollten Banken auf eine "Währung" auf Dauer verzichten, wenn ihnen jegliche Transaktionskosten uvm. abgenommen würde. [[zwinker]]

    Ahoi

    CalBaer

    28.10.2015, 23:43

    @ Broesler

    Hast Du wieder zurueckgekauft?

    Jetzt sind die $300 ja ueberschritten.

    ---
    Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

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    Broesler

    Berlin,
    28.10.2015, 23:59
    (editiert von Broesler, 29.10.2015, 00:22)

    @ CalBaer

    Nope,

    mein Kaufpunkt lag auch etwas höher. Präzisiert, zumindest so halb, @~320$. Ich bin der Meinung
    BTC wird innert 2 Monaten ein neues 1-Jahrestiefs generieren und erst danach neue Höchststände erklimmen,
    wenn dem nicht so sein sollte, hab ich nichts gesagt/lag einfach falsch (und @masterluc richtig).

    Ahoi

    CalBaer

    29.10.2015, 00:08
    (editiert von CalBaer, 29.10.2015, 00:12)

    @ paranoia

    Mit entsprechendem Aufwand waere das moeglich

    Die NSA hat derzeit aber nicht die Rechenleistung. 2013 kam nicht mal der schnellste Supercomputer der US-Regierung an die Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerkes heran, welche sich bis heute mehr als verzehntausendfacht hat. Ca. 500 PHash/s mueste sie heute unbemerkt ueber Nacht auftreiben und dann noch ueber moeglichst viele IPs weltweit streuen, damit man den Attacker nicht so einfach blockieren kann. Natuerlich koennte die US-Regierung einen Bitcoin-Killer bauen und betreiben, nur kostete das nach aktuellen Schaetzungen mindestens 120 Millionen Dollar an Hardware. Hinzu kaemen noch Gebaeude-, Strom- und Personalkosten. Der Erfolg waere aber nicht garantiert und man koennte die Verantwortlichen so oder so wegen Verschwendung von Steuergeldern zur Rechenschaft ziehen. Von daher ist das sehr unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher halte ich dagegen eher den totalen Untergang des "Abendlandes" oder andere Verschwoerungen und dann kann man jegliche Eigentumsrechte sowieso knicken.

    ---
    Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

    1CBaerFK7x55XdXjdU85SXePYqJi7Xu3Ux

    Zarathustra

    Helvetistan,
    29.10.2015, 07:53

    @ Sundevil

    Satoshis Node-Design

    > Das Problem mit der Blockgrösse wird dazu führen, dass Bitcoin nodes
    > unrentabel werden. Da kann man dann viele Vergleiche mit Google Servern
    > ziehen, aber die bleiben dann wenigstens rentabel.
    >
    > (Also ca. 3 TB pro Jahr, dass kann kein Enduser mehr auf die Festplatte
    > draufladen)

    Das war auch nicht vorgesehen, dass das jeder Enduser macht.

    Quote from: satoshi on July 14, 2010, 09:10:52 PM

    I anticipate there will never be more than 100K nodes, probably less. It will reach an equilibrium where it's not worth it for more nodes to join in. The rest will be lightweight clients, which could be millions.

    At equilibrium size, many nodes will be server farms with one or two network nodes that feed the rest of the farm over a LAN.


    This one echos the same sentiment:

    Quote from: satoshi on July 29, 2010, 02:00:38 AM

    The current system where every user is a network node is not the intended configuration for large scale. That would be like every Usenet user runs their own NNTP server. The design supports letting users just be users. The more burden it is to run a node, the fewer nodes there will be. Those few nodes will be big server farms. The rest will be client nodes that only do transactions and don't generate.

    ---
    "Die Einsicht in die strenge Notwendigkeit der menschlichen Handlungen ist die Grenzlinie, welche die philosophischen Köpfe von den andern scheidet." Schopenhauer

    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    QuerDenker

    29.10.2015, 09:38
    (editiert von QuerDenker, 29.10.2015, 09:39)

    @ CalBaer

    In Zeiten von QEx?

    Hallo BT-C-alBär, [[zwinker]]

    > Natuerlich koennte
    > die US-Regierung einen Bitcoin-Killer bauen und betreiben, nur kostete das
    > nach aktuellen Schaetzungen mindestens 120 Millionen Dollar an Hardware.
    > Hinzu kaemen noch Gebaeude-, Strom- und Personalkosten.

    Meinst Du wirklich, diese 120 Mio wären in Zeiten, in denen zig und hunderte Milliarden, einfach mal so, an 'notleidende Banken' usw. gehen und ja auch ein 'QE3++' unter Yellen noch weitergeführt wird, 'das Hindernis'? [[trost]]

    Dass 'Sowas' erstmal, incl. natürlich sehr komplexer Infrastrukur, wie Kühlung usw. in den Serverräumen usw., gebaut und in Betrieb genommen werden muß, wohl ja eher...

    Hast Du Browns 'Digital Fortress' gelesen? [[top]]

    Grüße

    QuerDenker

    ---
    10cc: 'communication is the problem to the answer' ;-)

    Zarathustra

    Helvetistan,
    29.10.2015, 10:03

    @ Broesler

    Ja, BTC und Krypto werfen die AWO über den Haufen (oT)

    [ kein Text ]

    ---
    "Die Einsicht in die strenge Notwendigkeit der menschlichen Handlungen ist die Grenzlinie, welche die philosophischen Köpfe von den andern scheidet." Schopenhauer

    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    Zarathustra

    Helvetistan,
    29.10.2015, 12:00
    (editiert von Zarathustra, 29.10.2015, 12:03)

    @ paranoia

    First they ignore you, then they laugh at you, then they fight you, then ...

    > Sag' mal Fabio, hast Du denn bei den Bitcoins gar keine Angst, dass die NSA
    > einen 51%-Angriff durchführen kann?
    >
    > Oder sind das sowieso schon die Hauptminer?
    >
    > Oder müssen wir uns da keine Sorgen machen, weil das die Guten sind, die
    > uns vor den Geldterroristen schützen?
    >

    Hallo lieber paranoia!

    First they ignore you, then they laugh at you, then they fight you, then they invest in you.

    December 2014: MasterCard regional President: "if it’s an anonymous transaction, that sounds like an suspicious transaction."

    June 2015: MasterCard: Digital Currency’s Risks Outweigh the Benefits

    October 2015: MasterCard invests in Digital Currency Group


    http://dcg.co/who-we-are/

    Das war übrigens voraussehbar!

    Grüsse!

    Zara

    ---
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    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    Fabio

    Homepage

    München,
    29.10.2015, 13:31

    @ paranoia

    NSA

    > Sag' mal Fabio, hast Du denn bei den Bitcoins gar keine Angst, dass die NSA
    > einen 51%-Angriff durchführen kann?
    >
    > Oder sind das sowieso schon die Hauptminer?
    >
    > Oder müssen wir uns da keine Sorgen machen, weil das die Guten sind, die
    > uns vor den Geldterroristen schützen?


    Ich glaube zwar, dass die Frage nicht ganz ernst gemeint war, aber ok, hier meine Antwort: Nein, ich habe keine Angst davor. Ich fände es sogar ganz spannend, wenn die NSA das tun würde.
    Was wäre denn Deiner Meinung nach der Sinn? Dass die NSA dann genauso gut über Bitcoin Bewegungen Bescheid weiss, wie über "normale" Überweisungen?

    LG

    Fabio

    ---
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    Fornax

    29.10.2015, 15:53

    @ paranoia

    Wird nicht passieren

    > Sag' mal Fabio, hast Du denn bei den Bitcoins gar keine Angst, dass die NSA
    > einen 51%-Angriff durchführen kann?


    Es reicht, als "großes Bild" im Kopf zu haben: Bitcoin ist im Vergleich zu Fiatgeld unsterblich.

    Wer Zeit hat, kann über die "was wäre wenns" nachdenken.

    Der Investor diversifiziert ganz einfach und ist so in jedem (unmöglichen) Fall fein raus.



    PS: Litecoin benutzt z.B. einen anderen Hash-Algorithmus...

    paranoia

    E-Mail

    Die durchschnittlichste Stadt im Norden,
    29.10.2015, 18:18

    @ Fabio

    51%-Angriff gegen Bitcoin

    > > Sag' mal Fabio, hast Du denn bei den Bitcoins gar keine Angst, dass die
    > NSA
    > > einen 51%-Angriff durchführen kann?
    > >
    > > Oder sind das sowieso schon die Hauptminer?
    > >
    > > Oder müssen wir uns da keine Sorgen machen, weil das die Guten sind,
    > die
    > > uns vor den Geldterroristen schützen?
    >
    >
    > Ich glaube zwar, dass die Frage nicht ganz ernst gemeint war, aber ok,

    Die Frage war ganz ernst gemeint. Ich habe auf eine polemische Antwort an CalBaer verzichtet. Möge sich jeder seinen Teil dazu denken!

    > hier meine Antwort: Nein, ich habe keine Angst davor. Ich fände es sogar
    > ganz spannend, wenn die NSA das tun würde.
    > Was wäre denn Deiner Meinung nach der Sinn? Dass die NSA dann genauso gut
    > über Bitcoin Bewegungen Bescheid weiss, wie über "normale"
    > Überweisungen?

    Ich könnte jetzt auch behaupten, dass ich meinte, dass Deine Frage nicht ernst gemeint sei.
    Jeder Bitcoin-Benutzer, der seine Bitcoins auf dem eigenen Konto verwaltet, kann soviel über alle Bitcoin-Transaktionen soviel wissen, wie die NSA heute schon über Bitcoin-Überweisungen weiß.
    Dafür braucht man sich nicht erst als Miner als Einzelperson oder im Pool zu betätigen.

    Der einzige Vorteil der NSA ist, dass sie Ressourcen einsetzen kann, um Konten zu personalisieren.
    Dafür muss sie nicht als Miner arbeiten.
    Beispielsweise könnte sie manuell oder automatisiert versuchen, CalBaer zu deanonymisieren.

    Gruß
    paranoia

    ---
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    paranoia

    E-Mail

    Die durchschnittlichste Stadt im Norden,
    29.10.2015, 18:30

    @ Fornax

    Bitcoin ist genauso unsterblich wie das Tausendjährige Reich

    Hallo Fornax,

    ich wüßte nicht, wie ich mit Bitcoins beim Stromausfall in Hannover eine Taschenlampe oder etwas zu essen hätte kaufen können.

    Smartphonebesitzer hätten diese Chance solange gehabt, bis die Batterien der Mobilfunkstationen ausgegangen wären.

    Der Stromausfall dauerte gottlob nicht so lange, ich war aber eine Viertelstunde vom Netz abgeschnitten, andere Stadtteile über Stunden.

    > > Sag' mal Fabio, hast Du denn bei den Bitcoins gar keine Angst, dass die
    > NSA
    > > einen 51%-Angriff durchführen kann?
    >
    >
    > Es reicht, als "großes Bild" im Kopf zu haben: Bitcoin ist im Vergleich
    > zu Fiatgeld unsterblich.

    So unsterblich wie "Second Life"?

    >
    > Wer Zeit hat, kann über die "was wäre wenns" nachdenken.
    >
    > Der Investor diversifiziert ganz einfach und ist so in jedem
    > (unmöglichen) Fall fein raus.

    Na, wieviele Bitcoin-Konten muss ich dann führen?

    > PS: Litecoin benutzt z.B. einen anderen Hash-Algorithmus...

    Es ist ziemlich sinnlos, auf die unterschiedlichen Ausgestaltungsmerkmale von elektronischen Geld zu verweisen, wenn alle Varianten gleiche Merkmale besitzen und die gemeinsamen Merkmale ein Risiko darstellen.

    Das kann man übrigens auch gut mit den Diversifizierungsfantasien einiger Trommler an den Kapitalmärkten vergleichen.

    Gruß
    paranoia

    ---
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    paranoia

    E-Mail

    Die durchschnittlichste Stadt im Norden,
    29.10.2015, 18:43

    @ Zarathustra

    Zarathustra, ich bin mit Deiner Leistung unzufrieden!

    Hallo Zarathustra,

    ich find's echt süß, wenn von Dir Propaganda anstelle von Argumenten kommt.
    Da zeigt sich dann die pure Emotion anstelle der Ratio.

    Das ist mir schon bei den Diskussionen zur Zufallsenergie aufgefallen.

    Eins halte ich Dir aber zu Gute:
    Du hast Dein Elektrofahrrad aus freiem Willen gekauft und nicht, weil es "gefördert" wurde oder weil Du dazu gezwungen worden bist.

    > [i]First
    > they ignore you, then they laugh at you, then they fight you, then they
    > invest in you.


    Es ist sehr einfach.
    Überlege Dir folgendes:

    Wieviel Leute verstehen das Geldsystem?

    Damit sind keine theoretische Fantastereien in Foren gemeint.
    Interessanterweise sind das nur sehr wenige selbst unter denen, von denen man es aufgrund ihre Berufes erwarten sollte.

    Wieviele Leute verstehen Bitcoin?
    Und zwar nicht auf Blabla-Ebene, sondern bis hin zu den kryptographischen Verfahren.

    Wie groß ist die Schnittmenge aus beiden Gruppierungen?

    Wieviel Menschen beherzigen die Regel, nicht in das zu investieren, was sie nicht verstehen?

    Zu welcher Gruppen gehören die Investoren?
    Warum investieren sie?

    Weil sie es nicht verstehen und befürchten, etwas zu verpassen.

    > Das war übrigens voraussehbar!

    Bei Deiner Coinomanie müsstest Du eigentlich durch Investments in Bitcoins zum Multimillionär geworden sein.
    Wenn nicht, ist der obige Satz wenig überzeugend!

    Gruß
    paranoia

    ---
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    Zarathustra

    Helvetistan,
    29.10.2015, 19:23
    (editiert von Zarathustra, 29.10.2015, 19:28)

    @ paranoia

    Coinomanie

    > Hallo Zarathustra,
    >

    N'Abend lieber paranoia!


    > ich find's echt süß, wenn von Dir Propaganda anstelle von Argumenten
    > kommt.
    > Da zeigt sich dann die pure Emotion anstelle der Ratio.
    >

    Soso. Das 51-Prozent Argument war doch schon mehr als einmal ein Thema hier. Hatten wir das noch nicht abschliessend behandelt? Und warum sollten wir davor Angst haben? Wer mit Angst in ein Asset investiert, das das Risiko eines Totalverlustes sowie die Chance eines x-fach grösseren Gewinns in sich birgt, der hat einen zu hohen Betrag investiert. Das wäre meine Antwort gewesen auf Dein 'Argument', ob ich Angst habe. Mich betrifft Dein Argument nicht, und deshalb habe ich Dir ein bisschen allgemeines Futter dargereicht.


    > Das ist mir schon bei den Diskussionen zur Zufallsenergie aufgefallen.
    >

    Die Zufallsenergie wird – wie von mir prophezeit – laufend ausgebaut.


    > Eins halte ich Dir aber zu Gute:
    > Du hast Dein Elektrofahrrad aus freiem Willen gekauft und nicht, weil es
    > "gefördert" wurde oder weil Du dazu gezwungen worden bist.
    >

    Ich habe zwar meinem Willen gemäss gekauft, aber mein Wille ist – wie Deiner auch – nicht frei, sondern ursächlich, also determiniert. Du läufst – Deinem Willen folgend – bei vielen Gelegenheiten wohl auch eher mit Taschenlampe durch die Gegend statt mit Kerzen.


    > >
    > First
    > > they ignore you, then they laugh at you, then they fight you, then they
    > > invest in you.

    >
    > Es ist sehr einfach.
    > Überlege Dir folgendes:
    >
    > Wieviel Leute verstehen das Geldsystem?
    > Damit sind keine theoretische Fantastereien in Foren gemeint.
    > Interessanterweise sind das nur sehr wenige selbst unter denen, von denen
    > man es aufgrund ihre Berufes erwarten sollte.
    >
    > Wieviele Leute verstehen Bitcoin?
    > Und zwar nicht auf Blabla-Ebene, sondern bis hin zu den kryptographischen
    > Verfahren.
    >

    Ein verschwindend kleiner Teil.

    > Wie groß ist die Schnittmenge aus beiden Gruppierungen?
    >
    > Wieviel Menschen beherzigen die Regel, nicht in das zu investieren, was
    > sie nicht verstehen?
    >
    > Zu welcher Gruppen gehören die Investoren?
    > Warum investieren sie?
    >
    > Weil sie es nicht verstehen und befürchten, etwas zu verpassen.
    >

    Ja, und? Was willst Du damit sagen? Hauptsache, sie investieren. Wichtig ist, vorauszusehen, dass sie investieren, und nicht, warum genau. Die einen, weil sie es verstehen, die anderen, weil sie etwas ahnen und wieder andere, weil sie etwas zu verpassen glauben.
    In Apple investierten viele, weil sie halt ahnten, dass immer mehr Leute ein I-Phone werden haben wollen. Dazu braucht man keine Programmierkenntnisse, sondern eher 'Menschen'kenntnisse.


    > > Das war übrigens voraussehbar!
    >
    > Bei Deiner Coinomanie müsstest Du eigentlich durch Investments in
    > Bitcoins zum Multimillionär geworden sein.

    Das wäre ich, wenn es mir – wie einigen anderen - bereits bei einem Preis von 29 cents gedämmert hätte. Das war aber leider erst bei 29 Dollar der Fall. Was aber immer noch besser ist, als erst heute bei 290 Dollar, geschweige denn bei 2900.- im nächsten oder übernächsten Jahr. Oder?


    > Gruß
    > paranoia

    Grüsse, Zara

    ---
    "Die Einsicht in die strenge Notwendigkeit der menschlichen Handlungen ist die Grenzlinie, welche die philosophischen Köpfe von den andern scheidet." Schopenhauer

    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    paranoia

    E-Mail

    Die durchschnittlichste Stadt im Norden,
    29.10.2015, 21:25

    @ Zarathustra

    Killeranwendung für Bitcoin endlich gefunden

    Hallo Zarathustra,

    > Ja, und? Was willst Du damit sagen? Hauptsache, sie investieren. Wichtig
    > ist, vorauszusehen, dass sie investieren, und nicht, warum
    > genau. Die einen, weil sie es verstehen, die anderen, weil sie etwas ahnen

    Hm, das passt auch gut zu Tulpenzwiebeln - investieren ohne Verstand!

    Ja, Zarathustra, Du hast Recht, die Menschen werden Bitcoins kaufen.

    Das müssen sie nämlich, weil sonst der Lösegeldtrojaner ihre Dateien nicht freigibt!

    Lösegeldtrojaner, bezahlen vom FBI empfohlen

    Es ist schön zu sehen, dass Bitcoins doch noch für eine praktische Anwendung gut sind.[[top]]

    Gruß
    paranoia

    ---
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    Zarathustra

    Helvetistan,
    29.10.2015, 21:54
    (editiert von Zarathustra, 29.10.2015, 21:55)

    @ paranoia

    Die Killerapp schlechthin

    >
    > Ja, Zarathustra, Du hast Recht, die Menschen werden Bitcoins kaufen.
    >
    > Das müssen sie nämlich, weil sonst der Lösegeldtrojaner ihre Dateien
    > nicht freigibt!
    >
    > Lösegeldtrojaner,
    > bezahlen vom FBI empfohlen
    >
    > Es ist schön zu sehen, dass Bitcoins doch noch für eine praktische
    > Anwendung gut sind.[[top]]
    >

    Da kommt noch ganz anderes. Ihr unterschätzt das komplett. Bitcoin im Besonderen und Krypto im Allgemeinen ist eine Killerapp ganz anderen Ausmasses:

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=377573
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=377807

    Grüsse, Zara

    ---
    "Die Einsicht in die strenge Notwendigkeit der menschlichen Handlungen ist die Grenzlinie, welche die philosophischen Köpfe von den andern scheidet." Schopenhauer

    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    CalBaer

    29.10.2015, 22:26

    @ paranoia

    Das hat aber nichts mit einem 51%-Angriff zu tun

    > Die Frage war ganz ernst gemeint. Ich habe auf eine polemische Antwort an
    > CalBaer verzichtet. Möge sich jeder seinen Teil dazu denken!

    Und eine unpolemische Antwort?

    > Der einzige Vorteil der NSA ist, dass sie Ressourcen einsetzen kann, um
    > Konten zu personalisieren.
    > Dafür muss sie nicht als Miner arbeiten.
    > Beispielsweise könnte sie manuell oder automatisiert versuchen, CalBaer
    > zu deanonymisieren.

    Ja und? Dem bin ich mir schon bewusst. Meine Gewinne muss ich sowieso auf der Steuererklaerung deklarieren und die Exchanges sind laengst KYC/AML-Regeln unterworfen. Von daher wissen sie wie bei saemtlichen Geld- und Kreditkartenausgaben oder Online-Ueberweisungen bereits alles, was sie ueber mich wissen wollen und dazu brauchen sie keine Blockchain. Ausserdem gibt es Gegenmassnahmen, wer es unbedingt braucht. Der Unterschied zur Bitcoin ist aber, dass die Schnueffellei jedem Privaten offensteht. So liessen sich auch irgendwann Bestechungsgelder fuer Politiker nachverfolgen.

    ---
    Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

    1CBaerFK7x55XdXjdU85SXePYqJi7Xu3Ux

    CalBaer

    29.10.2015, 22:50

    @ paranoia

    Drogenhandel, Auftragsmorde, Kinderporno usw. usf.

    > Lösegeldtrojaner,
    > bezahlen vom FBI empfohlen
    >
    > Es ist schön zu sehen, dass Bitcoins doch noch für eine praktische
    > Anwendung gut sind.[[top]]

    @paranoia, das ist viel zu kurz gedacht. Die Anwendungen sind unendlich, aber leider gab es sie schon lange vor der Bitcoin.

    Es gibt einfach keine Killer-App fuer Bitcoin, weil die Anwendungen zu vielfaeltig sind.

    ---
    Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

    1CBaerFK7x55XdXjdU85SXePYqJi7Xu3Ux

    Fornax

    29.10.2015, 23:45

    @ paranoia

    Missverständnis?

    Hallo!

    Hast Du aus Neugier (1) gefragt oder wolltest Du den Bitcoin-Enthusiasten einen Dämpfer (2) versetzen? Ich habe Dir aufgrund von (1) geantwortet. Alles andere ist nicht wirklich mein Interesse. Glaubenskriege dürfen andere führen. Wenn Du den Bitcoin nicht leiden kannst, lasse ich Dir gern Deine Meinung.



    > ich wüßte nicht, wie ich mit Bitcoins beim Stromausfall in Hannover eine
    > Taschenlampe oder etwas zu essen hätte kaufen können.


    Was Fiatgeld kann, kann Bitcoin schon lange. [[zwinker]]

    Man kann Bitcoin-Guthaben sowohl auf Festplatte/Smartphone speichern oder auch auf Papier/Münzen drucken. Alle diese Datenträger können benutzt werden für "stromlose" Bezahlvorgänge.

    Andersherum bin ich sicher, dass Du während des Stromausfalls Schwierigkeiten gehabt hättest, Deine Taschenlampe mit EC- oder Kreditkarte zu bezahlen.



    > > PS: Litecoin benutzt z.B. einen anderen Hash-Algorithmus...
    >
    > Es ist ziemlich sinnlos, auf die unterschiedlichen Ausgestaltungsmerkmale
    > von elektronischen Geld zu verweisen, wenn alle Varianten gleiche Merkmale
    > besitzen und die gemeinsamen Merkmale ein Risiko darstellen.


    Ich weiß nicht, was Du meinst. Aber meine Punkte (...) sollen anzeigen, dass man sich interessante Gedanken machen kann. Denn sobald die NSA den Bitcoin zerlegt gehabt hätte, würde Litecoin an seine Stelle treten. Und um gegen Litecoin vorzugehen, nutzt die teure Bitcoin-Hardware rein gar nichts. Und so weiter.



    > Das kann man übrigens auch gut mit den Diversifizierungsfantasien einiger
    > Trommler an den Kapitalmärkten vergleichen.


    Erklärst Du mir das bitte? Was sind das für Leute und woran erkennt man sie?


    Ich bin der Meinung, dass viel zu oft auf ein einziges Pferd gesetzt wird.




    Lieben Gruß

    Fabio

    Homepage

    München,
    30.10.2015, 11:38

    @ CalBaer

    Netzwerk in Zukunft

    Hi Calbaer,

    wie stellst Du Dir das funktionieren des Bitcoin-Netzwerks in einer fernen Zukunft vor, wenn kaum noch oder garkeine neuen Bitcoin gefördert werden?
    Glaubst Du, die Transaktionskosten werden wirklich die Miner entschädigen?
    Und die Full Nodes machen ihre Arbeit weiterhin umsonst?

    Beste Grüße

    Fabio

    ---
    “We are on strike against the dogma that the pursuit of one’s happiness is evil. We are on strike against the doctrine that life is guilt." John Galt

    Bitcoin-Tipps: 14fQHx4Rp9VzAH1cBBK7Rp5zMdMV9vh2kW

    CalBaer

    30.10.2015, 18:13
    (editiert von CalBaer, 30.10.2015, 18:19)

    @ Fabio

    Neue Geschaeftsmodelle

    > wie stellst Du Dir das funktionieren des Bitcoin-Netzwerks in einer fernen
    > Zukunft vor, wenn kaum noch oder garkeine neuen Bitcoin gefördert werden?
    > Glaubst Du, die Transaktionskosten werden wirklich die Miner
    > entschädigen?

    Bis es keine Block-Rewards mehr geben wird, wird es noch eine Weile dauern. Die Transaktionsgebuehren werden mit der Zeit immer wichtiger und sie werden steigen auf Grund der Nachfrage. Die Nachfrager werden dann immer mehr grosse Organisationen sein, die hoehere Gebuehren zahlen koennen, z.B. weil sie Dienstleistungen buendeln (z.B. Side-Chains, Offchain-Transactions).

    > Und die Full Nodes machen ihre Arbeit weiterhin umsonst?

    Ein Full-Node zu betreiben ist sehr billig. Aber die Internet-Infrastruktur-Provider betreiben ja auch DNS-Server, ohne dafuer direkt bezahlt zu werden, denn es ist in ihrem Interesse, dass das Netz reibungslos laeuft und sie ihre Dienste verkaufen koennen. Aehnlich wird es auch den Bitcoin-Infrastruktur-Providern gehen. Allerdings vereinfacht und verbilligt Bitcoin das Out-Sourcing in bisher ungekannten Dimensionen. Denkbar waere, dass kleine private Infrastruktur-Betreiber (z.B. Full-Nodes) von Dienste-Anbietern (in Bitcoins sehr zeitnah, performance-orientiert) bezahlt werden. Die dezentrale Struktur des Bitcoin-Netzwerk macht es auch viel leichter moeglich im Vergleich zu zentralen Elementen wie Servern und es gibt keinerlei Sicherheitsrisiko. In privaten Haushalten waere das viel effizienter, denn neben Reduzierung von Betriebskosten kann die Abwaerme sinnvoll genutzt werden (da gibt es bereits einen Anbieter im Bereich Super-Computing).

    ---
    Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

    1CBaerFK7x55XdXjdU85SXePYqJi7Xu3Ux

    Zarathustra

    Helvetistan,
    09.11.2015, 23:08
    (editiert von Zarathustra, 09.11.2015, 23:08)

    @ paranoia

    Lagarde beruhigt die Banker: Sie sollten nicht so viel Angst haben vor Bitcoin

    "Many of you have heard about not only bitcoins but blockchains and that unbelievable technology that underlies the bitcoins of this world at the moment, and how incredibly convenient it will be to actually generate trust and identify players and whatever pseudo they decide to use," she said, according to FT. "And many of you in the industry are actually worried that those technologies are going to massively disrupt the current industry."

    "Pause for a second," she is said to have told the bankers, continuing:

    "If those new technologies, and as long as those new technologies are going to abuse, take advantage of, the yield for anonymity, I think the banking industry has quite a few good days ahead of it as long as it takes ownership of those issues of capital and culture in order to actually restore the trust without which you see no trade, no transaction, no business can take place.”

    http://www.coindesk.com/imf-chief-banks-bitcoin-blockchain/

    Na dann ...

    ---
    "Die Einsicht in die strenge Notwendigkeit der menschlichen Handlungen ist die Grenzlinie, welche die philosophischen Köpfe von den andern scheidet." Schopenhauer

    "Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

    Sligo

    09.11.2015, 23:58

    @ Zarathustra

    Yield For Anonymity?

    > "Many of you have heard about not only bitcoins but blockchains and that
    > unbelievable technology that underlies the bitcoins of this world at the
    > moment, and how incredibly convenient it will be to actually generate trust
    > and identify players and whatever pseudo they decide to use," she said,
    > according to FT. "And many of you in the industry are actually worried that
    > those technologies are going to massively disrupt the current industry."
    >
    > "Pause for a second," she is said to have told the bankers, continuing:
    >
    > "If those new technologies, and as long as those new technologies are
    > going to abuse, take advantage of, the yield for anonymity, I think the
    > banking industry has quite a few good days ahead of it as long as it takes
    > ownership of those issues of capital and culture in order to actually
    > restore the trust without which you see no trade, no transaction, no
    > business can take place.”
    >
    > http://www.coindesk.com/imf-chief-banks-bitcoin-blockchain/
    >
    > Na dann ...

    Gruß zur Mitternacht!

    Yield for anonymity? Gibt's das denn eigentlich?

    Ein Kommentar zum Artikel. Link unten.

    "All Bitcoin users’ transactions are private which lets them buy or sell anything without it easily being traced back to them."

    That (is) a completely false statement. All Bitcoin transactions are completed on the blockchain which is an open public ledger. Look into the Silk Road investigation. The government admitted that it was easier to track than if it were all done with cash because of the public ledger on the blockchain.

    Diskussion nachstehendem Artikel entnommen

    https://www.rt.com/business/321274-nobel-prize-economics-bitcoin/

    Danke für die Aufklärung sagt

    Sligo










    Yield for anonymity?

    SUCRAM

    VLC, España,
    10.11.2015, 01:24

    @ Zarathustra

    Wo ist die Anonymität an Bitcoins? Hab das auch noch nicht kapiert. (oT)

    [ kein Text ]
    CrisisMaven

    Homepage

    10.11.2015, 06:18
    (editiert von CrisisMaven, 10.11.2015, 06:20)

    @ SUCRAM

    Die Anonymitaet von Bitcoins einfach erlaeutert ...

    Wo ist die Anonymität an Bitcoins? Hab das auch noch nicht kapiert.

    Ganz einfach: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=381809

    Da das eine oeffentlich einsehbare Buchfuehrung ist, kann das jeder einsehen, bleibt dabei aber anonym, d.h. Du weisst nicht, wer was ueber Dich weiss ...

    Ist das nicht herrlich anonym?

    Wichtig waere aber, die Bitcoin-Adresse auf Facebook zu verlinken, mit Bild und Hausanschrift, sonst kann ich mir da schlecht ein Bild machen, wessen Geld ich grade weiterverwende.

    Das hat mich bei Geldscheinen immer gestoert. Die haben zwar eine Nummer, man kann auch feststellen, ob Kokain dran klebt, aber bis auf ein paar Lesegeraete fehlt einfach der komplette Ueberblick, wer den Schein oder die Muenze vorher hatte und ich bin bei der Frage, mit welchem "Modell" derjenige eine heisse Nacht verbracht hat, ganz auf mich und meine Phantasie gestellt.

    ---
    Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
    Atomkraft | in English

    Zarathustra

    Helvetistan,
    10.11.2015, 08:07
    (editiert von Zarathustra, 10.11.2015, 08:27)

    @ SUCRAM

    Anonymität war kein primäres Ziel

    Hallo SUCRAM, hallo Sligo

    Bitcoin ist eher pseudonym als anonym. Wer die entsprechenden Kenntnisse hat, schafft es schon, anonym zu bleiben. Wer aber mit seinen eigenen registrierten Geräten (Handy, PC) Transaktionen tätigt, dessen Transaktionen können natürlich nachverfolgt werden über die IP-Adressen. Es gibt allerdings Dienstleistungsfirmen, die die Coins mixen und damit die Nachverfolgbarkeit verunmöglichen oder erschweren. Bitcoins können auch auf der Strasse getauscht werden wie Bargeld. Das hinterlässt auch keine Spuren.
    Satoshi's Design war aber nicht primär darauf ausgelegt, Anonymität zu garantieren, sondern erstens die 'Geld'-Schöpfung den Zentralbanken und Banken zu entreissen, bzw. deren Monopol zu brechen, und zweitens jedem den Zugang zur Geldwelt und damit zur Wirtschaft zu ermöglichen, was mit dem konventionellen Bankensystem (Zentralbanken, Staatsbanken, Privatbanken, Kreditkartenbanken) eben nicht gegeben ist. Da brauchst Du die Erlaubnis der Herrschaften. Bitcoin dagegen ist sogenannt 'permissionless' und zensurresistent. Staat, Banken, Kreditkartenfirmen, Paypal etc. können Dich jederzeit rauswerfen; Bitcoin nicht. Bitcoin ist nicht für die Elite der Gesellschaft reserviert. Da hat jeder Clochard und jeder Afrikaner Zugang.

    Wer volle Anonymität will, muss entweder sich entsprechende Kenntnisse aneignen, oder auf eine Kryptowährung ausweichen, die darauf ausgelegt ist.

    Grüsse, Zara

Wandere aus, solange es noch geht.


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